Kommentare

Preisfrage

Die Äußerung von Herrn Preis ist eine Einzelmeinung. Andere Arbeitsrechtler haben eine andere. Von daher also Nichtssagend.

Für alle die es interessiert

statt hier nur zu meckern un d über die GdL zu schimpfen.
http://uploads.gdl.de/Aktuell-2014/Pressemitteilung-1415026103.pdf

Hier der Entwurf des Vertrages zwischen der GdL und der DB, der der GdL zwar Verhandlungen für ihre Zugbegleiter zusichert, aber den Tarifabschluß aber nur unter dem Wohlwollen der DB-Nahen EVG zusichert. Das heißt i Klartext, "Liebe GdL ihr könnt so viel für eure Mitglieder verhandeln wie ihr wollt nur abschließen und Streiken für eure Forderungen dürft ihr nicht"

Besser nicht aufregen, einfach dran gewöhnen

Das ist eine Streikwelle, die sich durch Überhitzung von selbst totlaufen wird.

Dumm, dass es mal wieder an den Kunden ausgelassen wird. Maximale Schmerzen bereiten und mal wieder an einem Urlaubswochenende streiken. Es gibt ja keine anderen Tage.

Soll ich jetzt glauben, dass das da ein Kunden verachtendes System dahinter steckt?

Und außerdem, wozu denn Bahn fahren? - die wichtigsten Informationen sind ja nicht mehr, wann ein Zug fährt sondern wie viel Verspätung jeder einzelne Zug hat.

Hatte ich erst gestern !! Kein Zug war pünktlich :)

Schlechte Qualität!

Endlich eine...

... wirklich sachliche und hoffentlich verständliche Aussage zum geplanten Gesetz, dessen Gefahren und die sachliche Analyse des Streiks der GDL.

Von dieser Sachlichkeit wünsche ich mir viel mehr, als sich immer nur auf die Seite der vermeintlichen guten Mehrheit zu schlagen.
Streiks sind nun mal höchstes Gut. Auch wenn es manche schwer trifft. Genauso kann es mich beim nächsten Streik treffen, aber ich habe immer Verständnis dafür, dass sich noch Menschen für eine Verbesserung ihrer persönlichen Situation einsetzen und kämpfen.

Die in immer kürzeren Abständen...

...erfolgenden GDL-Streiks sind völlig unverhältnismäßig. Kein Arbeitskampf rechtfertigt diesen entarteten Krieg auf dem Rücken ehrlicher Passagiere.

Was die GDL hier bewerkstelligt, fällt unter sinnlose Wichtigmachrei und Störertum.

Im Moment gibt es keine unsympathischere Organisation als Die GDL!

Wer bekommt denn üblicherweise seine Wünsche erfüllt?

Merkwürdig ich denke Konkurrenz belebt das Geschäft u. Streiks tun immer weh. Wenn jetzt eine kleine aber besonders schlagkräftige Gewrkschaft sich besser durchsetzen könnte u. womöglich die großen Gewerkschaften an Einfluß noch verlieren ist man sich in Wirtschaft,Politik u. großer Gewerkschaft plötzlich einig. Wo kommen wir denn hin wenn eine kleine Gruppe womöglich demnächst effektiv für Mehrheiten weniger systemrelevanter Arbeitnehmerschaft besser u. schlagkräftiger Interessen vertreten könnte . Da ist man sich einig das das auf gar keinen Fall zu gehen hat. Also ich wünsche mir einen Generalstreik in ganz Deutschland der die Jahrzehntelange Knechtung weiter Teile der Arbeitnehmerschaft wenigstens im Ansatz wieder etwas ausgleicht u. wieder für Gleichgewicht sorgt. Aber das wird bei so viel Ignoranz wohl eine Illusion bleiben das der kleine Mann etwas zurückbekäme was man ihm seit langer Zeit genommen hat über z.B. Zeitarbeit;Hz4 u. vieles mehr?Sind die kleinen doch systemrelevant?

Ich wäre dafür

Ein Unternehmen, eine Gewerkschaft!!!
Ich finde Frau Nahles sollte dies durchsetzen.

Eine relativ kleine Gemein-schaft, verschaft z.B. den Pendlern, die arbeiten wollen und müssen, die vielleicht Kinder haben und ihren Urlaub für die Kitaschließzeiten benötigen unverhältnismäßige Probleme.

Das schadet der Bahn und der Wirtschaft.

>> Für vergleichbare Arbeit

>> Für vergleichbare Arbeit soll es vergleichbaren Lohn geben.

Das ist doch schon jetzt bei den Leiharbeitern nicht der Fall.

Und hat nicht die GDL 2007 verhindert, daß die Deutsche Bahn AG Leiharbeiter als Lokführer einsetzt - etwas, womit der jetzige Bahnvorstand und damalige Transnet-Chef Norbert Hansen nicht nur kein Problem, sondern was er sogar verhandelt hatte?

Unverhältnismäßig!

Ein Unternehmen, eine Gewerkschaft!!!
Ich finde Frau Nahles sollte dies durchsetzen.

Eine relativ kleine Gemein-schaft, verschaft z.B. den Pendlern, die arbeiten wollen und müssen, die vielleicht Kinder haben und ihren Urlaub für die Kitaschließzeiten benötigen unverhältnismäßige Probleme.

Das schadet der Bahn und der Wirtschaft.

GDL-Streik bereits eine Folge der Gesetzgebungspläne

Das Interview bestätigt mich in meiner Ansicht, dass der aktuelle Streik der GDL bereits durch die unseligen Pläne für ein Gesetz zur Tarifeinheit beeinflusst ist. Wenn die GDL überleben will, muss sie jetzt soviele Mitglieder wie irgend möglich gewinnen.

Früher gab es auch die Allgemeinheit belastende Streiks der ÖTV im ÖPNV und der Müllabfuhr um die Interessen aller Beschäftigten im öffentlichen Dienst durchzusetzen ("alle Räder stehen still ...").
Erst als Reaktion auf den von der übermächtigen Verdi zu verantwortenden Übergang vom BAT zum TVÖD mit dadurch bedingten Einkommensverlusten und Benachteiligungen für die Beschäftigten hat z.B. der Marburger Bund die Tarifgemeinschaft aufgekündigt und einen eigenen Tarifvertrag erkämpft.
Wenn den Großgewerkschaften die Mitglieder weglaufen, haben sie es selbst zu verantworten. Die Zeiten des FDGB sind glücklicherweise seit 25 Jahren vorbei.

Streik . Das gute Recht

Streik das gute Recht in einer Demokratie .Verankert in der Verfassung .Die - DB - wird kein Zacken verlieren als Großkonzern. Ob Sie Verluste einfährt ,Pendler verliert liegt allein an den Verhandlungen der Manager. Sie verdienen genug und spielen mit der Arbeiterklasse. In den letzten 30 Jahren ist genug ausgehebelt worden!- Wir werden sehen wo ihr Preis liegt!

Wer bekommt denn üblicherweise seine Wünsche erfüllt?

Merkwürdig ich denke Konkurrenz belebt das Geschäft u. Streiks tun immer weh. Wenn jetzt eine kleine aber besonders schlagkräftige Gewrkschaft sich besser durchsetzen könnte u. womöglich die großen Gewerkschaften an Einfluß noch verlieren ist man sich in Wirtschaft,Politik u. großer Gewerkschaft plötzlich einig. Wo kommen wir denn hin wenn eine kleine Gruppe womöglich demnächst effektiv für Mehrheiten weniger systemrelevanter Arbeitnehmerschaft besser u. schlagkräftiger Interessen vertreten könnte . Da ist man sich einig das das auf gar keinen Fall zu gehen hat. Also ich wünsche mir einen Generalstreik in ganz Deutschland der die Jahrzehntelange Knechtung weiter Teile der Arbeitnehmerschaft wenigstens im Ansatz wieder etwas ausgleicht u. wieder für Gleichgewicht sorgt. Aber das wird bei so viel Ignoranz wohl eine Illusion bleiben das der kleine Mann etwas zurückbekäme was man ihm seit langer Zeit genommen hat über z.B.Zeitarbeit;Hz4 u. vieles mehr?Sind die kleinen doch systemrelevant?

Streikt und fahrt mit dem Auto !

Ich weiß schon warum ich schon seit Jahren mit dem Auto fahre. Der Service ist gleich Null, Toiletten gibt es in den meisten Bahnhöfen nur außerhalb des Bahnhofes. Männern kann das ja egal sein die können überall pinkeln, bei Frauen ist das nicht so einfach. Wenn man sich mal die Bahngleise anschaut wie viel Unrat und vor allem Zigarettenstummel neben den Gleisen liegen, das geht alles ins Grundwasserund schaut zudem schlecht aus. Von mir aus kann die Bahn streiken bis sie pleite ist.

@ Demokrat 2014

"Ich wäre dafür
Ein Unternehmen, eine Gewerkschaft!!!"

Und Sie nennen Sich Demokrat 2014? Was sie hier Verlangen ist die DIKTATUR der Regierung zu einer Konzern konformen Gewerkschaft. Was wenn alle EVGs auf einmal zur GdL wechseln und dann auch noch für Fahrdienstleiter & Co. gestreikt wird?
Außerdem kann ich das Gejammer über Geiselhaft und wirtschaftlichen Gesamtschaden langsam nicht mehr hören. Unwetter, Schnee, Personen im Gleis, technische defekte an Zügen, Weichen, Signale und Fahrzeugen nehmen Sie sicher mehr Tage in "Geiselhaft" und verursachen einen höheren "Schaden" als die paar Tage gerechtfertigten Streiks. WIE KOMMEN SIE DENN DANN ZUR ARBEIT usw. Außerdem hab ich das Gefühl, dass hier alle neben einem Bahnhof wohnen und Arbeiten. Oder wie kommen Sie zum Bahnhof und vom Bahnhof zur Firma wenn die Busfahrer der Verkehrsverbunde mal wieder streiken?

...

Nahles führt die Tradition der Spd der letzten Jahre nun fort:
Sozialabbau
im konkreten Fall: Schrittweise Einschränkung des Streikrechts via Salamitaktik
...Und wundert sich dann über schlechte Wahlergebnisse.
Es wäre lustig wenn es nicht so traurig wäre!

@dr.w

Ja, ja, das ist wahr. Endlich spricht das mal einer an. Die gdl streikt so verbissen weil die gesetzesvorhaben zur tarifeinheit ihnen an die substanz gehen. Bedanken sollte man sich also bei frau nahles.

Streikrecht ist ein

Streikrecht ist ein Grundrecht. Die Größe einer Gewerkschaft darf keine Rolle spiele. Ministerin Nahles wird hoffentlich vor Gericht eine Niederlage erleiden. Man sieht ganz klar wie weit sich die SPD von ihren Wurzeln entfernt hat. Für mich auf Dauer unwählbar.

wie absurd ist das denn

die Legitimität eines Streiks danach zu beurteilen, ob er wirtschaftlichen Schaden verursacht (wie es im Übrigens auch die Bahnkunden-Empörer in bravem Gefolge der DB tun)? Mit diesem Argument schaffen wir das Streikrecht de facto ab!
Jeder, aber auch jeder, der für seine Arbeit bezahlt wird, schadet irgendeinem Kunden, wenn er diese Arbeit niederlegt, um für seine Rechte zu kämpfen. "Auf dem Rücken der Kunden" oder "die Kunden in Geiselhaft nehmen" ist eine perfide Erfindung der PR-Manager der Unternehmen. Leider mit großer Wirkung, denn sehr viele, die selbst Arbeitnehmer sind, lassen sich vor diesen Karren spannen, ohne daran zu denken, dass sie sich selbst damit jeder Handlungsmöglichkeit berauben.
Aber das passt zu unserer Gesellschaft, in der Sklaverei ok ist, wenn man selber davon profitiert, seien es Billigklamotten, bei deren Herstellung andere krepieren, oder Zwangsverpflichtung von Lokführern, weil ich ja "ein Recht darauf habe", von A nach B gekarrt zu werden.

sPd : verfassungswidriger Aktionismus

Die sPd befindet sich im Schockzustand,, weil, es eine Gewerkschaft außerhalb des Einflusses des sPd Einheitsgewerkschaftsbundes DGB wagt, die Interessen ihrer Mitglieder durchzusetzen. Das hat die sPd nicht erwartet, die ja das Kuschen der Gewerkschaften bei Niedriglöhnen und Hartz4 gewohnt ist.
Als Übersprungshandlung versucht sie sich jetzt in verfassungswidriger Gesetzgebung. Das Scheitern vor Verfassungsgerichten nimmt sie dabei billigend in Kauf, weil sie aus den Schlappen in NRW nichts gelernt hat.

Zustimmung

Genau so!

Bin verwirrt über die Empörung von Politikern...

...waren die es nicht selbst, welche Streiks bei der Bahn erst ermöglichten indem sie diese privatisierten?

Damals, als das Bahnpersonal verbeamtet war hatte es kein Streikrecht - dies sollte aus wirtschaftlichen Günden aufgegeben werden! Jetzt sehen wir die Auswirkungen dieser Entscheidung - und plötzlich sollen die Angestellten dafür verantwortlich sein?

Gedankenspiel

Stellen wir uns vor, wir würden in den Geschichtsbüchern folgendes lesen:
Gaius Crassus, der den Spartakusaufstand in Blut ertränkte, hätte gewonnen, indem er denjenigen Sklaven, die nicht wagten, für ihre Freiheit zu kämpfen, erklärte, dass Spartakus sich grob unsolidarisch verhält, der römischen Wirtschaft massiven Schaden zufügt und vor allem die Bedürfnisse der friedlichen Sklaven mißachte. Natürlich wären alle glücklichen Sklaven sofort auf die Barrikaden gegangen, hätten Spartakus vorgeworfen, sie "in Geiselhaft zu nehmen" und hätten seinen Tod gefordert, um selbst unbekümmert weiter dienen zu dürfen.
Das scheint mir hier grade zu passieren. Die PR-Manager auf Arbeitgeberseite dürfen sich wirklich auf die Schulter klopfen, dass ihnen diese perfide Strategie eingefallen ist.
Friede den Palästen, Krieg den Hütten ...

Das ist das meistgehörte und gleichzeitig...

...das unsinnigste Argument.

Jeder Streik wirkt sich auf die Kunden des Bestreikten aus!

Ein Streik, der die Kunden nicht erreicht, hat generell keine Wirkung.

Verkommen

Erstaunlich wie viele Kommentatoren hier gegen die Rechte aller Arbeitnehmer schreiben.
Da wird gelogen, denunziert, gespalten und angestunken.
Hervorstechend ist der Versuch den gewählten Vertreter der Gewerkschaft zu diskreditieren, zu kriminaliesieren oder ihn lächerlich zu machen.
Der versuch hier zu diskutieren und Fakten auszutauschen wird in Mega Ta. von rechten Propagandisten regelrecht durch schlechte Masse zertreten. Noch vor 1 Jahr waren wenigstens die hälfte der Beiträge lesbar.
Mitlerweile ist es Zeitverschwendung.
Tschau Theo

Eine Zwangsschlichtung,

Eine Zwangsschlichtung, bedeutet die Waffe des Arbeitnehmers so zu entschärfen, dass sie praktisch ohne Wirkung ist, dann kann man das Streikrecht gleich ganz abschaffen.

@frosthorn

"dass Spartakus sich grob unsolidarisch verhält, der römischen Wirtschaft massiven Schaden zufügt und vor allem die Bedürfnisse der friedlichen Sklaven missachte" -
so, oder so ähnlich wie Sie geschrieben haben, dürfte es auf den römischen Marktplätzen ausgerufen worden sein.
.
Die Techniken der Macht sind über die Zeit erstaunlich stabil.

GDL Streik

Ich frage mich allen ernstes, wie die SPD als "sogenannte" Arbeiterpartei durch ihre Arbeitsministerin eine solche Gesetzesvorlage zur Abschaffung des Streikrechtes einbringen kann?

Ich bin persönlich Mitglied der größten Gewerkschaft Deutschlands, aus diesem Grund könnte mir es also eigentlich egal sein! Aber nun mal ehrlich, der Staat, als Eigentümer der DB, sollte sich hier definitiv heraushalten. Koalitions- und auch Streikrecht ist in Deutschland ein verbrieftes Recht eines jeden Bürgers. Ich bin der Meinung, dass man hier mit Sicherheit gegen die Verfassung verstößt, wenn man diese Rechte jetzt durch ein Gesetz einschränkt. Lobbyarbeit ist halt in Deutschland immer noch mehr wert, als die Meinung bzw. die Meinungsfreiheit der Bürger. Jetzt jammert die DB weil die GDL streikt, Lufthansa weil Cockpit streikt und Achtung: demnächst jammert Daimler weil die IG Metall streikt!! Wo setzt man jetzt den Maßstab, ab dem sich der Staat einmischt?

Einigung ja, aber OHNEGesetz!!!

Die Politik demontiert Arbeitnehmerrechte

Und das seitens der SPD.

Jeder anständige Mensch schämt sich für die Regierung, unter der er lebt.

Nur weiter so GDL

An der kleinen Gewerkschaft wie die GDL, sollten sich die Großen mal eine Scheibe von abschneiden.Die kämpfen wenigstens für ihre Mitglieder,was man von allen anderen Gewerkschaften nicht mehr behaupten kann,sondern ganz im Gegenteil.Wen haben wir die Rente mit 67 zu verdanken??Oder die Leiharbeiterausbeute??Oder das immer mehr Rentner von ihrer Rente nicht mehr Leben können,oder,oder,oder........Das haben wir unseren GROßEN Gewerkschaften zu verdanken,weil die schön vor der Politik und den Arbeitgebern Kuschen.Solche Gewerkschaften braucht kein Mensch.Die sollten mal lieber wieder die Interessen ihrer Mitglieder vertreten und haben jetzt die Chance sich mit der GDL zu Solidarisieren.Ein großes Lob an den GDL Chef,das er sich nicht von den Bahnmanagern verarschen lässt und auch nicht von den Medien beeinflussen lässt.Deutschland fehlt ein Generalstreik,das Politiker und Arbeitgeber mal wach werden.Wenn 4 Tage Streik nicht reichen,dann danach 4 Wochen,damit die HERREN mal wach werden.

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