Kommentare

Das sind keine News!

Die "AFD" hat das bereis zu ihrer Gründung, im März 2013 vorausgesagt.
Wie man sie bis heute dafür schimpft, weiß wohl jeder.

Verstaatlichen...

Das ist genau das, was die kapitalistischen Akteure aus Finanz und Wirtschaft hier wollen.

Allerdings nicht das Eigentum, sondern natürlich die Verluste.

Verluste hat nämlich keiner gern und möchte sie deshalb auch gerne loswerden. Zum Glück gibt es da die Allgemeinheit, repräsentiert durch den Staat. Dieser war schon immer williger Helfershelfer, wenn es darum ging, dass die Reichen und Mächtigen auch reich und mächtig bleiben (in jeder Ideologie). Und so werden wie eh und je die Gewinne privatisiert (natürlich nur für eine sehr kleine Minderheit) und die Verluste verstaatlicht/sozialisiert/vergesellschaftet, hier in Form von giftigen Risikokrediten. Zahlen werden es am Ende die Lohnabhängigen durch zusätzliche Entbehrungen und Mehrarbeit.

Ungerechte Welt! Aber ich bin ja nur neidisch... oder etwa nicht?

D a s war doch zu erwarten !

D a s war doch zu erwarten !

Passt nicht zusammen

Wann und wie hat die Politik denn bitte geschlafen, dass die Notenbank solche Kompetenzen bekommen konnte, ohne dass Deutschland (oder ein beliebiges anderes Euroland) ein Veto einlegt?

Wenn das, wie im Artikel dargestellt, wirklich alles nichts mit dem Auftrag der EZB zu tun hat, dann ist dieser Auftrag entweder nicht richtig in Verträge gegossen oder irgendwer verhält sich gerade illegal.

Viel wahrscheinlicher ist es aber, dass der "Auftrag" von Anfang an nicht richtig definiert wurde und deshalb auch alle Folgevereinbarungen und -erscheinungen nichts mehr nutzen.

In Zukunft muss es wieder eine Gebietseinheit von Währungs-, Finanz- und Wirtschaftspolitik geben. Ein Konstrukt in dem diese Themenbereiche in verschiedenen Grenzen verlaufen bekommt irgendwann Schieflage.

wild wild west

Im wilden westen legte man seinen sparstrumpf in den safe einer bank damit die kohle sicher vor einbrechern war. Es ging um sicherheit. Die geburtsstunde der bankräuber! Da die kohle unnütz rumlag lies man sie arbeiten verleihte das geld und verdiente noch mehr kohle! Die geburtsstunde des bankers. Je mehr schulden gemacht wurden desto mehr verdiente man. Da dies nicht schnell genug ging setzte man das risiko möglichst hoch. Die geburtsstunde des börsenjongleurs. Der verbrannte möglichst schnell die kohle. Damit nun banken wieder ihrem ursprünglichen geschäft nachgehen können den sparstrumpf sicher zu machen ist die ebz geschaffen worden. Aber der sparstrumpf ist leer!

Ein Lob

Ein Lob an die Tagesschau!
Einen so ehrlichen Artikel habe ich hier schon lange nicht mehr gelesen und bin wirklich positiv überrascht.

Anscheinend hat man sich in der Redaktion die Kritik der Leserschaft wirklich zu Herzen genommen.

Danke dafür!

In den heutigen Zeiten der Medien-Lügen und Propaganda an jeder Ecke ist es nicht selbstverständlich solch ehrliche kritische Artikel in den 'Mainstream'-Medien zu finden. Bitte mehr davon!

der "Beezlebub" namens Deflation ist auch falsch

Wir haben keine Deflatiosndrohung, und wir haben sehr wohl eine Inflation. Nur, aufgrund der Berechnungsmethode zeigt sich die tatsächliche Inflation nicht.

Der Grund: im unteren Konsumgüterbereich und bei den Lebenshaltungskosten sind die übergewichteten Faktoren Benzin und Elektronik stabil bzw. sinkend. Dort aber, wo Geld im Überfluss vorhanden ist, ist sehr wohl Inflation: am Grundstücksmarkt und an den Wertpapieren. Denn alles andere haben diejenigen ja bereits, sie brauchen nicht mehr, und da halfen auch keine billigen Kredite.

Deswegen sind Konsumentenkredite auch nicht der Ausweg. Und Realinvestitionen der Industrie stocken nicht wegen Kreditmangel. Im Gegenteil, die Konzerrne haben riesige Mengen an Liquidität und wissen nicht, wohin damit.

Der Einzige, der sinnvoll investieren könnte, ist der Staat, und dem sind die Mittel genommen worden. (u.a. "Dank" der FDP)

Da wäre eigentlicvh eine Klage überfällig.

Die Aktion(en) der EZB sind weder durch Vertrag, noch durch Parlamentsvotum gedeckt.

Hier wäre eine Klage dringend notwendig.

@meinungsquirl

Bei der EZB gibt es kein "Veto". Jede €-Nation hat eine Stimme im EZB-Aufsichtsrat, die 3 größten Nationen DE, FR, IT haben 2 Stimmen. Entscheidungen werden bei der EZB mit einfacher Mehrheit gefällt. Das wars.

Da die "Club Med" Länder in der Überzahl sind und von der Pleite bedroht wenden diese natürlich ihre alte Tradition an, sich aus der Kriese rausdrucken. Inflation (und in folge dessen langfristig höheres Zinsniveau) werden einfach in kauf genommen.

Wenn ein Politiker so etwas sagt ...

... wird er - nicht nur von anderen Politikern, sondern auch von den meisten Medien - regelmäßig als ewiggestriger "Euroskeptiker" gescholten, als "Rechtspopulist", Feind Europas und damit unseres Wohlstands und des Weltfriedens.

Wow, was für ein sachlicher

Wow, was für ein sachlicher Kommentar, Herr Jakisch. Kann mich nicht erinnern, hier jemals einen so objektiven Artikel gelesen zu haben. Hut ab! Weiter so.

War da nicht was..

Hmmm ich kann mich dunkel daran erinnern das der jetzige Chef des ganzen ein ehemaliger Goldman and Sachs Mann war(ist?) also der weiß wie es geht in welche Richtung auch immer.
Wenn man sich den Teufel ins Haus holt sollte man sich über wenig bis gar nichts wundern.
Klasse Kommentar!!! kann ich mich nur anschließen, hoffentlich bleibt es so und es werden auch kritische und bissige Kommentare der User zugelassen, den dieses ganze Schöngerede glaubt doch mittlerweile so gut wie keiner mehr.
Besser jetzt bissig als später zahnlos und ohnmächtig.

Es wird immer absurder

Dass die gesamte sogenannte Eurorettung der EZB immer mehr zur Gelddruckmaschine für die Banken oder besser gesagt die Boni-geilen Banker wird, muss doch mittlerweile eigentlich jeder geschnallt haben. Aber dass diese dreiste Risikoentsorgung zu Lasten der steuerzahlenden Bürger nicht zu einem Aufschrei des Bundesfinanzministers oder des Bundes der Steuerzahler, der sonst jede verschwendete Büroklammer anprangert, führt, ist für mich nicht zu verstehen. Und wer hat in diesem Milliarde-Poker eigentlich noch welche Aufgabe? Wenn Herrn Draghi zum obersten europäischen Bankenkontrolleur wird, könnte Herr Erdogan ja auch EU-Frauenbeauftragter werden...

So kommt es wenn man mit dem...

jahrelangen umpacken von Muell Geld verdienen will. Egal wie oft man ihn umpackt und wie schoen die Verpackung sein mag. Muell bleibt Muell. Bravo TS . Ein endlich mal guter Artikel zum Thema. Ihr werdet doch nicht etwa zum Journalismus zurueckkehren?

@. maulwurf_66

"Die "AFD" hat das bereis zu ihrer Gründung, im März 2013 vorausgesagt."

Dazu bedurfte es keiner AFD!
Das war bereits vorher bekannt und nicht un-
wesentlich dazu beigetragen hat Merkels Un-
terstützung für Draghi zum Präsidenten.

Entgegen aller Mahner und Warner.
Zu diesem Zeitpunkt existierte die AFD noch
garnicht.

@. meinungsquirl

"Wann und wie hat die Politik denn bitte geschlafen, dass die Notenbank solche Kompetenzen bekommen konnte, ohne dass Deutschland (oder ein beliebiges anderes Euroland) ein Veto einlegt?"

Es gibt - gottseidank - nicht für jeden Beschluß
in der EU ein Vetorecht.
Dann würden wir ja nie in die Puschen kom-
men.
Die Notenbank ist ohnehin selbstständig.
Lediglich bei der Personalie Draghi wäre ein
Vetorecht möglich gewesen.
Aber den hat Merkel - als ohnehin EU-Laie -
unterstützt.

" Luckybird "

" den sparstrumpf sicher zu machen ist die ebz geschaffen worden. Aber der sparstrumpf ist leer!"

Weder die Bundesbank noch die EZB wurden
jemals geschaffen, um nach dem Sparstrumpf-
system eine Art Raiffeisenbank der Gründer-
zeit zu machen.
Beide dienen ausschl. der Steuerung der Fi-
nanzmärkte.

Scheinruhe

"Zwar gibt es keine großen Turbulenzen und kein großes Geschrei an den Finanzmärkten mehr." - richtig, das allerdings ausschließlich aufgrund des sog. Draghi-Puts, also der Gewissheit aller Finanzakteure, dass die zu einem wirtschaftspolitischen Zentralkomitee verkommene EZB alles tun wird ("whatever it takes"), um den Euro zu retten. Und dazu muss man nunmal fortwährend die Banken und die sonstige Hochfinanz rauspauken um die strukturelle Anpassung herauszuzögern, u.A. durch ABS-Ankaufprogramme. Meist ist das Kapital nicht dumm und weiß in diesem Fall genau, dass Politiker lieber Alles mit Geld ("Konjunkturhilfen" etc.) überkleistern und den Karren einige Zeit später mit größerer Wucht an die Wand fahren, anstatt kurzfristig echte (schmerzhafte) Reformen durchzuführen.

@. Dreifels

"Die Aktion(en) der EZB sind weder durch Vertrag, noch durch Parlamentsvotum gedeckt.
Hier wäre eine Klage dringend notwendig."

Ich weiß zwar nicht, wie Sie auf diese Be-
hauptung kommen - aber siehe Auszug
Wikepedia:

Die Arbeit und die Aufgaben der EZB
wurden erstmals im Vertrag von Maastricht
1992 festgelegt; seit dem Vertrag von
Lissabon 2007 besitzt sie formal den Status
eines EU-Organs (Art. 13 EU-Vertrag). Die
wichtigsten Bestimmungen zu ihrer Funktionsweise finden sich in Art. 282 ff.
AEU-Vertrag; ihre Satzung ist dem Vertrag
als Protokoll Nr. 4 angehängt. Die EZB ist
eine supranationale Institution mit eigener
Rechtspersönlichkeit.

Ein ehrlicher Bericht

von der TS und das wurde auch mal Zeit. Vielleicht sollte man bei der naechsten Wahl mal besser ueberlegen wen man waehlt. Dieser ganze EZB Mist geht einem langsam auf die Nerven. Ich habe manchmal das Gefuehl, das viele EU-Laender Deutschland am Boden sehen moechten. Na bis dann.

@. FalkoBahia

"Und wer hat in diesem Milliarde-Poker eigentlich noch welche Aufgabe? Wenn Herrn Draghi zum obersten europäischen Bankenkontrolleur wird, könnte Herr Erdogan ja auch EU-Frauenbeauftragter werden..."

Nicht schlecht, Herr Specht - grins -.
Aber vielleicht hievt Merkel Erdogan ja noch
auf den Posten. Ebenso, wie sie Draghi ja
auch zu seinem verholfen hat.

Der Euro wird zur Weichwährung

Dieser Kommentar trifft den Nagel auf den Kopf! Als man von den Deutschen forderte die erfolgreichste Währung der Welt, also die DM, einfach so abzuschaffen und aufzugeben, wurde ihnen versprochen, dass dafür die neue EZB so arbeiten würde wie die Bundesbank. Dies ist nicht geschehen. Die EZB arbeitet wie die Banca d'Italia. Der EUR droht zu einer Weichwährung zu verkommen wie einst die Lira, oder zumindest wie der französische oder belgische Franc.

Einfach absurd

Kann mir jemand erklären wo der Sinn des Stresstests für Banken besteht?
Die EZB kauft die Schrottpapiere der Banken auf und verlagert damit das Risiko auf den Steuerzahler und prüft dann die Banken und beaufsichtigt diese. Ich kann mir sehr gut vorstellen dass so nahezu alle Banken den Stresstest bestehen werden. Dieser Stresstest verkommt durch die Ankäufe der EZB zur Farce und Schäuble und Konsorten werden stolz verkünden: Alle sind auf einem guten Weg.
Ich bin entsetzt!

bis zur letzten konsequenz

Würden euromanten wie kauder, merkel etc die belastungen für die steuerzahlenden eigenen bürger mittragen um dieses monster euro am leben zu erhalten nachdem dem volk die beste und stabilste währung die DM geraubt wurde!

Euro-Lira

Bravo Tagesschau,

ein wirklich guter informativer Artikel, der klar aufzeigt, dass der Weg in die Weichwährung und letztlich in die Katastrophe vorgezeichnet ist. Müllpapiere werden von der EZB aufgekauft und wenn sich dann herausstellt das diese Papiere eben wirklich nur Müll sind, darf der Steuerzahler allen voran der Deutsche mit 28% der Summe haften.
Bravo so haben wir uns das doch vorgestellt.
Frage an Frau Merkel: " Welche Alternativen haben wir?"
Frau Merkel, Frau Merkel wo sind Sie hin?
" Werte Zuschauer, wir bitten diese Interviewpanne zu entschuldigen, aber Frau Merkel ist gerade alternativlos abgetaucht."
(Satire Ende)
Gruß an das ganze Forum
Jonas Hamilton

Wir spüren die Wirkung der "Eurotettung"

überall. Bei den Sparzinsen, der Lebensversicherung, den Grundstückspreisen und jetzt auch bereits bei den Mieten.
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Aber es ist leichter mit 200 Leuten vor der Polizei in Wiesbaden gegen den Tod zweier Hunde zu demonstrieren als mit 20 Leuten gegen das Ausplündern der Sparer.
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Merkel und Schäuble sagen es ist alternativlos und das Volk glaubt und zahlt.
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Was ist eigetnlich aus Frau Slomka geworden, die einst Herrn Gabriel etwas deutlich ausfragte?

Neue Lehre: Konkurrenz um miese Produkte = neue Marktwirtschaft

Man stelle sich einen Produzenten vor, der immer mehr Schrott produziert, weshalb die Reklamationen steigen und dafür im Kundeninteresse immer mehr Rücklagen durch die Aufsicht gefordert werden.

Dann erklärt die Aufsicht, sie kaufe nun alle Schrottprodukte auf ihre Halde. Der Produzent braucht keine Rücklagen mehr dafür, macht daher einen Gewinnsprung und dann kontrolliert eben die Aufsicht seine Bücher und stellt fest, dass der Produzent hervorragend positioniert und kreditfähig ist. Deshalb lobt ihn nun auch die Industrieratingagentur, weshalb sein um 180° gewendeter Aktienkurs steigt.

Der so hoch Gelobte produziert nun weiter Schrott, weil es ja nun eine sichere Nachfrage nach schlechter Arbeit gibt und im Industrieverband nicken sich alle ein "weiter so" zu und die Regierung verweist auf ihre vorbildliche Wirtschaftspolitik ohne die Haftungsübernahme des sie wählenden Steuerzahlers für die Aufsicht zu erwähnen.

Später sagen die Medien etwas von "unerwartet"...

Man

braucht sich bei dieser unglückseeligen Tatsache nicht wundern das die AFD immer mehr Stimmen bekommt.
Hoffendlich zerreisst es den € bald. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.
Diese nicht bis zu Ende gedachte Währung vernichtet schön langsam ALLES was die fleissige Nachkrieggeneration aufgebaut hat.
Frau Merkel sieht wohl die Angleichung des überall höheren deutschen Standards an die niedrigeren Normen der südlichen Staaten als
ALTERATIVLOS an. Na ja , wenn ich mir die Strassen so angesehen habe dann lässt die alte gute DDR schon grüssen.
Ich sehe das von Aussen und bei den Themen Flughafen Berlin, Oper Hamburg oder Bundeswehr bleibt mir nur verschämt auf meinen Teller zu schaun.
Armes Deutschland, wenn ich da an die Zukunft denke.

Einfach nur schlimm diese Unwissenheit

"Die EZB verkommt zur Bad Bank"
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Nur doof, dass diese Bad Bank das Recht hat Konten mit eigenem Geld aufzulösen, oder die bis zum Sankt Nimmerleins Tag in ihren Büchern zu behalten.
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"Was die EZB verschweigt: Das Risiko erbt der Steuerzahler"
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Die EZB verschweigt GAR NICHTS!!! Eine Zentralbank muss mit Steuergeldern gefüttert werden? Das wäre genauso als würde man sich ein Auto kaufen um es zu schieben. Hier plappert doch nur ein Wirtschaftsjournalist nach was der andere verzapft hat.
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Nochmal für die gesamte Zunft: Eine Zentralbank hat keine GEWÄHRTRÄGERHAFTUNG und hat damit KEINE VERPFLICHTUNG seine Verluste auszugleichen!!! Alternativ könnte die Zentralbank mit eigenem Geld die Konten auflösen, wozu sie aber keinen Anlass hat.
Andernfalls könnte man mir mal auf das EZB Statut zeigen wo etwas anderes steht. Das dieses "Steuerzahler haftet" Gerede seit Anfang der Krise dazu benutzt wird eine unsinnige Politik zu rechtfertigen ist klar. Hat aber mit Fakten nicht zu tun.

Man hat eben die Ratten nicht ausgeräuchert,

und so werden sie langsam wieder richtig dreist.
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Während in Amerika eine Reihe von Managern der Banken und Anlegerfirmen in den Knast mussten, blieben alle Bankmanager und Anlegerfirmen bei uns VÖLLIG UNBEHELLIGT. Nonnenmacher von der HSR-Nordbank hat für seine 5,7 Milliarden Verlust noch eine Extra-Renten-Zulage von 2,4 Millionen bekommen. Das ist ein Bonus von 0,5% auf die Verluste!
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Klar, dass die Banken gern auf Kosten der Allgemeinheit ihre Schrottpapiere auslagern. Allein schon die Idee einer "BAD-BANK" zeigt, dass die Herrschaften nichts von ihrer kriminellen Energie verloren haben. Aber die denken wohl: Wenn es Materie und Antimaterie gibt, dann muss es auch Banken für Guthaben und Banken für Ramsch geben. Man muss nur aufpassen, dass beides sich nicht vermischt, dann gibt es nämlich einen Knall. Ich habe den Eindruck: Langsam ist es wohl so weit!

Euro auf der Intensivstation angekommen.............

Der Zeitkauf geht weiter und vermutlich in die entscheidende Phase. Anders läßt sich der Kauf von "Giftpapieren" nicht erklären. Des Dramas letzter Akt!
Es war vorher zu sehen, dass die GS-Korryphäe Draghi den Focus auf die reformresistenten Südländer richtet und somit das Signal zur Aufweichung des Euro gibt. Die EZB verkommt zur Bad-Bank und unsere Regierung schaut ohne erkennbare Reaktion zu. Es ist schon erstaunlich, wie wenig Widerstand aus den Reihen der Abgeordneten spürbar ist. Wenn ich sehe, wie ein eurokritischer Abgeordneter der CDU aus dem Wirtschaftausschuss entfernt wird, weil Fraktionsdisziplin gefordert ist, und die verlangt schließlich Vasallentreue, statt Gewissen, ist unsere Demokratie in einer gefährlichen Schieflage.

Ich kauf Gold

und versteck es unter der Matratze.

So langsam wird mir angst und bange.

Und wer sich das nicht leisten kann, dem kann man auch nicht an die Spareinlagen gehen.

Tendenziöser Mist

Mich hat schon der Teaser auf Tagesschau.de gestört, der Artikel (der Kommentar? die Polemik?) selbst ist leider mindestens genauso schlimm. Aber am schlimmsten finde ich, dass so ziemlich jeder Kommentar hier die gezielte Meinungsmache und Schwarz-Weiß-Malerei entweder nicht erkennt oder sie sogar gut findet - das ist doch kein Tagesschau-Niveau!

Man kann seine Meinung zu den Vorgängen haben und auch verteidigen - aber nicht so.

Wachstum auf Kredit

und hoffen das klappt. Wenn nicht ist man pleite. Wie wäre es mit einer Wirtschaft ohne Wachstum? Dann könnte man sich um das kümmern was man derzeit besitzt und glaubwürdig als Umweltschützer auftreten! Den Wachstum geht nur auf den Rücken der Natur und wenn einmal die Natur vollkommen zerstört ist, ist die Nachfrage nach Wirtschaftswachstum auch sinnlos.

Knapp

"...Sie wird heute von den Interessen der südeuropäischen Länder dominiert. Das Votum der nordeuropäischen Länder kann sich nicht mehr durchsetzen."

Hört sich an, als trügen die "Südländer" die Schuld an dem Chaos mit den ABS. Sind es nicht aber die Banken, die diese "Giftpapiere" zusammenstellten, damit handelten und vor allem Geld verdienten? Und Banken gab und gibt es im Norden wie im Süden. Wenn jetzt so getan wird, als ob die Menschen am Mittelmeer für alles (!) verantwortlich sind, grenzt das an Auslandsfeindlichkeit. Bei solcher Argumentation muss man sich nicht wundern, wenn die EU (siehe reiches Katalonien, armes Spanien) aus reinem Eigennutz der "wohlhabenden" Staaten auseinanderfliegt. Vor allem in den Köpfen der "Nord"-Menschen schüren solche Artikel falsche Ängste und auch falschen Frust, der sich dann in den Wahlergebnissen ablesen lässt. Siehe AfD.

Das moderne Hütchenspiel für Steuerzahler..

..dass die EZB mit Draghi unter Duldung der Politik hier betreibt, so wie das Herr Jackisch hier gut nachvollziehbar beschreibt.

Die EZB ist zu allem bereit, ohne dafür legitimiert zu sein, permanent in den Markt einzugreifen und mit hochriskanten Geschäften den Markt zu "beleben", was regelmäßig nicht passiert, dafür aber Risiken mehr und mehr vergemeinschaftet werden.

Hier werden also keine neuen Kredite generiert, die den Markt beleben, sondern die Vorstände von ihren Altlasten befreit- marktkonforme Demokratie par excellence!

Eine Vergemeinschaftung von Schulden sollte es nach eigenem Bekunden mit der Eurokanzlerin nicht geben- mittlerweile ist dieses mehrfach Realität geworden und schlimmer noch als durch Euro-Bonds, weil hier alles klammheimlich durch die Kalte Küche geschieht- die Maut lässt grüßen, nicht wahr Frau Merkel…?!

Darstellung: