Kommentare - Eurozone: So wenige Arbeitslose wie seit Monaten nicht

01. Juli 2014 - 12:33 Uhr

Hunderttausende Jobsuchende weniger als vor einem Jahr: Die Arbeitslosenzahl in der Eurozone ist so gering wie seit Herbst 2012 nicht mehr. Trotzdem liegt sie weiter hoch - und in manchen südeuropäischen Ländern sind die Probleme unverändert massiv.

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Kommentare

Arbeits-Los

Es ist nicht die Frage entscheidend, wie hoch die (offizielle) Zahl der Arbeitslosen ist, sondern wie viele Arbeitsplätze mit einer Bezahlung vorhanden sind, von denen die Menschen leben können. Alles andere ist Augenwischerei.

Trendwende nach Strukturreformen

In mehreren Ländern zeigt sich jetzt dass die erzwungenen Strukturreformen wirksam werden und die Kehrtwende zu sehen ist.
Es gibt wieder erste Wachstumszahlen aus den Euro-Krisenländern und das hat dan auch erste Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt.
Die Kritiker der Euro-Rettungsschirme und der damit verbunden Strukturreformen (die in der Öffentlichkeit populistisch auf das Wort Sparzwang begrenzt wurden) werden in den kommenden Monaten sehen können dass ihre Kritik nur teilweise berechtigt war.
Der positive Effekt wird sich erweisen!

@Bernd1

"Sparzwang" - genau das ist das richtige Wort dafür, was in den Krisenländern durchgezogen wurde und wird.

Sie definieren "Kehrtwende" und "positiv" so einfach wie auch der Artikel. Arbeitslosenzahlen sind aber absolut nicht DAS Maß dafür! Wie schon Herr Wohlzufrieden sagte, kommt es auf die Einkommensverhältnisse an. Man kann Vollbeschäftigung schaffen - und trotzdem sind alle arm. Das nennt man Dumpinglöhne. So "schafft" man heute Arbeitsplätze. Das ist nur Fassade.

Den Menschen geht es so nicht besser, sondern nur der Wirtschaft, die so ordentlich Löhne drücken kann. Die Entwicklung der "Wirtschaft" ist dadurch vom Wohlergehen der Menschen längst abgekoppelt. Und so kann man tolle Arbeitslosenzahlen und Wirtschaftsdaten verkünden, obwohl es den Menschen schlecht geht!!!

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