Ihre Meinung zu: FAQ: Was bedeutet das Urteil im Fall Mollath?

14. August 2014 - 16:52 Uhr

Das Wiederaufnahmeverfahren war für Mollath die einzige Chance, gegen seine jahrelange Unterbringung in der Psychiatrie vorzugehen. Doch was ihm der Freispruch bringt und welche Folgen er hat, erklären

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Kommentare

Ein Freispruch für die Bayrische Justiz

Ähnlich wie das neue Psychtrische Gutachten vor allem den eigenen Berufsstand in Schutz nahm hat dieses Urteil nur ein Minimum an Recht gesprochen es ist vielmehr Deckung und Freispruch der Vorinstanz. Der zugrunde liegende Banken und Korupptionsskandal der möglicherweise bis in die bayrische Politik reicht bleibt so im Hintergrund. Es ist ja einfacher dem Angeklagten "Penetranz und extremes Misstrauen" vorzuwerfen...

Bedeutungen

Gesetzt, dass Herr Mollath Recht hat und er seine damalige Frau nicht misshandelt hat, sondern dass diese aus ganz persönlichen Gründen ihn gerichtlich mit einer Falschaussage belangen wollte - so hat doch dieser Urteilsspruch zur Folge, dass Herr Mollath nicht weiter gegen seine Ex vorgehen kann. Da aber die eigentliche Ursache der Falschaussagen - auch einiger weiterer Zeugen im Umfeld von der Ex-Frau Mollaths - auf einen Finanz- oder Steuerbetrug hinweisen, ist doch mit dem Spruch auch dort eine Weiterverfolgung aller Vorwürfe des Komplotts gegen Herrn Mollath verhindert. Demnach wäre der "Schuldspruch" des Gerichtes einer Körperverletzung, die in Unzurechnungsfähigkeit begangen wurde, gleichzeitig ein Schutzwall für alle jene, die Herrn Mollath aus ganz anderen Gründen ans Leder wollten. Oder sehe ich das falsch?

Kein angemessener Ausgleich

Gustl Mollath – nun steht es fest: Sieben Jahre zu Unrecht weggesperrt in der Psychiatrie. Er soll dafür, wie man hört, 25 Euro pro Tag Entschädigung erhalten, das sind nach meiner Rechnung pro Jahr etwa 9.100 Euro und im gesamten rund 64.000 Euro. Ist das ein angemessener Ausgleich? Natürlich nicht. Als gesunder Mensch aufgrund eines Gerichtsurteils sieben Jahre zu Unrecht unter lauter psychisch Kranken weggesperrt sein – dafür ist diese Geldentschädigung viel zu gering.

Trotz BANK-offenbarter Motive der Klägerin=Straftat glaubwürdig?

TS:"..sprach es ihn wegen möglicher Schuldunfähigkeit frei. ..Gutachter hatte...eine psychische Störung und paranoide Symptome bescheinigt..M sei gemeingefährlich.
Das Gericht verurteilte M also nicht, ordnete aber die Unterbringung M in der Psychiatrie an. M legte gegen diese Entscheidung Revision ein - erfolglos...
Wird - wie im Fall M - eine Wiederaufnahme... nicht schlechter gestellt werden darf als im ersten Urteil...
Im zweiten Anklagepunkt, den zerstochenen Autoreifen, fehlen dem Gericht schon die Beweise dafür, ..
bezüglich der Misshandlung von Mollaths Frau ... Tatbestand sei erfüllt, zu einer Verurteilung komme es aber nicht, weil M bei der Tat möglicherweise schuldunfähig gewesen sei. ..
aber, dass nur derjenige ein Rechtsmittel einlegen kann, der durch das angegriffene Urteil "beschwert" ist. Da M freigegsprochen wurde, ist das nicht der Fall.
"<
=>no Berufung, M=Freispruch & Frau glaubwürdig trotz deren Bank-offenbarte Motiv=Schutzbehauptung? des o.a. Straftatbestandes?!

Das kann nur ein erster Schritt sein

Wann wird der zugrunde liegende Banken- und Korupptionsskandal der möglicherweise bis in die bayrische Politik reicht verhandelt?

der Mann ist doch kein Schläger

Wieviel Einfluss steckt denn immer noch in diesen Gerichten?

17:43 von Izmi Bedeutungen...Schutz-Urteil&Bay Finanz-Politik

Ihr Beitrag stellt genau das fest, warum die Ehefrau als glaubwürdig eingestuft wurde, denn selbst wenn die Beweise ihrer Falschaussage auf dem Tisch liegen, der Richter hat sich laut Gesetz nur nach dessen Würdigung der Gesamt-Sachlage-die hier sehr komplex in Breite, Tiefe der Beweisantritte eines "Komplottes" zu würdigen ist. Er kann Zeugenaussagen, B-antritte nicht zulassen, nicht protokollieren ... als unglaubwürdig usw einstufen.
Was hier im Finanz-Steuerbetrug enormen Ausmaßes in der Komplottbehauptung M's ein besonderes "Gschmäckle" hat für den, der die Kleinigkeiten des Verfahrens z.B. vor dem Gerichtssaal entscheidender Prozessare mitbekommen hat:" ..Dem schaut ja der Irrsinn schon aus den Augen raus.."!
Dazu passen ja auch die Probleme der vom Verteidiger M's abgewiesenen Beweisantritts-Forderungen M's die zum "Zwangsverteidiger" führten:
Versuche einer ein Komplott ohne die B-Anträge M's rec htsfähig nachzuweisen wenn "Hohe Politik" betroffn ist.

Schutzwall-Urteil allemal

Aber eigentlich..

..kann man ihn schon als Quertreiber ansehen..solche Leute ecken leicht an,verstricken sich in Widersprüche und Versxhwörungsgedanken und landen schon mal in der Psychiatrie.

Was nicht in Ordnung ist,war die Länge der Unterbringung in der Forensik..

Ein Fachkrankenpfleger für Psychiatrie

Dank an Herrn RA Strate

Das LG Regensburg hat sehr gut
daran getan, Herrn Collega Strate
aus Hamburg als Pflichtver-
teidiger im Fall Mollath zu bestellen.

Der sehr berufserfahrene und umsichtig agierende Strafver-
teidiger, Herr Gerhard Strate, hat die entsprechende Verteidi-
gungstätigkeit "auf's Auge gedrückt" bekommen. Einem Bestellungsbeschluß darf sich kein Strafverteidiger ohne
weiteres entziehen, sondern muß
diesem nachkommen. Ausnah-
men sind selten !

Vielleicht = dies noch 1 Relikt
aus wilhelminischer Zeit im an-
waltl. Standesrecht !?

Die Strafkammer hat aber mit
der Bestellung eines der besten
der sehr guten Strafverteidiger
dennoch 1e sehr gute Hand be-
wiesen: Sie hat sich die Aufgabe
der Wahrheitsfindung keines-
falls leicht gemacht.
Ganz im Gegenteil :
Zum einen bestand die Crux
darin, berufungsverfahrensrechtl
Relevantes in das Procedere
einzubringen, zum anderen aber
auch, den beweismittelmäßig
alten Sachverhalt neu aufzube-
reiten. Bravo, Hr. Collega !

Schade, daß Hr. M. pfuschte !

...

Das trotz der erheblichen Hinweise auf die Unglaubwürdigkeit der Frau hier der Straftatbestand der Misshandlung trozdem als erfüllt angesehen wird hat schon mehr als ein "Geschmäckle".
Mein Nachbar meinte eben als es um das Thema ging: "Hätte er [Mollath] eben auch bei einer Bank in hher Position arbeiten sollen."
Dem ist glaube ich nichts mehr hinzuzufügen.

mollath FAQ

man sollte mal eine andere frage stellen, da behauptet jemand seine frau die in einer Bank arbeitet ist in illegale Geschäfte verwickelt und der Mann zeigt sie an. was macht sie? behauptet, er hätte sie angegriffen und ihr Auto beschädigt. dann schaffen es Organisationen mit Hilfe von Gutachtern und dem Staat in mundtot zu machen. welche macht steckte den dahinter das so etwas passieren kann nur weil ich angeblich meine frau schlage und ihr die reifen zersteche komme ich ins Irrenhaus, oder wollte hier der Arbeitgeber der frau etwas verhindern und hat er seine macht gezeigt. wo Geld ist ist auch macht.

Mollaths Freispruch

Ganz abgesehen davon, dass niemand von denjenigen belangt werden kann, die verantwortlich waren, für die langjährige Freiheitsentziehung Mollaths ....
ist es noch viel schlimmer, dass ihm die ZEIT, die er in der Psychiatrie verbringen musste, NIEMAND wieder bringen kann !
Diese Jahre sind vergangen und können ihm gar nicht entschädigt werden. Denn Zeit kann man nicht kaufen !
Und die Höhe der "Entschädigung" ist nun wirklich nicht berauschend !
Erst einmal muss er ja neu Wurzeln in einem neuen Leben wachsen lassen. Das wird schon schwierig genug !
Wünsch ihm alles Gute für sein neues Leben !

18:21 von 91541matthias

"Aber eigentlich kann man ihn schon als Quertreiber ansehen..solche Leute ecken leicht an,verstricken sich in Widersprüche und Versxhwörungsgedanken und landen schon mal in der Psychiatrie.
Was nicht in Ordnung ist,war die Länge der Unterbringung in der Forensik
Ein Fachkrankenpfleger für Psychiatrie"
#
#
Wer also gegen die da oben vorgeht, Beweise vorlegt die nicht beachtet werden ist für Sie ein Quertreiber mit Verschwörungsgedanken?
Da Sie nur die Länge der Unterbringung von Herrn Mollath in der Forensik bemängeln, möchte ich Sie daran erinnern, das er nur auf druck von aussen "Frühzeitig" entlassen wurde.

19:11 von Cicero-secundus Dank an Herrn RA Strate...Hr"Collega"

Nun auch hier im Forum spreche ich "Kollegen in meiner Fakulta" als solche ;-) an:

Ich konnte Ihrem Beitrag nicht entnehmen, wo, wie, warum sich's die Strafkammer (nicht) leicht gemacht hat
1. Warum Hr. M pfuschte?
Weil er Beweisanträge stellte, wofür er doch als Schwerst Geschädigter im Falle seiner Unschuld=>Bank-Vollbeweis als Motiv-Vorlage gegen Nach-Klage M's Gattin, das Recht auf seiner Seite hat! Da er es dem Richter überläßt diese als "Nicht Prozessrelevant in Würdigung des Ganzen" abzuweisen.
2. "Collega" beinhaltet, daß es zur Fakulta gehört,"Relevantes in das Procedere" und "alte Sachverhalte so neu einzubringen, dass sie nicht Beweis-Mittel mäßig--also hier vom "Collega" nicht im Sinne des Klägers als vorsortierte "in das Procedere" eingebracht wurden-, die "alten" nicht von H M ergänzten ein derartiges "Hemmungs-Urteil" wie H M(als no "Collega"!) sagte:"Freispruch & Frau glaubwürdig trotz deren Bank-offenbarte Motiv=Schutzbehauptg so offensichtlich+vorhersehbar" waren!

Dieses Urteil ist Deutschalnds würdig

Punkt.

Vielleicht hat es genützt

Bei der Beurteilung der Entschädigung sollte man berücksichtigen, dass die psychiatrische Unterbringung mit entsprechender Unterstützung durch die Ärzte Gustl Mollath vermutlich genützt hat. Vielleicht konnte er jetzt unter anderem deshalb frei gesprochen werden, weil er 7 Jahre lang psychiatrisch behandelt wurde.

um 17:50 von fischer Jüürgen

Sie schreiben: =>no Berufung, M=Freispruch & Frau

Entschuldigung, ich kann Ihre Argumentation nicht verstehen. Würden Sie sie bitte in gewöhnlicher Schriftsprache wiederholen?

Freispruch zweiter Klasse

Ich möchte noch einmal auf etwas hinweisen, weil viele den Herrn Mollath nur rein als Opfer sehen. Das Gericht hält es für bewiesen, dass Gustl Mollath seine Frau misshandelt hat. Er wird nur deshalb nicht verurteilt, weil er schuldunfähig, also in irgend einer Form psychisch krank, ist.

@Kasten Laurisch

"Neu
Am 14. August 2014 um 22:27 von Kasten Laurisch
Vielleicht hat es genützt
Bei der Beurteilung der Entschädigung sollte man berücksichtigen, dass die psychiatrische Unterbringung mit entsprechender Unterstützung durch die Ärzte Gustl Mollath vermutlich genützt hat. Vielleicht konnte er jetzt unter anderem deshalb frei gesprochen werden, weil er 7 Jahre lang psychiatrisch behandelt wurde."

.

Es war auf jeden Fall kein Ruhmesblatt für einen Rechtsstatt sondern eher das Gegenteil.

um 20:13 von fischer Jüürgen

1. Warum Hr. M pfuschte?
Weil er Beweisanträge stellte, wofür er doch als Schwerst Geschädigter im Falle seiner Unschuld=>Bank-Vollbeweis als Motiv-Vorlage gegen Nach-Klage M's Gattin, das Recht auf seiner Seite hat! Da er es dem Richter überläßt diese als "Nicht Prozessrelevant in Würdigung des Ganzen" abzuweisen.

Sie irren sich, es war doch prozessrelevant.

2. "Collega" beinhaltet, daß es zur Fakulta gehört,"Relevantes in das Procedere" und "alte Sachverhalte so neu einzubringen, dass sie nicht Beweis-Mittel mäßig--also hier vom "Collega" nicht im Sinne des Klägers als vorsortierte "in das Procedere" eingebracht wurden-, die "alten" nicht von H M ergänzten ein derartiges "Hemmungs-Urteil" wie H M(als no "Collega"!) sagte:"Freispruch & Frau glaubwürdig trotz deren Bank-offenbarte Motiv=Schutzbehauptg so offensichtlich+vorhersehbar" waren!

Sie irren sich wieder, es war doch gar keine Schutzbehauptung.

um 20:03 von tagesschlau2012

Wer also gegen die da oben vorgeht, Beweise vorlegt die nicht beachtet werden ist für Sie ein Quertreiber mit Verschwörungsgedanken?

Das finde ich jetzt eine etwas schwer nachvollziehbare Argumentation. Was heißt "gegen die da oben"? Gegen wen denn?
Er hat gemäß Urteil seine eigene Frau misshandelt und wird wegen seiner psychischen Erkrankung als nicht schuldfähig eingestuft und folglich freigesprochen.

@Kasten Laurisch

"Am 14. August 2014 um 22:32 von Kasten Laurisch

um 17:50 von fischer Jüürgen

Sie schreiben: =>no Berufung, M=Freispruch & Frau

Entschuldigung, ich kann Ihre Argumentation nicht verstehen. Würden Sie sie bitte in gewöhnlicher Schriftsprache wiederholen?"

.

Ich bitte um Entschuldigung. Wo ist Ihr Rechtsverständnis?

@Namensdieb

"Am 14. August 2014 um 22:52 von Kasten Laurisch

um 20:03 von tagesschlau2012

Wer also gegen die da oben vorgeht, Beweise vorlegt die nicht beachtet werden ist für Sie ein Quertreiber mit Verschwörungsgedanken?

Das finde ich jetzt eine etwas schwer nachvollziehbare Argumentation. Was heißt "gegen die da oben"? Gegen wen denn?
Er hat gemäß Urteil seine eigene Frau misshandelt und wird wegen seiner psychischen Erkrankung als nicht schuldfähig eingestuft und folglich freigesprochen."

Und seine Frau hat versucht die Wahrheit zu vertuschen. Sie hat versucht Gesetze zu brechen und und und. Ein wirklich vertrauensvolle Person.

22:32 von Kasten Laurisch um 17:50 von fischer Jüürgen Sie sch

>"Sie schreiben: =>no Berufung, M=Freispruch & Frau
Entschuldigung, ich kann Ihre Argumentation nicht verstehen. Würden Sie sie bitte in gewöhnlicher Schriftsprache wiederholen?"<

In Schriftsprache
Oft muß ich kraft der 1000 Buchstaben viel rumkürzen, damit ich in Würdigung des Ganzen Textes verstanden werde(aufgrund eigener Beiträge des Lesers +seiner Syntax+Semantik+Logistik Kenntnisse--hier schreiben ja keine Ahnungslosen)

no Berufung= keine Berufung möglich, deshab "nicht angehbares Urteil"

M= Mollat=Freispruch & Frau= gleichzeitig aber Mollats Frau aufgrund der FreispruchWirkung ist keine Berufung möglich(bei Verurteilung ist Berufung möglich), + damit aus der nicht bewiesenen Tatbehauptung(erst wenn die Berufung diese in letzter Instanz bestätigt) eine unangehbare Straftat M's in Wirkung! + deshalb M's Frau+Bank vom letzt-instanzlichen Nachweis einer falschen Verdächtigung befreit=auch freigesprochen zu ungunsten M's weil M's Beweisantritte vom ZwangRA verhindert wurden.

@ 22:52 von Kasten Laurisch um 20:03 von tagesschlau2012

>"Wer also gegen die da oben vorgeht, Beweise vorlegt die nicht beachtet werden ist für Sie ein Quertreiber mit Verschwörungsgedanken?

Das finde ich jetzt eine etwas schwer nachvollziehbare Argumentation. Was heißt "gegen die da oben"? Gegen wen denn?
Er hat gemäß Urteil seine eigene Frau misshandelt und wird wegen seiner psychischen Erkrankung als nicht schuldfähig eingestuft und folglich freigesprochen."<

H K.Laurisch. Versuchen Sie 2 Volksweisheiten zu erinnern:
1.Der gefährlichste Gegner kann der eigene Anwalt sein,
wenn er dem Richter Entscheidungen abnimmt(hier die vielen Beweisanträge als unzulässig, oder pro-gegen den Beklagten Urteil-findend/begründend zu bescheiden), die den Prozess in einen nicht gewünschten Verlauf bringen könnten,

2.Versuche nicht begegenbaren Vergleich oder Freispruch zu erreichen und stecke die Ver-Urteilung in die Begründung.
Sie selbst gehen vom zu beweisenden Sachverhalt als Erwiesenheit aus, aber gerade dieser Mangel steht hier zur Diskussion an!

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