Kommentare

Das geht nur mit

Das geht nur mit Sondersteuern auf Rohstoffe. Aluminium (Energieintensiv) gehört auch dazu. Bei Plastik muss man überlegen, wo in der Rohstoff/Produktionskette das Plastik hergestellt wird, und darauf dann eine Gebühr. Und vielleicht führt man die Einnahmen in die Sozialkassen oder Rentenkassen zurück.

Wer einen Rasierer mit Plastikgehäuse kauft, zahlt vielleicht 1 Euro mehr. Auch Schadstoffe sollten höher besteuert werden.

Dieser Absatz trifft so nicht mehr ganz zu

Also dieser Absatz aus eurem Artikel:

Die neue Regelung betrifft allerdings nicht die robusten, kostenpflichtigen Tüten und auch nicht die dünnwandigen Tüten, in denen Wurst, Fleisch, Fisch sowie Obst und Gemüse verpackt werden.

trifft auf meinen Landkreis so nicht mehr zu. Bei uns im Landkreis werden Fleisch, Käse und Fisch schon lange nicht mehr in Plastiktüten verpackt, sondern in Papiertüten. Das einzige, was bei uns in den Geschäften - derzeit noch - in Plastikbecher gepackt wird, sind solche Fischsalate oder Fleischsalat oder Nudelsalat oder andere solche Salate. Aber: bei der Tüte für Obst und Gemüse kann man bei uns wählen, ob man eine Tüte will oder ob man das Obst offen in den Einkaufswagen legt (sprich: ohne Tüte).

Und auch in Norddeutschland beobachte ich ebenfalls eine zunehmende Abkehr von der Plastiktüte. Zumindest in den Supermärkten.

Diese Idee des Abgeordnete Hölvényi ist absolut zu begrüßen

Und diese Idee:

"Da sollten wir bei uns selbst anfangen. Da sollte ich keine Plastiktüte mehr nutzen. Und ich sollte mal eine Alternative suchen", meint der Abgeordnete Hölvényi.

ist absolut zu begrüßen. Denn Alterntiven zur Plastiktüte gibt es längst. Wie wäre es mal, einen Einkaufskorb (gibt es als geflochtene Körbe doch jedes Jahr am Weihnachtsmarkt, oder in den Basaren in der Türkei) zu kaufen oder wie wäre es mit einer solchen großen Plastik-Gitterbox für den Autokofferaum?? Oder wie wäre es mit Stoffbeuteln, die man doch auch überall kaufen kann?? Oder wie wäre es mit diesen zusammenklappbaren Einkaufskörben aus Stoff, die man öfters mal beim Kaufland oder beim Kaufhof oder bei Lidl oder bei Aldi bekommt??

Von daher: wer bitte braucht heutzutage noch Plastiktüten??

Mir stehen die Haare zu berge......

Das ist ja eine unglaubliche Leistung. Man könnte sich krümmen vor Lachen, wenn man nicht wüßte, dass auch die Gurke schon begradigt wurde. Was haben die in der EU einen schweren Job. Die Welt brennt an allen Ecken und Enden, die Armut wächst und die EU-Bürokraten kümmern sich um Plastikmüll.

Ich schlage kostenlos vor, alle Pastiktüten in Papiertüten um zu wandeln. Fertig aus!

Ja, ja, liebe EU..... ich weiß, die Lobbyisten !!

Dieses weniger an Tüten muss zu einem Verbot führen

Und zu diesem weiteren Absatz aus diesem Tagesschau-Artikel:

Künftig also weniger Plastiktüten in der EU?? Damit die Entscheidung wasserdicht ist, müssen noch die Mitgliedsländer zustimmen. Und das einstimmig. Danach muss auch noch das Europaparlament Ja sagen.

sage ich mal ehrlich: ein weniger an Plastiktüten kann nur ein erster Schritt hin zu einem Schrittweisen Verbot von Plastiktüten sein. Denn es geht längst anders, wenn man nur will. Und auch bei diesen PET-Flaschen für Getränke und bei diesen Plastikbechern für Joghurt sollte man langsam aber sicher anfangen, sich endlich mal Alternativen zu überlegen.

Denn es sind nicht nur die Tüten alleine. Zu diesem Müll, der in den Meeren schwimmt, gehören auch soche PET-Getränkeflaschen, Gemüsenetze, ganze Holzpaletten, und noch mehr Plastikmüll wie Joghurtbecher, usw.

Von daher: dieses weniger an Plastiktüten kann nur ein erster Schritt hin in eine richtige Richtung sein, die zu einem Verbot der Plastiktüten führen muss.

@ Hexer (15:46): es geht nicht nur um die Plastiktüten

hi Hexer,

Ich schlage kostenlos vor, alle Pastiktüten in Papiertüten um zu wandeln. Fertig aus!

stimmt, das mit der Papiertüte ist absolut eine gute Idee. Warum kann man eigentlich Obst und Gemüse nicht umweltfreundlich in Papiertüten verpacken anstatt in Plastiktüten??

Aber @ Hexer,

es geht nicht alleine um die Plastiktüten. In den Weltmeeren schwimmen auch die ganzen PET-Flaschen von Getränken, Plastikbecker von Joghurts, solche rumgeisternden Obst- und Gemüsenetze, herrenlose Fischernetze, ganze Holzpaletten und noch mehr solcher Müll.

welche Tüten sind denn gemeint???

Gehts jetzt um die Tüten, mit denen ich ALLES nach Hause bring? Da hab ich meine Klappbox, brauch also (fast) nie eine Tüte. Oder sind auch die kleinen Tüten gemeint, in die man das Obst packt? Was ist, wenn ich 7 Äpfel, 5 Birnen und 8 Kiwis kaufe? Da nehm ich 3 Tüten beim Obststand und jede Obstsorte wird komplett gewogen und komplett übers Band gezogen. Soll ich da jetzt jedes Teil extra wiegen und den Aufkleber drauf machen und nachher alles einzeln aufs Band legen, was dann vom Kassenpersonal dann auch einzeln über den Scanner gezogen wird? Wenn ich den zusätzlichen Bedarf an Energie, Klebepapier und Toner einrechne.....
Wer schmeißt denn diese Tüten auch einfach in die Pampa? Man bringt doch den Einkauf nach Hause und hat dort eine Mülltonne.

@Resistance1405

schon mal das Survival Duo angeschaut ? Die würden ohne den Müll, der an die Ufer geschwemmt wird, bestimmt sterben. Nene, die Plastikflaschen müssen bleiben.

Aber mal im Ernst, jetzt sollen Bäume sterben dafür (Papier statt Plastik) ?

Ich bin dafür, alles so zu lassen, wie es ist.

Tüten-Problem gezielt angehen

Wieso landen die Plastiktüten eigentlich in den Weltmeeren, wer wirft sie denn da rein? Deutscher Hausmüll z. B. landet normalerweise in einer Müllverbrennungsanlage.

Ich könnte mir vorstellen, dass gerade deutsche Plastiktüten am seltensten in den Ozeanen zu finden sind.
Vielleicht einige vom Winde verwehte Plastiktüten vom Hamburger Fischmarkt.

Plastiktüten aus Übersee wird man sicherlich häufiger im Ozean finden, nämlich aus den Anreinerländern, die gar keine Müllentsorgung kennen - außer den Weitwurf in die Landschaft.

Aber ich kann mir vorstellen, dass gerade Deutschland und andere Nationen, die es am wenigsten betrifft am meisten dagegen unternehmen werden. Die eigentlichen Hauptverursacherländer, da arm, werden weniger dagegen tun.

Vielleicht sollte man die Probleme dort lösen, wo sie am meisten verursacht werden?

Hm. Verbieten. Nur zu!

Ich verbrauche wenns hoch kommt 5 Plastiktüten im Jahr.
Ansonsten erledige ich meine Einkäufe mit Stoffbeuteln und, ja, lacht nur, Ikeataschen.

Und ich bitte doch, dafür zu sorgen, dass die ganzen Umverpackungen für Obst und Gemüse verboten werden.

Extrem interessant finde ich immer, die Leute beim Einkaufen zu treffen, die einem was von Umweltschutz, Nachhaltigkeit und ökologisch korrektem Verhalten erzählen wollen, und dann ihren Grosseinkauf, klar "ausnahmsweise"-und zwar mit schöner Regelmässigkleit in 5 bis 6 Plastiktüten vom Supermarkt die 20m zum Auto schaffen....

Weniger Plastiktüten?

Eine Fachuntersuchung kam vor kurzem zu dem Urteil, dass Alternativen zu den Plastiktüten - und seien es Papiertüten - gar nicht so viel besser bezüglich Umwelt sind. Die vorgefasste Meinung "Plastik ist immer das Schlechteste" sollte fachlich überprüft werden. Man denke an Styropor an den Hauswänden, die völlig sinnlos sind und nur der Industrie helfen.

woher kommt den der Plastikmüll??

soll das vielleicht heißen, das die von uns sorgfältig in der Wertstofftonne oder gelben Säcken gesammelten Plastikteile in den Weltmeeren landen?? Also dringende Frage woher kommt also der Plastikmüll in den Weltmeeren?

Für so etwas braucht man ein EU

Es gibt keinen Haushalt für 2015, aber es gibt so wichtige Probleme wie Plastiktüten die entschieden werden müssen.

Vor allem wo ist das Problem: Wir wollen keine Plastiktüten, dann sollen doch Papiertüten neben das Obst und Gemüse gelegt werden. Fertig.
Wer etwas anderes möchte, kann sie kaufen.

Für so etwas brauchen wir keine hochbezahlten Politiker.

Ein Erfolg muss doch nicht immer weh tun

Wenn wir bereits bei 75 Tüten / Kopf / Jahr sind und andere bei ca. 500 Tüten, dann sehe ich garnicht ein, warum wir unbedingt was strengeres brauchen, als dass wir die (neu) beschlussgemäßen allgemeinen Regeln auch bei uns (wie bisher ohne Regel) weiterhin anwenden.

Ich habe auch eine Zeit lang oft die Plastetüte zum Einkauf dazu genommen - irgendwann war der Punkt erreicht, wo ich meistens Rucksack oder eine Stofftüte dabei hatte. Das wichtigste ist aber: weder damals noch heute habe ich diese Tüten in der Gegend rum fliegen lassen, sondern sie wurden bei Bedarf als Müllbeutel verwendet und sind dann im Müll gelandet, wo ich davon ausgehe, dass unsere Stadtwerke den nicht hinterher ins Meer kippen.

Ich kenne auch nicht viele Läden, in denen die beschlossenen Kosten etwas ändern - meist gibt es eh nur superdünne Obsttüten und die üblichen 10ct Exemplare bei uns. Insofern ist vielleicht der Punkt verbindlicher Obergrenzen wichtiger als die Kostenoption.

Der zweite Schritt muss sein: globale Arbeit an dem Problem

Ach ja, was ich noch sagen wollte:

wenn wir mit dieser Verringerung der Plastiktüten anfangen, dann sollten wir davon auch die anderen Länder dieser Welt überzeugen wie umweltschädlich solche Plastiktüten, Plastikbecher für Joghurt und diese PET-Flaschen für Getränke sind.

Denn nur wenn hier wirklich alle Länder dieser Welt global mitarbeiten, dann kann es etwas werden mit der Abschaffung dieser Plastiktüten und der Rettung unserer Weltmeere. Das Problem kann also nur auf globaler Ebene gelöst werden und nicht nur von der EU alleine.

Das heißt: der zweite Schritt muss jetzt Überzeugungsarbeit in anderen Ländern sein, dass auch die mitmachen bei einem Verbot von Plastiktüten, angefangen in GB, weiter über Kanada, USA, Mittel- und Südamerika, Australien, Neuseeland, Japan, China, Indonesien, Thailand, usw.

Darüber hinaus müssen wir dafür sorgen, dass die Militärs keine Waffen mehr in den Weltmeeren verklappen und die NASA ihren Raumfahrtmüll an Land entsorgt!!

anderer nutzen

Ich habe diese kleinen Tüten recht gerne, die bekommt man ja auch, wenn man zum Beispiel Döner oder beim Chinesen was kauft.

