Kommentare

Das ist der Preis falscher Politik

Wer Billiglohn, Zeitarbeit und Hartz zur weiteren Lohnsenkung nutzt darf sich nicht wundern, wenn den Konsumenten das Geld fehlt, das die EU mit vollen Händen verschwendet.
Das aktuelle Jobangebot einer Siemens-Tocher in Berlin "lockt" mit 1550 Euro Brutto bei einer 42-Stunden-Woche!
Ich habe bereits in dieser Firma geknüppelt. Mit vielen Überstunden.

Deutschland wird immer älter, Kleinunternehmer immer rarer.
Wir werden mit Muskeln und Sehnen geboren und immer älter. Deswegen hält nicht das, aus dem wir gemacht sind, unter Last länger.
Der Fehler im System ist für mich offensichtlich:
Wir müssen weniger arbeiten um auch im Alter mit all der Erfahrung leistungsfähig zu sein und wir als Land können vermutlich innovativer sein, wenn es viele kleine Betriebe und damit auch mehr Binnenmarkt gibt.

Das ist doch mal seit langem eine gute ...

Nachricht.

Daß der Appetit der Verbraucher ein wenig nachlässt. Es wird also doch noch nicht alles verbraucht und aufgegessen, sondern für die nächsten Generationen bewahrt.

Auch wenn der nächste volle Container für das Warenlager schon gepackt wird und die Lager noch nicht leer.

Gemach, gemach ...

Ich weiß schließlich auch nicht mehr in welche Schublade ich noch was packen soll.

Wachstum, Wachstum, Wachstum.

Wachstum, Wachstum, Wachstum. Die Droge der Geldelite. Wenn wir davon nicht irgendwann loskommen, liegt noch die ganze Welt in Schutt und Asche. Und nicht auszudenken, wenn dann noch Geld übrig wäre.

I m W eiten F all

Der Fall der Wirtschaft ist doch Hausgemacht. Der Wirtschaftskrieg gegen Russland hat eben seine Folgen. Und die treffen Deutschland auch hoch verdient. Arbeitgeber- und nehmer die darunter leiden werden, sollten sich die Frage stellen, ob sie Frau Merkel mit ihrem bedingungslosen Gehorsam den USA gegenüber noch einmal wählen wollen.

Der Vorhang ist gefallen

Echten gesunden Qualitativen Wachstum wird es nur bei möglichst gerechter Verteilung von Ressourcen, Arbeit und Bildung und Kapital geben.

ewiges Dauerwachstum

ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Ja wo soll es denn herkommen?

Von der Wissenschaft zur Gewinnoptimierung?

@ Theo Hundert

"Echten gesunden Qualitativen Wachstum wird es nur bei möglichst gerechter Verteilung von Ressourcen, Arbeit und Bildung und Kapital geben."

Unter "Qualitativem Wachstum" kann ich mir nicht so recht etwas vorstellen, aber das ist auch nicht weiter wichtig, da es mit der "gerchten Verteilung" sowieso nichts wird...

Geld wechselt nur den Besitzer

Ich möchte hier gern den Bogen schlagen zu einem Bericht, in dem erläutert wurde, dass wir in Deutschland immer mehr Milliarde mit immer höherem Reichtum haben. Auf der anderen Seite, gibt es immer weniger Klein- & Mittelständische Unternehmen. Die immer fortschreitende Globalisierung sorgt dafür, dass in allen Ländern die gesunde Mittelschicht schrumpft, was unmittelbar Altersarmut zur Folge hat. ATAC hatte diese Entwicklung bereits 1999 in einer Studie veröffentlicht. An dieser Stelle Danke an unsere Politiker und deren zukünftigen Arbeitgeber aus der internationalen Wirtschaft

Natürlich wünschen sich die Menschen Wachstum, aber daß ist es eben auch, ein Wunsch.

Es ist absolut überfällig, daß die Preisexplosion der letzten Jahre endlich rückgängig gemacht wird, und sinkende Nachfrage kann dabei helfen. Aber die Politik muß endlich aufhören, die wirtschaftliche Entwicklung steuern zu wollen.

Wollen die Menschen wirklich Wachstum, oder wäre kontinuität nicht viel wünschenswerter?

Ich jedenfalls habe keine Lust mehr mich ständig zum Konsum drängen zu lassen. Vielmehr wünsche ich mir echte Real-Geldwertstabilität, wie zu DM-Zeiten. Und einen Fairen und Freien Wettbewerb, an dem jeder teilnehmen kann.

Auch kann ich nicht verstehen, wie man die gleichmäßige verteilung von Geld fordern kann. Geld ist der Lohn für eine Leistung und wenn die Menschen unterschiedlich viel leisten, dann muß auch die Geldverteilung unterschiedlich sein.

Qualifikationsmangel ist das größte Problem, und da kann eine Bildungspflicht für die, die nicht freiwillig lernen wollen, helfen.

Zitat von b_m

"Auch kann ich nicht verstehen, wie man die gleichmäßige verteilung von Geld fordern kann. Geld ist der Lohn für eine Leistung und wenn die Menschen unterschiedlich viel leisten,...."
Demnach bekämen die Reinigungskräfte öffentlicher Toiletten ein Jahresbrutto von 100 000 Euro, da sie auch den Mist von Managern beseitigen. Ihr Rückenleiden bringt sie in die Arbeitslosigkeit, weshalb körperliche Arbeit deutlich höher bewertet gehört.

"Qualifikationsmangel ist das größte Problem, ...."
Das bestreite ich. Wir haben im Vergleich ein gutes Bildungsniveau und gehen mit diesen Potenzialen genauso verschwenderisch um wie mit diesen bunten, durch Körperschweiß innerhalb eines Tages zerfallenden Silikonringen, die die Kinder neuerdings überall verlieren.
Wir haben keinen Fachkräftemangel sondern einen Geschäftsleitungskompetenzmangel wenn Firmen denken, dass ihnen das perfekte Personal aus der Leiharbeitsfirma zufliegt statt sich um eine nachhaltige Qualifizierung von Mitarbeitern zu mühen.

Großer Bruder

Zu den Fakten:

Bis zu den verhängten Sanktionen gegen Russland war der Handel mit Russland stärker, als mit den USA.

Das hat sich nun geändert.

International leidet Deutschland am Mißtrauen zur Verläßlichkeit. Die Botschaft lautet: wem die USA nicht passt, der kann von Deutschland auch nichts bekommen.

Viele Staaten sehen die USA mißtrauisch und - eben Deutschland.

Tja, das war's dann eben mit Wachstum.

Vielen Dank, Mr. Obama. Die USA erholen sich wirtschaftlich, Deutschland schmiert ab. Toll.

Die Russland-Sanktionen zeigen Wirkung

allerdings anders als die Urheber erwartet haben - hoffentlich. Die russischen Gegensanktonen übrigens auch. Den Preisverfall von Lebensmitteln konnte man heute an vielen Beispielen dargestellt in der BILD nachlesen.
Man kann Wirtschaft und Industrie ja auch verstehen, es gibt kaum noch Planungssicherheit. Die Sanktionen erscheinen wohl nicht nur mir völlig willkürlich. Kann mir etwa jemand sagen, wofür genau es die erste Verschärfung der Wirtschaftssanktionen gab? Und wofür genau dann die zweite? War's vielleicht ein Abschiedsgeschenk an Herrn Rasmussen von der NATO?
Man sieht ja, dass die Konjunkturabsenkung alle Länder, deren Industrie im Russlandgeschäft ist, ziemlich gleichmäßig trifft - egal, ob sie ansonsten die Euro-Krise gut gemeistert haben, wie Deutschland, oder eher schlecht, wie Italien und Frankreich.
Die EU macht auch auf diesem Feld falsche Politik und zeigt sich als Obamas Pudel.
Ein weiterer Grund, den Einfluss Brüssels auf die Nationalstaaten zurückzufahren.

