Kommentare

Viva Las Vegas!!

Super! Das Casino macht wieder auf!

und...

das ganze Spiel fängt wieder von vorne an....!

Aha, so ist das also...

"Auch wenn es Probleme mit schlechten Verbriefungen in den USA gegeben habe, dürften derartige Finanzprodukte in Europa nicht verteufelt werden."
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Genau. Hatten deswegen 2008 die Finanzkrise, aber man kann es ja nochmal ausprobieren..
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Wenn ich gegen die Wand laufe und es schmerzt, versuche ich es nochmal mit einem Helm. Warum nicht...?

Einstein

Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.

Albert Einstein

Kein weiterer Kommentar.

Mario Draghi, go home!

Die EZB macht seit Monaten eine verantwortungslose Geldpolitik, die der Stabilität und dem Ansehen der europäischen Währung schweren Schaden zufügt.
Es ist dringend an der Zeit, Herrn Draghi als Präsidenten der EZB abzusetzen. Ich verstehe bis heute nicht, wie Frau Merkel seiner Nominierung zustimmen konnte.

Besonderer Charme ?

"Der besondere Charme [...] besteht darin, dass die EZB solche Papiere theoretisch auch selber kaufen kann. Dadurch würde die Notenbank sicherstellen, dass ihr Geld dahin fließt, wo sie es haben will - nämlich in die reale Wirtschaft."

Darauf muß man erstmal kommen: die EZB gibt den Banken billiges Geld, das diese dann teuer an Firmen verleihen, nur damit die EZB dann später diese gebündelten Kredite wieder teuer von den Banken zurückkaufen darf.

Und das alles nur, weil die Banken einfach nicht freiwillig ihrer zugedachten Aufgabe, nämlich der Kreditvergabe nachkommen wollen.

Das ist ungefähr so, als ob ich mir zur Arbeitserleichterung einen Traktor kaufe, der aber nicht funktioniert.
Als "Lösung" ziehe ich dann den Pflug samt Traktor selbst über das Feld.

Ein Traktor, der nicht funktioniert ist genauso nutzlos wie eine Bank, die keine Kredite vergeben will.

Die Lösung muß sein: der Traktor wird verschrottet und der Bank wird die Lizenz entzogen.
Wir machen uns sonst lächerlich.

Da sich Unternehmen wgen der restriktiven Kreditvergabe der Banken

(die lieber mit EZB-Geld spekulieren und von dieser daselbst unbegrenzt gesicherte Staatsanleihen kauften und die Aktienmärkte auf Kredit hochtreiben statt die fast überall durchhängende Realwitschaft auf Trab zu bringen)

immer mehr andere Kreditquellen suchten und über 50% der Eurobanken negative Zahlen in Q1 schreiben und auf Kreditausfällen und Unmengen Schrottpaieren sitzen,

endeckt die EZB jäh ihr Herz für den (konjukturgebeutelteten, niedrig gerateten und risikoreichen Euro-Mittelstand) als Kreditnehmer. Der ist aber nur gut, wenn er nicht auch noch ausfällt wie Staaten und Privathaushalte - oder sich ein ABS-Bündel-Abnehmer für die kreditgebenden Banken findet, die damit am Kredit verdienen dürfen aber, den schnell aus den Büchern und mit aus der Vorsorge (Kernkapitaldeckung durch Aktionäre) verbannen. Und da kommt die EZB als Retter of the last resort daher u. kauft die Risiken, d. sie vorher kreditierte, an

Wieso sollten die Banken da mitspielen?

Solange Banken mit windigen Finanzprodukten mehr Geld machen als mit Investitionen in die Realwirtschaft, werden sie ihr Verhalten nicht ändern.
Und ich sehe nicht, dass sich das Verhalten der Finanzkonzerne großartig ändern wird - im Gegenteil: sie werden wieder lustige neue Finanzprodukte auf den Markt werfen und die Risiken dann ihren "Kunden" (aka Opfern) aufbürden...

Fallende Preise ...

... sind keine “Gefahr”, sondern das wünschenswerteste aller Szenarien! Ansonsten gilt hier wie dort: Man sollte sich von der Angst vor einem natürlichen Auf und Ab freimachen – und vor allem vor der wahnhaften Sucht nach stetigem monodirektionalen Wachstum...

Wenn ich das auf den ersten

Wenn ich das auf den ersten Blick sehe, wie man FALLENDE Preise bekämpfen will, muss ich denken, dass so ein System, wo Inflation und Deflation möglich ist, stupide sein muss. Aber in Wahrheit ist es nur dann stupide, wenn einige, die von dem System (des Zinses) profitieren, darunter leiden. Der Steuerzahler ist die Stütze der Erz-Kapitalisten.

Gepriesen sei die Finanzmacht!

Hat wirklich jemand geglaubt, es werde sich irgend etwas nach der Wirtschaftskrise von 2007 ändern? All die tollen Instrumente, mit denen die Spekulanten Milliarden machen, sind "systemrelevant" (mindestens nach Beurteilung der Fachleute, also der Spekulanten). Was bisher aber keiner erkannt zu haben scheint, ist, dass dieses System nicht relevant ist - jedenfalls nicht für die Erhaltung einer gesunden Volks- und Weltwirtschaft.

Der einzige Weg aus diesem fatalen Abhängigkeitsverhältnis wäre die Verstaatlichung des Bankensektors. Ein einfaches Modell: Bürger leihen dem Staat Geld, erhalten einen soliden Zins oder wiederum einen bezahlbaren Kredit. Wir müssen nur die gewinnorientierten Zwischenhändler aus der Gleichung nehmen!

Oder um es deutlicher zu sagen

Das Verbot der Direktfinanzierung von Staaten und Unternehmen durch die Zentralbanken macht nur Sinn, wenn die zwischengeschalteten Privatbanken ihrer Pflicht nachkommen.

Man könnte die Weigerung der Banken durchaus als Erpressung ansehen, zumal sie aus reinem Eigennutz zweifelsohne auf die jetzt angedachte Neuregelung gedrängt haben.

Betrachtet man die darniederliegende Wirtschaft in den Südstaaten und das soziale Elend, gepaart mit den verbreiteten Schreckensszenarien über Deflation könnte man durchaus von "finanziellem Terrorismus" sprechen, der darauf abzielt, ein System zu seinen Gunsten und nach seinen Vorstellungen zu verändern.

Vielleicht sind ja Massenarbeitslosigkeit und Sozialkürzungen die "Bombenanschläge" der Neuzeit, denn sie sind ebenso geeignet, in der Bevölkerung Angst und Schrecken zu verbreiten und ggfs. staatlichen Handeln zu erzwingen.

Vielleicht sollte der Staat hier auch mal ein wenig wehrhafter werden und seine Abhängigkeit reduzieren.

Wahltaktische Agitation

Das die Büchse der Pandora nicht schon vor der Wahl wieder geöffnet wurde, entspringt wahltaktischen Überlegungen. Denn die Äusserung dieses Gedanken hätte den Christdemokraten und Sozialisten noch vor der Europawahl viele Stimmen gekostet.

Die EU-Kritiker hingegen scheinen mit Ihrer Haltung durchaus richtig zu liegen.

Armes Europa ...

Von mir aus können sie das machen, WENN ...

alle die dafür sind mit ihrem privaten Vermögen und dem jeglicher Familienangehöriger und Kinder/Kindeskinder für mögliche Schäden haften.

Der Münchhausen-Trick, sich am eigenen Schopf aus dem

Sumpf zu ziehen, scheint die neueste Entdeckung der EZB zu sein.

Viel Vergnügen- am Ende zahlt der brave Steuerbürger und der Sparer (sowie, nach
dem letzten Coup der Bundesregierung, der
Versicherungsnehmer).

Giftshop

Wer hat noch nicht, wer will nochmal? Wahrscheinlich greift dieses Giftpapier über Hautkontakt die Gehirnzellen an...

Sinkende Preise!!!!!

Liebe Redakteure bei der Tagesschau,

Wenn sie schon der Meinung sind, dass die Leser das Wort Deflation nicht kennen und es daher hinter "sinkende Preise" in Klammern gesetzt werden muss, dann sollte man doch wenigstens 1-2 Saetze auf dieses eigentliche Grundproblem verschwenden statt nur den Vorschlag der EZB von allen Ecken zu beleuchten und zu kritisieren?

Oder welchen Sinn sehen sie darin, den Leser ueber Diskussionen zu irgendwelchen komplexen Finanzprodukten zu informieren, wenn man davon ausgehen muss dass die Motivation und das eigentliche Problem gar nicht verstanden sind?

Die Resultate sieht man direkt in den Kommentaren, wo die EZB verteufelt und der Kampf gegen Deflation als Verschwoerung gegen den kleinen Mann verteufelt wird.

Bei dieser Qualitaet in der Berichterstattung kann man auch gleich zur Bild gehen.

Na dann hat die alte Regel

Na dann hat die alte Regel doch mal wieder gestimmt: Wenn man ein falsches Argument oft genug wiederholt, wird es irgendwann richtig.

Vielleicht hätte die EZB ihre Kredite nur mit Verpflichtungen weitergeben sollen oder die Regierungen hätten entsprechende Gesetze erlassen sollen...oder wenn man das Problem erkannt hat sollte man das ab sofort tun.

Na mal sehen ob Frau Merkel nun die selben Fehler macht, die sie ihren Vorgängern vor kurzem noch vorgehalten hat.

Geldgier und Dummheit/Skrupellosigkeit

Geldgier und Dummheit (oder Skrupellosigkeit) gehen immer Hand in Hand.
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Leider wird man die Verantwortlichen nach dem großen Crash wieder nicht packen können.
Eigentlich merkwürdig: Da führen Leute ein System ein, um sich (ganz klar) daran zu bereichern und nehmen billigend die Zerstörung der Lebensgrundlage von Menschen in Kauf - und niemand bestraft diese Menschen (angemessen).

Warum immer so umständlich?

Es wäre viel einfacher dafür zu sorgen, das die Kredite über Hilfsbanken wie die Kfw an die Unternehmen zu leiten, wenn die keine Kredite finden. Die Banken werden es wahrscheinlich nicht annehmen wegen den Risiken, außerdem bleiben die Bedingungen für die Deckung beim vergeben von Krediten gleich.

Die ganze Idee ist völliger Unsinn, nicht zuletzt wie schon erwähnt, wegen der spekulativen Natur dieser Papiere.

Ja warum

nicht.Es hat doch einmal geklappt,also auf zu neuen Schrottpapieren.Die kleinen werden schon zahlen,dafür werden wir schon sorgen,denn wir haben dann nichts mehr.Woher auch.

Ernsthaft?

Ernsthaft?

Die Leute, die das vorhaben und propagieren, sind schlichtweg Brandstifter, Verbrecher der übelsten Sorte. Sie legen es geradezu auf den nächsten Börsencrash an.

Offensichtlich haben sie nichts aus der Krise gelernt, weil sie gerettet wurden. Nein, nicht nur gerettet. Für sie wurde extra eine Rettungseinheit gegründet, ESM EFSF. Die stehen jetzt ungenutzt rum und denen stehen Zig Milliarden zur Verfügung die darauf warten, verteilt zu werden.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt. Denken scheinen die Leute von der EZB allerdings nicht sehr weit. Zumindest nicht weiter als deren eigene Taschen zu füllen.

Sollte es in naher Zukunft noch einmal eine Krise geben, wäre das der Anfang vom Ende der EU.
Wir erinnern uns an den black friday 1929 und seine Folgen.

Peace

ps.: Nennen Sie mich ruhig Schwarzmaler, aber dann müssen Sie mir haarklein erklären, wie verhindert werden soll, dass die Neuauflage dieser Pakete nicht missbraucht wird, um Verbraucher übers Ohr zu hauen.

Und ist es Wahnsinn, so hat es doch Methode ...

Was soll man da noch sagen?

Vielleicht: der real existierende Kapitalismus hat ein Stadium der Degeneration erreicht, in dem der ideelle Gesamtkapitalist (=Staat) das Profitinteresse der Finanzsphäre (Finanzintermediäre und die von ihren spekulativen `Geschäftsmodellen´ profitierenden F-Vermögensbesitzer) über die Existenzsicherung der Realwirtschaft stellt - soll heißen, ganze Volkswirtschaften gezielt gegen die Wand fährt - um Pleitebanken wieder Gewinne zu garantieren.
Und das alles damit ein paar tausend Milliardäre, Bankster und Börsenbetrüger ihr Grundrecht auf die Dritt-Yacht wahrnehmen können.

Bin wirklich gespannt wann der erste gelyncht wird ...

alle

Haften mit ihren sparkonten etc für diese zockerei! Nie vergessen!

Wo bleibt die Regierung?

Schlafen sie?
Ach ja, Frau Merkel wird wieder etwa drei Wochen brauchen, bis sie wieder sagt: "So etwas ist nicht akzeptabel."
Aber auch nur, wenn ihr persönlicher Fachmann, Herr Ackermann, ihr dazu rät.
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Und da erzählt man, die Menschheit würde sich weiterentwickeln *lol*. (Die Menschheit ist längst schon der Gegenbeweis zur Evolution, nur merkt sie es nicht.)

Wieder ein Zeichen.

Würden EZB und Bank of England solche höchst riskanten bis explosiven Handlungs-Optionen erwägen,
wenn sich das Zerbröseln des Euro / der Fiat-Währungen ("Es werde Geld!") nicht weiter fortsetzen würde -
trotz allen erbaulichen Geredes zum Fenster hinaus?

Daß das jetzt schon wieder kommt, ist ein echtes Warnzeichen.

Hintergrund-Info zu diesem Thema läßt sich googlen. Zwei Autoren, die das Thema fundiert bearbeitet haben, sind Ellen Brown ("Web of Debt", deutsch: "Der Dollarcrash" - ein Buch zur Geschichte der Zentralbanken und ihrer politischen Wirksamkeit) und Ron Paul.

AntiBlockierSystem

Wir leben ja in Zeiten, wo einem schon die Sparkasse den Zinseszins-Effekt erklärt:
http://url9.de/Vcm
Die Verbriefung war immer schon der Notnagel, um zu kaschieren, dass dem exponentiell wachsenden Geld die realen "Assets" schlicht ausgehen. Deshalb ist auch fast egal, worauf man sie ausstellt - sie werden immer eine Blase erzeugen.
.
Aber das hätten die Industriellen natürlich auch ganz gerne mal: Die eigene Blase. Jetzt auch ohne Umweg über die Börse.

Das Ausfallrisiko MUSS beim Kreditgeber bleiben

Denn wenn diese Pakete geschnürt und weiterverkauft werden und das Ausfallrisiko gleich mit hat der ursprüngiche Kreditgeber kein Interesse daran, einen Kredit mit hoher Ausfallwahrscheinlichkeit nicht zu vergeben.

Richtig ist: Das Geld fließt nicht in die Realwirtschaft. Aber auch nur deshalb, weil man durch mehrfaches Deregulieren der Finanzwirtschaft es ermöglicht hat, dass der Finanzmarkt zunehmend an sich selbst spielt. Das ist so pervers wie es sich anhört. Wetten ohne Mehrwert für die Gesellschaft, viele Verlierer, wenige Gewinner. Ein Großteil dieser systhetischen Finanzprodukte gehört verboten, dann flöße das Geld zwangsläufig in andere Kanäle, z.B. in die Realwirtschaft.

Wenn man aber nicht den Schneid hat, Verfehlungen der Vergangenheit zu korrigieren und lieber weiterhin innerhalb dieser destruktiven Strukturen operieren will (fatal!!), dann stimme ich zu: Ja, die Notenbanken müssen dann eben Alternativen finden, damit ihr Geld die Realwirtschaft erreicht.

"Betrachtet man die darniederliegende Wirtschaft in den Südstaaten und das soziale Elend ... könnte man durchaus von "finanziellem Terrorismus" sprechen, der darauf abzielt, ein System zu seinen Gunsten und nach seinen Vorstellungen zu verändern.
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Verstehe ich das richtig? Sie werfen den Banken vor, "finanziellen Terrorismus" zu betreiben um die Gesellschaft / die Staaten nach ihren Vorstellungen umzubauen? Das würde sich für mich wie eine (völlig aus der Luft gegriffene) Verschwörungtheorie anhören.
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"Vielleicht sind ja Massenarbeitslosigkeit und Sozialkürzungen die "Bombenanschläge" der Neuzeit ...".
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Verstehe ich das richtig? Sie werfen den Banken vor, gezielt Massenarbeitslosigkeit und Sozialkürzungen herbeizuführen? Das wäre in meinen Augen ein (absolut unbegründeter) Vorwurf.

Eine Verzweiflungstat

Die drohende Deflation muss aufgehalten werden, auch wenn Deutschland die Welt durch seine Schneekugel die Inflation allerorten sieht. Da die Nationalen Regierungen entweder neoliberal sind (Deutschland) oder zum Neoliberalismus gezwungen werden, ist das ja prinzipiell nicht ihre Aufgabe. Denn die Steuerung der Inflationsrate ist ja Aufgabe der Zentralbank über Geldmengensteuerung. Also man ist im Grunde nicht zuständig, auch wenn die Zentralbank bei quasi Nullzinsen angekommen ist. Also muss sie sich was einfallen lassen, und nicht die nationalen Regierungen die mit einer drohenden Deflation höchst Zufrieden sind.
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Vielleicht werden wir aber gar nicht so weit kommen. Durch die Verbriefungen wird man das vielleicht etwas entspannen können, bis man herausfindet, dass irgendjemand garkeine Bonität hat.

@Martinus

"Die EZB macht seit Monaten eine verantwortungslose Geldpolitik, die der Stabilität und dem Ansehen der europäischen Währung schweren Schaden zufügt."

Also ich habe eher den gegenteiligen Eindruck. Aber wenn SIE es besser wissen, lassen Sie mich teilhaben, mit welcher verantwortlicheren Geldpolitik Sie Stabilität und Ansehen der Währung verbessern wollen?!?

suche nach der logik

gibt es sachverhalte die den gedanken stützen?

durchaus - wenn man davon ausgeht das ein großes finale der finanzwirtschaft vor der tür steht und kein hahn tiefer über toxische papiere reden wird

wenn schon lösungsversuche - dann näher und direkter an reale abläufe

Warum denn nicht,....

die Bürger kommen doch für die Zockerei auf....sie wählen die befürwortenden Politiker doch immer wieder.

Protestieren? Auf die Barrikaden gehen? Teeren und Federn? Mitnichten.....

Hm...

Entweder, die Banken vergeben keine Firmenkredite, weil sie ihr Geeschäft nicht verstehen/im Kasino mehr verdienen. Dann Teile des Kasinos (wie Leer-Terminwetten) schließen, die Regeln für die Banken ändern, Niedrigzins-Geld an Verwendung koppeln.

Oder die Banken vergeben keine Firmenkredite, weil sie die Firmen im derzeitigen Geschäftsklima Südeuropas für chancenlos halten. Dann werden die verbrieften Papiere explodieren, und weil sie überall verteilt sind, ist dann wieder der Steuerzahler dran.

Die Lösung wäre dann eher: Wachtumsfeindliche Teile der "Reformprogramme" überdenken. (Müssen Kürzungen bei den normalen AN sein? Sind nicht langfristige staatliche Investitionen z.B. im Energiebereich volkswirtschaftlich sinnvoll ?) Und/oder überlegen, ob man in einer gesättigten Wirtschaft nicht an Produktion, Arbeit und Verteilung anders herangehen muss.

Einfach nur noch absurd!

Um diesen Raubtierkapitalismus am Leben zu erhalten, jagt eine Trickserei die nächste. Da werden einfach die Giftpakete neu verpackt und der Steuerzahler darf wieder dafür haften. Wer legt diesen Zockern endlich das Handwerk? Sogar Schäuble sagte vor kurzer Zeit, dass es nicht mehr lange dauert, bis die nächste Blase platzt.
@pepper
Das Schreckgespenst Deflation wird nur von den Zockern an die Wand gemalt, weil sie wieder mehr Rendite sehen wollen. Die meisten Leute kaufen ein Produkt wenn es günstig ist und schieben die Anschaffung doch nicht auf, weil es ja evtl. noch billiger werden könnte. Dann dürfte ja heuer niemand in Italien oder den anderen Euroländern Urlaub machen, denn es könnte ja nächstes oder übernächstes Jahr noch preiswerter werden. So ein Quatsch!

Also auf "ein Neues" ?! Warum

Also auf "ein Neues" ?!

Warum auch nicht.., ist doch alles "geregelt".

Schließlich ist DAFÜR ja nun der ESM installiert ..

Freuen wir uns drauf !

Hallo Gott,

haste noch ein paar andere Modelle von uns auf Lager? Die hier machen alles kaputt und sich selbst auch noch. Hast wohl gedacht, dass das nicht auffällt? Du weißt schon: Unterschied Virus - Mensch...

@the_ugly_truth

"Und das alles damit ein paar tausend Milliardäre, Bankster und Börsenbetrüger ihr Grundrecht auf die Dritt-Yacht wahrnehmen können.
Bin wirklich gespannt wann der erste gelyncht wird ..."

In diesen Zusammenhang passen auch ein paar Zitate von Georg Schramm:

"...Wir müssen unweigerlich über die Habgier und die Gier reden, das ist nämlich die Triebfeder des Bösen. ..."

"...Papst Gregor der Große im 6.Jahrhundert: ... die Vernunft kann sich mit größerer Wucht dem Bösen entgegensellen, wenn der Zorn ihr dienstbar zur Hand geht..."

http://tinyurl.com/nu9jonz

Verbriefung von Sammelkrediten und die Folgen

Ein gutes Beispiel ist unser Nachbarstaat die Niederlande. Hier
hat die Holländische Regierung in der
Finanzkrise den Banken ABN, Fortis,
ING unter die arme gegriffen. Unter
anderem übernahm der Staat hier
gebündelte Papiere einer Bank, die
aufgrund der Krise 2007- 2008
keinen Marktwert mehr hatten durch
die Ausgabe neuer Papiere auf diese
toxischen Papiere wurde der Bank
Geld zugeführt. Jetzt konnten die
Akteure lesen, dass der Staat diese
toxischen Papiere mit über 2 Mrd.
Gewinn veräußert hat. Die Frage
stellt sich hier, ob Papiere wie in
diesem Beispiel, die durch Immobilien
gesichert sind, noch einer Sicherung
durch den Staat bedürfen. Durch
das Zufügen von noch mehr
Liquidität, -hier das Verbriefen von
toxischen Papieren- braucht das
Vertrauen in die Finanzwirtschaft
nicht unbedingt gestärkt werden.
Die EZB könnte auch die Annahme
je Bank reglementieren und bräuchte
so nicht unter Minuszins beim
Verleihen zu gehen. Ein weiteres
Hindernis ist, dass die Banken oft

Ein kleiner Denkfehler ist in diesem Beitrag

In Zukunft werden nicht mehr die
Steuerzahler haften sondern direkt
die Gläubiger. Im Extremfall sogar
der Sparer direkt, wenn er über
größere Einlagen bei der Bank
verfügt. Firmen sind natürlich auch
betroffen, die Löhne und Gehälter
für die Mitarbeiter bei der Bank
hinterlegt haben. Also die Kaskaden-
Haftung ist leider nicht ausgereift

EZB

Wie lange müssen wir noch Herrn Draghi
ertragen?
Hoffentlich nicht mehr allzu lange...

@Wendolin

Glauben Sie wirklich, dass die Einlagen der Sparer für die Menge Geldes, die ein Banker verzocken kann, ausreichend ist? Nick Leeson hat IM ALLEINGANG eine ziemlich große Bank ruiniert ... d.h. da reichten die Einlagen nicht aus, um die Schulden zu decken. Und wer zahlt dann?

Wie funktioniert das denn?

Der Verfasser des Artikels positioniert sich ja schon ganz klar mit der Überschrift. Das kommt hier anscheinend mehrheitlich gut an aber ich finde Journalismus sollte immer möglichst beide Seiten beleuchten. Da fehlt die Erklärung für den positiven Effekt. Ich verstehe es jedenfalls nicht.

Aufgrund des extrem niedrigen Leitzinses bekommt man derzeit als Privatperson Kredite zu unter 3% Effektivzins. Das wird ja für Unternehmen mit guter Bonität wohl nicht schlechter sein. Wenn die Rendite von 2,x% dann noch zwischen Bank und Investor geteilt werden muss, wer soll diese Kreditbriefe dann kaufen? Mehr Kredite kann eine Bank ja wohl nur vergeben weil das Risiko mitverkauft wird. Klingt nicht sonderlich attraktiv für Investoren. Von mir aus können solche Produkte gern angeboten werden. Aber die EZB und mein Rentenversicherer sollen dann da bitte schön die Finger von lassen. Die Bank of England und die Fed stehen ja für dieses Modell. Von mir aus können die die Papiere dann auch aufkaufen.

IQ Test vor EZB Präsidentschaft?

Man hat das Gefühl der Intelligenzquotient richtet sich nach dem Leitzins.

Also 40% Preissteigerung, nicht Senkung!

Warum auch nicht?

Das beschleunigt den Kollaps des bestehenden Finanz(Zins-)systems nur. Wenn sich danach dann der Rauch verzogen hat, kann man versuchen, was vernuenftiges aufzubauen.

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