Ihre Meinung zu: Konjunktur überrascht: US-Wirtschaft wächst und wächst

30. Oktober 2014 - 16:54 Uhr

Der US-Wirtschaft geht es blendend: Das letzte Halbjahr war für sie das beste seit mehr als zehn Jahren. Das Wachstum im dritten Quartal übertraf die Erwartungen bei weitem. Grund ist unter anderem der Privatkonsum.

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Kommentare

Das klingt ja Alles

ganz nett für die Bürger der USA,schön das Sie aus dem Loch raus sind.

Nur was habe ich jetzt davon,ich lebe dort nicht und gehe auch nicht einkaufen.
Ich kann auch die Menschen nicht fragen ob das so ist,aber ich hoffe Sie haben bald ein schönes Fest mit Baum ;-).

Gruß

Randbemerkungen

Erinnere mich noch, liebe Leser, an das hämische gefeixe der üblichen USA - Hasser hier im Forum!

USA = Drittweltland - das ich nicht vor Lachen vom Stuhl falle

Wieder einmal der bekannte Griff ins Klo!

Gell !

H.v.B.

@ wenigfahrer

Nun, Sie haben vielleicht nicht unmittelbar etwas davon, mittelbar aber schon.
Wenn es den USA besser geht, können wir mehr dorthin exportieren, was wiederum unserer Wirtschaft (und damit zu Mindestens ein wenig auch den Arbeitnehmern hier z.B. in Form von mehr Jobs) zugute kommt.
Und bitte jetzt nicht sagen, dass es nur im Niedriglohnbereich/Zeitarbeit neue Jobs gibt, oder Ähnliches. Das mag vielleicht zum Teil stimmen, aber eben nicht ausschließlich.

ne Frage: Ob das so nett ist?

Das Wachstum basiert auf Konsum. Dieser wird wie "damals" (vor etwas über 6 Jahren...) durch billige Kredite für jedermann angefeuert - bei Immobilien, Autos, Kreditkarten. Bloß blöd, dass die Kredite irgendwann zurückgezahlt werden müssen... und die nächste Bankenrettung fällig wird.

Interessant ist, dass wohl

Interessant ist, dass wohl niemand weiß wieviel Geld gedruckt wurde. 1.8; 3.5; 4.5 Billionen. Aber bei den Mengen macht das wohl keinen Unterschied mehr.

Totgesagte leben länger.

Kein künstlicher Hass der Welt kann die Realität niederknüppeln.

Viele Leute werden sich damit abfinden müssen das die USA auch in 50 Jahren noch sehr weit oben mitspielen wird.

Wünsche sind schlechte Väter von Gedanken ;)

Alles nur Zufall

das ausgerechnet jetzt in der Zeiten wo so viele Krisenherde auf der Welt gibt,geht es US Wirtschaft richtig gut. Das hat überhaupt nichts mit z.B. Wirtschaftssanktionen gegen Russland zutun hat,wo die US Wirtschaft am allem wenigstem leidet im Gegensatz zu Europa und Russland. Das hat auch natürlich nichts mit Kriegen im Nahem Osten zutun und Europa muss sich mit Flüchtlingsproblem auseinander setzen. Aber USA hat mit dem allem natürlich überhaupt nichts zutun. Alles nur Verschwörungstheorien...

Kreditstrohfeuer! Heinreich Braun: Richtig hinschauen

Wenn man mal so eben über 1 Billion Dollar ins System pumpt wird es schon irgendwas bewirken. Nur das das auch nachhaltig ist, ist höchst zweifelhaft. Wir wandeln auf den Spuren von 2008. Zumal der Aufschwung am Mittelstand komplett vorbei geht von der wachsenden Unterschicht ganz zu schweigen. Ja hier ist die USA zumindest Entwicklungsland.
Daten:
-Die sog. Partizipationsrate am US-Arbeitsmarkt sinkt seit 2000 beständig-> geschöhnte Arbeitslosenzahlen
-Die Reallöhne sind seit Ende 90 gesunken und haben sich komplett vom BIP Wachstum abgekoppelt
Unermessliches anhaltendes Wachstum hingegen bei:
-Staatsverschuldung
-FED Bilanz
-Konsumkrediten
-Studentenkrediten
-Essenmarkenbeziehern

Toller Boom!

Das Einzige,

was wirklich wächst, ist die Kriegsindustrie und die induzierten Konflikte. Ach so, und natürlich die Pinoccionase der Presstituierten um eine boomende US-Wirtschaft... LOL

Strohfeuer..

Privaten Konsumausgaben und die enorme Ölförderung durch Fracking werden als wesentliche Ursachen, so der Bericht, für das Wachstum ausgemacht.

Beides ist indes ein Strohfeuer, weil der private Konsum wieder auf Pump läuft und Fracking von der Natur der Sache her keine Nachhaltigkeit aufweist und darüber hinaus die Langzeitschäden überhaupt nicht eingerechnet werden.

Überdies fährt die FED weiterhin ihr Programm hinsichtlich der Zins- und Gelddruckpolitik- beides Dinge, die Gift für eine gesunde Volkswirtschaft sind, so wie dies die USA handhaben. Es funktioniert, solange man auf Sicht fährt und man weiterhin bemüht ist, sich too big to fail zu machen. Aber auch diese Blase wird wieder platzen und erneut alle in Turbulenzen bringen, die sich zu sehr mit der US-Wirtschaft verzahnt haben... .

Die US-Wirtschaft lebt zu viel auf Pump und Kosten anderer, ist regelmäßig "Kriegsgewinnler"-das ist weder gesund noch langlebig...!

@wenigfahrer - D ist keine Insel -

"Nur was habe ich jetzt davon,ich lebe dort nicht "

Wächst die mit Abstand größte Volkswirtschaft der Erde, wird dort mehr nachgefragt. Auch deutsche Unternehmen können mehr dorthin exportieren, das erhöht die Beschäftigung hier und damit die Kaufkraft, was dann auch unserer Wirtschaft und natürlich den eingestellten Menschen zugute kommt.

Das ist gut

für die Freie Welt.
Über die Gründe maße ich mir kein Urteil an, ebensowenig über die Nachhaltigkeit ewigen Wirtschaftswachstums.
2014 scheint ein schlechtes Jahr für die Welt zu sein. Umso mehr freue ich mich für die Staaten. Mit Sicherheit ein Gewinn für Freiheit und Demokratie! (Bevor Russlandphone das Feixen kriegen - das war keineswegs Ironie!)

@Ich hätt da mal...

"Das Wachstum basiert auf Konsum. "

Nein. Lesen Sie den Artikel nochmal aufmerksam.

@DeRus

"Europa muss sich mit Flüchtlingsproblem auseinander setzen. "

Sie wissen scheints nicht, dass der Süden der USA unter millionen von Flüchtlingen aus Süd- und Mittelamerika ächst?

Auf unsere Kosten, Kosten Europas

Sicher wächst die Wirtschaft der USA. Leider auf unsere Kosten. Man hat uns mit Russland in einen Konflikt gezogen und profitiert jetzt nun davon. Danke USA, danke unseren Politikern.

Oh, schön

ein Teil der Weltbevölkerung geht es wirtschaft gut. Das ist doch mal toll...

Die US-Wirtschaft wächst. Das

Die US-Wirtschaft wächst. Das klingt zunächst mal gut, aber ich würde mich grad deswegen sorgen. Jeder Ökonom weiß, was nach einem starken Wachstum kommt: Ein Abschwung. Normalerweise wird dann auf die Reserven zurückgegriffen; blöd nur, dass man eben diese in Form von knapp 2 Billionen USD verwendet hat, um jenes Wachstum zu befeuern. Und mit fehlenden Zinsen werden sich auch jetzt keine Rücklagen bilden... Ich sehe die nächste Krise kommen, und sie wird deutlich stärker ausfallen. Wir haben kein Kapital mehr um eine Krise abzufedern, und zudem ist die erste Krise noch nicht vorbei. Der Euro steht nicht ansatzweise so gut da wie 2008, und diesmal wird der Kollaps auch Nationen wie Frankreich und Italien in den Abgrund reißen. Unheil bahnt sich an...

@heuchler

Sie machen Ihrem Namen alle Ehre! Vor allem durch den letzten Satz...
Die USA sind für viele Menschen immer noch ein Leuchtfeuer für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte.
Alternative Gesellschaftssysteme sind gescheitert oder noch dabei, zu scheitern. Die Europäische Union ist kein Gegenentwurf zu den USA. Gemeinsam ist die "EUSA", wie sie von einigen Foristen hier genannt wird, das erfolgreichste System dieses Planeten. Ich bin froh, hier leben zu können. Deshalb: Glückwunsch Amerika!

@kirillsel

Volltreffer.

Diese Wachstumssprize hat die USA auch gebraucht ansonsten wäre auch dem letzten Höllenmensch klar, die sind komplett pleite.

Sicherlich haben die FED schon den Amero am Start und reiben sich erneut die Hände mit dem nächsten Ganovenstückchen.

Und hier werden Steuersünder gejagt damit man diesen Menschen noch mehr Geld schenken kann.

Es wird Zeit das mehr und mehr diese Spiele durchschauen und auch wie unsere Qualitätsmedien involviert sind.

Es reicht.

@ 17:58 von kirillsel

Können sie mir bitte mal ein paar Fakten übermitteln die ihre Behauptung unterstützen? Sicherlich nicht denn diese Fakten gibt es nicht. Ich verstehe einfach nicht warum sich manche Leute hier in diesen Foren selber lächerlich machen.

Toller Grund

Zitat: "Grund ist unter anderem der Privatkonsum."

Grund ist also der Privatkonsum ?
Dummerweiser ist der da drüben zu 99% auf Pump, also nichts wert.
Ich kann auch meine Kreditkarte mit 6000,- Euro belasten und damit die Wirtschaft ankurbeln, nur blöd das ich die 6000,- Euro gar nicht abzahlen kann. :-p

Konjunktur überrascht?

Ist doch Quatsch. Bei der internationalen Lage kann doch keiner ernsthaft überrascht sein. Jedem ist doch der Zusammenhang zwischen Krieg und Wirtschaft klar. Und je schlechter es einer Wirtschaft geht, desto wahrscheinlicher ist ein militärischer Konflikt.

Selbst hier kann man es nachlesen:
http://www.nytimes.com/2014/06/14/upshot/
the-lack-of-major-wars-may-be-hurting-economic-growth.html?_r=2&abt=0002&abg=0

Pusteblume

Dieses so genannte "Wachstum" beruht lediglich darauf, das die Gelddruckmaschinen angeworfen wurden. Wenn dieses Konjunktur-Strohfeuer erloschen ist, sind die Probleme gewaltiger denn je.

Na klar.

Als US-Regierung hätte ich auch geschätzt das
es rasant bergauf geht. Aber wer das dortige
lockere Verhältniss zur faktischen Wahrheit kennt
wird doch eher dazu tendieren eine solche Schätzung
in die Rubrik zweckoptimistischer Spekulationen einzu-
sortieren.

Trends

Wieder einmal ein Schlaglicht auf die US-amerikanische Wirtschaft. Welche Schlüsse man daraus zieht, ist sehr stark abhängig vom eigenen Standpunkt, sicher aber auch, welchen Zeitrahmen man zugrunde legt. Es ist bestimmt richtig, wie ein Forist schon schrieb, dass die USA auch in 50 Jahren noch eine wichtige Rolle in der Weltwirtschaft einnehmen werden. Allerdings sollten ebenso die Tendenzen weltweit beachtet werden. Die Verschuldung der USA ist außerordenltich, gleichzeitig leistet sich das Land einen gewaltigen Militärapparat bei ständig sinkender Lebensqualität der Bürger. Noch ist diese Lebensqualität hoch, hoch genug, um Ausschreitungen zu verhindern. Aber wie lange noch?
Es liegt in der Natur der Sache, dass auch die USA den Weg aller bisherigen Großmächte gehen, den in die Mittelmäßigkeit und anderen Nationen Platz machen dürfen. Wenn wir also heute urteilen, sollten wir immer auch den Trend im Auge haben. Und der geht im Fall der USA nicht mehr dauerhaft nach oben...

Dass die US- Wirtschaft

Dass die US- Wirtschaft wächst, kann durchaus sein, es gibt zur Zeit auch Nachfrage nach ihren besten Produkten, nähmlich Waffen.
Die FAZ meldete kürzlich: Der Feldzug gegen den Islamischen Staat beschert Amerikas Rüstungsschmieden volle Auftragsbücher und satte Gewinne.
"diepresse.com" meldet im August 2014: "Die Kriege und die Angst vor neuen Anschlägen sind der Motor unserer Wirtschaft". Rekordumsätze von 1000 Milliarden Dollar, 5,7 Millionen Beschäftigte in der amerikanischen Rüstungsindustrie.
Die Wachstumsraten dieser Industrie in den ersten 2 Quartalen 2014 liegen zwischen 15 - 34%, je nach Waffenart.
Das geniale ist, dass die USA die Nachfrage nach diesen Produkten selbst erzeugen kann und momentan läuft es bestens.
Da passt das Zitat von Grillparzer: Die Schurken sind immer die praktisch tüchtigeren, weil ihnen die Mittel egal sind.

