Ihre Meinung zu: Europaparlament stimmt Annäherung Moldawiens an EU zu

13. November 2014 - 15:27 Uhr

Das Europaparlament hat den Weg freigemacht für das Assoziierungsabkommen mit Moldawien. Das könnte neue Spannungen mit Russland schüren. Moskau ist gegen eine Annäherung der Ex-Sowjetrepublik mit der abtrünnigen Region Transnistrien an Europa.

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Kommentare

Immer schön weiter eskalieren

und mit dem Feuer spielen ...
Unsere Politiker handeln einfach rücksichtslos und unverantwortlich.

Was für ein Glück

noch mehr Expansion der EU. Toll, sicherlich friedensfördernd.

Ziemlich perfide und durchschaubare Abgelegenheit

Jaja, liebe EU, immer schön weitertreiben, dann kriegen wir noch unseren Krieg. Wer Russland unterschätzt, kapiert nicht, dass wir hier nur das Frühstück sind. Ist der Bär mal in die Ecke gedrängt und hungrig, dann frisst er Berlin, Paris und viele andere. Naja, anscheinend wollen wir auch mal auf der Speisekarte stehen!

Was fuer ein Unsinn

Die Verhaeltnisse in Moldavien lassen eine EU Assoziierung nicht zu. Wenn Moldavien EU assoziierbar ist, dann hat kann Russland ad hoc aufgenommen werden. Hat die EU denn nicht genuegend Probleme mit Rumaenien, Bulgarien und dem Balkan?

Sollte man nicht erst konsolidieren, befor man sich in neue Abenteuer stuerzt.

Toll

Der nächste Konflikt wird eröffnet.
Interesannt ist in diesem Artikel nur: 6% sind
russisch stämmig und der letzte Satz.(Beide Lager liegen gleich auf.)
Na dann EU los. Wir schaffen es. In ein paar Wochen haben wir das Gleichgewicht zumindest medial gekippt.
Putin wird immer böser. Weiter so, Konflikte, Konflikte, Konflikte .....

Beschämend

Es wird aber wirklich keine Reibfläche, keine Provokation und Möglichkeit ausgelassen um Russland weiter zu verärgern. Dafür verstößt man auch gerne gegen Abmachungen.

Ich bin einfach sprachlos und beschämt.

Die Provokation geht weiter

Nun also Moldawien!? Kein erkennbarer Nutzen für die EU, was wohl nur den Schluss zuläßt, dass hier der Konflikt mit Russland weiter am köcheln gehalten werden soll.

Reicht

das Ukraine -Desaster den Damen und Herren Edeleuropäern immer noch nicht? Oder vielleicht doch mal ein Kleinkosovo wagen? Die Transnistrier (und in Restmoldawien gibt es noch ein paar mehr "Fremd"stämmige) wollen nunmal nicht Rumänen werden.
Und ausgerechnet "wir" pochen auf staatliche Einheit. Warum wird nicht in all diesen multiethnischen Gegenden gelebter und vielleicht sogar von Brüssel geförderter Föderalismus verlangt?
Ohne das widerliche nationalistische Gebrüll und entsprechende Tun der ehem. kuk. Westukraine könnte man sich heute möglicherweise an einem Brückenstaat zwischen EU und RF erfreuen.
Mochte man aber ebenso wenig, wie man das damalige föderale und blockfreie Jugoland ertragen wollte.

Annäherung Moldawiens

Die EU lernt nie aus. Die Spannungen mit Rußland sind damit schon vorprogrammiert. Eigentlich gehört auch Bulgarien wieder aus der EU geworfen. Es ist schlimm, wie z.B. dieses Land Bürgerkriegsflüchtlinge (Syrer, Jesiden etc.) und Roma behandelt und ich befürchte, daß Moldawien nicht besser ist. Für mich ist die EU nicht nur eine Wirtschafts- sondern auch eine Wertegemeinschaft.

Vielleicht sollte man Transnistrien an Russland zurückgeben

Also wenn es im Falle Moldavien so ist, dass in diesem Gebiet Transnistrien 60% der Bürger russisch-stämmig ist, dan sollte man vielleicht das Gebiet an Russland zurückgeben, sollte dass dem Wunsch der Bürger entsprechen.

Es wäre zwar traurig und eine Beschädigung der inneren Integrität und Souveränität Modaviens. Aber wenigstens bliebe dann die Integrität und die Souveränität über den Rest von Moldavien bestehen.

Denn dort scheint der Fall anders gelagert zu sein als in der Ukraine, bei der es um große Gebiete der Ukraine geht, die Moskau hier eindeutig illegal annektiert hat (Krim und der gesamte Osten der Ukraine; darüber hinaus wurde der Krim im Jahre 1954 dieses Gebiet der Insel Krim in einer Schenkung übergeben).

