Kommentare

Double Irish With a Dutch Sandwich

Hat auch schon einen Wikipeia-Eintrag, den man ziemlich gut verstehen kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Double_Irish_With_a_Dutch_Sandwich

Ich hab nichts dagegen, wenn diese Firmen in unserem Land keine Steuern bezahlen. Allerdings sollten Sie dann auch nicht das Recht bekommen in unserem Land steuerzahlende, kleine, deutsche Firmen zu verklagen.
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/computerkonzern-verklagt-bonner-ca...
Wer keine Steuern zahlt, darf nicht auf Staatskosten sein Recht einklagen. Ganz einfach.

Warum erst jetzt?

Tja, was sagt man dazu?
Die Steuersparmodelle sind schon lange bekannt und wurden von Seiten der Eu Kommission nie in Frage gestellt. Jetzt, kurz bevor die Amtszeit endet, wird plötzlich ein fass aufgemacht. Über die Absicht dahinter kann nur gemutmaßt werden.
Ein überfälliger Schritt, der leider viel zu spät kommt und wohl auch nur halbherzig umgesetzt werden wird, wenn die neue komission unter juncker erst einmal die Geschäfte übernommen hat.

Steueroasen mitten in der EU

Erst Apple und Irland, jetzt Amazon und Luxemburg.
Ich frage mich ernsthaft, wie diese chaotische EU die Menschen noch von ihren "Zielen" überzeugen und mitnehmen will.

Nur "Vorteile gegenüber den Wettbewerbern"?

Geht es wirklich nur um Wettbewerbsverzerrung zwischen Firmen? Das eigentliche Problem ist doch: einige Staaten benutzen ihre gesetzgeberische Souveränität ganz offenbar, um sich als Staat Vorteile zu verschaffen.

Bei Amazon et al mag es "nur" darum gehen, dass sich ein Unternehmen da niederlässt, wo es am wenigsten zahlen muss. Doch Beispiel Bankenkrise in Zypern: unterschiedliche Standards in der EU führen dazu, dass das Geld im einen Staat landet und das Risiko auf alle verteilt wird.

Das System EU kann auf Dauer nicht funktionieren, wenn jeder Staat auf Kosten der anderen seine Gesetze "optimiert"!

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