EU plant Weißhelme zur Seuchenbekämpfung

20. Oktober 2014 - 20:00 Uhr

Der deutsche Vorschlag für den Aufbau einer Art Weißhelm-Truppe zur Bekämpfung von Seuchen hat die Unterstützung der EU-Außenminister gefunden. Sie einigten sich zudem auf die Ernennung eines Ebola-Koordinators auf EU-Ebene.

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Kommentare

"EU-Weißhelme gegen Seuchen

"EU-Weißhelme gegen Seuchen .."
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Ein deutliches Signal. Der Ernst der Lage scheint bis "oben" durchgedrungen zu sein.

Also von Hektik kann wirklich keine Rede sein

Aber etwas schnelleres Handeln wäre vielleicht doch notwendig gewesen. Aber immerhin hat Deutschland ja schon mal einen Ebola Beauftragten ernannt, der sogar schon mal Vor Ort war. Jetzt noch ein Ebola Beauftragter auf europäischer Ebene. Aber auch das reicht nicht, denn dann brauchen wir noch einen Koordinator, damit die bisher zugesagten !!!! Hilfsleistungen der EU-Länder nicht drunter und drüber geht.

Bin ich froh, dass es Länder wie Kuba gibt, die es ganz einfach ermöglichen, dass Ärzte und Pfleger ohne langes hin und her und ohne Ernennung von -zig Beauftragten in die Krisengebiete fahren und helfen.

Und weil Herr Steinmeier auch noch eine zivile EU-Mission ins Gespräch bringt: In Kuba gibt es bereits Ärztebrigaden die z.B. in Haiti im Einsatz waren. Warum kann man solche zivilen Missionen nicht auch unter dem Dach der UN durchführen? Darüber sollte sich unser Aussenminister mal Gedanken machen.

Aber jetzt muss in Afrika erstmal geholfen werden. Schnell und effektiv.

Streicheleinheiten für Steinmeier von Sabine Hackländer.

Ok, die Leute sind nicht laut protestierend von den Sitzen aufgesprungen bei Steinmeiers Rede, sondern haben beifällig genickt. Das war's aber auch. konkrete Beschlüsse zum Weißhelm? Nö. Bei der nächsten Seuche kommen wir mal drauf zurück. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass bis dahin außer guten Worten nichts - aber auch gar nichts - in Bezug auf so eine Weißhelmtruppe geschehen sein wird.
Ich hielte es auch für Unsinn, für jede denkbare Gefahr, eine eigene UN-Truppe aufzustellen. Vielleicht noch eine für Tsunamis, eine für Kernkraftwerksunfälle, eine für Ernteausfälle durch Heuschrecken?
Die internationale Hilfe läuft doch grosso modo ganz gut.
Richtig - Europa war ein bisschen spät dran und dazu noch ein bisschen dürftig. Dafür waren Kuba, China und die USA schneller und effektiver.
Kurz und gut. Eigenpropaganda anlässlich von Katastrophen sollte man nicht noch mit solchen Schmeichel-Artikeln honorieren.

@Rotkäppchen

Sehe ich ganz genauso.

Weißhelme

Wieder mal so eine Schnapsidee des Außenministers. Innerhalb Europas können wir uns prima selbst helfen. Alles andere kann von den Vereinten Nationen geregelt werden.

Wenn Deutschland, oder Europa auf deutsches Wirken hin, etwas WIRLICH Sinnvolles tun wollen, als Konsequenz aus der Ebola-Katastrophe, dann schafft man vier bis fünf ZIVILE Flugzeugträger an, rüstet sie aus mit Operationssälen, Quarantänestationen, Flugzeugen, Hubschraubern, Wasseraufbereitungsanlagen (für Erdbeben), Decken, Zelte und alles was man sonst noch so braucht für medizinische und humaitäre Hilfe bei unterschiedlichsten Katastrophen. Und lässt diese permanent um den Globus schippern. Irgendwo ist immer was, wo man helfen kann. Und meinetwegen kann man DIE dann auch Weißhelme nennen.

warum?

Das etwas gemacht werden muss ist klar, aber warum bitte mit so militärischen Sprachgebrauch?
Soldaten helfen nicht gegen Viren.

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