Kommentare

Wir werde schon bald sehr

Wir werde schon bald sehr "stabile" Verhältnisse haben ;)

Zinsen = 0%
Inflationsrate = 0%

Hurra! Oder doch nicht? :(

Die Europäische Zentralbank

Die Europäische Zentralbank (EZB) beobachtet den Trend nur schwach steigender Preise mit Sorge.
#
#
Liebe EZB ihr braucht euch keine Sorgen zu machen, die billigen Energiepreise sind nicht an den Verbraucher weitergegeben worden. Und siehe da, gestern hat ich eine Mieterhöhung von 5% im Briefkasten, diese darf ich auch noch freundlichst unterschrieben bestätigen.

Beruhigender Trend

Ich finde es gut, dass der Euro so wertstabil ist, wie keine andere Währung. Da muss sich die EZB eigentlich keine Sorge machen.

EZB besorgt , na sowas

worueber denn ? ueber gesunkene Energiepreise?

In Russland vertrauen

Würden wir die Sanktionen gegen Russland endlich weg lassen, dann könnte unsere Inflationsrate noch niedriger ausfallen.

Endstadium

Systemische Zerfallserscheinungen. Es ist schon skurril, in diesem "Finanzsystem", dass sinkende Preise die Stirnfalten anreizen.

Meiner Ansicht nach, werden wir im Herbst und Frühjahr weiterhin schlechte Nachrichten zB über die Wirtschaft erhalten, über (mehr oder weniger geheim gehaltene) Kreditklemmen, und Inflation, und dann wird die EZB Negativzinsen veranschlagen und dann wird es trotzdem nichts helfen, und dann wird irgendwann auch die Börse zucken und dann wird der ganze Finanzsaftladen zusammenknicken unter seiner eigenen Last des Geld hortens und der nichts bringenden Versuche Geld in Umlauf zu bringen. Skurill bis grotesk.

Schmerzmittel

"Sinkende Energiepreise" an den Satz werde ich denken, wenn ich demnächst tanke. Dann tut es nicht ganz so weh...

@Putin-Kuscher

"Würden wir die Sanktionen gegen Russland endlich weg lassen, dann könnte unsere Inflationsrate noch niedriger ausfallen."

Bloß nicht!
Was Sie hier wollen ist eine Deflation, das wäre eine Katastrophe.

@inkonjane
"EZB besorgt , na sowas

worueber denn ?"

Eine solch niedrige Inflationsrate im gesamten Euro-Raum impliziert eigentlich das es in einigen Ländern eine Deflation gibt.
Wenn dies stimmt ist die gesamte Strategie der EZB gescheitert.
Eine solch geringe Inflationsrate ist nicht besonders hilfreich. Wenn die Inflationsrate sich in eine Deflationsrate umkehrt, dann wird es sogar wirtschaftlich schlimmer.
Das Geld gewinnt dann zwar scheinbar an Wert, aber Schulden und andere Dinge werden dann unabzahlbar.
Man darf nie vergessen, wenn Produkte durch eine Deflation billiger werden, dann sinken auch Löhne und somit werden Produkte wieder billiger, weil man sie ja verkaufen will, aber man muss Leute entlassen usw usw.
Da ist eine Inflation etwas besser.

geringe Inflation kein Grund zur Sorge

.. sondern nur die Tatsache, dass die geringe Inflation wohl kein Dauerzustand sein wird. Die niedrigen Zinsen aber schon.

Inflation schaufelt Geld von unten nach oben

Wer wenig hat, muss seine paar Kröten verkonsumieren, um sich und die Familie am Leben zu halten. Die Eigentümer der Produktionsmittel leben gut und schaffen für den Gewinn weitere Produktionsmittel und Sachwerte an. Die machen die Steigerung der Inflation durch entsprechende Wertsteigerung mit. So werden durch Inflation Reiche reicher und Arme bleiben arm. Aber so funktioniert unser derzeitig installiertes System. Weil sozialistische Alternativsysteme gescheitert sind (wurden), wird sich unser System nur durch die ihm innewohnende Expansionskraft erledigen - es platzt eine Tages. Bis dahin halten wir's wie der vom 20-stöckigen Hochhaus stürzende Optimist, der in Höhe des 2. Stocks meint, dass bisher doch noch alles gut gegangen sei.

2 % Inflation ...

... die sollten wir haben.

Denn darauf ist unser System aufgebaut. Wer ein bisschen wirtschaftliches/finanzielles Verständnis hat weiss, dass unser gesamtes westliches Wirtschaftssystem auf diese Zahlen aufgebaut ist.

Es würden sich viele wundern, wenn wir erst einmal ein halbes, oder gar ein Jahr Deflation hätten.

Aber vielleicht sollten einfach mehr Löhne gezahlt werden?! Ich persönlich hätte nichts dagegen, wenn dann noch genug Arbeit für uns da sein sollte.

Von unseren Damen und Herren Oberen sollte "ein wenig viel mehr" Sorgfalt auf das Zusammenspiel der wirtschaftlichen Daten und der darauf folgenden sozialen Veränderungen gelegt werden. Wenn die Masse der Bevölkerung nichts mehr kauft(-en kann), nur noch auf Pump/Kredit/Leasing oder Gottweißwasimmer, dann ist irgendwann das Ende der Fahnenstange erreicht. Und bitte: Nicht so leicht mit Bankkrediten umher werfen. Das spielt auch noch eine sehr große Rolle.

