Kommentare

Eine Frage der Gerechtigkeit

Entscheidend ist, nicht alle nach dem Gießkannenprinzip zu behandeln. Menschen mit deutscher Staatsangehörigkeit, die Jahre, oder gar Jahrzehnte in die Sozialkassen eingezahlt haben, und dann auf Grund von Arbeitslosigkeit/Arbeitsunfähigkeit ALG II-Empänger bzw Aufstocker werden, müssen in jedem Falle besser gestellt sein als Menschen, die aus dem Ausland kommen, und noch nie einen einzigen Cent eingezahlt haben. Darin liegt das eigentliche Problem.

Kindergeld

"unabhängig von einer Beschäftigung und unabhängig vom Wohnort der Kinder. - auch an Arbeitslose für Kinder im Heimatl - an alle Saisonarbeiter."

also kann, wenn ich das richtig interpretiere, faktisch JEDER daherkommen und für Kinder die irgendwo (oder auch nicht?) existieren in D Kindergeld bekommen.

Und wie ich DAS finde, möchte ich lieber nicht posten.

Kindergeld, die 2.

Kindergeld sollte auf in D lebende Kinder beschränkt sein, auf Kinder, die hier erzogen werden.

Kinder, von denen anzunehmen ist, dass sie eines Tages in D leben UND arbeiten UND Steuern zahlen und ihre eigenen Kinder hier groß ziehen.

Sozialleistungen für Ausländer

Das ist ein heikles Thema, ganz besonders die Rechten machen damit Werbung.

Ich denke die Regelung ist gut wie sie ist, Leute die hier gearbeitet haben, haben Anrecht. Die Regelung wirkt gegen Armutszuwanderung.

Auf der anderen Seite gibt es trotzdem Armutszuwanderung und finazieren tun sich die leute dann halt über Schattenwirtschaft. Beispielsweise über Prostitution, Drogenhandel, Einbrüche, etc...

Natürlich ist das nur ein kleiner Prozentsatz der Ausländer, aber der sticht halt ins Auge.

Einen Königsweg gibts hier wohl nicht. Hat alles Vor- und Nachteile. Wie gesagt, so wie es ist, ist es eigentlich ganz gut. Denn sonst könnte es wirklich massive Armutszuwanderung geben.

@lyn

wenn jemand hier auf montage arbeitet oder mit zeitvertrag zum Beispiel ,,,der sollte auch kindergeld im ausland bekommen dürfen...wenn jemand in hamburg wohnt und in münchen arbeitet ,sollte das das gleiche sein....als wenn jemand in münchen arbeitet und in wien wohnt...

wo steht das?

Mir scheint, dass die Darstellungen in diesem Artikel schlicht falsch sind.
Ich selbst arbeite seit 4 Jahren für eine deutsche Firma im Nicht-EU-Ausland. Da ich meine Familie auch dort habe, muss ich jetzt das für diese Zeit erhaltene Kindergeld zurückzahlen mit der Begründung, dass sich die Kinder nicht in Deutschland aufhalten. Aber vielleicht macht man ja für Ausländer eine Ausnahme. Alles ist möglich. Das Gesetz legt sich da nicht genau fest. Und sicher legt das jeder verantwortliche Beamte nach Gutdünken aus. In Brandenburg gibt's jedenfalls nichts und auch nicht in Bayern, zumindest nicht für Deutsche.

Gruß Klaus 51

Jeder

...der hierherkommt um an diesem Land mitzuwirken und in die Sozialkassen eingezahlt hat,der sollte auch einen Anspruch auf Leistungen haben.
Alle anderen ebend nicht.
Die können sich an ihre Herkunftsländer wenden.

@SoilentGruen

Ein sehr guter Kommentar.

Wirklich ätzend wird es, wenn nicht nur Rechte, sondern auch "bürgerliche" Parteien wie die CSU Änderungen der Gesetze fordern, um besser gegen mutmaßliche ausländische "Sozialschmarotzer" vorzugehen. In Bayern gab es im vergangenen Jahr sage und schreibe 12(!) Ermittlungen gegen Rumänen wegen dem Verdacht auf Ausnutzung der Sozialsysteme. Gerechnet auf die Anzahl aller Rumänen in Bayern liegt das im Promill-Bereich. Aber mit solchen Forderungen kann man eben punkten (leider nicht nur) am rechten Rand. Die paar hundert Euro, die man dadurch einspart, gehen sicher in mindestens zehnfachem Maße für die Überwachung potenzieller neuer Gesetze drauf, wenn man was an der aktuellen Gesetzeslage ändert. Aber wie schlug eine gewisse bekannte deutsche Satire-Sendung kürzlich als Slogan vor? "Bayern. Hier bekommt jeder Ausländer sein eigenes Gesetz."

Danke @ TS

ALGII ist die sachlich korrekte Bezeichnung, vielen Dank ;-)

Bezgl. der Leistungen für Asylbewerber möchte ich noch ergänzen, das es Sachleistungen flächendeckend nur in Bayern gibt/gab, doch hier will man sich den anderen Bundesländern in Zukunft anpassen und bar auszahlen.

Warum verboten?

Eine Sache hat mich dann doch überrascht:
"In den ersten neun Monaten ihres Aufenthalts dürfen Asylbewerber nicht arbeiten."
Und was passiert in diesen neun Monaten? wie kommen diese Menschen in einem neuen Staat zurecht, wenn kein Geld in die Kassen kommt, bzw. keine legale Möglichkeit besteht sich nützlich zu machen? Wäre dankbar für eine hilfreiche Antwort.

Wie viel Geld wird da

Wie viel Geld wird da insgesamt ausgegeben ( absolut und in Prozent) ?

@klaus 51...

eben....sie arbeiten im ausland...es geht um kinder von menschen die in deutschland arbeiten...deren kinder aber im ausland sind...

Nun haben wir also gelernt,

Nun haben wir also gelernt, was uns Ausländer kosten. Meine Gegenfrage: Welche Beiträge leisten denn Ausländer insgesamt in die Steuer- und Sozialversicherungskassen, sowie zur Wirtschaftsleistung, vor allem inklusive der hochqualifizierten Fachkräfte? Ich bin mir eigentlich sehr sicher, wenn man die Zahlen gegenüber stellt, dass es dann keinen Grund zum Meckern mehr gibt.

@JanKrohn

Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Die Frage ist doch: wie sieht die Nettorechnung aus? Was wird in die Sozialsysteme eingezahlt? Was wird entnommen? Und darauf bitte eine differenzierte Antwort, damit nicht alle Herkunftsländer über einem Kamm geschoren werden. Ich bin sicher, dass es dabei interessante Unterschiede gibt. Auf gehts, Journalisten, recherchiert!

Die etablierten Parteien

Die etablierten Parteien sollten diese Problematik adequat behandeln und dementsprechende Strategien entwickeln, da es ansonsten Radikalen in die Haende spielt. Ich denke Kindergeld fuer Kinder die im EU Ausland leben sollten nicht aus deutschen Mitteln Geld beziehen. Fuer diese Kinder ist der Heimatstaat zustaendig. Die Loesung waere ein einheitlicher Satz in Europa.

Sozialleistungen

Sozialleistungen sollten in erster Linie für die Menschen in Deutschland gezahlt werden, die zuvor in die Staatskasse und Sozialkassen eingezahlt haben.

@ jankrohn um 19:06 guter Vorschlag

Die letzte Berechnung, die ich kenne sagt aus, dass der Bezug der Sozialleistungen der Gruppe der Einwanderer höher ist als die Einzahlungen dieser Gruppe in die Sozialkassen.

Gründe dafür sind die niedrigeren Verdienste aufgrund fehlender Qualifikationen, was niedrige Einzahlungen und höhere Aufstocker Zahlen bedeutet, und die im Durchschnitt höhere Zahl von Kindergeldansprüchen.

@Klaus 51 Das denke ich

@Klaus 51

Das denke ich auch, Kindergeld bekommen Ausländer nur wenn die Kinder in D angemeldet sind und zur Schule gehen, für Kinder im Ausland bekommt allerdings keiner Kindergeld, Ausländer sowie Deutsche nicht.

"Das Gesetz ist für mich völlig ungerecht,weil es keinen Unterschied macht ob jemand schon 20 Jahre gearbeitet hat und Beiträge bezahlt hat oder noch nie gearbeitet hat. Hartz 4 sollte man auch nach Beitragsjahren berechnen,so wird ein fleißiger Arbeiter der Steuern bezahlt hat eben gleich gestellt mit einem der noch nie gearbeitet hat. "

Ungerecht ist es nicht, es ist eine Grundsicherung für Langzeitarbeitslose, oder einfacher ausgedrückt, Sozialhilfe für Menschen die Arbeitsfähig sind. Allerdings, wer lange gearbeitet hat, ihm steht der ALG I im Verhältnis zu den vorherigen Einkommen.

@Einfach Unglaublich

Diese Meldung sah ich auch, allerdings fehlten genaue Zahlen. Und es fand keine Differenzierung nach Herkunftsländern statt. Außerdem fehlte eine Differenzierung nach Deutschen mit / ohne Migrationshintergrund. Wohngeld und weitere Transferleistungen wurden auch nicht berücksichtigt.
Ich finde es bedauerlich, dass bei dieser wichtigen Frage Transparenz völlig fehlt. Ohne saubere Zahlen behauptet dann jeder, was er will, je nach politischer Agenda. Schade, dass anscheinend keiner Interesse an solchen Zahlen - und damit an einer sachlichen, objektiven Diskussion - zu haben scheint. Ist anscheinend viel erfüllender, ohne Fakten emotional im sicheren Gefühl des Rechthabens weiter zu schwadronieren.

"Die letzte Berechnung, die

"Die letzte Berechnung, die ich kenne sagt aus, dass der Bezug der Sozialleistungen der Gruppe der Einwanderer höher ist als die Einzahlungen dieser Gruppe in die Sozialkassen."

Würde ich gerne Kriterien sehen, nach dessen diese Berechnung stattgefunden hatte. Falls man statistisch "Ausländer" erfasst hat, welche Ausländer, EU, sonstige? Denke, unter diesen Ausländern sind viele Flüchtlinge, die generell nicht arbeiten konnten. Anderseits, ein "Mitbürger" mit Migrationshintergrund mit deutschen Pass taucht in dieser Statistik als Deutscher auf.

nicht in Ordnung

wenn Kinder von hier arbeitenden Ausländern und in ihren Heimatländern leben Kindergeld bekommen. Sie kosten dort nur einen Bruch-
teil von dem was sie hier kosten würden. Zu kontrollieren ist die Sache sowieso nicht und ein dortiger Beamter wird gerne mehr Kinder dokumentieren als vorhanden sind, wenn er das Kindergeld von einem Kind mitbekommt.
Hier wird Geld raus geworfen das für verarmte Senioren (egal ob Deutsche oder Ausländer) die hier leben wichtig wäre um denen ein Leben zu ermöglichen das sie sich erarbeitet haben.

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