EU Flagge weht Putin ins Gesicht

Ihre Meinung zu Dreht Brüssel die Sanktionsspirale weiter?

Am Freitag hatte sich die EU auf neue Sanktionen gegen Russland geeinigt, heute sollen sie offiziell beschlossen werden. Allerdings stellte EU-Ratspräsident Van Rompuy in Aussicht, die Maßnahmen unter bestimmten Bedingungen zurückzunehmen.

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38 Kommentare

Kommentare

Ryomou
....

letztes mal hiss die Begründung "weil MH17", bis jetz gibt es nicht ma Indizien dass Russland was mit dem Abschuss zu tun hat. (falls wer welche kennt soll er ma Link posten).

bin ma gespannt was für Begründung es jetz geben wird , falls Sanktionen kommen."weil unsichtbare rus. Panzer und unsichtbare rus. Soldaten" ( falls wer Videos oder sonstiges von rus. Truppen / Panzer in der Ukraine hat dann bitte ein Link , aber bitte nicht WDR mit Panzerbilder von 2008). OSCE hat 250 Mitarbeiter in der Region und kann die Behauptungen von rus. Truppen in der Ukraine nicht bestätigen.

Ob man Putin mag oder nicht , die derzeitige Waffenruhe ist sein politischer Sieg. Es mag zwar Verstoße geben , aber im Großen und Ganzen funktionierts. Ich hoffe es gibt dauerhafte politische Lösung mit der alle zufrieden sind und natürlich ein dauerhafter Frieden.

Anderson
Sanktionsgründe

Möglicherweise ist mir ja etwas entgangen. Die ersten Sanktionen fussten auf der Annahme Russland hätte eine Passagiermaschine abgeschossen. Noch ist diese Annahme unbestätigt.
Obwohl es einen OSZE Bericht gibt in dem es heisst dass keine russischen Truppen in der Ukraine vorhanden sind, wird die nächste Sanktionswelle vorbereitet.
Hier fehlen mir die Beweise auch. Satellitenbilder ohne Koordinatenangaben reichen mir da nicht.
Irgendwie fehlt mir auch die Freude daran wenn Volksvertreter (gewählt und ungewählt) zwar nicht wissen wie man eigene Volkswirtschaften aus einer Krise holt, sich aber über ihr Können freuen andere zerstören zu können.
Ironie an:
Rasmussen heisst Anders Fogh, Obama heisst Barack und Merkel heisst Angela , nur Putin hat seinen Vornamen in der allgemeinen Berichterstattung verloren.
Ironie aus.

mhsh

Die Sanktionen werden kommen.
Schon alleine die Fehleinschätzung der Sanktionen machen es deutlich.
Sie Schaden nach Aussage der EU nur Russland.
Leider steht die Politik im Vordergrund europäischer Interessen.Man merkt nicht das diese uuch der EU schaden.
Besonders die Länder im Osten Europas sind von betroffen.
Solange aber das Volk still hält,wird die EU weiter machen.
Nicht zu vergessen die NATO.

Verlierer ist auch die Umwelt.

Statt Äpfel aus Polen bekommt die RF diese aus Chile.
Auch viele andere werden einspringen.
Die Ukraine kauft Kohle in der RSA. Die eigenen liegen in der Ostukraine.

Gast
Wie wäre es mit

einem kompletten Embargo?

Die deutschen Gasvorräte reichen mindestens für 90 Tage. Überlebt die russische Wirtschaft ein vollständiges Embargo an ihren Westgrenzen für einen so langen Zeitraum? Ich bezweifle es.

veda2
Es ist verdammt ärgerlich ...

... dass hier in Europa gezündelt wird. Dabei hat die Welt schon genug Probleme. Und mit der Moral geht es entsprechend weiter die Bach hinunter. Humanistische Bildung täte mal gut. Die hat doch auch ein Putin in seinen Sonntagsreden schon vorgeführt. Aber die Macht ist wohl verführerischer, Realpolitik ein knallhartes Geschäft und schöngeistiges Getue wird nur müde belächelt. Nur weiter so.

Gast
Wirkungen

"Und bereits die bisherigen Sanktionen, davon ist EU-Ratspräsident Van Rompuy überzeugt, haben durchaus Wirkung gezeigt: "Die russische Wirtschaft leidet stark unter den Sanktionen, sie steckt in der Rezession - vor allem durch die Sanktionen."

Niemand bezweifelt, dass die Sanktionen wirtschaftliche Auswirkungen haben. Nur politische haben sie keine. Die EU führt einen ihr von den USA oktruierten, von Merkel willig geführten Wirtschaftskrieg gegen Russland und, durch Gegensanktionen, sich selbst. Da sie fundamentale Sicherheitsinteressen Russlands in der Ukraine mißachtet hat, ist der Schaden selbstverursacht und können die Sanktionen nichts ändern. Nur eine veränderte Politik der EU wird helfen. Das Ukraine-Abenteuer der EU muß aufhören. Die Ukraine ist nicht nur westukrainisch nationalistisch und Russland hat berechtigte militärische und wirtschaftliche Interessen und kulturelle Wurzeln in diesem Land.

Freebooter
EU-Sanktionen zurückhaltend

Die Europäische Union hat bislang sehr zurückhaltende Sanktionen verhängt, wenn man bedenkt, dass Wladimir Putin seit Monaten die Separatisten mit Waffen und Kämpfern versorgt. Dies hat die russische Regierung stets geleugnet. Aber es ist eine bewiesene Tatsache. Immer wieder haben unabhängige Medien berichtet, wie Russland die Separatisten unterstützt. So hat z.B. ARD-Korrespondent Lielischkies aus Moskau berichtet, wie dort Kämpfer angeworben werden. Spätesten seitdem Separatistenführer Sacharschenko Putins "Hilfe" vor laufender Kamera bestätigt hat, gibt es keinen vernünftigen Zweifel mehr. Amnesty International belegt darüber hinaus, dass Russland mit eigenen Streitkräften an Kämpfen in der Ukraine beteiligt ist. Der russische Regimekritiker Lew Schlosberg hat ermittelt, dass bereits 100 in Pskow stationierte russische Fallschirmjäger in der Ukraine umgekommen sind. Die russischen Soldatenmütter erklären, dass sich mehrere tausend russische Soldaten in der Ukraine aufhalten.

Freebooter
Russlands Beteiligung bewiesen

Hallo Ryomou, Sie blenden ein paar Tatsachen aus. Unlängst hat der Guardian-Reporter Shaun Walker mit eigenen Augen gesehen, wie 23 gepanzerte russische Mannschaftstranportwagen in die Ukraine vordrangen. Das wurde umgehend aus Moskau dementiert. Eigenartigerweise wurden wenige Tage später russische Fallschirmjäger in der Ostukraine festgenommen. Daraufhin erklärte Moskau, sie seien versehentlich in die Ukraine gelangt. Wieder ein paar Tage später berichtete der russische Kremlkritiker, er habe in Gesprächen mit Soldatenfamilien erfahren, dass bereits 100 russische Fallschirmjäger aus Pskow in der Ukraine gefallen sind. Die russischen Soldatenmütter sprechen von mehreren tausend russischen Soldaten in der Ukraine. Auch Amnesty International belegt, dass Russland an dem Konflikt beteiligt ist. Dabei beruft sich Amnesty International auf Augenzeugen. Zwar beteuert Putin, Russland sei an dem Konflikt nicht beteiligt. Aber wir sollten uns von ihm nicht mehr täuschen lassen.

Gast
05:35 von Freebooter

"Die russischen Soldatenmütter erklären, dass sich mehrere tausend russische Soldaten in der Ukraine aufhalten."
Da haben wir doch endlich mal eine verläßliche Quelle.
Die OSZE weiß doch garnichts.

Hartl

die Sanktionen sollen zurückgenommen werden falls es zu einer dauerhaften Entspannung und Friedensverhandlungen kommt sagt van Rompoy. Wie soll das gehen, Russland ist nicht Kriegspartei. Damit will ich nicht sagen, daß sie die Separatisten nicht unterstützen. EU und USA unterstützen ja auch Kiew und die beschießen und bombardieren ihr eigenes Volk. Sanktionen??

Von Kiew verkündete Waffenlieferungen an sie werden von den betreffenden Ländern bestritten. Wem soll man da noch das geringste glauben. Und die Sanktion mit dem Ausschluss von den Finanazmärkten der EU verstehe ich nicht. Die EU ist doch finanziell am Ende wie immer wieder zu lesen ist (m. M. moralisch genauso). Soll Rußland in der EU nicht mehr investieren dürfen oder was muss ich mir da vorstellen.

Frederique
Unerfüllbare Forderungen,

...sanktionssüchtig?

TUMstudent
@um 05:55 von Freebooter

Die Geschichte mit den 23 Panzerwagen war eine Ente. Es blieb jedenfalls nur dabei, dass jemand irgendwo etwas gesehen haben soll. Handfest ist es nicht. Zudem hat ja Lysenko am folgenden Tag behauptet, dass man gewartet habe bis die Panzerwagen tiefer im Land waren um sie dann zu zerschlagen. Was mMn absoluter Quatsch ist, oder wollten die etwa bis nach Kiew? Und nicht zuletzt: seit wann kommen Fallschirmjäger in Panzerwagen daher?

Letztendlich zweifelt ja auch niemand daran, dass Russen in dem Gebiet sind. Dies wurde ja auch nicht dementiert. Nur ist es lt. Moskau keine offizielle Truppe. Ich kann es mir durchaus vorstellen, dass viele tatsächlich freiwillig dort sind. Was Nationalgefühl angeht sind viele Russen nicht anders als Salafisten mit ihrer Religion. Dort kämpfen ja auch Freiwillige. Warum glaubt man es nicht im Fall der Ostukraine? Womöglich verstärkt durch bezahlte Söldner.

Ein offizieller Einmarsch sähe ganz anders aus...

Gast
@Freebooter

Ja und? Russland mag in der Ukraine bei den Kämpfen "mithelfen", ABER es ist doch genauso BEWIESEN, dass die USA diesen Konflikt überhaupt erst gestartet haben. Die 5 Milliarden $ "für die Demokratisierung" wurden doch zugegeben. Also frage ich mich, ob Sie Ihren Zorn an die richtige Adresse richten ...

Auch die EU hat mit ihrer permanenten "Assoziierungsnörgelei" an der Krise mitgeholfen. Es gibt ja IMMER NOCH den Posten eines "EU-Erweiterungskommissars", also will BRÜSSEL WEITER EXPANDIEREN ... und NIEMAND stellt sich die Frage ob das denn sinnvoll wäre oder gar ob die EU in ihrer jetzigen Form nicht schon zu groß ist.

Also bitte ... Russland ist der Haifisch in der Moritat von Mackie Messer, aber der Westen und insbesondere die USA ist eben der Mörder Mackie, der seinen Dolch eben nicht offen zeigt. Da ist mir der Haifisch wesentlich lieber, da der nicht so tut als ob er "lieb und nett und immer nur gutes" will.

Australitis
um 04:51 von casimir

Zitat: >>>"Wie wäre es mit
einem kompletten Embargo?
Die deutschen Gasvorräte reichen mindestens für 90 Tage. Überlebt die russische Wirtschaft ein vollständiges Embargo an ihren Westgrenzen für einen so langen Zeitraum? Ich bezweifle es"<<<

Und was macht die BRD, wenn nach 90 Tagen das Gas alle ist, und die Russen immer noch nicht das tun, was Obama will?

Zur Erinnerung, in 90 Tagen ist Dezember, da wird es so langsam kalt.
Soll dann die Bundesregierung in Russland anrufen und nochmal fuer 90 Tage Gas anfordern um dann ueber den Winter die Sanktionen oder ein Embargo aufrecht zu erhalten.

Fuer wie dumm halten sie die russischen Politiker?
Ich hoffe auf strenge Gegensanktionen von russischer Seite aus und dass China auch bald mitmacht. Ich denke da wird ein Monat reichen, um in Europa die Koepfe zum Denken anzuregen.

ug-gu
@casimir

"Die deutschen Gasvorräte reichen mindestens für 90 Tage. Überlebt die russische Wirtschaft ein vollständiges Embargo an ihren Westgrenzen für einen so langen Zeitraum? Ich bezweifle es."

Mit den Geldreserven, die Russland hat, wird es wohl locker 180 problemlos aushalten. Überlebt die deutsche Wirtschaft dann zusätzlich 90 Tage gerade im Winter ohne russisches Gas? Eher nicht.

Helmut Baltrusch
Von dauerhafter Entspannung und Friedensverhandlungen keine Spur

Geht es nach den vom EU-Ratspräsidenten genannten Kriterien, werden sich die 28 Mitgliedsstaaten bis Montag Abend auf neue Sanktionen gegen Russlands Wirtschaft verständigen. Großunternehmungen soll der Zugang zum europäischen Kapitalmarkt erschwert werden. Auch soll es neue Einreisebeschränkungen und Kontensperrungen gegen Repräsentanten der Wirtschaft und Politik geben.

Russlands Reaktion auf die neuen EU-Sanktionen wird nicht lange auf sich warten lassen. Putin kündigte am Samstag entsprechende Gegenmaßnahmen an Die Sanktionsspirale wird sich also weiterdrehen.

Die EU bezweckt einen Kurswechsel in Moskau bezgl. des Handelns in der UA, der nicht in Sicht ist. Putin will den Ukraine-Konflikt lediglich einfrieren, also nicht endgültig lösen, um seine Machtansprüche in der UA umsetzen zu können. An Putins aggressiver Macht- und Ausdehnungsstrategie hat sich nichts geändert.
Nach Inkrafttreten der ersten beidseitigen Waffenruhe ist es zu neuen Scharmützeln mit Opfern gekommen.

Gast
Faktor Zeit... Alles hat seine Zeit.

Die Rückzahlung jeder verlorenen Kopeke, die Russland verliert, wird gegenüber der EU durchgesetzt werden.

fridensterorist
@casimir

"Wie wäre es mit
einem kompletten Embargo?
Die deutschen Gasvorräte reichen mindestens für 90 Tage. Überlebt die russische Wirtschaft ein vollständiges Embargo an ihren Westgrenzen für einen so langen Zeitraum? Ich bezweifle es."

die Frage ist ob die Russen dieses Embargo dann beenden, wenn EU das macht. in 90 Tagen ist mitten im Winter und da ohne Gas zu bleiben wäre blöd.

Namal
Embargo

"Die deutschen Gasvorräte reichen mindestens für 90 Tage. Überlebt die russische Wirtschaft ein vollständiges Embargo an ihren Westgrenzen für einen so langen Zeitraum?"

Klar, um die Balten, Polen, Tschechen und wie die alle heißen, die fast ausschließlich vom russischen Gas abhängen, müssen wir uns keine Gedanken machen.

Rolau61
Dreht Brüssel die Sanktionsspirale weiter?

Das hoffe ich doch!

Russlands fortwährende direkte und indirekte Beteiligung an dem Konflikt in der Ukraine steht ausser Frage. Eine Abspaltung des Donbass muss nach der schon erfolgten Annektion der Krim unbedingt verhindert werden. Morgen werden wir erfahren, dass das Ukrainische Militär NICHTS mit dem Flugzeugabschuss zu tun hat - da wird die Wahl doch eng! Ob Russland selbst oder die von ihm unterstützten Terroristen verantwortlich dafür sind ist unerheblich für weitere, verschärfte Sanktionen.

Bleibt zu hoffen, dass der Westen trotz eigener wirtschaftlicher Nachteile konsequent bleib!

Klausewitz

Immer schön in das eigene Fleisch schneiden...Uncle Sam wirds freuen

macaniel
Unterschiede

So wie die EU nie den Unterschied zwischen Baltikum und Balkan begriffen hat , versteht sie offensichtlich auch nicht der Unerschied zwischen Jugoslavien und Russland.

Schon ein kleines Land wie Serbien hat sich mit der Sanktionspolitik nicht erpressen lassen. Russland wird das schon gar nicht. Serbien war isoliert, geographisch und politisch, Russland ist das nicht.

Um Serbien kaputtzumachen hat es die gesamte NATO gebraucht, Bombardments ohne Ende , Uranmunition, Zerstoerung der gesamten Infrastruktur und Bodentruppen.

Das wird Russland nicht zulassen.

14 Jahre nach diesem Krieg geht es in Serbien wirtschaftlich und demokratisch ebenso gut (oder schlecht) als in allen umliegenden Staaten. EU Rumaenen kommen nach Serbien zur Arbeit.

Die Gesamte Konfliktstrategie in Jugoslaviens haette man sich sparen koennen. Die Konfliktstrategie gegen Russland bringt ebensowenig. Die Sanktionen gegen Russland werden den aufkommenden Friedensprozess zerstoeren.

wolf 666
Wer heizt eigentlich das Klima immer wieder an

Unterm Strich bleibt bis heute festzustellen,
die USA-, die EU- und die NATO-Größen haben in der gesamten Ukraine-Krise nur eines immer wieder hervorgebracht:
Drohungen, Sanktionen, Säbelgerassel mit NATO-Soldaten privaten Söldnerarmeen, Panzern und Kampfflugzeugen Richtung Osten gen Russland.
Nicht einer dieser Militär- und Politigrößen aus dem Westen hat jemals die beiden Hauptbeteiligten der Krise, Kiew und Separatisten, an einen Tisch bekommen, mit Ausnahme einer
Politgröße in Europa - Russlands Putin.
Ich finde diesen Fakt bezeichnend genug für die Frage:
wer heizt eigentlich das Klima immer wieder an?

Affen mit Waffen
Erfolg der Sanktionen?

(Die Sanktionen)... haben durchaus Wirkung gezeigt: "Die russische Wirtschaft leidet stark unter den Sanktionen, sie steckt in der Rezession - vor allem durch die Sanktionen."

Das sollte aber ja nicht das eigentliche Ziel der Sanktionen sein, oder?

Das hat Obama wohl mit den "Kosten" für Russland gemeint. Und die EU bekommt den Kopf dafür getätschelt...

Wenzel65
Cui bono

"Dem Vernehmen nach geraten nach den Großbanken diesmal die großen Ölfirmen ins Visier."

Derweil bohrt der amerikanische Exxon Konzern fleißig in Sibirien nach Oel. Laut FAZ mit folgendem Zitat:...." Russland-Repräsentant des amerikanischen Konzerns Exxon, Glen Waller, kündigte an, das Unternehmen wolle seine Arbeit in Russland ungeachtet der amerikanischen Sanktionen gegen Moskau fortsetzen. „Unsere Zusammenarbeit ist langfristig. Wir sehen hier große Perspektiven“, sagte Waller der Agentur Interfax zufolge.".......

Tja EU: Dann werden wir wohl demnächst Gas und Oel zwingend aus den USA importieren müssen.

andorno_polo
um 04:15 von Anderson

Perfekt formuliert!

LiNe
Das die Sanktionen

NUR Russland schaden ist ein böses
Ammenmärchen.

Wir haben gleich in der Nähe einen Betrieb, der riesige Landmaschinen herstellt und der vorwiegend nach Russland exportiert. Sie suchen ja auch ständig russischsprachige Mitarbeiter für Transport und Aufbau der Teile.

Wenn mir jemand erzählen will, dass die deutsche Wirtschaft davon nichts merkt, dann ist das nicht die Wahrheit.

Gerade solche Betriebe sind enorm betroffen von einem Rückgang des Absatzes und in einer strukturschwachen Gegend wie hier, ist jeder gefährdete Arbeitsplatz doppelt schlimm, da ja sicherlich auch die Exporte in die Ukraine mangels Geld zurückgehen werden.

Die EU spricht leicht Sanktionen aus, aber das was dann wirklich an Problemen bei gerade auch mittelständischen Betrieben, die nicht so leicht umswitchen können, hängenbleibt, davon spricht natürlich keiner.

An diesen Arbeitsplätzen hängen viele Familien in unserer Gegend.

andorno_polo
m 06:42 von Australitis

sehr schlüssig und richtig geschrieben!
um 04:51 von casimir
"Wie wäre es mit
einem kompletten Embargo?"
über so ein Vorschlag, kann man nur mit Kopf schütteln!

vatnik
Zuckerbrot und Peitsche

vielleicht hilfts ja. Wenn die EU schon früher kompakt aufgetreten wäre, hätten nicht hunderte russische Soldaten in einem nicht erklärten Angriffskrieg für Putins Imperium umkommen müssen.

Gast
Ich kann da nicht mit

Die Waffen für die neue Woche sind geputzt, "Russland-Strafmassnahmen" stehen laut Untertitel in dem Bericht an. Da kann man nur hoffen, dass die Regierungen ALLER EU-Staaten zustimmen. Was wird man sonst in Washington von uns denken.

tomtomtoy
Russland ist nur mit Sanktionen des Finanzbereiches

merklich zur Ordnung zu rufen , und die schlagen dann aber auch in voller härte durch , denn der Rubel ist eine reine Energie und Rohstoffwährung .
Wenn nun die großen Ölfirmen kein frisches Geld bekommen geht schritt für schritt eine der Haupteinnahmequellen des Landes verloren , so verhält es sich auch mit Gasunternehmen .
Internationale Investoren ziehen sich und ihr Kapital aus Russland zurück,neue Investitionen fallen weg, sodass dem Land sehr bald das Geld ausgeht , der Rubel kennt seit Wochen nur eine Richtung und die Preise die entgegengesetzte .
Russland wird sich bald nicht mal mehr seinen eigenen Treibstoff leisten können ..

tagesschlau2012
@ 04:51 von casimir

"Die deutschen Gasvorräte reichen mindestens für 90 Tage. Überlebt die russische Wirtschaft ein vollständiges Embargo an ihren Westgrenzen für einen so langen Zeitraum? Ich bezweifle es."
#
#
Ich glaube eher es wäre das ende der EU.
Aber auch hier wird nur "National" gedacht. Es gibt einige Länder die zu 100% vom Russischen Gas abhängig sind. Diese werden bestimmt glücklich sein, das Deutschland für 90 Tage reserven hat.
Auch können wir natürlich den Einfuhr von seltenen Erden stoppen. Wir können uns ja noch ein paar 100000 Arbeitslose erlauben.

vatnik
Southstream

south stream sollte sanktioniert werden, da der Angriffskrieg Russlands das Ziel hat, Die komplette Streckenführung durch Lugansk und um die Krim herum zu kontrollieren. Von den Erdgasfeldern um die Krim und am asovschen meer ganz zu schweigen.

Glasbürger
Nennt doch die Dinge beim Namen!

Die USA mit ihren EU-Vasallen versuchte mit ihrem Engagement eine weitere "Revolution" zu kaufen. Das ging bisher in Lateinamerika ganz gut, warum also nicht auch auf dem Maidan?
Das man hierbei R. legitime Sicherheitsinteresse ignorierte, war entweder arrogant oder dumm. Gleichwohl ist R. mit seinen Ressourcen schon lange im Blick des "westlichen Wirtschaftssystems". Getreu der Maxime, daß den Sieger niemand fragt, ob er im Recht war, wirft man nun so lange mit Dreck und behauptet irgendwas, bis soviel an R. hängen bleibt, daß die eigenen Leute, also wir, R. als Feind ansehen. R. hat nur eine Chance, das westliche Wohlwollen zurück zu gewinnen, indem es sich total unter das westliche Wirtschaftsdiktat und den US-Weltführungsanspruch unterwirft. Um nichts anderes geht es in diesem Konflikt. Die Toten interessieren hierbei niemanden. Kollateralschäden eben. Sowas passiert. Ist ja für eine gute Sache, die "Demokratie".
Ich hoffe nur, daß wir uns nicht einlullen lassen und das glauben.

Agent lemon
Das ist doch absurd!

Sollten sich die rechten Brigarden dazu entschliessen das Feuer wieder zu eroeffnen(wie es jetzt schon teilweise der Fall zu sein scheint) und sich die Seperatisten wehren ist Russland zu sanktionieren? Was soll das fuer eine Politik sein? Will man Putin hier in einer Zwickmuehle hin und her schieben? Wie ist es eigentlich mit der Androhung von Sanktionen gegen Poroschenko und Kiew falls diese nachgewiesenermassen weiterschiessen? Von was redet die EU wenn sie von russischen Truppen spricht? Der OSCE und der UN ist darueber(man lese deren Pages) nichts bekannt. Das ist absolut absurd was hier ablaeuft.

RedDragon
es nennt sich "Schaden vom Volk abwenden"

Die ganze Sanktioniererei begann mit dem entsetzlichen Abschuss der MH17. Den man sogleich Russland in die Schuhe schob. "Unwiderlegbare Beweise" schrumpften zu Facebook-Interprätationen. Und dann schrumpften sie noch weiter, bis - ja bis man nicht mal mehr fragen durfte.
.
Als nächstes versuchte man, russische Truppen in der Ukraine zu finden. Selbst wenn Putin Lilliputaner geschickt hätte, IRGENDEINEN Beweis hätte man finden müssen. Da man keinen fand, dachte man über weitere Sanktionen nach. Logik für Weltklasse-Politiker. Derweil wird Herr Lielischkies seit Wochen in immer gleichem Wortlaut als einer der vielen Beweise zitiert. Als einziger wohlgemerkt.
.
Die beschworene Schadlosigkeit der deutschen Wirtschaft ist selbstredend eine Ente - und jetzt kommt auch noch jemand auf die Idee, das Gas zu stoppen. Weil es ja noch eine Weile reicht. Zur Strafe. Wofür noch gleich?
.
Und wenn die Gegenseite dann die Nase voll hat? Wir sind nicht der einzige Markt. Aber ein ziemlich komischer.

Mediator
Auch wenn niemand in der EU wirklich einen

wirtschaftlichen Konflikt mit Russland möchte so muss doch klar sein, dass Sanktionen ein langfristiges Mittel sind.

Putin hat in diesem Konflikt, der ja von Russland gestartet wurde, bereits öfters Kreide gefressen nur um anschließend wieder verbal zu drohen bzw. militärische Fakten sprechen zu lassen.

An all die "Beweisfreaks" in diesem Forum:

Die EU und die USA sanktionieren Russland nicht wegen einzelner Taten sondern aufgrund seiner Position als Kriegspartei!

Russland hat die Ukraine angegriffen, Teile ihres Territoriums besetzt und ist in die kriegerischen Handlungen in der Ostukraine verwickelt. Darin liegen die Gründe für die Sanktionen!

Die Sanktionsgründe sind stichhaltig, da manche Tatsachen wie die Besetzung der Krim nicht zu leugnen sind oder sich aus der Summe der Indizien ergeben.

Dass Russland und seine Propaganda dies anders sieht ist klar, da es als Kriegspartei logischerweise an einer anderen Darstellung interessiert ist.

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