Kommentare

"Exporte knacken 100-Milliarden Marke"

Auf wessen Kosten?

Arbeit im Juli erfordert mehr Energie

Der Mensch verliert mit steigender Temperatur nämlich an Leistungsfähigkeit.
Bei 30 °C beträgt seine mögliche Leistungsfähigkeit nur noch ca. 50 % von dem, was er leisten könnte, wenn die Temperatur nur 20°C betragen würde.
Die Folge davon ist also, dass, um die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter erhalten zu können, ein stärkerer Einsatz von Klimaanlagen notwendig ist und die sorgen dafür, dass der Energieverbrauch steigt.

Aus diesem Grund ist es aufsteigenden Ländern wie Indien und China nämlich in den Vergangen Jahren gelungen, bezüglich der Wirtschaftsleistung deutlich zuzulegen.
Das liegt nämlich nicht an irgendwelchen Änderungen bezüglich der Arbeitseinstellung und Gesetzen, sondern schlichtweg an dem massiven und stetig steigenden Einsatz von Klimaanlagen.

Insofern ist es für die Umwelt ein schwerer Fehler, die Sommerferien so weit nach hinten zu verlegen, der Energieverbrauch in Deutschland steigt dadurch nämlich deutlich.

Nun da zeigt sich

wie gut wir wirtschaftlich aufgestellt sind. Manch haben ja schon den Untergang des Abendlandes herbeigeschrieben, als es um die Sanktionen gegen RU ging.

Deutschland hat sich dank der Agenda 2010 vom kranken Mann Europas wieder zur Lokomotive entwickelt. Wir sollten dies nun nicht wieder verspielen. Die SPD sollte stolz darauf sein, was sie für dieses Land erreicht hat, anstelle die Reformen zurückdrehen zu wollen um mehr Wähler aus dem Linken-Lager zu erhalten.

ist ja auch logisch

Wo sonst haben Akademiker und überhaupt alle Angestellten seit über 10 Jahren auf jede Lohnsteigerung verzichtet?
Wo auf der Welt geben diese Angestellten freiwillig noch über 50% Ihres Lohns an den Staat ab???

Da wir damit zum Dumping-Land geworden sind ist es ja auch logisch das die Exporte sich überschlagen.

Komisch

ich dachte immer, die deutsche Wirtschaft wäre am Boden, der Staat ruiniert und pleite, und der Euro ein komplettes Fiasko. Dann kommt der WM-Titel, ein Plus im Staatshaushalt und jetzt auch noch das hier. Kann bitte jemand hier im Forum ein bisschen meckern?

Das sagt garnichts..

Denn Entscheidend ist doch ob diese Großkonzerne ihre Gewinne hier in Deutschland Versteuern oder in Briefkastenfirmen in Luxenburg oder anderswo in der EU. Zudem wie passt das zusammen das ein Heer von Leiharbeitern mit schlechten Arbeitsverträgen und schlechten Löhnen (Teilweise nur knapp über den Mindestlohn) bei der Arge Sozialhilfen Beantragen müssen um ihre Mieten Bezahlen zu können.

Herrliche Zeiten

Solange andere unsere Mist kaufen - können wir auch anderen sagen, wie sie ihre Länder zu reformieren haben.
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Bei uns ist ja alles soooo wunderbar - das sollten die anderen einfach nachmachen. Wobei ... dann kaufen die unseren Kram ja nicht mehr ... wie blöd!

Export Boom auf den Rücken vieler Zeitarbeiter!

Export Boom auf den Rücken vieler Zeitarbeiter/in! Also Zeit die vielen Zeitarbeiter/in fest einzustellen.

@von To_LE
Man kann doch nicht die Niedriglohnpolitik feiern die mit der Agenda 2010 Politik eingeführt worden ist. Zeitarbeiter, Werkverträge und Aufstocker?

Gruss

Der Exportweltmeister schlägt wieder zu

Lächerlich diese Nachricht. Target II Salden werden hier bedient, sonst nichts.
Made in Germany sind wir auch bald als Label los. Danke an den EU- Verein.
Als mehr Schein als Sein.

das Sommerloch verträgt auch gute Nachrichten

dachte, die Putinisten und Miesepeter findet man nur bei den Ukraine-Nachrichten, jetzt auch schon hier?

Denke, diese Meldung ist nicht zum Schaden für Alle und auch gut für die EU.

Aus wessen Kosten?

Ist das so wichtig? Der Kunde bestimmt eben, was er kauft. Viel wichtiger ist doch, wer das Geld, was mehr 'rein kommt, bekommt. Und das sind nicht die Arbeitnehmer, sondern die, die arbeiten lasen. Also wird das soziale Ungleichgewicht um die Sume, die mehr 'rein kommt, größer werden.

Export auf Kosten anderer

Der größte Handelsbilanzüberschus. Feinfein, und wer bezahlt den? Staaten mit klammen Kassen? Ja, alles sehr zum Vorteil der EU, die Ursache der Krise weiter zu befeuern.
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Solange die Zentralbank hinter deren Anleihen steht, ist ja alles in Butter. Damals sollte die EU wegen Zahlungsunfähigkeit der Krisenstaaten zerbrechen. Statt die Ursache zu bekämpfen, hat man einfach das Symptom weitestgehend eliminiert.
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Und solange die Finanzmärkte weiter laufen können, was interessiert die wirtschaftliche Zukunft von Millionen Menschen in der EU? Diese Hypothek wird Deutschland natürlich bezahlen, und dank legitimer Wahlen können wir die Schuld nicht nur auf eine kleine Elite abwälzen.

<<< Deutschland hat sich dank

<<< Deutschland hat sich dank der Agenda 2010 vom kranken Mann Europas wieder zur Lokomotive entwickelt. Wir sollten dies nun nicht wieder verspielen. Die SPD sollte stolz darauf sein, was sie für dieses Land erreicht hat, anstelle die Reformen zurückdrehen zu wollen um mehr Wähler aus dem Linken-Lager zu erhalten. >>> schrieb To_LE. ### 99 % der Deutschen haben von der Agenda 2010 nicht profitiert. Im Gegenteil. Die gnadenlose Ausbeutung von etlichen Millionen Arbeitnehmen ist seit Schröders unsozialer Agenda 2010 noch mehr gestiegen. Schröde fand eine von Kohl ruinierte Wirtschaft vor, die Millionen Arbeitslose, Kurzeitarbeiter und ähnliches vor. Und was machte Schröder? Er bekämpfte nicht die Arbeitslosigkeit, sondern die Arbeitslosen, die Opfer der kohl'schen Unternehmer-Unterstützer-Politik. Makabres Ergebnis: Die Reichen und die Superreichen haben ungenütze Vermögen in Höhe von über 4.000 Milliarden Euro bei den Banken deponiert, die das Geld nicht mal mehr verzinsen können.

@09:51 von To_LE

Natürlich sollte die SPD nicht die Reform zurückdrehen um Wähler aus dem linken Lager zurück zu gewinnen ... Sie sollte es tun damit die Leute die diese Rekordzahlen mit ihrer Händer Arbeit erwirtschaftet haben auch ein wenig davon profitieren und nicht nur die Aktionäre.
Wirtschaftlicher Erfolg ist gut und schön aber er sollte auch bei den Menschen ankommen!

re jokeschuette

"Viel wichtiger ist doch, wer das Geld, was mehr 'rein kommt, bekommt. Und das sind nicht die Arbeitnehmer"

Wollen Sie die Arbeitnehmereinkommen an die Umsätze koppeln? Dann aber auch an einen Umsatzrückgang.

Mal ganz abgesehen davon, dass hier mal wieder Umsatz und Gewinn gleichgesetzt wird ...

Und was kriegen wir zurück?

Papiergeld können wir nicht essen.

Deshalb bleibt nur der Warentausch wichtig. Wenn Deutschland mehr exportiert, als importiert, bedeutet dies einen Verlust.

Auf der anderen Seite haben die Sanktionen gegen Russlands massiv Kapital, Märkte und Handelsrouten vernichtet und die Abwärtsspirale beginnt noch.

Kann ich nicht rechnen?

"Im Vergleich zum Vormonat kletterten die Exporte um 4,7 Prozent und damit so stark wie seit Mai 2012 nicht mehr."
"Die Ausfuhren in die nicht zur Euro-Zone gehörenden EU-Länder - wozu etwa Großbritannien und Polen zählen - zogen im Juli mit 15,9 Prozent zum Vorjahresmonat besonders kräftig an. Die Exporte in die Euro-Länder wuchsen um 6,2 Prozent, die außerhalb der EU um 7,2 Prozent."
Also ich weiß Prozente sind keine absoluten Zahlen, aber sollte der Durchschnitt der Zuwächse nicht zumindest ein wenig über dem niedrigsten einzelnen Zuwachs (6,2%) liegen? Oder gibt es noch mehr Länder als EU und Nicht-EU Länder?

@ 10:13 von Lichtblick33

Sie schreiben: "Target II Salden werden hier bedient, sonst nichts."

Ich meine, Sie überbewerten Target2. Das wird nur zur Gefahr, wenn man mit Absicht ein Euro-Land Pleite gehen lässt. Das kann ich nirgendwo sehen.

Wir exportieren nicht nur in die Eurozone:

"In die Mitgliedstaaten der Europäischen Union (EU) wurden im Juli 2014 Waren im Wert von 56,9 Milliarden Euro versandt und Waren im Wert von 50,4 Milliarden Euro von dort bezogen. Gegenüber Juli 2013 stiegen die Versendungen in die EU-Länder um 9,6 % und die Eingänge aus diesen Ländern um 2,6 %. In die Länder der Eurozone wurden im Juli 2014 Waren im Wert von 35,5 Milliarden Euro (+ 6,2 %) geliefert und Waren im Wert von 34,7 Milliarden Euro (– 0,5 %) aus diesen Ländern bezogen. In die EU-Länder, die nicht der Eurozone angehören, wurden im Juli 2014 Waren im Wert von 21,4 Milliarden Euro (+ 15,9 %) ausgeführt und Waren im Wert von 15,7 Milliarden Euro (+ 10,3 %) von dort eingeführt. " (destatis.de)

Mit freundlichen Grüßen

@karwandler 11:05

Wollen Sie die Arbeitnehmereinkommen an die Umsätze koppeln? Dann aber auch an einen Umsatzrückgang
Wollen Sie damit unterstellen, Arbeitnehmereinkommen wären nicht an sinkende Umsätze gekoppelt?
Dann habe ich wohl nicht mitbekommen, dass die ganzen Pleiteunternehmen ihre Beschäftigten nicht nur brav behalten, sondern sogar unvermindert weiterbezahlen. Müsste ich bei mir in der Firma mal vorschlagen.

@Export auf Kosten anderer 10:58 von Nana

"und dank legitimer Wahlen können wir die Schuld nicht nur auf eine kleine Elite abwälzen."

Was hat das eine mit dem Andern zu tun?
Immerhin profitiert ja auch nur diese "Elite" übermässig.
Dann soll sie bitte auch die Folgen verantworten.

Niemand der Wähler in demokratischen Staaten
- das meinen sie wohl mit ihrem verklausulierten
- Begriff 'legitimer Wahlen'
hat die "Elite" beauftragt,
sich zur Wachstumsgenerierung ausländischer Kinderarbeit zu bedienen ( kik,Apple usw.usf. )

Einfach mal das altrömische cui bono benutzen,
und schon wird aus ihrer Begriffsverwirung Erkenntnis:
Nicht alles was legal (sic!) ist,
ist auch legitim.

@artist22

"Immerhin profitiert ja auch nur diese "Elite" übermässig.
Dann soll sie bitte auch die Folgen verantworten."
.
Nein, so einfach geht das nicht (auch wenn diese "Eliten" sicher mehr zu verantworten haben als andere). Es mag zwar zynisch klingen, aber wir wurden gefragt und wir haben Ja gesagt. Das Ja war keineswegs knapp sondern sehr deutlich. Dazu kommen noch zahllose Umfragen zu spezifischen Themen die uns keineswegs die Verantwortung absprechen.
.
Es mag ja sein, dass vieles in der Politik auf eine massive Gegenwind stößt. Eine Politik des überbordenden Exportsektors nicht nur zulasten der Arbeitnehmer und des Binnenmarktes sondern auch zulasten der EU Staaten, gehört jedoch nicht dazu. Denn wer mehr exportiert als er importiert macht ja nach deutscher Leseart nichts falsches.

Diese Meldung ist nur dann gut,

wenn eine gerechte Verteilung dahinter steckt. Das ist es aber nicht. Die Großkonzerne, Manager und ein Teil der Arbeitnehmer profitieren von diesen Exportüberschüssen. Bei der großen Masse landet das Geld jedenfalls nicht.
Die Großkonzerne lagern ihre Gewinne in Steueroasen aus, das ist das große Problem.
Und dann sind da ja noch die Target-2-Schulden.

@ 11:12 von Kopfschmerz11: Vormonat / Vorjahresmonat

Kann es sein, dass Sie den Unterschied von Vormonat und Vorjahresmonat übersehen haben?

Auf destatis.de finden Sie den entsprechenden Artikel.

Mit freundlichen Grüßen

Exportunternehmen nicht so wichtig wie KMU

Die Gefahren einer aggressiven Exportpolitik sollten uns seit Griechenland bekannt sein.

Und angeblich werden die großen Konzerne mit ihren Exporten wegen der Arbeitsplätze weiter angetrieben.

Die höhere Bedeutung der mit den großen Exportfirmen konkurierenden kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland für Konjunktur und Arbeitsplätze wird an folgenden Daten des Institutes für MIttelstandsforschung für das Jahr 2008 sichtbar:

- Es sind rund 99,7 % aller umsatzsteuerpflichtigen Unternehmen!
- Diese Unternehmen stellen knapp 65,8 % aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigtsverhältnisse.
- Hier kommen 83,0 % aller Ausbildungsplätze her.

re frosthorn

"Wollen Sie damit unterstellen, Arbeitnehmereinkommen wären nicht an sinkende Umsätze gekoppelt?"

Wenn Sie das Gegenteil behaupten wollen nennen Sie mir mal einen Tarifvertrag mit einer solchen Klausel.

Was zeigt sich?

"Wir" sind gut aufgestellt? Ich leider nicht. Für meine Ersparnisse (für den Lebensabend) bekomme ich keine Zinsen mehr. Die bekommen die Finanzmärkte. Da kann ich mich auch bei Herrn Gabriel, unserem Chef-Populisten und Ex-Pop-Beauftragten der SPD bedanken.
Daran wird sich nichts ändern, trotz der Export-Überschüsse. Die werden im übrigen Frankreich und andere Staaten noch weiter in die Abwärtsspirale treiben, mal daran gedacht?
Das einzige, was den Euro rettet, ist ein erheblicher Zuwachs der Löhne, Renten, Gehälter und Hartz IV-Bezüge.

euphorisch vs. realistisch:

Euphorisch:
Juhu! Deutsche Exporte knacken 100-Milliarden Marke !

Realistisch:
Leitwährung ist $.
€ - $-Kurs in den letzen 4 Wochen:
ca. -3.4% = mehr € pro $

Resultat:
selbst bei weniger Warenexport erhält man mehr €,weil größtenteils in $ bezahlt wird

Fazit:
Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast

armes Deutschland

Die einen feiern ihren Export, die anderen zerschlagen den Einzelhandel (Amazon, Zalando-Boys, etc.) und schwächen den Binnenmarkt und die Armen dürfen die Reste fressen (1 Million Tafelkunden).

re derkleinebürger

"selbst bei weniger Warenexport erhält man mehr €,weil größtenteils in $ bezahlt wird"

Wieviel % sind denn "größtenteils"?

Wer sich über Statistik mokiert sollte selbst präzise Daten haben, oder lieber schweigen.

re gironimo

"die anderen zerschlagen den Einzelhandel (Amazon, Zalando-Boys, etc.) und schwächen den Binnenmarkt"

Wieso ist es kein Binnenmarkt, wenn jemand sein Geld bei Amazon ausgibt?

@karwandler 12:08

Erstens schützt Sie kein Tarifvertrag davor, betriebsbedingt gekündigt zu werden, wenn das Unternehmen / der Unternehmer sich davon einen Vorteil verspricht. In meinem Unternehmen braucht es dazu nicht einmal ein Defizit. Abteilungen, für die ein Renditeziel von 7% vorgegeben war, gelten bei 6% als defizitär und kommen unter Druck. In eben diesem Unternehmen sind im Übrigen die Einkommen (der Belegschaft) seit 2003 real um 17% und sogar nominell um 6% gesenkt worden. Die Vergütung des Vorstands und der Geschäftsführung haben sich übrigens in der gleichen Zeit vervierfacht.
Zweitens habe ich persönlich in meinem wirklich langen Arbeitsleben noch in keiner einzigen Firma gearbeitet, die dem Tarifverbund angehörte (außer als Semesterjobber bei Daimler). Und da bin ich weißgott nicht allein.

@ 12:14 von derkleineBürger: Euro und Dollar

Der Euro ist in den letzten Wochen um ca. 10 Cent auf 1,295 USD gefallen. Der Ölpreis für Brent-Öl lag heute zeitweilig unter 100 USD (-15% in den letzten Wochen)

Das sind alles Zutaten für weitere Rekorde. Ich bin froh, dass es so ist (jedenfalls, wenn sich ein Herr P. aus dem Osten zurückhält.)

Die ungerechte Verteilung der Einkommen hat vor allem Rot-Grün zu verantworten, da sie mit Hartz IV eine Lohn-Abwärtsspirale in Gang gesetzt haben. Ich meine, dass wir auch ohne die Hartz-IV -Ungerechtigkeit einen Exportüberschuss hätten.

Mit freundlichen Grüßen

@ karwandler

"Wieso ist es kein Binnenmarkt, wenn jemand sein Geld bei Amazon ausgibt?"

Das habe ich nicht behauptet, bitte im Kontext lesen.
Aber wer sein Geld bei Amazon und den Zalando-Boys ausgibt, der ist indirekt mitverantwortlich für:
- Zerschlagung des Einzelhandels
- Aushöhlung der Arbeitnehmerrechte (ganz allgemein formuliert, 1000 Zeichen reichen hier nicht).
- sinkende Löhne

@Die ungerechte Verteilung der Einkommen 12:31 von Light1

" hat vor allem Rot-Grün zu verantworten,"

Genau.
Die Ampel ist auch Schuld an Autounfällen.
Und Josef Blatter daran,
dass er zunehmend Platinitüden von sich gibt.

Mannomann, machmal frag ich mich,
wie manche es schaffen,
Äpfel und Birnen noch als Obst zu erkennen.

Wie sagte schon Charly M.
'Die Wahlphilosophie der Parlamentskandidaten besteht einfach darin, daß sie ihrer linken Hand erlauben, nicht zu wissen, was ihre rechte tut, und so waschen sie beide Hände in Unschuld.'

@karwandler: sämtliche

@karwandler:

sämtliche (öffentlich zugängliche) Angaben sind entweder in €oder $.

Teilweise ist es auch sicherlich Betriebsgeheimnis.

$ ist Leitwährung.
International kann man sämtliche Güter in $ handeln.
Als nähme man an, dass
"größtenteils" = 100 % entspricht
-> statt 100 Mia , 96,6 €

Monatliche Entwicklung:

€ - Yuan-Kurs:
-3,7 %

€-$-Kurs:
-3,4 %

Yuan -$-Kurs:
+2,2 %

-> Warenwert der Importgüter in €
steigt

-> -> Warenwert der Exportgüter in € sinkt

Warum nicht gleich den $-Wert für € halbieren?
Dann hätten wir immerhin einen neuen Rekord von ca. 200 Mia. € Export

@ Gironimo

Sie haben Recht! Diese Internetriesen sind verantwortlich dafür, dass viele kleine und mittlere Betriebe schließen müssen.
Wo versteuern Amazon und Zalando eigentliche ihre Gewinne? Hab ich da nicht was von Steueroasen gehört?

@ 12:59 von artist22: Sind Ihnen die Argumente ausgegangen?

Ehrlich gesagt wären mir Argumente statt Verunglimpfungen lieber, wenn Sie mit mir diskutieren wollen. Aber vielleicht wollen Sie das ja gar nicht.

Ich frage mich, ob Sie ein einziges Argument aufführen können, das meine Behauptung in Frage stellt.

Mit freundlichen Grüßen

@ KarlH7 10:47

Merkwürdig, bei mir kommt nichts davon an - im Gegenteil.

@ 10:52 von JokeSchuette

Genau so war es auch gemeint.

@ ladycat

"Wo versteuern Amazon und Zalando eigentliche ihre Gewinne? Hab ich da nicht was von Steueroasen gehört?"

Auf Cayman Island, nehme ich an...

Nix als Augenwischerei ...

... während wir sonst im Juli Betriebsruhe hatten und somit NIX lieferten, hatten wir heuer Betriebsruhe im August.

Daß also dieses Jahr der Warenausstoß im Juli größer war als im Jahr zuvor, ist zwingend ... und kein Anzeichen für irgendwas.

Aber anscheinend steht's um die Wirtschaft seit Beginn der unseligen Sanktionieritis so schlecht, daß man wirklich hanebüchene Meldungen konstruieren muss.

@To_LE

Ich sage nur 0,3% Inflationsrate, wenn das mal nicht ein Hinweis auf eine kränkelnde EU-Wirtschaft ist, dann weiß ich nicht mehr weiter.
Eine gesunde Inflation liegt bei ca 2%.
Deutschland hat noch eine Inflationsrate die bei 2-3% liegt, also noch im Bereich der OK ist.
Aber welche Länder drücken dann im Euro-Raum die Statistik so?
Wo gibt es denn eine Deflation?

Da ich vermute, das Sie kein Wörtchen verstehen was ich meine, sehe ich nicht einmal als schlimm an.
Weil es einem eben nicht erklärt wird. Aber jeder Ökonom fürchtet eine Deflation, weil die Gier der Verbraucher die Deflation unaufhaltbar machen. Wer möchte denn nicht noch billiger einkaufen?

@ Shantuma

Eine leichte Deflation gibt es bei den Südländern, beispielsweise in Griechenland. Und das ist auch gut so, dadurch wird nämlich der Tourismus angekurbelt und das kann das Land dringend gebrauchen. Im Übrigen ist es völlig normal, wenn Preise etwas billiger werden, wenn die Masse der Leute nicht mehr so viel Geld übrig hat.
Ich persönlich habe eher Angst, dass vieles teurer wird als billiger. Und warum soll ich warten, wenn ich jetzt ein günstiges Produkt erwerben kann. Es gibt ja keine Gewähr dafür, dass eine bestimmte Ware tatsächlich billiger wird. Sie kann genauso wieder steigen.
Die Deflationsangst wird doch nur von Draghi geschürt, damit er die Zinsen niedrig halten kann. Irgendeinen Vorwand muss er ja angeben. So bewahrt er etliche Zombiebanken vor dem Zusammenbrechen.

@holyknights

"Wo auf der Welt geben diese Angestellten freiwillig noch über 50% Ihres Lohns an den Staat ab???"

Welcher Angestellte gibt denn über 50% seines Lohnes an den Staat ab?

@Nana

"Der größte Handelsbilanzüberschus. Feinfein, und wer bezahlt den? Staaten mit klammen Kassen?"

Ist doch mumpitz. Die Staaten werden kaum Industriegüter und Autos kaufen. Das kaufen meist andere Firmen, teilweise sogar eigene Schwesterfirmen im Ausland zur Produktion und Privatpersonen.

@Freewheelin Franklin

"Wo versteuern Amazon und Zalando eigentliche ihre Gewinne? Hab ich da nicht was von Steueroasen gehört?"

jedenfalls nicht in Deutschland, wie auch google und noch viele mehr.

@Gironimo

"Wieso ist es kein Binnenmarkt, wenn jemand sein Geld bei Amazon ausgibt"

Nun, das ist eher schwer zu beantworten. Sie können beieinem Händler einkaufen, der die Plattform Amazon nutzt oder direkt bei Amazon. In jedem Fall werden die gewinne von Amazon zum größten Teil nach Irland verschoben, wegen der dort günstieren Steuersätze. Ganz ähnlich macht das auch google und viele andere Internetfirmen.

Das bedeutet, die fahren hier die Gewinne ein, versteuern diese aber zu weit geringeren Steuersätzen in Irland.

@Hugomauser

"Ist doch mumpitz."
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Abfluss von Devisen ist sicher kein Mumpitz. Die Schulden sind da, nur das Geld ist weg.
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"Die Staaten werden kaum Industriegüter und Autos kaufen."
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Bei der Verwendung sind Konsumausgaben des Staates Teil des BIP. War immer so und wird auch auf absehbare Zeit so bleiben.

Ich habe mich heute geärgert,

Ich habe mich heute geärgert, dass mein Lieblingsjoghurt um 10 Cent (1,39->1,49) teurer geworden ist.

Nun lese ich die Nachricht über die fantastische Exportentwicklung.

Spätestens als Rentner, werde ich mir meinen Joghurt (vermutlich) nicht mehr leisten können.

Wie kann die tolle Exportentwicklung mir helfen?

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