Kommentare - Niedrige Zinsen: Chance oder kalte Enteignung?

04. Juni 2014 - 16:56 Uhr

Die EZB hat den Leitzins noch weiter gesenkt. Viele Experten warnen daher vor einer "Enteignung der Sparer". Die müssten nun für die Euro-Rettung zahlen. Doch es gibt auch Fachleute, die den EZB-Kurs als Chance sehen.

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Kommentare

Enteignung

Es sind dieselben Leute, die zu anderen Zeiten rufen "Inflation enteignet Sparer!", denn was nützen hohe Zinserträge, wenn die durch die Geldentwertung aufgefressen werden?

ade ihr

Wunderbaren sparkonten und lebensversicherung! Dank der eurosektierer schrumpft euer vermögen nur noch! Oh wunderbare DM zeit wo bist du geblieben!

Altersarmut wie wir sie noch nicht kennen

Der Kommentar von „A-D-A“ erweckt den Eindruck dass niedrige Zinsen der einzige Weg ist der Inflation entgegen zu treten. Das sehe ich nicht so.

Auf die Dauer ist es keine gute Idee die Sparer als Stütze für das Algemeinwohl heran zu ziehen. Ich fürchte mit der Politik des immer niedriger werdenden Zinses schaffen wir eine Altersarmut in einer Dimension wie wir sie noch nicht kennen.

was ein schmarrn...

geld brauchen die banken nicht... warum sollen sie dann zinsen zahlen...wer sein geld im moment nicht zu hause aufbewahren will muß bald eine aufbewahrungsgebühr zahlen....ist ja klar...

Die Alternative...

...wäre es, einfach 50-90% aller Barvermögen (obligatorisch über 100.000 Euro) einzuziehen - schwups - alle Staaten schuldenfrei - es bleibt sogar mehr als genug übrig die Armen ordentlich zu versorgen und neue Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Forschung zu tätigen...

Hm...eigentlich hört sich das verdammt gut an...

Wer hat was dagegen? *grins*

@Sternenkind

"eurosektierer schrumpft euer vermögen nur noch! Oh wunderbare DM zeit wo bist du geblieben!"

Sie haben aber schon gelesen, das WELTWEIT die Zinsen auf Tiefstniveau sind? Und Sie meinen, da hätte sich die kleine DM raushalten können? Is doch ökonomischer Unsinn.

Fricke hat vollkommen Recht...

..es gibt kein "recht auf Zinsen". Sowieso ist die Garantie ohnehin nur scheinbar, wenn man real Geld verliert.

Es macht sowieso mehr Sinn in die Wirtschaft und die Zukunft eines Landes zu investieren. Es geht also vor allem darum, dass die "Sparer" umdenken müssen.

Nichts ist so beständig, wie der Wandel. Und wer meint mit Mitteln des 20. Jahrhunderts auch im 21. Jahrhundert erfolgreich zu sein....

Allerdings sehe ich den Aufruf Frickes an die Banken Geld in Start-ups zu investieren, anstatt in den Hochfrequenzhandel als vergeblich an. Zum einen drängt Basel III die Banke geradezu weg von Risiko-Finanzierungen und zum anderen fehlt denen auch das notwendige Know-How.

Ich kenne eine Anekdote von Dietmar Hopp, der vor fast 40 Jahren SAP gründen wollte. Im fehlten damals 30.000 DM. Die Volksbank vor Ort lehnte ab, wegen (festhalten) "mangelnder Zukunftsaussichten". Und ich vermute der Mitarbeiter von damals ist heute der Chef der Volksbank... ;)

Ich las neulich es gebe drei

Ich las neulich es gebe drei Wege, wie wir im Westen unsere riesigen und exponentiell wachsenden Schuldenberge beseitigen können:

1 durch Inflation - Geld-Sparer werden teilenteignet
2 durch Währungsreformen - Geld-Sparer werden teilenteignet
3 durch Krieg

Im Moment arbeiten wir an 1 und 3 so scheint es mir, wobei 1 in diesem Maße nicht helfen wird.

@Hugomauser Aus "fast

@Hugomauser
Aus "fast weltweit" haben sie einfach "WELTWEIT" gemacht. Unter "fast weltweit" versteht man den überschuldeten Westen. Der Rest (so ca. gut die halbe Welt) ist davon nicht so betroffen.

Champagner für alle!

Niedrigzinsen sind Enteignung pur. Darum: Haut alles Geld raus, und lasst euer Leben und eure Beerdigung später von Vater Staat berappen. Sonst nimmt der euch vorher alles weg.

Wie raus aus der Miesere?

Leider beschäftigt sich der Artikel nur mit der EZB. Diese ist aber nur ein Rädchen in der Wirtschaft und für die Geldversorgung/Geldstabilität zuständig. Aus der Miesere raus kommen wir aber nur wenn wir Europaweit ein gesundes Wachstum bekommen, so dass die Banken, wenn sie Geld ausleihen auch relativ sicher sein können, dass sie ihr Geld wiederbekommen, denn wenn ein Kredit ausfällt braucht die Bank 20 mit dem gleichen Volumen und 5% Zins um den Verlust des ausgefallenen Kredits auszugleichen. Deshalb ist die Sicherheit des Kredits maßgeblich dafür, ob er gewährt wird oder nicht und für den Zinssatz. Der Zinssatz der EZB ist bei dem jetzigen Niveau dagegen vernachlässigbar.

Wie bekommen wir nun unsere Wirtschaft in Schwung?

Weniger Verschwendung bei Staatsausgaben und weniger Korruption, wären ein Anfang. Dann kommt es auf die Leistung an und nicht aufs Schmiergeld.

Wenn Leistung honoriert wird, wird auch mehr geleistet und genau dass bringt Wachstum.

@Sternenkind

"Oh wunderbare DM zeit wo bist du geblieben!"

Meinten Sie die Zeit der 2-stelligen Hypothekenzinsen oder die der 3-5% Inflation?

@Raumfahrer

"Aus "fast weltweit" haben sie einfach "WELTWEIT" gemacht. Unter "fast weltweit" versteht man den überschuldeten Westen. "

das ist ja so nicht ganz richtig. Wenn Sie sich die Staaten ansehen, die hohe Zinsen haben, werden Sie feststellen, das dort dann auch meist eine horrende Inflation ist. Was helfen da die hohen Zinsen?

Im Übrigen kommen hohen Zinsen ja nur denen zugute, die überhaupt Kapital haben. Das heißt, die vielen Habenichtse, die nichts zurücklegen können profitieren dann eher von der niedrigen Inflation.

um 17:31 von Gruffel

Absolut zutreffender Kommentar. Gruß.

@Raumfahrer

"Ich las neulich es gebe drei Wege, wie wir im Westen unsere riesigen und exponentiell wachsenden Schuldenberge beseitigen können"

Deutschland hat aber weder riesige noch exponentiell wachsende Schuldenberge...

Müde Lügen

Nein, wir haften nicht für die Währungsunion blablabla.
Genau diese Abzocke von hintern herum haben Kritiker bereits lange vorher bemängelt. Und nun ist das eingetreten.
Also: In der Regel haben unsere Volksvertreter nicht nur keine Ahnung, sondern überhaupt keine Ahnung.
Da verlässt sich ein Blinder auf den anderen Blinden.
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Wie kommt es, dass unsere Kanzlerin - ach ja, die "mächtigste Frau der Welt" einen solchen Mist verzapft hat?
Wieso hat Sie uns "Mitbürgerinnen und Mitbürger" so angeschwindelt?
Und bitte: Was nütze es einem Menschen, dessen Rente bereits schrumpft, wenn diese Frau mit ihrem Team uns sagt, uns Deutschen gehe es Dank des Euros gut?
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Nun ja, leider kann ich der CDU nicht locker 690.000 Euro schenken. Vielleicht sähe dann die CDU-Politik etwas bürgerfreundlicher aus ...

Die Banken sollen endlich das

Die Banken sollen endlich das tun, was Geschaeftsgegenstand ist: Geld verkaufen, also Kredite vergeben, besonders an den finanzierungswilligen Mittelstand.
Es kann nicht Sinn und Zweck sein, dass das Geld wieder sicher bei der EZB angelegt wird.
Uebrigens nennt man das Geschaeftsrisiko.

Banken und Versicherer

Dass das niedrige Zinsniveau den Verbänden von Banken und Versicherern nicht gefällt, ist zu verstehen. Niedriges Zinsniveau bedeutet für sie niedrige Einnahmen/Gewinne.
Dass sie ein höheres Zinsniveau fordern, weil ihnen die Altersvorsorge künftiger Rentner am Herzen liegt, glaubt wohl hoffentlich sowieso keiner.

Die Leute die am Anfang der Bankenrettung gesagt haben.....

mit den Zinsen geht es bergab wurden müde belächelt. Die Realität der Zocker hat die Sparer in Europa auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Jetzt müssen alle blechen nur weil einige "Gierpanzen" das zocken nicht sein lassen konnten. Mir tun jetzt schon die heutige Jugendlichen leid die durch die Schaffer eines Großeuropa um ihre Zukunft und Sicherung der Altersversorgung gebracht werden. Die Wahl zum Europa Parlament und um das Geschachere um Pöstchen hat jetzt auch den letzten wach gerüttelt das nächste Mal nicht zur Wahl zu gehen. Europa: Nein Danke

Wenn die Zinsen auf null

Wenn die Zinsen auf null sinken, dann sollte auch die PREISSTEIGERUNG auf null sinken. Das ist NICHT DER FALL. Deshalb ist es eine Enteignung der Sparer für den Gewinn von sogenannten Investoren, die sich jetzt Geld leihen, um mehr Sachwerte zu kaufen. Die kleinen Leute aber müssen dann die Zeche zahlen.

Im Prinzip kann man nur jedem raten JETZT einen Kredit aufzunehmen und Mietwohnungen usw. zu kaufen, mit denen dann wenigstens ein stetiges Einkommen generiert werden kann. Wer alleine nicht die finanziellen Mittel dazu hat, der könnte sich da vielleicht mit anderen zusammenschließen.

Längst ist ....

.... die Wirtschaft dank der Absicht, den Euro bis zum Untergang zu retten nur noch ein Gebilde, das von Subventionen am Leben erhalten wird. Eine Auswilderung in die Abläufe eines freien Marktes wird so nicht gelingen.

@17:31 von Gruffel

Wer hat was dagegen?

Das deutsche Grundgesetz (Art. 14) und diverse andere Verfassungen vielleicht?

(K)eine Enteignung der Sparer?!

Ihr Wort in Gottes Ohr: auf jeden Fall werde ich die Sache weiter verfolgen und - wenn's sein muss - das Geld unter mein Kissen legen..Wenn wir kein Plus bekommen, sollen's die Banken und finanzschwachen europaeischen Laender genau so wenig bekommen..

Natürlich ist die Gefahr

Natürlich ist die Gefahr einer Deflation bei immer biedrigeren Preisen groß. Doch die Preise sind nur dort niedrig, wo die Menschen einfach fast kein Geld haben, weil ihre Länder gerade zu Tode gespart werden (teils sind die Pleiten deren eigene Schuld, aber das ist ein anderes Thema).
Hier in D sehe ich nichts von Niedrigpreisen, seit der Halbierung meines Einkommens durch die Euroeinführung sinkt mein Lebensstandard beständig. Früher konnte ich mir öfter mal einfach ein wenig Luxus leisten, das ist definitiv vorbei. Urlaub? Der letzte war 2006.
aber was soll man machen? Alle Maßnahmen der EZB gelten für den Euroraum, in dem wir mit gefangen sind.

"Es existiere generell kein Anspruch auf Zinsen"...

Diese Worte aus dem Munde eines Wirtschaftsjournalisten.Meint Herr Fricke dann auch die Banken,das sie das Geld einfach so eigentlich verleihen müssen.Testen wir doch dann einfach mal,wenn alle "Kleinsparer" das Geld vollständig abheben,alle Arbeitnehmer von ihrem Unternehmen verlangen,den Lohn in Bar zu erhalten.Breite Streuung,wie soll ein Sechzigjähriger und älter,seine ersparten Groschen breit streuen,wenn es möglich ist,das er in kürzester Zeit als Zuschuss zur Rente bzw. für Hilfs-und Pflegeleistungen das Geld benötigt.Die Kommentierung,6-8%Rendite wären vorbei,was soll diese Meinung.Haben alle normalen Sparer in Deutschland den Hype gespürt,zu spielen.Nein,sie verlieren jetzt Tag für Tag,sie zahlen die Zeche der Eurokrise und sie wird noch Jahre dauern.Billiges Geld kaufen,um dann bei Dispo und Kreditverträgen Gewinn erzielen.Die Unternehmen werden kaum mehr Kredite erhalten,das Monopoyspiel ist viel spentabler,die virtuelle Welt bietet Gewinn auf Kosten der Bürger.

Banken haben ausgedient

Als Antwort auf Badener66:

Banken haben in ihrer bisherigen Form ausgedient - meist erfüllen sie sowieso schon nicht mehr die ihnen zugedachte Rolle, sonder tun nichts anderes als Glücksspiel zu betreiben (was in Deutschland gesetzlich ohne Staatskontrolle verboten ist).

Durch die Fortschritte in der Datenverarbeitung brauchen wir auch keine Privatkundenbanken mehr.
Eine zentrale staatliche Bank, ein Konto für jeden Bürger über den die Geldbewegungen gehen. Keine Zinsen, keine Gebühren, keine Steuerhinterziehung *g*

Also - um Ihre Frage zu beantworten - der Zusammenbruch des bisherigen Banken- und Finanzsystems ist einkalkuliert und gewollt - und wird so oder so kommen.

Grüße

der euro

Bringt uns allen wohlstand...nur schade dass keiner was davon merkt! Nun evtl. Gewinnt der FN in frankreich die nächste präsidentenwahl dann ist der teuro geschichte und die leute haben bei uns ihre DM wieder! Sie hat uns fast 50 jahre wohlstand gebracht!

Das Problem ist: Casino- gegen Realwirtschaft!

Solange die hoch spekulativen Finanzcasinos mit ihren Hochrisiko-Geschäften nicht geschlossen werden, saugen sie - wie ein schwarzes Loch - immer mehr billiges Niedrigzins-Geld an. Dadurch vermehrt sich natürlich nicht die im Umlauf gebrachte Geldmenge, welche die Realwirtschaft antreiben könnte, sondern nur papierne, virtuelle "Anlagewerte" - dank extremer Überbewertung. Die Realwirtschaft selbst erhält keine günstigen Investitionskredite von den Banken, und bei kontinuierlich sinkenden Arbeitseinkommen kann kein Konsumwachstum eintreten - womit Investitionen mittels hochzinsiger Kredite erst gar nicht mehr realisiert werden. Natürlich endet das mit dem nächsten Crash, der vermutlich in weniger als Jahresfrist eintreten wird. Daß es so geplant ist und so kommen wird, läßt sich unschwer an den derzeit anlaufenden Vorbereitungen für den nächsten Weltkrieg erkennen - denn der setzt alle "Märkte" zurück auf Null. Neues Spiel, neues Glück?

Einfach in Dollar ...

Offensichtlich ist Ihnen die Geldpolitik in Großeuropa nicht Recht. Sie glauben, es läge an "Zockern" und "Großeuropa". Dann wechseln Sie doch Ihre Geld in Dollar oder Yen oder chinesisches. Dort bekommen Sie gaaanz viel Zinsen.

re gruffel

"einfach 50-90% aller Barvermögen (obligatorisch über 100.000 Euro) einzuziehen"

Sie stellen sich "Vermögen" offenbar so vor, wie es in Dagobert Ducks Geldspeicher verkörpert wird.

Die fetten Jahre sind vorbei!

"Die private Altersvorsorge erhält zunehmendes Gewicht. [Daher müssten vorausplanende Anleger ...] die reale Entwertung ihrer Ersparnisse durch zusätzliche Rücklagen kompensieren, wenn sie ihren Lebensstandard im Alter sichern wollen". Diesen Rat von Herrn Stark werden diejenigen, die sich heutzutage mit 2 oder 3 McJobs durchs Leben schlagen, bestimmt beherzt umsetzen - also: noch einen weiteren Job annehmen, um für's Alter vorzusorgen.

Tja, die fetten Jahre sind vorbei - jedenfalls für die "unteren" 90 % der Bevölkerung. Die anderen 10 % genießen ihren Zynismus!

ABHEBEN !

Es wurde ja schon angesprochen, alle müssten ihr Geld in einer Woche abheben. Dann müssen die Banken an ihr Zockergeld auf der Börse und die Märkte brechen zusammen. Und solange keine drei Prozent Zinsen bezahlt werden gibts kein Geld mehr für Banken. Aber wie soll dass funktionieren, in einem Land in dem die leute Obrigkeitshörig sind?
Es ist ein unglaublicher Betrug der da mit Lebensversicherungen und Spareinlagen betrieben wird.

Mehr Geld im Markt, mehr Spekulation

Seit die amerikanische Notenbank Geld in den Markt pumpt, steigen die Aktienkurse unaufhörlich. Das freut die Aktionäre und Spekulanten. Aber dem hohen Aktienkurs stehen nicht gleich hohe Unternehmenswerte gegenüber, deshalb ist der nächste Crash programmert. Die EZB will es jetzt den Amerikanern nachmachen und kann damit auch das europäische Finanzsystem in den Abgrund führen.
Deflation bekämpft, Finanzsystem kollabiert wird es dann lauten.

Wir hatten die Wahl ...

... haben sie aber nicht genutzt.

Nur 7% für die AfD. Der große Rest ist offenbar für "weiter so", und geht den Kassandrarufen der Falschmünzer und ihrer politischen Helfershelfer auf den Leim.
Wäre das Forum repräsentativ, so wäre es wohl anders ausgegangen. Die AfD ist eben die Partei der Informierten.

Der Gipfel der Absurdität liegt aber anderswo:
Goldman-Draghi schafft es tatsächlich in einem politischen Umfeld das sozialistisch-planwirtschaftlich tickt seinen Plutokratenfreunden zu noch mehr Reichtum zu verhelfen. (Stichwort Cantillon Effekt). Dieses U-Boot hat sich schon milliardenfach bezahlt gemacht.
Respekt für so viel Chuzpe!

Am 04. Juni 2014 um 19:17 von speedy kunzales

Beides ist richtig. Die Refinanzierung der Schulden wird billiger, genauso wie Neuverschuldung. Die "eingesparten" Zinsen kann man zum Schuldenabbau bzw Abbau der Neuverschuldung verwenden. Oder man "nutzt" die Gunst der Stunde - da gibt es durchaus Befürworter - und macht weiter wie bisher, Schulden aufnehmen für Investitionen, in der Hoffnung, dass durch höhere Steuereinnahmen alles wieder rein kommt. Funktioniert in der Regel nur nicht.

Was das alles mit den anstehenden Stress-Tests zu tun hat?

"Nichts!", werden die €philen und die Geldadelprofiteure schreien.

Verwunderlich nur, dass von "too big to fail" schon lange keine Rede mehr ist.
Die Eigenkapitalanforderungen an die Bankster werde hinter den Kulissen kontinuierlich nach unten geschraubt, und die Aktienindizes taumeln von Rekord zu Rekord...

niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten...

Die Renten sind sicher, soviel steht fest.

Die Titanic ist sicher.

"Das Beamtentum kann nicht abgeschafft werden. Das ist sicher", so haben die Auszubildenden im nichttechnischen Fernmeldedienst es im Unterricht gelernt.
Pustekuchen!!!

Alles was angeblich sicher ist, steht kurz vor dem Untergang. Das lehrt die Erfahrung.

Endlich kann ich allen eine "lange Nase ziehen"...

...die mich früher nur belächelten, als ich schon vor einem Jahrzehnt das vorhersagte, was jetzt allmählich eintrifft. Da ich persönich "Vorsorge" getroffen habe, meine "grossen" Geschäfte in "Sack Soja", Land oder Edelmetallen abwickle, Geld nur noch für das "Tagesgeschäft" Bedeutung hat, kann mir weder Inflation noch Deflation was anhaben. Die jährlichen realen Einkommenszuwächse liegen im zweistelligen Bereich und die Altersvorsorge ist mehr als gesichert.

Gruss aus Brasilien

erst locken

die Versicherer mit hohen Zinsen und dann aufeinmal bekommt man die Rechnung. Ich fühle mich "verarscht".

tja

Euer geld hat jetzt draghi! Willkommen in der euro realität! Langsam begreifts auch der letzte was ihm ohne ihn zu fragen genommen wurde: die beste währung der welt die DM!

20:15 von hanscarlos

Da haben Sie recht--Ihr Geld ist dann weg .
Die Inflation frisst dann zu 100% an ihrem Kopfkissengeld !
Manche haben tolle Einfaelle.

20:15 von hanscarlos

@18:50 von Skywalker
ICH find heute besser!

ICH auch!
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Ich noch mehr !!!!
Die paar Meckerer verkraftet das System ganz leicht.Die heben ihr Geld ab und verlieren jeden Tag mehr(Inflation).

Mentalitätsproblem

Leider ein deutsches Mentalitätsproblem, die meinen Altersvorsorge könne über "sichere" Sparverträge erfolgen.

Die Menschen merken nun, das "Sicherheit" ihnen bei der Auswahl der Altersvorsorge wenig bringt.

Sicherheit kann auch sein, weniger sichere Invenstition breit zu streuen. Viele Menschen verstehen das auch. In der Realität gibt es aber massig Menschen, die 100.000de € auf Tages-/Festgeldkonten jahrzehntelang vor sich hertragen - und das ist nicht etwa ihr Notgroschen sondern die gesamte Altersvorsorge.

Alles fehlerhaft

Was diese sogen. Wirtschaftsexperten, die eigentlich volkswirtschaftliche Kenntnisse haben müssten, so von sich geben, ist katastrophal. Natürlich gibt es grundsätzlch keinen Anspruch auf Zinsen und Renditen, aber die gegenwärtige Situation mit den Niedrigzinsen ist künstlich geschaffen und nicht normal. Zinsen sind Vergütungen, die gezahlt werden, wenn Kapital von jemanden, sei es Bank oder Privatperson, benötigt wird. So war es in Deutschland jahrzehnte lang und wäre die Normalität
Jetzt aber ist aufgrund der Finanzpolitik der EZB bei Banken und anderen instiutionellen Anlegern zu viel Geld in Umlauf. Selbst wenn diese wollten, könnten Sie vermutlich das Geld nicht solide an Kapitalnehmer weiterreichen ohne ein Mindestmaß an betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten zu ignorieren
Die Niedrigzinspolitik ist hausgemacht und entgegen einer vernünftigen Finanzpolitik. Die Zeche zahlt jetzt der kleine Sparer und in einigen Jahren die Rentner, die nicht ausreichend vorsorgen konnten
Ryder

@ vriegel

"Fricke hat vollkommen Recht es gibt kein "recht auf Zinsen".

Danke für die Auskunft. Werd ich meine Bank drauf ansprechen, wenn ich mal wieder meinen Dispo in Anspruch nehme und sie 13% Zinsen haben wollen.

@21:02 von Ryder.W

Wenn zu viel Geld im Umlauf wäre, müssten die Preise ja geradezu explodieren. Siehe Hochinflation 1923, wo man irrtümlich dachte, es sei zu wenig Geld im Umlauf.

Gerade das tun die Preise aber aktuell nicht.

@21:11 von Klabautermann 08

Es gibt aber auch kein Recht auf mehr Geld, als sie auf ihrem Konto haben...

Private Geldschöpfung

Das Grundübel ist aus meiner Sicht die massive Geldschöfung privater Banken (siehe ¨Das best behütetste Bankgeheimnis¨). Das ganze aus dem nichts geschöpfte Geld wird dann per ¨Kredite fuer Alle¨ unters Volk (und Staaten) gebracht. Wenn dann alle überschuldet sind, und der Konsum sinkt, wird noch mehr Geld gedruckt. Das kommt aber bei denen, die es für Konsum ausgeben würden nicht an (sondern treibt den z.B. DAX nach oben). Kein Konsum und massive globale Produktionskapazitäten = Deflation. Ups. Die Lösung wäre eine globale demokratische nicht-auf-Kredit-basierende Geldschöpfung. Wäre das ein Wachstum....

@agora 18:49 - Geld unters kopfkissen?? besser anders anlegen

und zwar in die deutsche Wirtschaft, in Zukunftsunternehmen, meinetwegen auch in das Produktivkapital anderer Länder. Aber doch bitte nicht unters Kopfkissen.

Das ist wirklich naiv.

Aber wenn man überall nur Krise sieht und Angst einem das Hirn zerfrisst, dann sieht man vermutlich gar nicht die Chancen.

Das ist übrigens der Grund warum es erfolgreiche Menschen gibt und weniger erfolgreiche. Und solche die es zu gar nichts bringen.

Es git wirklich genügend sinnvolle und lukrative Geldanlagen. Man muss es nur wie Rockefeller machen: einmal im Monat über sein Geld nachdenken, anstatt 30 Tage zu arbeiten.

@Gruffel 18:57 - Einheitsbank für alle

Die Idee ist wirklich gut.

Ich meine mich erinner nzu können so was hatten die in der DDR auch schon mal.

Hat aber irgendwie nicht geklappt da. Müsste man wohl mal untersuchen warum, damit auch Sie das verstehen..

Also... vergessen Sie das mit dem Zusammenbruch. Die Banken sind alle auf nem guten Weg. Die Krise ist vorbei. Was man jetzt noch mit bekommt sind die Aufräumarbeiten. Die tun manchem noch weh.

Selber Schuld wer meint, dass man für alles ne Sicherheit und Garantie benötigt... DAS ist nämlich die wahre Volksverdummung

welch ein Schwachsinn und Betrug am Volk

..."... Daher müssten vorausplanende Anleger "die reale Entwertung ihrer Ersparnisse durch zusätzliche Rücklagen kompensieren, wenn sie ihren Lebensstandard im Alter sichern wollen.."..., nach 40 Jahren Maloche mit Armutsrente in den Altersruhestand gehen, da ist am System der Macht in Deutschland etwas falsch, das geändert werden sollte, wenn nach über 70 Jahren Parteienherrschaft nun Dieses Ergebnis für die Rentner und Pensionäre rauskommt, dann ist das Parteienwillkür und Machtmissbrauch und sollte schnell geändert werden , meine ich.

@Klabautermann 08 21:11 - kein Recht auf Zinsen...

..ich meinte natürlich es gibt keinen Rechtsanspruch auf auskömmliche Zinsen.

Ihre Bank hingegen kann von Ihnen Zinsen verlangen, solange die nicht gegen das Gesetz gegen Zinswucher verstossen. Sie müssen ja Ihren Dispo nicht in Anspruch nehmen.

Wirtschaften Sie solider oder bilden Sie sich weiter, verdienen Sie mehr Geld, legen Sie regelmäßig was auf die Seite, leben Sie nicht über Ihren Verhältnissen usw. könnte man beliebig vortsetzen.

Btw. ich überziehe auch gelegentlich mal, aber meistens weil ich meine Ansparvorgänge nicht unterbechen will, nur weils Konto grad mal leer ist... Heißt ich hab das Geld mehrfach auf der Seite oder gut angelegt.

MKir13

Es gibt nur deshalb angeblich keine Inflation, weil das Geld nicht bei den Bürger landet, die damit konsumieren könnten. Es handelt sich um Buchungsgeld für Länder, Banken und Grossanlegern.
Und nur, weil Eurostat angeblich sagt, es gäbe keine Inflation, heißt das noch lange nicht, dass das auch stimmt. Wer weiss, was Eurostat in seinem Warenkorb berechnet. Ich habe schon den Eindruck, dass die Güter des täglichen Bedarfs teurer werden. Mein Lohn hält damit schon seit Jahren nicht mehr Schritt.
Zudem glaube ich, dass sich die Inflation in einigen Jahren so richtig bemerkbar machen wird.
Ryder

Sinn der Niederen Zinsen der EZB

Die niederen Zinsen sollen effektiv verhindern,das Banken auf dem Kapital sitzen und dies bei der EZB hinterlegen, statt es dem Markt zu Verfügung zu stellen. Leider haben sich regionale Banken ihre regionale Gebiete sorgfältig aufgeteilt. Die Kartellbehörden lassen damit Gebietskartelle zu die systematisch die Unternehmen schwächen.
Die Banken die den Mittelstand mit 8-10% Zins erpressen machen Arbeitsplätze kaputt.
Libor und Euribor Manipulationen haben dies gezeigt.2008-2009 haben die Banken mit manipulierten Zinsen systematisch Vermögen sich angeeignet, unter diesen Bedingungen sind Sparkassengesetze die den Mittelstand stützen sollen sinnlos.
Durch privatisierte Sparkassen haben sich Kartelle gebildet die die Republik beraubt.
Hohe Zinsen bedeutet das die Regionale Banken im Schlaf Geld verdienen.
Mit anonymen Finanzkonzepten die man bei der Bundesbank eingibt, könnten viele Firmen heute sicher finanziert sein.
Korruption gibt heute das Ziel an.
Die Bank-Präsidenten lügen!

re klabautermann08

"Werd ich meine Bank drauf ansprechen, wenn ich mal wieder meinen Dispo in Anspruch nehme und sie 13% Zinsen haben wollen."

Wenn Sie noch bei einer Bank sind, die 13% Dispozinsen nimmt, sind Sie selbst schuld. Mitleid können Sie nicht erwarten.

Aber so sind eben viele: Meckern, meckern, meckern, aber das Gesäß nicht hochkriegen, wenn man selbst was machen muss.

Deflation

Wer glaubt, der EZB gehe es um die Bekämpfung deflationärer Tendenzen, lässt sich immer wieder neu belügen. Der von den Schuldenstaaten dominierten EZB geht es nur um die Bereitstellung billigen Geldes für dieselben. Früher mussten die südlichen Staaten durchwegs Zinsen i.H.v. von über 8% fürs Kapital zahlen, damit Sie auf dem Finanzmarkt überhaupt Gelder erhielten. Aufgrund der jetzigen gemeinsamen Währung und da solider wirtschaftende Länder wie Deutschland bürgen und in Haftung genommen werden können, sanken die Zinsen. Zudem kaufte die EZB Rammschpapiere der Schuldenstaaten und Grossbanken auf, die zwar nichts wert sind, aber den Schuldnern frisches Geld verschafften.
Man könnte den niedrigen Zinsen dennoch was gutes abgewinnen, wenn die Schuldenstaaten wirklich Reformen durchführen würden, was aber nicht der Fall ist. Also weiter bis zum totalen Niedergang.
Ryder

Wir sind das Volk !

Knapp 94 % aller Steuerpflichtigen verdienen als
unter 52.000 € p.a. und sind damit "Kleinsparer".
.
Nach Loriot eigentlich ein witziger Begriff, aber . . .
das ist die überwältigende Mehrheit der Wähler,
die (fast) keine Chance zur Steuerhinterziehung
hat und die den Staat zum grössten Teil finanzieren.
Das ist auch der Pool, aus dem billig das fast zinslose
Geld abgeschöpft und vernichtet wird.
.
Gleichzeitig ist diese Menge an Stimmen die größte
politische Macht im Land, die leider ihr Potential
der Gießkanne verteilt oder gar nicht mehr wählt.
.
Vielleicht sollten viele mal versuchen für ihre Stimme
mehr als einen roten Luftballon oder einen blauen Kuli
zu bekommen. Als Ganzes hätten Sie auch eine Lobby.
Die Menge hat mehr Gewicht als ein Einzelner. ;-)))

@ vriegel

"..ich meinte natürlich es gibt keinen Rechtsanspruch auf auskömmliche Zinsen. "

Ja, ja, Hauptsache die Zinsen sind für die Banken AUSKÖMMLICH.

Aber es kommt einfach nur auf den Standpunkt an, sonst würde die Regierung ja nicht "regulierend" bei den Versicherungen eingreifen. Lieber das Geld auf den Kopf hauen oder unters Kopfkissen legen. Da kommt wenigstens bei Arbeitslosigkeit auch die ARGE nicht ans Ersparte (noch gucken die da nicht nach)

@MKir13 21:14

Falsch gedacht. Die wirklich "grossen" Finanzkrisen sind wie die "grossen" Kriege: Man glaubt sie zu beherrschen und vertraut auf die "Erfahrung" vom letzten mal, erkennt aber nicht, dass sich die "Rahmenbedingungen" geändert haben. Und das ist genau der Fehler.

Ich habe es schon immer gesagt

Es nützt nichts, in fiktives Geld ohne echten Wert zu investieren. Der Euro besteht nur aus Zahlen auf dem Papier. Stattdessen sollte man besser in echte Werte investieren, die bleiben einem nämlich durch die durch das exponentielle Zinseszinssystem zwangsläufig entstehende Inflation auch noch dem großen Crash und dem dadurch bedingten Neustart erhalten.

Wie funktioniert Geld?

Wer das wissen will, sollte sich unbedingt das gleichnamige Animationsvideo von Max Bock auf YouTube ansehen. Sicher wird dort einiges vereinfacht, aber es wird sehr schön gezeigt, wer in diesem System der Dumme ist und warum das auf Dauer nicht funktionieren kann.
Und wer das gesehen hat, der sorgt hoffentlich dafür, dass er möglichst wenig Geld auf dem Konto oder in irgendwelchen Lebensversicherungen, Bausparverträgen oder Schatzbriefen investiert hat, sondern investiert lieber in etwas, das auch nach dem Zusammenbruch des globalen Finanzsystems noch was wert ist. Selbst Gold ist besser.

Juhu, juhu!

Das hilft all denen, die auf Pump Geld zum Spekulieren brauchen und damit Riesengewinne machen. Und wenn sie sich verzocken, ist das Geld halt weg und wird von uns allen "gerettet", also die Gewinne der Zocker.
.
Wer dagegen spart, weil seine Omi ihm immer gesagt hat, dass man das machen soll, der stellt sein Geld für 0,5% Zinsen den Zockern zur Verfügung (das Spargeld brauchen die Banken als Sicherheit und zum Ausleihen) und ihr Spargeld verliert ständig an Wert, weil wir immer eine Inflation haben.
.
Und so lernt jeder, dass Sparen blöde ist, Geld verplempern aber das Wachstum ankurbelt, bis das so brummt, dass man täglich neue Scheine drucken und seinen Wochenlohn mit dem Wäschekorb abholen muss. Da das 1928 so klasse geklappt hat, wollen wir das 100jährige Jubiläum entsprechend begehen!

Indirekte Inflationssteuer durch Quantitätsdesaster

Bei niedrigen Zinsen werden Kredite günstiger, sodass die Geldmenge (trotz nun lukrativer erscheinender Investitionsbereiche) schneller steigt als die Gütermenge, wodurch diese kippende Verhältnismäßigkeit die Güterpreise schneller steigen lässt (=Inflation) als die Löhne hinterherkommen.

Da wir dann für unsere Geldguthaben real weniger kaufen können, ärgern sich Sparer, wobei sich dagegen all diejenigen freuen, die schon früher via Kredit gekauft haben - also alle Schuldner und hautsächlich der Staat, da deren Geldgeber für die Zahlen auf ihrer Schuldnerliste sich nicht mehr so viel kaufen können wie noch vor der inflatorischen Preissteigung. Also eine indirekte Inflationssteuer zur Staatsschuldensenkung.

Früher gab´s mal eine direkte Geldhaltungsgebühr, die den Taler rollen ließ, so Staatskassen füllte, Wirtschaft & Gesellschaft florieren ließ, Bauten wie den Kölner Dom ermöglichten, Zinsen gegen 0 drückte und Inflation unnötig machte (Experiment von Wörgel, Brakteatengeld etc.)

Info@17:31 Gruffel:

"einfach 50-90% aller Barvermögen (obligatorisch über 100.000 Euro) einzuziehen - schwups - alle Staaten schuldenfrei"
->genau diese Nettovermögensabgabe
ist nach Zypern im europaweiten BRRD-Gesetz umgesetzt worden, die Profiteure des Profitwahns zur Kasse bitten soll, bevor dies Steuerzahler müssen (Siehe dazu auch Bundesbankbericht Januar, S. 52-54; zum Sachverhalt gibt´s auch ne Rede von Schäuble.)

Leider klingt dieses Gesetz offensichtlich besser als es ist, da Profiteure nur für ca. 20% der Bilanzsumme haften müssen und für den Rest die Allgemeinheit - Und wie die jüngste Weltwirtschaftskrise im Durchschnitt zeigte also bei einigen Banken doch größtenteils wieder die Steuerzahler...

Indirekte Inflationssteuer durch Quantitätsdesaster

Bei niedrigen Zinsen werden Kredite günstiger, sodass die Geldmenge (trotz nun lukrativer erscheinender Investitionsbereiche) schneller steigt als die Gütermenge, wodurch diese kippende Verhältnismäßigkeit die Güterpreise schneller steigen lässt (=Inflation) als die Löhne hinterherkommen.

Da wir dann für unsere Geldguthaben real weniger kaufen können, ärgern sich Sparer, wobei sich dagegen all diejenigen freuen, die schon früher via Kredit gekauft haben - also alle Schuldner und hautsächlich der Staat, da deren Geldgeber für die Zahlen auf ihrer Schuldnerliste sich nicht mehr so viel kaufen können wie noch vor der inflatorischen Preissteigung. Also eine indirekte Inflationssteuer zur Staatsschuldensenkung.

Früher gab´s mal eine direkte Geldhaltungsgebühr, die den Taler rollen ließ, so Staatskassen füllte, Wirtschaft & Gesellschaft florieren ließ, Bauten wie den Kölner Dom ermöglichten, Zinsen gegen 0 drückte und Inflation unnötig machte (Experiment von Wörgel, Brakteatengeld etc.)

"Fachleute" zum kaputtlachen!

"Leider werde den Sparern nun die Rechnung für die Spekulationen der vergangenen Jahre präsentiert, meint Fricke. Viel zu lange sei die Illusion vermittelt worden, man könne "mit mutigem Geldanlegen sechs oder acht Prozent Renditen erzielen und die Rente finanzieren". Das könne auf Dauer nicht aufgehen, wenn die tatsächliche Wirtschaftsleistung nur um drei Prozent wachse. Da müsse man nun realistischer werden."
.
Abgesehen davon, daß die Wirtschaftsleistung nicht das Maß für die Zinsen sind:
Da hat der tolle Herr Fricke wohl noch nicht mitbekommen, daß der Lohn für einen jungen Facharbeiter in den letzten 50 Jahren, jedes Jahr um knapp 8% gestiegen ist.
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Auch das war möglich, obwohl "die tatsächliche Wirtschaftsleistung nur um drei Prozent wachse." Arbeiter haben eben eine Gewerkschaft, Sparer nicht!
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Aber diese Steigerung passt natürlich nicht in das pol. korr. Bild vom armen Arbeiter. Also ab in die Tonne.

@Sternenkind:

tja Euer geld hat jetzt draghi!

Meins definitiv nicht.

Versicherungen kaputt schützen

Da sollen die Versicherungen geschützt werden, indem den Versicherten der Ertrag weggenommen wird.

Wer wird dann noch eine Lebensversicherung abschließen? Dass die Versicherungen ohne Kunden mehr Geld verdienen kann ich mir nicht so richtig vorstellen. Ich glaube, das geht nach hinten los.

@O.Todt

Sinn der Niederen Zinsen der EZB ...

Die niedrigen Zinsen sind ein weltweites Phänomen und kommen nicht von der EZB.

ErichErpel- Völlig richtig !

Aber gerade uns Deutschen, denen immer ihre hervorragende Organisationsfähigkeit nachgesagt wird, ermangelt es dabei an ihren Möglichkeiten sich zu bündeln und zu sammeln.

Ausser Petitionen oder kommunalem Parteigeplänkel gibt es dabei keine Chance für die vielen kleinen Bürger auf eine schnelle Machtgeneration mittels Sammelstelle für solche Grundinteressen.

Wie verschieden Politik gestaltet werden kann, sieht man an den unterschiedl. Ansätzen, deren Verschiedenartigkeit sich in immer mehr Splitterparteien äussern.
Wenn Themen als einzigste Motivation für eine Stimmensammlung dienen, wird eher ein Konsens und damit eine Gegenmacht zu den Lobbyparteien entstehen können.

Ähnlich zum Schweizer Stimmrecht werden so themenbezogene Volksbefragungen durchgeführt oder auch nur Vereinigungen zur Einzeländerung bzw. Petition oder was auch immer.

Wenn also eine Vereinigung gegründet würde, die sich nur mit der Senkung der Steuerquote beschäftigt, wäre schnell ein Konsens geschaffen.

Start?

@nikioko

Ich habe es schon immer gesagt

Kein Wunder, jeder hat es schon immer gesagt.

@nikioko

Wie funktioniert Geld? Wer das wissen will, sollte sich unbedingt das gleichnamige Animationsvideo von Max Bock auf YouTube ansehen.

Leider kennt sich Herr Bock auch nicht sonderlich aus.

@Ökonomikus

Es ist ja doch in jedem Fall eine Deflation, denn die Preise steigen weiter. Zumindest in einigen Bereichen gibt es stetige Steigerung der Kosten, die an die Konsumenten weitergegeben werden müssen.

Wir haben ja inzwischen doch nicht einmal mehr die Kontrolle über unsere Goldreserven, von denen ein Teil in New York eingelagert ist und der Bundesbank aus "Sicherheitsgründen" nicht gezeigt wird. Alleine das ist schon ein Skandal in unserer Geldpolitik.

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