Kommentare

Kindergarten?

Hatte Frau Merkel sich nicht schon zugunsten von Juncker geäußert?

Will der Vize es so aussehen lassen, als würde seine Chefin jetzt tun, was e r verlangt?

das alles zeigt doch nur eines

nämlich wie es um die Demokratie in Europa bestellt ist. Das europäische Wahlvolk wird hier an der Nase durch die nationalpolitische Arena geschleift. Mir wäre eine wahrhaft demoraktisches Kerneuropa lieber als dieser nichtsnutze Nationenhaufen.

Sollte man nicht erstmal wählen...

bevor man einen Wahlsieger ernennt?

@L.-Ludwig

Tja ... mir ist eine Vielfalt von Meinungen und Kulturen viel lieber als eine aufgedrückte Einheitsmeinung und Zwang zur Konformität. Ich habe zwar nicht in der DDR gelebt (sondern in West-Berlin), aber so in etwa stelle ich mir das vor was da in Brüssel entsteht. Andere Meinungen werden NICHT GEDULDET und jeder der dagegen ist, der ist gleich gegen die gesamte EU und möge doch bitte austreten. Das ist lächerlich und falsch!

Vielfalt ist IMMER besser als Einfalt und die "Normierung durch Brüssel" zerstört so langsam aber sicher den individuellen Charakter der Länder.

Da die Länderchefs sich nicht einigen können, sollte man einfach das Parlament aus einer großen Liste von Kandidaten wählen lassen und sich dann damit zufrieden geben.

Grob gesagt wäre ein

Grob gesagt wäre ein Abweichen von den bisherigen Kandidaten ein Betrug am Wähler.
Groß tönte man das in dieser Wahl mit seiner Stimme den Mann an der Spitze wählt.
Das was jetzt versucht wird ist ein ansatz mit dem die Briten die Demokratie in der EU ersticken wollen, weil sie wissen das wenn es WIRKLICH demokratisch zugeht sie, als der Fuß der Wall Street in der Tür der EU nicht mehr viel zu melden haben.
Und das fürchten die Briten mehr als alles andere, da sie über Jahrzehnte ihre produzierende Wirtschaft haben verwahrlosen lassen (Wer kennt denn noch ein britisches Produkt das HEUTE noch als führend gilt) und sie NUR NOCH ihren Bankensektor haben.
Sobald es den Banken an den Kragen geht ist das wunder der "City of London" vorbei.

Dass die SPD jetzt auf

Dass die SPD jetzt auf Juncker drängt und für Juncker ist, statt für ihren eigenen Kandidaten, zeigt nur, wie austauschbar diese zwei Parteien sind. Die SPD steht in meinen Augen für gar nichts (mehr). Die machen alles mit, was irgendwie Mehrheiten verspricht, Prinzipien haben die gar nicht.

Was eine Lachnummer,

wie lange wollen wir uns von diesem maroden England noch gängeln lassen? England ist und wahr noch nie Europa, schon die Aufnahme war ein Fehler. England hat sich auf Kosten der Kontinentaleuropäer saniert. Wenn Merker glaubt, das sie damit ihre Politik festigt, dann irrt sie. Durch ihr "taktieren" hat sie ihre Wähler in eine Fragezeichenrolle versetzt. Für was steht Merkel eigentlich? Den AfD wird es freuen und es gibt ihm recht. Die EU ist ein Moloch, das neben Kapital auch die politische Kultur vernichtet und vor allem für eins sorgt - die Bürger der EU Länder lehnen immer mehr diese Europapolitik und ihre Auswirkung ab. Mancher wird es schon bereut haben, die CDU und SPD gewählt zu haben, denn auch die SPD ist eine Abnickerpartei ohne Rückgrat.

Lass Sie doch gehen...

Lassen wir die Insulaner doch einfach gehen. Großbritannien hat nicht nur in Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass sie Europa nur zu eigenen Zwecken nutzen (z.B. Sonderkonditionen), jetzt treiben Sie es auf die Spitze. Ich glaube, man sollte sie einfach ziehen lassen, auf solche Mitglieder kann Europa gerne verzichten.

Entgegenkommen

Man sollte England insoweit ein stückweit entgegenkommen, dass der EU-Kommissionspräsident zukünftig immer direkt vom englischen Premierminister ernannt wird. Dies würde effizient das hochbezahlte personelle Rumgeeiere der Christdemokraten verhindern. Auch kämen sie dann nicht mehr in die Bredouille, ihre Wahlversprechen schon während der Wahl zu brechen, sondern könnten damit zumindest bis nach der Wahl warten.

Grundsaetzlich

bin ich dafuer, dass Grossbritannien doch gehen soll, wenn es will (seit Beginn der EU schiesst dieses Land doch immer nur dagegen). Dennoch bedeutet dies auch, dass die EU kritische Stimmen einfach ignoriert, den Kopf in den Sand steckt und sagt: "Immer weiter so".
Dabei wird vergessen, dass auch in anderen Laendern eine "Anti-EU-Stimmunt" breitmacht. Neuestens wurde bekannt gegeben, dass andere ehemalige Sovjet-Republiken, um Putin mit seiner Union ein schnippchen zu schlagen, in die EU aufgenommen werden sollen. Ich bezweifle, dass Deutschland in der Lage sein wird, fuer alle dazukommenden, finanzSCHWACHEN Laender auf Dauer zu bezahlen..

Wenn ich diese Meldungen so

Wenn ich diese Meldungen so lese kommt mir nur eins in den Sinn: Diese ganze EU mit "Wackel Da..el Merkel" sind ein überflüssiger Klümckenverein.

@Internetnutzer

Es geht nicht darum "England entgegenzukommen", denn das ändert NICHTS an der eigenen Einstellung. Diese von beiden Hauptkandidaten aber vertretene Einstellung, dass "Die Vereinigten Staaten von Europa" das Ziel seien, ist FALSCH!

WIR (Deutschland) müssen uns ändern und akzeptieren, dass wir die Europäer nicht alle gleich machen können und es gar nicht erst versuchen sollten. Das reduziert die Vielfalt an Meinungen und Kulturen. Alleine deshalb ist auch ein Überdenken des Schengen-Abkommens notwendig.

Gerüchte

Ich bin über diese ganze Berichterstattung erstaunt.

Sie ruht auf zwei Säulen, die beide keinerlei Tragfähigkeit haben:

Zum einen auf einem nach wie vor von niemandem bestätigten Bericht (wohl eher Gerücht) des SPIEGEL; und zum anderen auf dem Missverständnis, dass "warnen" und "drohen" Synonyme sind.

Cameron soll angeblich (!) gesagt haben, dass seine Regierung in Schwierigkeiten gerät, wenn Juncker Präsident wird, und dass daraufhin das Referendum vorgezogen werden müsste. Das ist keine Drohung, sondern eine Bankrotterklärung dieses mehr als unfähigen Premierministers - falls er es denn überhaupt gesagt hat. Der SPIEGEL ist natürlich glaubwürdiger als die BILD; aber dieses absolute und 100%ige Vertrauen in diese Quelle, die man hier in allen Kommentaren findet, ist schon sehr naiv.

Auch der SPIEGEL ist nicht immun gegen Fehlmeldungen.

Was kümmern uns die Tommies?

Mal ehrlich?! Vielleicht sollte man die Engländer in einer Volksabstimmung erst einmal klären lassen, ob sie in der europäischen Gemeinschaft bleiben wollen. Wenn dies nicht der Fall ist, sollen sie auf ihrer Insel bleiben. Dann müssen sie eben wieder teure Zölle bezahlen, Ausweise an den Grenzen zeigen …
Im Europa-Parlament sollte man schnellstens Juncker zum Kommissionschef wählen und sich an die drängenden Arbeiten machen. Vielleicht schafft es Frau Merkel ja noch, in dieser Legislaturperiode einzelnen europäischen Bevölkerungsschichten klar zu machen, dass Europa nur gemeinsam funktioniert und nicht, wenn jeder „sein“ Süppchen kochen will. Wir können nichts dafür, dass wir Deutschen nach dem militärisch verlorenen Krieg unsere Wirtschaft komplett neu ausstatten mussten. Da hätten sich die Engländer und Franzosen eben ein Beispiel nehmen sollen, anstatt in Siegerpose zu erstarren und zu verharren …

Versprechen gebrochen- Vertrauen verloren...

Ja, das kommt dabei heraus, wenn die Politik mit "gezinkten Karten" spielt- da versucht man mit dem Begriff des "Spitzenkandidaten" dem Souverän zu vermitteln, dass dieser mit seiner Wahl den nächsten Kommissionspräsidenten bestimmt, obgleich das Vorschlagsrecht (die Festlegung!) durch den Rat, also die nationalen Regierungschefs unabhängig vom Wahlergebnis (Lissabonner Vertag) erfolgt (es gibt keine rechtliche Bindung!), und anschließend dieser Vorschlag durch das Parlament durch "Wahl", also Zustimmung oder Ablehnung quittiert wird.

Dieses Verfahren öffnet den unterschiedlichsten "Interpretationen" u. Ränkespielen Tür u. Tor, wie dies aus England, Italien u. natürlich auch aus Deutschland zu vernehmen ist.

Und die Aufforderung des Koalitionspartners an Merkel, diese solle sich klar zu dem bekennen, was sie selbst vor der Wahl gesagt hat, ist richtig, denn Merkel ist erkennbar davon abgewichen, indem sie deutlich von "ihrem" Spitzenkandidaten abgerückt war/ist..

Personalie

Zur Personalie verweise ich auf den Bericht in "deutschen-wirtschafts-nachrichten" vom 09.05.2014 zum Thema "Das irische Geheimnis der EZB: Wie man ein kleines Land ruiniert". Herr Trichet war der verantwortliche EZP-Chef, aber zum Thema "Rettung der europäischen Banken in Irland" war auch Herr Junker anwesend.
Inwieweit Herr Schulz involviert war ist mir nicht bekannt.

Ich halte Juncker eher für problematisch

Die Historie in seinem eigenen Land zeigt, daß Juncker der europäischen Idee wohl eher als Profiteur, denn als glühender Europäer zugeneigt ist (war).

Räumt er (wie er nicht aufhört zu beteuern) im Steuer- und Finanzchaos tatsächlich auf, wird er in seinem Heimatland massenhaft Klassenprügel beziehen.

Das will ich erst sehen, bevor ich Juncker vertrauen kann.

Spielzeug

Seltsamenes Demokratieverständnis: Für Merkel sind die EU-Abgeordneten eine Masse Mensch für ihre Machtspiele. Selbst dürfen diese nicht bestimmen was sie wollen, und wenn sie aufmucken wird das von Merkel nicht akzeptiert, sie will nur mit ihnen spielen, denn sie benutzt das Ergebnis und die Menschen als Grundlage für ihre Machtpolitik, für sie nur ein Griff in ihre Spielzeugkiste - ein erbärmliches Spiel.

Mutti tut das, ...

... was sie am besten kann: Rumeiern! Mal sehen, wohin die Mehrheit letztendlich läuft, und da bin dann ich - schon! Cameron steht innenpolitisch unter Druck, deshalb sein Getöse. Welche Rolle Frau Merkel dabei spielt, ist auch klar: "Jede blamiert sich so gut, wie sie es kann!" - Weiter so!

@CE

"Vielfalt ist IMMER besser als Einfalt und die "Normierung durch Brüssel" zerstört so langsam aber sicher den individuellen Charakter der Länder."

Es geht doch nicht um Vielfalt vs. Einfalt und Pluralität vs. Monokultur. Es geht darum, einheitliche Grundregeln für das Zusammenleben zu finden und das ist eben nur auf etwas größerer Ebene möglich.

SPD ./. Juncker

Ich bin zwar CDU-Wähler, stimme hier aber der SPD absolut bei. Wieso soll einem unfähigen Cameron auch noch der Steigbügel gehalten werden? England spielt immer noch den großen Macher der 30iger Jahre - hat aber immer noch nicht begriffen, daß sein Commenwealth nicht mehr existent ist. Sie können die EU nicht nach ihrem Muster stricken. Aber wer schon daß "Ich" grundsätzlich groß schreibt ist mit Vorsicht zu genießen. Leider habe ich diese Erfahrung in meinen Leben (bis dato 72 Jahre) immer machen müssen.
Angela, setz Dich durch und bekenne Dich klar und deutlich für Juncker.

Renzi

"...Zudem sei eine Diskussion über die politische Agenda der Kommission wichtiger als eine personelle."... sagt Renzi. Und da liegt wohl des Pudels Kern! Es ist doch vielen Europäern herzlich egal, ob nun Kandidat A oder Kandidat C, wenn nicht sogar Kandidat B dasselbe macht, wie alle anderen auch. Denn was ein Herr Juncker im Unterschied (im wirklichen Unterschied!) zu einem Schulz oder wen auch immer genau will, weiß ich bis heute nicht. Normalerweise bieten alle nur dieselben Gemeinplätze (als da sind: Arbeit für alle, stabile Währung, Wachstum und natürlich mehr Demokratie - hab ich was vergessen?) als "politische Agenda" an. Es sollte wirklich einmal intensiv über die kommenden Knackpunkte Ausgleich mit den armen Ländern, Frieden in Europa und mit Russland, die zu verhandelnden Abkommen mit den USA und dem damit verbundenen Volkswillen bis ins Detail geredet werden. Nur - eigentlich wollen die hohen herrschaften in den einzelnen Ländern und in der EU das nicht: den schlauen Bürger

Europa

Leute mal ernsthaft. Im Grossen und ganzen ist die Eu eine Erfolgsgeschichte. Klar es gäbe eine Menge zu verbessern, aber wir profitieren auch eine Menge davon. Ein wichtiger Punkt wäre vielleicht wieder eine räumliche Trennung von Parlament und Kommission und damit die Rückkehr des Parlaments nach Straßburg als einzigem sitz, um es den Lobbyisten zu erschweren gleichzeitig Abgeordnete und komissare zu bearbeiten. Wer sich darüber mokiert, daß kulturelle Grenzen verschwänden, dem sei gesagt, daß es schon immer zumindest bei Jugendlichen nur marginale Unterschiede gab. Bei all seinen Fehlern ist juncker doch ein glühender Europäer und fürhin genau der richtige Mann in Zeiten nationaler egoismen. Auch geniesst er unter unter den Regierungschefs genug ansehen, um nicht als papiertiger zu gelten, war er doch sehr lange einer von ihnen. Genau das stört cameron, hätte er doch lieber wieder mehr Barroso. Wir bräuchten aber am ehesten einen Jacques Delors. Da kommt juncker wohl am nächsten ran

re CE

" Andere Meinungen werden NICHT GEDULDET und jeder der dagegen ist, der ist gleich gegen die gesamte EU und möge doch bitte austreten."

Ein Wahlergebnis ist keine Meinung und das Stichwort Austritt soll Cameron selbst geliefert haben.

"sollte man einfach das Parlament aus einer großen Liste von Kandidaten wählen lassen"

Der Wahlmodus ist vertraglich festgelegt und daher hat der Wahlvorschlag an das Parlament vom EU-Rat zu kommen.

re kommerz

"Dass die SPD jetzt auf Juncker drängt und für Juncker ist, statt für ihren eigenen Kandidaten, zeigt nur, wie austauschbar diese zwei Parteien sind."

Unfug. Es zeigt, dass die SPD sie Parlamentsmehrheit für Juncker anerkennt.

Am eigenen Kandidaten kann man festhalten bis zum Wahlergebnis. Nicht länger.

Ja

wenn zwei sich streiten,dann freut sich der dritte.War schon immer so.
Die SPD ist auch schon längst weit weg von gut und böse,wie kämen sie sonst dazu diesen Menschen vor zuschlagen,oder an ihn fest zu halten.Und das nenn man dann "DEMOKRATIE".

pro Junker

schon allein die Tatsache, dass Junker aus einem der kleineren Länder stammt sehe ich als Vorteil.
Die "Großen" teilen sonst alles unter sich auf. Die Populisten wie Cameron und AfD benötigen Gegenwind, der EU-Gedanke benötigt Unterstützung. Nur so ist auf Dauer der Frieden gesichert. Im Vergleich, siehe Balkan, Ukraine und andere?

Merkels unrühmliche Rolle

Merkels unrühmliche Rolle bezüglich der Festlegung nach der Europa wahl wird von den Briten genüsslich ausgenützt. Sie hatte schon vor der Wahl angedeutet, dass sie den Wählerwillen nicht in jedem Fall akzeptieren möchte.
Da kann man schon fragen, weshalb Goiovanni di Lorenzo wegen Doppeltabstimmung angegangen wird, die Frau Merkel ein Stimmrecht bei der Wahl hatte und nun ein zweitesmal unbescholten darüber abstimmen darf, wer und ob überhaupt von den Gewählten den Posten bekommen soll. Eine überzogene Anmaßung in ihrem Amt als Bundeskanzlerin.

um 09:43 von karwandler

Vielen ist eben nicht klar, wie das System gedacht ist.

Die Opposition hat die Pflicht, automatisch allem zu widersprechen, was die Regierung vorschlägt. Denn niemand kann wirklich "wissen", was in der Politik richtig oder falsch ist. Die Regierung vertritt darum eine Idee, und die Opposition muss eine abweichende Idee vertreten. So sind alle Ideen vertreten, und die Hoffnung ist, dass sich die "besseren" Ideen dann durchsetzen.

Natürlich widerspricht die Opposition auch aus eigenen Interessen. Aber eben nicht nur deswegen.

Wenn nun aber eine Partei gleichzeitig Opposition und Regierung ist, wie sich das jetzt für die SPD abzeichnet, dann wird es eben kompliziert.

Am 02. Juni 2014 um 09:50 von KarlH7

Was ist denn der "EU-Gedanke"? Denn wenn das auch nur ansatzweise irgendwas damit zu tun hat wie die EU jetzt ist, dann braucht der Gedanke keine Unterstützung, sondern Widerstand. Europa ist völlig vom Weg abgekommen, so wie es jetzt ist schadet der Moloch EU weit mehr als er nützt. Gerade dem Frieden, auf den man so stolz ist. Wenn man diesen Weg weiter beschreitet, wird alles auseinanderbrechen und wir stehen wieder da wo wir vor 70 Jahren waren.

Wünsche mir echte Demokratie in der EU

Das ganze Theater zeigt warum sich viele Menschen eine Anti-EU-Haltung zugelegt haben. Erst wir mit sogenannten Spitzenkandidaten um Wählerstimmen geworben, dann stellen sich Regierungschefs hin und werfen alles über den Haufen.
Ich würde mir wünschen, dass beide Spitzenkandidaten zu einer Kampfabstimmung vor dem EU-Parlament antreten. Keiner hat hier eine eigene Mehrheit und müsste Abgeordnete aus anderen Fraktionen überzeugen. Der Sieger wäre wirklich demokratisch legitimiert.

Austriit ist großes Problem

Das große Problem mit einem Austritt von GB ist ein ganz anderes. Im Falle Griechenlands wurde uns gebetsmühlenartig vorgeleiert das ein Ausschluss oder das Verlassen eines Mitglieds nicht vorgesehen ist.

Lässt man aber GB gehen, dann sehen die Leute das es sehr wohl einen Weg gibt, die EU gesund zu schrumpfen und davor scheut man sich von politischer Seite extrem.

Daher wird es, ich wäre bereit darauf zu wetten, auf einen Kompromiss mit Cameron hinauslaufen.

Die heilige Gesamtheit der EU darf unter keinen Umständen bröckeln.

Laute Musik muss nicht schön sein!

Ob der Ratspräsident nun Juncker oder Schulz heißt, ist egal, denn zu melden hat der wenig. Alle wichtigen Entscheidungen werden von den Staatschefs persönlich in Nachtsitzungen ausgekungelt.
.
Es wird immer wieder der Geist der EU angesprochen. Was für ein Geist das ist, sieht man gerade an dieser Frage: 29 gierige Hyänen stürzen sich auf eine magere Antilope und knurren und zerren daran herum. Der eine bekommt ein saftiges Stück Fleisch ab, der andere immerhin noch einen saftigen Oberschenkelknochen, mancher geht leer aus. Einzig einig ist man sich darin, dass a) Vermögende geschont, nein gefördert werden müssen und b) die Allgemeinheit dafür gerade stehen muss.

Eine Erpressung vom Typ "passiver Bestrafer"

Das ist eine Erpressung vom Typ "passiver Bestrafer". Ein Erpresser vom Typ aktiver Bestrafer bestraft andere, wenn sich nicht tun, was er will. Ein passiver Bestrafer bestraft sich selbst und läßt andere sich schuldig fühlen.

Der vernünftigste Umgang damit ist, niemals auf eine Erpressung einzugehen.

Natürlich haben wir die Briten gern in der EU, wenn sie das auch wollen. Doch wenn sie gehen wollen, dann sollen sie diesen Schritt bitte so schnell und lautlos wie möglich tun, damit das Thema endlich vom Tisch ist.

@10:11 von Pessimist - Austritt kein Problem

"Im Falle Griechenlands wurde uns gebetsmühlenartig vorgeleiert das ein Ausschluss oder das Verlassen eines Mitglieds nicht vorgesehen ist. Lässt man aber GB gehen ..." -> Ich glaube, Sie verwechseln EU mit Euro.

@ Christian Berger (06:50): Juncker soll durchgepeitscht werden

hi Christian Berger,

eigentlich ja. Aber: soweit sind wir noch nicht. Das was wir jetzt sehen, ist die Phase in der abgesprochen wird, wer überhaupt zur Wahl aufgestellt wird und ich habe den Eindruck, dass die Regierungschefs den Juncker unbedingt durchpeitschen wollen, auch wenn der der absolut falsche Mann auf diesem Posten ist.

Juncker ist eine Katastrophe für die EU, weil es dann zu dem hier käme:

1. diese Negativzinsen, die per Artikel 17 UN-Menschenrechts-Charta und per Artikel 17 EU-Grundrechte-Charta ausdrücklichst nur gegen Entschädigung gemacht werden dürfen. Denn sowas nennt man illegale Enteignung.

2. es käme dazu, dass wir Deutschen nocht mehr für die übrigen Pleiteländer wie Italien und Griechenland bezahlen. Also noch mehr Verschuldung und damit höhere Staatsschulden.

3. mit Juncker würde diese Ausspioniererei durch die ganzen Geheimdienste noch mehr werden, weil die Regeln dann für TTIP und TISA aufgeweicht würden. Juncker würde uns Bürger nicht schützen.

09:53 v@ MartinBlank um 09:43 von karwandler... JA..ABER !!

>"..Vielen ist eben nicht klar, wie das System gedacht ist.

Die Opposition hat die Pflicht, automatisch allem zu widersprechen, was die Regierung vorschlägt. Denn niemand kann wirklich "wissen", was in der Politik richtig oder falsch ist..."<

Genau so ist das System nicht gedacht, sondern wird a posteriori so gehandhabt, was aber vom Ansatz her falsch ist:

Wie in der Psychologie(ist auch hier i.d. Politik anwendbar):

Sage zuerdst JAAAAA, AAABER(=der Merkel Umschlingungs-Ansatz bei unterschiedlichen Meinungen)

und bewege dich dann im gemeinsamen Gespräch auf die zugrundeliegenden Kernunterschiede(spiralförmig einengend in Auflösung der elementaren Kleinstunterschiede) zu, analysiere diesen Prozess immer im Versuch das "nicht unbedingt trennende, kompromißfähige hervorzu-erfragen(Gegenposition zur eigenen Denke zugesellen) und erst dann wird der Kernunterschied ins Licht gehoben und nunmehr versucht dieee Brücke, deeen Kompromiss im Sinne der Demokratie zu bauen.

Zuerst immer JA

Frage der Glaubwürdigkeit

Die Frage ob Juncker ein guter Kandidat ist stellt sich eigentlich nicht mehr. Es gab eine klare Ansage, dass sich Parlament und Regierungschefs auf diese beiden Kandidaten geeinigt haben und das es am Ende auch einer der beiden wird. Zumindest wurde das der breiten Öffentlichkeit in den meisten Ländern so vermittelt, zwischen den Zeilen konnte man auch vor der Wahl lesen, dass das ganze nach der Wahl nicht so glatt über die Bühne gehen würde.

Ist aber auch egal - wenn Frau Merkel und ein Großteil ihrer Regierungskollegen den Wählern vor der Wahl versprechen (oder den entsprechenden Berichterstattungen nicht wiedersprechen), dass sie als Wähler den nächsten Kommisionspräsidenten wählen können, dann muss das auch nach der Wahl gelten. Und dann ist es ihre Pflicht, diesen Mann gegen eine klare Minderheit unter den Regierungschefs durchzudrücken. Denn wer sind denn die Gegner?

Nicht wegen der Person Juncker, sondern wegen der Glaubwürdigkeit und Handlungsfähigkeit der Politik in Europa!

@ Kommerz (07:34): Juncker darf nicht gewählt werden

hi Kommerz,

Auch Ihr Grund ist ein Grund, warum Juncker nicht gewählt werden darf. Denn Juncker und Schulz unterscheiden sich in nichts.

Beide stehen dafür:

1. noch mehr Geld für Pleitestaaten der EU
2. Energiewende wird stirbt zu Gunsten der Atom- und Gaslobby
3. TTIP + TISA und die Folge daraus: noch mehr Ausspionierung von uns Bürgern durch die Briten im Auftrage der us-Administration
4. kein echter Datenschutz, wie er eigentlich gebraucht würde
5. Negativzinsen, die per Artikel 17 UN-Menschenrechts-Charta (willkürliche Enteignung) und per Artikel 17 EU-Grundrechte-Charta (Eigentumsrecht und Enteignung; Entschädigung für Enteignung wird hier festgeschrieben) eh illegal sind.

Daher: es braucht andere Kandidaten als Schulz und Juncker.

um 10:11 von Pessimist

"Das große Problem mit einem Austritt von GB ist ein ganz anderes. Im Falle Griechenlands wurde uns gebetsmühlenartig vorgeleiert das ein Ausschluss oder das Verlassen eines Mitglieds nicht vorgesehen ist."
es ist ein riesenunterschied ob ein Land ausgeschlossen werden soll, was nicht geht oder ein Land selbst gehen möchte, was möglich ist (siehe z.b.schottisches Referendum zum Verbleib im uk). Im Falle Griechenlands war von griechischer Seite nie ein Thema aus der Eu auszusteigen. Außerdem ging es da auch nicht um die Zugehörigkeit zur Eu sondern zum Euro (bekanntlich nicht deckungsgleich mit der Eu oder seit wann ist der Vatikan in der Eu oder hat Dänemark den euro?)

@ Foranto (07:51): teilweise haben Sie recht

hi Foranto,

teilweise haben Sie recht, aber ich stimme Ihnen nicht in allem zu.

Womit Sie recht haben, sind diese Punkte hier:

wie lange wollen wir uns von diesem maroden England noch gängeln lassen? England ist und wahr noch nie Europa, schon die Aufnahme war ein Fehler. England hat sich auf Kosten der Kontinentaleuropäer saniert. Wenn Merker glaubt, das sie damit ihre Politik festigt, dann irrt sie. Durch ihr "taktieren" hat sie ihre Wähler in eine Fragezeichenrolle versetzt. Für was steht Merkel eigentlich?

die Bürger der EU Länder lehnen immer mehr diese Europapolitik und ihre Auswirkung ab.

Mancher wird es schon bereut haben, die CDU und SPD gewählt zu haben, denn auch die SPD ist eine Abnickerpartei ohne Rückgrat.

In diesen Punkten stimme ich Ihnen zu.

Aber wo ich Ihnen nicht zustimme ist zum Beispiel, dass die EU ein Moloch ist. Nein, da stehe ich anders. Die EU ist eine wichtige und gute Errungenschaft, nur mit der falschen Politik.

@10:14 v DeHahn Laute Musik muss nicht schön sein!

Ja, ebenso
ehrliche Maklerschaft nicht bedankt im Zirkus der Hyänen-Politik.
(=>Bismarks ehrliche Maklerschaft im D-Fr-Eropäischen Gleichgewichts-Verhältnis)

Doch sollten wir die unterstellte a posteriori Hyänen Politik kraft der "self- fullfilling Prophetie" nicht zur Leite unsrer Denke hin zur a priori Politik machen.

Ich weiß, Ihre auf den Punkt in Härte gebrachten Aussagen mögen ja irgendwie den Nagel auf den Kopf treffen/stimmen,

geben aber genau damit den Betroffenen Politikern die Entschuldigung in die Hand(wie bei Marxens Kapital) eben nach diesem "objektiven Gesetzen" handeln zu müssen und nicht nach den Kategorischen Imperativen Kant's, die noch immer gelten und Maßstab unserer Gesetzes-Anlagen sind, hoffentlich bleiben werden(egal wie fehlerhaft diese formuliert sind dynamisch sich an Realitäten anpassend).

echter Kindergarten

Junker muss nicht auf Cameron
Zugehen, ich würde demokratisch gewählt (leider) und jetzt will Cameron diese demokratische Wahl unterwandern, weil sie ihm nicht passt?
Dann soll England halt austreten, dann wird's ihnen schön schlecht gehen.

Kann Gutsein

Für die Schotten.
Für Europa!

um 10:57 von fuereuropa

fragen sie wer den profit aus den angriffen auf die währung über die cds für staatsanleihen zog.
der spur des geldes zu folgen ist immernoch am einfachsten.
der rest ist propagandistisch zu einfach zu verschleiern

durchsichtige Parteitaktik

von Oppermann. Aus welchen Gründen läßt die SPD ihren eigenen Kandidaten Schulz fallen? Was bezweckt dieses Manöver? Ich kann mir nicht vorstellen, daß dies zum Wohle der EU sein kann.

"Wenn es ernst wird, muss man lügen"

Originalzitat J.C. Juncker. Und die blassrosa Pseudo-Sozialdemokraten fordern , dass sich Mutti genau auf diesen Mann als EU-Kommissionspräsidenten festlegt.
Die große pro-Juncker-Koaliton stört sich offenbar nicht im mindesten, jemanden zum neuen Chef zu küren, der nach eigener öffentlicher Aussage die Wahrheit für entbehrlich hält. Und der dazu auch noch seine eigenen Regierungskollegen in Luxemburg bespitzeln und abhören ließ.
Fürwahr, ein würdiger Präsident für diese EU.

Lieber Heute als Morgen

'Der CSU-Außenpolitiker Hans-Peter Uhl : "Wenn die Briten den Alleingang wagen und aus der EU austreten wollen, bitte sehr! Das wäre zwar ein Schaden für die EU, aber sicher ein noch viel größerer Schaden für die Briten", sagte Uhl der "Bild".'

"ein noch viel größerer Schaden für die Briten"

Gerade das glaube ich nicht.

Das Rezept für den perfekten Wirtschaftssturm hat drei Zutaten: In der EU sein. Am Rande der EU sein. In der Eurozone sein.

GB hat nur zwei dieser Zutaten und deswegen geht es GB besser als anderen Ländern.

Wenn wir ausserhalb der EU wären, ginge es uns noch besser.

Irrtum Isolation!

"Der CSU-Außenpolitiker Hans-Peter Uhl würde im Zweifelsfall eine Isolation Großbritanniens in Kauf nehmen."

Er irrt sich.

Ausserhalb der EU wären wir nicht isoliert. Wir wären noch in vielen internationalen Organisationen.

Z.B. NATO, UNO, Welt Handels Organisation, Commonwealth aber auch andere.

Europa..

..ist einfach viel zu groß geworden in den letzten Jahrzehnten..soviele unterschiedliche Nationen unter einen Hut zu bekommen ist eigentlich unmöglich..

EU abschaffen

Die EU erzeugt Stress und ist absolut nichts wert.

Abschaffen!

Ohne Glaube keine Hoffnung

Nach dem kategorischen Imperativ wurden wir früher erzogen, frischer Jüürgen, und noch heute handle ich danach. Allerdings musste ich im Laufe meines Lebens feststellen, dass der immer mehr aus der Mode kommt und durch "Was will ich haben!" ersetzt wird. Wenn man sich Dinge wie die Elbphilharmonie, den Berliner Flughafen, die Pauschalversteuerung von Kapitalerträgen mit 25% und die Subventionen für die Großkonzerne ansieht, dann versteht man allerdings, woher der Wind weht. Man muss doch nur in das Gesicht eines Herrn Pofalla blicken, dann springt einem dieser Tatbestand direkt ins Auge.
.
Kommen wir auf die EU zurück und den Zirkus, der gerade mit Juncker + der Ukraine läuft: der Glaube eines Philosophen hilft da auch nix mehr, da muss schon eine ausgemachte Katharsis her, wie sie nur große Krisen mit sich bringen. Dann rutschen wieder alle auf den Knien und geloben Besserung. Und die jetzt einsacken, tragen dabei Knieschoner.

EU = Karastrophe!

'Auch SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi warnte Merkel davor, dem Druck aus London nachzugeben: "Es wäre eine Farce, ließe sich Europa nun ausgerechnet von jemand erpressen, der Europa nicht versteht und gegen den Erfolg Europas hetzt, um sich national zu profilieren", sagte sie der Zeitung. '

"jemand erpressen, der Europa nicht versteht"

Sie versteht Europa nicht. Sie versteht nicht einmal, das die EU nicht Europa ist.

"Erfolg Europas" Die EU ist kein Erfolg! 27 Millionen Arbeitslose usw

um 11:14 von fischer Jüürgen

"Ja, ebenso
ehrliche Maklerschaft nicht bedankt im Zirkus der Hyänen-Politik.
(=>Bismarks ehrliche Maklerschaft im D-Fr-Eropäischen Gleichgewichts-Verhältnis)"
man kann Bismarck ja vieles unterstellen aber gewiss keine ehrliche maklerschaft im deutsch/französisch/europäischen Verhältnis(Stichwort emser depeche, Isolation Frankreichs).

Die EU hat demokratische

Die EU hat demokratische Grundsätze? Wo bitte wären die? Hat man sie versehentlich zusammen mit der No Bailout Klausel beerdigt?

um 11:45 von AfDwaehlender E...

"Ausserhalb der EU wären wir nicht isoliert. Wir wären noch in vielen internationalen Organisationen.

Z.B. NATO, UNO, Welt Handels Organisation, Commonwealth aber auch andere."

Moment mal, weshalb ist das uk der EWG beigetreten? Ach ja der commonwealth ist ja immer mehr zerbröckelt, immer weniger Staaten(ehem. Kolonien) hatten Lust auf britische einmischungen und Bevormundung. England ohne die Eu ist einzig lebensfähig, wenn sie sich auf gedeih und verderb an die USA klammern. Die schotten würden wohl aus uk ausscheren, sollte ein Eu austritt beschlossen werden.

Am 02. Juni 2014 um 10:43 von Resistance1405

1. Sie wiederholen sich. Zweimal praktisch genau das gleiche zu schreiben ist einfach nur Spam.
2. Der Punkt mit den Negativzinsen ist einfach Unsinn. Niemand wird gezwungen, sein Geld negativ verzinst anzulegen, folglich kann auch nicht von (willkürlicher) Enteignung die Rede sein.

Europa ohne Großbritannien...

...das hat einmal bei Waterloo, einmal in Compiegne und einmal in Berlin-Karlshorst geendet! Herr Schulz mag das ja toll finden, aber klug isses nich!

Darstellung: