Kommentare

Die DB ist hier im Recht

Ich bin genau wie die DB der Meinung, dass konkurrierende Tarifverträge für die gleiche Berufsgruppe das Arbeitsklima nachhaltig zerstören würde.

Wenn, dann sollten beide Gewerkschaften gemeinsam im Sinne ihrer Mitglieder verhandeln.

Liebe TS

Koenntet ihr bitte das "verkuerzung der Wochenarbeitszeit Von auf 37 Stunden" klaeren?

Von was auf was?

Solche Forderungen sind Assozial weil...

...dadurch wird das Geld, für das wir gestern gearbeitet haben entwertet. Solange die Leitzinsen künstlich auf Null gedrückt werden darf es auch keine Lohnerhöhungen mehr geben.

Es ist eine Schande, daß für die gleiche Arbeit immer mehr Geld gefordert wird.

Am besten, wenn die Gewerkschaften verboten werden. Für uns Arbeitnehmer mit Ersparnissen bedeutet jedes Prozent Lohnsteigerung über dem Leitzins eine Lohnkürzung, denn was nützen einem 1000 Euro mehr Lohn im Jahr, wenn dadurch die Ersparnisse und die Altersvorsorge 10000 Euro an Wert verlieren.

Es muß endlich Schluß mit der Ungerechtigkeit sein. Es darf keine Politik mehr für Menschen gemacht werden die Verschuldet sind und keine Politik mehr gegen Menschen mit Ersparnissen.

Wir sind eine Gesellschaft. Politik zugunsten einer Gruppe ist einfach nicht mehr Tragbar. Wo bleibt da die Gerechtigkeit?

au weia

das klingt, als könne es richtig interessant werden.

Bin ich froh, dass ich demnächst nicht mit der Bahn fahren muss....

Alter Streit?

Ist es nicht ein alter Streit wer wen vertreten darf zu wechen Bedingungen zu wessen Einflußsphäre? Ich hörte aber darüber hinaus in der Lokalzeit Aachen das jahrelanger Stellenabbau zu Engpässen nicht nur in Mainz führten u. z.B. im kleinen Aachen bei der DB immer noch bis zu 100 Stellen fehlen würden u. das Mainzer Stellwerkspersonal- Problem noch nicht gelöst sei?Ich hörte das nur zufällig u. frage mich natürlich.Da scheint nicht nur das Problem zwischen verschiedenen Gewerkschaften zu liegen u. das schon so manches Jahr?Wer hat im Augenbick den schwarzen Peter?Die Gewerkschaften,die DB,die Kunden wohl in jedem Fall demnächst oder sogar der Steuerzahler als Aktionär der DB die ja noch Frühpensioniert auf Steuerzahlerkosten u. Strecken so lange verkommen lässt bis der Steuerzahler wieder gibt usw.?Vielleicht landen dann die Ex-Manger in Berlinflughäfen zu günstigeren Preisen wie bei der DB um sich mit den Gewerkschaften zu einigen?

@17:58 von Weggelaufener

Von 39 Stunden auf 37.

Ich hoffe der Artikel wird auch gelesen..

..bevor das Gewerkschaftsbashing losgeht.

Hier ist es ja eindeutig die Bahn die das Problem ausgelöst hat.

ich finde,..

bei der DB verdienen die leute genug...erschreckend die gier dieser leute...

CDA gegen IG Metall war doch auch kein Rückschritt

Ich verstehe das Geschrei nicht.
Als die CDA mit Dumpinglöhnen die Arbeitnehmer in Billigbetrieben "vertrat" und damit die IG Metall-Verträge aushebelte, empfand das die CDU&Co. als Fortschritt. Konkurrenz belebt das Geschäft usw.
Warum ist das nun auf der
Arbeitnehmerseite anders? Soll doch die Gewerkschaft die Unterstützung der MA bekommen, die das beste Angebot heraushandelt.

Konkurrenz belebt das Geschäft!

Im Übrigen ist der DGB viel zu weit an den Arbeitgebern dran. 20Jahre ohne Lohnzuwachs sind zuviel!

Einheitsgewerkschaft

Wenn es auch nicht in die Zeit passt:
Alle Partikular"gewerkschaften", wie immer sie sich rechtfertigen, wie immer sie sich nennen mögen, sie schwächen den Gedanken der Gewerkschaft.

All jenen nicht DGB-Gewerkschaften sei deshalb hier entgegengerufen: Klassenunbewusste Spalter, pfui!

Das Ergebnis der partikularen Gier der Lokführer zeigt sich hier ja nun deutlich.

Marx sagte nun mal nicht "Entsolidarisiert Euch"....

Wein predigen und Wasser ausschenken

Ganz ehrlich: Ich habe als Externer viele Unternehmen erlebt, aber nirgendwo waren die Arbeitsbedingungen so schlecht und die Gehälter so niedrig wie bei Betrieben in Gewerkschaftsbesitz.

Das sollte mal zu denken geben....

Die liebe Bahn

und die Gewerkschaft.

Um über etwas zu diskutieren benötigt der Mensch auch Fakten,das heißt für wie viel Stunden die Woche bekommt der Mitarbeiter jetzt sein Geld und in welcher Höhe.

Und was soll er dann arbeiten und zu welchem Lohn,dann können wir darüber diskutieren ob das real ist oder überzogen.

Der Rest ist Glaskugel lesen.

Gruß

so so ... was verdienen

so so ... was verdienen "diese Leute" denn so?

Kurze Info:

Lokführer in Deutschland verdienen unterhalb des deutschen Durchschnittseinkommens von derzeit 41000 € brutto: Einstieg aktuell bei knapp 2500 € brutto, Ende (nach 25 Jahren) bei 3010 € brutto (Letzteres = 36120 € im Jahr).
Im europaweiten Vergleich sind die deutschen Lokführer gemessen am Lebensstandart des jeweiligen Landes die am schlechtesten bezahlten.

Das ganze bei 39 Stunden pro Woche mit Früh-, Tag-, Spät- und Nachtdiensten zu unterschiedlichen Uhrzeiten, wobei die Überstunden zum Jahresende gerne im Dreistelligen liegen bei Schichten zwischen 7 und 12 Stunden (Schnitt ca. 9) am Tag im Regionalverkehr.
Die Verantwortung für die Menschen liegt im Berufsverkehr bei der S-Bahn bei etwa 1500 Menschen PRO Fahrt, pro Schicht im Schnitt 4-6 Fahrten, abhängig von Schichtlänge und Fahrtdauer.

Wie genau die Verhältnisse bei Zugbegleitern sind, kann ich nicht sagen, vom Gehalt her liegen sie aber ein paar hundert Euro unter den Lokführern.

Wer kennt sich denn aus...

mit den interenen Tarifverträgen der Bahn? Kann einer der Schreiberlinge hier dazu was beisteuern?
Ich kenn diese Verträge nicht (!) und werde mich hüten hier das Personal als Faul und Geldgeil zu beschimpfen. Es ist ja fast beschämend was man hier lesen muss.

Es wird wohl Gründe geben warum die eine Gewerkschaft solche Forderungen stellt.

An den Spartengewerkschaften

An den Spartengewerkschaften sind die Konzerne selber schuld... sie selbst haben doch angefangen die Tarifeinheit im Konzern aufzukündigen, indem immer neue unter-unter-Schwestern gegründet wurden um die Arbeitnehmerschaft zu spalten und schlechtere Bedingungen durchzudrücken.
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Dass die Arbeitnehmer den Spieß umdrehen ist nur folgerichtig.
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Gerade die Deutsche Bahn und die Lufthansa sind Paradebeispiele für diese verachtungswürdige Politik.

@kaiseradler 18:42

Danke.
War mir gar nicht bewusst, dass in Deutschland noch jemand nach Tarifvertrag mehr als 35 Normalstunden arbeitet.

die GDL ist unbeliebt

Zumindest auf Seite der DB.

In den vergangenen Jahren hat die GDL hart für ihre Mitglieder verhandelt. Da waren andere Gewerkschaften sehr viel nachgiebiger.

Nun kann es nicht sein, dass Lokführer A ein Gehalt A bekommt, und dafür z. B. 40 Stunden Pro Woche arbeiten muss, und Lokführer B ein Gehalt A+X, und dafür nur 37 Stunden pro Woche seiner Tätigkeit nachkommt. Oder vielleicht doch?

Vielleicht sollte man sich endlich von dem sozialistischen Gedanken verabschieden, dass jeder gleich bekommen muss.

mal eine einfache Frage:

Was ist eigentlich mit den Bahnmitarbeitern, die keiner Gewerkschaft angehören? Dürfen die sich dann den ihnen genehmen Tarifvertrag aussuchen, oder müssen die ihren Vertrag gar selbst aushandeln?

Ich finde es lächerlich, wie hier die "Macht" der organisierten Beschäftigten zersplittert wird in einzelne Berufsgruppen-Gewerkschaften. Man stelle sich mal vor, sowas hätte es vor 50 Jahren bereits gegeben. Was wäre das ein Segen für die Arbeitgeber gewesen...

Über soviel Dummheit kann man nur noch den Kopf schütteln.

@ 21:55 von Kaladhor

Ja, die können sich den Tarifvertrag aussuchen, der für sie gültig sein soll.

Doch bin auch ich dafür, dass ganz klar und endgültig die Zuständigkeiten geklärt werden (z.B. GDL Fahrpersonal, EVG Fahrdienstleiter, Disponenten etc.). Denn diese "Konkurrenz" behindert auch außerhalb von Tarifkämpfen ein effektives Arbeiten für die Mitglieder beider Gewerkschaften.

um 20:59 von Kaiseradler

Danke für die Info !

@21:17 von Weggelaufener

Für Landesbedienstete gilt in Hessen:
- 40 Std. / Woche für Arbeiter und Angestellte
- 42 Std. / Woche für Beamte

Die Bahn will natürlich lieber nur einen Verhandlungspartner

mit nur einem einzigen Tarifvertrag der pro Jahr verhandelt und betreikt wird.

Kann ja nicht sein, dass diese Woche die Lokführer streiken und in der nächsten die Mitarbeiter im Reisezentrum und die Woche darauf dann die Leute im Stellwerk.

Deshalb übt die Bahn druck auf die "Sparten" Gewerkschaften aus ..aber wie es aussieht geht es nach dem abgelaufenem "Waffenstillstand" für die Bahn ganz schnell nach hinten los.

:)

Divide et impera

Über Jahrzehnte haben Arbeitgeber versucht, die Zersplitterung der Gewerkschaften zu fördern, um die Interessenvertretung der Beschäftigten zu schwächen.

Mit AUB ('gelbe Gewerkschaft') gelang es sogar, eine arbeitgebernahe Gewerkschaft zu etablieren (zu den Stichworten 'Schmiergeld, Untreue, Betrug, Steuerhinterziehung' etc. siehe zB Wikipedia).

Mit den Spartengewerkschaften unter der Flagge von dbb Tarifunion wird jetzt ein Schuh daraus.

Die Bahnen haben zunehmend Befugnisse der Zugführer (umgangssprachlich Oberschaffner, eher EVG-organisiert) auf die Triebwagenführer (umgangssprachlich Lokführer, eher GDL-organisiert) übertragen, um Zugführer einzusparen.

Das rächt sich nun!

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