Ihre Meinung zu: Kolumne Euroschau: EZB hat geliefert - Politik ist am Zug

5. August 2014 - 17:29 Uhr

Der Fall der Banco Espirito Santo ist symptomatisch für die Branche in Südeuropa. Faule Kredite ziehen sich durch die Bilanzen. Das billige Geld der EZB kommt bei den Unternehmen nicht an. Doch schuld sind nicht nur die Banken.

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Kommentare

Klasse,

ich weiß nicht, wie die Inflation berechnet wird, ich stelle nur nach wie vor fest, das das Leben im Bezug auf Lebensmittel, und Dingen des täglichen Bedarfs, nicht grade billig ist, von daher merke ich nichts von einer geringen Inflation.. was den Rest angeht, wußte jeder, das noch mehr billiges Geld, welches in den Markt gepumpt wird, keine durchschlagende Wirkung zeigen würde, denn die Banken geben wirklich nichts davon weiter.

Warum rettet man dann noch die Banken?

Wenn das Geld nicht da ankommt wo es gebraucht wird, sind diese Banken völlig obsolet und somit definitiv NICHT(!!!) systemrelevant. Also warum werden die dann gerettet? Wozu rettet man nutzlose Banken? Das ist Wettbewerbsverzerrung! Und zwar von der ganz schädlichen Sorte. Soll man sie doch besser sterben lassen und denen helfen die nützlich sind. Keine Wirtschaft und kein Volk braucht solche Banken.

Vielleicht warten die Verbraucher auch nicht

auf immer weiter fallende Preise, vielleicht haben sie schlichtweg einfach kein Geld, da sie seit Jahrzehnten immer wieder auf Gehaltsverzicht gedrängt wurden.
So ist das eben, wenn die Wirtschaft von Gier und Betriebswirten drangsaliert wird und die Volkswirtschaftliche Sichtweise immer mehr hinten herunter fällt!
Wenn immer mehr Vermögen auf immer weniger Haufen gehortet wird ... ja dann gibt es einfach bald keine Nachfrage mehr ... und das Beste ist: Unsere BWL Universitäten lehren immer schön weiter den Quatsch: Weniger Mitarbeiter = mehr Provit!

Nur ein weiterer

Nur ein weiterer Dominostein.

Dass die EZB die Bankenaufsicht übernimmt, ist wenig überraschend. Immerhin ist die EZB wie jede Zentralbank eine private Organisation im Besitz von... richtig, Großbanken.

Dort weiß man recht genau, auf wievielen Billionen an faulen Papieren die Banken in Europa hocken, dank "flexibler Buchführung" und "mark-to-model" zu illusorischen Kursen in den Bilanzen.
Der von den Banken beherrschte Gesetzgeber hat es über Jahrzehnte möglich gemacht. Das Endprodukt des Keynes'schen Wahnsinns und der Schuldenexzesse wird dieses Casino mathematisch zwangsläufig ruinieren.

Vorher wird die EZB aber das ihnen mögliche tun, um alle verwertbaren Werte rechtzeitig in den Besitz ihrer Teilhaber zu bringen, während der "bag holder" wie üblich die Steuerzahler werden sollen - zumindest so der Plan. Zur Not bleiben denen ja diese bunten Euro-Scheine mit dem Copyright-Vermerk der EZB, dann vielleicht noch einen Cent auf den Dollar wert, wenn's gut läuft.

Auch wenn es keiner wahr haben will,

das ist derzeit eine der immer wiederkehrenden Krisen des kapit. Gesellschaftssystem.
Dieser Umstand wird nun noch verstärkt durch eine gemeinsame Währung, bei der die ökonomisch schwächeren EU-Länder wie in einem starrem Korsett sitzen!
Keine Chance zum eigenem Handeln aus fiskalischer Sicht!

Verkehrte Welt

Mittlerweile stürzen die Kurse, wenn die Industrie wächst (siehe letzter Einbruch nach überraschend guten US-Wirtschaftsdaten) - weil man um die fortgesetzten niedrigen Zinsen fürchtet.

Eine Nachricht wie die Bankenpleite aus Portugal dagegen beflügelt die Kurse - weil die Druckpressen der EZB damit weiter auf Hochtouren laufen werden.

Das ist volkswirtschaftlich gesehen absoluter Irrsinn!

Der Wachstumswahnsinn ist das Problem!

Die EZB braucht wohl neues Personal?

Immobilienpreise explodieren.
Aktienkurse explodieren.
Energie wird ständig teuerer
Die leistungslosenn Lohnsteigerungen sind schon seit langem höher als der Sparzins...

Es wird Zeit, daß die Zinsen massiv angehoben werden und die Schuldner zur Kasse gebeten werden.

Die Inflation zerstört jetzt schon unsere Ersparnisse und unsere Altersvorsorge.

Es ist aller höchste Zeit den Umverteilungswahnsinn in Europa endlich zu stoppen.

die moderne zeit

hat auch ihr gutes - das geld (zahlungsmittel, wertanlage*lol)
braucht nicht mehr gedruckt, oder gar geprägt werden - man bedenke den aufwand ;(
ein klick mit der maus und ein paar mrd. entstehen oder verschwinden - jede vernunft im einzelnen wirkt schon fast grotesk;
faule kredite sind nur eine kleine spitze des eisbergs
und was macht auch die ezb? - sie fluttet bis der kahn absäuft und nennt es rettung

zuviel Geld in der Welt, zuwenig GREIFBARE Materie

Anstatt man die Bankenwelt reformiert, rettet man den Unfug. Sicher , man könnte sagen, in einem jeweiligen Augenblick sie es nötig, um den Eurocrash aufzuhalten. Aber nachdem dies gemacht wurde, sollte man erneute Krisensitzungen einberufen, um die Verflechtungen aufzulösen. ES KANN NICHT SEIN, DASS MARODE UNTERNEHMEN NICHT INSOLVENT GEHEN DÜRFEN. Das muss der Punkt sein, mindestens.

meiner Meinung nach sollte die Reform noch weitergehen, dass man die Börse im Klartext abschafft. Staatsanleihen, Devisenhandel, Nahrungsmittelspekulationen, Immobilienblasen, sonstige Blasen, das sind alles Dinge, die man mit Hochfinanz umschreibt. Das ist alles nicht mehr einer freiheitlichen Grundordnung würdig, weil wir immer mehr in die ZANGE der Kapitalbesitzer geraten, auch über versteckte Abhängigkeiten.

in vielerlei Hinsicht wird der Steuerzahler ausgenommen, man schaue sich auch mal die Doku an (Youtube): der geplünderte Staat.

Starr bis ins Mark

Als ich die Überschrift las, hatte ich Hoffnung. Richtig, die EZB schafft nur einen kleinen Teil der Rahmenbedingungen. Für die wirklich wichtigen Entscheidungen ist die Politik zuständig. Da lese ich solch richtigen Sätze wie:
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"Warum sollte ein Unternehmer sich vom billigen Geld locken lassen, wenn er davon ausgeht, ohnehin auf seinen Waren sitzen zu bleiben?"
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Und dann kommt so ein Kalauer:
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"Sparanstrengungen, Strukturreformen, bessere Wettbewerbsbedingungen - nur so kommt die Wirtschaft wieder in Fahrt."
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Wenn ich den Menschen, die noch Geld ausgeben wollen/müssen, das Geld wegnehme, was ändert sich an dem richtigen Gedanken des Unternehmers? Wird der Unternehmer investieren, wenn noch weniger Kaufkraft vorhanden ist? Nein wird er nicht. Siehe Südeuropa, falls das jemanden zu theoretisch ist.
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Es bleibt dabei: Der Monetarismus/Neoliberalismus ist eine erstarrte Lehre, ja Ideologie. Selbst auf richtigen Annahmen folgt der alte Schluss, was für jeden ein Warnsignal sein sollte.

Geld Akkumulation...

Je nach Land sind 30-40% des Vermoegens auf ein paar wenige Superreiche konzentriert, die statistisch auch immer mehr anhaeufen. Solche Anhaeufungen tragen nicht gerade dazu bei die Wirtschaft und den Konsum anzukurbeln. Die EZB hat recht, dass man mehr Geld unters Volk bringen muss, aber hoehere Loehne alleine tun es nicht, das schadet den Unternehmen und der europaeischen Wettbewerbsfaehigkeit auf dem internationalem Markt. Was wir wirklich brauchen ist ein Steuersystem das Geld-Akkumulation zwar nicht unterbindet, aber sinnvoll beschraenkt. Sei es eine Vermoegenssteuer oder eine gerechtere Einkommenssteuer. Im Moment bekommen gerade die gringverdiener fuer jeden Zusaetzlichen Brutto-Euro den sie als Gehalt verdieden den geringsten Netto-Zuwachs an Einkommen und das kann einfach nicht sein. Aber ohne politischem Willen wird sich daran wohl nichts aendern.

Ja meine Lieben, dieser

Ja meine Lieben, dieser Umverteilungswahnsinn hat doch aber erst grade mal angefangen. Da steckt eine menge 'System' dahinter. Eine Deflation darf und wird es nicht geben, denn wo kaemen wir da hin wenn der "Michel" mehr fuer sein Geld bekommt und die kronischen Dauerschuldner wie z.B. der Staat fuer ihre Schulden mehr 'bluten' mussen weil weniger durch die Verbrauchssteuern reinkommt und mehr Zinsen zu zahlen sind. Drahgi hat das schon klar gemacht: "Whatever it takes..."
Das der Papiergeld-Sparer in diesem Umfeld schleichend enteignet wird ist so gewollt von Politik und Banken.

Und wiederum...

wird eine wie auch immer entstandene Krise dazu benutzt, Machtdurchgriff auf alle Lebensbereiche zu fordern.

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