Kommentare

Euro-Gau

Hört sich nicht gut an. Aber ist alles so gewollt.
Der Euro ist nicht dazu da zum Stabilisieren der Eurozone sondern um sie zu Destabliseren damit wir ganz schnell viele weitere Rechte an den linken EU Verein abgeben.
Besser ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende mit Gau am Schluß.
Auch bei so tollen Säulen das Fundament ist voll marode.

Drei Säulen und eine Dunggrube

Aus den Augen aus dem Sinn? - Nee Leute, ihr glaubt doch nicht, dass wir die Bad-Banks schon vergessen hätten, wo ihr auf Staatskosten all euren Schrott verscharrt habt, wie die Katze ihr Häufchen? - Wieso hört man nichts darüber, ihr tollen Journalisten?

Völlig Richtig

Wenn der Baugrund SCHWAMMIG ist kann man keine tragenden Säulen errichten.
H, Draghi ist leider nicht ohne " Vergangenheit"
So lange man sich nicht dazu durchringt den VERTRAG einzufordern der bei Einführung des € geschlossen wurde wird das nix mehr.
Da werden auch Durchhalteparolen und niedrigste Zinsen nix ändern.
Durch die momentane Geldpolitik werden die Deutschen Sparer langsam ENTEIGNET, kein Wunder das sich selbst kleine Sparer Lücken suchen.

Behandlung von Symptomen

Die Bankenunion wird einen "Euro-GAU" niemals abwenden können, weil sie bloß Symptome behandelt.
Das eigentliche Euro Problem, nämlich dass Deutschland an Wettbewerbsfähigkeit verlieren muss, damit der Rest der Euroländer an Wettbewerbsfähigkeit gewinnen kann, und dass das nur über eine wesentlich höhere Inflation in Deutschland möglich ist, wurde bisher nicht angegangen.

Alles hängt in der Krise

Alles hängt in der Krise davon ab, ob die Krähen einander die Äugen aushacken werden.
Das werden sie wohl nicht. Und dann sehe ich schon europaweit die Bankkunden vor mir, wie sie Schlange stehen und versuchen, ihre Konten zu leeren.
Ich rate zu physischem Gold. Rechtzeitig kaufen!

Phasen, Säulen und Aktionismus

Kontrollübernahme, Schuldenaufbau und -umlage und Abwicklung - die drei Säulen der Treuhandanstalt.

Der neue Elfenbeinturm in Frankfurt, wo die einst stolze Bundesbank nichts mehr zu melden und einen Chef gerade aus dem Land hat, was Phase eins des Eurokreditkrise unter Kohl einleitete und im zwergigen Griechenland wegen derselbe Nehmerqualitäten bloß sein europäisches Backpfeifengesicht fand, ist schon jetzt ein Denkmal für Vertragsbrüche, soziale Dauerstresstests durch Kaufkraftabbau für Deflation, Kapitalflucht, Investitions- und Wachstumsrückgang.

Die All-in-one-Funktion als Zinsmanager, Kreditgeber, weichgespülter Bilanzkontrolleur und Aufkäufer selbst produzierter schlechter Nachrichten daraus mündet nur in die letzte Phase der Schaffung von systemischen Sollbruchstellen.

Die Treuhand-Säulen stehen auf schlechten theoretischen und wirtschaftspraktischen Fundamenten. Die überschätzte "Unabhängigkeit der ZB" ist für Hunderte Millionen, die von ihr abhängen, kein Segen.

Erst gestern gab eine große Versicherung

bekannt, das es sehr eng aussieht bei den Vermögensanlagen der Versicherungen. Denn die Verträge sind langfristig ausgelegt und versprechen eine viel höhere Verzinsung als zur Zeit am Markt erhältlich.
Nun, das ist nicht der erste unterschwellige Hilferuf, wenn man das ganze genauer verfolgt.
Nicht über kurz oder lang, haben wir eine Vermögens-Anlagen-Vorsorge-Renten-Krise, die die Versicherungsbranche beuteln und zerrütten wird. Nein, sie ist schon da und der Knall, bei denen mehrere Versicherungen und Fondsanlagegesellschaften zerbersten können, wird nicht lange auf sich warten lassen.

Was ist dann?

Alles nur eine reine Alibiveranstaltung

um die Märkte zu beruhigen und damit die Zockerei genauso weiter gehen kann wie bisher. Diese angebliche Kontrolle kostet den Steuerzahler Millionen. Diese Gelder hätten wir uns sparen können, wenn die Banken ordentlich reguliert worden wären. Was ist mit Schattenbanken, Derivaten und Hedgefonds? Ist dagegen was unternommen worden? Und, womit haben denn die strauchelnden Banken ihr Eigenkapital gestärkt? Wahrscheinlich aus der neuen Billion aus dem Draghi-Zauberkoffer. Dass marode Banken in Zukunft abgewickelt werden, glaube ich erst, wenn das der Fall ist. Gott sei Dank ist Draghi mit seinem einheitlichen Sicherungsfond, der auch solide wirtschaftende Volksbanken und Sparkassen beinhaltet, nicht durchgekommen, wo sich die Zockerbanken nach belieben an Omas Sparbüchern bedienen könnten.

Was nützen die stabilsten Säulen, wenn die vagabundierenden Billionen an nicht real existierenden Geldern - entstanden aus spekulativen Kunstprodukten - keinen Weg zurück in die Realwirtschaft finden.
Nur ein Crash kann diesen gordischen Knoten wieder lösen. Und ich vermute mal, dass er kommen wird, ohne Anhänger einer Verschörungstheorie zu sein. Das gesamt Geldsystem wird durch viele, für den Laien nicht mehr durchschaubare Kunstgriffe am Leben erhalten.
Der IWF hatte vor Monaten bereits eine 10%-ige Vermögensabgabe ins Spiel gebracht, was bisher kaum eine Reaktion auslöste. Es könnte aber auch mal mehr werden. Wie sagte mal ein vorausschauender Zeitgenosse: "Geld ist nur gedrucktes Papier!" Jeder kann daraus seine Schlüsse ziehen.

Bock

Das System "Euro-Raum" kann man auch mit einem Garten vergleichen. In einem gut geführten Garten gibt es Milchziegen, Gärtner und einen Bock. Im EU-Garten gibt es nur Böcke.

@. DeHahn

"Wieso hört man nichts darüber, ihr tollen Journalisten"

Andere und ich hören und sehen laufend dar-
über ausführliche Berichte.
U. a. in WISO, Panorama und weiteren Maga-
zinen.
Auch in entsprechenden Printmedien ist stets
darüber zu lesen.

"Man" hört und sieht also ausreichend davon,
wenn man interessiert ist und will.

Bloß bei Ihnen scheint das nicht anzukom-
men.

@. nordstern 2

"Wenn der Baugrund SCHWAMMIG ist kann man keine tragenden Säulen errichten."

Bautechnisch funkt. das bereits seit Jahrhun-
derten recht gut, wenn der Baugrund ent-
sprechend gefestigt wird.

Gegenzusteuern, ist immer noch besser, als
das gleichgültige Nichtstun in den vielen
Jahren vor der Finanzkrise.
Man sollte sich aber nun nicht wieder auf die
faule Haut legen, sondern das System noch
weiter festigen.
Das dauert schon in den einzelnen Staaten
recht lange.
Aber in der EU, in der Viele nur ihre nationa-
len Interessen verfolgen - z. B. GB - dauert
es eben noch länger, einen Konsenz zu fin-
den.

@Lichtblick33

"...an den linken EU Verein abgeben."

Ich hoffe doch schwer, Sie meinen dieses "links" nicht politisch.
Die Völker ablinken - ja, das kann sie. Aber politisch betrachtet, ist die EU alles andere als links.

Und nochmal ja, hier gebe ich Ihnen vollkommen recht: Der Euro ist das Mittel, die Völker zu enteignen und die Staaten zu entmachten. Oder wie es so schön heißt: Eine Geldvernichtungsmaschine.

08:38 von europeo

"...Man sollte sich aber nun nicht wieder auf die faule Haut legen, sondern das System noch weiter festigen."...

Wie wollen Sie ein System festigen, bei dem die Schuldner ihre Gläubiger beaufsichtigen wollen, dabei aber die Gläubiger das "System" selbst in der Hand haben, eben weil sie Gläubiger der Schuldner sind? Wobei sowohl die Schuldner über immer neue EU-, EZB- und Einzelstaatsschulden und die Gläubiger über Kredite immer neues Geld (Schulden wie auch Guthaben) kreieren können? Das sie dann untereinander neu verteilen...

@europeo

Man sollte [...] das System noch
weiter festigen.

Ich bin mir nicht so ganz sicher, welches System Sie meinen, aber ich denke, dieses System sollte - anstatt es zu festigen - mal durch ein anderes ersetzt werden, durch ein System, in welchem Geld einen realen Gegenwert hat, zum Beispiel.

Das bestehende System, das sein ganzes Wachstum nur aufrecht halten kann, solange Schulden kreiert werden, was zur Folge hat, daß ständig Geld von unten nach oben verteilt wird, und zwar ohne daß die oben irgend etwas dazu tun und die unten überhaupt nichts dagegen tun können, sollte nur dann gefestigt werden, wenn man aus der oben geschilderten Lage seinen Nutzen ziehen kann.

Alles Makulatur

Der € ist die Ursache für die europäische Malaise. Gäbe es den € nicht würden die einzelnen Volkswirtschaften nach atbewährten Rezepten wirtschaften. Dass das in Südeuropa, inklusive Frankreich immer ab und zu ABWERTUNG der eigenen Währung bedeutet hat scheinen viele vergessen zu haben.

Die auch in diesem Bericht NICHT VORKOMMENDEN EZB-Target-Salden sollte man sich auf YouTube von Prof. Hans-Werner Sinn erklären lassen.

Das €-Konstrukt KANN nicht funktionieren.

Man hat im €-Raum einfach Kreditkarten an alle Mitgliedsstaaten verteilt und die Mitgliedsstaaten sind ordentlich shoppen gegangen. Dass das Kreditkartenkonto irgendwer irgendwann mal ausgleichen muss, das wird geflissentlich ignoriert.

Jeder weiss:

Die Rechnung kommt zum Schluss immer.

Höchstinteressant...

... Das Thema, der Ton, und die Zeit: alles passt zusammen, um hinzudeuten, dass im Euroland etwas ganz langsam am brodeln ist. Also, lieber nicht so viel Euro frei fliegen lassen. Es gibt auch andere Währungen und Investitionsmöglichkeiten. Die Zypern-Krise dabei auch nicht vergessen, ergo, alles schön dünn auftragen. Und dann dürfen alle drei Säulen heulen, wenn sie's wollen.

@ Maria-Jose Blumen

Guter Kommentar!
Der Euro wurde auch nicht zum Wohl der Bürger geschaffen, sondern nur für Grosswirtschaft und Banken.

Euro-Gnaden und die Bad-Banks

"Andere und ich hören und sehen laufend darüber ausführliche Berichte. U. a. in WISO, Panorama und weiteren Magazinen."
.
Nix geht über gute Polemik. Dann zeigen Sie mir doch mal eine zusammenhängende Darstellung über das Bad-Bank-Unwesen mit entsprechend aussagekräftigem Zahlenwerk. Auf soetwas bin ich jedenfalls noch nicht gestoßen! - Bei schneller Recherche hab ich eben doch tatsächlich einen WiWo-Artikel aus 06/2013 und einen ausm Handelsblatt aus 07/2012 gefunden. Mann, müssen Sie ein Fuchs sein.
.
Allerdings sind mir aus laufenden Nachrichten nur Petitessen in Erinnerung wie ein möglicher Zusammenschluss oder dass Obama aus Schrottpapieren jetzt Einnahmen hat. Auch dass der Gesamtschaden durch Lehmann 6 Billionen beträgt, ist mir bekannt. Aber eine breite Information der Bevölkerung über die Bad-Banks ist mir nicht aufgefallen. Muss ich mir nun WiWo und Handelsblatt kaufen?

08:53 von NonServiam

"...Und nochmal ja, hier gebe ich Ihnen vollkommen recht: Der Euro ist das Mittel, die Völker zu enteignen und die Staaten zu entmachten. Oder wie es so schön heißt: Eine Geldvernichtungsmaschine."...

Vielleicht darf ich Ihren ansonsten richtigen Beitrag etwas korrigieren:
Die EU mit dem Euro ist keine Geldvernichtungs-, sondern eine Geldschöpfungsmaschine. Vernichtet wird der Wert des Euro.

09:23 von Maria-José Blumen

"...Der € ist die Ursache für die europäische Malaise. Gäbe es den € nicht würden die einzelnen Volkswirtschaften nach atbewährten Rezepten wirtschaften."

Sehe ich anders. Der Euro ist schlicht eine Währung. Man mag darüber streiten, ob der EU-Wirtschaftsraum eine gemeinsame Währung brauchte, aber wenn man sich dazu entschieden hat, hätte man eben auch die Rahmenbedingungen mit ändern müssen. Und das wurde unterlassen. Denn die "altbewährten" Rezepte haben mindestens genauso viele Tücken, wie die gemeinsame Währung. Wie man es auch dreht, um einen vernünftigen Ausgleich zwischen den unterschiedlich aufgestellten "nationalen" Ökonomien kommt man mit oder ohne Euro nicht herum! Und darauf sollte das Hauptaugenmerkt gerichtet sein.

Es kam wie aus dem nichts?

"Denn wie aus dem Nichts drang das Thema Mitte 2012 auf die europäische Agenda"

Das ich nicht Lache. Der nächst Kollaps steht vor der Tür denn die Abhängigkeiten der Institutionen untereinander ist viel zu hoch! Alles was "too big to fail" ist gehört zerschlagen damit der Markt funktionieren kann. Oder wir steigen gleich auf eine Planwirtschaft um. Aber ein Markt mit Großkonzernen die gar nicht pleite gehen können (dürfen) kann nicht funktionieren.

So, jetzt kann das nächste mal keiner mehr behaupte es Kähme wie aus dem nichts.

"Steuerzahler sollen

"Steuerzahler sollen möglichst gar nicht belastet werden und wenn doch ganz am Ende."
Wenn der Steuerzahler glaubt dass diese Aussage bedeutet dass es unwahrscheinlich ist dass er belastet wird, dann ist er selber Schuld. Er wird so sicher belastet wie das Amen in der Kirche.

Hört , hört.

Ein engangiertes Projekt. Signale setzen um Hoffnung und Glauben zu erzeugen. Da 99,9% reine Psychologie sind, ist der skeptische Bericht vollkommen zutreffend wenn er die Säulen in absteigender Reihenfolge benennt. Die Euro - und Sandproduktion geht weiter. Wobei erstere in den dicken Taschen bleibt und zweitere ganz zufällig in den Augen der Völker landet.
Mein Vertrauen in diese Form eines Bankensystem ist nicht mehr vorhanden.

@ 08:13 von vanPaten : Zutreffender Kommentar.

@ Izmi

" hätte man eben auch die Rahmenbedingungen mit ändern müssen."
Ja, aber das hat man nicht gemacht. Es ist sowieso ein Unding, hochkorrupte Länder wie Griechenland in die gemeinsame Währung mit aufzunehmen. Wenn, dann hätte man zuerst die Korruption eindämmen müssen. Wie wollen Sie denn in solchen Ländern einen Ausgleich vornehmen, wenn die meisten Hilfsgelder bei Bankstern oder dunklen Kanälen verschwinden? So viele Milliarden können Sie da gar nicht überweisen, damit es reichen würde. Es geht nicht anders, als dass die schwachen Länder zu ihren eigenen Währungen zurückkehren, so wie es ursprünglich auch geplant war.
@ DeHahn
Finde auch, dass viel zu wenig über das Bankendesaster berichtet wird.

10:16 von ladycat

"...Wenn, dann hätte man zuerst die Korruption eindämmen müssen. Wie wollen Sie denn in solchen Ländern einen Ausgleich vornehmen, wenn die meisten Hilfsgelder bei Bankstern oder dunklen Kanälen verschwinden? So viele Milliarden können Sie da gar nicht überweisen(...). Es geht nicht anders, als dass die schwachen Länder zu ihren eigenen Währungen zurückkehren, so wie es ursprünglich auch geplant war."

Es ist nach meiner Überzeugung ein Trugschluss, man könnte einfach die "hochkorrupten Länder" in eine neue Eigenständigkeit schicken, ohne den Menschen dort eine echte Zukunft zu bieten. Die Korruption ist eine Sache - und die gehört ganz sicher bekämpt! Eine der Rahmenbedingungen! - , eine andere im Fall einer Loslösunaber die Ermöglichung einer steigenden Lebensqualität auch über den Außenhandel mit dem übrigen Europa. Und das bedeutet Konkurrenz für z.B. uns. Das deutsche Modell ist auch deshalb so erfolgreich, weil es diese Konkurrenz über die EU und den Euro ausschaltet.

@Izmi

Ja: Die Akteure des Systems, also die EU, genauer die EZB schöpfen Geld - wie jede andere Bank im fiat argentum System - und zwar nach Belieben.

Die Geldvernichtung (oder hätte ich Wertevernichtung sagen sollen?) entsteht durch den € (das Mittel zum Zweck).
Wenn der Wert des € gesenkt (bis vernichtet) wird, wird also mein verfügbares Geld (welches einen realen Zahlenwert kleiner unendlich hat) weniger wert. Also wird somit (auch mein) Geld vernichtet.
Gestern habe ich für 10€ noch 8 Laib Brot kaufen können, morgen nur noch 6 (nur so als Beispiel).
Das klingt zuerst nach "ganz normaler" Inflation, ist aber ein forcierter, gewünschter und sogar international vertraglich bestimmter Effekt: Wehe die Inflation sinkt unter 2% !!! Dann schreien sie wieder "Oh Gott! Die Deflation droht!"

Ich sage, der € ist die Geldvernichtungsmaschine. Das mag an der Perspektive liegen. Von oben betrachtet könnte man es als Geldschöpfungsmaschine sehen. Objektiv muss man wohl Geldumverteilungsmaschine sagen

Mehr Infos bitte!

"Milliardenschwere Verluste, über Jahre verschleiert, wurden plötzlich publik. Zudem stärkten die Institute laut Notenbankangaben ihr Eigenkapital um rund 200 Milliarden Euro, um für künftige Krisen besser gerüstet zu sein."

Liebe TS Redaktion, Sie schaffen es wirklich innerhalb von 2 Sätzen, sich selbst zu wiedersprechen. Denn wie können Banken, die noch Milliarden Leichen im Keller haben, plötzlich ihr Eigenkapital um 200 Milliarden erhöhen? Wo kommt dieses Geld denn her? ach es geht um verschiedenen Baken? Wieviele denn , welche denn? und überhaupt, welche von denen sind denn jetzt nicht mehr systemrelevant? Fragen über Fragen, Antworten? ....

Gibts denn hier auch mal wieder kritischen Journalismus, oder werden nur noch Informationen von Pressekonferenzen der "Finanzelite" weitergereicht?

Und wenn ich dann so völlig unreflektierte Aussagen wie "etwas schwammig formulierte Regelungen" lesen muss, da dreht sich mir der Magen um, denn genau dieser Zustand hat erst zur Krise geführt!

Die Bankenkontrolleure

sind ebenso großprotzig wie die Banker. Wer hatte etwas anderes erwartet ? Sie sind "im Grunde ihres Herzens" ja auch nur Banker. Erzeugt das Verständnis ?
Eines ist sicher: Diese 1,2 Milliarden und mehr wären z.B. für die Linderung des heutigen Flüchtlingselends gut angelegt. Aber wer dachte vor 12 Jahren schon an so was ?
Und nun ist der Tower schon wieder zu klein ! "Die Bürokratie schafft sich aus sich selbst heraus." (s.ä. Parkinson)

Die Frösche sollen den Sumpf trockenlegen

Diese Art von freiwilliger Selbstkontrolle wird nicht funktionieren. Am Spielbetrieb der Kasinos ändert sich ja nichts!

Letztendlich aber ist und bleibt das größte Problem die gigantische Schuldenkrise.

Und die kann auch die EZB nicht lösen!

Schlaftablette

Das nenne ich Perlen vor die Säulen werfen. Der Dumme ist und bleibt im Falle eines Falles immer der Steuerzahler. Wir werden es beim nächsten GAU erleben, der so sicher kommt, wie das berühmte Amen in der Kirche.

Kurze Frage?

Ich hörte von Schattenbanken-Börsen usw. mit einem höheren Umsatz bzw. Kapitaleinsatz als die normalen Banken was alles sehr undurchsichtige u. wieder mal geheime Veranstaltungen seien. Wenn das so ist wem gehören "Die "und von wem sollen "Die " eingefangen werden und welches Risiko geht davon aus?
Und was verdient der Kontrolleur u. sein "Gegner " auf der anderen Seite der Macht?
Also mehr als ein Ansatz ist das bisher nicht u. bisher führte es immer in die Krise wobei die Allgemeinheit diesmal schon die Zeche bezahlen muß u. mußte? Bisher ist wohl auch in Zukunft dasselbe wie immer,oder hab ich jetzt die bessere Zukunft gesehen die es bisher nie dann gab?

Wie aus dem nichts

Lob an den Artikel, der versucht gewisse Dinge aufzuzeigen und zu erklären.

Deutlich ist die ganze Zeit das Phänomen gewesen, dass Resultate eines beispiellosen politischen Kraftakts wie aus dem Nichts erschienen sind, nicht etwa zum Thema wurden. Das Thema wurde (öffentlich) gar nicht behandelt oder verhandelt.
Das ist die moderne Finanzeurokratie - nicht Demokratie.

Wir können zuschauen, wie eine Krise die andere jagd. Die Krisen - sämtliche - sind eng verbunden mit der Börse. Muss man denn erst links sein, um die Schlußfolgerung zu ziehen, dass die Börse das eigentliche Problem ist? Muss man denn immer so tun, als sei die Börse wie ein Heiligtum? Unantastbar, unveränderbar? Die Menschen müssen sich mit jeder Krise neu anpassen, und zwar nach unten gerichtet - die Banken und Börse nicht. Die Menschen haben von der Börse nichts, jedenfalls solange sie nicht selbst Casino spielen können. Und wenn, verlieren sie in jeder Krise.

Die nächste Krise in 2-3 Jahren!

Badbank entscheidend

@--Bonzai :

Die 200 - mrd- EK-Erhöhung geschah größtenteils dadurch,
da d. Banken Toxische Papiere in
ihren Badbanks verschoben haben, oder auch m. Verlusten verkauft haben ,
daraus resultiert: d. Höhe d. vorhandenen EK kann sich entsprechend verringern, weil d.
"Verbindlichkeiten" sich verringert haben, bzw. d. Bilanzsumme ..,
also einfaches Summenspiel ...

natürlich sind d. toxischen Papiere
immer noch b.d. Bank , aber eben
in d.Badbank verschoben u. brauchen Nicht offiziell ausgewiesen werden.
So einfach ist d. Rechnung .
Teilweise auch d. Kapitalerhöhung
s. Dt.Bank. , wurde d. EK erhöht.

@ europeo

Ja, Böhrpfähle gibt es schon lange. Da muss man mit grossen Maschienen tiefe Löcher bis auf tragenden Grund bohren und dann mit Beton füllen. SEHR TEUER:
Allternativ baut man kleine solide Häuschen auf tragfähigen Bodenplatten die auch ein "kleiner" Verdiener bezahlen kann und wo die Kosten überschaubar sind.
Die EZB erinnert an einen trägen unbeweglichen Riesen der von Lobbyisten gelenkt wird.
Leider LÄSST sich das stärkste Glied der Kette immer mehr schwächen.
Wenn es für Wirtschafft und Banken uninterressant wird werden sie den € fallen lassen wie eine heisse Kartoffel und der kleine Mann kann die Scherben der Bankster wieder zusammenkehren. LEIDER

Banken Bosse Broker Bösewichter - Banausen

Die 4 B vor dem Strich sind die Bank(st)er, die Banausen hinter dem Strich sind Frau Merkel & Co. Die Bank(st)er haben europaweit etliche Hundert Milliarden Euro in maßloser Gewinngier und mit erheblicher krimineller Energie verzockt. Die Staaten, allen voran die BRD, sprangen mit vielen Milliarden ein, retteten die Banken ohne jede Gegenleistung und verordneten den Völkern strengste Sparmaßnahmen. Richtiger wäre es gewesen, wenn die Staaten von den Banken in Höhe der Hilfsmilliarden Anteile und somit Sitze und Stimmen in den Aufsichträten erhalten hätten. Dann könnten die Politiker die Vorstände ablösen lassen und Sparkassenvorstände, die erheblich besser arbeiten, einsetzen können. Dann könnten die Banken so gut da stehen wie die Sparkassen, und die Staaten könnten sich langsam aber sicher wieder aus den Banken zurück ziehen.

@von Don-Corleone Badbank entscheidend

Aber nur wenn die Toxic nicht schon von der EZB aufgekauft wurde um Krisenstaaten weiter über Wasser zu halten?!
Natürlich haben sie Recht! Und im kleinen so wie im großen es ist immer dasselbe. Den Schwächsten beißen die Hunde u. die bellen ständig das man nichts anderes mehr hören kann?Und der Schuldige ist vorher ausgemacht denn wer hat keine Angst vor den großen Hunden? Da gibt man ihnen doch lieber mal ein Leckerlie damit sie andere wegbeißen lassen.Eine Hand wäscht die andere u. mit viel Geld u. Werbung u. Ideologie sagt der Michel dann auch ja. Immer vorausgesetzt man fragt ihn oder hört auf ihn?

Da die Ursache der

Da die Ursache der Bankenprobleme die Staatsschuldenkrisen sind wird das Risiko erst verschwinden, wenn die Staaten aufhören ständig neue Schulden zu machen. Die Chance hierfür ist gering, siehe Frankreich.

EZB kauft kauft kauft

Genau wie Japan kauft die EZB Anleihen. Die USA haben die Käufe von Anleihen letzte Woche eingestellt. Aber das Gekaufte muss eines Tages auch wieder verkauft werden.

Diese Maßnahmen der monetären Liquiditätsanhebung durch Anleihenkäufe haben in den USA kaum eine effektive Nachfrage erreicht. Der niedrige Zins hat die Wirtschaft stabilisiert. Und die Käufe haben vielmehr die Anlagegüter an der Börse verteuert.

Was passiert mit den Anleihen oder kann passieren?

Die Folge der Staatsanleihenkäufe ist mittelfristig zu sehen: Wenn diese (zB Spanien, Griechenland, Irland) nichts mehr wert sind, hat sich die EZB rigoros und absolut VERZOCKT! Neue Löcher tun sich auf. Die Währung gerät ins Strudeln. Das wäre zB eine mögliche neue Krise. Dasselbe kann auch mit Japan oder USA geschehen. Und wie Dominos fällt alles zusammen. Weltweite Vernetzung.

Die Schulden in Spanien und Irland sind in den letzten Jahren weiter gestiegen.

@Wie aus dem nichts 11:07 von Gandhismus

Ganz so aus dem Nichts nun auch wieder nicht.
Wie Charly M. sagen würde:
'Der Hochfrequenzhandel verhält sich zum realen Wirtschaftsgeschehen so wie das Onanieren zur
zur sexuellen Liebe'

Also so wie ich die 'Bonijäger' in ihrem Trieb so kenne,
ich fürchte nicht erst in 2-3 Jahren...

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