Allerdings wäre die Frage, ob Transnistrien - weil es ein sehr kleines Gebiet ist - wirtschaftlich alleine überhaupt überlebensfähig wäre.

Verrückt...

Der erste Brand ist noch nicht gelöscht, da wird schon der zweite gelegt.

Ohne Abzug

der russischen Besatzungstruppen, ca 2000, kann es leider keinen Beitritt geben egal wie sich das Land entwickelt.

Aha

die EU macht ein neues Fass auf. Diesesmal heißt es Transnistrien....

Wenn das Assoziierungsabkommen

die selben Folgen haben wird, wie in der Ukraine, tun mir die Moldawier jetzt schon leid. Schade, daß unsere Politiker da nicht etwas mehr Lernfähigkeit an den Tag legen.

EU-Außenpolitik?

Man fragt sich wirklich, ob es hinter den ganzen katastrophalen Herumgetappe der EU an ihrer Ostgrenze eine außenpolitische Strategie oder überhaupt so etwas wie Außenpolitik steckt.

Wozu wird jetzt schon wieder ohne Not die nächste Konfrontation mit Moskau gesucht?
Warum wird ein neuer Konfliktherd geschürt, während der "alte" uns gerade um die Ohren zu fliegen droht?

Entweder steckt dahinter eine ganz durchgefuchste, langfristige Herrschaftsstrategie (transeurasische Supermacht EU :-)) oder aber garnichts. Keine Strategie, keine Verschwörung, kein großartiger Plan. Einfach ein Haufen verantwortungsfreier Bürokraten, die sich mit ein bißchen "free-pussy-riot"-Folklore besoffen gemacht haben und jetzt die Menschheit beglücken wollen. Ich weiß es wirklich nicht...

Was bringt..

..uns noch ein Land in der EU,das außer korrupten Politikern und ungeklärten Grenzverläufen nichts zu bieten hat?

Angesichts der unendlichen Eurokrise muss bis auf weiteres Schluss sein mit Erweiterung um jeden Preis..erst müssen die verschuldeten Staaten ihre Hausaufgaben machen bevor weiter ausgebaut wird.Sonst kommts bald dazu,dass auch große Länder wie Frankreich schwächeln und dann hilft uns eh niemand mehr und wir werden in den Abgrund mitgerissen..

Man will ja nicht

aber

es ist ein offenes Geheimnis, dass die Offenheit (weiss nicht wie ich es anders ausdruecken soll) in Moldawien von allen Osteuropaeischen Staaten am offensten und guensigsten ist.

Das mag auch ein Stueckweit Motivation sei fuer den EU Zirkus samt seiner Beratungsindustrie dorthin zu ziehen, wo man auch ein bischen Spass haben kann

Den Sinn verstehe ich auch

Den Sinn verstehe ich auch nicht vermutlich reine Protestaktion aber ich will diese Länder alle gar nicht in der EU
Vllt wollte man auch der eurasischen Union eins auswischen naja gibt bessere Ideen

man muss beide Seiten verstehen

Einerseits sieht Russland seinen Machtbereich wegbrechen und es ist sehr gefährlich dieses Land mit in die EU zu holen, weil dort seit der Sowjetzeit russisches Militär stationiert ist (http://www.dw.de/russische-armee-in-transnistrien-in-alarmbereitschaft/a...), welches defakto das Gebiet dort kontrolliert. (Letzteres ist aber auch wieder ein Argument für eine Orientierung nach Westen)

Andererseits sanktioniert Russland Importe aus Moldawien, damit bricht ein extrem wichtiger Handelspartner weg. Klar das Moldawien dafür die EU als Ersatz haben möchte. Wenn Russland diesen Druck auf das Land ausübt, darf sich niemand (auch Russland selbst nicht) wundern, wenn das Land dann in die andere Richtung ausweicht!
Außerdem war ich selbst dort und die Menschen haben nicht vergessen, dass Russland, dort sämtliche Grenzen neu gezogen hat und damit ähnlichen Schaden wie bei der DDR/BRD erzeugt hat.

Expansionspolitik der EU

grössenwahnsinnig geworden? in der EU anscheinend mittlerweile alle. Transnistrien ist das selbe Pulverfass, wie Ukraine, evtl. sogar schlimmer.

Die EU hat genug Probleme, muss nicht auch mutwilig welche hinzuladen.

Ausdruck von Geringschätzung

immer weiter rutschen die Komentare zu unseren Nachbarn in rechte Tendenzen ab und zeugen von der gleichen Geringschätzung, die man auch in Rußland anderen Völkern gegenüberbringt. Das kommt von der bis zur Blindheit einseitigen Rußlandfixierung.

Diktatorendämmerung!

Das Volk von Moldawien wird entscheiden und auch Russland kann den Volkswillen nicht verbieten. Wenn ein Volk lieber in die EU will, als ein Vasall Moskaus zu bleiben, so ist es seine souveräne Entscheidung. Wir Demokraten werden diesen Freiheitswillen selbstverständlich unterstützen.

Mit welchem Recht mischt sich Moskau immer wieder in Angelegenheiten souveräner Staaten ein? Fürchtet der Kreml ein Erwachen des eigenen Volkes?

Unoetige Probleme

Warum in aller welt muss die EU einen neuen Konflikt provozieren . Konzentriert euch lieber darauf die bestehenden Probleme anzugehen.
Was hat das letzte Abenteuer Ukraine der EU gebracht?
Niedriger Wachstum ,mehr Arbeitslosigkeit Milliarden an versenkten Steuergeldern in einen korupten Staat der mit dem Geldern Krieg gegen das eigene Volk fuehrt ,ein verlorener Markt in Russland ...

Was hat es fuer die Ukraine gebracht ... Tausende Tote ,hundertausende Menschen auf der Flucht, Eine zerstoerte Wirtschaft,Zerstoerte Infrastrucktur ,Hass und Feindschaft ,Milliarden an Schulden,den Verlusst von Gebieten, Verlusst des groesten Handelspartners... Wirklich kein Erfolgsergebniss und auch auf lange Zeit nicht . Hat das sich wirklich gelohnt ?
Ein klares NEIN vom meiner Seite.
So EU nicht nochmal dasellbe wenn auch im kleineren Aussmass.

wie lange will man Russland noch provozieren?

in den letzten Tagen liefen hunderte Sendungen zum Fall der Mauer. Immer wieder wurde gesagt, dass die Nato ihren nicht nach Osten erweitert werden sollte.
Seit 20 Jahren ignoriert der Westen diese Absprachen.
Was soll Moldawien in die EU einbringen, ausser süssem Wein? Davon gibt es schon genug in der EU.
Reicht ein Konflikt (Ukraine) nicht vollkommen aus?
Oder legt man es auf einen finalen showdown mit Putin an?

Mal ganz ehrlich.

Weder Wladimir Putin noch die werten Mitkommentatoren haben das Recht Moldawiens Entscheidung sich der EU anzunähern zu verurteilen.

Wir leben in einem freien Europa in dem irgendeine vermeintliche Einflusszone NIEMALS eine Richtungsänderung verhindern DARF.

Wer hier mit dem Blödsinn der Provokation gegen Russland argumentiert, müsste auch die Auflösung der DDR als Einmischung in die sowjetische Zone verwerfen.

Ganz ehrlich in welcher Zeit leben wir hier das freie Menschen sich dem Diktat Russlands beugen müssen?! Moldawiens Regierung ist frei gewählt, während in Transnistrien und der Ostukraine diktatorischen Verhältnissen mit starker Unterstützung Russlands massiv Vorschub geleistet wird.

Genug mit der Polemik gegen die EU, sie ist einfach nicht Sachgemäß und spricht den Menschen in der Ukraine und den Moldawiern Ihren eigenen Willen ab.

den zweiten Stern gibt es von mir nur dafür...

Zitat "Mehrere Parteien machen sich für einen EU-Beitritt des Landes stark. Andere wollen sich der von Russland dominierten Zollunion anschließen. In Umfragen liegen beide Lager gleichauf."

Ich würde nämlich wirklich gerne sehen wie diese Aussage nach der Wahl behandelt wird, und ob nicht das "andere" Lager auf einmal in der Mediensprache zu einem unbedeutendem Häufchen Unzufriedener umtituliert wird. So wie kürzlich in der Ukraine geschehen, wo auf einmal alle von der EU träumen, und nur der russischstämmige Haufen im Osten irgendwie noch zu Russland will.

Moldawiens Entscheidung!

Nichts spricht gegen eine Annäherung. Von einem Beitritt kann erst die Rede sein, wenn die Kriterien erfüllt sind. Russland hat da überhaupt NICHTS zu melden!

@ 16:04 von klaresache: Mal ganz ehrlich.

Wenn man seitens der EU das Selbstbestimmungsrecht als höchstes Gut ansieht, sollte man es auch den Menschen auf der Krim und in der Ostukraine zugestehen.

Aber immer nur die Wahlen anzuerkennen, die ein EU-konformes Ergebnis haben, das ist ebenfalls nicht sachgemäß.

Auch beim angedachten Beitritt der Türkei hatte man Gründe, den zu verhindern. Dabei hätte der wohl kaum zu Verstimmungen mit Russland geführt. Russland zu provozieren scheint aber im Moment "en vogue" zu sein.

16:11 von Rolau61

"Russland hat da überhaupt NICHTS zu melden!"

Genau, die USA hatten auch nichts zu melden als die UdSSR ebenda Mittelstreckenraketen installieren wollte.....

Verrückte Welt (zumindest dieses Forum)

Da meint man, Staaten (wenn auch zum Teil besetzt) hätten so etwas wie Selbstbestimmungsrecht und Souveränität, ja könnten selber bestimmen, was das Beste für sie ist.

Neuerdings wollen mir hier aber Leute erzählen, das geht nicht, das würde Russland nicht gefallen. Das kann man wohl (mit einer Menge guten Willens) als "unzeitgemäß" und "undemokratisch" abstempeln.

Richtig pervers wird es dann, wenn man aus "Rücksicht" (WTF?!) auf Russlands Ego einem (größtenteils) freien Land Selbstbestimmungsrecht und Souveränität aberkennen soll.

Vielleicht liegt es an meiner Zugehörigkeit zur jungen Generation (in Zukunft kann es also nur besser werden), aber ich kann mir nicht im Ansatz erklären.

Transnistrien

Die EU möchte also auch die Menschen in Transnistrien in die EU zwingen, obwohl sie es nicht wollen. Wir werden also den eingefroren Konflikt anheizen. Schön, dass wir dann wieder für alles den Russen die Schuld geben können.

Risiken und Nebenwirkungen...

Die EU muss niemanden vor den Kopf schlagen oder gar abweisen- aber ein Mindestmaß an Sensibilität gegenüber den Nebenwirkungen dieser Expansions-, Freihandels-,respektive Assoziierungspolitik auf andere Mitglieder in diesem europäischen Haus sollte gewahrt werden.

Mithin hat die EU genug eigene Sorgen und hier sollten zunächst einmal die vielfältigen Baustellen abgearbeitet werden, bevor man mit Moldawien wieder eine neue aufmacht, die u.U. schon bestehende Konflikte noch verschärft..!

Richtig. Moldawiens Entscheidung

Warum aber dann jetzt das Abkommen, bei nur 50% Zustimmung ?. Sollte Moldawien nicht erstmal klare Zustimmung zu ihren derzeitigen Westkurs durch das Wahlvolk bekommen. Oder kennen die schon nach alter demokratischer Sitte, das Ergebniss der Herbstwahlen ?.

@Rolau61

Aber vielleicht haben die Menschen in Transnisterien eine andere Meinung dazu?
Die haben da mit der EU nämlich nicht viel am Hut.
Die Moldawer selbst haben mit der EU nicht viel am Hut. Den Menschen in Moldawien ist eigentlich nur eines wichtig, nämlich reisen ohne doofe Visas. Die Menschen da wissen nämlich sehr genau was miteiner Annäherungan die EU kommt. Viel mehr als, Preissteigerungen, Arbeitsplatzverlusste mehr wird es nicht sein. Einen Vorgeschmack hat man in den letzten Jahren schon bekommen, denn die Landesöffnung in Richtung EU hat schon lange begonnen. Die Moldawier verlassen Ihr Land um es in anderen Gegenden der Welt zu versuchen, weil man in Moldawien wenig Chancen hat, oder man gibt sich mit einem Sklavenlohn zufrieden. Tolle Aussichten für MD?

@malreflektieren 16:22

"Wenn man seitens der EU das Selbstbestimmungsrecht als höchstes Gut ansieht, sollte man es auch den Menschen auf der Krim und in der Ostukraine zugestehen"

Bitte unterscheiden sie doch zwischen dem Selbstbestimmungsrecht von Staaten (abgeleitet aus von der internationalen Gemeinschaft anerkannten Souveränität) und dem Recht von Individuen. Ersteres kann durchaus als höher eingeschätzt werden (wenn man nicht gerade dem historischen Materialismus verfallen ist).

"Russland zu provozieren scheint aber im Moment "en vogue" zu sein."

Als was würden Sie russische Kriegsschiffe vor Australien und Bomber vor Portugal, UK und den USA interpretieren?

16:41 von Mischa007

Den Wunsch nach Freiheit und Unabhängigkeit von Moskau auf Visa zu reduzieren ist wohl eher ein Witz, oder?

Davon mal abgesehen geht es allen Ländern, die der EU beigetreten sind deutlich besser und bisher wollte noch kein Volk wieder austreten.

Bange machen gilt nicht und Desinformation wird im Internetzeitalter nicht mehr funktionieren.

Bin gespannt

wann da in "TRANSNISTRIEN",die ersten grünen Männchen und Panzerkolonnen zu sehen sind.
Auf EU es gibt noch viel zu tun für einen zweiten Brand.

Positiv

Zu der Annäherung Moldawiens an die EU bin ich (wie bei der Ukraine) sehr positiv eingestellt. Die riesigen wirtschaftlichen Probleme, die dabei im Detail noch gelöst werden müssen, dürfen wir jedoch nicht vergessen.

Gefahren

Die nähere Zusammenarbeit Moldawiens mit der EU birgt aber noch andere Gefahren. Wenn es der Regionalmacht Russland nicht in das strategisch-militärische Konzept passt, könnte es auch in Moldawien zu Destabilisierungen bin hin zu militärischem Eingreifen aus dieser Richtung kommen.

Die kranke EU

Diese EU früher EG schafft sich ab.
Die jetzigen Probleme der Länder zu lösen,
weil zu unterschiedlich in allen Lebensberei-
chen wie z.B. Wirtschaft, Politik, die Menda
lität und Lebensweise, ist eine unlösbare
Aufgabe. Moldavien in die EU aufzuneh-
men oder gar zu zwingen der EU beizutre-
ten ist eine der Fehlentscheidungen und
Weitere werden folgen. Man ist Optimist
das beinhaltet aber nicht, daß man auch
kritisch einer Sache gegenüber steht.
Von wo kommen die unzähligen Milliarden
um den Pleite-Mitgliedsländern ein Leben mit dem EURO zu garantieren ??. Die an-
dere Seite der Medaille ist die Kontrapro-
duktive, in dem man dem Frieden (Rußland
Ukraine) keine Chance läßt. Wenn man von allen Seiten in die Enge getrieben wird
ist es doch verständlich daß man sich be-
freit. So sehe ich die Handlungen der EU
incl. Nato und USA gegen das "böse" Ruß-
land.

Liberale Mitgliedsrechte

um 16:47 von sasch:
Davon mal abgesehen geht es allen Ländern, die der EU beigetreten sind deutlich besser und bisher wollte noch kein Volk wieder austreten.

Vielleicht sollte man noch anfügen, dass Großbritannien einst möglicherweise austreten wird. Das wäre zwar traurig, würde aber nicht zu Repressionen des restlichen Europas führen. Die Gemeinschaft ist offen und freiheitlich. Das Resteuropa wird keine Separatisten nach Großbritannien schicken, ihnen Waffen liefern oder gar Landesteile annektieren.

Gibt es nicht schon genügend Ärger mit der Ukraine.......

anscheinend nein denn die sogenannten Osterweiterer müssen schon wieder ein Segment erweitern umd rufen damit weiteren Ärger hervor. Der Gorbatschow hatte recht mit seinen Äußerungen und dem Wortbruch gegenüber Rußland. Ist das der Dank der Wiedervereinigung. Das Spiel mit dem Feuer ist nicht gut für Europa oder sehnen sich die Waffenlobbyisten wieder nach einem Betätigungsfeld. Bei dieser politik kann man nur sagen: Europa Nein Danke.

Russische Truppen sind verpflichtet abzuziehen

um 16:22 von malreflektieren:
"Wenn man seitens der EU das Selbstbestimmungsrecht als höchstes Gut ansieht, sollte man es auch den Menschen auf der Krim und in der Ostukraine zugestehen."

Darunter verstehe ich dann aber den sofortigen Abzug der russischen Truppen. Denn sowohl die Krim, als auch die Ostukraine (von der nur ein kleiner Teil von Separatistn besetzt ist) gehören völkerrechtlich zur Ukraine.

Den Truppenabzug auf der Krim möchte ich präzisieren. Die russische Schwarzmeerflotte hat selbstverständlich ein Recht, dort zu bleiben. Das ist auf Jahrzehnte festgeschrieben und Russland idt dort willkommen. Russland hat aber kein Recht, darüber hinaus dort die Staatsgewalt auszuüben (wie z.B. die Einziehung von Steuern und Rentenbeiträgen).

Neutrale Beurteilung der EU

um 17:08 von Jury:
Die kranke EU Diese EU früher EG schafft sich ab.

Man muss in der Demokratie die eigene Seite nicht mögen. Aber eine etwas fairere Beurteilung der Realität hätte ich mir dann schon gewünscht. Denn die Unterschiedlichkeit der Mitgliedsländer ist nicht nur niederschmetternd, sondern auch eine Herausforderung.

Es wäre niemandem gedient

um 17:20 von kookie40
"Der Gorbatschow hatte recht mit seinen Äußerungen und dem Wortbruch gegenüber Rußland. Ist das der Dank der Wiedervereinigung."

Die Wiedervereinigung war aus meiner Sicht keine Gnade, kein Geschenk, für das wir uns bedanken müssen. Die Wiedervereinigung war historisch gesehen die Beendigung eines Zustandes von Unrecht. Für Herrn Gorbatschow bringe ich großen Respekt auf. Denn es kostet mehr Mut, die Freiheit zuzulassen, als die Freiheit einzuschränken.

Aber warum wir Moldawien deshalb jetzt nicht in die EU aufnehmen sollten, verstehe ich nicht. Da da sehe ich keinen Zusammenhang. Wem wäre gedient, wenn Moldawien außen vor bleibt?

Offenheit

um 17:20 von kookie40:
"Gibt es nicht schon genügend Ärger mit der Ukraine......."

Würden wir so denken, dann hätten Russlands Muskelspiele ihr Ziel ja schon erreicht.
Nein! Ich bin für eine mutige Politik der EU und für eine Offenheit nach Osten.

Hat jemand ein Anrecht auf Moldawien?

um 14:56 von SydB:
"Beschämend Es wird aber wirklich keine Reibfläche, keine Provokation und Möglichkeit ausgelassen um Russland weiter zu verärgern. Dafür verstößt man auch gerne gegen Abmachungen.
Ich bin einfach sprachlos und beschämt."

Sprachlos bin ich jetzt aber auch.
Denn ich verstehe nicht, warum Russland verärgert sein sollte, wenn sich Moldawien der EU annähert. Hat Russland irgendwie ein Recht auf Moldawien? Das wäre mir neu, denn Moldawie ist so weit ich weiß ein eigenständiges Land. Oder gibt es im Völkerrecht so etwas wie das Recht des Stärkeren?

Toll

Und wer fragt uns ?
Und wer zahlt wieder wenn das Experiment schief geht ?
Und wer provoziert hier ?

Also wirklich, ich komme mir immer mehr verarscht vor. Die EU will alles andere als Frieden, und um uns Bürger geht es doch schon gar nicht mehr ! Die sollen ihre Machtspiele am Computer austragen.Man stelle sich vor Russland würde jetzt einen solchen Schritt gehen...

Niemand wird in eine Ecke gedrängt

um 14:43 von masche013:
Jaja, liebe EU, immer schön weitertreiben, dann kriegen wir noch unseren Krieg. Wer Russland unterschätzt, kapiert nicht, dass wir hier nur das Frühstück sind. Ist der Bär mal in die Ecke gedrängt und hungrig, dann frisst er Berlin, Paris und viele andere.

Das weckt ja fatale Erinnerungen an den zweiten Weltkrieg.
Warum sollte Russland sich in die Ecke gedrängt fühlen, wenn Moldawien oder die Ukraine am gemeinsamen Markt mit den anderen EU-Ländern teilnehmen und das EU-Parlament mitwählen? Schickt man deshalb eine Armee im Marsch um fremde Städte zu erobern? Das finde ich eine völlig bizarre Vorstellung.

@klaresache: etwas genauer lesen würde helfen

Also noch ein mal- die Lager sind zweigeteilt- steht sogar in diesem Artikel, wie entnehmen Sie daraus die heilige Schlussfolgerung- dann können die menschen da ja nur in die EU wollen- alles andere wären Russlands Druckmittel?

Wieso stünde eine Regierung Moldawiens, die gegen den Willen der Hälfte der Bevölkerung eine EU Annäherung betreibt gerechtfertigter da, als die der Ukraine die das Gleiche nur gegen die EU getan hat?

Die EU war ebenfalls sehr verstimmt als sich die Ukraine gegen sie entschieden hat- und es war die EU die zuerst alle politischen Hebel, bis zum Aufstand in Gang gesetzt hat um ihren Willen durchzusetzen.

Wenn Sie also geopolitischen Interessen Russlands eine Absage erteilen, dann seien Sie doch bitte objektiv genug auch den USA und der EU selbst jegliche Einmischung in Angelegenheiten von Drittländern zu verbieten. Möchten Sie den Anzahl-Vergleich solcher zu Russland aufgezählt bekommen?

@NMachiavelli_2014: wenn Sie den Grund wirklich verstehen wollen

dann ist es gar nicht so schwierig. Nur weil die UDSSR zusammengebrochen ist, hat niemand Geopolitische Interessen abgeschafft. Vor allem nicht die der USA, die EU ist als neuer Spieler dazu gekommen.
Nun können aber deswegen nur die wenigsten Länder sich wirkliche Unabhängigkeit leisten- entweder weil Sie stark genug sind (China, USA, Russland etc.), oder weil seitens der starken Länder kein strategisches Interesse an denen besteht (Luxemburg, Belgien etc.)- somit kann man davon ausgehen, dass immer Einfluss auf Drittländer ausgeübt wird- Frage nur von wem dieser stärker ist. Die Eu ist hier kein Deut besser als Russland. Die USA grösstenteils sogar schlechter- weil es für sie nur Vasallen oder Konkurrenten/Feinde in unterschiedlicher Abstufung gibt- nur niemanden gleichberechtigten. Guter Stichpunkt für Sie zum nachschlagen wäre z.b. american exceptionalism.

Nur -hier im Westen werden logischerweise geopolitische Spiele des Westens gepriesen, die Russlands - verdammt.

Wir schaffen uns die Probleme selbst

Selbst mit den bisherigen Mitgliedsländern ist es nicht einfach. Wenn ich mir das Theater nach den Wahlen, das Postengeschachere, die Situation auf dem Balkan, die Inkonsequenz gegenüber GB uvm. ansehe, frage ich mich, ob es nicht vernünftiger wäre, erstmal eine starke und auch funktionierende EU zu schaffen, als, nur um die Russen weiter zu isolieren, neue Assoziierungsabkommen abzuschließen. Die wirtschaftlichen und politischen Verhältnisse in den jeweiligen Ländern spielen doch bereits jetzt schon keine Rolle mehr.
Die bereits bestehenden Spannungen zwischen den Ländern werden dadurch nur noch verschärft. Zudem ist die Entscheidung weit weg von der Meinung der Mehrheit der Bevölkerung der EU Mitgliedsländern.
Was ich aber überhaupt nicht verstehe: Warum muss bzw. will man Russland nur isolieren? Wäre es nicht für Europa viel vernünftiger, mit Russland zusammenzuarbeiten, so wie es in den letzten Jahren immer besser gelang?

@Der kleine Puti Nist: dann erlaube ich mir doch mal die Frage

Hat die EU ein Anrecht auf Moldawien?

Sollte z.B. die Moldawische Regierung, ganz unerwartet, so wie vorher die der Ukraine dazu entscheiden (auf den "falschen" 50% der Bevölkerung basierend) sich gegen die EU und FÜR die Zollunion mit Russland entscheiden - müsste die EU dann genau so eingreifen wie in der Ukraine, damit die "richtigen" 50% der Bevölkerung sich durchsetzen?

Denn- Ihrer Logik nach hätte sich die EU nach der Entscheidung Janukowitschs, als eines gewählten Präsidenten, dessen Wahl von der EU anerkannt wurde, einfach zurückziehen müssen und die Ukraine das machen lassen, was ihre Regierung entschieden hat.

Ich bezweifele aber irgendwie, dass Sie die darauffolgende massivste Einmischung, inkl. Sanktionsandrohungen etc. in die inneren Angelegenheiten der Ukraine so verurteilten wie sie das bei Russland tun.

Belehren Sie mich eines Besseren!

@15:46 von Phonomatic

"immer weiter rutschen die Komentare zu unseren Nachbarn in rechte Tendenzen ab und zeugen von der gleichen Geringschätzung, die man auch in Rußland anderen Völkern gegenüberbringt. Das kommt von der bis zur Blindheit einseitigen Rußlandfixierung."

Es hat nichts mit rechts oder links, oben oder unten zu tun, wenn man langsam wieder von unseren Politikern erwartet, ihrem Amteid nachzukommen und sich um Deutschland und die vorhandene EU in seiner jetzigen Ausdehnung zu kümmern! Es reicht wirklich und das geht zum Glück immer mehr Menschen so!

Russland wird nicht isoliert

um 18:44 von spom:
Was ich aber überhaupt nicht verstehe: Warum muss bzw. will man Russland nur isolieren?

Das wiederum verstehe ich jetzt nicht. Wieso sollte es Russland isolieren, wenn Moldawien in die EU geht? Moldawien gehört schließlich nicht zu Russland. Ist Norwegen isoliert, weil Schweden und Finnland in der EU sind?

um 18:44 von spom:
Wäre es nicht für Europa viel vernünftiger, mit Russland zusammenzuarbeiten, so wie es in den letzten Jahren immer besser gelang?

Klar. Gerne.
Russland sollte aber dann auch seine militärische Einmischung in der Ukraine aufgeben.

Keine Besitzansprüche gegen kleine Brüder

um 18:56 von CaesarAvgvstvs:
@Der kleine Puti Nist: dann erlaube ich mir doch mal die Frage
Hat die EU ein Anrecht auf Moldawien?

Nein.
Wenn ich Russland einen Besitzanspruch auf Moldawien abspreche, begründe ich nach allen Gesetzen der Logik damit noch keinen Besitzanspruch der EU.

@17:26 von Der kleine Puti Nist

"Aber eine etwas fairere Beurteilung der Realität hätte ich mir dann schon gewünscht. Denn die Unterschiedlichkeit der Mitgliedsländer ist nicht nur niederschmetternd, sondern auch eine Herausforderung."

Und Sie meinen nicht, dass man mit dieser Herausforderung aktuell genug zu tun hat? Das ist die Realität!