@Shantuma:

Das Geld gewinnt dann zwar scheinbar an Wert, aber Schulden und andere Dinge werden dann unabzahlbar.

Das "scheinbar" sollte man besser weg lassen und wie bezahlbar Schuden in einer Deflation sind, hängt wesentlich von den Zinsen ab und die sind gegenwärtig niedrig.

Sorge derzeit unbegründet

Der Beitrag sagt doch selbst, dass die Deflationsängste unbegründet sind: "Grund für die niedrige Inflationsrate sind insbesondere sinkende Energiekosten. Sie fielen im Durchschnitt um 2,0 Prozent."

Welches Unternehmen sollte denn von Investitionen abgehalten werden, nur weil die Energiekosten derzeit so niedrig sind? Würde es sich auf alle Güter beziehen wäre die Befürchtung gerechtfertigt; dies ist aber nicht der Fall.

@Thomas Wohlzufrieden

""Sinkende Energiepreise" an den Satz werde ich denken, wenn ich demnächst tanke. Dann tut es nicht ganz so weh..."

Ich führe eine Tabelle wo ich was tanke und wieviel ich dafür zahlne.

Der Sprit war in den lezten Tagen so billig wie schon lange nicht mehr. Aber vieleicht leben sie ja in einem anderen Staat,...

Inflation und Wahrheit

Merkwürdig ist allemal, dass bei angeblich so geringen Preissteigerungen bei den Menschen wenig davon ankommt. Da stimmt entweder der Warenkorb nicht, die Berechnungsmethode oder der Bezugszeitraum. Ich glaube solchen Statistiken noch weniger als manchen Politikern. Und das ist auch gut so.

@Shantuma

Hmmm ... Deflation ist doch eine "Entwertung von Sachwerten und Aufwertung von Geld". Wäre doch eigentlich prima, denn dann hätten die Leute mit "weniger Lohn" mehr "Geld-Gegenwert" in der Tasche. Und man müsste nicht einmal streiken.

12:47 von Gandhismus

Wann werden Sie mal recht bekommen, mit Ihren Aeusserungen?
Sie schreiben es nun ja schon Jahre lang !

@Inflation schaufelt Geld von unten nach oben 13:43 KG-Berater

Sehr gut formuliert.
Charly M. würde sie als "Hauptkommentator der Vermittlungsebene" einstellen.

Der Genauigkeit halber muss ich
ihren 2.Stock korrigieren:
Wir sind bereits im Ersten flüstert mir Charly gerade zu.

Sei's drum.
Wird höchste Zeit dass die Chancengleichheit wieder hergestellt wird:
Jeder bekommt demnächst halt wieder mal 40.
Jetzt heissen sie halt Euros.

Einfache Lösung: Berechnungsmodus wieder mal ändern

Bisher wurden doch alle paar Jahre die "Warenkörbe" "angepasst" - immer mit der Folge, dass die Inflation auf einmal niedriger war als vorher. Beim Bürger, ganz real, ist die Inflation doch eh viel höher als 0,3 %. gebühren, Lebensmittel, Kosten für Bildung , Anwälte, Mieten steigen wesentlich stärker.
und:
Wir exportieren unsere Inflation. Was würde unsere Kleidung kosten, wenn sie nicht unter erbärmlichen Bedingungen hergestellt würde? Was würde unsere Nahrung kosten, wenn wir nicht unseren Heimatplaneten vergiften würden? Was würde unsere Energie kosten, wenn wir nicht unsere Umwelt zerstören würden? Wir verlagern einen Teil der Preissteigerungen auf die sog. 3. Welt und auf unsere Kinder. Viele Preise konnten nur deshalb stabil bleiben, weil wir die Dreistigkeit besitzen, andere Menschen und unsere Kinder dafür zu bestrafen. Durch Umweltzerstörung, Gentechnik, Lebensmittelchemie und Billigarbeiter sichern wir uns vorübergehend(!) stabile Preise; die wahre Inflation bezahlen andere

Zur Information

Es geht hier um die Inflation im Euro-Raum, und nicht in Deutschland.

Die Inflation in Deutschland beträgt zur Zeit etwa 1%.

Das ist doch sehr, sehr schlecht, oder?

So wie ich das verstanden habe, wird es bei niedriger Inflation schwieriger Kredite abzubezahlen.

Bei einer Deflation wird das abbezahlen unmöglich.

Man muss ja eine feste Summe an Geld abbezahlen und bei einer Inflation ist es leichter an das Geld zu kommen.

Märchenstunde

Es gibt in Deutschland keinen billigen Sprit. Das Benzin ist nur Tage- manchmal sogar nur Stundenweise, etwas weniger teuer. Ach ja, Stichwort Gaspreis, da heißt es, das er an den Ölpreis gekoppelt ist. Aber wohl nur dann, wenn der Selbe steigt, sinkt er, kann man davon beim Gaspreis nichts bemerken.

@ ulf K

Genau so ist es!
Wir bekommen sowieso nur marktkonforme Statistiken vorgesetzt.
Man stelle sich vor, die tatsächliche Inflation liegt bei 2,5%. Dann wäre Draghi gezwungen, die Sparzinsen zu erhöhen. Dann würden etliche Banken zusammenbrechen. Aus diesem Grund wird uns die angebliche niedrige Inflation vorgegaukelt, damit die Zinsen niedrig bleiben können.

Darstellung: