Ihre Meinung zu: EU will Milchbauern nach russischem Importverbot unterstützen

28. August 2014 - 16:02 Uhr

Nach dem russischen Importstopp für viele Lebensmittel aus der EU hilft die EU Milchbauern und Käseherstellern. Sie will die Kosten zur Einlagerung von Butter, Magermilchpulver und einigen Käsesorten übernehmen - zumindest teilweise.

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Kommentare

Ich habe auch einen Vorschlag.

Diese Produkte sind in Tafel-Laden sehr gewünscht. Neulich haben Sie selber berichtet, dass viele Leute in Deutschland in Armut leben. Es wäre große Hilfe für die Leute.

Soll das etwa heißen, daß die

Soll das etwa heißen, daß die Industrie- und Hochlohnstaaten der EU in einem solchen Umfang Milch und Milchprodukte in das Agrarland Rußland exportieren, daß überhaupt Hilfen der EU nötig sind, um den fehlenden Absatz auszugleichen?

Unfassbar

Mit anderen Worten, die Milchseen und Butterberge werden weiter anschwellen, während sich immer mehr Menschen diese Produkte in Deutschland nicht mehr leisten können. Unser System wird immer kranker.

Wie war das noch mit Angebot und Nachfrage?

Ein Kennzeichen unserer Marktwirtschaft? Europa wollte den ukrainischen Markt per Assoziierungsabkommen erobern, verliert dadurch den russischen Markt und greift jetzt zu DDR-Methoden um den "europäischen Bauernstaat" zu unterstützen.

zu den eigentlichen Subventionen

kommen also noch weitere Subventionen dazu?
Ich als Steuerzahler bin nicht damit einverstanden.
Außerdem sehe ich schon die nächste Klage der Waffenlobby, die dann ja auch auf Grund von bestehenden Verträgen das Recht hätte ihre Verluste einzuklagen.

Die Politik ist nur noch Lobbygesteuert.

@Wohlzufrieden: Wieso immer

@Wohlzufrieden: Wieso immer kranker? Wer dieses Geldsystem mit seinem exponentiellen Zinseszins für Gesund hält, der versteht Mathematik nicht! Immer mehr Menschen haben es durchschaut, das jetztige ist von Anfang krank. Und die Eliten, die es zwanghaft am Leben halten wollen, sind es ebenfalls. Es fehlt nur der gemeinsame Konsens dieses auch zu erkennen und schon sitzen die Verursacher in einer geschlossenen Anstalt. Wahrscheinlich wird es auch so kommen...

Logik

@ SirArthur,
"Die Politik ist nur noch Lobbygesteuert."
Anders formuliert; Verbrecher sitzen keineswegs nur im Gefängnis.

um 18:07 von Hugo Wollmaus

Guter Kommentar. Gruß.

@ glock20x (17:16): Milch für Kinderkrippen u. Kindergärten

hi glock20x

Das ist mal ein guter Vorschlag, den ich auch gut finde. Außerdem würde ich die Milch zusätzlich dazu auch an Kinderkrippen und Kindergärten abgeben. Auch dort ist die Milch gerne gewünscht. Kinder trinken sowas gerne.

Außerdem könnt ihr Milch auch gerne in Eisdielen abgeben, damit Speiseeis hergestllt werden kann.

Also: her mit der Milch statt wegschütten.

Wer nach den Sanktion der RF

Wer nach den Sanktion der RF auf verbilligte Ware (Lebensmittel) hoffte wird endtäuschend.
Teilweise werden agra Produkte aufgekauft und vernichtet.
Damit in den Läden der Preis stabil bleibt.
Was unlogisch ist weil da Steuergelder verwendet werden.

Ich erinnere mich noch aus meinem Geschichtsbuch wie in der Welt-Wirtschaftskriese amerikanische Farmer Milch ins Meer gossen. Ist dieser Kapitalismus wieder soweit?

freie marktwirtschaft soll das sein ?

welche garantien bekommt eigentlich der bürger, wenn z.b. strom, gas, öl, teuerer wird?
werden nun z.b. äpfel billiger, da ein überangebot vorhanden ist?
wer gleicht dem bürger die inflation aus, weil die habenzinsen erheblich unter der inflationsrate liegen?
oder gibt es gleiche und gleichere ?
welch ein betrug..........

Kinder & Kindeskinder bezahlen für die Fehler . . .

. . . der sog. Politiker in jeder beliebiegen Höhe.

Gewinne privatisieren - - - Verluste sozialisieren

Wann werden die Verantwortlichen zu Verantwortung gezogen? Braucht es erst eine Revolution, oder geht es friedlich?

Logik der EU Aggrarsubventionen und deren Folgen

EU subventioniert die europäische Landwirtschaft, um damit Hungersnöte in der EU zu verhindern und damit das herrschende System stabil zu halten. Bekanntlich führen Hungersnöte zu Unruhen und Revolutionen (vor allen in Frankreich).

Die dabei entstehende Überproduktion wurde früher nach Afrika zu Billigstpreisen exportiert. Dies führte dazu, dass Afrikas Landwirtschaft nicht dagegen konkurieren konnte und deswegen größtenteils zerstört wurde. In Jahren, in denen die Überproduktion in der EU klein war, führte das mangels eigener Landwirtschaft zu Hungersnöten in Afrika.

Seit über 10 Jahren wurde für die Überproduktion Rußland als Absatzmarkt entdeckt, was dazu führte, dass die russische Landwirtschaft fast am Ende ist. Jetzt mußte Rußland diese Reißleine ziehen, da die gleichen Verhältnisse, wie in Afrika Rußland drohte. Ukraine-Konflikt ist willkommener Grund dafür.

Nächster Winter könnte recht kalt in östlichen EU-Ländern werden....

Putin bitte nicht verärgern

Wir sollten diese Sanktionen gegen Russland unbedingt zurück nehmen, denn sonst wird uns Russland den Gashahn abdrehen und dann werden wir ja sehen, wie wir im Winter frieren werden.
Putin ist klug und geduldig, aber wir dürfen seine Geduld nicht überstrapazieren.

Wir müssen zurückhaltend sein

@Thomas Wohlzufrieden:
Unfassbar ... Unser System wird immer kranker.

Das stimmt und Putin ist im Recht. Die Konfrontation mit Russland können wir uns gar nicht leisten.

@Putin-Kuscher

Gute Satire.
Mich k.... das ewige Kuschen vor Putin ehrlich gesagt auch an.

Oh Gott, nur noch 3 Monate !

Dann naht der 1. Advent, es ist der 28. November 2014. Kein Gas, aber Gott sei es gedankt : Ich habe noch Strom !
Putin zum Trotze schmeiße ich den Herd an, den Glühwein habe ich bereits im September erstanden (war es bei Aldi, Lidl oder Pennynetto ?), langsam wird er im Topf warm. In Deutschlands Innenstädten herrscht Verkehrschaos, aber nicht weil es schneit, sondern weil meine Mitbürgerinnen sich im Auto an ihrer Heizung ergötzen. Derweil sitze ich im Wintermantel (wenn ich den nach dem letzten milden Winter weggeworfen hätte, nicht auszudenken !) und schlürfe an der ersten Tasse Glühwein.
Nein - nicht zu glauben !
Hört endlich auf, den Putin zu ärgern.
Denn sonst müssen Hunderttausende in ihren Autos die deutschen Straße verstopfen oder eben wie ich in drei Monaten in den eigenen vier Wänden frieren .......

@ Forengeschwätz

"@Putin-Kuscher

Gute Satire.
Mich k.... das ewige Kuschen vor Putin ehrlich gesagt auch an."
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Das ist hier systemimmanent, bestimmte Entscheidungen muß ich auch hinnehmen, da ich glgtl. nicht die Mehrheitsmeinung vertrete. Apropos, was denken Sie denn, wie das Votum der Bevölkerung ausgefallen wäre, hätte man sie gefragt, ob EU-Annäherung von Rumänien, Bulgarien bzw. Assoziierungsabkommen mit der Ukraine gewünscht seien?

Gefragt wurde nicht, dafür hatte man die Entscheidungsträger ja gewählt. Dieses Prinzip wurde allerdings in der Ukraine durchbrochen, die nächsten Wahlen nicht abgewartet. Nun steht man vorm Scherbenhaufen: Das Ganze wird die inhomogene Ukraine ggf. zerreißen.

Den Ukraine-Konflikt jetzt auf Putin zu reduzieren, schränkt die Debatte ein und erschwert die Annäherung an den Kern.

@tervisekks

"Den Ukraine-Konflikt jetzt auf Putin zu reduzieren, schränkt die Debatte ein und erschwert die Annäherung an den Kern.“ Am 28. August 2014 um 23:59 von tervisekks

Aber es macht alles so schön einfach wie in Irak und Libyen...
Da ist jetzt auch alles ganz toll, weil man einen Bösen ausfindig gemacht hat.

@ 23:10 von AlexK

Desinformation und Drohung werden hier niemanden beeindrucken ...

@ 23:59 von tervisekks

Sie bringen die Dinge ganz schön durcheinander (repräsentative Demokratie in Deutschland/Vereinbarungen auf Ebene der EU/autonome Entscheidungen souveräner Dritter/deren innenpolitische Gegebenheiten) - und das hilft ganz bestimmt nicht dabei sich "dem Kern anzunähern", sondern ehr dabei, sich etwas zurechtzubiegen.

Im übrigen bestimmt Herr Putin die russsiche Ukraine-Politik maßgeblich und teils auch ziemlich einsam. Die Einmarscherlaubnis des Parlaments muss man da nur mal als Stichpunkt heranziehen ...

@ Phonomatic

"Sie bringen die Dinge ganz schön durcheinander (repräsentative Demokratie in Deutschland/Vereinbarungen auf Ebene der EU/autonome Entscheidungen souveräner Dritter/deren innenpolitische Gegebenheiten) - und das hilft ganz bestimmt nicht dabei sich "dem Kern anzunähern", sondern ehr dabei, sich etwas zurechtzubiegen."
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Ich denke, da ging nichts durcheinander.

Der neutrale Leser hat erkannt, es wurde lediglich angemerkt, daß sowohl in der Ukraine unter Janukowitsch (in Friedenszeiten frei gewählter Präsident) sowie in den Staaten der EU Entscheidungen getroffen wurden, wobei das Volk im Einzelnen nicht befragt wurde.

Derartige Entscheidungen werden in repräsentativen Demokratien in der nächsten Wahlperiode korrigiert. In der Ukraine ging man einen anderen Weg (Maidan). Dies fällt den Beteiligten nun auf die Füße. Man destabilisiert kein inhomogenes Land (ungestraft).

Ukraine emanzipiert sich

@tervisekks:
In der Ukraine ging man einen anderen Weg (Maidan). Dies fällt den Beteiligten nun auf die Füße. Man destabilisiert kein inhomogenes Land (ungestraft).

Ich hoffe, die Ukrainer können ihr Land dennoch stabilisieren und als Ganzes erhalten. Sie können sich hoffentlich sogar aus dem Schatten des großen Nachbarn lösen und sich der EU anschließen. Emanzipatorische Bestrebungen hatten schon immer meine Sympathien.

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