Ihre Meinung zu: Super-Zentralbank warnt vor Turbulenzen am Finanzmarkt

29. Juni 2014 - 16:03 Uhr

Es braut sich wieder was zusammen. Das ist das Gefühl, das viele Ökonome beim Blick auf die Finanzmärkte beschleicht. Ein Grund: Auch vermeintlich konservative Investoren gingen immer häufiger Risiken ein, warnt die Super-Zentralbank BIZ.

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Kommentare

"Selbst Ramschpapiere finden

"Selbst Ramschpapiere finden reißenden Absatz "
..
Das ist doch mal eine gute Nachricht und zeigt wie objektiv und bodenständig unsere Wirtschaft/Kapitalismus funktioniert - nämlich garnicht.

Gruß von den Lemmingen: bitte folgen !

Bedenklich

Was war anderes zu erwarten, wenn die EZB offensichtlich der Bevölkerung einen Vermögensschwund beschert, um damit andere Länder zu unterstützen. Mit "andere Länder" sind Banken gemeint und Investoren. Damit gibt es eine Umverteilung von unten nach oben. Gleichzeitig wird bei uns die Rentenkasse geplündert, um Wohltaten zu verteilen. Die privaten und beruflichen Rentenversicherungen wiederum verlieren deutlich an Wert und nur durch Spekulation können Großanleger wie Versicherungen eine "attraktive" Kapitalverzinsung erzielen. Das heißt, dass die staatliche Rente heute ausgepresst wird, und die private Vorsorge nur die Versicherungen und Banken glücklich macht, die immer mehr Gewinne für sich behalten dürfen, statt sie unter den Versucherungsnehmern zu verteilen. Bei der EEG gibt es ebenfalls eine Umverteilung von unten nach oben. Und im Immobilienmarkt entsteht eine gewaltige Blase, was sogar Schäuble zugeben muss. Daher ist auch dieses Anlageinstrument risikoreich. Was nun?

Nachdem

Motto,darf ich nicht an diesen Käse,probier ich es mal im anderen Zimmer.
Wann wird man mal schlau.?Garnicht wenn man das so liest.

Wunderbare Geldvermehrung

Gute Güte! Kommt die Wirklichkeit nun endlich auch in der Welt der "Super"-Ökonomen an? Da werden praktisch aus dem Nichts Milliarden und Abermilliarden Euros und Dollars geschaffen, den Banken zu Verfügung gestellt - und die finden keine rentablen Anlagemöglichkeiten! Wie auch? Die Welt steckt in einer Absatzkrise, weil keiner mehr kaufen kann. Alle sparen zwangsweise. Wer soll da noch weiter und vor allem mehr produzieren? Dass die Versicherungen da nun hintendran hängen, muss niemanden überraschen, denn die sind so mit den Geldinstituten verquickt, dass man sie als eine Suppe sehen kann. Wem nicht von vorneherein klar war, dass diese Art der Geldvermehrung irgendwann an die Grenzen der Verwertbarkeit stößt, muss schon ein Brett vor dem Kopf gehabt haben.

Rattenschwanz eines Überschuldeten Systems

Überschuldete Konsumenten > Überschuldete Banken > Überschuldete Staaten > Nullzins zur Gewährleistung der Schuldentragfähigkeit > Überschuldete Versicherungen und Pensionsfonds....

So frisst sich der Schuldenkollaps langsam durchs ganze System. Wer soll den nächsten Crash noch auffangen? Maximal noch der IWF.

Staatliche Massnahmen ja aber endlich Vernünftige. Das Geld muss endlich raus aus dem System. Der Staat sollte nützliche und Nachhaltige Infrastrukturfonds zertifizieren. In diese könnten die Institutionellen Anleger investieren, in Realwirtschaft anstatt in Schulden. Das Geld wird so zurück in die Wirtschaft gebracht und kann zum Schulden/Geldabbau genutzt werden. Was viele nicht verstehen: Geld ist eine Schuld. Es entsteht durch einen Kredit. Will man Schulden abbauen muss man Vermögen abbauen. Das ist Mathematik.

Menge Geld in den Wirtschaftskreislauf gepumpt...

Die USA, Japan, die EZB pumpen Mengen an frischem Geld über die Banken in den Wirtschaftskreislauf.

Die Inflation (im alltäglichen Leben) ist ausgeblieben, die Inflation bei den Kapitalgütern hat massiv zugenommen (Immobilien, Aktien, Obligationen). Das ist die hier gemeinte Blase.

Die Versicherer und die Pensionskassen bsp. müssen gewisse Zinsen garantieren auf die Einlagen. Das ist aktuell sehr schwer, weil das Geld viel zu billig ist (es gibt eben viel) = niedrige Zinsen.

@Nutzer...Sie verstehen die Zusammenhänge nicht. Ein Eingriff in den Markt führt zum nächsten. Dies ist eine Blase, die auch dadurch entstand, dass man Banken nicht pleite gehen lassen wollte. Man verschleppte und verschleppt die Krise, denn die Ursachen sind teilweise noch da.

@ all: diese Warnung pfeifen die Spatzen seit Wochen vom Dach!

@ all,

diese Warnung vor dem Crahs an den Börsen ist doch nichts neues. Das pfeifen die Spatzen doch schon seit Wochen von den Dächern!!

Und ich sage es mal so: wenn ich mir so die Börsenseiten der letzten Tage durchlese, dann beginnt es bereits zu bröseln an den Börsen! Das sollte eigentlich alle warnen. Guckt mal die Kurse auf n-tv.de und auf anderen Seiten an!

Diese Kurse sind das Gezocke pur. Das hat mit zahlenbasierten Kursen absolut nichts mehr zu tun!! Merkt denn keiner, was hier schon wieder für eine Blase gezüchtet wird, die bereits kurz vor dem Platzen steht??

Will es mal wieder keiner sehen und keiner hören?? Haben die werten Herren und Damen Börsianer immer noch nichts kapiert??

So sieht es für mich aus. Denn die Blase sieht man nicht nur an den Immobilienmärkten, sondern auch an den Aktienmärkten. Dort wird schon wieder gezockt auf Teufel komm raus, seit die EZB-Zinsen so niedrig sind und uns Sparer ruinieren!!

Übrigens: ich überlege mir auch bald, ob ich einsteige!!

erstaunliche Lernresistenz

Die Lernresistenz des modernen Homo Sapiens ist immer wieder erstaunlich.

7 Jahre ist es her, da stand die (Finanz-)Welt am Abgrund. Mir klingeln heute noch die Ohren, wenn ich an die Versprechen von Politik, Wirtschaft und Finanzwelt denke, den/die Fehler zu beheben und dafür Sorge zu tragen, dass so etwas nie wieder geschehen würde.
Die Folgen besagter Finanzkrise, die direkter Auslöser einer weltweiten Witrtschaftskrise waren, sind bis heute spürbar und NICHTS, aber auch GAR NICHTS hat sich geändert.

Da wird an Bildung, Gesundheit und Renten gespart, dass sich die Balken biegen, nur um damit Banken zu retten. Verursacherprinzip? Fehlanzeige! Einsicht oder Regulierung, nein, natürlich nicht.
Statt dessen weiterhin die Mär vom ewigen Wachstum und Millionen von Lemmingen, die weder eine Meinung dazu haben (wollen), noch diese vertreten.

Es gab damals in der DDR einen Spruch:

Gestern standen wir noch vor dem Abgrund, aber heute sind wir schon einen Schritt weiter.

"Keine Panik auf der Titanik- oder

Et hät noch immer jot jejange!"

Außer bei den Finanzdesastern, von 1929
bis 2008/heute.

Anfang vom Ende

Die WiWo schreibt bereits: Die Party ist erstmal vorbei und genauso ist es. Ich bin deshalb ein Feind von der EZB Politik, weil sie nicht nur Sparer enteignet, sondern Versicherungen zur Riskanten Anlage zwingt...
Zocken gerne, aber nicht mit meinem Geld. Ihr eigenes Geld können die gerne riskieren aber Wehe es gibt wieder ne Bankenkrise :(

"die staatliche Rente wird heute ausgepresst ..."

Nein,die Rentenversicherung ist eine Garantie für die Altersvorsorge und nicht das Investieren in Aktien,Fonds und Immobilien.Man müsste nur den Schritt gehen,Alle einzahlen zu lassen.Neue Turbulenzen,die Alten sind noch nicht mal beseitigt.Für Tages-und Festgeld kaum noch Zinsen?!,länger und anders anlegen,heißt jetzt das Motto.Sparer müssten umdenken,eine traurige Aussage vor ca.3Wochen im Presseclub.Also die wenigen Spargroschen in Aktien investieren auf Teufel komm raus.Gerade unser Sparverhalten hat dem Staat und den Banken ermöglicht,gesund anzulegen und zu arbeiten.Die virtuelle Welt,der Rausch nach der Rendite hat und trägt weiterhin dazu bei,das Landesbanken,Versicherungen und Banken weiterhin spekulieren und wir angefeuert,den letzten Groschen im Konsumrausch ausgeben.Riester&Co.keine Investition für den Lebensabend.Diese Superzentralbank hat Recht,wenn sie warnt.Das Papiergeld nimmt zu,Menschen flüchten in Kaufrausch und Geldgeschäfte,die sie selbst nicht kontrollieren.

Menschliche Gier und

Menschliche Gier und menschliche Dummheit, zwei Dinge auf die immer verlass ist.

Seit dem erstem großem Crash, dem schwarzem Freitag und der ersten Weltwirtschaftskrise nichts gelernt.

Warum auch, besonders in Deutschland braucht man ja nicht lernfähig sein, man kann sich blind auf Mutti verlassen, das sie Banken und Zocker wieder mit Staatsgeldern retten wird.

17:11 von Resistance1405

"Übrigens: ich überlege mir auch bald, ob ich einsteige!!"
Irrationaler gehts wohl kaum; zuerst den Crash-Teufel an die Wand malen, dann sich selber als potentieller Zocker outen. Ich kann nur eins sagen; Finger weg von allen Anlagen. Es gibt Zeiten, in denen ein schlichtes Sparkonto - auch wenn es Null abwirft - noch die grösste Sicherheit bietet. Immerhin sind pro Konto 100'000 € geschützt.

Insiderinfos

aus dem Frankfurter Bankerbereich habe ich vermehrt selbstkritische Stimmen vernommen... die härteste war ein Banker, der in der Kreditvergabe tätig ist/war und gesagt hat, dass das alles fast schon kriminelle Züge hätte...

Ich selber kann es nicht überprüfen, aber wenn man sieht, wie schnell eine große Bank pleite sein kann - binnen 15 Minuten - wenn das Rechenzentrum ausfällt, dann kann ich mir gut vorstellen, dass dieser permanente Druck ein Ventil benötigt.

Ich kann nur jedem wünschen, dass er/sie nicht in diesem Geschäftssegment arbeiten muss! Die Harakiri-Mentalität ist da vermutlich kaum zu vermeiden...

Nach dem regen kommt wieder d. sonne !

Alles wie gehabt :

Es muß erst richtig CRASHEN ,

Lehmann war nur ein Vorspiel, die
Overtüre ,
der BING-BANG-Finanz-Crash steht
UNS Normalos noch bevor !

Denn NUR WIR werden das dann wieder ausbaden müssen ...,

"OBEN" beginnt sofort wieder der
Reichbach !

Nur ein Systemwecshel, politisch
u.ökonomisch kann diesen selbst-
vernichtenden Zug d. Finanz-Lemminge noch aufhalten ...........

"Wir betreten hier bis dato völlig unbekanntes Terrain"

Aber hallo!

Die Anleger gehen immer größere Risiken ein, "weil sie ansonsten ihre Renditezusagen gegenüber ihren Geldgebern nicht mehr erfüllen können"

Eine "Renditezusage" klingt ja noch harmlos, aber dahinter steht ja auch eine Renditeerwartung.

Und daß die Gier nach noch mehr Geld riskant sein kann, ist nun weiß Gott kein "Neuland".
Sie steckt hinter allen Krisen.

Die kleine Omma, die mit einer Lebensversicherung ein paar Euro Plus machen wollte, wird wohl nicht das Problem sein, sondern eher die "Profis", die wie einst früher Ackermann von 25% Rendite träumen.

Es wird auf lange Sicht kein Weg daran vorbeiführen, die Renditen zu deckeln und die leistungslose Geldvermehrung so einzudämmen, sonst drückt sich Blase nur woanders hin weg.

Reale Werte stehen diesen Geldmengen schon lange nicht mehr gegenüber, sondern nur noch Versprechen und Zwang.

Auf der einen Seite haben wir die Technologie und die Rohstoffe, um alle Menschen weltweit mehr als ausreichend zu versorgen. Auf der anderen Seite hält uns ein fiktives vom Menschen geschaffenes Zahlensystem davon ab. Und keiner merkt´s. Denn was früher die Heilige Inquisition war, sind heute die Finanzmärkte: unantastbar.

Hoffentlich rummst's bald

dann hat unsere "Regierung" - zumindest theoretisch - eine Motivation, diesmal Etwas besser zu machen. Und vielleicht fliegen diesmal auch die richtigen Leute auf die Nase, und lernen vielleicht was daraus.

Die "Unsichtbare Hand"

Unsere hochgelobten Neoliberalisten bzw. Neo-Neoliberalisten und die ihnen blind folgenden Politiker haben doch stets betont, dass der Markt am besten sich selbst überlassen bleibt und deshalb die Steuern- und Abgabenquote so niedrig wie möglich sein muss.

Wenn aber - wie sich seit 2007/2008 immer wieder zeigt - der Markt eher eine selbstzerstörerische Tendenz hat, die nur durch Interventionen von staatlicher Seite aufgefangen werden kann, dann muss der Staat sich in die Lage versetzen eben diese Interventionen auch bezahlen zu können.

Glauben kann man das gut, weil es passt.

Soviel zur "segensreichen" Politik
von Zinsen auf Nullniveau.

Es wundert mich nicht...

..wenn bei solchen Leuten die Vermögen binnen Jahresfrist um 9% zunehmen

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/
wirtschaft/3671939/piech-porsche-reichste-familien-oesterreichs.story

dass die Instabilität und Crashgefahr des Systems ansteigen muss.

Bei einem Zentralbankgeldzins von 0.25% und einem Sparbuchzins von 0.5%, einem BIP-Wachstum von 1,2% kann nur durch Umverteilung die 9% Vermögenswachstum der oberen Schicht erreicht werden. Nur wachsende Verschuldung und Blasenbildung können das noch befeuern.

Ich frage mich , wie lange die Gesellschaft so etwas noch trägt und wo die Verantwortung der Vermögenden für die Gesellschaft bleibt. Früher gab es an solchen neuralgischen Punkten Krieg oder Revolutionen. Beide Optionen sind aus heutiger Sicht hoch problematisch.

Es bleibt spannend - die Endphase des fraktionalen Mindestreservesystems auf Schuldgeldbasis ist eingeleitet.

Die Zentralbanken sind der Quell allen übels...

Zinerhöhungen auf ein Niveau, daß die Inflation ausgleicht und schon ist das Problem gelöst.

Nicht die Versicherungen sind das Problem.

Die Zentralbanken sind der Quell allen Übels. Würden sie die Geldwertstabilität ernst nehmen und nicht ständig die Inflation in die Höhe treiben, wäre alles gut.

Na dann ... hoffentlich kommt der crash.

Vielleicht wird dann endlich mal ernsthaft über die Finanzwirtschaft nachgedacht. Hauptsache dass dann nicht wieder der Steuerzahler einspringen muß (die Gelder für die letzte Krise waren zwar den Banken geliehen, ABER dafür haben wir ja Kredite aufgenommen ... und dafür werden Zinsen fällig).

High-speed trading ohne eine Einwirkung von Menschen, Heuschrecken, kurzfristiges Gewinndenken UND die "null Inflationspolitik" unserer Regierung benötigen DRINGEND eine Überholung, denn die Gedanken dahinter stammen noch aus den 60ern mit dem ewigen Wirtschaftswachstum.

Das ist die Quittung...

... für die falsche Niedrigzinspolitik der Zentralbanken.
Ich hoffe das Leute wie Dragi endlich mit diesem Finanzpolitischen Unsinn aufhören und der Leitzins endlich wieder auf normalstand gebracht wird.

Das sieht jeder Laie an der

Das sieht jeder Laie an der Entwicklung vom DAX.

Eigentlich weiß er es auch nicht so genau

"Aktuell sieht zwar alles sehr gut aus, aber es baut sich möglicherweise ein schmerzhafter und sehr zerstörerischer Umschwung auf", so Shin.

Was soll ich von der Kernaussage dieses Artikels halten?
In der Branche wird es immer heftige Auf und Abs geben.
Wer in reelle Werte investiert, nämlich Arbeit und Boden, hat solche Probleme nicht.
Allerdings sind diese Werte in der Regel auch mit der eigenen intensiven Arbeit verbunden, welches die, die das nicht so gern tuen, abschreckt.
Kurz: Wer nicht lethargisch darauf wartet, dass sein Papier wie von nichts mehr wird, macht sich auch wenig Gedanken um die gehandelte heiße Luft.

Ich frag mich: Was kommt

Ich frag mich: Was kommt zuerst? Der Krieg oder der Crash? Und kann der Crash den Krieg verhindern, so wie der Krieg den Crash verhindern soll?

Ob niedrige oder hohe Zinsen, völlig egal...

nach den Gesetzen von Angebot und Nachfrage werden weniger Kredite rausgegeben wenn die Zinsen hoch sind und mehr Kredite rausgegeben wenn sie niedrig sind. In der Summe dürfte das kaum einen Unterschied machen. Nur für den Einzelnen: des einen Leid ist des anderen Freud, wie immer.
.
Wenn hier von "Enteignung der Sparer" geredet wird, sollte man nicht vergessen, dass jegliche Form von "Zinserwartung" das Spiel mit anheizt. Es ist doch absolut logisch, dass selbst "seriöse" Anlageformen in riskante Geschäfte gehen. Das Kapital als Summe der Erwartungen aller Anleger - ob Sparer oder Börsenmakler - geht den immer gleichen (und unmenschlichen) Weg. Diese Meldung macht deutlich, dass zumindest in unserer globalisierten und digitalisierten Welt unser Geldsystem einen selbstzerstörerischen Hang hat. Und leider haben wir anscheinend kein Konzept, dem wirkungsvoll einen Riegel vorzuschieben.

Der Kern der Wahrheit ... und nicht versteckt

Der Halbsatz "...weil sie ansonsten ihre Renditezusagen gegenüber ihren Geldgebern nicht mehr erfüllen können", erklärt mit etwas Nachdenken die eigentliche Ursache des Problems:
Die weltweit Billionen an privaten Vermögen, welche verzinst werden wollen!

Wir ersaufen in Kapital, fast buchstäblich.

Ich bin kein Ökonom. Aber nicht nur ich habe schon 2004 gewusst, dass es spätestens 2012 zur weltweiten Krise kommt. Und die nächst größere ist nur aufgeschoben.

Schulden sind geliehenes Vermögen. Und exponentielles Vermögens- und Schuldenwachstum durch Zins und Zinseszins sind nun mal nicht auf Dauer möglich.

Das ist gesunder Menschenverstand und Mathematik. Beides scheint sowohl der ökonomischen Zunft, als auch der Politik in weiten Teilen zu fehlen.

Über die systembedingten Gründe der immer wiederkehrenden Finanz- und Wirtschaftskrisen wird nach wie vor kaum gesprochen. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Aber manchmal steckt ja in einem Halbsatz überraschende Wahrheit ...

Man kann sich eigentlich nur

Man kann sich eigentlich nur in Sachwerte flüchten, so wie das auch die Länder außerhalb der 'internationalen (Zocker-)Gemeinschaft' tuen..

Schäuble und Co. reagieren zu langsam ...

Das Problem ist, dass die schwarz-rote GroKo im Moment alles vermeidet, was zu Unruhe bei der Kerngruppe der reichen Rentner führen würde. Darum wird die Zeit des "lockeren" Konsums immer noch etwas weiter verlängert, ohne an die langfristigen Folgen für das Gesamtsystem zu denken.

Eigentlich gehört unser längst überholtes Wachstumsdenken auf den Prüfstand: Es wird ab einem bestimmtem Zeitpunkt nur noch qualitatives Wachstum geben, die vielen billigst produzierten Konsumartikel, die zu vielen PKW, der unnötige Ramsch, die süßen Designer-Lebensmittel -- All' das hat demnächst ausgedient, denn die Phase der globalen Suffizienz beginnt.

Die suffiziente Kreislaufwirtschaft wird zu einer radikalen Wende in der bisherigen Industrieproduktion und in der Finanzwelt führen. Der Paradigmenwechsel ist quasi unabdingbar: Das ist kein "Crash", sondern der längst überfällige Systemwechsel! -- Allerdings sind wir schlecht vorbereitet für den erfolgreichen Umstieg.

"Beam uns rauf Scottie!"

Ja ne is klar

Da schmeiss ich mich echt in die Ecke man beachte ( Die Banken sind nicht die Schuldigen )

Durch die 0 Zins Politik der Zentral Banken die doch von Chef ökonomen z.B von Morgan Stanley oder Deutsche Bank geleitet und beraten werden ......Wird doch hier schon mal Millionenfach den Leuten das Geld aus der Tasche gezogen und sich dann noch zu beschweren das Finanzdienstleister wie Versicherungen zocken müssen um überhaupt am Leben zu bleiben.....

Ich finde es ja edel wenn die Biz schon mal Ihre Kunden warnt aber das erinnert mich irgendwie ätsch selber Schuld

Folgefehler der Politik!

"So seien selbst konservative Investoren inzwischen oft bereit, teils hochriskante Wertpapiere, etwa Anleihen von Firmen mit niedrigerer oder zweifelhafter Bonität, zu zeichnen. "

Der Satz wird richtiger, wenn da statt "bereit" "gezwungen" stünde. Gezwungen werden sie durch die ungeheuer niedrigen Leitzinsen und die starke Vergrößerung der Geldmenge.

Die niedrigen Leitzinsen und das viele neue Geld sollten eigentlich Geld in die Realwirtschaft pumpen. Das funktioniert aber nicht. Dafür setzt es den Versicherern die Pistole auf die Brust und enteignet nebenbei die Sparer.

Und warum fühlen sich die Notenbanken zu diesen Schritten gezwungen? Weil die Politik nicht den Schneid hat, die Deregulierungen des Finanzmarktes rückgängig zu machen, von denen wir heute wissen, dass sie falsch waren. Würde man diesen hochspekulativen Finanzprodukte (Wetten etc) wieder verbieten würde das Geld wieder von allein in die Realwirtschaft fließen und man könnte wieder vernünftige Leitzinsen einführen.

Nach den Spiel ist...

vor den Spiel,...nach den Crash ist....
Weil auch wirklich keiner, und am wenigsten die die Verantwortlich sind aus der letzten Krise lernen wollen, und kaum einer von denn ist je zur Verantwortung gezogen worden. Die selben Kriminellen sitzen wieder am Spieltisch und Zocken mit unseren Erbrachten Realen Leistungen. Solange die Masse an Leistungsträgern sich das Gefallen läßt, ändert sich nichts. Anscheinend ist die Schmerzgrenze des Erträglichen noch lange nicht erreicht. Traurig aber wahr.

Lustigerweise sägen die

Lustigerweise sägen die Banker und Versicherer am Ast auf dem sie sitzen. Wenn der ganz große Crash kommt und das Finanzsystem zusammenbricht verschwindet auch ihr Vermögen (auch wenn es sich dabei größtenteils ohnehin um schwarze Tinte auf Papier handelt). Die einfachen Leute werden frustriert sein, aber wieder auf die Beine kommen. Viele werden sich wünschen lieber mehr Kinder in die Welt gesetzt zu haben, die sie im Alter versorgen anstatt Geld in Fonds und Riesterrenten gesteckt zu haben, aber damit müssen die Leute dann leben. Es werden wieder echte Notzeiten kommen wie sie keiner seit 65 Jahren erlebt hat.

@Bonzai

Zitat: NICHTS, aber auch GAR NICHTS hat sich geändert.

Unsinn! Guckstu hier:
"Die Reichen sind in der Krise noch reicher geworden [...] " (Handelsblatt)

"Die Reichen in Deutschland sind in den letzten vier Jahren in der Banken-, Finanz- und Euro-Krise noch reicher geworden." (Armutsbericht der Bundesregierung)

Kapiert?
;-)

Das war zu erwarten

Ob Dragi, Merkel und die anderen Konsorten, die diese Politik getragen haben, wirklich wussten, welchen Schwachsinn sie da fabriziert haben, um die Folgen der Fehlpolitik ihrer südeuropäischen Kollegen zu "korrigieren"?
Nein, hier haben großkotzige Politiker, die mal Wirtschaftsgott spielen wollten, ohne irgendeine Ahnung zu besitzen (Merkel: Physikerin ...), den Weg zur nächsten Katastrophe geebnet und den Karren angeschoben (Wirtschaftswoche vom 7.11.13: "Zinsentscheid: Jetzt zockt Draghi richtig").
Das war zu erwarten.
Aber wie war das? Die Mehrheit der Deutschen vertraut der Kanzlerin.
Wie unberuhigend.
Lieber werden die Kritiker als Spinner abgetan. Ich glaube aber, hinterher ist auch niemand schlauer. Dazu gehört nämlich Reife und Lebenserfahrung.
Genau so ist es auch in anderen Bereichen, z. B. Gen-Mais, wo ahnungslose und unerfahrene Köpfe entscheiden. Aber das ist ein anderes Kapitel aus dem Buch "Die Unfähigen".

Alles Makulatur

UNd im Ernstfall macht die Angi die Parteienschatulle und die Privatschatulle auf und garantiert jedem Sparer mindestens 100ooo,- Euro Einlagensicherung.

Tja, dann ist die Krise wohl doch noch nicht vorbei

und die beiden Herren Friedrich und Weik haben wohl leider wieder mal recht:
http://www.ardmediathek.de/tv/Leute-night/Der-Crash-ist-die-Lösung/SWR-Fernsehen/Video?documentId=21890752&bcastId=8758476

@lamusica

Da muss ich leider widersprechen.

Kredite werden durch Geschäftsbanken nach Standards (Credit Standards) vergeben. Da gibt es vorgelagert Risikobewertungen durch die Kreditgebe. Ob der Leitzins wirklich ein Leitzins ist oder im Nachhinein erst durch die Zentralbanken festgelegt wird, darüber streiten sich die Finanzwissenschaftler. Also der Zins hat erst einmal originär nichts mit Angebot und Nachfrage zu tun. Es kann sein, dass KMU als höchst ausfallgefährdet gelten und deshalb trotz hoher Nachfrage und niedrigen Zinsen nicht ausreichend Kredit bekommen.

Bitte streichen Sie den Term Angebot und Nachfrage aus Ihrem ökonomischen Vokabular, da das eine sehr veraltete Terminologie ist und in unserer heutigen Zeit nicht mehr gilt. Sonst erklären Sie mir bitte den offensichtlichen Widerspruch zwischen Überproduktion und gleichzeitiger Armut in Europa.

Bitte bald

Hoffentlich kommt der Crash jetzt bald. Ich finde unser unsägliches, rein auf Wachstum setzendes System jedes Jahr unerträglicher. 85 Menschen haben soviel Geld wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung. Mehr müsste man eigentlich gar nicht sagen. Das Zinseszins System nutzt noch maximal 10% der Bevölkerungen und gehört abgeschafft, auf das wir es durch ein weltweites, globales Grundeinkommen ersetzen.
Ein Crash wird bestimmt für viele hart, aber vieleicht pellt sich ja eine Menschheit aus dem Schlamm, die nicht mit mehr mit Überleben beschäftigt sein muss, sondern sich ganz Ihrer Kreativität und dem Leben selbst hingeben kann. Leben ist Wechselwirkung mit dem Lebendigen.

Deswegen -> Crash komme jetzt bald. Planet Erde wird es dir danken.

Der größte Bestand

an nicht-realisierten Assets in fast jeder Volkswirtschaft sind die Immobilien.

Davon abgesehen sind hohe Immobilienpreise immer Schädlich für jene die die Immobilien tatsächlich nutzen wollen anstadt sie als Spekulationsobjekte/Geldanlage zu nutzen.

Was wir brauchen ist ein Immobilienrecht (wie es beispielsweise in AU existiert) welches ungenutzten [oder auch allgemeinen] Immobilienbesitz straft (hohe Steuern, enteignung).

Dadurch bleiben die Immobilienpreise in jeder wirtschaftichen Situation niedrig, wer Land braucht um es zu nutzen (selber wohnen oder als betriebsgelände) kann jederzeit billig kaufen und es können keine Blasen entstehen.

Des weiteren sollten nicht-realisierte Gewinne (Aktien, Immobilien, Wertpapiere aller Art) Steuerpflichtig sein. Die würde Blasenbildung auf allen Märkten erschweren und das entfremden von Produktionsmitteln (Rohstoffe, Land, etc.) als Spekulationsobjekte erschweren.

@ 22:15 von Flow-Texer

Der Markt wird mit Geld geflutet, weil es billig ist. Ergo kann man mit Geld auch nicht mehr so leicht Geld verdienen. Ich bestehe da allerdings nicht auf auf die Begriffe "Angebot/Nachfrage".
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Aber: Überproduktion und wachsende Armut hängen sehr wohl zusammen. An dieser Stelle kann ich den Ball zurückspielen ;) denn Überproduktion ist eigentlich ein nicht mehr passender Begriff heute. Es heisst nun Wachstum. Und das wird nicht mehr nur mit Massenproduktion sondern durch eine immer weiter steigende Produktions-Effizienz geschaffen. Eine direkte Folge sind die prekären Beschäftigungen in Deutschland und damit die wachsende Armut.
.
Unser Finanzsystem ist hier übrigens m.E. der Brandbeschleuniger. Ich bin kein Freund von Systemumstürzen, aber ein paar große Stellschrauben gehören dringend gedreht.

Eine "Reichensteuer" würde

Eine "Reichensteuer" würde den Crash nur hinauszögern. Wer viel haben will muß nunmal anderen was wegnehmen - wenn der Kuchen im Jahr nur um 1 bis 2 % wächst !

Nur logisch

Irland oder Portugal sind aus dem Rettungsschirm ausgestiegen und trotzt noch viel höherer Verschuldung als vor 5 Jahren zu akzeptablen Konditionen an den Finanzmärkten zu Geld gekommen.

Es ist logisch, dass dieses Geld irgendwo auch herkommen muss. Und solange sich nicht herausstellt, dass Staatsanleihen von Staaten, die mit 150% verschuldet sind und die in einer Währungsunion nicht so viel Spielraum bei der Geldpolitik haben, eigentlich Ramschniveau sind, ist alles gut. Aber dann...

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