Kommentare

Richtige Entscheidung

Es ist einfach nur richtig, jetzt harte Maßnahmen zu ergreifen um den Konzern wirtschaftlich wieder in Ordnung zu bringen. Ich habe nur meine Zweifel, ob das Geschäftsmodell von Karstadt noch funktioniert und vermute eher, dass Karstadt in nicht allzu ferner mal vom Insolvenzverwalter abgewickelt wird, wenn man nicht ordentlich das Ruder rumreißt. Für die Mitarbeiter heißt das natürlich nichts Gutes und man kann nur Mitleid mit Ihnen haben, da ja auch bereits Opfer in der Vergangenheit gebracht wurden.
Ich verstehe in dieser Beziehung auch nie, warum die Mitarbeiter, wenn sie schon auf Gehaltsteile und Weihnatchtsgeld etc. verzichten, nicht wneigstens Unternehmensanteile im Gegenzug bekommen. Sollte es dann doch wieder in eine andere Richtung gehen, kenne ich keinen Fall, in dem die geopferten Summen mal wieder zu Gunsten der Mitarbeiter ausgegeben wurden.

Ist doch gut.

Der Karstadt-Konzern wird bald wieder schwarze Zahlen schreiben.
Die entlassenen Arbeitnehmer bekommen aus der Staatskasse das Geld. Und wir können sie dann bald als faul beschimpfen. Ich höre schon die Schröders und Westerwelles der Neuzeit rufen: "Es gibt kein Recht auf Faulheit und Deutschland droht spätrömische Dekadenz". Dann braucht die Bild-Zeitung nur noch einen ehemaligen Karstadt-Mitarbeiter im Süden der USA in Strandnähe entdecken...und schon haben wir die Schuldigen am Untergang dieses einstmals gloreichen Unternehmens entdeckt.

Dicht machen von Karstadt - Filialen

Vor Wochen hat der OB von Magdeburg Trümper noch behauptet, dass die Filiale Magdeburg finanziell derart gut aufgestellt sei und somit keine Schließung derselben zu befürchten ist. Seinerzeit hatte noch Berggrün das Sagen - jetzt Benko. Der Markt im Kapitalismus ist so schnelllebig, weshalb diese Seifenblase inzwischen geplatzt sein dürfte.
Rendite, Gewinn und dem zu Grunde liegender Absatz sind die Marktregularien. Da interessiert Tradition und das Beibehalten liebgewonnener Gewohnheiten einen S....D.....
Karstadts Stern sank u. a. mit dem Errichten der Heimelektronik-Filialen Media-Markt und Saturn. Die Elektronik-Abteilung hier in Magdeburg ist seit einigen Jahren verschwunden. Andere Billig-Anbieter wie C&A und weitere leisteten das Ihre.
Nicht zu vergessen die exorbitante Zunahme des Onlinehandels. Mit der Höflichkeit einiger älterer Verkäuferinen war es nicht weit her. Bei Beschwerden verschanzten sie sich hinter ihrem Kündigungsschutz. Bei Schließung der Filiale ist der perdu.

Investoren

Es geht einfach nur darum, eine Firma oder Projekt zu kaufen und gewinnbringend zu verkaufen, Investoren sehen nicht die Menschen die da arbeiten, sondern nur den Profit, so tickt heute die Welt, also auf nichts verzichten Mitarbeiter von Karstadt, weder auf Urlaubsgeld noch auf Weihnachtsgeld, wenn doch dann vertraglich festlegen lassen, daß man einige Jahre nicht entlassen wird und wenn ein neuer Investor kommt übernommen wird, ansonsten dicke Abfindung. Die in solche Projekte einsteigen sind nicht die Ärmsten.

Es ist wirklich traurig, aber dieser Schritt scheint notwendig

Also ich sage es mal so:

Wenn es hier bei Karstadt wirklich so extrem schlecht steht, dass man sich diese 6 Häuser um die es hier geht, finanziell dauerhaft nicht mehr halten kann, dann müssen diese Häuser abgestoßen werden, so traurig es ist.

Zugegeben, mir tut es auch für die Mitarbeiter leid. Aber: wie wäre es, wenn man denen eine Rückkehr-Option geben würde, sobald es Karstadt wieder besser geht?? Also dass man die jetzt erst mal in einen sogenannten "Sabbatical" schickt, bis es Karstadt wieder besser geht und dann diese Mitarbeiter wieder zurückholt.

Außerdem finde ich es gut, wenn man hier - wie bei Neubert oder bei XXXLutz auch - sogenannte Erlebnishäuser für alle macht, die auch Restaurants und sowas beinhalten und dann in den kleineren Städten sich erst mal mit kleineren Brötchen zufrieden gibt.

Das ist das sogenannte Sanierungskonzept. Was aber richtig ist, ist der Fakt, dass man - aufbauend auf diesem Sanierungskonzept - ein Zukunftskonzept entwickeln muss.

Es braucht eine Überleitung von Sanierung in Richtung Zukunft

Dass heißt:

jetzt wo wir ein Sanierungskonzept haben, brauchen wir für die Zukunft den zweiten Schritt: nämlich ein Zukunftskonzept für Karstadt. Und dann müssen wir zwischen dem Sanierungskonzept und dem Zukunftskonzept eine Brücke - also eine Überleitung - bauen vom Sanierungskonzept hin zum Zukunftskonzept. Diese Brücke muss sozusagen eine Überleitung werden.

Und jetzt müssen wir sehen: wie soll das Zukunftskonzept für Karstadt aussehen?? Denn daran richtet sich die Entwicklung dieses Übergangskonzeptes von Sanierungskonzept hin zum Zukunftskonzept aus.

Hier braucht es jetzt Ideen sowohl für ein Zukunftskonzept als auch für ein Übergangskonzept von Sanierungskonzept hin zu einem Zukunftskonzept.

Wie wäre es, wenn man mal hier in diesem Strang Ideen hierfür sammeln würde??

Die Entwicklung des Zukunftskonzeptes muss jetzt beginnen

Und diese Entwicklung des Zukunftskonzeptes muss paralell zur laufenden Sanierung erledigt werden, damit dieses gestartet werden kann, sobald die Sanierung abgeschlossen ist und es Karstadt wieder besser geht.

Denn sobald die Sanierung abgeschlossen ist, muss Karstadt Geld verdienen und dass geht nur, wenn dann das Zukunftskonzept schon fertig ist und steht.

Und paralell dazu muss auch während der Sanierung am Überleitungskonzept gearbeitet werden, denn dieses Überleitungskonzept sollte der zweite Teil der Sanierung sein.

Nur so bekommen wir Karstadt aus diesen Turbulenzen raus in sicheren und stabilen Wind, damit es für Karstadt wieder aufwärts gehen kann.

Hier mal eine Anregung für ein Zukunftskonzept

Dann hier gleich mal eine Idee für ein Zukunftskonzept. Wie wäre es, wenn man sowas wie dass hier:

https://dodenhof.de/

machen würde?? Das ist ein Kaufhaus bestehend aus:

-> Bekleidung
-> Wohnaccessoires
-> Licht- und Lampenstudio
-> Gartencenter
-> Restaurant
-> Hifi/Technik/Haushaltselektronik
-> weitere Abteilungen
Wir sehen also: hier steckt die Kombination aus einerseits Möbel Neubert/XXXLutz und Ikea drin.

Wie wäre so eine Idee für Karstadt??

Der letzte Akt hat begonnen

und das man vor Weihnachten noch in 6 Häusern die Leute auf die Strasse setzt, interessiert die Finanzhyänen einen Dreck.

Wenn die Mitarbeiter auf mehr als 700 Mio, Euro verzichtet haben, so sind sie eigentlich bereits die Inhaber des Hauses. Und das die Gewerkschaften und der Betriebsrat hier ohne Gegenleistung zugestimmt hat, kann ich nicht verstehen.

Aktuell müsste eine Bewertung des Restwertes von Karstadt gemacht werden. Und dann müssten die Mitarbeiter, wenn sie wieder auf Gehalt verzichten sollen, in dieser Höhe Anteile bekommen. Dann würde der Laden binnen kürzester Zeit den Mitarbeitern gehören, die dann ein eigenes Management einsetzen könnten. Dessen Ziel sollte dann die Erhaltung der Arbeitsplätze sowie eine schwarze Null sein.

Aber das sind ja leider nur Träume......

Ich dachte

eigendlich der Sommer wär vorbei,und damit auch die Zeit der Heuschrecken.Aber wie man sieht ist dies ein Irrtum,wie immer wenn es ums Geld geht.
Wär glaubt da ändert sich was sollte mal schauen,was die Belegschaft schon alles für Opfer gebracht hat.Alles umsonst.

Karstadt-"Sanierung"

Da hat sich ja die Verzichtshaltung der Gewerkschaft und der Betriebsräte bei Karstadt nicht gelohnt.
Sie kriegen vom neuen "Hoffnungsträger" einen Tritt.Die Leute gehen jetzt mit weniger Arbeitslosenunterstützung weg als wenn sie vorher keinen Lohnverzicht geübt hätten.
Ko-management lohnt sich eben nicht,diese Erkenntnis müßen die deutschen Gewerkschaften lernen.

verdi

ich finde, verdi sollte den laden übernehmen. bei so vielen guten ratschlägen...

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