Ich persönlich nutze diese kleinen Tüten als Restmülltüten. Da ich sowieso alleine wohne, produziere ich wenig Restmüll, und wenn ich da einen ganzen Eimer mit ner großen Tüte hätte, würde der nur zu schimmeln anfangen. Dann lieber so ne kleine Tüte und alle 2 Tage weggeschafft.

Ein Beispiel an Mexico City nehmen!

Da sind nämlich seit viele Jahren in den Läden Plastiktüten verboten. Könnten wir das nicht auch tun und die Menschen nehmen wieder Einkaufstaschen zum Einkaufen???

Papier ist hier keine Alternative

Bei der Herstellung von Papier muss der Zellstoff mit Schwefelverbindungen aus dem Holz "herausgekocht" werden, meist wird dann noch mit Chlor gebleicht. Für eine DIN A4-Seite Papier benötigt man ca. 50-75 Wh Energie. Insgesamt würde die Umweltbelastung nur verlagert. Etwas besser wäre Recyclingpapier, was in unseren "Hochglanzzeiten" allerdings stark aus der Mode gekommen ist.

Die Alternative zur Einwegplastiktüte kann deshalb nicht die Einwegpapiertüte sein, sondern man nimmt einfach gleich Mehrwegbeutel mit zum Einkaufen. Am besten einen Rucksack, dann ist das Tragen auch viel bequemer!

SCHWACHSINN

Was ist dann mit den Plastiktüten für Hundekot ? Wollen die EU-Politiker auch den tierischen Stuhlgang regeln? Hunde kacken einfach mindestens 375 Mal im Jahr. Ich sag nur: EU-Schwachsinn

Lachen @ D.Menz

Genauso trage ich auch seit Jahren meine Einkäufe nach Hause. Sind wie also schon 2 über die es zu Lachen gibt. Ergänzend habe ich noch den Einkaufskorb dabei.

Verbote und/ oder Gebühren sind doch nur ein Offenbarungseid der Politik.

MfG

@Spom, 16:30

"Vor allem wo ist das Problem: Wir wollen keine Plastiktüten, dann sollen doch Papiertüten neben das Obst und Gemüse gelegt werden. Fertig.
Wer etwas anderes möchte, kann sie kaufen. Für so etwas brauchen wir keine hochbezahlten Politiker."

Leider wird sich freiwillig nicht viel ändern, da die Hersteller der Tüten und letztlich die Erdölindustrie alles tun werden, um Tüten-Verminderung zu unterbinden.
Ich erinnere mich gerade schwach, dass die Briten bisher gegen solche Eingriffe der EU waren (sie fördern auch ÖL!).

Auch wenn die Zahlen für Deutschland relativ gut sind, so ärgere ich mich jedesmal in bestimmten Läden, dass sie einem diese dünnen Tüten an der Kasse förmlich aufzwängen!

Ich habe mehrere Stoffbeutel, von denen ich unterwegs einen immer in meinem Rucksack dabei habe. Der Vorteil gegenüber Papiertaschen liegt in der sehr viel längeren Haltbarkeit, Ressourcen werden also geschont.

Bitte keine Maßnahmen in Deutschland fordern!

Wenn die Zielsetzung bei 90 Tüten pro Jahr liegt und wir hier im Schnitt 75 Tüten verbrauchen betrifft es uns nicht. Bei uns landen wohl auch nur sehr wenige Tüten im Meer. Dennoch fordert Herr Buschmann vom BUND eine allgemeine Strafabgabe...

Die meisten Menschen bei uns nutzen nur noch Plastiktüten wenn Sie Ihre Leinenbeutel vergessen haben oder Gemüse und Obst Stückweise kaufen (wobei bei den abgepackten Tomaten in Plastikschale noch viel mehr Müll anfällt). Ich hätte da auch kein Problem mit Papiertüten wenn es energetisch Sinn macht (wovon ich bei diesen extem dünnen Tütchen beim Gemüse nicht überzeugt bin). Aber mein Pfund Hack an der Fleischtheke in eine Papiertüte packen? Wohl eher nicht. Die allgemeine Strafabgabe würde mein Pfund Hack nur verteuern. Allerdings läge das wohl auch Interesse der Ökos weil Fleisch ja viel zu billig ist. Hier wären wir aber wieder an einem Punkt wo alle für eine Ideologie bestraft werden obwohl das eigentlich Argument (Müll) nicht greift.

BUND Logik!

"Dieser Kompromiss ist natürlich für Deutschland alleine nicht besonders tragfähig, weil wir weit unter 90 Tüten liegen", sagt Rolf Buschmann vom Bund Umwelt- und Naturschutz Deutschland"

Übersetzt : Wir bedauern das die EU nicht bereit ist, unsere Vorstellungen von Bevormundung und Gägelung der Bürger dieses Landes auf alle Bürger der EU umzusetzen.

Schade wir in Zukunft nicht auch noch die Einhaltung von Richtlinien der Nutzung von Kunststofftüten als nichtgewälte Legislative kontrollieren können.

Gute Idee aber falscher Ansatz ?

Die Einkaufstaschen in den Supermärkten sind viel zu billig, so daß auch sparsame oder arme Menschen zu Umweltsündern werden.
Meine pauschale These ;-)
Reiche leisten sich den Gang über den Markt/Biohof mit einem Weidenkorb.

In den Kleiderläden gibt es sie nach wie vor kostenlos?
Ich habe seit ca. 10 Jahren keine Plastiktüte gekauft und ersticke trotzdem an den gesammelten Tüten, die ich von Besuchern gefaltet verwahre bzw. wieder verwende.
Wer also kauft denn da meinen Tüten-Anteil ?
In meiner Handtasche führe ich immer eine Baumwolltasche mit, so daß ich auch bei Spontankäufen nicht auf eine Tüte angewiesen bin.
Selten habe ich mal bei dem Obst/Gemüse die dünnen Abreissbeutel gebraucht - fände es aber blöde, wenn diese nicht mehr zur Verfügung stünden oder ersatzlos gestrichen würden. (lose Trauben!?).

