Kommentare

Bewusste Panikmache?

Das Ganze wirkt auf mich wie der Versuch von London, Druck auf die Schotten aufzubauen. Und ihnen Angst zu machen. Damit sie sich gegen eine Abspaltung entscheiden.

London ist eine der größten Finanzmärkte der Welt. Und England lukriert viele Milliarden durch diesen. Es wäre nicht schlecht, wenn hinter dem englischen Pfund weiter genügend Wirtschaftsleistung steht.

Mit den Schotten, wäre das Pfund in jedem Fall stärker. Also kann es durchaus sein, dass am Ende die Schotten ihr Pfund behalten dürfen. Auch wenn sie sich abspalten.

Denn das würde nicht nur Schottland, sondern auch England und Wales nützen.

Den englischen Politikern

Den englischen Politikern scheint das Wasser bis zu Hals zu stehen, dass man nun mit Schreckenszenarien und Zugeständnissen das Wahlergebnis zu beinflussen versucht.....
Haben die Engländer ihrerseits nicht immer mit einem EU-Austritt gedroht?

Die Überschrift "Chaos" ist total daneben!

Die schottische Eigenständigkeit wird von der Seele getragen. Das ist der erste und wichtigste Schritt. Alles andere wird in einer Übergangszeit geregelt, ohne herbeigeredete Panik! Die Tschechos-Slowaken und alle EX-Jugoslawen haben das auch geschafft und durchgemacht!
Warum wird hier "Chaos" suggeriert?

Es gibt schon schottische Banknoten...

Hallo Tagesschau!
Aus eigener Erfahrung weiß ich (und jeder andere Schottland-Tourist wahrscheinlich auch), dass die Schotten schon eigene Geldscheine haben. Die sind (zumindest in Schottland) genauso viel wert, wie die britischen/englischen Scheine, also 1:1 an den britischen Pfund gekoppelt. Ich hätte mir gewünscht, dass darauf im Artikel eingegangen wird...
Grüße!

der reine Wahnsinn

Nationalpopulismus ohne Lösungen, das Staatswesen wird zum Spiel und die Leute bejubeln das noch, um am Ende teuer dafür zu bezahlen.

Schottland

hat das Öl, die Elite-Unis... England ist pleite. Hinzu kommt dass Schotland zunächst keine Staatsschulden hat auser denen der derzeitigen Landesregierung. Das sind nicht viehle. Rest-UK hingegen müsste seine Schuldeberge auf die 90% Restbevölkerung (und viehl geringeren Ölreserven)verteilen .

Sollte Schottland sich abtrennen würd ich eher drauf spekulieren dass der Scotti gegen das Pfund gewinnt, nicht umgekehrt.

Noch ein Aspekt

Ein weiterer Aspekt wurde in dem Artikel vergessen:

Alex Salmond hat damit gedroht, wenn er das Pfund nicht behalten dürfe, dann werde Schottland sich auch nicht an den GB SChulden beteiligen.

Da schneidet er sich aber ins eigene Fleisch. Internationale Banker haben klargestellt, dass es Schottlands Kreditwürdigkeit nicht zum Guten gereichen würde, wenn sich das neue Land als erstes aus seiner Verantwortung stehle.

Merkel prüft Schottlands EU-Beitritt konstruktiv

Da kan nichts mehr schiefgehen, denn
Frau Merkel hat bereits in einem Telegramm
zugesagt, die Mitgliedschaft Schottlands in
der EU "konstruktiv" anzugehen.

Was kann dies bedeuten ?

Nach unserer Erfahrung in Deutschland
wartet Frau Merkel also erstmal ein paar
Wochen ab und beobachtet. Dann folgt sie
der vorherrschenden Meinung als Anführerin.

Dann kommen die Subventionen aus unseren
Steuertöpfen für diese Leistung.

Danke im voraus.

Ob eine Drohung die Schotten hält?

Ich halte die Schotten für ein ziemlich stolzes Völkchen, so dass Drohungen wohl das Gegenteil bewirken könnten. Man will sich ja grade wegen der realen oder empfundenen Bevormundung abspalten.

Allerdings hat Schottland wirtschaftlich auch recht gute Karten. Die Ölvorkommen sichern zunächst das Einkommen und der sonstige Export ist auch nicht gering. Von daher ist Schottland besser gestellt als GB, die fast nur noch am Finanzstandort London verdienen. Ich wäre daher nicht so sicher, dass das britische Pfund nach einer Abspaltung nicht auch den Bach runtergeht, wenn es nicht Zahlungsmittel auf der Insel bleibt.

Egal wie aber die Abstimmung ausgeht, es wäre für beide Seiten besser nicht zuviel Stimmung zu machen. Schließlich muss man sich eine Insel teilen, da kann man sich in Zukunft schlecht aus dem Weg gehen....

Drucken von Scheinen und Münzen?

"...oder für das Drucken von Scheinen und Münzen"

Zumindest dieser Aspekt ist Unsinn. Die Schotten haben bereits jetzt Ihre eigenen Münzen...

Ist der Rest des Artikels ebenso gut recherchiert?

Sehr bemerkenswerter Satz

"Tatsächlich sehen viele Ökonomen die Ursache der Eurokrise darin, dass die Euroländer sich zwar einst eine gemeinsame Währung gaben, jedes Land aber weiterhin eine eigene Wirtschafts- und Steuerpolitik betrieb."

So etwas habe ich auf TS bisher noch nie gelesen. Man begibt sich ja förmlich auf AFD Terrain. Mal sehen ob ich das auch im nächsten Beitrag zur Eurokrise wiederfinde...

Panische Reaktionen, weil die

Panische Reaktionen, weil die Schotten YES sagen könnten. Am Tag nach dem Referendum passiert schier garnichts. Die Unabhängigkeit ist erst für 2016 geplant, genug Zeit, den Poker mit Westminster zu gewinnen. Drohen gilt nicht, und bei den 'sturen' Schotten wirkt es auch genau umgekehrt wie geplant: Braveheart sagt 'jetzt erst recht'.

Schottland in der EU hilft

Herr Cameron kommt unter Druck, wenn Schottland den direkten Weg in die EU sucht.
Dann hat Kleinbriten weniger Macht und die Sonderbehandlung wird vielleicht aufhören?
die Queen verbringt dann eben ihren Sommerurlaub im Ausland...

Unwissenheit und Panikmache

Es gibt tatsächlich Schottische Banknoten, allerdings sind diese offiziell kein Zahlungsmittel, da diese von 3 Schottischen Banken herausgegeben werden. Das Ganze ist vielleicht mit einem Wechsel vergleichbar. Ähnliches gilt übrigens auch für Nordirland (im weiteren Sinne auch für die Kronbesitzungen und Überseegebiete), den nordirischen Schein musste ich erst in der Bank in einen "Bank of England" konvertieren um das Geld ausgeben zu können. Letztendlich ist es Panikmache aus London um die Schotten zu verunsichern.
Ich befürchte, bei allem Verständnis für einen eigenen Nationalstaat, dass es den Schotten wie den (Republik) Iren gehen wird: sie werden wirtschaftlich abgehängt, die Erlöse aus dem Erdölgeschäft wird die fehlende Wirtschaftsleistung nicht kompensieren können, es droht langfristig ein Armenhaus zu entstehen.

@ Zweitaktmotor

Mag ja sein, dass es zunächst nicht gut ankommt, wenn die Schotten sich aus den Schulden stehlen würden.

Allerings: Braucht den ein Staat mit guter Wirtchaft (öl) überhaupt Schulden? Muss Schottland diese im größeren Umfang aufnehmen? Und wenn gute und sichere Zinsen locken, wer schert sich dann um Ratings?

Wenn man bedenkt, dass Länder, die sich den Euro mit gefälschten Bilanzen erschlichen haben und trotzdem wieder Anleihen ausgeben, die gekauft werden, dann weiss ich nicht ob die Drohung der internationalen Banker so ernstzunehmen ist.

Abgesehen davon, dass die "Moral" des internationalen Bankentums mehr einem finsteren Rotlichtviertel entspricht als ehrlichen und aufrichtigen Geschäftsgebahren...

Super Go Schottland!!!

Es ist natürlich unsere Pflicht als Europäer Schottland zu unterstützen!

Schottland rein England raus aus der EU!

Für ein Europa der Regionen!

Für ein Europa der Regionen! Weg mit den militärisch geschaffenen Nationalstaaten aus dem 19.Jh. Willkommen in der Zukunft.

Wo ein Wille ist - da ist

Wo ein Wille ist - da ist auch ein Weg ! Seit vielen Jahren müssen die Engländer zusehen, wie ihr Empire zerbröselt - und nun auch noch die Abspaltung der Schotten ! Da wird natürlich jeder Trick versucht, um das zu verhindern. Ein Politiker wie Salmond ist wahrscheinlich in Währungsfragen nicht sehr firm, doch - sofern die Abspaltung gelingt - werden sein Banker schon wissen, was zu tun ist. Toi,toi,toi !

Dazu wird es nicht kommen

Ich bin kein Schottland-Kenner aber man kann wohl davon ausgehen, dass sich Schottland nicht abspalten wird, egal wie diese Wahl ausgeht. In unserem neuen alternativlos-Europa wird sowas einfach nicht zugelassen. Wenn es sein muss, wird die Abspaltung mit rechtswidrigen politischen Taschenspielertricks verhindert.

@natal-45

"Die schottische Eigenständigkeit wird von der Seele getragen. "

Immer dann, wenn zu viel Seele (a.k.a. dumpfer Instinkt) beim Nationalismus ist, wird's gefährlich. Wobei ich zum Glück der Insel vertrauen, dass sie nicht Krieg führen werden um diese Frage.
Ihre Beispiele für glückliche Trennungen Slowakei u. Jugoslawien find ich gerade nicht so vorbildhaft. Geht es denen in Kroatien, Serbien, Bosnien, Kosovo jetzt besser als wenn sie zusammengeblieben wären? Nur für Slowenien kann man sagen, dass sie Glück hatten. Das war aber auch das Vorzeigeländle der Region und hat traditionell enge Beziehungen zu den EU-Nachbarn.

@Phonomatic: Stimme sehr zu.
Das wäre in Schottland auch nicht so weit gekommen, hätte man nicht in Westminster eine Regierung nach der anderen sitzen, die den Lobbyisten nach der Nase tanzt und den Nachkriegskonsems Sozialstaatlichkeit dabei sind aufzugeben.
Ich hielt schon die Regionalparlamente Wales/Schottland für teure Fehler.

Eine Währungsunion ...

... hätte zunächst einmal den Vorteil, dass keine Transaktionskosten entstehen, erklärt George Buckley, Ökonom bei der Deutschen Bank in London
Zitatende

------------------------------------------------------

Ein Staat ohne eigene Währung kann sich aber auch das Papier für die Unabhängigkeitserklärung sparen.

Panikmache

TS: "Bloß, so kann die Geschichte leider nicht beginnen, denn die Wirklichkeit ist eine andere: Sollten die Schotten am 18. September nächster Woche tatsächlich für ihre Unabhängigkeit stimmen – dann ist rein gar nichts vorbereitet."

Muss auch nicht, da eine mögliche Abspaltung erst für 2016 vorgesehen ist.

@ Noch ein Aspekt

" Da schneidet er sich aber ins eigene Fleisch. Internationale Banker haben klargestellt, dass es Schottlands Kreditwürdigkeit NICHT ZUM GUTEN GEREICHEN WÜRDE, wenn sich das neue Land als erstes aus seiner Verantwortung stehle. "

Aha, der Volksmund nennt so etwas Erpressung, und wer andere erpresst, ist neben anderen Eigenschaften kriminell. Wer hätte das gedacht, ausgerechnet die Banker.

Chaos? - Unfug!

Geht es nicht einfach mal eine Nummer kleiner? Warum wird denn hier gleich wieder ein "Währungschaos" heraufbeschworen? Wie oft haben sich bisher Staaten geteilt! Wie oft sind Währungsunionen auseinandergebrochen und anderswo neue entstanden! Und in der Regel sind die nötigen Reformen glatt über die Bühne gegangen.

Unabhängigkeit

Schotten sollen ihre Unabhängigkeit haben. Hundret Jahre lang hatten Engländer das land ausgebeutet und geplündert. Wenn Island, Lettland usw. ihre Unabhängigkeit habe, warum nicht die Schotten?

@Joes daily World -Bewusste Panikmache

The Telegraph verbreitete am
3 Sep 2014 die Tartarenmeldung von Goldman Sachs, das eine große Krise vergleichbar der EU-Krise ausbrechen wird, mit "schwere Konsequenzen"
sollten die Schotten sich unabhängig wählen.
"Scottish 'Yes' vote could cause eurozone-style currency crisis, Goldman Sachs warns
Economist at bank warns of 'severe consequences' of vote in favour of independence"

.
http://www.telegraph.co.uk/finance/currency/11072312/Scottish-Yes-vote-c...
.
Joes daily World
"Bewusste Panikmache?

Das Ganze wirkt auf mich wie der Versuch von London, Druck auf die Schotten aufzubauen. Und ihnen Angst zu machen. Damit sie sich gegen eine Abspaltung entscheiden.

London ist eine der größten Finanzmärkte der Welt. Und England lukriert viele Milliarden durch diesen. Es wäre nicht schlecht, wenn hinter dem englischen Pfund weiter genügend Wirtschaftsleistung steht."

Die Illusion der Unabhängigkeit

Eine weitgehende relative Unabhängigkeit gibt es nur mit einer eigenen Währung. Eine vollkommenen Unabhängigkeit der Schotten ist ohnehin eine Illusion.

Stolz sind die Schotten, aber sind sie auch klug?

Vom Regen in die Traufe kämen die Schotten mit dem Euro. Diese Euroschuldenunion mit Rechtsbrüchen, Tarnen und Täuschen von Beginn an hat so keine Zukunft. Wer beteiligt sich denn freiwillig an einem solchen maroden Konglomerat? Der Euro ist keine Lösung, er wäre der nächste Fehler. Das kleinere Übel wäre für die Schotten dann immer noch Teil von United Kingdom zu bleiben und mit dem Pfund Sterling zu bezahlen.

Choas ? nicht für die

Choas ? nicht für die Schotten!

konsequent

Also ich finde, es ist nur konsequent, wenn man die Unabhängigkeit möchte, dass man dann auch eine eigene Währung bekommt. Man kann ja hier nicht nur Rosinen picken!

@LukeSkywalker

Welche Elite-Unis hat Schottland?

Natürlich würde auch Schottland einen Teil der britischen Staatsschulden mit übernehmen, da diese ja auch für die Schotten gemacht wurden. Einfach so abtrennen und dann die gemeinsamen Schulden nur den anderen überlassen geht nicht.