Angst machen gilt nicht

Lässt sich eigentlich irgendjemand noch von solchen Versuchen locken, des Bürgers Angstniveau nur immer schön hoch zu halten? Arbeitslosenzahlen, Konjunkturschwäche, schlechte Umfragewerte unter Unternehmen, Überalterung etc. etc. ... und wenn das noch nicht reicht, dann muss mal wieder ein Lebensmittelskandal her oder eine nette Seuche. Wenn es damit Geld zu verdienen gäbe würden listige Unternehmer Impfungen gegen alles empfehlen. Wachstum auf Teufel komm raus und wehe es "brummt" nicht, dann soll der Arbeitnehmer sich wieder aufs Verzichten vorbereiten, aber bitte nur er. Otto Normal wird's schon schlucken und dann richten. Unternehmen und Banken machen kurze Zeit später auf wundersame Weise wieder die größten Gewinne und die Statistiken von letzter Woche interessieren niemanden mehr. Und Otto wundert sich, ärgert sich und wählt Frau Merkel. Weil, blöde ist Otto ja schon ein bisschen und wenn er anfängt zu denken, dann dreht man halt an der Angstschraube.

....ein bischen mehr....

wirtschaftlicher Sachverstand, am besten ein paar Basis-Semester Volks- oder wenigstens Betriebswirtschaft, dafür weniger ideologische Plattitüden, würde manchen Kommentaren hier wirklich gut tun. Die Welt tickt halt nicht so einfach: "umverteilt alles von oben nach unten, dann wird alles gut". Beispiele von Volkswirtschaften, die dieses Konzept vergeblich versucht haben, gibt es nun wirklich genug....
Abgesehen davon: Die (Welt-/Europa-/Deutschland-)Wirtschaft verläuft in Zyklen, das ist nun wirklich unbestrittene Tatsache. Und momentan steuern wir wieder eine Abschwung an. Das ist nicht das erste mal, und hat mit Angstmache nun wirklich nichts zu tun, die Indikatoren sind für Leute, die etwas davon verstehen, nicht zu übersehen.

Null-Wachstum

finde ich cool. Als normale Bürger haben wir sowieso nichts vom Wachstum. Arbeitslos? Daran haben wir uns ja schon total gewöhnt. Macht auch nix. Im Nacherein war der Krim-Vorfall für die Russen doppelt gut: Sie haben ihre geliebte Krim umsonst bekommen, die EU zu Sanktionen animiert, die nun auf sie selbst zurückschlagen. Russland selbst ist jetzt gezwungen, sich nach anderen Partnern umzusehen und sich um die Entwicklung der eigenen Industrie zu bemühen. Das setzt wahrscheinlich dynamische Prozesse im eigenen Land in Gang, die Russland vorwärtsbringen werden. Im Ergebnis: Wie kurzsichtig Frau Merkel und Herr Gabriel doch waren, die Russen haben ihnen und den einseitigen deutschen Leitmedien die Nase gezeigt. Putin der Gewinner, wer hätte das gedacht? Ja, die Russen mit Putin an der Spitze waren taktisch schon immer erste Wahl.

@ 21:44 von Rotkäppchen Die Russland-Sanktionen zeigen Wirkung

Ja, dazu:
>" 20:45 von Roger
Großer Bruder

Zu den Fakten:

Bis zu den verhängten Sanktionen gegen Russland war der Handel mit Russland stärker, als mit den USA.

Das hat sich nun geändert.

International leidet Deutschland am Mißtrauen zur Verläßlichkeit. Die Botschaft lautet: wem die USA nicht passt, der kann von Deutschland auch nichts bekommen.

Viele Staaten sehen die USA mißtrauisch und - eben Deutschland.

Tja, das war's dann eben mit Wachstum.

Vielen Dank, Mr. Obama. Die USA erholen sich wirtschaftlich,
//Großbritannien ebenso 3,2% nächstes Jahr 2,8%//

Deutschland schmiert ab
//DAX zeigt's deutlich in seiner Kurve//
. Toll."<

Tja, die Stimmung der Bürger trotz massiver Anti-Russland Propaganda ist gegen die Sanktionen, denn da wurde der Falsche sanktioniert: Einer der für eine EURASISCHE WG bereits vor der UA-Krise in D sprach.

Vorteile haben die Scharfmacher USA/GB++ gehabt, sie schwächten EU=> Nuhland's "Fuck.." De ++ wie's z.B. mit Börsen- und IWF-offenbart wurde!

IWF vs. Frankfurter Rotlichtmilleu

Gleiche Preise, gleiche Charakterdarsteller, gleiche Sprüche. Und nix gegen Frankfurt, sollte sogar mal Bundeshauptstadt werden.

Darstellung: