Niedrige Zinsen: Chance oder kalte Enteignung?

04. Juni 2014 - 16:56 Uhr

Die EZB hat den Leitzins noch weiter gesenkt. Viele Experten warnen daher vor einer "Enteignung der Sparer". Die müssten nun für die Euro-Rettung zahlen. Doch es gibt auch Fachleute, die den EZB-Kurs als Chance sehen.

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Kommentare

Enteignung

Es sind dieselben Leute, die zu anderen Zeiten rufen "Inflation enteignet Sparer!", denn was nützen hohe Zinserträge, wenn die durch die Geldentwertung aufgefressen werden?

ade ihr

Wunderbaren sparkonten und lebensversicherung! Dank der eurosektierer schrumpft euer vermögen nur noch! Oh wunderbare DM zeit wo bist du geblieben!

Altersarmut wie wir sie noch nicht kennen

Der Kommentar von „A-D-A“ erweckt den Eindruck dass niedrige Zinsen der einzige Weg ist der Inflation entgegen zu treten. Das sehe ich nicht so.

Auf die Dauer ist es keine gute Idee die Sparer als Stütze für das Algemeinwohl heran zu ziehen. Ich fürchte mit der Politik des immer niedriger werdenden Zinses schaffen wir eine Altersarmut in einer Dimension wie wir sie noch nicht kennen.

was ein schmarrn...

geld brauchen die banken nicht... warum sollen sie dann zinsen zahlen...wer sein geld im moment nicht zu hause aufbewahren will muß bald eine aufbewahrungsgebühr zahlen....ist ja klar...

Die Alternative...

...wäre es, einfach 50-90% aller Barvermögen (obligatorisch über 100.000 Euro) einzuziehen - schwups - alle Staaten schuldenfrei - es bleibt sogar mehr als genug übrig die Armen ordentlich zu versorgen und neue Investitionen in Infrastruktur, Bildung und Forschung zu tätigen...

Hm...eigentlich hört sich das verdammt gut an...

Wer hat was dagegen? *grins*

@Sternenkind

"eurosektierer schrumpft euer vermögen nur noch! Oh wunderbare DM zeit wo bist du geblieben!"

Sie haben aber schon gelesen, das WELTWEIT die Zinsen auf Tiefstniveau sind? Und Sie meinen, da hätte sich die kleine DM raushalten können? Is doch ökonomischer Unsinn.

Fricke hat vollkommen Recht...

..es gibt kein "recht auf Zinsen". Sowieso ist die Garantie ohnehin nur scheinbar, wenn man real Geld verliert.

Es macht sowieso mehr Sinn in die Wirtschaft und die Zukunft eines Landes zu investieren. Es geht also vor allem darum, dass die "Sparer" umdenken müssen.

Nichts ist so beständig, wie der Wandel. Und wer meint mit Mitteln des 20. Jahrhunderts auch im 21. Jahrhundert erfolgreich zu sein....

Allerdings sehe ich den Aufruf Frickes an die Banken Geld in Start-ups zu investieren, anstatt in den Hochfrequenzhandel als vergeblich an. Zum einen drängt Basel III die Banke geradezu weg von Risiko-Finanzierungen und zum anderen fehlt denen auch das notwendige Know-How.

Ich kenne eine Anekdote von Dietmar Hopp, der vor fast 40 Jahren SAP gründen wollte. Im fehlten damals 30.000 DM. Die Volksbank vor Ort lehnte ab, wegen (festhalten) "mangelnder Zukunftsaussichten". Und ich vermute der Mitarbeiter von damals ist heute der Chef der Volksbank... ;)

Ich las neulich es gebe drei

Ich las neulich es gebe drei Wege, wie wir im Westen unsere riesigen und exponentiell wachsenden Schuldenberge beseitigen können:

1 durch Inflation - Geld-Sparer werden teilenteignet
2 durch Währungsreformen - Geld-Sparer werden teilenteignet
3 durch Krieg

Im Moment arbeiten wir an 1 und 3 so scheint es mir, wobei 1 in diesem Maße nicht helfen wird.

@Hugomauser Aus "fast

@Hugomauser
Aus "fast weltweit" haben sie einfach "WELTWEIT" gemacht. Unter "fast weltweit" versteht man den überschuldeten Westen. Der Rest (so ca. gut die halbe Welt) ist davon nicht so betroffen.

Champagner für alle!

Niedrigzinsen sind Enteignung pur. Darum: Haut alles Geld raus, und lasst euer Leben und eure Beerdigung später von Vater Staat berappen. Sonst nimmt der euch vorher alles weg.

Wie raus aus der Miesere?

Leider beschäftigt sich der Artikel nur mit der EZB. Diese ist aber nur ein Rädchen in der Wirtschaft und für die Geldversorgung/Geldstabilität zuständig. Aus der Miesere raus kommen wir aber nur wenn wir Europaweit ein gesundes Wachstum bekommen, so dass die Banken, wenn sie Geld ausleihen auch relativ sicher sein können, dass sie ihr Geld wiederbekommen, denn wenn ein Kredit ausfällt braucht die Bank 20 mit dem gleichen Volumen und 5% Zins um den Verlust des ausgefallenen Kredits auszugleichen. Deshalb ist die Sicherheit des Kredits maßgeblich dafür, ob er gewährt wird oder nicht und für den Zinssatz. Der Zinssatz der EZB ist bei dem jetzigen Niveau dagegen vernachlässigbar.

Wie bekommen wir nun unsere Wirtschaft in Schwung?

Weniger Verschwendung bei Staatsausgaben und weniger Korruption, wären ein Anfang. Dann kommt es auf die Leistung an und nicht aufs Schmiergeld.

Wenn Leistung honoriert wird, wird auch mehr geleistet und genau dass bringt Wachstum.

@Sternenkind

"Oh wunderbare DM zeit wo bist du geblieben!"

Meinten Sie die Zeit der 2-stelligen Hypothekenzinsen oder die der 3-5% Inflation?

@Raumfahrer

"Aus "fast weltweit" haben sie einfach "WELTWEIT" gemacht. Unter "fast weltweit" versteht man den überschuldeten Westen. "

das ist ja so nicht ganz richtig. Wenn Sie sich die Staaten ansehen, die hohe Zinsen haben, werden Sie feststellen, das dort dann auch meist eine horrende Inflation ist. Was helfen da die hohen Zinsen?

Im Übrigen kommen hohen Zinsen ja nur denen zugute, die überhaupt Kapital haben. Das heißt, die vielen Habenichtse, die nichts zurücklegen können profitieren dann eher von der niedrigen Inflation.

um 17:31 von Gruffel

Absolut zutreffender Kommentar. Gruß.

@Raumfahrer

"Ich las neulich es gebe drei Wege, wie wir im Westen unsere riesigen und exponentiell wachsenden Schuldenberge beseitigen können"

Deutschland hat aber weder riesige noch exponentiell wachsende Schuldenberge...

Müde Lügen

Nein, wir haften nicht für die Währungsunion blablabla.
Genau diese Abzocke von hintern herum haben Kritiker bereits lange vorher bemängelt. Und nun ist das eingetreten.
Also: In der Regel haben unsere Volksvertreter nicht nur keine Ahnung, sondern überhaupt keine Ahnung.
Da verlässt sich ein Blinder auf den anderen Blinden.
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Wie kommt es, dass unsere Kanzlerin - ach ja, die "mächtigste Frau der Welt" einen solchen Mist verzapft hat?
Wieso hat Sie uns "Mitbürgerinnen und Mitbürger" so angeschwindelt?
Und bitte: Was nütze es einem Menschen, dessen Rente bereits schrumpft, wenn diese Frau mit ihrem Team uns sagt, uns Deutschen gehe es Dank des Euros gut?
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Nun ja, leider kann ich der CDU nicht locker 690.000 Euro schenken. Vielleicht sähe dann die CDU-Politik etwas bürgerfreundlicher aus ...

Die Banken sollen endlich das

Die Banken sollen endlich das tun, was Geschaeftsgegenstand ist: Geld verkaufen, also Kredite vergeben, besonders an den finanzierungswilligen Mittelstand.
Es kann nicht Sinn und Zweck sein, dass das Geld wieder sicher bei der EZB angelegt wird.
Uebrigens nennt man das Geschaeftsrisiko.

Banken und Versicherer

Dass das niedrige Zinsniveau den Verbänden von Banken und Versicherern nicht gefällt, ist zu verstehen. Niedriges Zinsniveau bedeutet für sie niedrige Einnahmen/Gewinne.
Dass sie ein höheres Zinsniveau fordern, weil ihnen die Altersvorsorge künftiger Rentner am Herzen liegt, glaubt wohl hoffentlich sowieso keiner.

Die Leute die am Anfang der Bankenrettung gesagt haben.....

mit den Zinsen geht es bergab wurden müde belächelt. Die Realität der Zocker hat die Sparer in Europa auf den Boden der Tatsachen zurück geholt. Jetzt müssen alle blechen nur weil einige "Gierpanzen" das zocken nicht sein lassen konnten. Mir tun jetzt schon die heutige Jugendlichen leid die durch die Schaffer eines Großeuropa um ihre Zukunft und Sicherung der Altersversorgung gebracht werden. Die Wahl zum Europa Parlament und um das Geschachere um Pöstchen hat jetzt auch den letzten wach gerüttelt das nächste Mal nicht zur Wahl zu gehen. Europa: Nein Danke

Wenn die Zinsen auf null

Wenn die Zinsen auf null sinken, dann sollte auch die PREISSTEIGERUNG auf null sinken. Das ist NICHT DER FALL. Deshalb ist es eine Enteignung der Sparer für den Gewinn von sogenannten Investoren, die sich jetzt Geld leihen, um mehr Sachwerte zu kaufen. Die kleinen Leute aber müssen dann die Zeche zahlen.

Im Prinzip kann man nur jedem raten JETZT einen Kredit aufzunehmen und Mietwohnungen usw. zu kaufen, mit denen dann wenigstens ein stetiges Einkommen generiert werden kann. Wer alleine nicht die finanziellen Mittel dazu hat, der könnte sich da vielleicht mit anderen zusammenschließen.

Längst ist ....

.... die Wirtschaft dank der Absicht, den Euro bis zum Untergang zu retten nur noch ein Gebilde, das von Subventionen am Leben erhalten wird. Eine Auswilderung in die Abläufe eines freien Marktes wird so nicht gelingen.

@17:31 von Gruffel

Wer hat was dagegen?

Das deutsche Grundgesetz (Art. 14) und diverse andere Verfassungen vielleicht?

(K)eine Enteignung der Sparer?!

Ihr Wort in Gottes Ohr: auf jeden Fall werde ich die Sache weiter verfolgen und - wenn's sein muss - das Geld unter mein Kissen legen..Wenn wir kein Plus bekommen, sollen's die Banken und finanzschwachen europaeischen Laender genau so wenig bekommen..

Natürlich ist die Gefahr

Natürlich ist die Gefahr einer Deflation bei immer biedrigeren Preisen groß. Doch die Preise sind nur dort niedrig, wo die Menschen einfach fast kein Geld haben, weil ihre Länder gerade zu Tode gespart werden (teils sind die Pleiten deren eigene Schuld, aber das ist ein anderes Thema).
Hier in D sehe ich nichts von Niedrigpreisen, seit der Halbierung meines Einkommens durch die Euroeinführung sinkt mein Lebensstandard beständig. Früher konnte ich mir öfter mal einfach ein wenig Luxus leisten, das ist definitiv vorbei. Urlaub? Der letzte war 2006.
aber was soll man machen? Alle Maßnahmen der EZB gelten für den Euroraum, in dem wir mit gefangen sind.

"Es existiere generell kein Anspruch auf Zinsen"...

Diese Worte aus dem Munde eines Wirtschaftsjournalisten.Meint Herr Fricke dann auch die Banken,das sie das Geld einfach so eigentlich verleihen müssen.Testen wir doch dann einfach mal,wenn alle "Kleinsparer" das Geld vollständig abheben,alle Arbeitnehmer von ihrem Unternehmen verlangen,den Lohn in Bar zu erhalten.Breite Streuung,wie soll ein Sechzigjähriger und älter,seine ersparten Groschen breit streuen,wenn es möglich ist,das er in kürzester Zeit als Zuschuss zur Rente bzw. für Hilfs-und Pflegeleistungen das Geld benötigt.Die Kommentierung,6-8%Rendite wären vorbei,was soll diese Meinung.Haben alle normalen Sparer in Deutschland den Hype gespürt,zu spielen.Nein,sie verlieren jetzt Tag für Tag,sie zahlen die Zeche der Eurokrise und sie wird noch Jahre dauern.Billiges Geld kaufen,um dann bei Dispo und Kreditverträgen Gewinn erzielen.Die Unternehmen werden kaum mehr Kredite erhalten,das Monopoyspiel ist viel spentabler,die virtuelle Welt bietet Gewinn auf Kosten der Bürger.

Banken haben ausgedient

Als Antwort auf Badener66:

Banken haben in ihrer bisherigen Form ausgedient - meist erfüllen sie sowieso schon nicht mehr die ihnen zugedachte Rolle, sonder tun nichts anderes als Glücksspiel zu betreiben (was in Deutschland gesetzlich ohne Staatskontrolle verboten ist).

Durch die Fortschritte in der Datenverarbeitung brauchen wir auch keine Privatkundenbanken mehr.
Eine zentrale staatliche Bank, ein Konto für jeden Bürger über den die Geldbewegungen gehen. Keine Zinsen, keine Gebühren, keine Steuerhinterziehung *g*

Also - um Ihre Frage zu beantworten - der Zusammenbruch des bisherigen Banken- und Finanzsystems ist einkalkuliert und gewollt - und wird so oder so kommen.

Grüße

der euro

Bringt uns allen wohlstand...nur schade dass keiner was davon merkt! Nun evtl. Gewinnt der FN in frankreich die nächste präsidentenwahl dann ist der teuro geschichte und die leute haben bei uns ihre DM wieder! Sie hat uns fast 50 jahre wohlstand gebracht!

Das Problem ist: Casino- gegen Realwirtschaft!

Solange die hoch spekulativen Finanzcasinos mit ihren Hochrisiko-Geschäften nicht geschlossen werden, saugen sie - wie ein schwarzes Loch - immer mehr billiges Niedrigzins-Geld an. Dadurch vermehrt sich natürlich nicht die im Umlauf gebrachte Geldmenge, welche die Realwirtschaft antreiben könnte, sondern nur papierne, virtuelle "Anlagewerte" - dank extremer Überbewertung. Die Realwirtschaft selbst erhält keine günstigen Investitionskredite von den Banken, und bei kontinuierlich sinkenden Arbeitseinkommen kann kein Konsumwachstum eintreten - womit Investitionen mittels hochzinsiger Kredite erst gar nicht mehr realisiert werden. Natürlich endet das mit dem nächsten Crash, der vermutlich in weniger als Jahresfrist eintreten wird. Daß es so geplant ist und so kommen wird, läßt sich unschwer an den derzeit anlaufenden Vorbereitungen für den nächsten Weltkrieg erkennen - denn der setzt alle "Märkte" zurück auf Null. Neues Spiel, neues Glück?

Einfach in Dollar ...

Offensichtlich ist Ihnen die Geldpolitik in Großeuropa nicht Recht. Sie glauben, es läge an "Zockern" und "Großeuropa". Dann wechseln Sie doch Ihre Geld in Dollar oder Yen oder chinesisches. Dort bekommen Sie gaaanz viel Zinsen.

re gruffel

"einfach 50-90% aller Barvermögen (obligatorisch über 100.000 Euro) einzuziehen"

Sie stellen sich "Vermögen" offenbar so vor, wie es in Dagobert Ducks Geldspeicher verkörpert wird.

Die fetten Jahre sind vorbei!

"Die private Altersvorsorge erhält zunehmendes Gewicht. [Daher müssten vorausplanende Anleger ...] die reale Entwertung ihrer Ersparnisse durch zusätzliche Rücklagen kompensieren, wenn sie ihren Lebensstandard im Alter sichern wollen". Diesen Rat von Herrn Stark werden diejenigen, die sich heutzutage mit 2 oder 3 McJobs durchs Leben schlagen, bestimmt beherzt umsetzen - also: noch einen weiteren Job annehmen, um für's Alter vorzusorgen.

Tja, die fetten Jahre sind vorbei - jedenfalls für die "unteren" 90 % der Bevölkerung. Die anderen 10 % genießen ihren Zynismus!

ABHEBEN !

Es wurde ja schon angesprochen, alle müssten ihr Geld in einer Woche abheben. Dann müssen die Banken an ihr Zockergeld auf der Börse und die Märkte brechen zusammen. Und solange keine drei Prozent Zinsen bezahlt werden gibts kein Geld mehr für Banken. Aber wie soll dass funktionieren, in einem Land in dem die leute Obrigkeitshörig sind?
Es ist ein unglaublicher Betrug der da mit Lebensversicherungen und Spareinlagen betrieben wird.

Mehr Geld im Markt, mehr Spekulation

Seit die amerikanische Notenbank Geld in den Markt pumpt, steigen die Aktienkurse unaufhörlich. Das freut die Aktionäre und Spekulanten. Aber dem hohen Aktienkurs stehen nicht gleich hohe Unternehmenswerte gegenüber, deshalb ist der nächste Crash programmert. Die EZB will es jetzt den Amerikanern nachmachen und kann damit auch das europäische Finanzsystem in den Abgrund führen.
Deflation bekämpft, Finanzsystem kollabiert wird es dann lauten.

Wir hatten die Wahl ...

... haben sie aber nicht genutzt.

Nur 7% für die AfD. Der große Rest ist offenbar für "weiter so", und geht den Kassandrarufen der Falschmünzer und ihrer politischen Helfershelfer auf den Leim.
Wäre das Forum repräsentativ, so wäre es wohl anders ausgegangen. Die AfD ist eben die Partei der Informierten.

Der Gipfel der Absurdität liegt aber anderswo:
Goldman-Draghi schafft es tatsächlich in einem politischen Umfeld das sozialistisch-planwirtschaftlich tickt seinen Plutokratenfreunden zu noch mehr Reichtum zu verhelfen. (Stichwort Cantillon Effekt). Dieses U-Boot hat sich schon milliardenfach bezahlt gemacht.
Respekt für so viel Chuzpe!

Am 04. Juni 2014 um 19:17 von speedy kunzales

Beides ist richtig. Die Refinanzierung der Schulden wird billiger, genauso wie Neuverschuldung. Die "eingesparten" Zinsen kann man zum Schuldenabbau bzw Abbau der Neuverschuldung verwenden. Oder man "nutzt" die Gunst der Stunde - da gibt es durchaus Befürworter - und macht weiter wie bisher, Schulden aufnehmen für Investitionen, in der Hoffnung, dass durch höhere Steuereinnahmen alles wieder rein kommt. Funktioniert in der Regel nur nicht.

Was das alles mit den anstehenden Stress-Tests zu tun hat?

"Nichts!", werden die €philen und die Geldadelprofiteure schreien.

Verwunderlich nur, dass von "too big to fail" schon lange keine Rede mehr ist.
Die Eigenkapitalanforderungen an die Bankster werde hinter den Kulissen kontinuierlich nach unten geschraubt, und die Aktienindizes taumeln von Rekord zu Rekord...

niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten...

Die Renten sind sicher, soviel steht fest.

Die Titanic ist sicher.

"Das Beamtentum kann nicht abgeschafft werden. Das ist sicher", so haben die Auszubildenden im nichttechnischen Fernmeldedienst es im Unterricht gelernt.
Pustekuchen!!!

Alles was angeblich sicher ist, steht kurz vor dem Untergang. Das lehrt die Erfahrung.

Endlich kann ich allen eine "lange Nase ziehen"...

...die mich früher nur belächelten, als ich schon vor einem Jahrzehnt das vorhersagte, was jetzt allmählich eintrifft. Da ich persönich "Vorsorge" getroffen habe, meine "grossen" Geschäfte in "Sack Soja", Land oder Edelmetallen abwickle, Geld nur noch für das "Tagesgeschäft" Bedeutung hat, kann mir weder Inflation noch Deflation was anhaben. Die jährlichen realen Einkommenszuwächse liegen im zweistelligen Bereich und die Altersvorsorge ist mehr als gesichert.

Gruss aus Brasilien

erst locken

die Versicherer mit hohen Zinsen und dann aufeinmal bekommt man die Rechnung. Ich fühle mich "verarscht".

tja

Euer geld hat jetzt draghi! Willkommen in der euro realität! Langsam begreifts auch der letzte was ihm ohne ihn zu fragen genommen wurde: die beste währung der welt die DM!

20:15 von hanscarlos

Da haben Sie recht--Ihr Geld ist dann weg .
Die Inflation frisst dann zu 100% an ihrem Kopfkissengeld !
Manche haben tolle Einfaelle.

20:15 von hanscarlos

@18:50 von Skywalker
ICH find heute besser!

ICH auch!
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Ich noch mehr !!!!
Die paar Meckerer verkraftet das System ganz leicht.Die heben ihr Geld ab und verlieren jeden Tag mehr(Inflation).

Mentalitätsproblem

Leider ein deutsches Mentalitätsproblem, die meinen Altersvorsorge könne über "sichere" Sparverträge erfolgen.

Die Menschen merken nun, das "Sicherheit" ihnen bei der Auswahl der Altersvorsorge wenig bringt.

Sicherheit kann auch sein, weniger sichere Invenstition breit zu streuen. Viele Menschen verstehen das auch. In der Realität gibt es aber massig Menschen, die 100.000de € auf Tages-/Festgeldkonten jahrzehntelang vor sich hertragen - und das ist nicht etwa ihr Notgroschen sondern die gesamte Altersvorsorge.

Alles fehlerhaft

Was diese sogen. Wirtschaftsexperten, die eigentlich volkswirtschaftliche Kenntnisse haben müssten, so von sich geben, ist katastrophal. Natürlich gibt es grundsätzlch keinen Anspruch auf Zinsen und Renditen, aber die gegenwärtige Situation mit den Niedrigzinsen ist künstlich geschaffen und nicht normal. Zinsen sind Vergütungen, die gezahlt werden, wenn Kapital von jemanden, sei es Bank oder Privatperson, benötigt wird. So war es in Deutschland jahrzehnte lang und wäre die Normalität
Jetzt aber ist aufgrund der Finanzpolitik der EZB bei Banken und anderen instiutionellen Anlegern zu viel Geld in Umlauf. Selbst wenn diese wollten, könnten Sie vermutlich das Geld nicht solide an Kapitalnehmer weiterreichen ohne ein Mindestmaß an betriebswirtschaftlichen Notwendigkeiten zu ignorieren
Die Niedrigzinspolitik ist hausgemacht und entgegen einer vernünftigen Finanzpolitik. Die Zeche zahlt jetzt der kleine Sparer und in einigen Jahren die Rentner, die nicht ausreichend vorsorgen konnten
Ryder

@ vriegel

"Fricke hat vollkommen Recht es gibt kein "recht auf Zinsen".

Danke für die Auskunft. Werd ich meine Bank drauf ansprechen, wenn ich mal wieder meinen Dispo in Anspruch nehme und sie 13% Zinsen haben wollen.

@21:02 von Ryder.W

Wenn zu viel Geld im Umlauf wäre, müssten die Preise ja geradezu explodieren. Siehe Hochinflation 1923, wo man irrtümlich dachte, es sei zu wenig Geld im Umlauf.

Gerade das tun die Preise aber aktuell nicht.

@21:11 von Klabautermann 08

Es gibt aber auch kein Recht auf mehr Geld, als sie auf ihrem Konto haben...

Private Geldschöpfung

Das Grundübel ist aus meiner Sicht die massive Geldschöfung privater Banken (siehe ¨Das best behütetste Bankgeheimnis¨). Das ganze aus dem nichts geschöpfte Geld wird dann per ¨Kredite fuer Alle¨ unters Volk (und Staaten) gebracht. Wenn dann alle überschuldet sind, und der Konsum sinkt, wird noch mehr Geld gedruckt. Das kommt aber bei denen, die es für Konsum ausgeben würden nicht an (sondern treibt den z.B. DAX nach oben). Kein Konsum und massive globale Produktionskapazitäten = Deflation. Ups. Die Lösung wäre eine globale demokratische nicht-auf-Kredit-basierende Geldschöpfung. Wäre das ein Wachstum....

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