Ihre Meinung zu: Steuern: EU knöpft sich Apple, Starbucks und Fiat vor

11. Juni 2014 - 16:03 Uhr

Wie kann man von den Milliardengewinnen möglichst wenig an den Staat abgeben? Multinationale Konzerne zeigen sich da findig. Nun ermittelt die EU-Kommission gegen Konzerne wie Apple, Starbucks und Fiat.

Artikel auf tagesschau.de
Bewertung:
3.8
Durchschnitt: 3.8 (5 votes)
Schlagwörter der Meldung:
Geo-Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

ja genau ...

das ging aber schnell. und wird genauso effektiv sein wie die maßnahmen gegen die entwicklungen, die uns 2007/2008 beschert haben. gruß an alle mitmacher und befeuerer der fehlentwicklungen. all die schmierigen privisionsempfänger, die kleinen mitläuferaktionäre, die großköpfe, die gierhälse, die ihren hals nicht voll kriegen.
.
ihr werdet scheitern. und vorher werdet ihr versuchen, weitere millionen von existenzen, die freiheit und demokratie zu vernichten in euerem wahn. die wahrheit verbeitet sich - mitunter dank eueres überwachungsmediums internet - schneller als euch lieb sein wird.

EU-einheitliche Steuerregeln & gemäßigte Sätze

Es wird Zeit, daß die EU auch im Sachen steuern eine Union wird. Mit Zypern und Irland haben wir ja gesehen wo es hinführt, wenn man ein Billigheimer für Steuersätze wird - in die Pleite! Und dann zahlt es mal wieder der EU Steuerzahler.

Hoffentlich wird das auch weiter verfolgt............

..........z.B. Amazon und Zalando etc.

So, so, Apple mal wieder?

Was können eigentlich Unternehmen dafür, dass Staaten scheinbar nicht in der Lage sind, anständige Steuergesetze zu verfassen?

Und wenn die EU doch angeblich so alles kontrolliert, von Gurken bis Staubsaugern, warum ist dann nicht möglich, der EU eine einheitliche Steuergesetzgebung zu geben?

Raubtier-Kapitalismus und Amazon

Dieser egoistische Raubtier-Kapitalismus ausgerechnet zwischen EU-Staaten ist einfach nur erbärmlich! Anderen sagen zu wollen, wie man friedlich zusammenleben könnte, selbst aber die übelsten Wirtschaftskriege - und um nichts anderes handelt es sich hier - lautlos hinnehmen. Und was ist mit Amazon? Sind die aussen vor? Wieso??? Weil es "Freunde" von unseren "guten Freunden" sind?

ganz alter Hut...

Schon 1989 sagte der Finanzvorstand von DEC auf die Frage, wieso DEC in Deutschland so schlechte Zahlen produziere: "Es kann nicht im Interesse eines Unternehmens liegen, in einem Land mit hohen Unternehmenssteuern Gewinne zu erzielen".
Deswegen wurde die Fabrikation nach Galway in Irland verlegt und von da wurden die Rechner mit riesigen Gewinnmargen verkauft.

An dieser Denkweise hat sich bis heute nichts verändert. Warum auch?
Wenn die Parlamente Gesetze verabschieden, die so etwas ermöglichen, wird davon Gebrauch gemacht.
Warum aber solche Gesetze die ganzen Entscheidungsgremien unbeanstandet passieren - das steht auf einem anderen Blatt.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ...

steuern

hoffentlich zahlen bald alle firmen, egal ob deutsche oder nichtdeutsche , ihre steuern in der brd und nicht dort, wo es ihnen besser gefällt.

Steuerparadies Europa!