Wenn ich die verendeten Tiere mit Plastik im Magen in den Weltmeeren sehe, bin ich sehr betroffen und schäme mich als Mensch.
Ich habe sie so nicht retten können :-(

Einfacher Ansatz!

Vielleicht sollte man einmal damit anfangen unnötige Verpackungen wegzulassen. Leider ist unsere Konsumgesellschaft schon so verwöhnt, das vorabgepackte Paprika, Äpfel, Tomaten usw. nicht mehr vorstellbar sind, dabei ist jede Kasse im Supermarkt mit einer integrierten Waage ausgestattet. Außerdem ist das meiste Obst und Gemüse von Natur aus meist mit einer dicken Schale oder Wachsschicht geschützt...wozu also dann alles nochmal in Plastik packen?!

Außerdem gibt es Alternativen, nämlich Tüten auf Zucker-Basis oder Papier, die zu 100% biologisch abbaubar sind...meine solche Tüten vor einiger Zeit auch mal bei einem Discountern gesehen zu haben.

Leider sind normale Plastiktüten und Verpackungen aus PE noch viel billiger als ihre abbaubaren Varianten. Der Markt regelt eben doch nicht alles! Es ist Zeit für einen sanften Zwang gegen die Industrie.

Was ich am schlimmsten finde...

...ist der Zwang zur einstimmigen Entscheidung, d.h. jedes einzelne Land hat Vetorecht. Unter solchen Bedingungen ist niemals ein schlagkräftiges Ergebnis möglich, egal ob es um Plastiktüten oder irgendein anderes Ergebnis geht. Mehrheitsentscheidungen sind schwer genug zu erzielen. Einstimmige Entscheidungen sind immer Papiertiger.

Was den Müll in den Weltmeeren angeht: Das sind zu über 90% Fischernetze aus Plastik. Tüten und PET-Flaschen spielen an dieser Stelle nur eine untergeordnete Rolle.

Müll @Resistance1405

"es geht nicht alleine um die Plastiktüten. In den Weltmeeren schwimmen auch die ganzen PET-Flaschen von Getränken, Plastikbecker von Joghurts, solche rumgeisternden Obst- und Gemüsenetze, herrenlose Fischernetze, ganze Holzpaletten und noch mehr solcher Müll."

Ja das stimmt! Es sind nicht nur Plastiktüten, es ist fast alles was die menschliche Zivilisation hervorgebracht hat, darunter sogar riesige Schiffe, Container etc. Auch durch Naturkatastrophen, Tsunamis und Wirbelstürmen, werden unglaubliche Dinge ins Meer gespült, manchmal sogar ganze Häuser, davon vieles Sondermüll.

Leider muss man aber festhalten, dass die Naturkatastrophen nur einen kleinen Teil der Müll-Verursachung ausmachen, der größte Teil wird vom Menschen bedenkenlos und bewusst im Meer entsorgt!

Jutebeutel

Es ist nicht nur aus Umweltschutzgründen vernünftig den Verbrauch von Plastiktüten zu vermeiden. Sie werden aus dem wertvollen und immer knapper werdenden Rohstoff Erdöl hergestellt. Es gibt tausende sinvollere Verwendungsmöglichkeiten für Erdöl als Tüten herzustellen, deren Nutzungsdauer im Minuten- bis wenige-Stunden-Bereich liegt. Es gibt sogar bessere Alternativen. Der Jutebeutel ist eine davon. Denkt man an die 80er Jahre des letzten Jahrhunderts zurück wurden Ökos und Alternative mit ihrer Lebensphilosophie "Jute statt Plastik" als Freaks verspottet. Heute, über dreißig Jahre später, kommen die EU-Eliten auf dieselbe Idee und glauben damit innovativ zu sein. Jaja, vielleicht setzt sich sogar irgendwann mal die Erkenntniss durch, dass die Cree mit ihrer uralten Weissagung ("Erst wenn der letzte Baum gerodete ist...") Recht haben.

Mülltüten?

was benutzen denn die ganzen Jutetaschenträger im heimischen Restmülleimer?
wir nehmen da immer die (hier kostenlosen) Plastiktüten aus dem Supermarkt, so haben wir noch nie extra Plastiktüten für den Mülleimer kaufen müssen

@Resistance, 16:48

"... Das heißt: der zweite Schritt muss jetzt Überzeugungsarbeit in anderen Ländern sein, dass auch die mitmachen bei einem Verbot von Plastiktüten, angefangen in GB, weiter über Kanada, USA, Mittel- und Südamerika, Australien, Neuseeland, Japan, China, Indonesien, Thailand, usw."

Das ist schon richtig, nur wird sich die Erdöl-verarbeitende-Industrie (=Chemie) ganz heftig dagegen wehren! Die lassen sich doch von irgendwelchen weltfremden Ökos (überspitzt formuliert) aus Europa nicht ihr Geschäft vermasseln und werden entsprechende Kampagnen fahren, leider!
Bisher war es ihnen ja auch sch...-egal, dass diese Plastikstrudel auf den Weltmeeren existieren und wachsen.
Nicht umsonst werden regelmäßig große Anzeigen in überregionalen Tageszeitungen geschaltet, in denen die Vorzüge diverser Kunststoffprodukte angepriesen werden.
(Die Nachteile davon oder Alternativen dazu werden natürlich nicht genannt ;-) )

immer wieder faszinierend wenn Plastik pauschal verteufelt wird!

Die Formulierung Plastik an sich ist schon falsch, da es viele versch. Kunststoffen gibt – alle mit anderen, oftmals sehr guten Eigenschaften!
Papiersäcke klingen natürlich recht nett (nachwachsender Rohstoff), aber was wenn der Sack nass wird? Ein Kunststoffsack ist bei mir noch nie durchgeweicht & gerissen – Papiersäcke schon oft!
Kunststoffsäcke vom Einkaufen können später auch z.B. als Müllsäcke verwendet werden! Aber viele Leute wählen lieber „umweltschonende“ Papiersäcke und kaufen dann extra (Kunststoff-)Säcke für den Müll zusätzlich!
Und noch „viel lieber habe ich die Säcke aus Mais-/Kartoffelstärke“, die mit relativ gleichem bzw. höherem Energieaufwand hergestellt werden, trotz biologischer Abbaubarkeit monatelang nicht verrotten und darum ohnehin wieder verbrannt werden, wobei man dann bei der Verbrennung extra noch zufeuern muss, weil sie auf Grund der Materialdichte nicht ordentlich verbrennen!

Man sollte mal das Gesamtbild ansehen, bevor man mit dem Schimpfen anfängt!

DAs ist zu begrüßen

Allerdings würde ich mir wünschen, dass es überhaupt keine Plastiktüten mehr geben darf.

Zusätzlich wäre es sehr schön, wenn auch erheblich weniger sonstiger Verpakungsmüll anfallen würde - Alles und Jedes wird aufwendig verpackt in aufwendig bedruckten Verpackungen. Das kostet Rohstoffe und Energie und belastet die Umwelt zusätzlich mit Müll.

Ja, ja, ich weiß - die Wirtschaft braucht das.

verrueckte idee....

Aber wuerde doch praktischer sein standartisierte einkaufskoerbe einzufuehren, verpackungen sollten dementsprechend angepasst werden

Die koerbe koennen dann einfach mitgenommen werden. Keine tueten mehr weniger muell, bessere logistik und wesentlich mehr effizienz beim einkauf.

Vom Prinzip gut, in der Ausführung dürftig

Ich kann verstehen, dass für Fisch, Fleisch, Wurst und Käse weiterhin Plastiktütchen/beschichtetes Papier verwendet werden darf. Das ist definitiv hygenischer. Bei Obst und Gemüse hört mein Verständnis allerdings bereits auf. Auf den Wochenmärkten kann man auch auf einfache Papiertüten zurückgreifen. Da eignet sich sogar Recyclingpapier.
Weshalb man dann noch die Plastiktüten, die man für den Transport des Einkaufs herausnimmt, macht bereits deutlich, dass eine wirkliche Veränderung gar nicht gewollt ist. Da eignen sich Recyclingpapiertüten genauso. Und falls man die 10 Dosen (:rolleyes:) Bier in den Park schleppt, könnte diese Tüte nach einigen Jahren auch verrotten.

Abschließend stellt sich wirklich die Frage, welche Tüten überhaupt eingeschränkt werden sollen. Mir fallen da eigentlich nur die Tüten beim Fastfood-Laden ein. Da kann man sicherlich auch auf Papiertüten zurückgreifen.

Was mich immer erstaunt:

Wie die EU bei Kleinkram wie Plastiktüten Umweltschutz schreit. Jedes Jahr ein neues Handy und Fliegen bis der Arzt kommt sind aber okay.

Gegen Plastikmüll im Meer helfen nicht Gebühren, sondern anständige Müllentsorgung, wie es in D schon gut funktioniert. Von uns kommt nicht viel ins Wasser.
Verboten werden sollten die kleinen Heliumballons (landen, wo sie wollen, haben keine Funktion außer Kurzspaß).

Papiertüten, wie von jemandem vorgeschlagen: Sind u.a. unterm Strich energetisch aufwendiger.

@Azichan:
"Obst und Gemüse von Natur aus meist mit einer dicken Schale oder Wachsschicht geschützt...wozu also dann alles nochmal in Plastik packen"
Bei vielen Dingen nicht nötig. Bei kleinteiliger Ware aber zum Wiegen nützlich, bei Salat (feucht) oder Trauben, um nicht die Einkaufstaschen zu verschmutzen.

Gebühren bringen kaum was,

das Umdenken muß im Kopf stattfinden. Im Kopf jedes Einzelnen. Früher war die Einkaufstasche normal und ein "Muß". Das kann man auch heute so machen.

Nach meiner Erfahrung tut eine Tüte, die meistens deutlich weniger als 1% der Einkaufssumme kostet, nicht weh und wird deshalb dennoch genommen.

Ich lebe in Taiwan. Wenn ich (praktisch immer) mit dem Rucksack im Supermarkt aufschlage, werde jedes Mal gefragt, ob ich eine Tüte will: Das Personal ist aufgefordert, dem Kunden die Tüte anzubieten, obwohl sie kostet. Die Tüten, die sich trotzdem noch zuhause ansammeln, werden wiederverwendet (zB als Reserveeinkaufstüte im Rucksack, zum wasserdichten Verpacken von Sachen beim Wandern etc.), bis sie kaputtgehen. Oder wenigstens als Mülltüten.

Eine interessante Erfahrung habe ich in einem Markt in Singapur gemacht: "Bring your own bag - BYOB". Wenn man keine Tüte(n) will und für mindestens 10 S$ (ca. 6 Euro) einkauft, bekommt man 10cent Rabatt.

Das ist nicht durchdacht.

Was mich an diesen Entscheidungen generell stört ist die Tatsache dass man urplötzlich darüber von den Medien informiert wird. Aus dem Nichts kommt wieder eine neue Entscheidung aus Brüssel. So war es auch mit der unsinnigen Entscheidung die Bankkonten der Verbraucher neu zu organisieren, obwohl das eigentlich niemand gefordert hat und jeder mit dem zufrieden war was er hatte. Wenn ich eine Plastiktüte mitnehme, dann landet die in der Mülltonne und dient dort als Müllbeutel. Dafür muss ich dann weniger, bzw. keine Mülltüten kaufen. Wo soll dann hier der Sinn sein wenn man ja sowieso Plastiktüten kaufen muss. Oder wie gedenkt man sonst den Müll zu transportieren? Aber wie sollen die EU Abgeordneten von ihren Bürgern erfahren wie man die Sache mit den Mülltüten so handhabt, wenn man uns nicht fragt?

Komisch, Doppelwandige Tanker

Komisch, Doppelwandige Tanker wurden schneller eingeführt.

Warum?

Wieder plumpes nutzloses Quotengespräch

Wenn ich Gemüse, z.B. Tomaten kaufe habe ich meist 2 Optionen:

1.) Ich kaufe eine fertig verpackte Einheit. Dabei besteht die Verpackung oft aus einer Plastikschale, die wiederum mit einer Folie umwickelt und verschweißt ist.

2.) Ich nehme mir eine Tüte und packe so viele Tomaten ein wie ich haben möchte.

In beiden Fällen ist die Ware in Plastik verpackt, im 2. Fall ist in der Regel sogar deutlich weniger Plastik nötig. Außerdem ist diese Flexibilität bei der Menge ein wichtiger Beitrag, um die Menge der weggeworfenen Lebensmittel zu verringern.

Verböte man diese Tüten nun, würde also mehr Plastikmüll anfallen und mehr Lebensmittel weggeworfen. Aber Hauptsache ne Quote durchgeprügelt.

@Razor

"Abschließend stellt sich wirklich die Frage, welche Tüten überhaupt eingeschränkt werden sollen. "

Es sind wohl die kleinen weißen Tütchen, in die man z.B. in der Apotheke ungefragt seine Sachen eingepackt bekommt, zusammen mit der Werbe-Tempopackung. Die sind wirklich überflüssig.

Deutschland betrifft das weniger, wie der Artikel schon sagt. Hier sind ja auch die großen Tüten, die ebenfalls meist überflüssig sind (man kann ja Beutel mitbringen) schon lange kostenpflichtig.

Die eigentliche Umweltsünde im Vergleich mit der Lappalie Tüte ist die Fahrt mit dem Auto zum Einkaufen. Laufen/Fahrrad/ÖPNV geht auch. Bei einer vierköpfigen Familie müssen zum Schleppen halt alle mit. Dafür spart man sich dann das Fitnessstudio.

17:32 von BDR529

"" wir nehmen da immer die (hier kostenlosen) Plastiktüten aus dem Supermarkt, so haben wir noch nie extra Plastiktüten für den Mülleimer kaufen müssen ""
#
#
Genau so machen wir es auch. Z.B beim Kauf
von Nüssen die man ja lose aus einem Behälter entnehmen muss ,fällt eine kleine
Plastik Tüte an und die wird dann nachher zu Hause eine Mülltüte für den Eimer.

@Razor, 17:37

"Abschließend stellt sich wirklich die Frage, welche Tüten überhaupt eingeschränkt werden sollen. Mir fallen da eigentlich nur die Tüten beim Fastfood-Laden ein. Da kann man sicherlich auch auf Papiertüten zurückgreifen."

Beispielsweise fallen mir da noch einige Drogeriemärkte ein, die auch für jedes einzelne kleine Produkt eine ebensolche Plastiktüte anreichen. Oder (leider): in fast allen mir bekannten türkischen Gemüseläden werden an der Kasse dünne, bunte Tüten automatisch dazugelegt.

re hexer

"Die Welt brennt an allen Ecken und Enden, die Armut wächst und die EU-Bürokraten kümmern sich um Plastikmüll."

Wann sollte man sich denn Ihrer Meinug nach um Plastikmüll kümmern - wenn der Weltfrieden ausgebrochen oder der Messias erschienen ist?

Oder fänden Sie das auch noch zu voreilig?

Eingetütet

Plastiktüten sind nur ein winziger Teil des Problems, deshalb halte diese Vorgabe der vierzig Tüten für bloßen Aktionismus. Das EU-Parlament muss ja hin und wieder seine Existenzberechtigung vorweisen. Besser wäre damit zu beginnen, der "Steuerneutralität" zu Leibe zu rücken.

Seit Beginn der Tüten-Debatte...

.. stell ich mir eine Frage.

Die sagen, diese Tüten sind schlecht. Denn sie landen tonnenweise im Meer. Deshalb muss der Verbrauch der Tüten reduziert werden und das will man erreichen, indem man sie besteuert.

So weit, so verständlich.

Aber mal kurz nachgedacht und ich komm zu dem Schluss: das ist Augenwischerei und nur ein weiterer Weg, den Menschen Geld aus der Tasche zu ziehen.

Denn ganz ehrlich: wenn meine Plastiktüten im Meer landen, dann sollte man sich mit meinem Abfallentsorger auseinander setzen. Dann läuft da nämlich was komplett aus dem Ruder.

Auch neige ich nicht dazu, die Dinger zu sammeln und in den Urlaub mitzunehmen und dann dort ins Meer zu werfen.

Also ist doch die Frage: wo kommen die Tüten, die im Meer in Massen schwimmen, denn her.

Will man dagegen wirklich was tun, dann muss die Herkunft dieser Tüten geklärt werden.

So ist das die Schaffung einer Einnahmequelle für den Staat, die wegen des Öko-Anstrichs Akzeptanz erfahren soll.

@Resistance1405

"bei der Tüte für Obst und Gemüse kann man bei uns wählen, ob man eine Tüte will oder ob man das Obst offen in den Einkaufswagen legt ..."

Mal abgesehen davon, dass eine Papiertüte nicht umweltfreundlicher ist als eine Plastiktüte, wenn sie ordentlich entsorgt wird, würde ich mein Obst und Gemüse nur äußerst ungern "offen" in den einkaufswagen legen, wo unter Umständen vorher ein Kind mit seinen dreckigen Schuhen drin gestanden hat. Ich esse ja auch nicht vom Boden.

@Ghandismus

"Wer einen Rasierer mit Plastikgehäuse kauft,"

Was ist denn die Alternative zum Plastikgehäuse beim Rasierer? Metallherstellung ist weit umweltschädlicher als Plastik bezogen auf die gleiche Menge.

@Resistance1405

"Denn es sind nicht nur die Tüten alleine. Zu diesem Müll, der in den Meeren schwimmt, ..."

Papier ist aus umweltgründen eigendlich keine Alternative. Man braucht zur Herstellung viel zuviel Energie und vor allem Wasser.

Es muss ein vernünftiges Abfallkonzept da sein (wie bei uns). Denn die Plastikmüllberge stammen zum allergrößten Teil aus den Ländern, die immer noch ihren Müll im Meer entsorgen. Daher ist ein Plastiktütenverbot bei uns auch unsinnig.

Sprechen Sie mal mit einem

Sprechen Sie mal mit einem Klärwerker ! Der würde auch eine Rationierung von Kondomen für indiziert halten.

@18:19 von tanaka Wollen Sie

@18:19 von tanaka
Wollen Sie damit sagen, sie würden einen Rasierer nicht mehr kaufen, wenn er 1 oder auch 5 Euro teurer wäre?

Wenn Sie meinen, auf Plastik verzichten zu wollen, bin ich dabei. ABER das habe ICH nicht gesagt. Schlimmer als dieses Gebrauchsplastik ist das Wegschmeissplastik, zB in den unzähligen Fertiggerichten. Wenn wir doch mehr selber kochen würden, weil wir mehr Zeit dafür hätten!

@tanaka @DoJo

Danke für die Hinweise. Bei denen sage ich in der Regel, dass ich keine Tüte brauche oder kaufe dort kaum ein. Ich bin mir nur unsicher, ob die Drogerie-Tüte nicht schon wieder unter die "stabilen Tüten" fällt.

um 15:43 von Resistance1405

Resistance1405 hat es richtig gesagt.

Prinzipiell braucht es nicht mehr eine einzige Plastiktüte!

Wer weder einen geflochtenen Korb, Plastikgitterbox oder sonstige Tragemöglichkeiten zur Verfügung hat, oder zu faul ist zum Einkauf mitzunehmen, nimmt sich einen Pappkarton (die Verpackung der Waren) und legt seine Waren rein.

Problem gelöst.

Und sie machen einem Mitmenschen eine Freude: den Verkäufern....

Eigentlich eine dumme Sache !

Früher gab es auch Keine und die Welt lief auch . Es ist einfach leichter zu nehmen . Man könnte anstatt Papier nehmen oder gar Keine . Ich werde es ab jetzt vermeiden . Der Weg in Irland finde ich besser . Wenn es Geld kostet , wird es automatisch weniger . Man kann es dann im Kühlschrank in 2 Hälften trennen Obst und Gemüse . Bei der Verpackung Fleisch sehe ich auch schwierig aber eigentlich auch vorstellbar . Früher wurde es auch in Papier gelegt und es ging . Erst mit der Plastiktüte war es hygenisch besser . So sagten uns die hygenische Typen im Fernseher . Unser Abfall hat nichts in Mutter Natur zu tun . Mir reicht schon ein Spaziergang und ich sehe das weg geschmissene . Dabei gibt es so viele Abfalleimer in Deutschland ! Wie dumm ist das denn ?

Welch absurder Ansatz,

der aber leider typisch für die EU-Burokraten ist:

Problem ist nicht die Vielzahl der insgesamt abgegebenen Tüten, sondern die Vielzahl der im Meer landenden Tüten.

Wer auf Reisen die Augen aufhält, der weiß, daß weder in Nord- noch in Ostsee und schon gar nicht in den deutschen Flüssen Plastiktüten in Massen auftauchen.

Wer hingegen am Mittelmeer oder schlimmer noch in und um Afrika unterwegs ist, der weiß genau, wo die große Masse der Tüten statt im Müll im Meer landet.

Dort ist dann auch anzusetzen: Nicht die Nordeuropäer terrorisieren und gehirnwaschen, die ohnedies kaum Tüten verbrauchen und noch viel weniger im Meer entsorgen, sondern dort eingreifen, wo die Tüten massenhaft verbraucht und bedenkenlos entsorgt werden.

Dazu gehört aber, die Übeltäter beim Namen zu nennen, und das ist, wie immer, wenn Südeuropäer ein Problem verursachen, natürlich politisch vollkommen inkorrekt.

Und da werden dann doch lieber gleich alle, auch die, die nichts verschuldet habenn, kujoniert!

plastiktüten erhalten

plastiktüten erhalten und wenn nicht mehr gebraucht in die gelbe tonne oder sack damit!wenn sich jeder daran halten würde sauber zu trennen wäre das problem in deutschland gelöst. Der Rest der Welt verschmutzt hauptsächlich die umwelt also lernt diesen ländern mal endlich recyceln

Des Bürgers Verantwortung

ist hier genauso entscheidend wie etwaige politische Vorgaben. In unserer aufgeklärten Welt kann kaum noch jemand behaupten, er wisse nichts von dem unglaublichen Schaden für die Umwelt, die unser aller Konsumverhalten bislang in verschiedener Hinsicht angerichtet hat. Darum, selber im Kleinen anfangen. Beim Gang zum Einkaufen Taschen u. Tüten mehrfach verwenden, auf dem Markt Papiertüten verlangen, und wenn ich einen Kaffee im Café zu mir nehme, den Einwegbecher ablehnen zugunsten der Porzellantasse. Eine kanadische Caféhauskette schreibt jedem Kunden 25 Cent gut, wenn er keinen Einwegbecher nimmt. So kann's auch funktionieren.

Warum

brauchen wir dafür ne europ. Lösung.

Die meisten Plastiktüten werden Lokal weggeschmissen, d.h. wenn ein Land keine Plastiktüten mehr will kann es entsprechende Gesetze erlassen ohne dass es sich groß Gedanken um importierte Plastiktüten machen müsste.

Dafür braucht es echt keine europ. Lösung.

Alternative zu Plastiktüten

Eine prima Möglichkeit zum Vermeiden von Plastiktüten ist die Bestellung der Waren über Versand. Hier wird mir eine "frustfreie Verpackung" "CO2 neutral" quer durch Deutschland oder Europa geliefert. Denn das ist natürlich viel nachhaltiger als die gelegentliche Benutzung einer Plastiktüte. Oder?

Dann machen wir's halt allein

Wenn die EU nur lasche Vorgaben machen will, warum machen wir es nicht wie Irland und suchen unsere eigene, ordentliche Regelung?

Bei der Abgabe jeder Plastiktüte Geld abzugreifen dürfte dem Staat doch gefallen.

Die andere Möglichkeit wäre die Suche nach einer vernünftigeren Alternative, wie z.B. die Nutzung von biologisch abbaubarem Plastik, das sich nach gewisser Zeit vollständig zersetzt.

@ Hexer

"Mir stehen die Haare zu berge......"

Hier ist mit Sicherheit MEHR für die Umwelt zu erreichen als der Versuch die Erderwärmung zu begrenzen.

Keine Tüten!

In meinem Bioladen gibts die Tüten schon lange nicht mehr! Papiertüten oder kompostierbare Tüten sind umsonst zu bekommen um das Obst/Gemüse zu verpacken. Und wenn ich auch anfangs meinen Korb mal vergessen hatte, gewöhnt man sich schnell daran. Alles Einstellungssache! Macht mittlerweile auch Spass, anderweitig auf Tüten zu verzichten. Zum Beispiel kein geschnittenes Brot kaufen! Und wenn man an die Weichmacher denkt, fällt es noch leichter...

Afrika machts vor

Was haben die Menschen nur vor der Erfindung der Plastiktüte gemacht?
Sie sind mit Körben, Ledertaschen oder Stofftaschen zum Einkauf gegangen.
Bestimmte Waren wurden in Papier gepackt oder im Glas transportiert.
Heute greifen millionen Verbraucher im Supermarkt zur Plastiktüte. dort werden dann noch in Plastik verpackte Produkte hineingepackt, und so gehts Jahraus-Jahrein.
Bis der Europäer nach Ruanda fährt, und am Flughafen alles aus der Platiktüte raus, in Papertüten umpacken muss, weil Platiktüten dort verboten sind - landesweit, auch für Touristen.
In der EU scheint das, den Lobbyisten und dem Verbraucher sei Dank, einfach nicht möglich zu sein.
Wer aber glaubt, es gäbe wichtigere Probleme, der sollte wissen, dass der Kunststoff nach Durchlaufen der Nahrungskette, vom Menschen wieder mit der Nahrung dem Körper zugeführt wird.
Und wie ungesund das ist, sollte man mal einen Bio-Chemiker fragen, und dann reagieren - hoffentlich!

Lösung ist ganz einfach ...

1. Aufdruck der umweltschädigenden Auswirkungen, so wie bei Zigaretten.
2. Ökosteuer auf Tüten (220%) ... schockt den Verbraucher und freut unsere Verschwender.
3. Prohibition ... Verbot der Herstellung von Plastiktüten.
4. 2% staatlich geförderten Rabatts bei Mitbringen eines Einkaufskorbes.

Pfand auf Jutebeutel

Dann wäre das Problem zu einem großen Teil lösbar.
Denn nicht jeder will beim Einkaufen auch gleich einen Jutebeutel kaufen und daheim sammeln, schon gar nicht zu dem Preis, wenn er den Jutebeutel aber wieder gegen Geld umtauschen könnte und sich nicht um eine eventuelle Reinigung kümmern müsste, dann würden Jutebeutel dadurch sehr attraktiv werden.
Denn obwohl sie nicht wasserabweichend sind, so sind sie im Gegensatz zu Plastiktüten doch zumindest wesentlich stärker beanspruchbar.
Ihr großflächiger Einsatz scheitert aber am Preis, den man berappen muss, wenn man mal spontan Einkaufen möchte, aber keine passende Tasche dabei hat.

@kreuzwortraetsler

Papier ist schon deswegen keine Lösung, weil es nicht besonders reißfest ist.
Ich habe mir mal bei einer Fastfoodkette etwas zu Essen gekauft, das ganze wurde dann schön in einer großen Papiertüte verpackt.
Beim nach Hause tragen ist die Tüte dann gerissen und mein Essen lag auf dem Boden.

Pfand auf einen Jutebeutel wäre daher die bessere alternative.

Esoteriker im EU-Becken

Wer nimmt die "EU" noch ernst? Ich nicht.

Ich bin mir sicher: Die Glühbirne und die Kunststofftüte überleben die "EU" und ihre Anhänger.

Europa wird in einigen Jahren wieder atmen können, wenn diese politische Geisterfahrt beendet ist.

@cotche

"Früher gab es auch Keine und die Welt lief auch..."

früher gab es auch keine Computer, noch früher keine Autos, keine Maschinen,...

was ist denn das bitte für ein Argument?

Too little too late

Viel zu spaet kommt eine solche Einfuehrung, und viel zu milde ist sie in der Durchsetzung.
Ein Euro Gebuehr pro Plastiktuete jeder Groesse wuerde es da zu einer sofortigen Wende bringen, aber nicht dieses Witzgeplaenkel. Ausserdem stimmen die Mitgliedsstaaten eh dagegen; ist man sich doch viel zu bequem bei Dolce, Gabbana, DM, Karstadt und Co.

Sommerloch-Meldung

Gab es da nicht ein afrikanisches Schwellenland, das die Tüten einfach ganz abgeschafft hat? Aber halt: da müssen wir erst Basisdemokratisch drüber entscheiden , oder?

bottom-up

Schön und gut so eine Regelung (auch wenn unfassbar spät)... aber so lange "nur" Gesetze den Verbrauch von Plastiktüten einschränken sollen wird es stets findige Kapitalisten geben, die eine Lücke in eben diesen finden.
Vielmehr muss ein Umdenken bei den Verbrauchern stattfinden (wie in vielen weiteren Bereichen auch). Bin froh zu beobachten, hier in den Kommentaren und auch in meinem Umfeld, dass dies geschieht.

Aber da geht noch Einiges: Einfach mal die Mitmenschen ansprechen und darauf aufmerksam machen, wie leicht es ist es besser zu machen!

Wie bringt Ihr Euren Müll raus?

Mal eine Frage an alle Plastiktütengegner: Wie bringt Ihr Euren Müll raus? In Jutebeuteln?

Wenn man die Einwegplastiktüten nicht achtlos wegschmeißt, sondern, wie das in vielen der hier so vorbehaltlos kritisierten Staaten getan wird, als Mülltüten benutzt, erspart man es sich, Letztere rollenweise in seiner Mehrwegtasche nach Hause zu schleppen.

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