Ausser den Schotten selber wird niemand den Scotti benutzen, denn Währungen sind nur deshalb international wichtig, wenn mit ihnen auch international gehandelt wird.

Seltsam

Es ist schon komisch, dass in einer Zeit, wo die europäischen Länder aus wirtschaftlichen und finanziellen Gründen den Zusammenschluss (EU) wagen, sich so nationale Bewegungen hervortun. Jedes Land oder Region kann ja seine nationalen Eigenarten bewahren und sollten nach dem Subsidiaritätsprinzip soviel in eigener Zuständigkeit regeln und handeln wie möglich, aber die großen wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen sollte eine demokratische EU vorgeben. Eine EU, bei der die Regionalstaaten nur darauf bedacht sind, soviel wie möglich herausholen zu können, ist auf jeden Fall zum Scheitern verurteilt.
Ryder

Panikmache?

Ist die Abspaltung nicht für 2016 geplant? Das Referendum bedeutet doch nicht sofortige Abspaltung und geschlossene Grenzen... Ich denke das ist Panikmache Seitens EU/Wirtschaft/Banken. Sie verlieren durch eine Unabhängigkeit ziemlich viel unter anderen Vertrauen.

"Den 100-Scottie-Schein ziert

"Den 100-Scottie-Schein ziert William Wallace, den Fünfziger schmückt Sean Connery, auf dem Zehner ist Rod Stewart zu sehen, und von der Ein-Scottie-Note lacht Andy Murray."

Sie sollten eigentlich wissen dass es absolut unüblich ist in einer demokratischen nicht Monarchie, die Konterfeis von noch lebenden Persönlichkeiten auf Banknoten darzustellen.

Aber trotzdem, ein wenig lustig liest es sich ja trotzdem.

Nicht zu vergessen wäre dann aber auch der unvergessene Sir John Young „Jackie“ Stewart.

@CE

"Welche Elite-Unis hat Schottland?"

St. Andrews. Die beiden großen, Oxford u. Cambridge, hat allerdings England. Daher falsche Annahme des Mitforisten.

Nichts wird so heiß gegessen wie es gekocht wird

Es gibt Länder die wesentlich kleiner sind als ein unabhängiges Schottland und trotzdem lange Zeit ihre eigene Währung hatten. Luxemburg, Dänemark und vielen mehr hat ihre geringe Größe und Bevölkerung nie geschadet. Den Ländern geht es gut.

Es mag im Fall einer Unabhängigkeit am Anfang zu Problemen kommen, langfristig ist eine Abspaltung jedoch möglich.

@ 10:54 Koenigswasser

Nein, das ist keine Erpressung, weder juristisch, noch im Volksmund.
Die Schulden GBs haben auch die Schotten zu tragen und das Wissen sie auch. Das Argument, die Schulden nicht tragen zu wollen ist rein populistisch, wie auch das Argument, das Pfund abzuziehen.
Das Problem liegt in der Tendenz, dass sich immer mehr wirtschaftlich starke Regionen verselbstständigen möchten, mit Zunahme der Verwaltungen, Regierungen, Regelungen, Berücksichtigungen... Es kommt nicht von Ungefähr, dass viele Kleinstaaten der früheren UdSSR bzw. des Warschauer Paktes heute in der EU sind und andere zu uns streben. Die frühere Vielstaaterei wünscht sich keiner zurück, gewünscht wird ein wirtschaftlicher Vorteil auf Kosten der anderen - und spätestens wenn das Öl aus ist, will man in die EU.

Täuschung?

"...Eine eigene Flagge und eine eigene Nationalmannschaft haben die Schotten ja jetzt auch schon."...

Hat denn nicht Schottland schon lange eigene Pfundnoten? Ich meine, bei meinem letzten Besuch dort - ist aber schon fast 40 Jahre her - solche Banknoten gesehen zu haben. Einmal sogar mit dem Hinweis, die würden zwar auch normales Geld in ganz Großbritannien sein - nur in England sähe man dieses schottische Geld nicht wirklich gerne. Habe ich mich getäuscht? Oder täuschen lassen?

es paßt nicht in das denkmuster der polit.elite

ich versteh nicht warum die engländer die schotten nicht
ziehen lassen. wenn es für die schotten nach meinung
der engländer nur nachteile gibt,kann es ja für sie nur vorteile geben. aber volksabstimmungen sind der
ganzen EUdssr ja sehr suspekt.
vielleicht bekommt die schnelle eingreiftruppe der
nato bald ganz andere aufgaben.

10:11 von schnabeltier

"...Hallo Tagesschau!
Aus eigener Erfahrung weiß ich (und jeder andere Schottland-Tourist wahrscheinlich auch), dass die Schotten schon eigene Geldscheine haben. Die sind (zumindest in Schottland) genauso viel wert, wie die britischen/englischen Scheine, also 1:1 an den britischen Pfund gekoppelt. Ich hätte mir gewünscht, dass darauf im Artikel eingegangen wird...
Grüße!"

Siehste! Ich hätte zuerst alle Beiträge richtig studieren sollen!

10:17 von Phonomatic

"...der reine Wahnsinn
Nationalpopulismus ohne Lösungen, das Staatswesen wird zum Spiel und die Leute bejubeln das noch, um am Ende teuer dafür zu bezahlen."...

Wo kommen wir denn da hin, wenn Demokratie auch noch gelebt wird...

Neues Geld...

In Deutschland hat man 1948 in einer Nacht-und-Nebel-Aktion eine neue Währung eingeführt. So schwierig sollte das das für Schottland nicht sein, zumal es eh kaum noch Bargeld gibt. Der überwiegende Teil des Geldes ist Buchgeld, und das besteht nur aus digitalen Zahlen.
Das Ganze ist also eher als eine verzweifelte Drohkulisse aus Westminster zu sehen, um die doch knappen Verhältnisse in Schottland zu ihren Gunsten zu kippen.
Und was den Euro angeht, so denke ich nicht, dass die Spanier vor dem Hintergrund, dass sie selbst am Tropf hängen, da viel Ärger machen wird. Es geht ja schließlich nicht um die Unabhängigkeit von Kosovo.

Klar versucht das "No"-Lager

Klar versucht das "No"-Lager mit Verunsicherung und Panikmache das Ruder zu seinen Gunsten herumzureißen.
War doch bei der "better together"-Kampagne schon so: man hat in verschiedenster Weise den Teufel an die Wand gemalt.
Daß man in den letzten Wochen der Entscheidungsphase noch nen Zahn zulegt, war klar.
Sollten die No-Leute aber weiter so plump vorgehen, treiben sie am Ende Schottland aus Trotz förmlich in die Unabhängigkeit.

Letztendlich ist das wie ein riesengroßer, langer Wahlkampf und was von Wahlversprechen und den Methoden der Stimmungsmache zu halten ist, weiß der erfahrene Demokrat ja (was natürlich auch für das "Yes"-Lager gilt).

Die Schotten und das Geld

Die Schotten gelten ja sprichwörtlich als sparsam, sind sozusagen die Schwaben des Vereinigten Königreichs. Vor dem Hintergrund dieser Tugend denke ich daher nicht, dass Schottland auf lange Sicht Probleme bekommen wird.
Anders sieht es aus im Vereinigten Königreich von England, Wales und Nordirland: in der Ära Thatcher wurde systematisch die Schwerindustrie der West Midlands kaputt gemacht und konsequent auf Finanzdienstleistung in London gesetzt. Konsequenz ist, dass sich alles nach London orientiert, wo die Grundstückspreise und Mieten ein nahezu unbezahlbares Niveau angenommen haben, während der Rest vor sich dahin verrottet. Nach dem Austritt Schottlands würde sich diese Situation nochmals verschärfen.
Letztlich ist es für die EU gut, denn dann kann England endlich austreten und mit den USA zusammen etwas aufmachen, während die Schotten in der EU bleiben und diese bereichern. So ist doch allen geholfen. Und die Engländer werden sehen, welche Chance sie verpasst haben.

Bessere Vorbereitung

Das schottische Referendum unterliegt erfüllt nicht die üblichen internationalen Bedingungen. Bei einer so sensiblen und weitreichenden Angelegenheit sollte die Unabhängigkeit gut vorbereitet sein. Das braucht Zeit und sollte alle Seiten mit einbeziehen (Beispiel Südsudan 6 Jahre Vorbereitungszeit).

Einerseits bedeutet dies, dass mit Auszählung des Referendums nicht automatisch die Unabhängigkeit gilt, sondern erst nach einer gewissen Kurrenzzeit. Andererseits sollte nicht nur die einfache Mehrheit ausreichen, sondern ein Großteil der Bevölkerung z. B. 2/3 ALLER Bürger (nicht nur die ihre Stimme abgegeben haben) dahinter stehen. Bei einem äußerst knappen Ausgang sind Konflikte vorprogrammiert.

"Es gibt Länder die

"Es gibt Länder die wesentlich kleiner sind als ein unabhängiges Schottland und trotzdem lange Zeit ihre eigene Währung hatten. Luxemburg, Dänemark und vielen mehr hat ihre geringe Größe und Bevölkerung nie geschadet. Den Ländern geht es gut."
..
Da muß man da mal näher hinschauen WARUM es diesen hier genannten Ländern trotzdem gut ging ?! Im Artikel sind ja die wirtschaftlichen und politischen Risiken benannt, die es im vorliegenden Fall den Schotten definitiv schwer machen würden / werden. Z.B. Luxemburg dagegen als (ehemaliges ?) Steuerparadies hatte da ja so seine Einnahmequellen ..

12:00 von Demeteru

"Kleinstaaterei bringt keine Vorteile."

Wirklich? Das erscheint mir wie eine fliegende Behauptung, gegentlich bestenfalls untermauert mit wirtschaftlichen Gesichtspunkten, die mir allzusehr aus dem Geiste neoliberalistischer Volkswirtschaftler geboren zu sein scheinen und von internationalen Grosskonzernen natuerlich unterstuetzt werden. In einer Kleinstaaterei wird es wohl unter dem Strich kein Minus in Lebensqualitaet geben sondern einen Umgewichtung und Neudefinition der Vorteile und Nachteile. Die groesste Angst - verschwinden des Lebenskomforts - wird sich als fremdgesteuert entpuppen und man wird verstehen, das das Leben auch anders geht. Insbesndere in der heutigen Zeit kann man das nicht mehr mit der frueheren Kleinstaaterei vergleichen, da voellig andere Informationsstrukturen vorhanden sind und damit auch die Vorstellungen andere sind. Autonomie und Abkehr vom Globalitaetswahnsinn ist der naechste, logische, evolutionaere Schritt zur Selbstheilung.

"In Deutschland hat man 1948

"In Deutschland hat man 1948 in einer Nacht-und-Nebel-Aktion eine neue Währung eingeführt. So schwierig sollte das das für Schottland nicht sein .."
..
Wenn man ignoriert daß in Deutschland 1948 ganz andere Voraussetzungen vorlagen, dann .. aber im vorliegenden Fall gibt es mindestens (!) akute zeitnahe "Problemchen".

Stimmungsmache

Jetzt soll also die Währungsfrage eine gesellschaftlich-politische Frage steuern. Das haben wir ja des öfteren.
Ich wünsche den Schotten beratende Fachleute wenn es so weit ist und Selbstvertrauen für die Abstimmung!

Viel Lärm um nichts

RT vom 26, 2014 berichtet :“Die Gegener der schottischen Unabhängigkeit "bluffen" mit Währungsangst.- Der Wirtschaft Nobelpreisträger Joseph Stiglitz sagt das die Kampagne gegen die schottische Unabhängigkeit der „Bluff“ einer Panikmache über die Landeswährung ist.
„Wie immer es ausgeht, es wird Verhandlungen geben und man wird sich ansehen was das Beste für beide Seiten ist-“Ich bin ein wenig erschrocken wie viel es um Angst geht, in dem versucht wird den Angstpegel hoch zu treiben, und wie wenig es um Weitblick geht.
.
“I think this is a lot of to do about nothing.”
.

.
http://rt.com/uk/182804-scottish-independence-final-debate/

First Things First

Wenn man sich in einer Ehe nicht versteht ist es vernuenftig sich zu trennen. Zusammenzubleiben wegen des gemeinsamen Geldbeutels ist Unsinn.

Man wuerde dadurch ungluecking, erfolglos und aggressiv.

Die Gelddinge kann man regeln.

In zufriedener Selbststaendigkeit gehts schneller aufwaerts als man denkt.

Ich denke die Schotten haben recht. Bodenstaendigkeit, Heimatverbundenheit, Kultur, Geschichte, Zukunftsentwicklung, Veraenderungen, Einwanderungspolitik, Umwelt, Landwirtschaft und Gesundheit kann man nicht von Leuten bestimmen lassen, die hunderte oder tausende Kilometer entfernt sitzen und mit dem Land nichts am Hut haben ausser Steuern zu kassieren.

Norwegische Krone

Als ich den Bericht gerade gelesen hab, war mein erster Gedanke die Norwegische Krone.
Beide Wirtschaften basieren stark auf Öl und Fischfang. Es sind Nachbarn und die Volkswirtschaft ist nun auch nicht gerade klein.
Aus Sicht der Schotten könnte das durchaus eine Alternative sein.

Schuss geht nach hinten los!

Würde man uns in Bayern eine derartige Frage stellen und die gleiche Angstmacherei abziehen, dann ginge der Schuss wohl oder übel heftigst nach hinten los.

Mit einem: "Jetzt erst recht!", würden wohl viele bisherigen Zweifler mit JA stimmen.

Ob die Schotten da so völlig anders ticken, glaube ich nicht.

11:51 von Izmi: Schottisches Pfund

Es stimmt, das die Schotten (genau genommen die Bank of Scotland, Royal Bank of Scotland und die Clydesdale Bank jeweils eigene Pfundnoten drucken. Allerdings sind diese, im Gegensatz zum Pfund Sterling der Bank of England kein gesetzliches Zahlungsmittel. Dies merken sie spätestens, wenn sie die schottischen Pfundnoten in Deutschland bei Ihrer Hausbank in Euro wechseln wollen. Ebenso kann es Ihnen in England und Wales passieren, daß die Ladenbesitzer die Annahme der schottischen Pfundnoten verweigern.

was lernen wir?

erneut wird das eigentliche motiv der schotten, naemlich nationale souveraenitaet nach ueber 300 jahren zwangszugehoerigkeit zu einem staatsgebilde, gegen das sich die schotten ebenso lange gewehrt haben, von finanzdebatten ueberlagert.

dabei hat schottland gar keine so schlechte verhandlungsposition, wie immer erklaert wird.

denn, wie man jetzt beobachten kann, geraet die zentralregierung in london ja bereits ins schlingern und rudern, wenn eine umfrage einen schottischen sieg voraussagt. ploetzlich sind zusagen moeglich, auf die die schotten seit jahrzehnten warten. und wenn doch die schotten die leidtragenden einer unabhaenigkeit waeren, warum dann dieser zirkus aus london?

koennte das mit dem stuetzpunkt der atom-u-boote in faslane-on-clyde zu tun haben, fuer die es keinen schnellen ersatz gaebe? koennte es an der teilung der oel-einnahmen liegen? koennte es an den fischereirechten liegen?

warum ist london aufgeregter als edinburgh?

Englischer Pfund ist in der Krise

Die Währung....

Aus einem Welt Artikel: ("Grossbritanniens gefährliches Spiel mit dem Feuer")
Der Londoner Aktienmarkt lebt von Spekulationen auf Rohstoffe und dem Finanzsektor. Die vom Schein her gute Börsenentwicklung in England basiert auf billigem Geld, mehr als anderswo.
Trotz guter Konjunktur war 2013 die Inflation hoch.
Der Welt Artikel schliesst mit der Prognose eines weiteren fallenden Pfund Sterling und peilte als Ziel 0,90 an.

Heute 2014 liegt der Pfund Sterling bei 0,80.
http://www.ariva.de/eur-gbp-euro-britische_pfund_sterling-kurs

Nicht Schottlands Währung ist in Gefahr, sondern Englands Währung!

Lieber klein als groß

Jenen, die hier auf die "Kleinstaaterei" schimpfen, sei gesagt: In kleinen, überschaubaren Staaten zählt der Einzelne mehr als in diesen riesigen Monsterstaaten. Ich würde jedenfalls lieber in Österreich oder der Schweiz leben als in Russland oder China.

12:56 von MKir13

"...Es stimmt, das die Schotten (genau genommen die Bank of Scotland, Royal Bank of Scotland und die Clydesdale Bank jeweils eigene Pfundnoten drucken. Allerdings sind diese, im Gegensatz zum Pfund Sterling der Bank of England kein gesetzliches Zahlungsmittel. Dies merken sie spätestens, wenn sie die schottischen Pfundnoten in Deutschland bei Ihrer Hausbank in Euro wechseln wollen. Ebenso kann es Ihnen in England und Wales passieren, daß die Ladenbesitzer die Annahme der schottischen Pfundnoten verweigern."

Außer einer Warnung vor dem Bezahlen in urenglischen Bereichen war aber dieses schottische Pfund gutes Zahlungsmittel, jedenfalls im nördlichen Teil GBs. Danach habe ich ohnehin alles wieder eingetauscht gegen D-Mark. Keine Ahnung, ob die Warnung gerechtfertig war, ich kann es mir aber gut vorstellen...

@SydB (11:26)

"Den 100-Scottie-Schein ziert William Wallace, den Fünfziger schmückt Sean Connery, auf dem Zehner ist Rod Stewart zu sehen, und von der Ein-Scottie-Note lacht Andy Murray."
Sie sollten eigentlich wissen dass es absolut unüblich ist in einer demokratischen nicht Monarchie, die Konterfeis von noch lebenden Persönlichkeiten auf Banknoten darzustellen.
Aber trotzdem, ein wenig lustig liest es sich ja trotzdem.
Nicht zu vergessen wäre dann aber auch der unvergessene Sir John Young „Jackie“ Stewart.

___

Jein. Generell können Staatsoberhäupter in jedem Staat auf Münzen und Banknoten dargestellt werden, auch wenn sie noch leben. Bei Herrn Gauck wäre das also möglich, wird aber wegen der kurzen Amtszeit faktisch nicht getan. Da müsste man laufend neues Geld prägen.
Ansonsten noch Vorschläge für die Scottie-Scheine: James Watt, Arthur Conan Doyle, David Livingstone, Alexander Graham Bell, Robert Stirling, Anne Barnard, Thomas Carlyle, John McDouall Stuart, ...

@Abydos

"warum ist london aufgeregter als edinburgh?"
Weil London in typischer Überheblichkeit das Ganze nicht ernst nahm, bis sich der Trend in den Umfragen wandelte.

Und ja der Stützpunkt dürfte einer der gewichtigen Faktoren sein.
Nach dem was ich in engl. Medien las, gibt es überhaupt keinen möglichen anderen Standort in der Nähe.
Angeblich gibt es keinen andereren Ort mit passender Wassertiefe und Zugang zum offenen Meer für U-Boote dieser Größe (kenne mich weder mit örtl. Geographie, noch U-Boot Technik aus, um das zu beurteilen).
Zudem ist noch total offen, ob sich die Schotten nicht auch gegen den Stützpunkt entscheiden (Verpachtung ausschließen). Kernwaffen stoßen dort auf viel Skepsis in der Bevölkerung.
Und England wird nicht auf den Abschreckungseffekt verzichten, einen neuen Stützpunkt in Übersee aus dem Boden zu stampfen wird sehr teuer, auch die laufenden Kosten stiegen an.

Sollte der existierende Stützpunkt extraterritorial werden, wird die Antipathie ggü England noch größer.

Pseudoproblem

Es scheint der Autor war selbst noch nie in Schottland. Sonst wäre ihm wohl aufgefallen, dass die Royal Bank of Scotland schon lange eigene Pfundnoten herausbringt. Und es kann einem passieren, dass Einzelhändler in London, diese nicht als Zahlungsmittel akzeptieren. Also, kein Problem. Schottisches Pfund und ein freier Wechselkurs wird sich etablieren.

Missverständnis

Wechselkurse können zu Missverständnissen führen. In diesem Wechselkurs ist angegeben, wieviel Pfund man für einen Euro bekommt. Also nicht das Pfund, sondern der Euro ist gefallen!

EU

Großbritannien ist doch in der EU, und Schottland und England gehören damit dazu.
Wenn die Engländer rauswollen, kann dann Schottland nicht einfach den EU-Status übernehmen? Dann brauchen die Spanier sich nicht aufzuregen, wenn EU-Mitglied Schottland den Euro übernimmt.

@Jadawin1974

"Allerdings hat Schottland wirtschaftlich auch recht gute Karten. Die Ölvorkommen sichern zunächst das Einkommen und der sonstige Export ist auch nicht gering. Von daher ist Schottland besser gestellt als GB, die fast nur noch am Finanzstandort London verdienen. "

Selbstverständlich. Es sind in der Regel die bessergestellten und mit beispielsweise Rohstoffen gesegneten Regionen, die unabhängig werden wollen. Ärmere Regionen wollen sich selten der Solidargemeinschaft entziehen...

Daher sind regionale Autonomien zwar für die Lokalpolitik sehr sinnvoll, aber wer eine Welt mit einigermaßen ausgewogenen Sozialstrukturen ist, der kann nicht für Kleinstaaterei sein. Diese führt nämlich zwangsläufig zu größeren Unterschieden zw. armen und reichen Ländern, die sprichwörtliche Schere geht auseinander.

@Kenner

"So etwas habe ich auf TS bisher noch nie gelesen. Man begibt sich ja förmlich auf AFD Terrain. Mal sehen ob ich das auch im nächsten Beitrag zur Eurokrise wiederfinde..."

(Auf Ihr Zitat ""Tatsächlich sehen viele Ökonomen die Ursache der Eurokrise darin, dass die Euroländer sich zwar einst eine gemeinsame Währung gaben, jedes Land aber weiterhin eine eigene Wirtschafts- und Steuerpolitik betrieb.")

Ihre Verwunderung verwundert nun wiederum mich. Das ist doch eine allgemein anerkannte Position, die auch im Bereich der Tagesschau nicht verheimlicht wurde...?!?!?

@Zammy

"Zumindest dieser Aspekt ist Unsinn. Die Schotten haben bereits jetzt Ihre eigenen Münzen...

Ist der Rest des Artikels ebenso gut recherchiert?
"

Ja und? Die EURO Länder haben auch eigene Münzen und es sind doch die selben. Im Falle einer Unabhängigkeit dürfte Schottland keine britischen Pfund mit eig. Design drucken/prägen.

EU Mitgliedschaft

@Andi123
Das mit der EU Mitgliedschaft für Schottland ist wohl kein Automatismus.
Zumindest hat unser EU KommisionsPräsident Baroso mitte Februar diesen Jahres Schottland gedroht: "Es wäre „extrem schwer“ für Schottland, in der EU zu verbleiben, wenn es sich von Großbritannien abspaltet."

@uniprocket

"Muss auch nicht, da eine mögliche Abspaltung erst für 2016 vorgesehen ist."

Dem stimme ich nicht zu: Wäre ich Stimmbürger Schottlands, dann möchte ich VORHER wissen worüber ich abstimme und nicht mit einem evtl. "ja" den Umsetzern quasi einen Blankocheck für jeden Unsinn ausstellen!

@nikioko

"Letztlich ist es für die EU gut, denn dann kann England endlich austreten und mit den USA zusammen etwas aufmachen, während die Schotten in der EU bleiben und diese bereichern. "

Gedankenfehler: Schottland wäre erst mal nicht in der EU und müsste aufgenommen werden. Ich meine dies müsste einstimmig geschehen. Diese Einstimmigkeit gibt es aber nicht (u.a. wegen Spanien).

Schottland

...es gibt schlimmeres, als vom Britischen Pfund ausgeschlossen zu werden: Alternativ bietet sich der Euro an. Als überzeugter Europäer eine, wie ich finde nicht sooo schlechte Option.
Good luck, Scotia, das wird schon...

Wo ist das Problem?

Schottland schafft sich nach der Unabhängigkeit einfach eine eigene Notenbank, gibt ein schottisches Pfund heraus, daß einfach 1 zu 1 an den Wechselkurs des britischen Pfund gebunden ist. Durch die Öl- und Gasvorkommen und die schottische Wirtschaftskraft ist das schottische Pfund bei freiem Wechselkurs eher gefährdet, gegenüber dem britischen Pfund und Euro aufzuwerten. Die Briten hingegen haben durch den Wegfall der größten europäischen Flottenbasis im schottischen Faslane-on-Clyde, wo auch die strategische U-Boot Flotten der Briten stationiert ist, ein multi-milliarden Pfund Problem, zumal der Gesamtkonjunktur des bisherigen 'Vereinigten Königreich' das im Vergleich zu Restbritannien höhere Brutto-Wirtschaftsprodukt Schottlands fehlt. Die einzigen, denen dann ernsthafte Probleme drohen, sind die Briten. Schottland hat alle Optionen. Eigene Währung mit Bindung an das britische Pfund. Frei konvertierbare schottische Währung. Oder den Beitritt zur Eurozone.

da die bürger ...

schottlands über großbritannien bereits eu-bürger sind..muß schottland auch mitglied der eu bleiben...wäre ja unsinn...die bürger sind eu- bürger ,ihr staat aber nicht eu-mitglied...

Ich will auch so ein Starter Kid

Also wenn das mit dem Scottie so kommen sollte will ich auch ein Starter-Kit haben. Sean Connery ,Rod Steward und Andy Murray. Ich find das einfach nur lustig. Ob die Schotten jetzt für GB´s Schulden mithaften oder nicht ist doch egal. Wir haften doch alle für alles.

Gutes Beispiel Slowakei

Steht heute wesentlich besser da als vorher und ist Euroland.

Die Panikmacher

Genau, immer schön die Ängste schüren. Nicht auszudenken, wenn noch andere anfangen würden, so manche "Union" zu hinterfragen.

Ich hoffe, die mutigen Schotten wählen den Weg der Freiheit.

Schottland sollte den

Schottland sollte den Euro-einführen.
Damit würde der Pfund unter Druck geraten.

@Joes daily World

"Mit den Schotten, wäre das Pfund in jedem Fall stärker. ...
Denn das würde nicht nur Schottland, sondern auch England und Wales nützen."

Nun, das istja gerade das Risiko: Wenn die Schotten sich abspalten, aber eine ganz andere Wirtschaftspolitik betreiben, ist das soeine Sache mit der Währung...

Ich halte diese Abspalteritis eh für einen unsäglichen Zeitgeist. Wir sollten dafür sorgen, dass es WENIGER und nicht mehr Grenzen auf der Welt gibt.

@Abydos -wenn Schottland sich unabhängig wählt,

wären dann nicht alle Kriegsboote die London dort bauen läßt und die sich dort noch im Bau befinden das Eigentum Schottlands?
Jedenfalls habe ich vor kurzem in der englischen Presse gelesen, das führende norwegische Interlektuelle ,die für die Unabhängigkeit Schottlands sind, die Schotten auffordern sich nicht einschüchtern zu lassen und ihren eigenen Weg zu gehen.
Norwegen hätte man vor deren Unabhängikeit von Schweden auch bange machen wollen und schaut hin wie blendend es ihnen als rohstoffreiches Land wie es auch Schottland ist heute geht.

"@Abydos -
koennte das mit dem stuetzpunkt der atom-u-boote in faslane-on-clyde zu tun haben, fuer die es keinen schnellen ersatz gaebe? koennte es an der teilung der oel-einnahmen liegen? koennte es an den fischereirechten liegen?

warum ist london aufgeregter als edinburgh?"

@LukeSkywalker

"Hinzu kommt dass Schotland zunächst keine Staatsschulden hat auser denen der derzeitigen Landesregierung. "

Das stimmt nicht. Schottland müsste den ihm zustehenden Anteil an den Gesamtschulden übernehmen und darüber hinaus Ausgleichzahlungen für jetzigen "Gesamtstaatsbesitz" zahlen. Denn es gehört ja nicht plötzlich alles den Schotten allein.

Wenn ich aus dem gemeinsamen Hausstand austrete, aber gemeinsam angeschaffte und gemeinsam bezahlte Dinge mitnehme, wird auch jeder Richter mich dazu verurteilen, eine entsprechende Ausgleichzahlung an meine Ehefrau zu zahlen. Im Übrigen ist das auch nur gerecht.

@goldnugget

"Merkel prüft Schottlands EU-Beitritt konstruktiv.Da kan nichts mehr schiefgehen,"

Wenn Sie sich da mal nicht irren. Die Spanier werden sich da ganz gewaltig querstellen. Die wollen nämlich kein Schottland in der EU. Und auch die Italiener und Franzosen sehen das eher skeptisch, haben doch all diese Länder auch mit ähnlichen Tendenzen zu kämpfen: Katalanien, Baskenland, Korsika, Tirol...

Wo soll das hinführen? Eine unsägliche Kleinstaaterei wie im Mittelalter.

@2bornot2b

"Wo ist das Problem?
Schottland schafft sich nach der Unabhängigkeit einfach eine eigene Notenbank, gibt ein schottisches Pfund heraus, daß einfach 1 zu 1 an den Wechselkurs des britischen Pfund gebunden ist.
"

Das IST doch genau das Problem, die Schotten WOLLEN ja keine eigene Notenbank, sondern das Pfund behalten. Einfach so eigene Noten drucken könnte die schottische Notenbank nicht, bzw. es hätte keinen Einfluss auf den Wert der Währung. Um die Kopplung zu erreichen müsste die Notenbank eine eigene Währung schaffen und dann massiv "Scotties" verkaufen oder Pfund einkaufen um die Kurse zu regulieren. Das kann sehr teuer sein, siehe Schweiz, die 2011 den CHF beim Kurs von 1,2 an den EUR gekoppelt hatte (bzw. dies als Mindestwert deklariert, der durch unbegrenzte Devisenkäufe eingehalten wird).

Devisen kaufen zum Abwerten der eigenen Währung kann man (so lange liquide) theoretisch unbegrenzt, aber Devisen verkaufen zum Aufwerten geht nur solange man welche hat...

@Axtos

"Für ein Europa der Regionen! Weg mit den militärisch geschaffenen Nationalstaaten aus dem 19.Jh. Willkommen in der Zukunft."

Ich würd mal eher sagen: Zurück in die Vergangenheit. Die Kleinstaaterei im Mittelalter hat den Menschen damals nicht gerade zum Vorteil gereicht.

Im Übrigen geht es ja gerade darum, einen neuen Nationalstaat Schottland zu bilden. Ne Region mit relativ großer Autonomie sind die ja schon.

@odindonar

"da die Bürger schottlands über großbritannien bereits eu-bürger sind..muß schottland auch mitglied der eu bleiben...wäre ja unsinn...die bürger sind eu- bürger ,ihr staat aber nicht eu-mitglied..."

Wenn Schottland austritt sind die Schotten keine Bürger Großbritanniens mehr, ergo keine EU-Bürger und Ihre Argumentationskette löst sich in nichts auf, obwohl sie vorher unendlich lang war, da sie sich wie die sprichwörtliche Katze in den Schwanz gebissen hat.

@Andreu66

"Gutes Beispiel Slowakei

Steht heute wesentlich besser da als vorher und ist Euroland.
"

Genau das schrieb ich ja auch schon vorher: Selten führt ein Aufspalten eines Landes zu gleich starken Teilen. Motiviert sich abzuspalten sind meist Teile, die Rohstoffe besitzen oder andere strukturelle Eigenschaften bieten, die wirtschaftliche Vorteile bringen.

Wenn ein Land sich spaltet gibt es verschiedene Szenarien:

A geht es besser und B geht es schlechter. Das sollte oft der Fall sein, da irgendwoher eine Motivation für die Spaltung kommen dürfte.

A UND B geht es besser, dürfte sehr selten der Fall sein.

A UND B geht es schlechter. Ist auch nicht unwahrscheinlich, da Synergien wegfallen.

@nikioko

"während die Schotten in der EU bleiben"

Schottland wäre als neues Land eben KEIN EU-Mitglied. Hierzu müssten zunächt Aufnahmeverhandlungen geführt werden und dann später auch alle EU-Staaten zustimmen. Da aber die Spanier dagegen sind und auch die Franzosen und Italiener hier sehr skeptisch sind, ist keinesfalls ausgemacht, dass Schottland jemals in die EU aufgenommen wird, denn hier gilt das Einstimmigkeitsprinzip.

Königsweg

der Königsweg ist doch klar, sie müssen den schottischen Pfund einführen und ihn an den britischen Pfund, den Euro oder den US-Dollar binden. Je nachdem wo sie sich mehr von versprechen. Sie haben dann selber die Möglichkeit Geld zu drucken und haben trotzdem eine stabile Währung. Ich habe mich mit Schottland nie so genau auseinandergesetzt, aber ich glaube die Unabhängigkeit bietet viele Möglichkeiten. Zum beispiel könnten sie von diesem undemokratischen 2 Parteien System wegkommen und sich mehr einer echten pluralistischen Demokratie annähern. Ich wünsche den Schotten viel Erfolg auf ihrem Weg und hoffe das das Referendum durchgeht. Schade das der Westen, Russland und die Ukraine ein solches demokratisches Referendum auf der Krim oder in den Ostgebieten kathegorisch verhindern und die Sache lieber durch militäsche Eingriffe, Waffenlieferungen und Sanktionen "lösen".

@Izmi

"Aus eigener Erfahrung weiß ich ..., dass die Schotten schon eigene Geldscheine haben."

Die "eigene Währung ist genausowenig eine "eigene Währung" wie beim Euro: Auch da gibt es in den einzelnen Staaten verschiedene Scheine und Münzen.

go scotland!

Man kann den Schotten nur alles Gute wünschen für ihren Weg in die Unabhängigkeit. Und das befürchtete Chaos wird dann wohl eher in London als in Edinburgh ausbrechen: Wie dumm und arrogant muß man denn sein, um für das Szenario einer erfolgreichen Abstimmung zur Unabhängigkeit keinerlei Konzept vorbereitet zu haben? Armes Britannien...

@Skywalker

"wäre ja unsinn...die bürger sind eu- bürger ,ihr staat aber nicht eu-mitglied...""

Auch Weißrussland und die Ukraine z.B. sind europäische Länder und dennoch nicht in der EU. Wenn sich ein neuer Staat bildet ist dieser NICHT Mitglied der Europäischen Union. Ob Sie das für Unsinn halten oder nicht. Schottland wird es auch sehr schwer haben, in die EU rein zu kommen, da einige EU Staaten hier dagegen sind.

@ Ritchi @ 10:54 Koenigswasser

StGB § 253 Erpressung
(1) Wer einen Menschen rechtswidrig mit Gewalt oder durch Drohung mit einem empfindlichen Übel zu einer Handlung, Duldung oder Unterlassung nötigt und dadurch dem Vermögen des Genötigten oder eines anderen Nachteil zufügt, um sich oder einen Dritten zu Unrecht zu bereichern, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Rechtswidrig ist die Tat, wenn die Anwendung der Gewalt oder die Androhung des Übels zu dem angestrebten Zweck als verwerflich anzusehen ist.
(3) Der Versuch ist strafbar.
(4) In besonders schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr. Ein besonders schwerer Fall liegt in der Regel vor, wenn der Täter gewerbsmäßig oder als Mitglied einer Bande handelt, die sich zur fortgesetzten Begehung einer Erpressung verbunden hat.
"...Internat. Banker haben klargestellt, dass es Schottlands Kreditwürdigkeit nicht zum Guten gereichen würde, .." - Straftatbestand, zumindest in D erfüllt.

Gebt den Engländern ihre Freiheit ...

Wenn sich Schottland von Großbritannien loslöst, wird behauptet, es könne nicht länger in der EU bleiben, sondern müsste sich wie alle einem jahrelangen Verfahren unterziehen.

Was immer dabei vergessen wird: Das gleiche gilt auch für Rest-Britannien! Denn nach der Loslösung gibt es kein Großbritannien mehr, sondern nur noch ein "Königreich von Britannien und Nordirland". Aber da viele Engländer ohnehin aus der EU rauswollen, dürfte dies zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen ...

John MacLean fehlt

Sind ja nette Portraits auf den Scottie-Noten.

Allerdings vermisse ich John Maclean (24 August 1879 – 30 November 1923), schottischer Kommunist und Patriot, Vizepräsident des Allrussischen Sowjetkonkresses 1918 und "bolschewistischer Konsul" in Schottland (von der UK-Regierung nicht anerkannt).

The Red will be worn and Scotland will rise again!

"Die wichtigste Frage"?

Mich würde interessieren, wie der Autor zu der Einschätzung kommt, dass genau dies (Währung) die wichtigste Frage bei einer möglichen Abspaltung sein soll.

Dass einige es so sehen, könnte ich mir nur damit erklären, dass Geld für sie am wichtigsten ist. Aber der Unabhängigkeitsbewegung geht es darum nur nachrangig! Die wollen schließlich politische (!) Unabhängigkeit von London. Wenn sie damit gleichzeitig näher an Europa rücken und den Euro einführen, umso besser! Dass Spanien dagegen stimmen würde, ist übrigens pure Spekulation. Oder hat Spanien das etwa offiziell angekündigt?

Dass eine Abspaltung nicht problemlos ist, dürfte ja wohl klar sein. Aber Probleme heraufzubeschwören, finde ich genauso falsch. Die Währung ist nämlich zufällig auch eines der Lieblingsargumente der Abspaltungsgegner in London.

Go Scotland Go !

Nur zu, mit den Britten haben die Schotten nichts wirklich wichtiges verloren. Die EU wird sich freuen ein europafreundliches Land, mit enormen Ölreserven in der Nordsee, in seinen Reihen begrüssen zu dürfen!
Den Britten dürften nicht nur die Öl-Einnahmen sondern auch die ca. 5.6 Mio Bürger, und ihre Steuern, schmerzlich abgehen - recht so!
Und auch ein Währungschaos wird es nicht geben, der EURO kommt über Nacht - per Flieger!

Schottland bleibt in der Eu

Ich denke ja nicht das Schottland wirklich aus der EU dann rausgeworfen wird. Ich glaube die EU-Regierugschefs werden ein paar Wochen/ Monaten diskutieren, es kurz vor dem Scheitern bringen und dann kurz vor Schluss einen Kompromiss finden. Indem Schottland entweder drin bleibt oder ein verschnellertses Aufnahmeverfahren bekommt da sie ja schon einmal die Aufnahmekriterien erfüllt haben.

Auch wäre dann die Britische Sonderposition endlich vorbei indem sie dauernt drohen sie würden austreten. Die haben wenn Schottland austritt, ernst einmal andere Probleme um die sie sich kümmern müssen.

@Arne Ruppach

"der Königsweg ist doch klar, sie müssen den schottischen Pfund einführen und ihn an den britischen Pfund, den Euro oder den US-Dollar binden. Je nachdem wo sie sich mehr von versprechen. Sie haben dann selber die Möglichkeit Geld zu drucken und haben trotzdem eine stabile Währung. "

Ist nicht mal "einfach so" gemacht: Mit Drucken entwerten Sie die eigene Währung zunächst, um die Kopplung des Kurses aufrecht zu erhalten müssten Sie dann Devisen verkaufen (um die Währung wieder aufzuwerten). Die müssten Sie dann aber auch haben.

@Hugomauser 15:34

"Auch Weißrussland und die Ukraine z.B. sind europäische Länder und dennoch nicht in der EU. Wenn sich ein neuer Staat bildet ist dieser NICHT Mitglied der Europäischen Union. Ob Sie das für Unsinn halten oder nicht. Schottland wird es auch sehr schwer haben, in die EU rein zu kommen, da einige EU Staaten hier dagegen sind."

??? Sie legen mir etwas in den Mund was nicht von mir kam, ich bin völlig Ihrer Meinung...

@relikt68

"Nur zu, mit den Britten haben die Schotten nichts wirklich wichtiges verloren. Die EU wird sich freuen ein europafreundliches Land, mit enormen Ölreserven in der Nordsee, in seinen Reihen begrüssen zu dürfen!
Den Britten dürften nicht nur die Öl-Einnahmen sondern auch die ca. 5.6 Mio Bürger, und ihre Steuern, schmerzlich abgehen - recht so!
Und auch ein Währungschaos wird es nicht geben, der EURO kommt über Nacht - per Flieger!"

Nein, "die EU" freut es nicht, zumindest nicht alle, und wenn einer nicht will, dann käme Schottland nicht rein.

Und für den EUR müssten erst mal die Staatsfinanzen solide dargestellt werden- dafür bräuchte man aber zunächst eine Währung. Und noch viel wichtiger: Die Schotten wollen ja gar nicht den EUR sondern das Pfund behalten!

@relikt68

Diese "Ölreserven" sind wenn man einem vorherigen Beitrag nachgeht, fast ausgeschöpft.
Natürlich spielt die Währung und was alles damit zusammenhängt eine wichtige Rolle.
Ich glaube manchen ist nicht bewusst welche Folgen das haben kann, obwohl es lang und breit im Artikel erklärt wird ^^

Großbritannien oder Vereinigtes Königreich?

Leider habe ich den Eindruck, dass die Begriffe Großbritannien und Vereinigtes Königreich synonym gebraucht werden.
Für mich ist Großbritannien ein geographischer Begriff, womit die große britische Insel gemeint ist. Das Vereinigte Königreich ist hingegen ein politischer Begriff und umfasst zurzeit England, Schottland, Wales und Nordirland.

Wenn Schottland sich abspalten möchte, dann sicher nicht von der Insel Großbritannien. Oder wollen die Schotten einen Wassergraben bauen?
Richtiger wäre m.E., dass sich die Schotten vom Vereinigten Königreich abspalten wollen.

10:47 von tanaka

Zweifelsohne bildet die Politik der britischen Regierung(en) den Nährboden für die Populisten.

@Erich Kästner

"Mich würde interessieren, wie der Autor zu der Einschätzung kommt, dass genau dies (Währung) die wichtigste Frage bei einer möglichen Abspaltung sein soll."

Das Öl in Ihrem Motor mag Ihnen nicht als Erstes einfallen, wenn Sie jemand nach den wichtigsten Bestandteilen fragt, aber sehen Sie mal, wie lange der Motor ohne dieses Öl weiterläuft! Über politische Ambitionen lässt sich sicher trefflich diskutieren, aber Wirtschaft, Steuern, Arbeitsplätze, all das hängt an einer stabilen Währung.

10:21 von Zweitaktmotor

>>Da schneidet er sich aber ins eigene Fleisch. Internationale Banker haben klargestellt, dass es Schottlands Kreditwürdigkeit nicht zum Guten gereichen würde, wenn sich das neue Land als erstes aus seiner Verantwortung stehle.<<

Meinen sie das juckt die Schotten, wenn sie, im Gegensatz zu den "internationalen Bankern", eigenes Öl verkaufen können ?

Schottland droht kein

Schottland droht kein Wàhrungschaos. Es "droht" eine neue Währung mit neuen Chancen und einem neuen Selbstbewusstsein.

@Skywalker

"??? Sie legen mir etwas in den Mund was nicht von mir kam, ich bin völlig Ihrer Meinung..."

Sorry, hab auf eine Antwort von Ihnen geantwortet, aber den Adressaten falsch benannt. :-)

Darstellung: