Ihre Meinung zu: Coco-Bonds: Die neue Wunderanleihe der Deutschen Bank

5. Mai 2014 - 0:54 Uhr

Als erstes deutsches Geldhaus setzt die Deutsche Bank auf "Coco-Bonds". Die neuartigen Anleihen sollen Geld einbringen - und künftige Finanzkrisen verhindern. Halten die Wunderpapiere, was sie versprechen?

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Kommentare

COCO-Bonds

... sind ja nicht ganz neu. Mit Hilfe steuerlicher Anreize wird es Banken möglich gemacht, haftendes Eigenkapital für eine relativ hohe Verzinsung anzuwerben. Wer dieses Risiko nicht scheut, bekommt für sein Geld deutlich mehr Zinsen, als bei Staatsanleihen oder Rentenfonds. Also eigentlich eine gute Sache.

Anschauliche Erklärung

Ich finde das eine echt starke Leistung, dieses komplexe Thema so anschaulich zu erklären.

Die Einleitung scheint mir leider ziemlich treffend zu sein. Mein Gefühl ist, dass trotz der Finanzkrise um solche Themen oftmals ein Bogen gemacht wird.

nächste Blase grüßt

Anleihen quasi mit Ausfallgarantie? Klingt wirklich super sicher. Und dann noch mit Steuervorteil, genial. Wäre mal interessant zu wissen, wer allein in Europa 2013 die genannten Papiere im Wert von 14,2 Mrd. Euro gekauft hat. Banken etwa? Bin ich zu skeptisch, wenn ich schon die nächste Bankenblase platzen sehe, auf Kosten der Steuerzahler?

Hab ich das richtig verstanden?

Fasse ich das richtig zusammen:

Die Deutsche Bank hat nur 3% eigenes Geld, der Rest gehört irgendwem anderes, sind also Verbindlichkeiten (oder vielleicht auch eher Geldgeiseln gegenüber dem Staat?)?

Das "Kapitalerhöhungen momentan sehr teuer" sind, werden Papiere entworfen, die den Kunden ca. 8% Rendite bringen (Geld arbeitet ja bekanntlich), wenn sie dafür im Notfall ihre Ausfallansprüche gegenüber der Bank abtreten - die diese Papier aus genau diesem Grund anbietet, eben weil sie bei normalen Aktien 10% Rendite zahlen müsste?

Zusätzlich zählt das Zeug als Kreuzung aus Eigenkapital und steuerlich absetzbar... was die Kosten für die Bank drittelt (und die Einnahmen für den Staat in Ausgaben an die Bank verwandelt... eine negative Finanztransaktionssteuer sozusagen...).

Genial... oder auch irgendwie kriminell, aber nicht strafbar sondern "sinnvolle Alternative" zu Eigenkapital. Und es können noch Leute dran verdienen. Bankster halt.

Oder sehe ich da was falsch??

Eritas

Hm

Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich den ganzen Deal verstanden habe. Was ist der Vorteil für den Gläubiger bei der ganzen Sache?

Hmm II

Ich bin mir auch nicht sicher, ob ich das richtig verstanden habe: Sagen wir mal eine Rentenversicherung kauft viele Coco-Bonds von einer Bank und bekommt dafür nette 6-7% - dann kommt eine Krise und die Rentenversicherung wird enteignet, weil die Coco-Bonds in Eigenkapital der Bank "überführt" wird. Die Rentenversicherung wird dann aber natürlich nicht vom Steuerzahler gerettet, weil...???

Perpetuum mobile

Im nachhinein stellt sich bei solchen Perpetuum mobila immer heraus, dass es doch ein heimliches und gut getarntes Hamsterrad war, welches die eierlegenden Wollmilchschweine-Maschinerie antrieb. Und in diesem versteckten Fronrad quält sich, Überraschung!, der gemeine Arbeitnehmer.

@ eritas

Ja, Du siehst durchaus etwas falsch, nämlich: Die Besitzer der CoCo-Bonds verlieren natürlich kein Kapital im Sinne einer Enteignung, sondern der Bond wandelt sich leidglich von einem Kredit in eine Aktie um. Zugegeben geschieht dies zu einem ungünstigen Zeitpunkt (die Bank muss nicht zu tilgende Schulden haben), aber sobald die Bank wieder Gewinn macht, wirft das Papier Geld ab.

In anderen Worten - wenn die Schulden der Bank (und das ist zu erwarten) nicht durch die Nutzung des Kapitals aus den CoCo-Bonds zu tilgen sind, springt wieder der Steuerzahler ein, rekapitalisiert die Bank und der Bond-Besitzer erhält sein Geld entweder durch die folgenden Gewinne oder durch den Verkauf am Sekundärmarkt der Börse zurück.

Aufgrund dessen, dass diese Bonds als Eigenkapital zählen, also zu den vorgeschrieben 3% gehören, kann die Bank dieses bereitzuhaltende Kapital senken, wodurch die eben beschriebene Entschuldung noch unmöglicher wird.

Kurz gesagt das Material um neue Krisen zu schaffen.

Leverage / Eigenkapital 3%... ja, aber durch netting!

Die Eigenkapitalquote hört sich schon so schauerlich an, aber sie verbirgt das eigentliche Risiko, dass der Steuerzahler zu tragen hat/hätte.

Die Risiken aus Derivaten sind in der Bilanz nämlich genetted, schaut man sich die Einzelposten an wird einem wirklich anders. €54,652,083,000,000 - sprich €54 Billionen Derivate laut letztem Bericht, bei denen im Krisenfall nicht alles so läuft wie geplant. Da sind die CoCo's schnell verpufft!

Hier eine nette Erklärung: http://goo.gl/27PbE9

Schlechtes Gefühl

Ich habe das Gefühl, dass die Banken hier mal wieder der Politik als "Experten" zugearbeitet haben, um ein Mittel zu erfinden, das zwar scheinbar ein gesellschaftliches Problem löst, in der Realität aber wieder einmal nur den Banken in die Hände spielt.
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Bin kein großer Bankenkritiker. Dass sie die Politik allerdings schon einige male zum Narren gehalten haben ist für mich jedoch Fakt.

@LN_CR

Die Grundannahme, dass Versicherer viele dieser Bonds kaufen würden, stimmt nicht. Versicherer diversifizieren sehr stark um Risiken zu minimieren.

Selbst wenn die Bonds ausfallen sollten, würde es nicht zu einem Zusammenbruch von Versicherungen kommen. Zum einen hätten sie nur einen sehr geringen Anteil des Kapitals in derart risikoreich angelegt. Zum anderen würden die (gut verlaufenden) anderen Investitionen die Verluste abfangen.

Spontan habe ich keine aktuellen Zahlen gefunden, aber 2011 lag die durch Investitionen erwirtschaftete Rendite bei ca 1-1,5%. Vergleicht man diese mit den 6-7% der Bonds (die das Risiko widerspiegeln sollten) kann man gut sehen, wie konservativ das Geld angelegt ist.

Alles für den Steuerzahler

Um den Steuerzahler im Ernstfall zu entlasten? Die Kosten für den CoCo-Bond gehen zu Lasten des Finanzamts und damit auch den Steuerzahler und im Ernstfall fließen wieder zusätzlich Steuergelder. Der Steuerzahler füttert jetzt die Bank permanent und nicht nur in der Krise, grandiose Erfindung!

..die Deutsche Bank kann machen was sie will, ....

...sie ist Systemrelevant, wie uns die Politiker weiss machen möchten..

..es liegt an unsere Politiker, dieses zu ändern...!!!

Momentan sehe ich aber bei unseren Politiker nicht den Willen, es zu tun.

...die Deutsche Bank macht mit Ihren Schulden Politik !!!!!.... und solange die " einfache " Bevölkerung, bei der Deutsches Bank 12,75 % Zinsen für eine Überziehung bezahlen müssen, 25.00 € fällig werden bei der Bank, weil man für 2. Monate seinen Kredit mal stunden lassen muss, geht es der Bank gut.

...letztendlich wird immer der " kleine " Mann dafür bezahlen müssen, egal was die Banken machen..

...Coco-Bonds sind für die Deutsche Bank gut, da bin ich mir sicher..

