Ihre Meinung zu: Konfliktgebiete in Osteuropa: Wunden, die nicht heilen

10. September 2014 - 18:16 Uhr

Wenn die militärischen Auseinandersetzungen in der Ostukraine abflauen, bleibt ein zerstörtes Konfliktgebiet mit traumatisierten Einwohnern. Ihnen droht ein Schicksal wie anderen Konfliktzonen.

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Kommentare

gut angefangen

stark nachgelassen hat der Kommentar.
Immerhin die Rettung Unbeteiligter vom Strand als humanitaere Aktion erwaehnt.
Und richtig: Durch hauptsaechlich NGO gestuetzte Nationalitaetenbegehrnisse wurden Kriege geschuert.
Minderheiten werden in verschiedenen Nationen unterschiedlich mit Rechten versehen. Beispielsweise die Sorben. Die hatten zu Zeiten vor 1989 sehr viele, staatlich gestuetzte Moeglichkeiten, ihre Kultur zu pflegen. Und heute? Fahrt hin, Spreewald lohnt sich immer. Und Rudimente der sorbischen Kultur findet man auch noch.

Klartext !

Ich bin froh das es einen Putin gibt !, er hat sehr besonnen auf die Provokationen des Westen reagiert, er ist derjenige derden Friedensnobelpreis verdient.
Während wir provokative Militärmavöver in einem Kriegsland abhalten, schickt er Konvois mit Hilfsgütern.... aber wir sind ja die Guten !!!
Bei der Süddeutschen Zeitung sind die Kommentarfunktionen abgeschaltet worden.... weil sie von den eigenen Lesern niedergemacht werden.... selbst Schuld !!!

Im Prinzip ja ...

ich freue mich das man sich auch mit dem Tagliavini Bericht auseindersetzt. Zu erwähnen wäre noch das Georgien vor dem Krieg 2008 mit Hilfe der USA und US Militärberatern massiv aufgerüstet hat und das Greueltaten der georgischen Armee in Zahl und Ausmaß dramatischer waren als die Kriegsverbrechen südossetischer Milizen. Ich erinnere mich noch gut an das Titelbild der "Literaturnaja Gazeta" die eine alte Frau zeigte die sich Hilfesuchend an einen russischen Soldaten klammert. Mir sind persönlich in Nordossetien Greueltaten der Georgier berichtet worden. Außerdem habe ich Handyvideos gesehen worin - anfangs siegestrunkene - tanzende georgische Soldaten mit Farbigen in US Uniform zu sehen waren. Ich halte diese Berichte für authentisch. Die russischen Friedenstruppen sind übrigens von ihren -nämlich ebenfalls vor Ort anwesenden (!) -georgischen Kameraden buchstäblich im Schlaf überfallen und hingemetzelt worden.

Ich hab immer noch das Bild

Ich hab immer noch das Bild von George Bush im Kopf wie er dem Georgischen Präsidenten auf die Schulter klopft und ihn als seinen kleinen Freund bezeichnet.
Komisch, dass grade das kurz vor ausbruch des Krieges geschah.
Irgendwie findet man bei so gut wie allen Kriegen heut zutage Amerikaner im Kriesengebiet, sind das Todesengel?

Während die ARD sich ein bisschen mühen muss um Russland der Kriegstreiberei anzeigen zu können, sind solche Nachrichten aus Amerika zwischen völlig fremden Kulturen und dennen und sogar in der eigenen Bevölkerung tag täglich.
Für mich gild heut zutage, erst wenn der Russe mehr menschen täglich tötet als der Amerikaner werde ich Russlandfeindlich, solange bin ich Amerikafeindlich.

Lohnt es überhaupt mit Russland Abkommen zu schließen?

Über kurz oder lang scheint Russland sich an keine Internationalen Abkommen zu halten. Welchen Wert haben diese dann überhaupt? Ich glaube die meisten Menschen in der Ukraine wünschten sich heute, dass es das Budapester Memorandum nie gegeben hätte. Russland hat mal wieder auf seinen Teil der Abmachung nix gegeben (siehe Krim und sicher bald Ostukraine) und den Ukrainern fehlt das einzige Ausdrucksmittel, dass die Russen verstehen.

Falls sich mal wieder Russen fragen, warum es Resentiments gegen Russen gibt. Besucht doch mal die Okkupationmuseen in den zwangseingegliederten Sowjetrepubliken. In Tallinn, Riga oder Vilnius gibt es sehr eindrucksvolle, die ich schon besichtigen konnte. Deutschland kommt da auch vor natürlich. Da wir seid 1945 solche Sachen nicht mehr gemacht haben, liegt die Sache anders.

Ich habe nichts gegen Russen! Alle die ich kenne sind sehr nett. Vielleicht hätten Sie mit echten Wahlen auch eine bessere Regierung.

Viele Grüße an alle Putin Trolle nach St. Peterb

Die Menschen werden aufatmen

wenn erst einmal der Waffennstillstand zustande kommt.Die Waffenruhe hält zwar einigermaßen,aber der nächste Schritt ,lässt
noch auf sich warten.Der Aufbau der Infrastruktur wird noch Jahre dauern,aber das Heilen der geschundenen Seelen,wird noch
mindestens 2 Generationen dauern.Die Frage,warum mussten soviele sterben,warum diese Zerstörungen,durch Bombardements von Seiten Kiews,das Töten von Zivilisten durch beide Konfliktseiten?All diese Fragen müssen geklärt werden,wenn das ehemalige Brudervolk wieder zu einer Aussöhnung kommen soll.Wer hat den Krieg begonnen,dies ist die brennenste Frage welche im Raum steht.Die Lügen der
kiewer Bande werden im Laufe der Zeit ans
Tageslicht kommen und da wird Poroschenko als das gesehen werden,was er wirklich ist.Ein Politiker von USA-Gnaden und von Gnaden der faschistischen Schläger-und Mörderbanden.Diese Leute sollten zur Rechenschaft gezogen werden.
Die Zeit eines Poroschenko ist im Okt.zu
den Neuwahlen abgelaufen und die Ukraine wird aufatmen .

die geister die ich rief

die zerschlagung der su war natürlich ein verständliches ansinnen und auch sicher nicht die größte kathastrophe des 20jh
aber mit sicherheit eine der dümmsten ideen wenn man es aus humanistischer oder pazifistischer sicht betrachtet
die nachfolgestaaten sind in der hand der von uns in den sattel gehobenen oligarchen und damit jeder einzelne zu politischen risikofaktoren der sonderklasse geworden.
zu diesen zähle ich auch putin der als kronprinz des von unserer regierung hofierten und finanzierten yelzin inthronisiert wurde.
und wir sind noch lange nicht am ende des liedes angelangt
als deutsche müssen wir nur in die geschichte des eigenen landes schauen um zu sehen welche kathastrophen das befeuern der zentrifugalkräfte durch unsere nachbarn denen wir zu groß waren geführt hatt;
für uns und sie,
um den kurzzeitigen vorteil den solche initiativen haben als das risiko eigentlich nicht wert zu erkennen.

Armenien

Armenien ist dass besetzende Land des Berges (Mehrheit der Bevölkerung ist dort armenisch). Aserbaidschan ist eine Diktatur die die Bodenschätze will und mit Militäraktionen versucht die Gebiete zurückzuerobern. Man muss dazu sagen das Aserbaidschan das meiste Öl an den Westen verkauft. Russland verhindert das in dem es die Armee aufrüstet. Jetzt kann man gut Parallelen zu Israel und dem Westjordanland ziehen dass kein Staat ist und keine Armee hat. Wenn der Westen die Einflusssphären anderer starken Staaten zu "erobern" geschieht das was eben passiert ist. China wird auch derzeit mit Militärbase von den USA eingekreist. Was da passieren wird kann sich jeder denken. Nationalismus und Fanatismus wurde und wird immer für Destabilisierungen von Großmächten genutzt.

Rolle der USA ?

Wieder ein sehr einseitiger Beitrag, mit dem Russland in ein schlechtes Licht gerückt wird. Dies im Zusammenhang mit der aktuellen antirussischen Stimmung in deutschen Medien betrachtet, laesst nur die Schlussfolgerung zu, Russland soll stetig weiter diskreditiert werden. Wahrscheinlich ist die Zahl russlandfreundlich eingestellter Bundesbürger noch zu hoch.
Hundertprozentig hatten auch die USA beim Auseinanderbrechen der ehemaligen Sowjetunion Ihre schmutzigen Finger im Spiel - wie auch beim Zerfall des ehemaligen Jugoslawien. Mit dem erhobenen Zeigefinger die RF bloßstellen zu wollen, kann nur im Interesse derer sein, die tatsächlich vom aktuellen Konflikt in der Ukraine profitieren und das sind nicht die Russen.

Halten wir uns da etwa eien Spiegel vor´s Gesicht?

Die Zerstörung von Brücken und anderen Infrastrukturelementen in Serbien wurde doch von der NATO vorexerziert. Diese Zerstörungen im serbischen Kernland sind genauso zu verurteilen. Ebenso ist die Neuziehung der Nachkriegsgrenzen auf dem Balkan unter eifriger Mitwirkung deutscher Außenpolitiker zu verurteilen. Auch die gewaltsame Herauslösung des Kosovo aus dem serbischen Staatsgebiet wurde durch NATO völkerrechtswidrig mit militärischen Mitteln betrieben. Dies geschah lange vor russischem Eingreifen in die Konflikte an seiner Staatsgrenze. Wenn wir also hier Russland vorwürfe machen, dann müssen wir uns ebensolche Vorwürfe machen.

Keine Nationalen Anliegen

habe der Kommunismus, hat mir einst ein Gefährte auf einer Demonstration erklärt. Gegen meinen Einwände, dass die Sowjetunion sehr wohl nationale Anliegen im Sinne des Hegemonialstrebens des zaristischen Russlands hätte, war er blind.

Doch "Trotz Alledem und Alledem" - nach dem Ende des Grossen Vaterländischen Krieges erlebten die Länder der Sowjetunion die längste Friedensperiode, die sie je hatten.

Спасиьо, великая Рус!

Und noch eine Sache zu Putin!

Und noch eine Sache zu Putin! Putin ist nich da, um EU/USA zu gefallen, er ist in erster Linie russischer President. Er dient seinem Land und vertritt russische Interessen. Und er macht das sehr gut! Er ist clever, ausgewogen und immer seinen Gegnern einen Schritt voraus. In seiner Amtszeit hat er sehr vieles fuer Russland getan, das Land wird modernisiert, Lebensqualitaet der Menschen steigt. Viele kommen nach RU zu arbeiten, und ich rede nicht nur von Ukrainer oder Tadschicken, es sind sehr viele Deutsche die in RU ihr Geld verdienen (ueber 6000 deutsche Firmen). Russland hat unter Putin niemals Europa bedroht, das sind alles grundlose Behauptungen. Russland hat sich immer an Vertraege gehalten, auslaendische Investoren haben sich in RU sehr wohl gefuehlt.
Darueber hinaus, sollte man klarstellen, dass es in RU niemals soviel Demokratie und Freiheit gab, wie jetzt unter Putin, weder in der SU, noch unter der Zarenherrschaft!

Die englische Kriegspropaganda nimmt wahnhaft-hysterische Züge a

Es mag wohl noch hingehen, daß die VSA und ihre Hilfsvölker sowie die hiesigen Parteiengecken den russischen Herrscher propagandistisch als neuen Autobahnbauer verteufeln lassen, aber bisweilen fragt man sich dann doch, ob die VS-Amerikaner wirklich glauben, daß Rußland unter Putin ihr Hauptfeind in der Welt sei. Immerhin gibt selbst die Weltbank zu, daß China in der Realwirtschaft die VSA überflügelt hat und daher die 1,3 Mrd. Chinesen und nicht die 140 Millionen Russen mit den VS-Amerikanern um die Vorherrschaft in der Welt streiten werden.
Die Ziele Putins dürften recht bescheiden sein: Erhaltung Rußlands als selbstständiger Macht und dessen innerer Aufbau. Daß Putin dabei mit den Grenzziehungen der marxistischen Usurpatoren nicht zufrieden ist und den russischen Minderheiten im Ausland seinen Schutz angedeihen läßt, versteht sich. Immerhin sind die Russen nicht umerzogen und erwarten daher von ihrer Regierung, daß sie die Interessen ihres Landes vertritt und nicht den VSA dient.

19:56 von Gabymo

>>Wieder ein sehr einseitiger Beitrag, mit dem Russland in ein schlechtes Licht gerückt wird. Dies im Zusammenhang mit der aktuellen antirussischen Stimmung in deutschen Medien betrachtet, laesst nur die Schlussfolgerung zu, Russland soll stetig weiter diskreditiert werden. Wahrscheinlich ist die Zahl russlandfreundlich eingestellter Bundesbürger noch zu hoch.<<

Würde es Sinn machen Russophobe Beiträge zu veröffentlichen, wenn sowiso schon die Mehrheit der Leser Russophob wäre ?

Der Artikel überzeugt mich nicht.

Er ist einseitig und wenig hilfreich.

18:30 von mdkorr

"Minderheiten werden in verschiedenen Nationen unterschiedlich mit Rechten versehen. Beispielsweise die Sorben. Die hatten zu Zeiten vor 1989 sehr viele, staatlich gestuetzte Moeglichkeiten, ihre Kultur zu pflegen. Und heute? Fahrt hin, Spreewald lohnt sich immer. Und Rudimente der sorbischen Kultur findet man auch noch." Zitatende

Sind sie realitätsfremd oder doch nur bezahlter Kommentierer? Ich war mehrfach im Spreewald vor und nach der Wende. Der Schutz der sorbischen Minderheit ist heute viel besser als zu DDR-Zeiten. Auch wenn man das in St. Petersburg vielleicht anders sieht

Was soll so ein Bericht?

Jetzt, wo es in der Ukraine ruhiger geworden ist und man Putin nichts nachweisen kann, müssen ein paar alte/neue Konflikte her, damit das Feindbild ja aufrecht erhalten bleibt.

Zu einer ausgeglichenen Berichterstattung würde jetzt aber gehören, dass auch der Einfluss anderer Staaten bzw. auch der EU auf diese Konflikte mal dargelegt wird. Mal sehen wie lange wir darauf warten werden.

In diesem Artikel wird das

In diesem Artikel wird das Pferd wieder einmal vom Schwanz her aufgezäumt. Mit keinem Wort wird die NATO erwähnt, die sich seit 1989 und entgegen den Abmachungen in zwei Wellen an die russischen Grenzen herangerobbt hat und zumindest in Georgien und der Ukraine der auslösende Faktor für russische Militäraktivitäten gewesen ist. Was hier mehr oder weniger umstandslos als russischer Revanchismus beschrieben wird, gleicht in Wirklichkeit eher dem Ziehen der Notbremse. So haben es auch kalte Krieger wie z. B. George Kennan wahrgenommen.

19:27 von Der Lenz

"die zerschlagung der su war natürlich ein verständliches ansinnen und auch sicher nicht die größte kathastrophe des 20jh
aber mit sicherheit eine der dümmsten ideen wenn man es aus humanistischer oder pazifistischer sicht betrachtet" Zitatende

Die Nicht-Auflösung wäre die dümmste Idee gewesen. Es wird nicht besser, wenn ein Oligarch - kann man bei Putins geschickt verschleierten Vermögensverhältnissen schonmal so sehen - ein größeres Land regiert. Mit den baltischen Staaten gibt es durchaus positive Beispiele. Bei vielen Sowjetrepubliken inkl. Russland sind die politischen Verhältnisse aber in der Tat nicht besser als zu Zeiten der UdSSR

ich bin dafür

ich bin dafür, dass Jeder in dem System leben darf, in dem er sich am wohlsten fühlt.

Leider gibt es viele Menschen, die sich das in einer Demokratie nicht trauen, sie könnten auch gehen und statt reden eben dienen. Leider gibt es viele Menschen, die man in einer Autokratie nicht gehen läßt oder die nicht wissen, dass man nicht nur dienen muss.

Nowarossija,

für diese noch nicht klar definierte aber von Russland bereits in weiten Teilen erhoffte künftige Einflussregion, die aus der souveränen Ukraine 'herausfiletiert' werden soll, hat Putin heute eine Kerze in einer orthodoxen Kirche angezündet. Mit dieser kleinen Geste hat er ein für allemal deutlich gemacht, wie seine Bestrebungen aussehen.
Sollte das tatsächlich eintreten, dürfte es schwierig werden hierfür noch irgendeine internationale Legitimation zu bemühen. Damit hätte sich der russische Machthaber dann endgültig ins Abseits bugsiert.

ich frage mich

ich frage mich warum die Menschen in Polen, Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, der Tschechoslowakei, usw. so in frieden Leben dürfen und die Georgier, Armenier, Ukrainer dürfen das nicht?

Wie es der Westen erreicht hat, dass sich alle zum Westen gezwungen gefühlt haben und im sogleich beigetreten sind?

Lag es vielleicht daran?
In der Nacht vom 20. auf den 21. August 1968 zerschlägt Sowjet-Russland in Prag den Traum eines "Sozialismus mit menschlichem Gesicht". Zehntausende von Tschechen und Slowaken fliehen.
Oder vielleicht der 17. Juni 1953 - Volksaufstand in der DDR?

Wo die Russischen Panzer ganz "liebevoll" in Menschenmengen umhergefahren sind.

Das ist gerade das Fatale ...

... die Langlebigkeit dieser Konflikte auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR ...

@19:11 von DasOmen Lohnt es

@19:11 von DasOmen
Lohnt es überhaupt mit Russland Abkommen zu schließen?

Über kurz oder lang scheint Russland sich an keine Internationalen Abkommen zu halten.
...
___
Die Parteien, die Abkommen mit Rder RF brechen, sind aber eher im Westen zu verorten...
Die RF erfuellt - siehe GAS an die Ukraine - laenger als eigentlich verstaendlich die Vertraege.

20:39 von spom

"Was soll so ein Bericht? " Zitatende

Den Leuten einen Ausblick geben, wohin die Autonomie der Ostukraine führen wird. Sie haben insofern recht, dass auch andere Länder in den genannten Konflikten eine Rolle gespielt haben, die objektiv mit ins Bild gehört.

Ich habe immer noch das Bild

Ich habe immer noch das Bild von den russischen Panzern im Kopf, die auf die Fenster unserer Wohnung 1968 in Prag gezielt haben und wir deshalb temporär ausziehen mussten. Meine russische Frau, die ich als Rache für die Okkupation einem russischen Obersten ausgespannt habe, ist mit mir einig, dass der russische Imperialismus seit Jahrhunderten lebt und durch die ständige Propaganda von den staatlichen Massenmedien von der Mehrheit der Bevölkerung auch heute mitgetragen wird. Die heutige russische Regierung besteht aus ehemaligen KGB (=Gestapo) Mitarbeitern, die zu Sowjetzeiten glühende Ateisten waren. Nun zünden sie Kerzen in den Kirchen an. Wie soll man ihnen auch nur ein Wort glauben ?

20:53, DasOmen

"Es wird nicht besser, wenn ein Oligarch - kann man bei Putins geschickt verschleierten Vermögensverhältnissen schonmal so sehen - ein größeres Land regiert. "

Man kann Putin gewiss viel nachsagen, aber ich glaube nicht, daß er vom Streben nach Selbstbereicherung getrieben wird. Persönlicher Reichtum ist für ihn wohl nicht wichtig, deswegen kann man ihn nicht mit den ex-sowjetischen Oligarchen in einen Topf werfen. Die Bezeichnung ist meiner Meinung nach sowieso unglücklich gewählt, "Plutokraten" oder noch besser "Kleptokraten" wäre nach meinem Dafürhalten treffender.

Putin ist keine Luxustusse.

Spreewald

@20:38 von DasOmen
...
Auch wenn man das in St. Petersburg vielleicht anders sieht.
___
Noe, 130 km sinds von mir bis zum Spreewald.

@Mattraveler Nowarossija

"für diese noch nicht klar definierte aber von Russland bereits in weiten Teilen erhoffte künftige Einflussregion, die aus der souveränen Ukraine 'herausfiletiert' werden soll, hat Putin heute eine Kerze in einer orthodoxen Kirche angezündet. Mit dieser kleinen Geste hat er ein für allemal deutlich gemacht, wie seine Bestrebungen aussehen."

Putin hat nur die Toten gewürdigt.

Außerdem ist die Ukraine nicht mehr souverän. Über welche Souveränität kann man sprechen, wenn der President eine amerikanische Marionette ist? Poroschenko trifft keine Entscheidungen allein, ohne eine Erlaubnis von dem großen "Boss". Er hatte schon lange Kontakte zu CIA, noch lange vor der Krise. Auch Nalyvaichenko arbeitet schon lange als CIA-Agent. http://en.wikipedia.org/wiki/Valentyn_Nalyvaichenko Nicht umsonst sitzt eine CIA-Abteilung (sogenannte "Berater") im ukr. Parlament-Gebäude.

@pnyx

"Mit keinem Wort wird die NATO erwähnt, die sich seit 1989 und entgegen den Abmachungen in zwei Wellen an die russischen Grenzen herangerobbt hat..."

So kann man die Realität natürlich auf den Kopf stellen. Tatsächlich haben sich die Nachbarstaaten Russlands in Richtung Westeuropa und USA abgesetzt, sobald sie eine Chance dazu sahen. Die NATO hat sich nicht herangerobbt, die Osteuropäer haben sich ihr in die Arme geworfen in der Hoffnung, dem russischen Einflussbereich zu entkommen. Selbst weitabgelegene Länder wie Georgien, an denen in der NATO niemand Interesse hatte, klopften eifrig. Denn Russland hat nie Partner gehabt, immer nur Vasallenstaaten, und erscheint als Nachbar unberechenbar und bedrohlich.

"Hintergrund Berichte" oder Berichte mit "NATO Hintergrund"

Frau Stöbers Texte lesen sich immer als ob man im Wehrdienst eine indoktriniertes Pamphlet erhält wo der imaginäre Feind beschrieben wird, nur dass diese Frau der Meinung ist dass der beschriebene Feind nicht imaginär ist sondern sehr real!

Frau Stöber blendet völlig aus das beim Kriegsverbrechen 2008 in damaligen georgien die Georgischen Truppen auf brutalste Art und weise versuchten aus Tblisis Sicht die aufmüpfige Provinz wieder zurückzugewinnen. Das dabei Zchinwali von den Georgiern förmlich in Schutt und Asche gebombt wurde, sowie andere Siedlungen scheint die NATO Dame nicht sonderlich zu stören. Das es kein Geheimnis ist dass der Kriegsverbrecher Sakaschwili von den USA und weiteren westlichen Partner unterstützt wurde, scheint auch völlig nebensächlich.

Auch Sätze wie "Dies liegt nicht nur am Unwillen der Führungen Armeniens und Aserbaidschans, den Zustand zu überwinden." klingen zuckersüß. Den Unwillen zu zündeln sollten Waschington und Berlin "überwinden"!

Nowarossija

@21:07 von Mattraveler
Nowarossija,

für diese ... hat Putin heute eine Kerze in einer orthodoxen Kirche angezündet.
...
___
Fuer mich hat dieses Noworossija zumindest mehr Berechtigung als das vom rechten Sector bestimmte Kiewer Regime, das fuer sich beansprucht, demokratischer Sprecher der UA zu sein.
Insofern gehoeren den Antifa... immer meine Sympathieen

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