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Soll das etwa ein Argument sein?

"Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa ist die Troika aus Experten der EU, des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Europäischen Zentralbank (EZB) nicht zufrieden mit neuen Gesetzen des Parlamentes in Nikosia. Sie schützten "zu sehr diejenigen", die ihren Verpflichtungen gegenüber den Banken nicht nachkommen."

In meinem Verständnis von Marktwirtschaft gibt die Politik den Rahmen vor, in dem die Firmen ihre Geschäfte machen. Dabei ist es weder Aufgabe der Politik, die Banken vor offensichtlich nachteiligen Kreditvergaben zu schützen, noch ist es ihre Aufgabe, die Verbraucher vor offensichtlich risikoreichen Geschäften mit Banken zu bewahren. Der Regelungsrahmen sollte darauf abzielen, dass sich keine Seite eines Vertrags durch Intransparenz und Lügen besser darstellen kann als sie ist.

Es wäre entsprechend interessant, die Informationen etwas zu verfeinern, was eigentlich "schützen" in diesem Fall bedeutet. Kein Grund, das Risiko der Banken nachträglich zu begrenzen.

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