Kommentare

Wie geschieckt...

... Geht dieser Bericht damit, um die wahren Gründe der zu beobachtenden Verlangsamung der Wirtschaft nicht bei dem Namen zu nennen. Ja-ja, sie wissen es auch, meine Damen und Herren, das sind die Sanktionen, die die EU auf Anordnung aus der USA auf Russland auferlegt hat, um dann ga-anz unerwartet was abzubekommen. Also, so zahlt sich die politische Gefolgschaft in der realen Welt. Das zu verschweigen vermittelt keine Werte, übrigens. Aber die Rüstungsindustrie boomt, also, alles wird wieder gut. Oder?

o,9% ist besser als gar

o,9% ist besser als gar nix...
Mir gefällt es das einiges derzeit billiger wird...
Müssen die Aktienbonzen halt mal auf einen Daimler in der Garage verzichten...
Diese Prognose soll doch nur Arbeitnehmer unter Druck setzen um neue Nullrunden zu begründen.

Das Geld für das 300 Milliarden schwere

Konjunkturpaket muss von den Krisengewinnern kommen, allen voran die Millionenbankster- u. Manager. Die Nutzniesser müssen endlich kräftig zur Kasse gebeten werden. Ausserdem ist eine niedrige Inflation gut für die Binnenkonjunktur. Dass es mit dem Wachstum ewig so weiter gehen kann, müssen sich die Gierhälse mit ihren Politmarionetten abschminken. Es geht eben nicht darum, was Mensch will, sondern darum, was machbar ist. Wachstum auf Pump funktioniert schon etliche Jahre, aber irgendwann ist der Zenit erreicht. Genau an diesem Punkt sind wir jetzt. Mehr Bescheidenheit ist angesagt.

Sanktionsfalle

Bei den Aussichten für EuroLand kann es doch nur heißen: Sanktionen gegen China, da die ständig gegen westliche Werte, wie Demokratie und Menschenrechte, verstoßen! Die deutsche Wirtschaft ist in der Sanktionsfalle und Politik hierzulande hat nicht die Kraft, sich von US-amerikanischen Interessen freizumachen, sehr zum Gefallen Uncle Sams.

@Calico_Jack_Rackham 14:29

(Müssen die Aktienbonzen halt mal auf einen Daimler in der Garage verzichten...)

Genau die werden nicht verzichten!

Das ging ja schneller als gedacht!

Eigentlich dauert es 3 - 5 Jahre, bis Maßnahmen der Bundesregierung ihre Wirkung entfalten. Diesmal geht es wohl schneller.

- Dilettantische Energiewende
- Alternativlose Eurorettung
- Diäten- Erhöhung um 1000 EURO
- Mütter- Rente
- Rente mit 63
- Mindestlohn

Die (unvollständige) Liste im Gesamtwert von 1 Billion EURO wird ganz bestimmt noch länger, so lange, bis wir wieder da stehen, wo wir im Jahr 2000 waren. Damals sprach man von Deutschland als dem kranken Mann Europas.

Weshalb sollte unsere Regierung aber auch eine vorausschauende Politik machen? Für die nächste Diätenerhöhung reicht's doch allemal !

Konjunkturprogramme...

... schieben die Wirtschaft nicht an. Sie stopfen nur ein Loch, das sich danach um so schlimmer wieder auftut. Eine Wirtschaft muss verbrauchergestützt sein und darf nicht am Subventionstropf hängen.

nicht sehr "geschieckt"

Ja klar, es liegt an den Sanktionen. Wahrscheinlich haben auch die chinesischen Minder-Wachstumsprognosen damit zu tun, dass China auf Anordnung der USA Russland sanktioniert.
Übrigens haben die Exporte der EU nach Russland nur einen Anteil von knapp 7% am Gesamtexportvolumen. Nicht gerade existenzbedrohend, oder?
Ach ja, da hier ja soo gerne nach "Belegen" gefragt wird, wenn die Argumente ausgehen: Selber googeln macht schlau!

@KAJO

1 Billion. Ist schnell geschrieben. Aber wie wärs mit wirklichen Angaben?
Bitte belegen Sie Ihre Zahl, damit wir die Rechnung nachvollziehen können!

Und ewig grüßt das Murmeltier

Wenn man die Phrasen schon 50 Jahre lang gehört hat grüßen sie als laues Lüftchen die Ohrmuschel , murmeln noch ein wenig vor sich hin und verstummen dann. Ganz egal was welcher Politiker, ob national oder international von sich gibt: Die Reichen werden reicher, die Armen ärmer. Ob 300 Milliarden oder eine Billion spielt dabei jetzt auch keine Rolle mehr. Vom Kuchen bleibt nichts. Wenn in D im Jahre 2035 bis zu 20 Millionen Menschen von Grusi abhängig sind schauen wir mal weiter. Bin mal gespannt ob sich die Menschen die sich in Wirtschaftspolitik üben sich dann noch auf die Straße trauen.

@ 15:08 von nanunana: Ukraine-Konflikt bremst Konjunktur

ZITAT: Für ihren neuen Ausblick nahmen die Experten an, dass der Konflikt zwischen der Ukraine und Russland anhält, sich aber nicht weiter zuspitzt. Eine Eskalation könne das Vertrauen weiter beschädigen und dazu führen, dass Geld erst später investiert werde."

http://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltbank-wirtschaftswachstum-100.html

Sie hätten nicht einmal googeln müssen, um diese Information zu erlangen!

@KAJO 14:51

Bitte erklären Sie mir, weshalb der Mindestlohn die Wirtschaft schwächen würde ?

Tatsächlich ist es so, das mehr Lohn doch mehr Kaufkraft bedeutet. Oder glauben Sie im Ernst , das ein Arbeitnehmer der aktuell für einen Dumpinglohn von 6,50 Euro malocht und in Zukunft möglicherweise 8,50 Euro (Pseudo)-Mindestlohn erhält, die Differenz auf ein Konto in der Schweiz hinterlegt ? Nein, er gibt die Differenz natürlich aus und zwar HIER, d.h. er kurbelt HIER die Wirtschaft an und zahlt auch noch Mwst.

Da hilft nur eine "Abwrackprämie"

Das bekommt die Politik schon in den Griff und arbeiten sehr fleißig daran.
Das ein Auto auf Rädern und ein Panzer auf Ketten fährt ist für das "alternativlose" Wachstum nur ein kosmetische Problem.
Wenn der Kunde nichts mehr kaufen will, wenn zwei Handys und ein Zweitwagen reicht, wenn es die Wohnungsgröße nicht mehr hergibt um den den XX-Zoll Fernseher aufzuhängen - dann hilft nur noch eins um das System am laufen zu halten.
Eine Bedrohung , die dazugehörige "Notlage" und Politiker die Arbeitskräfte retten. Das "beste" Konjunkturprogramm ist Rüstung und dafür bekommt man ohne Bürgschaften alle Mittel.
Leute selbst dran schuld! Kauft mehr Handys und es wird Friede sein.
Und nach Volker Pispers: "Kommen Sie nicht damit das sie nur zwei Ohren haben"
Wer Ironie findet ...

Ökonomisches Erwachen

Es zeigt sich, wie wichtig ein außenwirtschaftliches Gleichgewicht ist. Eine übermäßig positive Leistungsbilanz ist genauso schlimm, wie eine übermäßig negative.

Das verstehen aber viele nicht. Erst wenn Forderungen von defizitären Staaten nicht mehr bedient werden können, begreifen einige, dass die super Leistungsbilanz nur ein Trugschluss war.

Deutschland steht in der Pflicht, sonst haben wir bald einen Trümmerhaufen in Europa!

Das Resultat einer Nachfrageschwäche

Die Leute, die glauben, man brauche kein Konjunkturpaket, weil es ja nichts bringe, gehen bewusst oder unbewusst von der Vorstellung aus, die Wirtschaft kehre irgendwann schon von selbst wieder ins allgemeine Gleichgewicht zurück. Nur ist dieses Gleichgewicht eine reine Fiktion, die sich Ökonomen vor über 100 Jahren ausgedacht haben, weil es mathematisch so schön aussah. In der realen Welt existiert kein Gleichgewicht und die Wirtschaft läuft nicht von allein.
Eine Nachfrageschwäche kann man nur durch zusätzliche Nachfrage bekämpfen. Steuerentlastungen für Unternehmen, die per Saldo ohnehin schon in Gewinnen schwimmen, nützen nichts.
Es braucht Konjunkturprogramme, finanziert durch staatliche Defizite, sowie politische Unterstützung für die Tarifpartner, höhere Lohnabschlüsse abzuschließen (der Mindestlohn ist da nur ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung).

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