Russland sollte sich zurück ziehen

um 18:56 von CaesarAvgvstvs:
Denn- Ihrer Logik nach hätte sich die EU nach der Entscheidung Janukowitschs, als eines gewählten Präsidenten, dessen Wahl von der EU anerkannt wurde, einfach zurückziehen müssen und die Ukraine das machen lassen, was ihre Regierung entschieden hat.

Genau das hat die EU doch getan.
Die EU hat jedenfalls kein ukrainisches Hoheitsgebiet annektiert und sie hat keine Banden bewaffnet und erst recht keine Truppen geschickt.
Dass die EU diplomatisch ihre Meinung eindeutig und meinetwegen einseitig sagt, ist ihr gutes Recht.

Thematische Ausrichtung

Sehr geehrte NutzerInnen von meta.tagesschau.de,

bitte achten Sie bei der Erstellung Ihrer Kommentare auf die thematische Ausrichtung. Kommentare, die zu sehr vom Thema abweichen, können nicht freigeschaltet werden.

Mit freundlichen Grüßen

Die Moderation
meta.tagesschau.de
P.S. Diese Mitteilung gilt allen TeilnehmerInnen dieser Diskussion.

Warum gehst du nicht EU

Warum gehst du nicht EU unterstützt ein Referendum in Transnistrien und sich die Dinge in der demokratischsten Weg? Weil sie wissen, das, was sein wird Ergebnis und ich bin ziemlich sicher, dass der EU wird es nicht mögen.

Veruntreuung

Schon mit der Aufnahme Rumäniens und Bulgariens war die Grenze zur Veruntreuung der EU-Gelder überschritten.
Was verspricht sich die EU von der Aufnahme eines weiteren Empfängerstaats in die Runde der Begünstigten?
Hat die EU Angst vor "Strafzinsen" falls sie ihr (kaum vorhandenes) Geld "parkt" und will es lieber gleich verbrennen, denn nichts anderes wäre es, sich einen weiteren Kostenfaktor aufzuladen.

Welchen Beitrag könnte Moldau denn zum Gelingen der EU leisten?

Die vorsätzliche Schwächung der EU geht weiter, als wäre sie es selbst, die den eigenen Untergang provozieren möchte.

Die Nutznießer sind wieder die selben wie bei anderen selbstschädigenden Aktionen der EU.

Es gibt viel zu tun...

... abgesehen von ein bisschen Überzeugungsarbeit bei unseren russischen Freunden. Nichts, was nicht mit Geld zu regeln wäre.

Wer ein bisschen sucht, findet spannende Informationen über das künftige EU-Mitglied:

Korruptionsindex, BIP, BSP, Human Development Index, Staatshaushalt, Kriminalität, soziale Grundrechte, Infrastruktur, Gesundheitswesen, (Lebensmittel-)Hygienestandards, kulturhistorische Entwicklung und Zugehörigkeit...

Bessarabien gehört ja schon vom historischen Namen her sowas von zu Europa, da sollten die vorgenannten Kinkerlitzchen nicht weiter ins Gewicht fallen. Die Integration in die EU wird vermutlich geräuschlos von statten gehen, bei etwaigen humanitären oder sozialen Defiziten gewährt die EU gerne Kredit, darin ist sie nach der Osterweiterung 2004 ja erfahren.

Und alle Europäer freuen sich. Alle, die Profit daraus schlagen...

um 21:21 von gdo Welchen

um 21:21 von gdo
Welchen Beitrag könnte Moldau denn zum Gelingen der EU leisten?

Schon die Frage lässt erahnen, dass die zu Grunde liegende Zeitspanne eher kurz gewählt ist. Das halte ich für einen Fehler. Die Europäische Einigung ist ein generationsübergreifendes Projekt. Und zu diesem Projekt gehört Moldawien auf jeden Fall dazu. Außerdem hat die EU in meinen Augen mehr mit Partnerschaft und Solidarität zu tun und weniger mit kleinkarrierten Rechnungen.

Auch Linke sind dafür

Meines Wissens sind auch Parlamentarier der Linkspartei für das Assoziierungsabkommen mit Moldawien. In Deutschland hat ein solches Abkommen ohnehin eine große Mehrheit.

Feuerwehr

Der erste Brand ist noch nicht gelöscht ?
Besser, kein Versuch zu löschen weiter bren-
nen lassen und weiter zündeln.
Bürger in Europa merkt ihr nicht, daß unse-
re Politiker das geplante und erhoffte Europa
mit allen erforderlichen unsinnigen und ver-
nichtenden Mitteln in Frage stellten und
stellen. Kein Aufbegehren oder Demos gegen
diese Unternehmen ?. So wird es keinen
Frieden geben, daß müßte Jedem Erleuch-
tung geben.
Demanch, demanch

Darstellung: