Kommentare

Das Problem ist doch, dass

Das Problem ist doch, dass "Otto Normal" Verbraucher oder Mittelständler keinen großen Vorteil von den den niedrigen Leitzinsen hat.
Bei "mittlerer Bonität" sind um 7% Effektiver Jahreszins die Regel. Also selbst bei (großzügig) angenommenen "Kreditkosten" der Banken reden wir über mindestens 300% Gewinn nur aus den Zinsunterschieden.

Merkel & Co verpennen deutsche Altersarmut

Jetzt hat Goldmann-Sachs Jünger Draghi die Büchse der Pandora doch aufgemacht.
Geldentwertung, keine Zinsen.
In dieser Form eine dreiste Enteignung deutscher Sparer. Nutzniesser sind wieder einmal große Banken und die EU-marodierenden Regierungen Südeuropas, die wieder etwas Spielraum für ihr Bankrott-Theater bekommen.
Und was unsere Regierung: Dumm zuschauen, lavieren und auf Anfrage etwas um den heißen Brei labern. Und ich dachte immer, die sollten Schaden vom Volk abwenden. Na ja, sie selbst haben sich wenigstens die Taschen schon richtig voll gemacht, ein letztes Beispiel ist Profi-Bankrotteur Wowereit (der aus Berlin, falls ich noch jemand an ihn erinnern sollte).

Die Banken sind doch die Spielverderber

"Die Methode: Quasi zum Nulltarif können sich die Banken für vier Jahre Geld bei der EZB leihen, um es – auch dies eher eine vage Hoffnung – dann in die Kreditvergabe zu stecken."
Das ist hier sehr schön gesagt. Und viel deutlicher könnte man doch auch Sagen, dass den Banken und der "Finanzwirtschaft" die sog. Realwirtschaft eigentlich egal ist. Nur irgendwann müssen die Banker und Finanzjongleure doch mal merken, dass man aus Geld nicht einfach Geld machen kann.

Bin ich froh das ich AfD gewählt habe.........

denn Draghi schafft es noch das es in die Altersarmut
geht um marode Banken zu retten. Mir tun jetzt schon die jungen Leute leid die keine Alterssicherung mehr bewirken können wenn alles den Bach runter geht. Bisher haben alle Zinssenkungen nichts bewirkt und trotz aller sogenannten Rettungsschirme geht es weiter abwärts.
Europa Nein Danke

Sparkurs der Wirtschaft killt die Kaufkraft

Wir haben es so weit kommen lassen, dass die Wirtschaft durch ihren Sparkurs die Kaufkraft zerstört hat. Da hilft auch keine EZB mehr um die Investition anzukurbeln. Egal welche Massnahmen sie macht. Das sieht man ganz besonders auch in den USA. Die Wirtschaft hat sich im Inland durch niedrige Löhne und Gehälter über Jahrzehnte selber die Motivation zur Investition genommen. Da braucht der Export nur mal hüsteln und schon steht alles still. Das einzige was jetzt noch hilft sind massive Lohn- und Gehaltserhöhungen im Land, dann steigt auch die Kaufkraft, Unternehmen wollen wieder mehr investieren weil sie Nachfrage spüren und dann nehmen sie auch Kredite auf. Der Motor läuft wieder. Alles hängt an den Löhnen und Gehältern. Eine Kanzlerin "die das erkennen würde", müsste sofort Massnahmen dazu ergreifen. Mit Unternehmen und Gewerkschaften reden und Druck ausüben. Die EZB kann nicht mehr helfen.

Schwarzgeldalpen abbauen

Was man tun kann? Rigoros Steuerschlupflöcher stopfen, und das Geld der arbeitenden Bevölkerung zukommen lassen. Ihr wurde das Geld ja auch gestohlen, denn sie müssen ja die Steuerausfälle jener asozialer Elemente mit zahlen, die sich vor ihrer Steuerpflicht Fahnen fluchtartig wegschleichen. Dieses Geld würden die betroffenen wieder sofort in die Wirtschaft stecken, da sie auf Grund Jahrelanger Enthaltsamkeit und Zurückhaltung ihrer "Kauflaune" enorm großen Nachholbedarf haben. Das Ergebnis wären jene blühenden Landschaften, die Kohl einst dem Osten versprach. Zusätzlich angebracht ist eine Erhöhung der Hartz IV Regelsätze auf 600 Euro, die von den oben erwähnten Steuerhinterziehungen mit links bezahlt werden könnten, zumal wir ja angeblich, unmittelbar vor der Vollbeschäftigung stehen, glaubt man den Worten der Politik. Konjunktur ist alles.

Deutsche

Deutsche Wirtschaftsnachrichten:
Die EZB hat ihre Zinssenkung nicht einstimmig getroffen. Dies bestätigte EZB-Chef Mario Draghi am Donnerstag nach der Sitzung des EZB-Rats.

So ist es eben, wenn der "Nassauer" sich den Wirt zum Untertan gemacht hat.

Die Frage heißt nicht, was kann die EZB noch bewirken, sondern

wer stoppt sie endlich.Wann wird endlich Schluß gemacht mit einer Geldpolitik,wo jeden Tag die Papierpresse aufs Neue anläuft.Deflationsangst,wieso.Inflationsrate im Euroraum nur 0,3%?Wie wird sie errechnet.Auch unserer Warenkorb hier in Deutschland gehört längst der Überarbeitung an,die die tatsächliche Inflation widerspiegelt.Allein die Lebensmittel sinken nicht im Preis nach unten.Wir haben wohl im Euroraum durch das Russlandembargo eine Schwemme u.a. von Äpfeln.Mit offenen Augen die Preise betrachten,jetzt zur Erntezeit,da schaudert es einen.1,99 über 2,99Euro für ein Kilo.Damit soll verhindert werden,das Geld nicht geparkt wird.Komisch heute ein Bericht im Fernsehen,das der kleine Mittelständler u.a. in Griechenland nachwievor keinen Kleinstkredit erhält für Investionen.Die Eurokrise war nicht vorbei,sie ist nicht vorbei und sie wird in den nächsten Jahren nicht vorbei sein.Eine Währung für unterschiedliche Länder,da muss es einen spezifischen länderbezogenen Werteschlüssel geben.

„Das letzte Aufbäumen hat begonnen“

DWN:

Brzeski, ING:
Beginnt jetzt auch €ZB-Chef Mario Draghi damit, Geld aus dem Hubschrauber abzuwerfen?

M.Kemmer, Bankenverband:
.. wächst mit den Aktivitäten der €ZB die Gefahr, dass die in mehreren €-Ländern dringend erforderlichen Wirtschaftsreformen weiter verschleppt werden

Sinn, Ifo:
Jetzt ist die €ZB in der Liquiditätsfalle. Bedauerlicherweise deutet sich der Kauf von Anleihen durch die EZB an. Damit würde sie das Investitionsrisiko der Anleger übernehmen, wozu sie nicht befugt ist, weil es sich dabei um eine fiskalische und keine geldpolitische Maßnahme handelt. Eine solche Politik ginge zulasten der Steuerzahler €pas, die für die Verluste der €ZB aufkommen müssten

Bargel,Postbank:
Eine Zinssenkung hatte niemand auf der Agenda – zumal sie konjunkturell nichts bringt und verpuffen wird.

E.Keller, Metzeler:
.. die Sparer dürften sich verraten fühlen und werden immer mehr ins Risiko gezwungen

Die Enteignung Unten -> Oben geht munter weiter

EZB - drohende Deflation???

Drohende Deflation??? Seit wann ist Deflation
was schlimmes vor dem man sich schützen muss? Ich habe noch nie erlebt, das ein Verbraucher sich über sinkende Preise beschwert hat. Ganz im Gegenteil, er investiert Zeit und Mühe um das günstigste Angebot zufinden.

So so, das System versagt und

So so, das System versagt und was wird als rettende Maßnahme empfohlen:

Staatliche Förderprogramme und die Steuern senken!

Schöne Logik!

die firmen handeln durchaus rational

was wir beobachten ist künstliche massenlebenserhaltung.
zyklisch betrachtet währe längst eine markbereinigung(vulgo kriese) fällig gewesen.
statt dieser gab es den versuch den euro über spekulative angriffe zu demontieren, was zwar am mittelmeer durchaus folgen hatte aber im norden zu einer verkrustung führte
der dax ist 30-40% überbewertet und will nicht sinken
und das bereits seit einem jahr!!!
die freiräume für neugründungen sind langsam dicht, die konkurenz steht jedem bis zum hals
wer will da noch seine firma mit zusatzkosten belasten wenn sowieso kein raum für expansion existiert?
folglich wird akumuliert in der hoffnung besser durch die lang erwartete schwere see zu kommen
da das alle machen kann es heftig werden

Inflationsrate 0.3% in der EU

Und wenn man Deutschland und vielleicht noch Frankreich \ UK aus dieser Durchschnittsberechnung heraus nimmt, dann ist die Deflation für den Rest Europas bereits Realität.

Tiefer als auf 0 % kann Draghi den Leitzins nicht senken.

Vielleicht ist es Zeit sich neue Instrumente auszudenken.

Eine Möglichkeit wäre das Verbot von Bargeld und eine anschließende Anpassung des Leitzinssatzes auf einen Wert kleiner Null.
In folge dessen werden die meisten Einlageninhaber in alternative Anlageformen wechseln oder das Geld der Finanzwirtschaft entziehen und das Geld in der Realwirtschaft investieren.

Das hat auch schon mal funktioniert mit einer Regionalwährung die laufend an Wert verliert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Regionalw%C3%A4hrung

Falsche Vorstellungen

@Foxtrott:
Das Problem ist doch, dass "Otto Normal" Verbraucher oder Mittelständler keinen großen Vorteil von den den niedrigen Leitzinsen hat.
Bei "mittlerer Bonität" sind um 7% Effektiver Jahreszins die Regel.

Wir werden demnächst unseren Baukredit umschulden, da die erste Zinsbindungsfrist abläuft. Vermutlich werden wir bei einem Zinssatz von 2,3% landen bei einer 10-jährigen Laufzeit und erstrangiger Sicherung im Grundbuch.
Für alle Menschen, die einen Baukredit brauchen, ist die Niedrigzinsphase ein Segen.
Und zu Ihren Vorwürfen an die Banken kann ich nur sagen, dass die Volksbank sich für unser Darlehen ungefähr zu einem Zinssatz von 1,5 bis 1,8% refinanzieren kann. Also nix mit den von Ihnen vermuteten riesigen Gewinnspannen.

Die EZB ist unabhängig

@Nadelspiel:
Die Frage heißt nicht, was kann die EZB noch bewirken, sondern wer stoppt sie endlich.

Hoffentlich niemand. Denn die EZB ist an Weisungen nicht gebunden, weder an Weisungen einer Regierung, noch an Weisungen eines Diskussionsforums oder eines Stammtischs.

um 18:03 von kookie40

dafür braucht es keine bankenrettung
so reich wie die derzeitigen rentner werden die nachkommenden nie sein
wer in den 80ern noch keinen unkündbarkeitsstatus hatte wird einen rentenflickentepich nutzen müssen
was besser ist als das was die damals erst in den arbeitsmarkt eingestiegenen vorlegen können.
ohne eine neue agenda können sie ab 2030 mit einer rückläufigen lebenserwartung rechnen

Was das heißt ?

"Der Leitzins sinkt auf 0,05 Prozent, zudem sollen Milliarden in Kredite und Anleihen fließen - eine Vorstufe des berüchtigten "Quantitative Easing". Kann das gut gehen?"

Nach der Kriese die nie zu Ende war heißt das eine neuerliche Sozialisierung von Schulden oder Risiken im Mrd. oder Bill.€ - Bereich für die glorreiche Zukunft der heiligen Glaskugel !!!!!!!Die Realität in der Zukunft gehört dann aber auch uns auch wenn wir noch mehr zum Leibeigenen der heiligen Märkte geworden sind ! Das sehen wir aber erst in der Zukunft wo wir auf Generationen zahlen sollen !
Ist doch logisch u. wurde per Zwangsverschuldung bisher ja auch schon betrieben!Nichts Neues also die Erde dreht sich doch weiter u. die Kugel im Roulettekessel ist auch noch nicht gefallen !Das Einzige was sicher ist,ist das wir bei dem Spiel sowieso nicht gewinnen können sondern es schon beschlossene Sache ist das wir verlieren müssen sonst wäre das Ganze schon zusammengebrochen. Nur Glauben muß man was Zukunft sein soll!?

Fehlt noch das Bargeldverbot zur Depositenerhöhung

Anders gesagt, die EZB übernimmt nun, da noch genug Wertpapierschrott in den Banken liegt und die Steuerzahler für Staatsschrott garantieren, die Kreditausfälle aus sackenden Wirtschaft und Privathaushalte. Die nun wieder (neues Risiko) kreditieren?

Kein Repo-Geschäft mit Rückkauf durch die Banken sondern per Abkauf als Depositengeschenk wie bei per bad banks. Dafür haften nun wieder die Staaten, am meisten wir.

Erst gab es 1 Bio € Kredite Neugeld von der EZB, das stopfte Bilanzlöcher und wurde v.a. zu Staatswertpapieren und landete wieder bei EZB zum Parken mangels Alternativen, nun kauft die EZB das eigene Geld über Pfandbriefe und alte Kreditverbriefungen mit frischem Geld zurück, was man Geldmengenlockerung nennt, aber Bankenrettung auf fremde Koste ist.

Naja, die Stresstest laufen (schön länderweise angepasst an den Bankbilanzbedarf), da mag man keine Mangelerscheinungen in den Bankenkassen, was die Aktiengewinne beeinflusst, die in jeder Neuemission der EZB drin sind.

Eigentlich schade

Vom Grundgedanken her war ich immer ein Freund der europäischen Einigung, auch in Bezug auf die Euroeinfühung, wird diese Währung immerhin von zwei Schwergewichten der G8 gestützt. Aber all das ist Makulatur in einer global völlig vernetzten Millisekundenökonomie, wo Entscheidungen die kurzfristig eine Wirkung entfalten, Mittel- und Langfristig zum Bumerang werden. Die Fakten sind ja hinlänglich bekannt, ich bezweifle aber daß man willens und fähig ist Entscheidungen für einen Weg zu treffen, der zwar erstmal ungwohnt ist, mittel- und langfristig aber das ganze Konstrukt stabilisiert, denn eines dürfte klar sein: Die gewohnten Mechanismen können nicht mehr zur Anwendung gebracht werden. Wie immer in einer Krise dieses Ausmaßes helfen nur noch die Dinge, die auch sonst ohne niedergeschriebenen Gesetzmäßigkeiten funktionieren oder anders ausgedrückt: Im Zweifel immer auf den Menschen setzen! (Also keine Institutionen o.ä.)

Ruf nach Reallohnsteigerungen

Die jahrzehntelangen Lohnverzichte, die von Gewerkschaften und Politik auf dem Rücken der Arbeitnehmer ausgetragen wurden, um Deutschlands Produktionskosten zu drücken, hat die anderen Länder der Euroszene an die Wand gefahren. Da diese kein Lohndumping betrieben haben, können sie gegen die unnormal niedrigen Löhne in Deutschland nicht konkurrieren. Rufe der Bundesbankster nach kräftigen Lohnerhöhungen (3% pro Jahr) werden ungehört verklingen. Hannelore Kraft hat gezeigt, dass sie auch vor Verfassungsbruch nicht zurückschreckt und ihren Mitarbeitern in der Verwaltung eine "Erhöhung" von 0 % mit aller politischen Macht reindrücken wollte. Erst die Geri hte haben diesen Irrsinn der fortgesetzten Reallohnsenkungen stoppen können.

100% Versagen

Jetzt mal ehrlich unter uns: EZB Chefs wie Draghi liegen ebenfalls oft daneben, weil die volkswirtschaftlichen Theorien eben nur Theorien sind und Vorhersagen deshalb ebenso präzise wie Wettervorhersagen. Der Auftrag der EZB ist Geldwertstabiliät und nicht wirtschaftliche Ziele. Und was macht die EZB? Genau das, was sie nicht tun soll. Was im Augenblick passiert, ist tatsächlich eine Umverteilung von unten nach oben. Bezahlen müssen die Party wir alle, damit sich Banken und marode Staaten wohlfühlen - die teuerste Wellness-Oase aller Zeiten. Der Sparer verliert sein Guthaben, Rentenversicherungen stürzen in den Keller, und vor allem private Vorsorge ist betroffen. Gleichzeitig verdrängt zahlungskräftiges Klientel Einheimische dank exorbitanter Mieten. Dann mit 50 gekündigt, weil zu teuer, und dank der Rentenquote Hartz 4 berechtigt. Ich würde mal sagen. Der Euro braucht uns, wir aber nicht den Euro.
Und die Rettung der Unter- und Mittelschicht ist alternativlos, da systemrelevant.

der betrug am bürger geht weiter..........

es läuft die kalte enteignung der sparer nun noch besser weiter.........
die inflationsrate und der warenkorb stimmt ohnehin nicht, sodass wir weiterhin getäuscht werden.
was ist denn billiger geworden ? sicher nicht die lebenshaltung, mieten, gas, strom, versicherungen usw.
wer will uns da weiter verdummen?

Darlehen für den Mittelstand?

Als Geschäftsführer meiner eigenen GmbH kann ich nur sagen: Keine Darlehen für uns Mittelständler, es sei denn, man hat das Geld (bzw. Vermögen) schon.
Wie kann Herr Draghi davon ausgehen, dass wir Mittelständler Darlehen bekommen, wenn doch die Vorschriften nach Basel II und III dagegen stehen?
Selbst für eine Zwischenfinanzierung von 3.500 EUR für 6 Wochen benötigt man einen Wust an Formalien.
Ich verstehs nicht...
Das ganze Geld geht an die Börse und wird verspekuliert. Die Wirtschaft hat nichts -oder sehr wenig- davon.

Die falschen werden bedauert

Die Sparer können nicht enteignet weden, denn die behalten ihr Geld. Sie bekommen nur keine Zinsen mehr, für die, die aus Gründen kleiner Einkommen nichts sparen können, schuften müssen. Politiker machn sich nicht die Taschen voll, auch nicht ihr pesönliches Negativ-Beispiel Wowereit. Die Manager bekommen das 10-fache, die Großaktionäre und Eigner großer Firmen bekommen das 100-fache. Wie man sich über 250.000 Euro Politker-Saläre mokieren kann, nicht aber über die 2,5 Mio vieler Manager und 25 Mio bis 1.000 Mio der Superreichen, ist mir ein Rätsel. Wenn ihr Lieblingsberliner richtig reich werden will, muß er einige 1.000 Jahre jeden Cent zurück legen.

sinkende Preise wunderbar!!

Wo ist das Problem ,wenn schon keine Lohnerhöhung dann kriegt man wenigstens mehr für sein Geld. Das Problem sind die Wirtschaft und die Banken, die kriegen nämlich nie den Hals voll.

Scheuklappendenken der "Fachweisen"

mehr builliges Geld bringt keine Aufschwung, das haben wir doch gesehen.

Im Gegenteil: Es entstehen Blasen, wei diejenigen, die das Geld haben es nicht real investieren, sondern nur benutzen um aus Geld noch mehr Geld zu machen.

Deswegen haben wir auch keine Inflation: die das Geld habe, besitzen bereits alles, was man kaufen kann. Allenfalls Grundbesitz ist da noch ein Gut, aber da haben wir ja die Preisexplosion bereits.

Die EZB sollte froh sein, dass wir stabile Preise für die Masse der Endverbraucher haben und Geld nur zweckgebunden und kontrolliert für Realinvestitionen ausgeben.

Also ein gespaltener Zins: Billiges Geld für überprüfbare Realinvestitionen, ansonsten ein moderater Zinssatz von ca. 4%, gleichzeitig die Geldmenge abschöpfen.

Das würde stabilisierend wirken und Blasen vorbeugen.

Bei der Kreditvertgabe durch Banken müssten die ebenso festgelegt werden: niedriger Zins für Investitionen, hoher Zins für Luxus und Dispo.

Man muss kein 100%iger Marxist sein um zu wissen,

daß die Kaufkraft und der Konsumwille von den Einkommensverhältnissen derer abhängt, die die Masse der 'Arbeiter der Hand & des Schweißes' ausmachen.

Doch diese Tatsache wird schlichtweg unterschlagen. Stattdessen gibt es Diskussionen über den Mindestlohn und man feilscht 'um Groschen'.

Andererseits dürfen Unternehmen in Europa über 1 Billion Steuern verstecken über die Steuervermeidungsanbieter.

Dann bitte schön lasst uns doch in die Deflation treiben und die Wirtschaften an Insuffienz erkranken. Der Heilungsprozess wird dann neue Spielregeln fordern, die heute noch unpopulär erscheinen mögen.

Erklärung benötigt

Ich verstehe die Welt nicht mehr!
Seit ca. 5 Jahren versichern mir die "Großen" der deutschen und der europäischen Politik Monat um Monat, dass jetzt die Krise überwunden sei, dass es jetzt wieder aufwärts ginge, dass jetzt alle Gefahr vorbei sein.
Gleichzeitig erhalte ich Monat um Monat eine neue Hiobsbotschaft, die genau das Gegenteil besagt, und die Ankündigung, dass man jetzt zu noch massiveren "Rettungsmaßnahmen" greifen müsse.
Kann mir das bitte mal einer erklären?
Danke!

Was kann die EZB noch bewirken?

Nix.
.
Herr Draghi weiss das genau. Und trotzdem vernichtet
er immer weiter ungehemmt Geld anderer Leute. Wenn
irgendetwas der Akzeptanz der EU schadet, dann dies.
.
Aber die EZB ist immer auch ein Sprachrohr der Wirtschaft.

Draghis "billiges Geld"

Das Problem ist doch,
dass dieses "billige" Geld
niemals dort ankommt, wo
es auch ausgegeben würde.
.
Kopflastige Theorie eines
Eurokraten gegen Lebenswirklichkeit.
So einen Vordenker kann man
ohne Schaden ad hoc abberufen.
.
Das wäre mehr als im wahrsten
Doppelsinn des Wortes "billig".

jetzt ist

Ruhe mit den positiven kommentaren der euromanten! Schön dass es den euro gibt etc! Jetzt geht es ihnen an die bankkonten die renten die versorgung der kinder und ihre ideologie pfeift ihnen sonstwo raus! Warme luft!

Negativzinsen, die lassen

Negativzinsen, die lassen sich dann auf einer bis dahin nie gewesenen neuen Ebene bis ad infinitum ausweiten.

Kreditklemme, Auftragseinbruch oder die Angst davor, (geschönte) Arbeitsmarktdaten. All das und vieles mehr als Symptom eines Systems, das versagen muss. Die Zahlen werden es jedes Jahr neu beweisen. Die Inflation oder Deflation ebenso (ich blick da nicht durch).

Das Zinssystem ist undurchschaubar, und doch weiss jeder mit ein bisschen Menschenverstand einzuschätzen, dass es viel zu viele Probleme zu lösen gibt mit dem Wachstums-Zinsprogramm.

Nur will es von den Verantwortlichen keiner einsehen und etwaige Stimmungen werden gerne als marginale Erscheinungen einer fehlgeleiteten Weltsicht verstanden. Welche Sicht auch fehlgeleitet sein mag, das System hält nicht mehr lange durch. Alle Währungen weltweit sind in der Krise, geschweige denn von einer Mehrzahl von verelendeten Nationen mit innerkulturellen Problemen, die aus der unsicheren Existenz erwuchsen

Keine Panik!

Geld ist da - mehr als genug und mehr als je zuvor. Die Geldmenge M3 wächst so flott, dass es den seriösen Banken inzwischen peinlich ist, diese Zahl zu erwähnen. Das Geld ist nur ungünstig für einen florierenden Markt mit Leistungstausch verteilt. Da, wo es sich zu Klumpen sammelt und an der Börse nach jeder Blase greift, die noch nicht völlig stinkt, besitzen es wenige Figuren, die nie selbst den nötigen Konsum leben können, um einen Geldkreislauf aufrecht zu erhalten. Es ist ja nicht das erste mal so in der Geschichte. Ok, die Enthauptung der Monarchen, die kommunistische Totalverstaatlichung und auch der deutsche Sozialstaat waren der Dynamik des globalen Zinseszinseffektes nicht gewachsen. Lässt man dagegen nur nicht zu, dass jemand reicher wird als der Reichste der unteren 90% der Gesellschaft, dann kommt über diese Obergrenze fast die ganze Geldmenge M3 auf den Markt. Es wird eine gewaltige Ausbuchung von Falschgeld geben über Inflation. Und danach das Paradies. Volksentscheid!

Die Enteignung der Sparer geht weiter..

so kann man auch Schulden abbauen.
Dem Export wird es freuen der Euro fällt und kann man mehr verkaufen ausserhalb europa.

Wenn man keine Zinsen mehr bekommt treibt man das Geld der Sparer in riskante
Anlageformen wie Aktien.
Es werden sich schneller blasen bilden ,die Immobilienprese schiessen in die Höhe Aktien auch und sobald die Zinsen irgendwann wieder steigen werden ,werden diese platzen und die nächste Krise kommt daher.

Das übel ist der Euro.Dadurch das jedes Land seine Währung hatte, konnte jedes Land auch diese an seine wirtschaft justieren,das können die Länder nun nicht mehr.Weniger Wettbewerb wurde mit Abwertung abgefangen.
Durch die Feinjustierung jedes Landes war aus das EU Gebilde als ganzes im Gleichgewicht.
Was hat der € gebracht?
Krisen ,Armut,Rekordschulden die nicht mehr rückzahlbar sind, wer was anderes behauptet bitte beweisen.

Man kann einen Fehler machen aber diesen nicht zu korrigieren sondern daran festhalten ist meines erachtens strafbar.

@JokeSchuette Die falschen werden bedauert

-> JokeSchuette hat geschrieben:
> Die Sparer können nicht enteignet weden, denn die behalten ihr Geld. Sie
> bekommen nur keine Zinsen mehr...

Da muss ich JokeSchuette leider widersprechen.

Die Sparer werden doch enteignet.
Die Sparer werden durch die Inflation und den dadurch verursachten Kaufkraftverlust enteignet.

@schaunwamal

"Die Enteignung der Sparer geht weiter.."

So ein Blödsinn. Noch nie wurden Sparer in Deutschland so wenig enteignet wie zur Zeit. Da könnte man sogar fast das Geld unters Kopfkissen legen ohne großen Wertverlust. Und Kapitalerträge die beim 5-8fachen der Inflationsrate liegen sind problemlos zu erzielen, zumindest habe ich damit keinerlei Probleme, mit absolut sicheren Anlageformen.

noch lachen wir. Die nächsten

noch lachen wir. Die nächsten 6 Monate werden zeigen, was für (Nicht-)Lösungen noch umgesetzt werden.
Vor 2008 war die Welt auch noch in Ordnung, vor Griechenland ebenso. Die deutsche Wirtschaft ist nicht (!) die europäische. Es braucht doch nur noch einen Zinken (Dominostein). Inflation, Deflation, verstehe ich kaum. Aber es riecht nach Unordnung. DIe faulen Kredite sind meines bescheidenen Glaubens nach auch nicht in Luft aufgelöst. Neue Blasen an der Börse warten. Der DAX wird bis Frühjahr sicher schwunghaft sein, nur nach unten.

@schaunwamal (21:46)

"Wenn man keine Zinsen mehr bekommt treibt man das Geld der Sparer in riskante
Anlageformen wie Aktien.
Es werden sich schneller blasen bilden ,die Immobilienprese schiessen in die Höhe Aktien auch und sobald die Zinsen irgendwann wieder steigen werden ,werden diese platzen und die nächste Krise kommt daher."
___

Was soll an Aktien riskant sein? Man kauft keine Schulden, sondern investiert in die (deutsche) Wirtschaft und wird Mitbesitzer des Unternehmens. Wenn man in eine Klitsche kurz vor Konkurs investiert, ja, dann ist es riskant, aber genauso, wie man sich kein schrottreifes Auto kauft, wird man sich vorher genau darüber informieren, ob es das Unternehmen womöglich noch in 10 Jahren gibt, bevor man investiert.
Ach, und wer Angst von Kursverlusten hat, kann sich ja eine Put-Option dazukaufen. Aber wer langfristig investiert, dem können kleinere Kursschwankungen herzlich egal sein - unterm Strich geht es mit gesunden Unternehmen nach oben.

Wo liegt heute das Problem?

@Gandhismus:
Vor 2008 war die Welt auch noch in Ordnung, ...

Danach ist sie doch immer noch in Ordnung.

Es geht nicht um die Sparguthaben!

Die Groschen des kleinen Mannes auf der Bank haben so gut wie keine Bedeutung für die Situation. Es geht um extrem hohe Staatsschulden und etwa in gleicher Höhe Privatguthaben bei wenigen Leuten, die diese aus Zeit- und organisatorischen Gründen niemals in privaten Konsum oder in Produktion stecken können. Und da diese Guthaben auch noch Zinsen kassieren wollen, fingert eine Geldmafia immer neue Finanzprodukte zurecht, die überwiegend den Staat und die Sozialsysteme plündern und die Täter bereichern. Es reicht nicht einmal, wenn man alle Sparguthaben verstaatlicht. Über Bodenbesitz und Schatzbriefe usw. sowie über Monopole auf Lebensgrundlagen wäre sofort wieder eine ähnliche Einkommensverteilung wie heute da.

@ skywalker: 8faches der Inflationsrate als absolut sichere Anlagerendite? Da hat man Dir aber hübsch was aufgeschwatzt. Oder bist Du im organisierten Verbrechen in leitender Stellung tätig?

@ bon1920 (18:02): stimmt, den Banken ist die Wirtschaft egal

hi bob1920,

absolute Zustimmung. Es ist absolut wahr, dass diesen Banken und in meinen Augen auch der EZB die Realwirtschaft absolut egal sind!! Mit so einer Politik wird die Realwirtschaft nämlich KAPUTT gemacht, statt aufgebaut!!

Dieses ganze billige Geld und die Geldentwertung führen ja erst in diese Deflationsspirale, die Herr Draghi eigentlich stoppen wollte!!

Von daher: Sie haben absolut recht, das Draghi mehrere eigene Interessen mit diesen Maßnahmen verfolgt:

1. dass die Schulden Italiens mit diesem billigen Geld kaputt gehen auf Kosten von uns Deutschen.

2. dass die Banken noch übler als vorher schon zocken können mit immer mehr Geld von uns Bürgern...

3. dass die Banken immer mehr die Regierungsgewalt übernehmen und die Politiker nichts mehr dagegen tun können.

Von daher: Draghi ist und bleibt der falsche Mann auf diesem Posten und die Zinsen gehören RAUF statt runter!!

@ Thomas Wohlzufrieden (18:09): ALLE haben dafür bezahlt!

hi Thomas Wohlzufrieden

Schwarzgeldalpen abbauen

exakt!!

Was man tun kann? Rigoros Steuerschlupflöcher stopfen

exakt

und das Geld der arbeitenden Bevölkerung zukommen lassen.

Das Geld wurde der gesamten Bevölkerung gestohlen, also muss es auch die GESAMTE Bevölkerung zurückbekommen und nicht nur die arbeitende Bevölkerung!!

Ihr wurde das Geld ja auch gestohlen, denn sie müssen ja die Steuerausfälle jener asozialer Elemente mit zahlen, die sich vor ihrer Steuerpflicht Fahnen fluchtartig wegschleichen.

Nicht nur die arbeitenden haben es bezahlt, sondern auch Rentner, Arbeitslose und Saison-Arbeiter und viele andere!!

Dieses Geld würden die betroffenen wieder sofort in die Wirtschaft stecken, da sie auf Grund Jahrelanger Enthaltsamkeit und Zurückhaltung ihrer "Kauflaune" enorm großen Nachholbedarf haben.

Ne..die würden das Geld erst mal anlegen für anständige Zinsen und sich ihr verlorenes Geld zurückholen!

@ Nadelspiel (18:10): der Warenkorb gehört aktualisiert

@ Naelspiel

Auch unserer Warenkorb hier in Deutschland gehört längst der Überarbeitung an,der die tatsächliche Inflation widerspiegelt.

stimmt, der Warenkorb gehört endlich auf den aktuellen Standgebracht und so aufgebaut, dass alle an die auf dem Markt erhältlichen Güter rankommen und die Güter für alle erschwindlich werden.

Allein die Lebensmittel sinken nicht im Preis nach unten.

stimmt, die Preise für Lebensmittel sind weitgehend stabil und dass ist auch gut so.

Wir haben wohl im Euroraum durch das Russlandembargo eine Schwemme u.a. von Äpfeln.

die können wir schon durchaus verwerten. Kein Problem. Lasst eure Backöfen anlaufen und macht eure Eisschränke aufnahmebereit. Und macht eure Getränkekisten im Keller aufnahmebereit für Apfelsaft-Flaschen...

Mit offenen Augen die Preise betrachten,jetzt zur Erntezeit,da schaudert es einen. 1,99 über 2,99 Euro für ein Kilo.

Das finde ich durchaus in Ordnung so (Mindestlohn!!)

@ Life18 (18:21): Sie haben von BWL und VWL keine Ahnung

@ Life18

Ihr Kommentar zeigt, dass Sie sich noch nie mit Betriebswirtschaftslehre und Volkswirtschaftslehre beschäftigt haben.

Deflation bedeutet: rasante Geldentwertung, mehr Güter auf dem Markt die aber keiner Kauft, weil sie zu teuer sind. Folge: Waren bleiben liegen, Jobs werden abgebaut. Die Folge daraus: beginnenden Rezession.

Und die Folge daraus ist: weiterer Arbeitsplatzabbau, noch weniger Investitionen, Gehaltssenkungen, unzufrieden Mitarbeiter, Abwenderung der Mitarbeiter aus den Firmen, das Firmensterben nimmt zu anstatt ab und damit wird eine gefährliche Spirale in Gang gesetzt. Und die Folge aus dieser Spirale ist, dass irgendwann die Phase der Depression erreicht ist.

Und Depression bedeutet: die Wirtschaft liegt komplett am Boden, das Geld ist nichts mehr wert, keiner kauft mehr was, das Firmensterben ist auf Höchststand, Arbeitslosigkeit grassiert und was die Folge davon ist?? Dass hier: soziale Unruhen bis hin zu Bürgerkriegen!!

und sowas wollen Sie nicht oder??

Der Leitzins - von realen Zinsen weit entfernt

Zumindest beim Schuldzins, wenn es nicht um Immobilienkredite geht.
Der Habenszins dagegen wird direkt gesenkt - und zwar kräftig.
Was könnte die Wirtschaft wohl ankurbeln? Die Senkung des Leitzinses hat sich ja als Nullnummer herausgestellt. Steuererleichterungen? Deutschland war in einem kritischen Zustand und hatte die Steuern erhöht. Nur durch Arbeitsmarktreformen konnte sich unsere Wirtschaft erholen.
Aber lässt sich Deutschland auf andere europäischen Staaten übertragen, etwa Spanien, Portugal, Griechenland?
Dort sind die Sozialleistungen drastisch reduziert worden, aber ein Neuerblühen der Wirtschaft lässt auf sich warten.
Neue Schulden zwecks Steuersenkungen sind aber auch keine Option, diese belasten zuerst einmal die Staatskasse.
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Ich frage mich: würde ich ein neues Land erfinden, wie würde ich es aufstellen, damit ich ohne Schulden alle Bedürfnisse der Bürger befriedigen kann. Wahrscheinlich die Bedürfnisse klein halten, so wie es früher einmal war :-)

Und die andere Seite der

Und die andere Seite der Medaille fallender Eurokurse ist, dass die Preise für Importe steigen. Das heißt importierte Energieträger wie Öl und Gas werden teurer, importierte Rohstoffe wie Metalle und Erze werden teurer, importierte Lebensmittel wie Bananen, Kaffee und Kakau werden teurer und so weiter.
Was man der Exportwirtschaft damit auf der einen Seite schenkt, nimmt man allen Unternehmen und Verbrauchern auf der anderen Seite wieder weg.
Glaubt man denn bei der EZB ernsthaft Europa wäre eine autarke Insel, die auf Importe nicht im gleichen Maße angewiesen ist wie auf Exporte?

@00:20 von Resistance1405

Sie schreiben: "Deflation bedeutet: rasante Geldentwertung"
Das Gegenteil ist richtig. Sinkende Preise bedeuten groessere Kaufkraft, d.h. das Geld ist mehr wert.
Was Sie meinen ist Inflation.

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