Ihre Meinung zu: EU-Nachforderung: Wenig Verständnis für Camerons Protest

27. Oktober 2014 - 17:08 Uhr

Wütend hatte Großbritanniens Premier Cameron auf die Rechnung aus Brüssel reagiert. Doch bei der EU-Kommission versteht man die ganze Aufregung nicht. Die Nachforderung von 2,1 Milliarden Euro sei längst bekannt gewesen.

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Kommentare

Offensichtlich will Cameron raus aus der EU

Denn sonst würde er diese routinemässige Zahlung nicht zum Anlass nehmen Krawall zu schlagen.

Damit schürt er nur in der eigenen Bevölkerung Abneigung gegen die EU, ohne zu erklären dass diese Zahlungen Teil der britischen Verpflichtungen sind die gemäss der abgeschlossenen Verträge NICHT VERHANDELBAR sind.

haha

Wenn die Briten einen Profit ergattern können, dann stehen sie alle geschlossen in Erster Reihe.
Aber wenn, die Briten mal zahlen müssen, dann machen alle Briten einen auf Engländer der von Nichts ne Ahnung hat.
Die Geschichte ist doch ein guter Lehrer, was die Gegenwart und Zukunft angeht.

Einfach nur lächerlich die

Einfach nur lächerlich die Reaktion der Engländer. Sonderstatuten, Sonderstellungen und Sonderregelungen für GB hält man für selbstverständlich, wenn es an das Bezahlen geht, spielt man beleidigt.

Cameron, zahl einfach und halt die Füße still!

Finde ich klasse

denn warum soll er zahlen?Ich würde auch erstmal auf stur gehen und sehen was folgt.
Warum alles schlucken was aus Brüssel kommt.Es muß nicht jeder so wie wir Deutsche sein ,und nichts mehr hinter fragen.

Das ist schlicht das Ergebnis einer selektiven Politik, die die EU seit Jahrzehnten betreibt- europäische Verträge und Regeln sind ein grober Anhalt, die nach Belieben ausgelegt und gehandhabt werden.

Und da die Briten seit jeher eine Sonderbehandlung bekommen, damit sie auch brav mitspielen und nicht auf die Idee kommen, der EU den Rücken zu kehren, wird 'man' auch hier wieder einen "Königsweg" finden, um die Briten bei Laune zu halten- selbstredend auf Kosten der anderen, vor allem der Vertrags-und Rechtstreue…!

Mal sehen, wie uns die Ausnahme von der Ausnahme zur Ausnahme mal wieder verkauft werden wird, denn Cameron steht so ziemlich mit dem Rücken an der Wand- wenn er jetzt nach dieser lauten Ankündigung pünktlich zahlt, werden ihn die eigenen zahlreichen Euroskeptiker auf der Insel vor sich her treiben….!

Und dennoch wirft dieser Vorgang Fragen auf

Zugegeben, es weiss in Europa jeder. Die Staaten zahlen nach Wirtschaftsleistung. Und das ist wohl auch nur fair.

Jedoch stellt sich für mich die Frage, wie der Europahaushalt eigentlich genau funktioniert. Bei einem Nationalhaushalt kann man höhere Steuereinnahmen nachvollziehbar als höhere Haushaltseinnahmen das Staates verbuchen. Aber wenn Europa einen festen Haushalt Jahr für Jahr plant und dem auch aufgrund einer "Null-Schulden-Grenze" fest geplante Zahlungen der einzelnen Mitglieder gegenüber stehen, sind dann die geforderten Nachzahlungen letztlich nichts anderes als Ausgleichszahlungen für Rückerstattungen an Staaten, der Wirtschaftsleistung gesunken und damit eine Rückerstattung entstanden ist?

Das wäre ja wie eine Art deutsche Länder-Finanzausgleich auf europäisch! Wo also landet die Kohle?

Außerdem bei aller Liebe! Die Debatte hier ist scheinheilig! Wir würden uns genauso über eine Nachforderung aufregen. Werfe der den ersten Stein, der...

Ich hab wenig Verständnis

für den Herrn Cameron,und den extra Rabatt hätte ich lange gestrichen.
Mit welchem Recht hat ein starkes Land einen extra Rabatt ???.
Und wenn das mit den Nachzahlungen seit 1984 schon so ist und nichts geändert wurde,dann sofort her mit der Kohle.
Für andere Sachen hat er doch auch reichlich Geld übrig.

Gruß

Irgendwann muß ja mal Schluß

Irgendwann muß ja mal Schluß sein mit der Kleinen Raupe Nimmersatt alias EU Gut das Cameron das hart bleibt - bis jetzt - hoffentlich läßt er sich von Junker nicht erpressen

Cameron verlass doch die EU endlich!!!

Cameron sollte seien Land Großbritanien sowie der EU einen großen gefallen tun. Einfach austreten und Problem gelöst. Er blockiert eh nur Reformen in Brüssel. Hat null Interesse an der €uro Einführung, oder Schengener-Abkommen, und nimmt sich aus der EU nur das beste Raus. Mehr gibt es zu diesem Thema nicht zu sagen.

Reisende

soll man nicht aufhalten. Wenn Cameron raus aus der EU will, dann soll er gehen. Das ständige Genöle der Briten geht mir auf den Senkel. Bevor er geht, sollte er aber noch zahlen, denn auch die Briten haben diese Regeln mitbeschlossen.

@ 16:39 von Maria-José Blumen Offensichtlich will Cameron

>"..raus aus der EU

Denn sonst würde er diese routinemässige Zahlung nicht zum Anlass nehmen Krawall zu schlagen.

Damit schürt er nur in der eigenen Bevölkerung Abneigung gegen die EU, ohne zu erklären dass diese Zahlungen Teil der britischen Verpflichtungen sind die gemäss der abgeschlossenen Verträge NICHT VERHANDELBAR sind."<

Ja!, weil er nicht verhandelbare Verträge nicht einhalten, nicht bezahlen will.

Was wäre wenn Deutschland seine Schuldenübernahme,
ebenso als unbezahlbare + nicht Vertrags-gemäße rausschreien würde!

Dieser Tonfall zerstört die EU-Familie+ nützt nur den"Fuck the EU"-Konkurrenten!

Doch geh' raus aus der EU ist falsch(eine Ungehörigkeit eines Kindes wird ja auch nicht mit Familienrauswurf beantwortet), vielmehr a la Österreich (damals zeigte die EU ne sehr scharfe Reaktion auf nicht EU Genehmes, ohne daß Ö Verträge gebrochen hatte).

Rügen gehören zur Familiendisziplin-Einforderung, erst recht auf derart lauthals angekündigten Vertrags- und Verhaltensbruch!

mitdenken!

Weder im Artikel noch hier in den Kommentaren finde ich irgendwo Verweise auf "UKIP" oder "Schottland".

Soviel Ahnungslosigkeit ist erstaunlich.

UKIP ist die Anti-Europa-Partei der Insel, die derzeit große Erfolge feiert. Und Schottland hätte sich vor einem Monat beinahe aus dem Vereinigten Königreich verabschiedet.

Beides ist die direkte Schuld von Mr. Cameron, der als einer der schwächsten Premierminister der letzten Jahrzehnte gilt.

Ist doch kein Wunder, dass der diese Situation nutzt, um ein bisschen Populismus zu betreiben. Das ist aber auch schon alles.

Ent- oder -weder ...

...Entweder gleiches Recht für alle oder
für jeden eine Extrawurst !

Ganz "nebenbei" lese ich, daß seit 1984
für die Armen von der Insel (die ganz
nebenbei Europas führende Börse in
London betreiben !) ein sogenannter (!)

B r i t e n r a b a t t

existiert.

Ich würde nur allein deshalb keine Steuern mehr an den Fiskus zahlen wollen, aber daran komme ich
- leider (!) - nicht daran vorbei !

Soll ich jetzt die EU verklagen, weil
ich durch den Britenrabatt (Aha, Rolls
Royce, Austin und Vauxhall gingen
"verloren" dank "guter Wirtschafts-
führung" an der Themse !)
n o c h...m e h r finanziell bluten darf,
bzw. muß ?!

Gerechtigkeit - eine Farce !

"Politisch Lied, ein garstig Lied."

Zitat aus: Faust, I. Teil, eine Tragödie
von Johann Wolfgang von Goethe
( 1749 - 1832 ;
geb. in Frankfurt am Main,
gest. in Weimar / Thüringen )

E infach U nmögliches Verhalten

Europa wird so nie funktionieren. Jeder sucht für sich irgendwelche Sonderreglungen. Die Idee der EU war Gemeinschaftssinn, und nicht, das sich jeder die besten Rosinen raus pickt. Ich halte das Projekt EU ohnehin für gescheitert.

Bitte um Aufklärung

Kann mir mal jemand erklären, welchen unverzichtbaren Beitrag wir von GB vermissen werden? Ich kann keinen Vorteil für die EU entdecken! Wer würde denn auch noch rauswollen?!

Strafzahlung wegen unerwartet hoher Wirtschaftsleistung...

Die Fakten sollten sprechen und nicht,das man GB und Cameron vorwirft,sie würden immer eine Extrawurst gebraten haben wollen.2,1Milliarden Nachzahlung,weil die abgegebene Prognose nicht stimmt?!In welchem Schildbürgereuropa bewegen wir uns?Frankreich u.a.erhält Rückzahlungen in Millionenhöhe,obwohl sie die Verschuldungskriterien nicht erfüllen.Gibt es wenigstens Kriterien für was die EU-Kommission das zusätzlich verlangte Geld einsetzen muß und die Länder,welche Rückzahlungen erhalten,ebenso.

Allein in der EU

Eine sympathische Idee, wenn Großbritannien die EU verlässt. Wenn aber unter Marie le Pen das auch Frankreich tut, dann wird Frau Merkel mit ihren Satellitenstaaten im Osten ziemlich allein die EU darstellen.

Diese Vorstellung ist dann ein bisschen gruselig.

@Cicero-secundus, 18:12

Volle Zustimmung Cicero!

Weil: dieser "Britenrabatt" wurde seinerzeit ('84) von der sog. "Eisernen Lady" Margaret Thatcher im wahrsten Sinne des Wortes "durchgedrückt": sie blockierte mehrfach Entscheidungen der damaligen EG.

Dieser Rabatt gehört nötig aufgehoben, da er mittlerweile durch nichts mehr zu rechtfertigen ist!

Bitte liebe Briten, bezahlt oder verlaßt die EU

Wenn es um Vorteilsnahme geht sind die Briten schnell bei Fuß.

Werden sie aber behandelt wie es richtig wäre machen sie wieder ein Faß auf.

Ich hoffe mal die EU bleibt diesmal standhaft, GB hat schon zu viele Vorteile für sich rausgehandelt weil sie sich immer über eine Gleichbehandlung empört haben

Ihr Versprechen, die EU zu verlassen lese ich seit Jahren, aber bisher lassen sie jede Konsequenz vermissen

Da werden sich...

...die Schotten aber über ihr eigenes Abstimmungsergebnis zum Austritt aus GB ärgern, denn die Schotten wollten auf alle Fälle in der EU bleiben. Und jetzt setzt Cameron aller Hebel in Bewegung, dass die britische EU-Abstimmung zum Austritt führt. Und die Schotten "schauen mit dem Ofenrohr ins Gebirge".

Großbritanien sollte nicht zahlen

Großbritanien sollte nicht zahlen und entweder die EU selbst verlassen oder
von EU aus der EU rausgeworfen werden. Das wäre eine echte win-win-Situation.

Das Ende naht

Die Briten wollen nicht für die Schulden des Südens an D. Großbanken aufkommen.

Schottland

Die EU wird es noch bedauern, nicht neutral gegenüber den Unabhängigkeitsbestrebungen Schottlands gewesen zu sein. Wenn GB sich 2017 für den Brexit entscheidet, wäre sonst bei einem unabhängigen Schottland neben den Iren ein zweites ehemaliges UK Land in der EU.

@18:15 von Glückab Bitte um Aufklärung

>"Kann mir mal jemand erklären, welchen unverzichtbaren Beitrag wir von GB vermissen werden? Ich kann keinen Vorteil für die EU entdecken! Wer würde denn auch noch rauswollen?!"<

Unverzichtbarer Beitrag ist z.B., dass GB sehr oft das Gemeinsame mit D in EU Verhandlungen, nicht selten gegen die Dominanz des "Gallischen Hahnes" vertritt.

Wenn GB draußen wäre, würde diese "Gegenkraft+Dämpfung" fehlen.

Wohl stört manchen der unterschwellig vorhandene, sogenannte Anglo-Amerikanische Block, jedoch er ist eingefädelt in der EU über GB, sitzt also am Tisch und es ist gut zu wissen-man greift ja dort Infos für's Gemeinsame in Europa ab ;-) -"Horcht Aus" was die "Fuck the EU"-Lobby so vorhat.

Zum Anderen hält der Brite nicht immer still, wenn da sein Großer Bruder ihn-das ehedem große Weltreich- + damit auch uns, dauernd beiseite schubst.

Und im Besonderen ist sein fin.Beitrag ebenso gut für die Stärke der EU, auch wenn er trotz diesmaliger Rückerstattung noch immer kleingeschrumpft ist.

um 18:15 von Glückab

GB ist das Gelenk zum commonwealth
reicht das als Antwort oder Brauchen sie eine genaue erläuterung zu den vorteilen eines priviligierten Zuganges zu einemMarkt der ca 1/4 der Menschlich bewohnten Landfläche umfasst...? Da sind übrigens nichtnur ex-empirestaaten drinn

Da Brüssel die Nachzahlung von GB...

ja nicht einfach so aus dem Hut zaubert, sondern diese aufgrund bestehender Gesetze erhebt, verstehe ich den Zorn des brit. Premiers zwar, nicht aber seine erklärte Absicht, die Zahlung nicht leisten zu wollen.

Aber ihm flattert ja jetzt noch das Schottenröckchen, und dann will er ja auch noch irgendwann wiedergewählt werden - was der Himmel verhüten möge!

Fast nur Nachteile für GB

Mein Heimatland GB hat überwiegend Nachteile von der Mitgliedschaft der EU.

Wenn wir überhaupt Vorteile haben, dann sind sie höchstens mit einem Mikroskop zu sehen.

Wir sollten sofort austreten.

@Klausewitz

"Irgendwann muß ja mal Schluß sein mit der Kleinen Raupe Nimmersatt alias EU Gut das Cameron das hart bleibt - bis jetzt - hoffentlich läßt er sich von Junker nicht erpressen"

Dieser Satz hört sich zwar gut an, ist aber nur wenig von Sachkenntnis getrübt. Es geht hier um eine Überprüfung der Beiträge, nachdem man weiss, wie sich die Wirtschaft entwickelt hat. Es ist also etwa der Mechanismus von Nebenkostenvorauszahlung und -abrechnung. Hierbei wird sozusagen direkt zwischen den Staaten verteilt, das Geld das UK zu wenig gezahlt hat, fließt an die, die aufgrund der Wirtschaftsdaten zuviel gezahlt haben. Ist also für die EU ein Nullsummenspiel - wenn Juncker also nichts erreicht, dann gehen 640 Mio Pfund nicht der EU verloren, sondern uns - denn soviel würde die "Kleine Raupe Nimmersatt" an den deutschen Fiskus zurücküberweisen, wenn die Briten vertragstreu wären.

Gut so, Mr Cameron!

Das Vereinigte Königreich (sind nicht nur Engländer!) soll also eine Nachzahlung wegen *unerwartet* hoher Wirtschaftskraft leisten, während Deutschland wegen schlechter Wirtschaftsdaten etwas zurückbekommt.
Jeder, der für einige Zeit in UK gearbeitet und gelebt hat, weiß wie viel mehr zivile Rechte man in UK als in D genießt. Hier in D wird alles reguliert, persönliche Freiheiten und auch Verantwortung werden oder sind bereits abgegeben. Am liebsten würden sie auch noch den verpflichtenden, wöchentlichen Veggie-Tag einführen.
In D gilt „Alles was nicht erlaubt ist, ist verboten“, in UK hingegen „Alles was nicht verboten ist, ist erlaubt.“
Ein Glück für ganz Europa, dass es einen Bremsklotz zu deutscher und auch französischer Reglementierungswut gibt.
Nun soll also der Strangulierte für seine Strangulierung tiefer in die Tasche greifen, während der Strangulierende belohnt wird.
Mr Cameron, stick to your guns. Keine weitere Zahlung ohne entsprechende Deregulierung von Brüssel!

Das ist nur politisches Drohgebärden !

Das ist für die Gegner der EU im eigenem Land . Oder ein Versuch zu wissen , wie viele gegen die EU sind . Und hat wenig mit der eigenen Sache zu tun . Großbritannien geht schon lange einen solchen Weg , um das zu sehen wie die anderen Mitgliedsstaaten reagieren . Ein was darf man auch nicht vergessen . Es gibt in der EU wenig Staaten , mit einer soliden Finanzpolitik . Die überwiegende Staaten sind entweder zu klein oder haben zu viel Schulden . Da kann man mal auf dem Putz hauen . Am Ende bezahlt auch das Land !

Den Briten den "Sonderrabatt" abzuerkennen,...

...den M. Thatcher seinerzeit durchgedrückt hat, dürfte weitaus schwieriger werden als den Soli in D aufzuheben. Schon allein dafür, dass GB in der EU bleibt, wird Brüssel diese Extrawurst nicht zerschnippeln.

18:06 von fischer Jüürgen

"Dieser Tonfall zerstört die EU-Familie+
...
Rügen gehören zur Familiendisziplin-..."

Die EU ist keine Familie sondern ein Gefängnis in dem wir zu unrecht eingekerkert sind.

Uns Briten ist der Liassabonner Vertrag ohne Volksbefragung aufgezwungen worden.

Haben die Europabegeisterten nicht verstanden, daß sowas nicht gut gehen kann?

Wieso sind die einfachsten Sachen für Europabegeisterte zu schwer?

re afdwaehlenderengländer

"Wir sollten sofort austreten."

Dann müssen Sie schon mit Ihren Landsleuten argumentieren. Hier Bekenntnisse einstellen ist schnulli.

um 19:31 von AfDwaehlender E...

vlt sollten sie sich mit den Grundlagen der Mathematik auseinandersetzen
und anschliessend mit Wirtschafts-geografie

"was meine Brüder und Schwestern haben uns die Römer eigentlich gebracht ausser dem Aqu....."

re der lenz

"erläuterung zu den vorteilen eines priviligierten Zuganges zu einemMarkt der ca 1/4 der Menschlich bewohnten Landfläche umfasst"

Das Commonwealth ist kein Markt. Jedes Commonwealth-Mitglied regelt seine Beziehung zur EU allein und selbstständig.

Das UK hat dabei gar nichts zu sagen.

Kann beide verstehen

Meiner Ansicht nach haben beide sehr gute Gründe für ihre Positionen. Cameron da er zum einen innenpolitisch massiv unter Druck steht und in einem halben Jahr einen Wahl gewinnen muss und Farage dieses Feld nicht überlassen darf.
Außedem war es ungeschickt von der Komission das es jetzt so wirkt als wolle die EU den Briten Geld abnehmen, das für die Stimmung der EU gegenüber nicht förderlich.
Ich kann aber auch Kommissar Dominik verstehen. Die Briten kassieren schon seit Jahren einen Rabatt und mussten prozentual zu Wirtschaftsleistung immer schon weniger bezahlen als alle anderen. Nur aus dem Grund um die Briten in der EU zu halten. Ich denke trotzdem wäre von der Kommission ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl gefragt gewesen. Cameron ist aufgrund der innenpolitischen Lage sowieso nur ein gezwungener Europaskeptiker, im Prinzip will er ja nicht das GB die EU verlässt.

Am besten wir lösen die EU

Am besten wir lösen die EU auf, Grenzen wieder dicht, Visumpflicht für alle. Die alten Währungen wieder eingeführt. Internet natürlich nur in dem jeweiligen Land in Landessprache und alle anderen Seiten gesperrt. Also Nationet. Russland bekommt die baltischen Staaten zurück, kosten eh nur Geld und können alleine nicht überleben. Aus der ehem. DDR machen wir eine Sonderwirtschaftszone. Und wenn wir mit dem Rückabwickeln fertig sind, erzählen wir uns am Lagefeuer romantische Geschichten aus der guten alten Zeit der EU. (So, genug Ironie für heute.) Alles nur Theater was da gespielt wird, weder werden die Briten austreten noch irgendein anderer Staat.

Die EU ist unser aller Vorteil

Zitat: "Mein Heimatland GB hat überwiegend Nachteile von der Mitgliedschaft der EU."

Sorry, das fällt mir schwer zu glauben, denn das könnte im Prinzip jeder behaupten. Ich kenne jedenfalls keinen Briten, der das so ausdrücken würde.

Man kann sich nicht immer dumm stellen

@ wega:
"Warum alles schlucken was aus Brüssel kommt.Es muß nicht jeder so wie wir Deutsche sein ,und nichts mehr hinter fragen."

Sich dumm stellen ist aber auch keine dauerhaft erfolgversprechende Strategie.

rate mal wer letzten endes den schwanz einzieht

die EU! um ein auseinanderbrechen der union zu verhindern.man wird gewisse reformen ankuendigen, um die briten zur zahlung zu bewegen.sollte dies nicht gelingen,wird man cameron gewaehren lassen,mit der begruendung,dass die weitere existenz der eu nicht zu gefaehrdet werden darf.freibrief fuer cameron zu handeln wie ihm beliebt.armutszeugnis fuer die eu,die damit jegliche glaubwuerdigkeit verspielt.

Die Stärken der EU kommen erst

@ Thomas Wohlzufrieden:
"Ich halte das Projekt EU ohnehin für gescheitert."

Da sind wir in Osteuropa aber ganz anderer Meinung. Für die Ukraine geht es erst los.

basta

Vertrag ist Vertrag

@ Lenz

Was verstehen Sie unter "privilegiertem Marktzugang"? Welche Marktfunktionen sollte denn das Commonwealth haben?

Hier geht es um das Geld

Das z.B Deutschland zuviel gezahlt hat und jetzt zurückbekommen soll ( alleine wir bekommen ca 800 Millionen).

Wer jetzt also England recht gibt nicht zu zahlen, will also als Deutscher das Deutschland ungerechtfertigt mehr zahlt und seine Erstattung nicht bekommt.

Das ist in höchstem Maße asozial von Cameron gegenüber Deutschland und Frankreich, die eben nicht jedes Jahr populistisch gegen den Britenrabatt poltern (was sie vllt tun sollten).

Briten bitte raus aus der Eu und Schotten wieder rein.

Die Japaner haben damals die Briten als erstes gewarnt als die Briten hochmütig gefragt haben "was bringt uns die EU?" und dann auch noch stinksauer waren als Japan ankündigte das die Arbeitsplätze Japanischer Unternehmen und weitere Investitionen (200.000+ AP) in UK keine Zukunft hätten, sollten Sie den Alleingang wählen.

Ich bitte das UK darum, geht endlich, aber wundert euch nicht das eure Meinung dann auch keinen Interessiert.

@klaresache, es geht um Geld

Na klar geht es um Geld- um viel Geld.

UK hat ein größeres Handelsvolumen mit den USA als mit der EU, D hat größtes Handelsvolumen mit EU.

Die EU verschlingt/verschwendet aber dermassen viel Geld, dass sie auf die Nettobeiträge des UK auf keinen Fall verzichten wollen oder sogar nicht können; denn die EU wird nicht sparsamer, die Fehlbeträge müßten also von anderen ausgeglichen werden. Da D der größte Nutzniesser von Euro und EU ist, müßte es dann (zu Recht) noch mehr zahlen.

Also liebe UK, seid mutig und verlasst die EU- Ihr könnt nur gewinnen an Freiheit und Finanzstärke.

Bevor es soweit kommt, ziehe ich aber ganz fix noch über das Wasser und richte mich dort wieder ein.

@klaresache

Meiner Meinung nach ist ein Austritt Großbritanniens aber auch keine Lösung. Der immernoch vorhandene globale Einfluss GBs ist für die EU sehr nützlich.
Ich denke aber das ein Referendum über einen Austritt jetzt genau das Richtige wäre. Die Briten könnten sich in Ruhe entscheiden und ich bin mir sicher das sie sich am Ende für die EU entscheiden werden (Umfragen deuten eher daraufhin: http://en.wikipedia.org/wiki/Proposed_referendum_on_United_Kingdom_membe...). Damit würden Populisten wie Farage auch der Wind aus den Segeln genommen. Verliert Farage das Referendum ist er politisch tot. Und mit ihm werden dann auch die EU-Skeptiker in anderen Parteien zunehmend verstummen.
Außerdem würde mir eine EU ohne GB im Herzen wehtun denn meinesachtens ist es die Wiege der modernen westlichen Zivilisation(mit ihren Stärken und Schwächen).

Es stehen nicht alle Briten hinter Cameron!

In vielen Beiträgen wird von einer gewissen Verallgemeinerung der Haltung der Briten ausgegangen.
Lasst uns nicht vergessen, David Cameron und seine Partei ist eine von mehreren! Er verfolgt seine einigen Ideale mit der die Mehrheit der Bevölkerung nicht mehr einverstanden ist. So ist laut neuster YouGov Umfrage, der bestreben der Briten in der EU zu bleiben so hoch wie noch nie. Ich bin gebürtiger Brite der in Deutschland aufgewachsen ist und seit 4 Jahren wieder im Vereinigtem Königreich lebt. Ich habe Anglophobie erlebt. Klar, mit seinen Aussagen macht Cameron reichlich Stimmung gegen Briten in anderen EU Ländern. Jedoch sind viele Briten aber auch gegen ihn!

Schon Mitte Oktober? Das war

Schon Mitte Oktober? Das war vor 12 Tagen. Und Cameron hat nicht sofort reagiert, sondern erst 3 Tage später? Das kann ja niemand verstehen.

@ DrWho/thommy95

Es mag hart klingen das ich den Austritt fordere, ich bin selbst der AfD nicht abgeneigt, ich finde jedoch das gerade die Briten ein empörend schlechtes Schauspiel abliefern wenn es um die EU geht, entweder richtig oder gar nicht.

UKIP lässt grüßen. Wer

UKIP lässt grüßen. Wer versucht, 'me too' zu schreien, der merkt zu spät, dass die Leute oft das Original bevorzugen. Mit seiner scheinheiligen Anti EU Rhetorik macht Cameron nur die UKIP stärker. Eine echte Tragödie, die sich da für die Insel abzeichnet.

re drwho

"UK hat ein größeres Handelsvolumen mit den USA als mit der EU"

Woher haben Sie dieses Gerücht?

Sowohl beim Import und noch stärker beim Export ist der EU-Raum der größte Handelpartner für UK.

Ist leicht im Internet zu finden.

Man kann nur staunen, wie Cameron den Kasper gibt.

Er scheint ja nicht die hellste Kerze auf der Torte zu sein - das konnte man anhand seines Krisenmanagements beim Schotten-Votum studieren.

Dennoch reibt man sich verwundert die Augen, wie er nun versucht, die UKIP zu überholen und damit seine eigene Grube gräbt.

Dabei ist doch heute schon klar, dass GB NICHT austritt. Dieses Land hat seine Seele an die Banken verkauft und die können keinerlei Interesse an einem Austritt haben. Für GB allein sind sie grotesk überdimensioniert.

Zwar gehen die austrittswilligen Engländer fest davon aus, dass sie alle Vorteile der EU weiter nutzen können, da sie im Wirtschaftsraum ja bleiben wollen und verweisen immer auf Norwegen und die Schweiz.

Das hat aber einen Haken: Diese mussten nämlich nahezu alle EU-Regulierung national übernehmen, damit sie mitmachen dürfen.

Und das wäre der Alptraum der GB-Banken: Die EU-Regulierung akzeptieren müssen, ohne jeden Blockade-Hebel! Das wird nicht kommen - UKIP und Cameron - alles bloß Kasperltheater.

@karwandler: Handelsvolumen

Aufgrund der 1000-Zeichen Begrenzung war ich leider ungenau.

Tatsächlich ist aber das Exportvolumen von UK nach US im Rang 1, d.h. größer als jedes Exportvolumen in jedwedes EU-Land.
Im Importvolumen ist D Nummer 1, gefolgt von USA auf Rang 2.

Bei einem Austritt von UK aus der EU sind keine Nachteile im UK-US Handel zu befürchten, aber D wird evtl einen Exportverlust nach UK erfahren.

Glaube, das ist keine gute Idee

...immerhin ist UK einer der wenigen Nettozahler der EU (rund 5 Mrd). Sollte UK aus der EU austreten, wer wird dann wohl die offene Rechnung zahlen müssen?

re drwho

"Tatsächlich ist aber das Exportvolumen von UK nach US im Rang 1, d.h. größer als jedes Exportvolumen in jedwedes EU-Land."

Die EU ist ein Wirtschaftsraum. Die Unterscheidung nach einzelnen Ländern hat statistischen Wert, volkswirtschaftlich aussagekräftig ist aber nur die Tatsache, dass die EU der größte Handelspartner für UK ist.

Sie unterscheiden die Exporte in die USA auch nicht nach einzelnen Bundesstaaten.

"Bei einem Austritt von UK aus der EU sind keine Nachteile im UK-US Handel zu befürchten, aber D wird evtl einen Exportverlust nach UK erfahren."

Und umgekehrt gibt es einen Exportverlust von UK nach Deutschland. So what?

Ich habe aber nichts dagegen, wenn die englischen EU-Gegner sich mit solchen Rechenkünsten selbst in die Tasche lügen ...

Eu

Ja ich teile Ihre Meinung,
Was geschieht mit den Milliarden genau?
Wo ist das einsehbar?
Aber wir wissen, daß es in der EU Behörde über 3000!!! Fachausschüsse gibt.
Die Zahl kam vor einem Jahr einmal zur Veröffentlichung.
Wer weiss denn das .
Die sind völlig überflüssig und verursachen extreme Kosten !!!
Wie wir wissen verdient ein EU Abgeordneter das 3 fache wie ein Bundestagsabgeordneter!
Das ALLES ist skandalös!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Ja es ist wie eine Art deutsche Länder-Finanzausgleich auf europäisch .

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