Kommentare

Cool

Das ist doch mal ne tolle Nachricht. Mein Lohn steigt eh, ich bin selbständig.

Ich finds auch Toll

hab es mir gerade ausgedruckt um es mal dem Arbeitgeber vorzulegen.
Seit 4 Jahren nicht einen Cent mehr bekommen und das bei einer Altbundeslandfirma.

Ich möchte mal wissen wer die ganzen Zahlen erfindet.

Gruß

Schön, aber kein Grund zur

Schön, aber kein Grund zur Entwarnung.

Das mittlere Einkommen bewegt sich um die 1300 EUR pro Monat.

http://de.wikipedia.org/wiki/Mittleres_Einkommen

Reallohnstagnation

Vor einiger Zeit berichtete die Tagesschau über den üblen Umstand, dass die Reallöhne der deutschen Arbeitsfrauen und Arbeitsmänner auf demselben Niveau wie vor zwanzig Jahren sich befinden, sodass man einen Hinweis darauf bekam, was es heißt, als betriebswirtschaftlicher Kostenfaktor namens "Humankapital" *) sein Leben in der marktkonformen Demokratie namens Deutschland bewältigen zu müssen.
*) Achtung: menschenunfreundlicher Betriebswirtschaftslehre-Jargon!

Komisch..

woher kommt dann das Gefühl,mit seinem Geld immer weniger kaufen zu können?

Zu DM-Zeiten kostete ein Lidl-Einkauf bei vollem Wagen ca.100 DM,jetzt ab 80 Euro aufwärts..

Welche Arbeitnehmer?

z.B solche wie Pofalla als Angestellter bei der Bahn?
Beim Zeitarbeiter und 400€ Jobber, sowie anderen Niedriglöhnern wohl eher nicht. Somit ergibt der REALFERLUST der Masse mit den Steigerungen der "Pofallas & Cos" dann die Statistik auf die 1,3%?
Prozentrechnungen und Statistiken sind einfach nur GEIL, damit lässt sich aber auch ALLES schönrechnen. Nur der Ansatz muß stimmen.

Mich würde mal interessieren

Mich würde mal interessieren bei welchen Löhnen wie viel Anstieg herauskommt. Kommen die niedrigen so gut weg wie die hohen die sich selber Bonuszahlungen genehmigen?

Außerdem wäre natürlich der "Absolute Anstieg der Lohnniveaugruppen pro Arbeitnehmer" interessant ... also "wie vielen Niedriglöhnern entspricht der Anstieg bei einem Millionär?"

Eine weitere Durchhalteparole zur

Systemstabilisierung.

Solange dieses System weiter so läuft, wird automatisch der Wohlstand von unten nach oben geschaufelt. Das System so zu erhalten ist der einzigste Sinn, den Merkel verfolgt. Gut TTIP und den Ukrainischen Markt für den Teuro generieren auch noch.

Solange eine richtige Demokratie verhindert wird, und weiter die offensichtlichen Verfassungsdefekte toleriert werden, kann man die Ausbeutung Deutschlands zugunsten der Hochfinanz heimlich, still und leise voranschreiten lassen.

Dieses Deutschland hat sich so stark zu seinem Nachteil verändert, dass ich überlege auszuwandern.

Ob das politische Gegengewicht mittels einer lobbyverseuchten SPD wieder geradezurücken ist glaube ich mittlererweile schon lange nicht mehr. Radikale linke Kräfte werden wieder erstarken, weil diesen der Boden mit dieser Ausbeutungspolitik bereitet wird.

Ohne mod. Radikalisierung glaube ich auch nicht, dass ein Gleichgewicht wiederhergestellt werden kann. Politisch aktiv zu sein ist zu wenig.

Mehr Netto für Otto?

Nun macht es wenig Sinn von den SV-Anteilen in den Bruttolöhnen die Inflation abzuziehen. Man lebt bezüglich des die Inflation ohne SV abbildenden Verbraucherpreisindex doch vom Nettolohn.

Und hierzu weiß destatis folgende Mittelwerte pro Arbeitnehmer und Monat (in Klammern brutto):

Q2/13 - 1.654 € (65,1% von 2.539)
Q3/13 - 1.738 € (68,02% von 2.555)
Q4/13 - 1.886 € (66,5% von 2.838)
Q1/14 - 1 658 € (66,34% von 2.499)

= netto -12% bzw. - 228 € zu Ende 2013.
(alle Werte ohne Prämien und Sonderzahlungen).
Soweit zum milden Winter und steigender Beschäftigung - nur eben mit weniger Netto.

Angesichts ca. 11 Mio nicht sv-pflichtiger prekärer Einkommen und den Lohnzulagen vor allem beim leitenden Personal und Verlusten bei ungelernten und einfachen Qualifikationen sowie der fallenden Tarifbindung (52% West, 35% Ost) u.a. durch Ausweitung der div. Arbeitnehmerüberlassungen geht die seit 2000 anhaltenden Tendenz der Nettoreallohnsenkung für die unteren Einkommenschichten weiter.

Jaja, ...

...eigentlich kaum eine Nachricht wert.

Reallohn = Lohn - Inflation

Da bisher Lohnsteigerungen im Schnitt geringer ausgefallen sind wie die Inflation sind die Reallöhne gesunken.

Gerade geht die Inflation in der Eurozone mächtig in die Knie. Das gefällt Staaten und Notenbanken überhaupt nicht weil:
- Eine geringe Inflation für ein gutes Wirtschaftklima gut ist.
- Eine Deflation wirtschaftlich gefährlich ist.
- Inflation einer der wenigen Möglichkeiten darstellt, wie die Staaten langfristig ihre Realschulden abbauen können.

Daher bekämpfen die Notenbanken diese niedrige Inflation bereits. Man darf davon ausgehen (und auch hoffen), dass diese Maßnahmen mittelfristig erfolgreich sind.

Und dann ist mit unseren Reallöhnen wieder alles beim alten.

Die Meldung müsste also lauten: "Aufgrund einer hoffentlich/vermutlich kurzfristigen Schieflage unseres Währungssystems ergeben sich rechnerisch gerade steigende Reallöhne"

Es gibt keinen Wandel bei der Bezahlung, nur ein "Rechen-Artefakt".

( beinahe ) löblich

erfreulich, dass wenigstens die inflation rausgerechnet wurde. weniger erfreulich bleibt die kontextfreie darstellung der zahlen. seit 2009 sind nicht nur einige lebensmittelgruppen und damit auch der warenkorb teurer geworden, sondern auch die mietpreisentwicklung wäre in diesem kontext vlt noch interessant gewesen. aber die interpretation von statistiken, die man nicht selbst herstellt, ist naturgemäß schwierig.

Is doch alles besch... von

Is doch alles besch... von Bürgern. Gut ich hab auch was mehr geld. 25 Euro. Uhhhhhhh.... Dafür is meine Miete um 13% gestiegen. Ich zahle knappe 5Cent pro kwh Stom mehr. Und der Witz schlechthin is der Steuerfreibetrag. 75Euro für Jan und 75 für Feb mehr bekommen. Versteuert wurden die 150 dann auch noch mal. Was blieb übrig? 64 EURO. Ja ne, is schon klar. Und in Berlin gönnt man sich in der Zukunft regelmäßig größere Diäten per Gesetzt. Und auf nen gesetzlichen Mindestlohn kann man sich auch nicht wirklich einheitlich einigen im berliner Kasperletheater.

@ 11:34 von JonasundderWal

Sie schreiben:
"Schön, aber kein Grund zur Entwarnung.
Das mittlere Einkommen bewegt sich um die 1300 EUR pro Monat."
*
Dieses "kaufkraftbereingte" Einkommen ist ein unsinniger Wert.
Fakt ist dass nach diesem wikipedia Beitrag das mittlere Nettoeinkommen im Jahr 2008 bei 1.772 Euro pro Monat lag.
Inzwischen sind es dank guter Steigerungen in den Jahren 2010 bis 2014 deutlich mehr!
Das ist die Summe die man netto in der Tasche hat um die heutigen Preise netto bezahlen zu können!
Ich habe kein "kaufkraftbereingtes" Einkommen auf dem Konto sondern das reale Nettoeinkommen!

ich werde...

meinen chef heute auch über diese situation informieren...da ja ungelernte in MV ab 9,07 Euro verdienen...wozu brauchen wir dann einen mindestlohn???

Nanotechnologie auf dem Lohnzettel.

Die Maus wird zum Elefanten aufgeblasen. 0,1% sind ja nichtmals messbar. Don Camillo und Peppone hätten hier mit Ohrfeigen angefangen.

Die eigentliche Botschaft der Meldung soll wohl sein: "So, du undankbarer kleiner Bürgerdepp - jetzt freu' dich gefälligst über deine 0,1% und sag brav Danke zu Mutti Merkel und Papa Schröder. Ja schon, die Reichen haben ihre Vermögen seit Hartz4 fast verdoppelt. Aber was geht dich das an, hm? Du hast auch ständig was zu meckern! Und jetzt lass uns in Ruhe und guck deinen WM-Fußball, damit wir in Ruhe das Meldegesetz für unsere Kumpels ändern können."

Ich halte es für falsch,

Ich halte es für falsch, einen Durchschnittslohn aus den Branchen Industrie und Dienstleistung zu errechnen. Die gehen nämlich weit auseinander. In Hamburg sind die Angestellten des Wach- und Sicherheitsgewerbes mit 7,5 €/Std. weit von den im Artikel genannten 22 € entfernt. Eine branchenindividuelle Betrachtung der Stundenlöhne würde eine reellere Perspektive ermöglichen.

@ 12:00 von spetzki

Sie schreiben:
"Jaja, ...
...eigentlich kaum eine Nachricht wert.
Reallohn = Lohn - Inflation
Da bisher Lohnsteigerungen im Schnitt geringer ausgefallen sind wie die Inflation sind die Reallöhne gesunken."
*
Dieses galt für die Jahre ab Mitte der 90er bis zum Jahr 2007.
Seitdem gab es in den Jahren 2008, 2010, 2011, 2012 und jetzt auch 2014 echte Reallohnsteigerungen, weil die Nettolöhne stärker gestiegen sind als die Inflationsrate!
Quelle Bundesamt für Statistik:
http://short4u.de/53a952eb1f486
*

Durchschnittswerte fürs Gemüt der meisten Leute

Welche Löhne und Gehälter übermäßig steigen, ist nicht Aussage dieser Schlagzeile. Es nützt vielen Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen garnichts, dass die Löhne im Durchschnitt steigen, wenn dieser sich aus enorm steigenden obeen Gehältern und nicht steigenden unteren Löhnen und Gehältern errechnet. Es gibt sogar in den Regionen knapp über dem Niedriglohnsektor regional sinkende Werte.
Der Trend zur Umverteilung von unten nach oben muss gestoppt für für eine gewisse Dauer umgekehrt werden.

Und die Erde ist eine Scheibe

@Bernd1
Schön für sie, wenn ihr Einkommen bei 1771 Euro und mehr netto liegt - dass das das mittlere Einkommen der Bundesdeutschen sein soll muss wohl an mir und meinen Verwandten, Freunden, Arbeitskollegen und Bekannten irgendwie spurlos vorbeigegangen sein. Vielleicht bewege ich mich einfach in den falschen Kreisen?!

@Vivala Revolution
Genau so empfinde ich auch - Diese Meldung taugt noch nicht einmal mehr als Durchhalteparole. Mittlerweile sollte dem letzten klar sein, das solche "Schönrechnereien" niemandem mehr Geld ins Portemonnaie zaubert. Aber träumen soll man wenigsten davon? Solange niemand auch nur ansatzweise ehrlich versucht die Verteilung von unten nach oben wenigstens zu bremsen, sollte man sich solche "Wohlfühlmeldungen" bitte einfach sparen - Danke!

Es fängt schon damit an, dass Löhne immer prozentual

erhöht werden.

Wer bei 1500€ 2% mehr bekommt, der hat danach 1530€.
Wer bei 3000€ 2% mehr bekommt, der hat danach 3060€.

Bei der nächsten Lohnerhöhung von 2% hat der erste dann 1560,60€ und der zweite 3121,20€

Während der erste sich über 60,60€ freuen darf, hat der zweite doppelt soviel. So driften Arm und Reich immer weiter auseinander.

@Bernd1: kaufkraftbereinigtes Einkommen

Selbstverständlich schaut man zunächst was netto auf dem Konto ankommt, aber man muss auch im Auge behalten, was man dafür kaufen kann.
Wenn die Inflation jede Lohnsteigerung auffrisst, dann muss man trotz Lohnerhöhung sparsamer leben.

Mein heutiges Netto in Euro ist das gleiche, das ich umgerechnet 1995 in DM hatte.

Von 1995 bis heute beträgt die Inflation ca. 33%. Ich kann mir also etwa 1/3 weniger leisten als 1995. Da ich ein Durchschnittseinkommen habe und sparsam lebe, bleibt aber sogar noch ein bischen für die private Altersvorsorge, denn meine Rente wird eher bescheiden ausfallen.

Sobald es um Lohn geht.

Braucht man die Kommentare gar nicht mehr lesen.

Jeder hat angeblich 20 Prozent weniger in der Tasche bei 300 Prozent gestiegenen Preisen und Massenentlassungen.

Und das jedes Jahr immer dasselbe.

Ist langsam einfach nur lächerlich und entspricht nicht meinen Erfahrungen.

Schöne Grüße aus einer Ruhrgebietsgroßstadt.

@12:17 Bernd1

"Inzwischen sind es dank guter Steigerungen in den Jahren 2010 bis 2014 deutlich mehr!"

Ich weiß ja nicht was nach Ihrer Ansicht "gute Steigerungen" sind. Ich habe im Zeitraum von 2010 bis 2014 zweimal satte 50€ brutto mehr bekommen. Davon bleiben netto in Summe dann etwa 60€ bei mir "hängen". Im gleichen Zeitraum ist allein meine Miete um 36€ gestiegen. Bleiben ohne die sonstigen Kostensteigerungen (z.B. Heizung, Sprit - ich muß pendeln) in diesem Zeitraum theoretisch 24€ übrig. Na da mach ich doch gleich mal ein Faß auf und lade die Nachbarn zum Feiern ein. Ich weiß schon gar nicht mehr wohin mit all dem Geld !!!

Wenn die Reallöhne

nicht stagnieren würden und das seit salop gesagt 15 Jahren, wären wir nicht die große Exportnation. Mit Stückgutkosten auf nahezu Chinesischem Niveau läst es sich auch gut exportieren. Der produktiv arbeitende Teil der
Bevölkerung hier zahlt die Zeche dafür.Leider wird das so erwirtschaftete Volumen nicht mehr in Deutschland investiert sondern sonstwo.
Das man durch Arbeit in Deutschland nicht "reich" werden kann,dafür sorgt schon das System inklusive der Gewerkschaften die vergessen haben was ihre ureigenste Aufgabe ist.

Fakt ist...

Fakt ist doch, dass jede Zahl sowohl Anhänger als auch Gegner findet. Es gibt keine ultimate Zahl, denn letztlich ist es vor allem die subjektive Wahrnehmung, ob einen der Reallohn zufrieden stellt.

Gebe ich Jemanden 5 Euro wird er sie je nach Wertegefühl mehr oder weniger dankbar annehmen. Nehme ich ihm 5 Euro weg, wird sein Unrechtsempfinden über den Verlust die Dankbarkeit deutlich übersteigen. Reine Psychologie.

Die andere Seite ist immer, was man aus dem Geld macht. Was für einen Berufsanfänger gefühl viel Geld ist, ist für Jemanden der länger arbeitet weniger Wert. Die Bedürfnisse steigen mit der Gewohnheit.

Letztlich steht es jedem Frei sich einen anderen Arbeitgeber zu suchen, dem seine Arbeitskraft mehr Wert ist. Wieviele von euch machen von diesem Mittel gebrauch? Und gesetzt dem Fall er findet nichts, so kann er immer noch aktiv auf seinen Arbeitgeber zugehen. Von selbst werden sicher nur wenige Arbeitgeber aktiv. Das, meine liebe Foristen, ist eine Holschuld.

Was für ne erfreuliche Nachricht!

(Satire aus) Ich merke nicht mal dass mein Lohn gestiegen ist... Sind die Reallöhne an die Inflation angepasst oder nicht? Wenn dem so wäre hätte ich so was bemerkt. Sonst sind die realen Ausgaben ( Fix-Kosten) einer normalen Otto- Familie um einiges gestiegen! Deswegen ist der Artikel nicht der Rede wert. Nur statistische Augenwischerei....

@11:34 JonasundderWal

Der Verweis auf das Medianeinkommen (50 % der Deutschen verdienen mehr und 50 % weniger) ist richtig, denn das Durchschnittseinkommen wird durch die doch vielen Spitzenverdiener stark nach oben gepuscht. Und da bestätigt Destatis bzw. Wikipedia tatsächlich fallende Einkommen:

Kaufkraftbereinigt auf Basis der Preise von 2005 lässt sich folgende Entwicklung des Medians des Nettoerwerbseinkommens aller abhängig Beschäftigten feststellen

-im Jahr 2000 (33,2 Millionen abhängig Beschäftigte) 1.324 Euro/Monat,
-im Jahr 2005 (33,4 Millionen abhängig Beschäftigte) 1.300 Euro/Monat,
-im Jahr 2010 (35,3 Millionen abhängig Beschäftigte) 1.294 Euro/Monat.

Erschreckend zudem, dass die Mobilisierung von letzten Arbeitskraftreserven ("Mütter an die Fließbänder") die Arbeitslöhne unter Druck setzen. Konkurrenzdruck statt Lebensqualität ...

Nachtrag

Im Übrigen gilt wie überall: Nicht jammern, sondern aktiv etwas gegen subjektive Ungerechtigkeit tun! Viele verteufeln immer die Dinge die sie nicht verstehen, aber haben auch scheinbar keine Ambitionen irgendetwas dagegen zu tun.

Politik ist beispielsweise nur so schlecht, wie jene, die sich nicht daran beteiligen wollen! Und da beginnt Engagement bereits auf lokaler Ebene... genau wie Veränderungen.

- Versicherungsprämien ( kontinuierlich steigend bei kontinuierlich sinkenden Leistungen)
- Miete (rasant)
- Strom (rasant)
- Wasser (schwach steigend)
- Müll (schwach steigend)
- Öl (schwankend aber steigend)
- Sprit (schwankend aber steigend)
- Lebensmittel (entgegen allen Meldungen steigend ...)
- Bekleidung (steigend trotz Prod. in Billiglohnländer)
- Mobilität / Unterhaltung (kontinuierlich stark steigend)
- Telefon (nicht sinkend)
- Rundfunk (die Senkung ist imaginär)
usw.
Was nicht angepasst steigt, sind die Löhne. Sie sinken in der Realnettolohnkaufkraft zu den Steigerungen um jährlich 2,6% - kontinuierlich. Die einzigen die einen Ausgleich annähernd bekommen, sind MA von Konzernen, Angestellte im öffentlichen Dienst, Politiker und Beamte - kontinuierlich steigend.
MA in mittelständigen Unternehmen und darunter sowie Rentner - kontinuierlich sinkend bis fallend

12:30 von Bernd1

Sorry! Aber das Bundesamt für Statistik errechnet jeden statistischen Wert einzeln, es wird auf/in jedem Fall kein gemeinsamer Nenner mitberücksicht.
D.h. es werden Lohhsteigerungen durchschnittlich fürs jede Jahr abgebildet, auch die Inflation wir mitberücksichtigt :Es werden Steuer-, soz.Abgaben und anderen lohnrelevante Steigerungen mit berechnet. Was ist mit der anderen Seite? Die Nettokosten jedes Produkts oder jeder Dienstleitung sind ebenfalls gestiegen. Und diese Steigerung obliegt nicht der Definition von Inflation oder wird separat abgebildet, so dass das Zusammenspiel nicht auffällt...

Immer diese destruktiven Kommentare bei vgl.

Meldungen hier auf Meta_Tag, verbunden mit sinnfreien Sprüchen aus der kommunistischen Mottenkiste (alias. Umverteilung von "unten nach" oben bzw. von "fleißig zu reich")

Es ist ja vollkommen unbestritten, dass der Erfolg eines Unternehmens überwiegend auf die Mitarbeiter zurückzuführen ist.
Diesem Tatbestand wird der weit überwiegende Teil des deutschen Unternehmermittelstandes auch gerecht.

So hat es bei uns seit 2004 bis dato (außer 2008/9) jedes Jahr Gehaltsanpassungen von druchschnittlich 2,2-3,6% gegeben und in den unteren Einkommensgruppen signifikant mehr.
Dies führt nun zu unserem Hausmindestlohn von 2378€/mon@174h.

Weiterhin gibt es auch keine "Gehaltsexzesse" in unserem Betrieb, so liegt die Spreizung zwischen Haus_MiLo und Höchstlohn (ich;-) ca. bei Faktor 6-7.

Möglich ist dies nur durch Unternehmerschaft die dann Arbeit schafft!

Denn der Arbeitnehmer ist ohne Arbeitgeber arbeitslos!

Es braucht (reiche) Unternehmer für gute Löhne und nicht nur namenlose AG mit BWL-GF.

Wofür sollen steigenede Löhne gut sein, wenn auf der anderen Seite die Ersparnisse und die Altersvorsorge durch die ausufernde Inflation vernichtet werden.

Wir brauchen endlich Nettozinsen, die die nominelle Lohnsteigerung ausgleichen. Ansonsten macht Arbeiten absolut keine Sinn mehr. Erst strengt man sich an, um das Geld zu verdienen und wenn man es dann ausgeben möchte, bekommt man nichts mehr dafür.

@ Bernd1

(Quelle Bundesamt für Statistik:)

Uuahhhh. Das sind genau die, die hier die Statistiken für die Regierung schönrechnen. Den Bürger interessiert KEINE schön gefärbte Statistik sondern DAS was er im Portomanai hat und dafür bekommt.

Dass die übliche Wirtschaftspraxis daran

besteht, mit den steigenden Löhnen gleichzeitig auch Lebenshaltungskosten erhöhen, wundert mich mittlerweile nicht mehr. Daran kann ein Otto- Normal- Bürger gar nichts ändern, außer den Gürtel noch enger einzuschnallen...bis das ganze Wirtschaftskartenhaus zusammenbricht.

Stundenlohn und Monatslohn

Was ich nicht verstehe: Die meisten Menschen in Vollzeit haben sicher eine 40h-Woche und arbeiten im Schnitt die berühmten 22 Tage im Monat.

Daraus folgt ein durchschnittliches Monatsgehalt von
19,65 € / Std. * 8 h = 157,20 € / Tag
157,20 € / Tag * 22 Tage = 3458,40 € / Monat

Geht das nur mir so oder ist das ein ziemlich hoher Durchschnitts- (!) Wert...?

@ Ra-Ta-Zonk

"... Und jetzt lass uns in Ruhe und guck deinen WM-Fußball, damit wir in Ruhe das Meldegesetz für unsere Kumpels ändern können.""

Ich muss Sie leider korrigieren:
Meldegesetz war gestern. Heute, besser gesagt morgen am 25.06. geht es unserem Grundwasser an den Kragen. Fracking ist schwer im Kommen.

@ Kurt1969a

"Vielleicht bewege ich mich einfach in den falschen Kreisen?!"

Geht mir genauso. Vielleicht sollten wir uns einfach neue Freunde suchen, auf die die Statistik zugeschnitten ist?!

Kann nur von mir persönlich sprechen...

... aber es gab in den vergangenen Jahren jedes Jahr ein Plus. 2011/2012 lag es knapp unter der Inflationsrate, 2013/2014 deutlicher darüber. Nach Berücksichtigung der kalten Progression und Inflation ist der Lohn zwar nicht wesentlich gestiegen, aber immerhin ein klein wenig.

Ich kann mich also nicht beschweren... sowenig wie die anderen Millionen TV/L und TVÖD Angehörigen. Bekannten aus der Chemie-,Metall- und Autoindustrie haben sogar noch ein deutlicheres Plus.

- 01.04.2011: +1,5% + 360 € Einmalzahlung
- 01.01.2012: +1,9%, anschließend +17 €
- 01.01.2013: +2,65%
- 01.01.2014: +2,95%

Vermutlich sind die Verlierer leider mal wieder der Dienstleistungssektor.

Zeit wird's... nach 20 Jahren

Zeit wird's... nach 20 Jahren reelen Lohndumpings.

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@RehA

Das ist korrekt gilt jedoch nur für Branchen in denen es noch "echte" Tarifbindung gibt.

Und damit meine ich nicht BGZA oder wie die Leiharbeitspseudo Tarife heißen.

Vielleicht wachen die Arbeitnehmer ja noch rechtzeitig kollektiv auf und treten einer Gewerkschaft bei bevor zuviele in der modernen Leibeigenschaft enden und nicht einmal mehr den Gewerkschaftsbeitrag aufbringen können.

@ 12:49 von Kurt1969a

Sie schreiben:
"Schön für sie, wenn ihr Einkommen bei 1771 Euro und mehr netto liegt - dass das das mittlere Einkommen der Bundesdeutschen sein soll muss wohl an mir und meinen Verwandten, Freunden, Arbeitskollegen und Bekannten irgendwie spurlos vorbeigegangen sein. Vielleicht bewege ich mich einfach in den falschen Kreisen?!"
*
Leider liegt mein Einkommen (Rente) jetzt unter diesem Betrag.
Wenn in Ihrer näheren Umgebung die meisten Menschen weniger verdienen dann ist das Pech, es ändert aber nichts daran dass in Deutschland dieses mittlere Einkommen existiert.
Im Übrigen:
In der Industrie (Maschinen- und Anlagenbau sowie Elektrotechnik) und in Chemieunternehmen verdienen mindestens 80% der Mitarbeiter mehr als diese 1771 Euro netto im Monat.
Das kann man auch an den Tariftabellen ablesen!

@ 12:51 von GeMe

Sie schreiben:
"Selbstverständlich schaut man zunächst was netto auf dem Konto ankommt, aber man muss auch im Auge behalten, was man dafür kaufen kann.
Wenn die Inflation jede Lohnsteigerung auffrisst, dann muss man trotz Lohnerhöhung sparsamer leben.
Mein heutiges Netto in Euro ist das gleiche, das ich umgerechnet 1995 in DM hatte.
Von 1995 bis heute beträgt die Inflation ca. 33%. Ich kann mir also etwa 1/3 weniger leisten als 1995."
*
Wenn Sie also heute in Euro genau so viel haben wie 1995 in DM dann hat sich Ihr Einkommen wohl scheinbar verdoppelt.
Beispiel:
1995 = 2.000 DM
heute = 2.000 Euro
*
Bei 33% Inflation in dieser Zeit können Sie sich also heute mehr leisten als 1995!
Bei Ihnen muss dann wohl irgendwo ein Rechenfehler vorliegen wenn Sie schreiben dass Sie sich heute weniger leisten können, oder??

@ 13:28 von heyleute

Sie schreiben:
"Die Nettokosten jedes Produkts oder jeder Dienstleitung sind ebenfalls gestiegen. Und diese Steigerung obliegt nicht der Definition von Inflation oder wird separat abgebildet, so dass das Zusammenspiel nicht auffällt..."
*
Da liegt wohl ein Denkfehler vor.
Die Inflationsrate bildet die Steigerung der Preise ab und zwar ALLE im Warenkorb befindlichen Produktes UND Dienstleistungen!
Da wird nichts "separat abgebildet"!
Bitte mal beim Statistischen Bundesamt den Warenkorb anschauen!
Genau wie bei den Löhnen wird auch die Inflation jährlich in der Statistik gewertet. Daraus ergibt sich dann als Ergebnis ob eine Reallohnsteigerung vorhanden ist oder eben nicht!
Quelle:
http://short4u.de/53a952eb1f486

@ 13:35 von Klabautermann 08

Sie schreiben:
"Uuahhhh. Das sind genau die, die hier die Statistiken für die Regierung schönrechnen. Den Bürger interessiert KEINE schön gefärbte Statistik sondern DAS was er im Portomanai hat und dafür bekommt."
*
Diese unsinngen Beschimpfungen des Statistoschen Bundesamtes sind so alt wie die reale Erkenntnis dass die Werte trotzdem richtig sind.
Es gab in den letzten Jahrzenten reichliche Versuche von wirklich intelligenten Experten zu beweisen dass diese Daten falsch sind. Es ist noch niemandem gelungen weil dieses Amt unabhängig von Regierungen mit realen Daten arbeitet!
Aber wer die Realität nicht glauben will sucht sich wohl solche Ausreden für seine negativen Ansichten.

16:33 von Bernd1: Einkommen verdopelt?

Ich schrieb, dass ich umgerechnet in Euro das gleiche verdiene wie 1995.

Nach Ihrer Rechnung hätte ich das Doppelte von 1995, denn 2000 Euro heute waren damals ca. 3911DM
So ist es aber nicht. Um bei ihrem Beispiel zu bleiben:
Hätte ich 1995 2000DM verdient, dann habe ich heute 1022 Euro.

Bei 33% Kaufkraftverlust gegenüber 1995, sind die 1022 Euro von damals heute noch 685 Euro wert.

Zum Glück hatte ich 1995 etwas mehr als 2000 DM, sonst sähe es heute sehr traurig aus.

Der Rechenfehler bzw. Verständnisfehler lag bei Ihnen oder ich habe mich zu unklar ausgedrückt.

Wieder mehr PR

"Dank dieser Entwicklung stieg die Kaufkraft der Konsumenten deutlich."
.
Aha sagt wer? Nur weil die Luftfeuchtigkeit steigt regnet es? Da man sich hütet die Lohnspreizung zu thematisieren, landen die Lohnsteigerungen wie seit den 90er Jahren bei denen, die eine nennenswerte Sparquote haben. Das Ersparte steht eben nicht dem Konsum zur Verfügung, sondern will verzinst werden. Leider können in der realen Welt nicht alle Chef oder Aktieneigner sein, sondern es muss auch jemand kaufen, damit Rendite erwirtschaftet wird. Wenn also bei denen nichts ankommt die gerne konsumieren aber kein Geld haben folgt langfristig Stagnation wie wir sie in Merkels Europa sehen.
.
Die ist auch abzuzlesen an der Inflationsrate, die nach wie vor sinkt (auch wenn der Michel sich an seine Hyperinflation klammert wie der Ertrinkende ans Senkblei). Löhne und Inflation gehen idR Hand in Hand. Wenn aber die Lohnsteigerung an der Inflation vorbei geht, landet es wohl im Depot.

@ 16:51 von GeMe

Sie schreiben:
"Ich schrieb, dass ich umgerechnet in Euro das gleiche verdiene wie 1995."
*
Ok, dann habe ich das wohl falsch interpretiert ;-)
Aber mit dieser Aussage gehören Sie dann wohl zu einer absoluten Minderheit denn sowohl der Durchschnittsverdienst in Deutschland wie auch alle Tarifeinkommen etc. sind von 1995 bis heute sehr deutlich gestiegen.
Es ist zwar richtig dass es von Mitte der 90er Jahre bis zum Jahr 2007 keine Reallohnzuwächse gab aber das bedeutet ja nur dass die Inflation etwas stärker gestiegen ist als die Löhne.
Aber BEIDE sind gestiegen!
Das hat sich aber seit 2008 geändert, seitdem steigen die Reallöhne wieder.
Also die Nettolöhne steigen wieder stärker als die Inflation!
Das sind reale Fakten die allerdings nicht bei jeder einzelnen Person so ankommen. Es gibt leider auch Menschen die unterhalb der Durchschnittssteigerungen liegen wie auch umgekehrt!
Das ist leider so im Leben!

@Foranto..

..guter Beitrag,dem ich fast zustimmen kann..

Nur..dass wir Beschäftigten im öffentlichen Dienst finanziell irgendwie besser gestellt wären,ist ein Klischee aus der hintersten Mottenkiste.

Als Fachkrankenpfleger in der geschlossenen Psychiatrie komme ich bei 75% Stelle auf knappe 2000 Euro.

Bin ich deswegen reich oder bevorzugt?
Nein,für die psychische Schwerstarbeit ist es noch zuwenig...

@ 18:07 von Rosa L.

Sie schreiben:
"Das häufiges Problem bei derartigen Statistiken ist i.d.R., dass das Ergebnis zumeist ein Vorherbestimmtes ist. Sucht man sich z.B. einen bestimmten Monat (oder schlimmstenfalls Tag) heraus, an dem etwa die Arbeitnehmerschaft drei Cent mehr verdient hat als am Vortag, dient diese Erkenntnis im Normalfall dazu, dass von Wirtschaftsinstituten, die mit ö-r Rundfunkanstalten verbandelt sind, hochgerechnet werden kann, um wieviel sich diese Arbeitnehmerschaft insbesondere im unteren Einkommensdrittel noch prellen lässt, ohne dass ein Bürgerkrieg droht."
*
Na ja, man kann auch mit bewusst falschen Behauptungen dazu beitragen dass manche Menschen diesen Statistiken nicht glauben.
Aber zum Glück wissen diejenigen die sich ernsthaft mit solchen Themen befasen dass dieses so nicht zutrifft weil in der Regel jede Statistik zu feste Stichtagen die Daten erfasst. Somit werden immer die gleichen Zeiträume gemessen, also immer ein Monat oder ein Jahr jeweils zum gleichen Datum erfasst

@ 18:07 von Rosa L.

Im Übrigen haben die von Ihnen beschimpften "öffentlich-rechtlichlich Rundfunkanstalten" mit diesen Statistiken nun wirklich gar nichts zu tun, sie melden sie nur als Nachricht
Seit wann gehören die Rundfunkanstalten und das Statistische Bundesamt zusammen?
Übrigens melden die privaten Sender RTL, SAT1 und Co. die gleichen Zahlen genau so wie auch alle Zeitungen und Zeitschriften.
Alles Verschwörung?
Jedenfalls absolut nicht logisch!
Naja, manche glauben wohl alles so lange es gegen die Regierung und die Politik geht!

ungerechte Verteilung

Die ungerechte Verteilung des weltweiten Reichtums hat viele Ursachen. Aber tatsächlich gehören die zu niedrigen Löhne bei den Wenig-Verdienern dazu.

Nimmt man die gesamten Löhne, die im Jahre 1980 gezahlt wurden, und vergleicht sie mit dem Jahr 2014, dann erkennt man eine deutliche fallende Tendenz (inflationsbereinigt): Unternehmen konnten z.B. ihre Belegschaft von 100 auf 90 reduzieren, weil durch die IT-Revolution einige Arbeitsplätze wegrationalisiert wurden. Nach der gesamt-gesellschaftlichen Logik müssten die Arbeitgeber in diesem Beispiel eigentlich denselben Lohn auszahlen (d.h., die 90 Arbeiter müssten je 10% mehr verdienen), denn die Gesamtzahl der Menschen hat sich ja nicht verändert. Dieser Ausgleich unterbleibt aber. Da liegt das Problem.

Zudem konnten nur die Reichen an Spekulationen verdienen; die Armen haben kein überschüssiges Geld, dass sie in Aktien inverstieren können, und so haben sie vom Euro-Boom nichts abbekommen.

Darstellung: