Kommentare

Die australische Marine hat gestern fünf

Flüchtlingsboote aufgebracht.
Sorge dafür getragen ,das alle Boote wieder sicher zurückgeschickt worden sind.
Eine andere Politik würde dafür sorgen,das die Flüchtlingsströme ins Unendliche anwachsen würden.

Wie wäre es denn mal mit

Wie wäre es denn mal mit "Gegenpropaganda" die dafür sorgt, dass in den Ländern Afrikas klar gemacht wird, dass Europa NICHT das Land ist wo Milch und Honig fließen, sondern dass man von dort wieder zurückgeschickt wird und dass hier nur die wirklichen Flüchtlinge und nicht Wirtschaftsflüchtlinge aufgenommen werden? Damit würde vielen Flüchtlingen der Tod auf den überfüllten Seelenverkäufern im Mittelmeer erspart bleiben.

Immer so weit weg....

Die EU Innenminister beraten also über die EU Flüchtlingspolitik. Ist ja mal ein Ding. Und wo gucken sie hin? Nach Afrika.

Vielleicht sollte man die Leute mal drauf aufmerksam machen, dass genau in diesem Augenblick mitten in Europa Menschen auf der Flucht sind.

Was ist eigentlich damit? Juckt keinen? Oder wie muss ich das verstehen?

Dann sollten die Herrschaften wenigstens den Anstand haben zuzugeben, dass ihnen das Schicksal der Flüchtlinge egal ist und sie sich nur an europäischen Besitz krallen, weil sie Angst haben, jemand aus Afrika kostet sie Geld und sie könnten künftig womöglich ein paar Stunden weniger auf dem Golfplatz verbringen.

Das ist keine Flüchtlingspolitik. Das ist Menschen-Ausschluss-Politik. Das ist Abwehrpolitik.

Ginge es um Flüchtlinge, dann würde man erst mal ein wenig auf die ukrainischen Flüchtlinge schauen. Das passiert nicht im fernen Afrika sondern mitten in Europa!

Unterschiedliche Auffassungen über Solidarität

Hier zeigt die EU ihre Menschenverachtung in voller Breite.

EU-Traumtänzerei

Die Flüchtlinge die in Wahrheit Wirtschaftsflüchtlinge sind bekommt man nicht dadurch aufgehalten, dass man Sie über ganz Europa verteilt wie sich das Italien und diese EU-Kommissarin vorstellt, sondern indem man dem guten Beispiel Australiens folgt. Boote aufbringen und die Flüchtlinge dahin zurückschicken wo sie hergekommen sind. Alles andere schafft bloß Anreize für die unerwünschte Einwanderung, die letztlich üble Folgen für Uns haben wird oder glaubt irgendjemand, dass unsere Gesellschaften in Europa friedlich und freiheitlich bleiben wird wenn das was jetzt 60.000 sind sich dann zu Millionen summiert hat.

Italien..

...macht einen guten Job! Und wie sieht es in Deutschland aus? Machen wir auch einen guten Job? Und was bedeutet in dieser Frage überhaupt "einen guten Job machen"?
Wenn wir 10.000 Flüchtlinge aufnehmen ,machen wir dann einen guten Job? Der eine sagt: "Ja, weil 10.000 Flüchtlinge weniger auf der Flucht sind und in Deutschland eine sichere Bleibe gefunden haben"
Der andere sagt: "Wie unmoralisch kann man sein, nur eine gewisse Menge erwählter Menschen aus diesem riesigen Flüchtlingsstrom herauszupicken und aufzunehmen, um sich dann gutmenschlich auf die Schulter zu klopfen"
Ist das Leben eines dieser Aufgenommenen denn mehr wert als z.B das Leben eines abgewiesenen Kindes, nur weil unsere Kapazitäten begrenzt sind?
Und ist es überhaupt unsere Aufgabe die gesammte flüchtende Welt bei uns aufzunehmen? Und wenn nicht: Ist Deutschland dann ausländerfeindlich? Schließlich haben wir ja eine Menge gutzumachen, oder hat die heutige Generation da garkeine Anteile mehr daran?

@tisiphone

"Ginge es um Flüchtlinge, dann würde man erst mal ein wenig auf die ukrainischen Flüchtlinge schauen. Das passiert nicht im fernen Afrika sondern mitten in Europa!"

Es gibt keine nennenswerten Flüchtlingsströme aus der Ukraine hin in die EU. (Es gibt viele, die die Krim jetzt verlassen und in die Westukraine gehen, viele die aus dem Ostteil der Ukraine meist bei Verwandten in Russland unterkommen oder eben auch in den Westteil der Ukraine gehen. In die EU kommen nur wenige.)

Also muss dieses Gremium auch nicht darüber beraten.

15:43 von CE Gegenpropaganda

Die Gegenpropaganda wird wirkungslos sein,, Den die die schon hier sind, werden Geld schicken das die Anderen nachkommen können.

@CE - Worte allein reichen nicht aus

'Wie wäre es denn mal mit "Gegenpropaganda" die dafür sorgt, dass in den Ländern Afrikas klar gemacht wird, dass Europa NICHT das Land ist wo Milch und Honig fließen...'

Ich glaube kaum dass afrikanische Flüchtlinge an ein Leben im Überfluss denken wenn sie nach Europa wollen, was sie wollen ist eine Alternative zu der völligen Hoffnungslosigkeit die sie dort erleben - seien die Chancen noch so gering es in Europa zu schaffen, solange die Chancen in den Heimatländern 0 ist wird es dennoch die attraktivere Möglichkeit sein.

Hier wäre es an der Zeit mal ein wenig zurückzugeben - einiges von unserem Wohlstand beruht nunmal auf der Tatsache dass wir die Menschen in Niediglohnländern ausnutzen um hier billige Produkte zu bekommen. Steckt man dies etwa in Bildungsmassnahmen ist es langfristig für beide Seiten vorteilhaft, hält man dadurch weitere Menschen von der Flucht ab kann man das Geld was man dadurch spart auch wieder in diese Projekte stecken.

Ursachen

Die Kriegsursachen müssen zur Not mit Waffengewalt bekämpft werden, so pervers es klingt. Woher kommen die Kriegsflüchtlinge? Tja und wenn sie aus Nahost kommen, zum Beispiel aus dem Westjordanland oder Gaza, sind die vielseitigen Fluchtgründe auszuschalten.
Kommen sie aus Libyen, Irak, Syrien usw. sollte man daraus lernen und aufhören, sich in halbwegs funktionierende Systeme einzumischen, die Staaten aufzumischen um nachher nicht die Flüchtlinge der (Folge-)Kriege aufnehmen zu müssen.
So einfach ist es. Die Wirtschaftsflüchtlinge spielen eine eher untergeordnete Rolle und machen vor allem viel weniger Probleme die Haus, Hof, Sicherheit und viele Freunde/Verwandte verloren haben und die sich anschauen müssen, wie nichts aktiv für ihre spätere Rückkehr getan wird.
Ich habe nichts gegen Flüchtlinge möchte aber im beiderseitigen Interesse, dass sie zurückkehren sobald es sicher und perspektivreich genug ist.

Am 08. Juli 2014 um 16:16 von

Am 08. Juli 2014 um 16:16 von Hugomauser
Sie verkennen das Thema.Auch das sind Flüchtlinge. Um genau zu sagen Kriegsflüchtlinge.

Aber schon da sieht man doch schon warum es Flüchtlinge gibt.Es geht um Reichtum, Macht.
Viele Konzerne pofitiren von den Rohstoffen der armen Länder. Bauen die billig ab ohne das dem Land das zugute kommt.(Von den Umweltschäden ganz zu schweigen)
Für Rohstoffe wurden in der Vergangenheit Kriege geführt. Und das gleiche gilt für Heute. Auch wenn die Methoden anders sind.

Mit der Politik die Heute gemacht wird, wird eine Lösung nie erreicht. Weil besonders auch die Politiker die Interessen der Wirtschaft vertretten.

Zur Zeit unterstützt man so die Menschenhändler

und weniger die Notleidenden vor Ort. Die Ursachen müssen bekämpft werden. Mit jedem Flüchtlingsboot-Automatismus fördert man mafiöse Menschenschmuggler. So hart es klingen mag: eine feste Fährverbindung und umgehendes Zurückschicken ans Festland wäre dauerhaft besser, wenn zeitgleich die EU-Aussenpolitik sich der Flüchtlinsproblematik in den betroffenen Ländern ernsthaft annehmen würde.
.
Zur Zeit sammelt Italien ein, und schickt alles nach Nordeuropa weiter.

@CE: Falscher Denkansatz

Ganz einfach: Weil es nicht so ist!
Sie beschreiben das Problem genau richtig - nur verkehrt herum.

" Gegenpropaganda" ist absolut untauglich, wenn Flüchtlinge ihren Angehörigen mitteilen, sie seien gut angekommen und ihnen gehe es gut.

Man wird ja auch nicht zurückgeschickt, wie Sie weiter ausführen. Alle, die gekommen sind, sind bis auf eine handvoll Ausnahmen, noch da.
Wir schicken nicht zurück, wie es die Australier tun, sondern wir "retten".

Es spricht sich herum, dass das Risiko geringer wird und der Flüchtlingsstrom schwillt weiter an.

Eigentlich könnte die EU und Frontex die Leute direkt an der Küste abholen

historische Verantwortung

"Wieviel Solidarität ist nötig?"

Was soll das? Wollen die uns verarschen?
Es geht nicht um Solidarität, es geht um historische Verantwortung, europäische Politiker/Machthaber waren und sind maßgeblich verantwortlich für die Situationen vor denen die Menschen fliehen und jetzt wollen die so tun als sei es bereits ein Zugeständnis, das sie die Flüchtlinge nicht absaufen oder abknallen lassen.

Für Solidarität ist die EU nicht zuständig, sondern

für Austerität.

@Larkenschaper

Naja es wird bei den Flüchtlingen geprüft, ob es wirklich "Flüchtlinge" sind, oder ob sie nur aus wirtschaftlichen Gründen gekommen sind (und bei den meisten auf den Seelenverkäufern würde ich das sagen, denn da wurde einiges Geld an die Schlepperbanden gezahlt). Das ist ja ein großes Problem dabei, dass skrupellose Menschen daran verdienen und ein Interesse daran haben so viele "Kunden" wie möglich "transportieren" zu können. Ob die dann auch ankommen ist nebensächlich, denn gezahlt wird vor Abfahrt.

Insofern setzen Menschen ihr Leben in Gefahr, falsche Leute verdienen an der Schmuggelei UND in der EU wird Geld für unnötige Bürokratie verschwendet.

@ Larkenschaper

"Man wird ja auch nicht zurückgeschickt, wie Sie weiter ausführen. Alle, die gekommen sind, sind bis auf eine handvoll Ausnahmen, noch da.
Wir schicken nicht zurück, wie es die Australier tun, sondern wir "retten"."
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Wir schicken sehr wohl zurück und zwar durchschnittlich gute 75% der Asylantragssteller (Quelle BAMF: http://tinyurl.com/dyqubqj), aber eben erst NACHDEM geprüft wurde, ob tatsächlich Gründe für eine Asylgewährung vorliegen.
Das was die Australische Regierung da macht, ist eine Riesenschweinerei und eines Rechtsstaates absolut unwürdig. Dann sollen sie doch gleich ihr gesamtes Asylrecht abschaffen, das wäre wenigstens ehrlich.

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