Ihre Meinung zu: 1,0 Prozent: Billige Energie hält Inflationsrate niedrig

11. Juli 2014 - 8:51 Uhr

Zwar sind Miete, Friseurbesuche und Reisen im Juni deutlich teurer geworden, die Inflationsrate bleibt aber mit 1,0 Prozent niedrig. Der Grund: Die Preise für Nahrungsmittel und Energie blieben im Schnitt stabil oder sanken sogar.

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Kommentare

Super, billige Energie

Der Liter Super kostete gestern bei uns 1.60.9. Was daran billig sein soll, weiß ich nicht.

Wie jetzt? Billige Energie?

Wie jetzt? Billige Energie? Und ich dachte wir jammern hier alle über den teuren EEG-Strom. Da hab' ich wohl was verpasst.

P.S.: Wenn "Energie" so billig ist, dann könnte man doch auch die Industrie etwas mehr an der Umlage beteiligen ...

PP.S.: Ja klar, das Öl ist schuld dass "Energie" so billig ist, aber freut euch lieber nicht zu viel über billigen Sprit, denn das sorgt auch dafür, dass eure Innenstädte an den Internethändlern kaputtgehen, denn der Transport jedes einzelnen Päckchens mit einem extra Laster vor die Haustür wird nicht teurer. Mehr Internetversand = mehr Staus in Innenstädten (denn die Paketdienste halten mit Vorliebe in Zweiter Reihe).

Alles hat (mindestens) zwei Seiten ...

Billige Energie ..

Entschuldigung, aber billg ist etwas anderes, nicht wahr?

Im Übrigen kann Energie überhauptnicht teuer genug sein, um das Leben, wie wir es kennen auf diesem Planten, ein wenig länger auftrecht zu erhalten.

Scheint wohl eine Erfolgsmeldung sein

Fakt ist aber, dass die Teuerungsrate weit unter dem Soll bleibt wie in der gesamten Eurozone. Trotzdem wird man sich gleich einig sein und wissen, dass der niedrige Zins für eine galoppierende Inflation verantwortlich ist, und dieses eine Prozent erlogen ist. Auch wenn der Michel keine Ahnung hat von Wirtschaft, so ist ihm doch die Kernlehre des Monetarismus, die besagt Zins und Geldmengenwachstum (die gleich Inflation ist) sich umgekehrt proportional verhalten müssen, geläufig.
.
Genauso wie Gaspedal und Geschwindigkeit korrelieren müssen. Wenn ich aber in einem Schlammloch stecke und trotz Durchdrücken des Gaspedals keine Geschwindigkeit erkenne, stecke ich wohl fest. Entsprechend sieht das Geldmengenwachstum aus, dass weit unter dem Soll zurück bleibt. Aber trotzdem wird man nicht Müde "die Flut des billigen Geldes" zu beschwören, während man in den Medien insgeheim Wertstabilität feiert. Es ist wie in einem Irrenhaus.

welche billige Energie?

Strom wird teurer dank Umlagen die nur die kleinen Leute und nicht die grossen Unternehmen zahlen müssen.
Ausserdem habe ich hier neulich einen Betrag kommentiert, in dem es hiess: Wenn Strom an dr Börse billiger wird, zahlt der Endverbraucher mehr. Wenn er an der Börse teurer wird, zahlt der Endverbraucher mehr.

Gas wird teurer, Sprit auch. Heizöl erst recht.

Bitte liebe Tagesschau, bringt nicht ständig das Märchen von der niedrigen Inflation. Bringt doch lieber mal einen Bericht, der die tatsächlichen Ausgaben zum Lebensunterhalt berücksichtigt und rechnet dann mal die Inflation aus. Das wäre doch mal interessant.
Denn wer kauft ständig Fernseher, Autos, Pelzmäntel und was weiss ich noch alles?

Danke

mfg

Euer inflationäres Bilgenschwein ;-)

Billige Energie

Muss ich mal meinem Stromdealer erzählen, weiss der vermutlich noch gar nicht, da meine Rechnungen und Abschlagszahlungen bei gleichbleibendem Verbrauch von Jahr zu Jahr höher ausfallen...

volksverdummung...........

die uns genannte inflationsrate ist künstlich hergerichtet. der warenkorb wird so gefüllt, dass der zahl stimmt. wer kauft z.b. schon jedes jahr einen pc oder fernseher?
versicherungen, mieten, strom, milchprodukte, brot, dienstleistungen jeder art sind teuerer geworden. und dies nicht zu knapp.
was soll also das märchen von einer inflation unter 2 %, das stimmt in der realität nicht.

Und ewig grüßt der Lügenbär.

Die Energiekosten sinken.
Weshalb kommt dann bei immer mehr Rentnern der Sperrkassierer von den Versorgerbetrieben um den Strom abzuklemmen?

Realitätsverlust?Gewollt,Gewillt?

Also meine Stromabrechnung sagt etwas anderes u. das Potential an der Tankstelle die gibt nur die neue App oder die neue Meldestelle statistisch her was das Statistische Bundesamt an Berechnungsfaktoren zu Grunde legt? Welche Faktoren mit welcher Gewichtung werden überhaupt zu Grunde gelegt?
Sonderangebote aller Supermärkte Samstagabend ab 18°° Zuvielartikel die in zu großer Menge noch vorhanden u. leicht verderblich für die Hälfte 2mal pro Monat sonst fallen zuviel Spritkosten an beim Großeinkauf? An welchem Tag u. zu welcher Tageszeit ist der Sprit am billigsten u.muß ich dann wie weit fahren um das Spar-Potenzial zu haben oder ist der Tank schon so leer das ich nicht mal bis dorthin komm weil ich zu lange auf den Günstigsttag diesen Monat gewartet hab?Wie weit liegt überhaupt die günstiste Tanke üblich weg um 2Cent zu sparen obwohl der Sprit bis zu 10Cent die Woche schwankt?
Ich glaub das diese Statistik gewollt u. gewillt eine Funktion für die jeweilige Regierung mit eingebaut hat?

@ seehecht

Bin voll und ganz Ihrer Meinung. Mit all diesen marktkonformen Statistiken wird das Volk verdummt. Diese angebliche niedrige Inflationsrate wird als Argument dafür hergenommen, damit Draghi seinen Geld-Junkies weiterhin billiges Geld in den Rachen schmeissen kann. Schließlich wollen die Rendite sehen.
Und, wo ist denn die Energie so billig? Nur weil der Sprit mal auf 1,52 fällt und dann ein paar Stunden später wieder bei 1,65 liegt. Für unseren Kachelofen verwenden wir größtenteils Fichtenholz. Der Ster ist dieses Jahr um 5 Euro teurer geworden und kostet nun 70 Euro.
Die Energiepreise sind noch immer viel zu hoch, weil der Anstieg die letzten Jahre zu rasant war.

Schon mal drauf geachtet ...

Der Sprit ist meist dann am billigsten, wenn es vorauszusehen ist, dass der Verbraucher wenig abnehmen wird.
Damit lässt sich auch hervorragend die Inflationsrate beeinflussen, denn es wird nur der Durchschnittspreis einer Erfassungsperiode ermittelt und nicht die Abnahmemengen der Preissegmente.
Aufgrund unserer Gewohnheiten dürften wir also überwiegend mehr für den Liter Treibstoff bezahlen, als im statistischen Mittel erfasst. Oder warum verhält es sich mit der gefühlten Inflation immer anders? Wir Verbraucher sind nicht doof.

Volk im WM-Fieber-Delirium?

Sorry, aber das mit der "billigen Energie"
ist aber schon ein Witz oder glaubt man das gesamte Volk ist im
WM-Fieber-Delirium?

Solche Behauptungen in die Medien zu stellen ist schlicht eine Frechheit.
Überall wohin man schaut ist gerade in den letzten zwei Jahren die Lebenshaltung sehr viel teurer geworden.

Das ist bei jedem Einkauf festzustellen.

Es ist halt so, dass man von einem billigen PC nicht runterbeißen kann, wenn Grundnahrungsmittel immer teurer werden.

Der sog. "Warenkorb" wird ja anscheindend gerne so abgeändert, wie es ins Bild passt, wenn man eine niedrige Inflationsrate erreichen will.

Billige Energie? Dann fahren Sie doch mal täglich 50 km zur Arbeit und rechnen dann aus, was dafür vom Gehalt draufgeht.

@ 10:39 von ladycat --- Energiepreise!

Sie schreiben:
"Und, wo ist denn die Energie so billig? Nur weil der Sprit mal auf 1,52 fällt und dann ein paar Stunden später wieder bei 1,65 liegt."
*
Vielleicht haben Sie den Sinn einer solchen Erfassung von Daten nicht richtig verstanden?
Hier wird für den Monat Juni der Durchschnittspreis gewertet und der hängt nun mal nicht Preisänderungen innerhalb von Stunden ab.
Und Fakt ist dass der Preis für Benzin, Diesel und vor allem auch Heizöl sehr viel günstiger war als im Juni des Vorjahres.
Und ALLE die im Juni getankt oder Heizöl gekauft haben die haben davon profitiert! Da nun einmal sehr viel mehr Menschen eine Ölheizung haben als mit Holz heizen wirkt sich das in der Statistik logischerweise positiv auf die Preissteigerungsrate aus!
Aber wenn man grundsätzlich jede positive Meldung ins negative ziehen möchte argumentiert man vielleicht eher etwas unrealistischer?
Fakt ist dass der Preis für Heizöl in mehreren Jahren deutlich höher lag als in 2014!
www.tecson.de/pheizoel.html
*

@ 10:18 von seehecht - Warenkorb und Lebensmittelpreise

Sie schreiben:
"volksverdummung...........
die uns genannte inflationsrate ist künstlich hergerichtet. der warenkorb wird so gefüllt, dass der zahl stimmt. wer kauft z.b. schon jedes jahr einen pc oder fernseher?"
*
Der Warenkorb ist seitz vielen Jahren vergleichbar und wird nur dort minimal angepasst wo sich tatsächlich das Kaufverhalten der Bevölkerung ändert.
Und natürlich werden die Preise für PC und TV-Geräte auf mehrere Jahre gerechnet.
Bei TV-Geräten sind es 8 oder 10 Jahre!
Übrigens sind gerade die von Ihnen genannten "milchprodukte, brot" etc. in den letzten 15 Jahren nur gering teurer geworden wie schon mehrfach von der ZDF-Sendung Wiso und der Stiftung Warentest bewiesen wurde!
Dass die Preise für Lebensmittel generell weniger stark gestiegen sind als die Inflationsrate zeigt diese Studie aus NRW mit der Entwicklung seit 1995:
http://short4u.de/53bfab618f241
*
Informieren hilft zu verstehen. Wenn Sie etwas über den Warenkorb wissen möchten:
http://short4u.de/53bfad82a1f42
*

@Bernd1

Da sind wir ja froh das ihr Tank immer zur rechten Zeit leer ist mit der neuen App auf ihrem neuen alten Denkmuster das so gar nichts mit der Realität zu tun hat u. hoffentlich liegt ihr neues Handy oder Tanke nicht zu weit weg sonst müssten sie noch nach mathem.Grundsätzen berechnen ob es überhaupt in dem Moment günstig zu tanken wo selbst die Wissenschaftler sagen heute kannst du nicht mal sagen welcher Tag der günstigste ist zum.........Das WAR kann man aber sehr wohl statistisch berechnen u. auslegen aber wenn sie die Zukunft oder Gegenwart meinen sind Sie mit Ihrer Klugheit garantiert am Ende!
Es sei denn sie haben etwas für die Zukunft z.B.
http://luethje.eu/geheim/zauberkugel.htm

@ 11:19 von leminmusobata

Sie schreiben:
"Statistische Träume
werden wahr.
Real wird Energie von Jahr zu Jahr teurer"
*
Das stimmt allerdings nur zum Teil.
Der Strompreis steigt kontinuierlich das stimmt und daran ist der Staat Schuld weil er die EEG-Zulage ständig steigen lässt.
Aber Benzin, Diesel und vor allem Heizöl gehören auch zur Energie und diese sind in diesem Jahr deutlich preisgünstiger als in den beiden letzten Jahren.
Auf Basis des Rohölpreises entwickeln sich die Preise für Benzin. Diesel und Heizöl immer ähnlich.
Hier die Entwicklung des Heizölpreise 2012, 2013 und 2014:
www.tecson.de/pheizoel.html
*
Da kann der nächste Winter ruhig kommen, denn wer jetzt Heizöl kauft spart viel Geld gegenüber den Vorjahren und im Winter sind Benzin und Diesel sowieso günstiger als im Sommer.

billiger Strom

Ja klar in Punkto kurzsichtigkeit kaum zu übertreffen. Seid fast 20 Jahren steigen die Strompreise so heftig das einem schwindlig wird und nur weil dieses Jahr die Stromanbieter noch nicht das dritte mal erhöht haben und die Inflation gering ist, ist Strom billig. Was ist den das bitte für ein sinnfreier Beitrag, wieso wird hier so ein blödsinn geschrieben, das klingt ja wie die Propagandafrasen der CDU.Gibts im jornalismus nun auch Sommerlöcher wo Praktikanten schreiben dürfen ??? Nur mal so nebenbei, das was ich täglich brauche sind Lebensmittel und Strom und kein Fernseher oder Telefone. Wie sind den die Preise bei Zahnstochern ? Ich hab schon lange nicht mehr so ungläubig bei einem Beitrag hier den Kopf geschüttelt.

@ Bernd1

Zusätzlich zum Kachelofen haben wir auch noch eine Ölheizung und ich weiß durchaus, dass der Ölpreis letzten Juni um ca. 2 Cent höher lag. Aber immer mehr Eigentümer stiegen/steigen aus dem Heizöl aus und rüsten um auf Gas, Holz, Pellets, Hackschnitzel usw. Ich denke, das ist nicht nur bei uns in Bayern so.
Wenn Heizöl innerhalb der letzten 4 Jahre um 45 Cent teurer wurde und in diesem Jahr um 10 Cent sinkt, haben wir dann niedrige Energiepreise und Inflation?
Bei meinem regionalen Bäcker und Metzger haben sich seit April viele Preise erhöht.
Und, ich kann durchaus aufgrund eigener Erfahrungen unterscheiden, ob es sich um eine positive oder negative Meldung handelt.

@ 11:10 von ThePrototypen5: Naja, nicht so ganz

Zitat: "Und so geht es nicht voran und wir kaufen jetzt sogar wieder teuren Atomstrom."

Hm, das europäische Stromnetz ist durchlässig, da wird ständig importiert und exportiert.

Aber (Zitat, statista.com):
"Im Jahr 2013 exportierte Deutschland rund 33 Terawattstunden Strom mehr, als es importierte."

Zitat: "... bei der erneuerbaren Energie, die bis heute nicht rentabel ist und dadurch sind die Strompreise explodiert."

Hm, für den Bürger ist der Strom teurer geworden, das liegt aber am unseeligen Abgabenkrampf unserer Regierung.

Denn, an den Strombörsen fallen die Strompreise weiter.
(Quelle: EEX und EPEX Spot)

Die deutsche Wirtschaft freut sich (naja, jedenfalls die Teile, die von der EEG-Abgabe befreit sind).

Gruß, zopf.

Sind wir wieder mal

bei den heiß geliebten Preisen,die niemand so richtig in seinem Börsel merkt,außer das es eigentlich wieder Teurer geworden ist.

Und mal nebenbei gesagt,Fernseher und Telefone sind nicht essbar und wenn dann sehr schwer verdaulich ;-).

Das sind Artikel die kaum für das tägliche Leben benötigt werden,halten ja bei normalen Menschen sehr sehr lange.

Energie ist wieder teurer,hab gerade die Betriebskosten Abrechnung bekommen,und diese Woche der Super 1,70€.
Mal zum Vergleich,1990 der Liter ca.1,00 DM und heute ca.3,20 DM,bei wem ist ist der Lohn um die gleichen Prozente gestiegen.
Der Melde sich Bitte ;-).

Den meisten Menschen fällt auf das Sie weniger in der Tasche haben und ständig mehr bezahlen müssen,also nützt der Warenkorb wenig,Augenwischerei fürs Volk mehr nicht.

Gruß

@ 11:53 von ladycat

Sie schreiben:
"Zusätzlich zum Kachelofen haben wir auch noch eine Ölheizung und ich weiß durchaus, dass der Ölpreis letzten Juni um ca. 2 Cent höher lag."
*
Versuchen Sie doch mal die Realität zu sehen:
Im Durchschnitt lag der Heizölpreise 2012 um 19 Cebt und 2013 um 8 Cent unter den Preisen in diesem Jahr!
Der von mir genannte Link zeigt das.
Und mit Abstand am teuersten war Heizöl (und Benzin etc.) im Jahr 2008!
Das gilt auch für Lebensmittel unter anderem beim Bäckjer und vor allem Fleischer.
Es kommt also immer darauf womit man vergleicht, 2014 kommt jedenfalls ganz gut dabei weg!
*
Und wer auf Pellets etc. umsteigt heizt erst einmal billiger als mit Heizöl, auch wenn dort die Preise steigen.

Warenkorb

Für alle die sich darüber aufregen das dieser Warenkorb "nicht den normalen Bürger widerspiegelt"
Die Gewichtung des Korbes wird über die "Einkommens und Verbraucherstichprobe" (Kurz EVS) erhoben. Das ist eine repräsentative Stichprobe aus 60.000 Haushalten. Diese wird alle 5 Jahre durchgeführt. (Die Reichen werden übrigens raus gelassen so das dadurch auch keine Verzerrungen entstehen können.)

Man muss schon sehr weit vom "normalen Bürger" entfernt sein damit dieser Warenkorb komplett daneben liegt. Wer dennoch der Meinung ist der wäre "gefälscht" bitte mit konkreten Beispiel. Die Gewichtung ist für jeden einsehbar.

@ 11:32 von michel56

Ich brauche keine App und keine Zauberkugel um zu sehen dass die Preise für Benzin und vor allem für Heizöl in diesem Jahr generell deutlich unter den letzten beiden Jahren liegen. Aber natürlich muss man den Fakten nicht glauben wenn man stattdessen lieber seinen negativen Vorurteilen glauben möchte!
Ich mache keine Aussagen über die Zukunft weil ich natürlich kein Hellseher bin. aber ich kann das einigermaßen beurteilen was heute eindeutig belegbar ist! Und das spiegelt sich tatasächlich auch in der Inflationsrate wieder ob man es glaubt oder nicht!

Billige Energie? Das stimmt!

Netto ist die Energie billig.
zu billig,
deshalb wird sie vom Staat künstlich verteuert, über Steuern, Umlagen, Abgaben, Netzgebühren, Steuern auf die Umlagen, MwSt auf die Mineralösteuer.

wie gesagt, netto ist die Energie billig.
und je billiger der Strom wird, desto höher wird die EEG Umlage, denn die Großindustrie muß gepampert werden.

Billig ist relativ!

Wenn man bei Endverbraucherpreisen von 25 bis 30 Cent pro Kilowattstunde von billig spricht, dann kann man daran einmal mehr erkennen: Begrifflichkeiten wie "billig" oder "günstig" sind doch sehr relativ.

Einen Millionär juckt der Strompreis auch dann nicht, wenn er für die Kilowattstunde einen Euro bezahlen muss, normale Verbraucher stürzt dieser Preis dann in gewaltige finanzielle Probleme.

Es scheint einmal mehr so, als hätten die Menschen, die die aktuellen Energiekosten als billig bezeichnen, entweder einen zu dicken Geldbeutel oder ein zu kurzes Gedächtnis. Wie sonst lässt sich erklären, dass man die Energie und insbesondere den Strom, der in den letzten Jahren zweistellige Preissprünge hinlegte, als günstige Ware deklarieren kann?

Essen ist billiger ?

Der ganze Textblock im Artikel stellt für einen Leser wie mich eine Provokation dar. Kartoffeln 22% billiger usw.usf. ?

Man fragt sich ob der verantwortliche Redakteur selber nie einkauft, ein zu kurzes Gedächtnis hat, oder einfach die Zahlen die ihm zur Verfügung gestellt werden kritiklos weiterreicht.

Wäre das Hochladen von Daten hier möglich, würde ich den Herrschaften gerne beweisen daß ihre Aussagen falsch sind, denn ich kann lückenlos jeglichen Einkauf für die letzten 2 Jahre belegen !

Und somit ist der Versuch eine angebliche "Nicht-Preissteigerung" zu belegen um das Volk zu beruhigen ... das von den ständigen Steigerungen der Lebenshaltungskosten (zurecht) beunruhigt ist, weit außerhalb jeglicher Wahrheitsfindung.

@ Bernd1

Lt. Rechnung haben wir am 10.09.08 für einen Liter Heizöl 0,725 Cent + MWST bezahlt. Am 17.04.09 lag der Preis für einen Liter bei 0,41 Cent + MWST. Dann sind die Preise bis 2012 wieder stark gestiegen und dann wieder etwas gefallen.
Also, Ihre Brot- u. Wurstwaren kaufen Sie wahrscheinlich beim Discounter oder Sie lassen sich diese zuschicken.
Und, wenn Sie es genau wissen wollen, ich bezahle bei meinem regionalen Bäcker für ein König-Ludwig-Brot seit April statt 1,90 nun 2,10, für einen Apfelstrudel statt 2,50 nun 2,80 und beim Metzger für eine Fleisch-Sülze statt 2,50 nun 2,80 Euro. Es gab seitdem mehrere Preiserhöhungen, aber dies sind die Waren, welche mir jetzt spontan eingefallen sind.

Billiger ungleich günstiger

Dass manche Lebensmittel "billiger" geworden sind, hängt auch mit dem massiven Qualitätsverlust zusammen, etwa bei Kaffee wie ich finde. Wobei mich ein Päckchen löslicher Bohnenkaffee einer Marke zu 500g momentan 5,99€ (!) kosten - billig ist was anderes...

Von billigen Fernsehern, Waschmaschinen und Mähdräschern habe ich recht wenig. Na gut, nach 7 Jahren wird meine Waschmaschine langsam...

Dass die Energiepreise nicht weiter steigen, macht meine Stromrechnung nicht geringer. Lediglich die Tatsache, dass mein Stromverbrauch allmählich weiter sinkt, verhindert etwaige Nachzahlungen.
Was die Mietpreise angeht, verkneife ich mir jeden Kommentar.

"Das Münchner Ifo-Institut sagt für 2015 wegen des erwarteten Aufschwungs eine höhere Teuerungsrate voraus" zu deutsch: mehr Wirtschaftskraft und Produktivität gleich höhere Preise?
Ab morgen wird langsamer gearbeitet, liebes Deutschland! Für die Deflation, alle etwas weniger malochen..... die Institute blasen mal wieder ins Einhorn ...

@ Bernd1

Verschonen Sie uns bitte mit ihren FAKTEN. Fakt ist, das ich gerade eine Mieterhöhung von über 22€ aus dem Briefkasten geholt habe. Fakt ist das die Preiserhöhung für meine Ticket zum Arbeitsplatz ansteht. Da tröstet es mich wenig, wenn der ein Vergleichbarer Fernseher den ich vor 3Jahren gekauft habe heute 100€ günstiger wäre. Ich brauch im Moment keinen oder ich kann auch verzichten. Auf Wohnen und Arbeit leider nicht.
Zudem JEDER der einigermaßen in %-Rechnen bewandert ist errechnet ihnen FAKT-Werte wie Sie es in Auftrag geben. Rein Statistisch TRINKT jeder Bundesbürger so und soviel Flaschen Bier. Leider zählen auch die Flaschen dazu die ich schon alle weggeschüttet habe, weil das Verfallsdatum überschritten wurde. DAS SIND FAKTEN.

die reale Inflation ist höher

Jeder halbwegs intelligente Mensch kann anhand seiner realen Ausgaben feststellen, dass die real existierende Inflationsrate höher als der offiziell angegebene statistische Wert ist.

Das ist aber Herrn Draghi egal. Er sieht die 1 vor dem Komma und wird mit seiner Geldpolitik dafür sorgen, dass eine 2 vor dem Komma erscheint.

Für die realen Ausgaben wird dies dann eine 3 vor dem Komma bedeuten.

@ 13:17 von Xabbu

Sie schreiben:
"Wäre das Hochladen von Daten hier möglich, würde ich den Herrschaften gerne beweisen daß ihre Aussagen falsch sind, denn ich kann lückenlos jeglichen Einkauf für die letzten 2 Jahre belegen !"
*
Sie haben Recht!
Und trotzdem stimmt die obige Meldung auch.
Es kommt immer darauf an womit man vergleicht.
Im Vergleich zu den Monaten März, April, Mai sind viele Lebensmittel im Juni billiger geworden.
Wenn Sie die Meldungen der letzten Monat hier bei Tagesschau.de gelesen hätten wüssten Sie dass dort regelmäßig gemeldet wurde dass die Lebensmittel stärker im Preis gestiegen sind als die Inflationsrate.
Im Juni sind viele Preise wieder gefallen.
Ganz einfach.
Es ist nun einmal so dass Ernten und Wetterereignisse krzfristig die preise von Lebensmittel steigen und wieder fallen lassen.
Trotzdem ist es insgesamt so dass seit 1995 die Lebensmittelpreise weniger stark gestiegen sind als die Inflatiosnrate insgesmt.
Quelle:
http://short4u.de/53bfab618f241
*

Inflation niedrig und doch keine Besserung für millionen Meschen

Da der Warenkorb auf die Nettolöhne bezogen ist, die Lohnsteigerungen aber bruttobezogen, sind bei einer Lohnsteigerung von 2% man gerade der Inflationsausgleich erreicht!
-
Der vor kurzem erreichte "deutliche" Lohnzuwachs bei den Metallern zum Beispiel, von 2,3 für dieses Jahr, schafft gerade einmal wieder nur den Inflationsausgleich!
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Obwohl die Metaller schon Höchstverdiener sind!
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http://oeffentlicher-dienst.info/vergleich/entwicklung1/

@ 13:35 von Klabautermann 08

Sie schreiben:
"Rein Statistisch TRINKT jeder Bundesbürger so und soviel Flaschen Bier. Leider zählen auch die Flaschen dazu die ich schon alle weggeschüttet habe, weil das Verfallsdatum überschritten wurde. DAS SIND FAKTEN."
*
Das ist das typische an Statistiken:
Dass sie den Durchschnitt der Bevölkerung wieder spiegeln.
Wenn einzelne Menschen mehr Bierflaschen kaufen als sie trinken und sie dann wegschütten ist das ein sebtsgemachtes Problem welches mit Durchschnittsverbrauch wenig zu tun hat!
Auch das sind Fakten, jeder macht es sich so schwer wie er es selbst möchte.

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