Wissen tun sie es schon lange.Getan haben sie noch nichts u. auch hier kann ich nicht erkennen das sich konkret etwas tun würde.
Schattenfinanzindex 2013: Deutschland liegt auf Platz acht der schädlichsten Steueroasen der Welt - wenn man den Anteil der Bundesrepublik an den globalen grenzüberschreitenden Finanzströmen (4,3 Prozent) einberechnet noch vor den Bahamas usw.
Die EU-Staatsverschuldung aller Länder die verschuldet sind hat direkten Bezug auf diese NEGATIV-Konkurrenz d.h. negativer Steuerwettbewerb mit Abwärtsspirale seit vielen Jahren!
Delaware, Liebling der Weltkonzerne

In einem unauffälligen Flachdachbau haben 200.000 Unternehmen ihren Sitz. Das kleine Delaware ist Amerikas beliebtestes Steuerparadies. Soetwas gibt es auch in einem kleinen Dörfchen in Bayern wo ich nach einer TV-Doku vor ein paar Monaten feststellen mußte das sich viele Firmen ihren Firmensitz steuermindernd verlegen was das Dörfchen jubeln lässt da sie FReibad u. solche Dind´ge jetzt locker bezahlten.

@TheodorTugendreich

Wie kommen sie eigentlich zur Arbeit? Ich hoffe sie wissen was eine Infrastruktur ist u. wer sie nutzt u. wovon sie von wem zu bezahlen ist und erst die potenziellen Käufer die in solchen luftleeren Räumen rumlaufen , oder wo haben sie ihre tiefgreifenden Theorien her?
Ist ja genial,sorry ich muß die Form wahren auch wenn solche einfach gestrickten Geister Unsinn verbreiten dürfen.
Bei der Steuertugend werden ihre Kinder bestimmt wieder in die Urwaldschule dürfen.

Diese Tricksereien gibt es nur

weil ein verbeamteter Kreis von Politikern es nicht schafft Probleme zu erkennen und dann zu lösen.
In diesen Kreisen werden Probleme erst dann angegangen, wenn Sie einem schon fast über den Kopf gewachsen sind.

Sorry, aber ich glaube nie dass dies sich ändern wird, genauso wenig wie Politiker immer mehr Geld ausgeben als sie einnehmen.

Warum haben wir eigentlich Irland gerettet?

Damit sie weiter zocken können? Auf unsere Kosten?
Danke EU! :(

Steuerdumping

Wir dürfen nicht vergessen: Jean-Claude Juncker hat während seiner Amtszeit als Regierungschef den Zwergenstaat Luxemburg zum milliardenschweren Finanzplatz und zum Steuerdumpingparadies ausgebaut. Vorhaltungen begegnete er mit dem Hinweis, dass es legal wäre. Sowas haben wir möglicherweise also bald als Kommissionspräsident, abgesegnet von unserer Regierung.

Einfach mal den Betrügern die

Einfach mal den Betrügern die Lizenz entziehen ... zuerst für ein paar Jahre und im Wiederholungsfall dann für immer.

Strafen müssen WEH TUN damit sie abschreckend wirken. Geldstrafen werden die Konzerne doch aus der Portokasse bezahlen.

Am Wettbewerbsrecht anzusetzen ist der richtige Weg

Einheitliche Unternehmensbesteuerung in Europa würde bedeuten, dass "unwichtige" Länder oder solche mit strukturellen Problemen (Infrastruktur, Ausbildung, etc.) keine Chance auf Ansiedlung multinationaler Unternehmen hätten.

Allerdings muss man verhindern, dass diese Rosinenpickerei ausartet und Gewinne in großem Maßstab verschoben werden.

Das geht über das Wettbewerbsrecht der EU. Besser wäre aber, die Bilanzen der Unternehmen würden nicht nur vom Land des Firmensitzes geprüft, sondern von allen Ländern, in denen Aktivitäten bestehen. Das würde verhindern, dass die Profiteure der Gewinnverschiebung zu viele fragwürdige Transaktionen "übersehen".

Anstand ?

@michel56

Wie Sie hier auf den User TheodorTugendreich eingehen lässt doch an Ihrer Moral , Anstand und sonstigen Softskills massiv zweifeln.

Eine andere Meinung muss ich nur dann abwerten wenn ich sie nicht verstehe oder Angst habe, andere könnten merken das diese Meinung der Wahrheit näher kommt.

"Ist ja genial,sorry ich muß die Form wahren auch wenn solche einfach gestrickten Geister Unsinn verbreiten dürfen. " Passt bestens auf Sie !

Hier ist die Politik in der Pflicht. Wer rational handelt wird dort hin gehen wo man das Maximum für sich selbst erreicht.
Einheitliches Steuersystem in der EU wäre ein möglicher Anfang. Allerdings würde ich es interessant finden wie hoch die Reinvestitionsquote der Steuerbeträge wirklich war oder ob diese wie hier mehrfach vermutet wirklich nur als Dividenden an die Aktionäre ausgezahlt wurde. Behauptungen sind leicht aufgestellt , Beweisführung ist da deutlich schwerer.

@bob1920

Ein klares und heftiges NEIN zu einer solchen Union. Das wäre ein Schritt weiter zu "Den Vereinigten Staaten von Europa" ... und das wäre ...

1. Verfassungswidrig (weil dadurch ja unsere Verfassung ausser Kraft gesetzt würde) und
2. schlecht für die europäische Vielfalt der Kulturen, denn durch die Einheit würde die Durchmischung und die Besonderheiten der einzelnen Kulturen immer mehr wegfallen UND
3. nicht alle Länder der EU haben die gleiche Währung, weswegen eine "Finanzunion" kompletter Unsinn wäre ... es sei denn Sie denken eine zwei-Klassen-EU wäre eine gute Idee.

Es wird eher Zeit für eine Abschaffung des Schengen Abkommens und der inner-EU-Freihandelszone, denn es macht einfach keinen Sinn mehrere Wirtschaftsregionen mit RADIKAL UNTERSCHIEDLICHEN Lohn- und Steuerniveaus zusammenzubringen.

Es wird weiterhin Zeit für eine drastische Verschärfung der Strafen. Dabei sollten Manager persönlich für die Missetaten der Unternehmen haften!

Das nächste Schlupfloch steht schon bereit:

Apple gründet in einem überseeischen Steuerparadies eine Firma, die alle Patente von Apple hält.
Somit können beliebige Werte zu Mondpreisen aus der EU abgeschöpft werden.
VÖLLIG legal, weil unsere Gesetzgeber einfach zu epp sind!

Blinder Aktionismus

Bleibt zu hoffen, daß die EU nicht in blinden Aktionismus verfällt. Wenn die EU jahrelang nichts gegen Apple und Starbucks wegen den Steuern unternommen hat, dann braucht sie das jetzt auch nicht mehr zu tun, das Kind ist schon in den Brunnen gefallen!

Der größte Fehler der EU war

die Wähungsunion ohne eine Fiskalunion durchzuziehen. Das war seit zwanzig Jahren geplant, aber der Schnellschuss Währungsunion musste ja aus dem Rohr, halbfertig und undurchdacht wie so vieles in dieser Union. Das kommt jetzt alle teuer zu stehen nur weil einige Wirtschaftliche Winzlinge (Staaten) so ihre Einnahmen auf dem Rücken der anderen optimieren können.
Da rollt noch mehr auf uns zu, da auch die Waffengesetze und ähnliches nicht im geringsten abgestimmt sind. Die EU Politiker sollten erst mal die angefangenen Baustellen fertig machen bevor sie im Aberwitz ständig neue und überflüssige Regelungen und Gesetzte und Verordnungen erschaffen. Und die Fiskalunion ist dabei die wichtigste Baustelle!!!

Mehr als 200.000 Firmensitze in einem Haus und niemand da

@ 16:30 von michel56

Hier der Link für diese sehr informative ZDF - Doku:

http://www.youtube.com/watch?v=_VorL_G5rSI

Ein kleiner Ort mit 800.000 Einwohnern hat 900.000 Unternehmen? Auf den Spuren von:
VW, Daimler, BMW, Lufthansa, Telekom, Addidas, Coca Cola usw. Ja, auch dt. Konzerne betrügen mit.

CB

"Und wenn die EU doch angeblich so alles kontrolliert, von Gurken bis Staubsaugern, warum ist dann nicht möglich, der EU eine einheitliche Steuergesetzgebung zu geben?"

Die EU kann weder das Eine noch das Andere. Die Gesetzgebungskompetenz liegt bei den einzelnen Staaten. Die EU kann nur diese, von allen Staaten beschlossenen Gesetze kontrollieren und ggf. Sanktionieren, aber erläßt keine Gesetze.

@theodortugendreich

waage Behauptung. Deine Meinung ist etwa um ca 50 Jahre überholt.

Großkonzerne und Milliardäre tragen nur noch mäßig bis kaum zum Wohlstand der allgemeinen Bevölkerung bei. überschuesse werden primär fast nur noch genutzt um noch mehr Überschüsse zu generieren. Und genau an dieser Entwicklung der freien Marktwirtschaft wird die Weltwirtschaft bald temporär zusammenbrechen.

Unternehmen haben Steuern im Land zu zahlen

Unternehmen haben Steuern dort zu zahlen, wo sie ihre Umsätze machen und nicht wo ihre Zentralbriefkästen stehen. Die einzelnen EU-Länder, hier Deutschland, können diese internationalen Firmen per Gesetz verpflichten, dort wo der Umsatz anfällt auch Steuern zu bezahlen. Bei den Arbeitnehmern sind unsere Finanzministerien immer kreativ, bei den Unternehmen, die Gewinne herunter rechnen in dem sie "Lizenzen" an ihre "Zentralen" zahlen, fällt den Finanzministerien und unseren Politikern nichts ein. Hier müssen wir öffentlichen Druck machen.

@Frank_Furter

"Wenn die Parlamente Gesetze verabschieden, die so etwas ermöglichen, wird davon Gebrauch gemacht.
Warum aber solche Gesetze die ganzen Entscheidungsgremien unbeanstandet passieren - das steht auf einem anderen Blatt.
Ein Schelm, wer Böses dabei denkt ..."

So einfach ist das nun auch wieder nicht. Natürlich müssen die Kosten, die ein Betrieb hat, von den Einnahmen abgezogen werden, um den Gewinn zu ermitteln. Auf den Gewinn ist dann die Steuer zu entrichten. Probleme entstehen bei arbeitsteiliger Fertigung: Da berechnet dann eine deutsche Zweigstelle intern der amerikanischen seine Produkte und umgekehrt. Dies müssen laut Gesetz jedoch marktübliche Preise sein. Und genau darum geht es hier: Irland "exportiert" Vorprodukte nach Deutschland (etwa Bereitstellung von Servern) und nimmt hierfür Überhöhte Preise. Damit fallen dann hier weniger Steuern an, in Irland aber mehr. Durch den niedrigen Steuersatz in Irland profitiert das Unternehmen dann davon.

@CE

Es sind ja nicht die Unternehmen schuld daran. Die sind zu aller erst ihren Aktionären verpflichtet und MÜSSEN ihre Finanzen optimieren. Es wäre also komplett unwirtschaftlich, aus "gutem Willen" hohe Steuern zu zahlen.

Schuld sind (irische) Politiker, die aber auch nur zu ihrem eigenen Vorteil entscheiden.

Der Konsument ist gefragt:

Der Kaffee schmeckt höchstwahrscheinlich auch im Café um die Ecke gut. Dort unterstützt man einen lokalen Unternehmer, das Geld bleibt im Dorf. Wieso also unbedingt zu Starbucks gehen, bei denen der Gewinn bei namenlosen Investoren landet, die vermutlich eh nicht wissen, wohin mit ihrem Geldhaufen?

Heerscharen der Wirtschaftslobbys!

Heerscharen der Wirtschaftslobbys sind außerdem steuermindernd in Bonn,Berlin, Düsseldorf, Frankfurt,Zürich ,London,Straßburg.Brüssel usw. unterwegs u. schreiben teils die Gesetze die sie befolgen sollen wörtlich oder nur eben mit den entscheidenden Passagen in Brüssel, Berlin usw.
Wie wäre es wenn wir den jahrzehntelangen Kredit mal zurückbekämen u. die Staatsschulden damit endlich mal abtragen überall in der EU?
Ich würde sogar auf die angefallenen Zinsen verzichten wenn die anonymen Steuersparjunkys geloben das nie wieder zu tun u. die gekaufte Politik die noch beschäftigt wird nach der Politlaufbahn nicht weiterbeschäftigt wird da wo sie überall Schaden gestiftet haben.
z.B. Öttinger Energiekommisario,
Schröder Gasmann Ostangelegenheiten oder Herr Fuchs der sich nicht zu schade ist für Atomlobby oder alle die seine Wirtschaftsgefügigkeit bezahlen Stimmung im Bundestag u, Gremien macht und und und......
Evtl. ist noch genug da für die marode Infrastruktur?

man kann fordern, dass das

man kann fordern, dass das steuerdumping in ländern wie irland aufhört. nur wo sollen die dann die einnahmen herkriegen, wenn diese firmen dann abwandern. entweder das steuerdumping geht weiter oder diese länder müssen eine ausgleichszahlung (Transferzahlung) von anderen regionen der eu bekommen, wo die steuereinnahmen sprudeln.

gerade irland würde so sein wichtigstes geschäftsmodell verlieren.
wie sollen die dann noch ihren haushalt ausgleichen?

wie gesagt, man kann fordern, dass steuerdumping zu beenden. wenn man denen dann noch ein kürzungsdiktat aufdrückt, darf man sich in D nicht wundern, wenn dann 100,000e hier auf der matte stehen und sicherung beantragen wollen

was hat wohl den schröder damals bewegt, die unternehmenssteuern zu senken? genau, man wollte billiger sein als andere und investitionen anziehen. ist das nicht auch dumping? von den löhnen ganz zu schweigen.
dumping?!

Körperschaftsteuer abschaffen

Alles Geld, das eine Firma einnimmt, landet am Ende an 3 Stellen: Bei den Lieferanten (damit sind auch Lieferanten für Fremdkapital gemeint), bei den Mitarbeitern und bei den Eigentümern/Aktionären.
Alle drei werden bereits nicht zu knapp mit Steuern belastet. Daher braucht man keine komplizierte und dem Betrug Tür und Tor öffnende Körperschaftssteuer.

@17:51 von Niceguy: Wer bezahlt das?

"Dass Apple und Starbucks zwar Werte im Land schaffen, sollte sie dennoch nicht von der Steuer ganz befreien..."

Wie gnädig, dass die Herschaften nicht ganz von derartigen Lasten befreit werden sollen. Deshalb auch noch mal von mir die Frage: Wer soll eigentlich die Infrastruktur bezahlen, die diese Unternehmen ja ganz selbstveständlich mitbenutzen? Die Straßen? Die Verkehrsmittel, die die Kunden überhaupt erst zu ihnen bringen? Die Schulen, die ihnen halbwegs qualifizierte Mitarbeiter bereitstellen? Die Polizei und die Feuerwehr, die gegebenenfalls bei Problemen da sind?

Ich stelle mir vor, dass ein solches Etablissement in Flammen steht, davor ein Einsatzleiter der Feuerwehr, der dem Betreiber gerade erklärt: "Für diese Leistung wurden von Ihnen ja gar keine Beiträge entrichtet! Fordern Sie die Leistung in dem Land ein, wo Sie auch Steuern bezahlen." Aber nein, es ist die Allgemeinheit, die in so einem Fall wieder einspringen muss! Da macht Globalisierung doch so richtig Sinn :-)

@Seacow

Körperschaftsteuer abschaffen

Jetzt ist die FDP schon über ein halbes Jahr nicht mehr im Bundestag ... aber dieses neoliberale Gedankengut ist einfach nicht wegzukriegen :-(

Alles Geld, das eine Firma einnimmt, landet am Ende an 3 Stellen: Bei den Lieferanten (damit sind auch Lieferanten für Fremdkapital gemeint), bei den Mitarbeitern und bei den Eigentümern/Aktionären.
Alle drei werden bereits nicht zu knapp mit Steuern belastet.

Das wage ich gerade bei der dritten von Ihnen genannten Gruppe stark zu bezweifeln ...

@WattenKnall

Ich stelle mir vor, dass ein solches Etablissement in Flammen steht, davor ein Einsatzleiter der Feuerwehr, der dem Betreiber gerade erklärt: "Für diese Leistung wurden von Ihnen ja gar keine Beiträge entrichtet! Fordern Sie die Leistung in dem Land ein, wo Sie auch Steuern bezahlen."

Hehe, das wäre es. Aber dann berufen sich die Damen und Herren Steuerhinterzieher vermutlich auf die Menschenrechte oder so.

@positron61

Hier müssen wir öffentlichen Druck machen.

Fangen wir doch gleich damit an. Wer zwingt uns denn, bei Starbucks den überteuerten Kaffee zu kaufen oder bei Apple ein ebenfalls überteuertes iPhone? Die Macht der Konsumenten ist, wenn sie konsequent angewendet wird, viel mächtiger, als die Mittel der Politik. Was hat Shell denn 1995 davon abgehalten, die "Brent Spar" in der Nordsee zu versenken? Das waren nicht die Politiker, sondern die Kunden, die einfach nicht mehr bei Shell getankt haben ...

Demokratie für alle

Es muß schluß sein mit Steuer dumping innerhalb der €Länder.
Genau darum hat sich Brüssel zu bemühen.
Die Südländer brauchen Investitionen in Tourimus Infrastruktur und Altenative Energieerzeugung, vor allen Dingen müssen die jungen Menschen dadurch in Arbeit kommen.
Die Sozialen Strukturen müssen überall auf einen guten Existensminimum angehoben werden.
Und dafür müssen gerade die Nutzniesser der Junker dumping Politik zur Kasse gebeten werden, Fr. Merkel hat recht Junker muß weg.

@BotschafterSarek: »Brent Spar«

»Was hat Shell denn 1995 davon abgehalten, die "Brent Spar" in der Nordsee zu versenken? Das waren … die Kunden…«

… die letztlich eine Maßnahme*) erzwungen haben, die in Sachen Ökobilanz erheblich umweltschädlicher war, als diese – wie sich ja wohl letztlich herausgestellt hatte – leere Kaverne einfach nur zu versenken.

Also gerade kein positives Musterbeispiel für die Macht der Konsumenten, die sich wegen behaupteter ökologischer Gründe auch nur vor den Karren bestimmter Interessengruppen haben spannen lassen.

_______
*) Gar nicht risikoloses und aufwändiges Verbringen an Land; Verschrotten unter hohem Energieaufwand

genau....

alle straftaten gegen apple und co. werden nicht verfolgt...da sie ja bei uns keine steuern zahlen...
man wird sehen wie diese firmen darum betteln steuern zahlen zu dürfen...aber dann sagt der staat nein...

@ Hugomauser

Sie irren sich gewaltig. Die EU Kommission hat das alleiniges Initiativrecht für gesetzliche Verfahren innert der EU (für alle Bereiche, die nicht mehr nationalstaatlich geregelt sind) und kann u.U. ganz allein direkt
greifende Verordnungen erlassen. In manchen Fragen muss das EU Parlament und/oder der Rat der Minister (zuständige Minister der 27 MS) einbezogen werden. Sie können das jeweils im in den Official Journals nachlesen wer zuständig ist - EUR LEX Datenbank.

Es könnte also durchaus der Fall werden, das sie zweieinhalb EU Institutionen sich auf gemeinsames Steuerrecht einigen könnten - ob man dazu die Verträge ändern müsste, weiss ich nicht.

Fakt ist, das viele Staaten in die EU Kasse einzahlen und viele auch was zurückbekommen. Das sich innert der EU Steueroasen bilden, die ggf. zum Nichteinzahlen führen, darf daher nicht sein.

Jeder von uns versucht steuern

zu sparen. Keiner zahlt freiwillig mehr als er muss.
Das hier etwas geändert werden muss ist klar aber Schuld ist die Politik die es den Firmen ermöglicht so Steuern zu sparen und nicht die Firmen die das dann nutzen.
Wer von uns tankt denn in seiner Öl- Zentralheizung Diesel anstelle von Heizöl.
Jeder der Heizöl tankt macht das doch um Steuern zu sparen und die Firmen machen das genauso aber halt in wesentlich größerem Umfang.

Darstellung: