Kommentare

Den Sanktionierern

Den Sanktionierern macht das alles nix aus, denn sie haben ja die Moeglichkeit, aus Steuermitteln, Krisentoepfen oder sonstwoher, Entschaedigungen 'in Aussicht' zu stellen.
Haette man die Landwirte und Unternehmen in der EU befragt, bevor man sich fuer die erste Sanktion entschied, waere uns und den Russen zu beiderseitigem Nutzen einiges erspart geblieben. So geht es weiter, weil eine Sanktion natuerlich eine Gegensanktion nach sich zieht, wodurch alle verlieren und Vertrauen mutwillig zerstoert wird. Sehr zum Vorteil des lachenden Dritten, der uns demnaechst mit einem grossartigen - deshalb bisher so geheim gehaltenen - Freihandelsabkommen begluecken wird.
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Hat man nicht auch deshalb die EU gewollt, um ein Gegengewicht zu den anderen Wirtschaftsmaechten aufzubauen ? Und nun laesst man sich von den USA missbrauchen, obwohl die wirtschaftliche Kraft der EU, die der USA deutlich uebertrifft.
Ah, wg. der Nato ? Die untersteht zu 100 % US-amerikanischer Kontrolle.
WWIII gewollt ?

Na klar ... erst das Kind in

Na klar ... erst das Kind in den Brunnen werfen und dann ein Kommittee bilden, das darüber diskutiert wie es gerettet wird und wer das zu bezahlen hat.

Ich bin dafür dass das Geld aus den Gehältern aller deutschen und EU-Politiker genommen wird, damit die mal lernen wie sich Konsequenzen anfühlen.

Agrarsanktionen

Und wer darf dann EU-Hilfen zahlen??

Irgendwoher muss das Geld ja kommen.

@JerryCocco

Sehr richtiger Kommentar. Ich glaube auch, dass Europa als globale Wortschaftsregion kaputt gemacht werden soll. Amerikas weltweite Vorherrschaft steht auf dem Spiel. Leider lässt sich Europa dazu auch noch missbrauchen.

Agrarsanktionen sind Folge des geopolitischen UA-Konfliktes

Mit dem russischen Boykott von Agrarprodukten müssen sich die EU-Bauern auf einen Ausfall von 5,2 Mrd. € p.a. einstellen. Bevor die Brüsseler Bürokratie über eine Hilfe für betroffene Exporteure nachdenkt und entscheidet, sollten sich die Bauern besser auf neue Absatzmärkte einstellen. Aufgrund der länger andauernden Ukraine-Krise, die ihre Ursache in der geopolitischen Auseinandersetzung über die Vormacht in Osteuropa hat, sollten die betroffenen Bauern mit dem russischen Markt in Zukunft nicht mehr rechnen.

Der Umsatz- und Ertragsausfall durch den russischen Boykott ist für die gesamte Landwirtschaft der EU in seiner absoluten Höhe gut verkraftbar. Vorübergehend kann es aber für einzelne EU-Länder und Bauern bzw. Lebensmittelhersteller zu Anpassungsschwierigkeiten kommen, die es in der EU gemeinsam zu meistern gilt. Mit der Solidarität unter den EU-Mitgliedern werden sich die Sanktionierten auf die neuen Herausforderungen erfolgreich einstellen können.

@JerryCocco: "Hat man nicht auch deshalb die EU gewollt...

... um ein Gegengewicht zu den anderen Wirtschaftsmächten aufzubauen?"

Das ist nach wie vor das richtige Ziel der EU einschl. des Agrarmarktes. Europa wird aus dem Konflikt gestärkt hervorgehen, wenn man sich durch die russischen Sanktionen nicht auseinanderdividieren lässt und die EU demokratisch stärkt.

Die EU hat schon heute weltweit das größte BIP von den Wirtschaftsräumen. So wird sie mit den Gegensanktionen Russlands gut fertig werden und gestärkt aus der Krise hervorgehen. Im Einzelfall sind zwar Übergangshilfen erforderlich, die werden mit der Zeit solidarisch geleistet.

Die Sanktionierten müssen sich angesichts des Ukraine-Konfliktes auf eine längere Zeit der Auseinandersetzung einstellen. Die Politik kann nicht zu- oder wegschauen, wie sich Russland in Osteuropa wieder Einflusszonen schafft, die dem freien Gestaltungswillen der Länder widersprechen. Die Souveränität, territoriale Integrität und Unabhängigkeit der Staaten hat Vorrang vor den großrussischen Einvernahmen.

Jawohl! Die Problemlösung wird

Erstr in Aussicht gestellt um sich auf die notwendige Beratungen beziehen...
Unsere Agrar-, Wirtschafts-, Außenministern so wie die Kanzlerin haben: 1. keine BWL- Studium oder ähnliches. Sind somit auf die Fremdberatungen angewiesen...2.Das bürokratische Apparat in Brüssel ist zu größ, dazu kommen verwaltungstechnische Mi(o)nsterien aus jefem einzelnen betroffenen EU- Land...3. Wir haben jetzt Sommer- und Urlaubszeit...
Also bin gespannt wie lange diese Beratungen diesmal andauern...
Was die sinnlosen Sanktionen bringen haben schon lange viele gewarnt und warnen immer noch! Aber nein!
Das lässt sich darauf beziehen,dass alles gewollt wurde. Was ist dann mit unserer Verfassung und unseren Rechten? Darauf kommt nicht an! Viel wichtiger ist der Kampf um Energie(öl,Gas...) Hat sich jemals nur ein einziger Politiker um Bauer und die "Bauer" geschert? Ha!

Wer hätte das auch erwartet?

In Deutschland warten auch immer noch Menschen auf die Auszahlungen der "schnellen und unbürokratischen" Hilfsgelder für die Überschwemmungsschäden.

Und der Moloch EU braucht viel viel länger. Und dann werden erst mal die Unternehmen entschädigt. Der Bauer steht am Ende der Warteschlange. Bis er an den Trögen angekommen ist, sind die leer.

Aber da es gerade Schlag auf Schlag geht: gibt es schon offizielle Stellungnahmen der Bundesregierung zu:

A der Aussage von Rasmussen in Kiew
B zur Androhung Kiews den Gas und Öl Transit zu unterbinden?

Was die Agrarsanktionen betrifft: da liegt das Kind ja schon im Brunnen.

Daher liegt mein Interesse eher auf den beiden genannten Themen, da diese Konsequenzen haben können, gegen die ein paar bankrotte Bauern (so bedauerlich deren Schicksal ist) wie Kindergeburtstag aussehen.

Hilfen nach Gießkannenprinzip?

Keine rasche Hilfe schreiben Sie und legen damit nahe, dass Hilfen auf Kosten der Steuerzahler bereits nahezu sicher seien und nur noch etwas Zeit brauchen.

Das ist in zweierlei Hinischt nich tmehr darstellbar:

Zum einen werden da auch Agrargroßbetriebe unterstützt, die bei weitem mehr Geld haben als so mancher kleiner Arbeitnehmer. Der aber soll für die Zesche aufkommen???

zum anderen wäre das nur noch mit einer Vermögenssteuer machbar. Dann tragen wieder die wirklich starken Schultern angemessen mit. Dann mag es auch passieren, dass Großbauern Geld von der einen Tasche in die andere stopfen.

Korrekt, die wird zum

Korrekt, die wird zum Spielball der USA und lässt sich vorführen.

So wie ich das sehe ist das auch eines der Ziele der USA, bloß nicht zulassen das die EU & Russland enger zusammenarbeiten, da dürfte für die USA die größte Gefahr sein.

Hier versucht man doch mit künstlichen Mitteln denn Kalten Krieg von hinten wieder aufzuziehen und unsere Politiker sind auch so dämlich und machen das.

Ich hoffe das die Sanktionen in Polen schnell Wirkungen zeigen und die Bauern mal in Warschau stunk machen. Die dortige Regierung hat nämlich anscheinend auch keine wirklichen Probleme.

Lustig ist auch das die EUSA bei jedem Furz mit Sanktionen gedroht hat, dauernd welche auch verhängt hat. Russland hat nur einmal reagiert X-D schon läuft hier der ticker über

Na

bekommen wir wenn Brüssel fertig ist mit rechnen auch gesagt was das nun am Ende uns allen kosten wird?
Oder fallen nur wieder gleiche Worte wie es ist nicht schlimm,uns trifft es nicht so wie die Russen und so weiter und so fort?
Man sollte endlich anfangen nicht erst große Worte in den Raum stellen,sondern gleich Hilfe senden.
Aber ein Notfallplan ist wohl in keiner Notfallsituation vorhanden!

05:32 von JerryCocco

"Haette man die Landwirte und Unternehmen in der EU befragt, bevor man sich fuer die erste Sanktion entschied, waere uns und den Russen zu beiderseitigem Nutzen einiges erspart geblieben. So geht es weiter, weil eine Sanktion natuerlich eine Gegensanktion nach sich zieht, wodurch alle verlieren und Vertrauen mutwillig zerstoert wird."
Zitatende

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Es ist ja der Sinn der ganzen Operation, Vertrauen zu zerstören und Zwietracht zu sähen.

Ok. Es sind 400 mln. € zur Hilfe gestellt worden.

Von 420 mld... Sparsam ist unsere Eu, sehr sparsam... Aber 2 mld. für die Sanierung defba- bank in irrland, die so wieso total pleite gegangen ist- da waren Fr. Dr. Merkel und Hr..brück nicht sparsam, gar nicht sparsam...
Was nun? Wer denken kann, bitte denk nach!

Die Bauern sind die Verlierer

Wenn ich schon höre von Agrarminister
Schmidt,wir müssen uns erst in Brüssel
beraten,dann kann jeder gescheite Bauer hier
feststellen,dass erst einmal nichts beraten wird.Hier sollen durch diese Aussage die Bauern erst einmal ruhig gestellt werden.Und
jeder in der EU weiß doch,dass die Mühlen der
EU ziemlich langsam mahlen und dann auch noch sehr fehlerhaft.Mit anderen Worten;"
"ihr Bauern bekommt erst einmal keine
EU-Hilfe,von uns".Somit hat sich das erst einmal für dt.Bauern erledigt,denn die poln.
Bauern,die griechischen Bauern,die slowakischen Bauern,die Bauern und die Bauern wollen auch Hilfe,weil sie der Hilfe
benötigen.Welch ein Schmierentheater in
der EU.Erst grossfressig Russland mit Sanktionen überziehen und dann die eigenen Leute bei russischen Gegensanktionen in Stich lassen.Was anderes habe ich auch nicht von unseren
blütenreinen Politikdemokraten erwartet.
Es werden noch mehr Firmen und Menschen
wegen dieser dummen Sanktionspolitik vom
Staat Hilfe anfordern.Mir graut es.

Freier Handel

Als es die UdSSR noch gab und immerhin doch auch so etwas wie Konfrontation von etwa Gleichstarken, wäre wohl niemand auf solch schwachsinnige Ideen gekommen wie Personen sanktionieren etc. Man wusste auf allen Seiten ganz genau wie und über welche manchmal verschlungenen Pfade selbst strenges Embargo umschifft werden konnte.
Nun, wo die "Gefahr" besteht, dass Russland einen der Größe entsprechenden Platz einnehmen könnte, brechen auf einmal alle Dämme. Natürlich wird vor allem der zum "Bösen", der Russland aus dem Jammertal der 90iger geführt hat.
Es wird zwar nicht wirklich funktionieren, aber zumindest die Waffenlobby (und die hat das allermeiste Geld) frohlockt. Die paar Bauern sind denen sowas von egal. Da lässt man sogar Krieger aller Art los (eine genauere Beschreibung würde hier gerötet werden).

Glatt gelogen!

"Klar ist aber auch, dass wir vorerst keine Marktturbulenzen durch diese Sanktionen befürchten."

Nach einem Bericht vom MDR gestern sind allein in dieser Woche auf niederländischen Agrar-Börsen die Preise für ein Kilo Paprika von 1,10 Euro auf 0,20 Euro gefallen!

Also eine glatte Lüge von Herrn Schmidt!

Sanktionen

schnell verabschiedet. Bei den Hilfen besteht erheblicher Diskussionsbedarf. Es muss verhindert werden, dass die Landwirte ungerechtfertigt Mittel aus dem EU-Topf abschöpfen. Die Diskussion wird bestimmt kurz vor der nächsten EU-Wahl beendet sein. Jeder geschädigte Landwirt wird mit ca. 300.- € entschädigt. .......

Die EU und die VSA

Die EU und die VSA sanktionieren Russland => Russlands Wirtschaft erhält Probleme.
Russland sanktioniert die EU und die VSA => vor allem die EU-Wirtschaft erhält Probleme.
Was genau soll diese mittelalterliche Sanktionspolitik eigentlich bewirken, außer dass es der russischen und der EU-Wirtschaft schadet, die VSA dabei am wenisten verlieren und sich an der Situation in der Ukraine dadurch überhaupt nichts ändert?
Jeder rational denkende Mensch wird den Sinn dahinter nie verstehen...

Wahnsinn

Hilfe ist sehr schnell möglich: Schluss, mit dem Sanktion-Wahnsinn, und Schluss mit der Einmischung von Seiten des Westens her in russische Angelegenheiten. Was dabei herauskommt, wenn man sich mit nicht-demokratisch legitimierten Regierungen wie der in Kiew einlässt, sieht man ja. Die ausgezeichneten Beziehungen zu Russland, die der Westen in mehr als einem halben Jahrhundert aufgebaut hat, wurden von ein paar politischen Chaoten in wenigen Monaten zerstört.

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um 08:54 von Matrose44

"Welch ein Schmierentheater in
der EU. Erst grossfressig Russland mit Sanktionen überziehen und dann die eigenen Leute bei russischen Gegensanktionen in Stich lassen. Was anderes habe ich auch nicht von unseren
blütenreinen Politikdemokraten erwartet."
Zitatende

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Die Türkei verhandelt schon über Ersatzlieferungen. Ich frage mich, wie das Gehetzel gegen den Ministerpräsidenten und möglichen künftigen Präsidenten noch gesteigert werden kann.

Ich kann mich wiederholen

Hört auf mit diesen Hilfenmist.
Wieso
fallen Politiker immer auf alte Muster zurück. Es klemmt, Geld ausgeben.
Wenn die Europäischen Einzelhändler nur ein wenig den Gedanken der EU leben würden, könnten sie problemlos diese excellenten Waren vermehrt ins Sortiment aufnehmen, und diese von mir aus als "Sanktionsware" anbieten. Die Bauern würden sicher gleich viel für die Ware bekommen wie aus Russland. Und die Verbraucher würden das sicher unterstützen und auch kaufen. Und die Kunden hätten einen Gegenwert zu dem Geld was sie ausgeben, was sie bei den EU Hilfen nicht hätten.
Es besteht natürlich das Restrisiko, dass die Firmen die höheren Gewinne einstreichen

@adler3103: "Es ist ja Sinn der ganzen Operation, ...

... Vertrauen zu zerstören und Zwietracht zu säen."

Ja, Russland hat mit der rechtswidrigen und aggressiven Krim-Annexion mit einseitiger Grenzveränderung durch Bruch des Budapester Memorandums das Vertrauen zum Westen gründlich beschädigt und zudem Zwietracht zur Ukraine und den anderen osteuropäischen Staaten gesät. Die großrussische Macht- und Ausdehnungsstrategie hat mit der Einverleibung der Krim den Anlass für die westlichen Sanktionen als friedliche Antwort zwecks Konfliktlösung gegeben.

Mit den Gegensanktionen beweist Moskau, dass es an einer politischen Lösung der Ukraine-Krise nicht interessiert ist, sondern im Gegenteil auf der Vormachtpolitik zur Unterwerfung des Nachbarlandes als Einflusszone beharrt. Das wird auch an der Unterstützung der prorussischen Separatisten mit Kämpfern und Waffen über die Grenze hinweg deutlich.

Das geopolitische Ringen um die Ukraine wird -gegen alle Vernunft- die Sanktionsspirale weiter anheizen. Das zeigt sich auch an den UA-Maßnahmen.

Jetzt muss ich echt blöd fragen...

Die EU sanktioniert emsig rum. Sollte es da nicht .. ich meine ... Notfallpläne für Gegensanktionen schon längst geben?

Bei diesen ganzen Treffen zum Thema Sanktionen, hätte man da nicht gleich solche Ausgleichs-Töpfe planen müssen?

Also wenn man etwas tut, dann denkt man doch nach, was für Folgen das haben kann. Und die logischste Folge von Sanktionen sind Gegensanktionen.

Dh. man sollte sich darauf einstellen, vorbereiten etc.

Offenbar hat Russland das ja auch gemacht. Das Aussprechen der Sanktionen hat gedauert und in Anbetracht der sofortigen Nennung der Länder die einspringen, hat man vorher drüber nachgedacht: was will ich sanktionieren, wie sehen die Auswirkungen aus. Also: ich brauch Ersatz.

Ich steh grad wie der berühmte Ochs vorm Berg.

A Die EU war so blauäugig zu denken, die Russen werden sich schon nicht wehren.

B die EU dachte sich, wenn es Folgen hat, denken wir drüber nach, wenn es so weit ist.

Und ich frag nun blöd: was ist wohl schlimmer.

@Mediator: "Kennzeichen einer Krise, in die Russland...

... den Kontinent getrieben hat, ist, dass niemand wirklich gewinnt."

Wird die Sanktionsspirale fortgesetzt, kommt es zur modernen Form des Krieges - einem Wirtschaftskrieg- zwischen Russland und der EU. Schon anhand des zehnmal größeren BIP der EU gegenüber der RF lässt sich ableiten, wer letztlich der Sieger und wer der Verlierer eines Wirtschaftskrieges mit gegenseitige Sanktionitis sein wird. Damit verbunden ist eine weitgehende politische und wirtschaftliche Isolierung Russlands. Der Kreml muss sich entscheiden, ob er diesen Weg in die Bedeutungslosigkeit gehen will.

Fatal wäre es für die Welt, Russland in der selbsternannten Einflusszone Ukraine einfach gewähren zu lassen. Das Nachbarland Russlands würde die Souveränität, territoriale Integrität und Unabhängigkeit vollends verlieren. Es wäre auch da falsche Signal an die anderen ehem. Sowjetrepubliken in Osteuropa, die in freier Selbstbestimmung und -Gestaltung ihren Weg an der Seite des Westens gehen.

@ 06:47 von Helmut Baltrusch

"Europa wird aus dem Konflikt gestärkt hervorgehen,"
#
#
... oder daran zerbrechen.
Die Gewinner von diesem Konflikt sitzen nicht in Europa. Die USA hoffen einer der Gewinner zu sein.

Keine Angst liebe Leute.

Da wir die guten sind, werden die Auswirkungen sowieso nicht so schlimm. Hört auf eure Politiker, die hatten es doch gesagt! Moskau wird leiden und wir werden mit unserem Entzug unserer WESTWAREN (NTV O-Ton!) die Ukraine freisanktionieren. Uns kann keiner das Wasser reichen!
Wir sind die Größten, Wichtigsten, andere können natürlich kein Obst/ Gemüse produzieren und überlege HiTech - Westwaren natürlich allemal nicht. Ihr werdet es sehen.

also naja

die deutschen Bauern sind wohl auch nicht jene, die die Hilfen am nötigsten haben - da würde ich die europäische Solidarität zunächst voranstellen und erstmal den Griechen und Finnen unter die Arme greifen.

@Helmut Baltrusch

"Der Umsatz- und Ertragsausfall durch den russischen Boykott ist für die gesamte Landwirtschaft der EU in seiner absoluten Höhe gut verkraftbar. "

da fällt noch: "Ihre Opfer wird man nie vergessen!!!"
/Sarkasmus aus/
5,2 Milliarden Umsatz ist in der Größenordnung von einem Großunternehmen. und Sie behaupten, dass das leicht zu verkraften wäre.

@ Helmut Baltrusch

"Der Kreml muss sich entscheiden, ob er diesen Weg in die Bedeutungslosigkeit gehen will."

Den Kreml wollte schon so mancher in den letzten Jahrhunderten in die Bedeutungslosigkeit schicken.

Wenn nun Brüssel einen neuen Versuch starten möchte - nur zu :-)

Im Übrigen: selbst wenn Russland in Europa isoliert wird - in Asien stehen 10x (!) so viele Einwohner bereit, enger mit Russland zusammen zu arbeiten!

Die Prioritäten Russlands....

... das sind nun mal nicht die gleichen, wie die, der EU.

Zitat: "Was für eine Wahl haben wir? Zwischen Wurst und Leben.Wir wählen das Leben!"
(Putin im ARD Interview August 2008)

Die Wurst bezeichnet die guten wirtschaftlichen Beziehungen zur EU. Quelle: Compact Edition.

Ich glaube man hat immer noch nicht verstanden: die Russen möchten nicht assimiliert werden. Russland möchte ein souveräner Staat sein. Und ist dafür auch bereit Abstriche zu machen.

Um beim Vergleich Putins zu bleiben: für die EU hat die Wurst immer Priorität. Auf Leben (bitte nicht verwechseln mit Überleben) kann man dann verzichten und ordnet sich gerne unter, so lange nur reichlich Wurst da ist.

Der letzte Deal war diesbezüglich: Grundrechte der Bürger im Austausch für Chlorhähnchen. (die kann man bestimmt auch zu Wurst verarbeiten).

warum nur Entschädigung für Bauern

dann auch für die Industrie.

Jedoch ist das russische Vertrauen auf EU Geschäfte auf lange Sicht verspielt.

Russland wird sich nach anderen Lieferanten umsehen. Asien, Südamerika und Afrika freuen sich schon. Zusätzlich geben die Sanktionen einen Schub für eigene russische Produktion in allen Bereichen.

Bedankt euch bei den christlich sozialen Parteien die ihr immer wählt.

Semantik

Wieso eigentlich Russland-Hilfe?

Ich versteh darunter was ganz anderes.

um 12:50 von Phonomatic

"die deutschen Bauern sind wohl auch nicht jene, die die Hilfen am nötigsten haben - da würde ich die europäische Solidarität zunächst voranstellen und erstmal den Griechen und Finnen unter die Arme greifen."
Zitatende

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Für den Griechen einen Ouzo und den Finnen schicken wir die guten alten Nokia Telefone

@ 11:56 von piwawt

Bevor Sie sich wiederholen schauen Sie sich in unseren Geschäften um, da herrscht sowieso ein Überangebot an Lebensmitteln. Mehr als essen kann man nicht, unser Markt ist gesättigt. Warum sollen Verbraucher Waren kaufen, die sie sowieso nicht brauchen ? Kaufen Sie doch wenn Sie soviel Geld übrig haben. Dann können Sie es an die Tafeln verschenken.

Rücklagefonds

@12:25 von tisiphone
Jetzt muss ich echt blöd fragen...

Die EU sanktioniert emsig rum. Sollte es da nicht .. ich meine ... Notfallpläne für Gegensanktionen schon längst geben?
...
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So ein Blödsinn! Beim Führen eines Krieges wird ja auch kein x-fach so hoher Wiederaufbaufonds angelegt, obwohl das sinnvoll wäre...

@ Helmut Baltrusch um 12:34

"Schon anhand des zehnmal größeren BIP der EU gegenüber der RF lässt sich ableiten, wer letztlich der Sieger und wer der Verlierer eines Wirtschaftskrieges mit gegenseitige Sanktionitis sein wird. Damit verbunden ist eine weitgehende politische und wirtschaftliche Isolierung Russlands."
Sind sie gerade erst aufgewacht oder können sie nicht lesen? Schon mal was von BRICS gehört oder gelesen (nicht BRIC, wie manche Fachleute hier immer schreiben)? Da formiert sich ein neuer Mitspieler, den sie wohl unterschlagen oder unterschätzen. Während über EU und USA der Pleitegeier kreist, nennen sie Russland einen Verlierer. Das Einführverbot für landwirtschaftliche Produkte tut richtig weh, trotz der Dementis von Pappnasen wie unserem Landwirtschaftsminister. Merke: Es ist immer leichter etwas zu kaufen als zu verkaufen. Kein Russe wird verhungern, aber bei uns werden einige den Laden dichtmachen müssen. Fragen sie sich mal, für wen und was eigentlich.

@tagesschlau2012: "Die Gewinner von diesem Konflikt...

... sitzen nicht in Europa. Die USA hoffen einer der Gewinner zu sein."

Die USA und andere Wirtschaftsräume haben im Vergleich zur EU relativ wenig Außenhandel mit Russland. Auch die EU hat gemessen an den absoluten und relativen Daten keine einschneidenden und langfristeigen Nachteile aus einem Handels- oder Wirtschaftskrieg mit Russland zu erwarten. Wird die Zusammenarbeit im Technologiebereich beendet, ist Russland schnell auf der Verliererstraße.

Europa wird gestärkt aus dem Konflikt hervorgehen, weil es sich mittel- und langfristiger unabhängiger macht von Russland, insbesondere bei den ÖL- und Gaslieferungen. Zudem rücken die EU-Staaten zusammen und stärken die Wirtschaftskraft wie auch die demokratische Legitimation der Gemeinschaft.

Noch ist es nicht zu spät, zur Vernunft und Einsicht zu kommen und den Ukraine-Konflikt politisch zu lösen. Im Kreml sollte man mal die Sanktionitis zu Ende denken und zur Befriedung der Ukraine beitragen.

Wie wahr!

ZUM BLOCKIEREN:
(wegen zu hohen Wahrheitsgehaltes):
@ 11:57 von Mediator
...
Kennzeichen einer Krise, in die Russland den Kontinent getrieben hat, ist, dass niemand wirklich gewinnt.
...
---
Russland hat den Kontinent in die Krise getrieben. Es wurde wirtschaftlich so stark, dass die USA erneut eine Bedrohung ihrer eltgendarmenfunktion sehen.
Und wirtschaftlich stärker werden darf doch eigentlich kein Staat, oder?
Genau! Russland ist der Auslöser dieser Krise!

@friedensterorist: "5,2 Mrd. Umsatz ist in der Größenordnung ...

... von einem Großunternehmen und Sie behaupten , dass das leicht zu verkraften wäre."

So ist es, denn der Agrar-Außenhandel mit Russland hat einen Promilleanteil am EU-Außenhandel. Insgesamt ist der Agrar-Boykott Russland also überschaubar und verkraftbar. Das heißt aber nicht, dass einzelne Anbieter mit größerem Russland-Marktanteil nicht vorübergehend in Schwierigkeiten kommen können, bis sich Ersatzmärkte und -Kunden gefunden haben. In dieser Zeit wird es wohl Übergangshilfen der EU und Liquiditätshilfen der Bundesregierung geben. Für Panikmache gibt es also keinen Anlass.

Wir wollten Russland isolieren

Ein Blick auf den Atlas oder Globus hätte genügt, um festzustellen, dass dies aussichtslos ist. Nehmen Sie einfach die eurasische Zollunion, die BRICS Staaten, rechnen Iran und eventuell die Türkei dazu. (ca. ein drittel der Weltbevölkerung)

Meines Wissens wurde eine Wirtschaftsblockade von einem Korsen namens Napoleon Bonaparte erfunden, der auch in Moskau gescheitert ist.

Der lachende Dritte war doch

Der lachende Dritte war doch schon seit Beginn der Krise bekannt, oder?
Nein ? Es sind viele Bürger Europas, die die
umfangreichen und tatsächlichen Begeben-
heiten und verbundenen Zuwiderhand-
lungen noch immer noch nicht "gerafft" ha-
ben. Der geworfene Bumerang zieht seine
Kreise und wird weiterhin viel Negatives zu-
rückbeordern. Die Hilfen der europäischen
Landwirte und Lebensmittelproduzenten
werden laut EU nicht stattfinden. Ist es vie-
leicht gewollt, die Bürger weiterhin mit un-
qualifizierten Gerede auf ihrer Seite zu be-
halten ??. Ich und viele Andere werden ihren Gott des Glaubens anrufen, um das
geplante Handelsabkommen zu verhindern.

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