Wenn Europa sich nicht irre machen lässt ...

Es ist wirklich wundersam, dass die Ukraine-Krise sowie der Vormarsch der IS die amerikanische Wirtschaft stärkt, aber die europäische schwächt! Das könnte natürlich etwas mit dem Fracking zu tun haben und mit der Bombardierung der Ölanlagen (gegen die IS natürlich, natürlich). Das könnte auch damit zu tun haben, dass gerade Deutschland und die EU insgesamt mehr durch die Russlandsanktionen geschädigt wird, als Amerika. Wenn man nun all diese Faktoren zusammenzählt, dann kann man diese Kulmination nicht mehr für reinen Zufall halten.
.
Witzig auch in diesem Zusammenhang: die europäischen Staaten haben durch die Lehmannpleite mit Derivaten etc. Billionen verloren, aber es ist Amerika, dass z.B. die Deutsche Bank wegen Kursmanipulationen verklagt (Rücklage 3,2 Milliarden). Europa hätte noch eine Chance, wenn es sich mit Russland einig und untereinander aufhört zu pokern. Aber das ist natürlich höchst unwahrscheinlich. Victory!

Wenn das so ist, dann hole ich mir eine Green Card.

Wollte ich sowieso:

https://www.dvlottery.state.gov/

Man kann noch bis zum 3. November mitmachen, also ran an den Bacon! :)

@ deployed:

Interessant ist, dass wohl niemand weiß wieviel Geld gedruckt wurde.

So schwer kann das nicht sein. Die Druckerei wird wohl ne Buchführung haben.

Na ja, was da wohl hintersteckt

Bitte einmal die Rüstungsausgaben des letzten Monats anschauen, dank IS enorme Steigerungen, die erheblich zum Anstieg des BIP beigetragen haben. Glückwunsch hierzu !

"Die US-Wirtschaft wächst und

"Die US-Wirtschaft wächst und wächst"

Die US-Staatsverschuldung wächst und wächst.
Ein Staat dessen Staatsverschuldung insgesamt ca 18,5 Billionen US-Dollar oder mehr als 100 % des Bruttoinlandprodukts beträgt ist pleite.
Diese Schulden kann USA NIEMALS zurückzahlen und kann es auch nicht machen.
Die gigantischen Schulden, die die USA angehäuft haben, machen sie anfällig für Attacken aus anderen Volkswirtschaften. Vor allem China wird in Washington als Gefahr gesehen, weil die Chinesen der größte Gläubiger der USA sind. Die neue Achse Moskau-Peking legt den Schluss nahe, dass die US-Politik gegenüber Russland weniger aus traditioneller Stärke, sondern aus einer elementaren Schwäche erfolgt: Die Amerikaner treibt die Angst um, dass die Vorherrschaft des Dollars als Weltreservewährung gebrochen werden könnte.

Glückwunsch USA

Das sind die USA mal auf`s Gas gestiegen und haben Feuer mit Feuer bekämpft und damit anscheinend Erfolg.
Sie haben also das genaue Gegenteil der Merkelschen Austeritätspolitik betrieben und damit Erfolg.

Richtig ist, dass die Staatsverschuldung massiv geklettert ist. Aber immerhin scheinen sie ja ein entsprechendes Wirtschaftswachtum zu entwickeln, welches nun, bei gleichzeitigem Treten der Verschuldungsbremse, das Land wieder in Schwung bringt.
Das ist das genaue Gegenteil von dem, was die Austeritätspolitik in Europa mit den Staaten gemacht hat. Diese haben gewaltige Einsparungen gemacht, damit die Konjunktur maximal runtergefahren und durch die ausbleibenden Steuereinnahmen stieg deren Verschuldung trotzdem. Nun haben die eine eingebrochene Wirtschaftsleistung und eine hohe Verschuldung.
Da war der amerikanische Weg logischerweise besser!
Nicht zu vergessen ist dabei das bessere und schnellere Abschöpfen der Steuern und die Unterbindung der Steuerflucht (vgl. FATCA).

Am 30. Oktober 2014 um 16:30 von Li'l_Agitator

Nun ein wenig Ironie ist sicher dabei,und noch schöner ist das Sie ja nicht im Niedriglohnsektor unterwegs waren.
Ich weiß auch nicht was die Menschen in den USA so von uns kaufen,aber wie es im Niedriglohnsektor zugeht schon.

Und eines wünsche ich Ihnen auch,das mit dem Weihnachtsbaum ;-).

Gruß

@18:52 von Izmi

Die Spanne zwischen arm und reich war in den USA traditionell größer als bei uns in Dtl. und in Europa insgesamt.
Ggf. hat sich diese Spanne auch in der Krise vergrößert.

Allerdings ist diese Spanne während der Krise in Europa einen extremen Zuwachs erlebt. Die Südländer haben mittlerweile eine extrem hohe Verarmungsquote. Die Jugendarbeitslosigkeit ist auf exorbitante Werte (> 50% in Griechenland, mehr als 20% im EU-Schnitt) gestiegen.
Eine ganze Generation geht hier verloren und angesichts er Tatsache, dass das hier eine neue schnelle Entwicklung ist, ist der soziale Sprengstoff hier viel höher.

Man muß Obama schon zugute halten, dass er trotz massiver Widerstände relativ vernünftig gewirtschaftet hat. Dazu gehört die weltweite Verfolgung von Steuerflüchtlingen, aber auch ObamaCare, welches letzendlich nicht nur der Versorgung der Bevölkerung dient (kennen wir ja schon), sondern eben auch ein Konjunkturprogram ist. Das Geld landet 1:1 wieder im Wirtschaftskreislauf.

Man muss es nur wollen

@ alex66:
Ein Staat dessen Staatsverschuldung insgesamt ca 18,5 Billionen US-Dollar oder mehr als 100 % des Bruttoinlandprodukts beträgt ist pleite.

Klingt zwar wie ein Naturgesetz, wenn Sie das so dramatisch sagen, stimmt aber nicht.

@ alex66:
Diese Schulden kann USA NIEMALS zurückzahlen und kann es auch nicht machen.

Sicher nicht in einem Jahr und vermutlich nicht in einem Jahrzehnt. Dennoch könnte die USA die Einnahmenseite deutlich verbessern und außerdem die Ausgabenseite reduzieren (also Sparen). Die Staatsverschuldung muss beharrlich reduziert werden. Die Amerikaner haben den Schneid, das umzusetzen.

Gibt es vielleicht Belege?

@ AK47:
Die Spanne zwischen arm und reich war in den USA traditionell größer als bei uns in Dtl. und in Europa insgesamt.
Ggf. hat sich diese Spanne auch in der Krise vergrößert.

Ist das nur ein Vorurteil, oder kann man das auch belegen? Falls ja, warten wir gespannt auf Belege.

@Alex66 um 20:05 uhr

Es ist egal ob die Schulden 100% des BIP betragen, entscheidend ist wieviel Zinsen auf diese Last von ca. 18 Billionen gezahlt werden müssen und ob der Staat in der Lage ist dieses nötige Geld durch Steuern zu erheben.

Momentan liegt dieser Schuldendienst bei ca. 250 Mrd. Die gesamten Steuereinnahmen liegen bei 2,77 Billionen, dabei sind gerade die Unternehmens und Vermögenssteuern recht niedrig.

Ein Zweiter Faktor ist die Frage ob noch jemand bereit ist einem Land Kredite zu geben, und das ist bei den USA definitiv der Fall.

Es gibt noch einen Weiteren Grund, warum die USA erstmal nicht Pleite gehen können. Die FED eine US-Institution kann den USA so viel Geld leihen wie die USA bereit ist an Krediten aufzunehmen und zwar zu Zinsen von momentan 0,25%.

Außerdem ist der Dollar nachwievor die Weltleitwährung, deshalb wird der Wert niemals ins Bodenlose stürzen weil viele Internationale Transaktionen in Dollar abgewickelt werden (müssen).

@ Bill Hicks

"Außerdem ist der Dollar nachwievor die Weltleitwährung, ..."

Richtig. Genau darum kaempfen die USA (gemeisam mit UK) ja auch seit Jahren verbissen. Das ist ein wesentliches Element im weltweit tobenden Wirtschafskrieg. Die USA wissen genau, dass das ueberlebenswichtig fuer sie als Weltmacht ist.

22:32 von dap

"Außerdem ist der Dollar nachwievor die Weltleitwährung, ..."

Richtig. Genau darum kaempfen die USA (gemeisam mit UK) ja auch seit Jahren verbissen. Das ist ein wesentliches Element im weltweit tobenden Wirtschafskrieg. Die USA wissen genau, dass das ueberlebenswichtig fuer sie als Weltmacht ist.

Kurz, bündig, RICHTIG!
Danke.

um 23:13 von alex66

und weil die BRICS-Staaten, allen voran Russland, versuchen das zu ändern.

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