..die Aufsichsbehörden werden es auch absegnen und die Politik wird zustimmen...die Lobbyarbeit der Deutschen Bank funktioniert, da bin ich mir sicher.!!!!

..bleibt die Frage, wer zahlt letztendlich die Zeche..? Hatten wir es in irgendeiner Form nicht schon mal..???

Innovativ?

Irgendwie sicher, irgendwie riskant, in jedem Fall relativ hoch verzinst, im Grunde handelt es sich einfach um eine neue Form von Hybridkapital. Also Fremdkapital, das als eigenkapitalähnlich bewertet wird, weil die Stellung des Fremdkapitalgläubigers eher dem eines Eigenkapitalgebers (und damit grds. Hafters) entspricht. Gibt es in Form von Genussscheinen u.Ä. im Endeffekt ja schon, nur werden die nicht im Ernstfall in Aktien zwangsgewandelt. Letztlich ist das Buchführungskokolores und keineswegs eine Lösung für ein dauerhaftes Problem.
Denn ein Zusammenhang gilt immer: höhere Rendite = höheres Risiko.
Wenn das Zeug also weggeht wie warme Semmeln, bedeutet das im Umkehrschluss, dass die Käufer davon ausgehen, trotz Allem wieder irgendeinen (unausgesprochenen Schutz) zu genießen. Wird die Bankenlobby mit ihren Heerscharen von Juristen schon irgendwie so gestrickt haben, um ja nicht mehr Eigenkapital aufnehmen zu müssen.

Kaffeemühle

Damit sind diese "Coco-Bonds" aber doch wieder "toxische Papiere", die für einen Domino-Effekt sorgen werden, wenn bei einer Bank Zahlungsausfall droht...
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Das ist doch 'ne Kaffeemühle *Kopf-schüttel*

Genial?

wie schon die Kommentare alle hier andeuten, ist das Ganze gar nicht!
Nein, der Steuerzahler zahlt die Zeche nur im Voraus und das Risiko wird nach draußen (außerhalb der Bank) verlagert.

@ von FM85
Sie mögen ja recht haben, das Versicherer eine niedrige Verzinsung für ein abgefedertes Risiko in Kauf nehmen, vergessen aber den Zeitfaktor und damit den wachsendem Druck dem diese ausgesetzt sind. Die großen Versicherer haben sehr langfristige Kapitalanlagen. Und genau das wird immer mehr zum Problem. Denn der gesamte Aufbau und die Ziele wurden in einer Zeit geschaffen, wo es eine wesentliche höhere Verzinsung gab.
(hier würden nun ein halben Buch folgen) Kurz gesagt, mich würde es nicht wundern, wenn die nächste Krise eben durch einen Kollaps bei den Versicherern kommt. Denn ich glaube nicht, das das Zinsniveau in diesem Jahrzehnt steigt.

Jaja, mal wieder ein neues

Jaja, mal wieder ein neues Geld-Perpetuum Mobile.

Kommt Geld raus, ohne dass man Geld rein stecken muss.
Außer dem Steuerzahler natürlich. Aber das zählt ja nicht.

Wenn ich schon das Wort Wunder höre ...

... schaue ich ins Geschichtsbuch, klappe es wieder zu und harre der (schlechten) Dinge, die da kommen dürften.

Man sollte noch erwähnen,

Man sollte noch erwähnen, dass Banken, sofern es sich um Buchgeld handelt, kein Geld verleihen, sondern in ihrer Bilanz selbst erzeugen, wenn sie Kredite vergeben. Einerseits wird eine Forderung gegenüber dem Kreditnehmer gebucht, allerdings auch eine Verbindlichkeit in gleicher Höhe gegenüber dem selben Kreditnehmer. Das ist dann eine Bilanzverlängerung auf Kosten der Sicherheiten des Kreditnehmers.
Die Veräppelung der Menschen geht damit noch viel weiter, als die meisten ahnen.

Die, die unser Finanzsystem verstanden haben, wissen, dass man nur mit solchen Tricks, wie den Coco's, den Zusammenbruch in die Zukunft verschieben kann.

Die Bankbilanzen sind so stark mit Krediten aufgeblasen worden. Die Mindestreserve im Euroraum beträgt 1%. Die wurde vor zwei Jahren klammheimlich von zwei auf ein Prozent gesenkt.

Eine echte Eigenkapitalerhöhung würde die Kreditvergabe bremsen, die eigentlich exponentiell wachsen müsste, um unser Wirtschaftssystem vor dem Kollaps zu bewahren.

Tolle Erfindung?

Nein, dass ist keine tolle Erfindung. Ein Risiko bleibt trotzdem - nicht für die Banken und Versicherungen - nein nur für die Steuerzahler und Sparer.
Das gesamte Banken- und Finanzierungssystem ist erkrankt und bläht sich unkontrolliert auf. Wenn wieder eine Blase platzen wird, werden alle erstaunt aufschauen und um Hilfe rufen. Und die Staatshilfen für die Banken zu Lasten der Steuerzahler werden schnell fließen. Selbstverständlich hat es niemand kommen sehen.

Da die nächste Kriese permanent in ...

... Sichtweite ist, kann ich nur hoffen, dass meine Rentenversicherung nicht auf die Idee kommt, den Banken für 6-7% Zinsen, Geld zur Verfügung zu stellen, dass dann schnell weg ist. So wie ich das sehe, soll die Blase einfach nur etwas größer werden können, damit sie etwas später platzt und dafür zu mehr direkt Beteiligten der Kreise führt. Keine gute Idee! Dafür noch Steuern zu erlassen ist unverschämt vom Staat. Langsam bin ich nur noch für Verstaatlichung der Banken, die innerhalb einer Frist nicht 16% Eigenkapital nachweisen (ursprünglich waren es. mal 8% und die 3% heute erschrecken mich sehr). Diese Eigenkapitalforderung sollte man später nochmals anheben, um so langsam Sicherheit ins Spiel zu bringen.

Gier

8% Zinsen, da verdoppelt sich das Kapital in 9 Jahren, also investieren und beten, dass die Bank so lange durchhält. Dann hast du zumindest das eingesetzte Kapital raus.
Ist dennoch eine windige Sache, wenn man bedenkt wie viel Sicherheit eine Bank für Kreditvergaben an Kleinunternehmer verlangt.

Schön,...

...weil :

1. "Otto-Normalverbraucher" versteht erstmal Nichts.

2. Es "gut" für die Banken und das System ist.

3. ...gibt´s bestimmt auch.

3 % Eigenkapital ? Wenn jemand einen Hauskredit aufnimmt, braucht der "etwas" mehr.

6 - 7 % Verzinsung ???

Mal eben kurz rechnen, bei macht das 70 Millionen, bei 1 illiarde 70 Milliarden.

"Erwirtschaften" oder "erarbeiten" kann das aber nur jemand, der "arbeitet", soll heissen :

Otto-Normalverbraucher. Und sei es, durch total überhöhte Kreditzinsen.

Aber da der das System nicht verstehen kann ist ja alles gut...

Danke...

...für die detaillierte Darstellung dieser Sachverhalte, die man nur zu selten hier liest.
Aber dazu habe ich eine Frage: Wer kauft die Papiere und lesen die das Kleingedruckte? Im Krisenfall ist das Geld nämlich als Erstes vertraglich weg, quasi enteignet. Dazu kommt der Steuervorteil für die Banken, die jetzt weiter Fremdkapital aufnehmen, es aber im Notfall als Eigenkapital deklarieren, also im Grunde ein übler Trick, der wieder mal nur zugunsten der Geldinstitute geschaffen wurde. Dem Steuerzahler entgehen hier Einnahmen, die man gewöhnlich auf Bilanz-Aktiva (nichts anderes ist Eigenkapital) zahlen müsste.
Anstatt das System anständig zu reformieren, werden Anleger und Steuerzahler in die Verantwortung genommen?
Aber dabei entsteht eine andere Frage: Warum machen die Anleger und Steuerzahler da überhaupt mit? Wegen mangelnder Kompetenz?

"COCO Bonds" - ein schönes Beispiel für ein ...

... weiteres Steuervermeidungs- und Anlagebetrugsmodell zu Gunsten der Banken und der Hochfinanz, um deren hochriskanten "Casinobetrieb" - d.h. Schein-Wertschöpfung durch immer riksantere "Hebelgeschäfte" - als "sicher" erscheinen zu lassen. Das hierfür eingeführte, harmlos klingende "Bäumchen-wechsel-Dich" Spielchen ("Bonds werden zu Aktien ") ist nichts weiter als ein buchhalterischer Taschenspielertrick, der natürlich nur weiteres - billiges! - Geld für das Finanzcasino bereitstellen soll. Da es nämlich letztendlich unerheblich ist, ob der "Anleger" beim Platzen der nächsten Blase auf wertlosen "Bonds" oder "Aktien" sitzenbleibt, wird der Steuerzahler auch diese neuen Giftpapiere wieder "vom Markt wegkaufen" müssen, um das System bis zur nächsten Krise zu "retten". Dieser Betrug an den arbeitenden, reale Werte schaffenden Menschen muß daher endlich aufhören!

Nunja

Auch das Vehikel erinnert wieder an das Märchen von "des Kaisers neue Kleider".
Es wird propagiert, dass die neuen Kleider nur der sehen kann wer intelligent ist.
Also sieht nur der Dumme den Kaiser in seiner Nacktheit - aber wer will schon Dumm sein?!
Auf zum neuen Schaulauf zur nächsten Blase auf Steuerzahlers Kosten.

@07:08 von Bikky-kun

Damit sind diese "Coco-Bonds" aber doch wieder "toxische Papiere", die für einen Domino-Effekt sorgen werden, wenn bei einer Bank Zahlungsausfall droht...

Nein. Die Probleme aus der Bankenkrise ergaben sich daraus, daß offene Forderungen der Banken (Kredite an Hausbesitzer) geplatzt sind und deshalb die Bank ihrerseits Verbindlichkeiten (Anleihen, die zur Bereitstellung des Kredites aufgenommen wurden) nicht mehr bedienen konnte. Mit den Coco-Bonds kann die Bank jetzt sagen: "Sorry, kann die Anlage momentan nicht bedienen und wandele sie deshalb in Aktien um". Somit wandert das Problem zum Anleiheneigner. (Ein Dominoeffekt kann sich nicht einstellen, wer einen Kredit aufnimmt (und nach der Umwandlung nicht mehr bedienen kann), um eine derartige Anleihe zu kaufen, dem ist sowieso nicht zu helfen...)

Guter Artikel

Informativ und verständlich, ohne zu vereinfachen. Danke!

Wenn hier wieder ohne

Wenn hier wieder ohne Vernunft von Spitzenmanagern deren Geldbeutel gefüllt wird, ist es zwingend erforderlich deren "hohe Verantwortung" in eine echte Verantwortung zu verwandeln und deren Vollhaftung einzuführen. Wer Verantwortung trägt, der haftet auch für eigenes Handeln! Und da darf man auch kein Mitleid mit diesen Spitzenkräften haben, wenn sie auf Harz IV - Niveau fallen - aber auch wirklich Harz IV und nicht irgendwie Vermögen verschieben können!
Ohne echte Verantwortung wird sonst weiter skrupellos gezockt.
Das lässt sich im Prinzip auf alle Großkopferten ausweiten. Die gehen mit anderer Leute Geld zum eigenen Vorteil viel zu leichtfertig um. Ein persönlich haftender Kleinunternehmer haftet auch mit seinem Privatvermögen.

... und wieder nicht aus der Krise gelernt

... und wieder nicht aus der Krise gelernt... immer weiter lockern sich die Regeln für das "harte" Eigenkapital auf... und am Ende ist alles wieder so wie es vor der Krise war und der Steuerzahler muss wieder einspringen.

Die Banken sollen in Zukunft ihre Risiken selbst tragen und dazu brauchen wir keine wischiwaschi-bonds, sondern "harte" Kapitalrücklagen. Eine Bank soll Sicherheiten vorweisen (Immobilien, Rücklagen) oder es gibt kein Geld mehr von der Notenbank. Punkt.

Und wer darf COCOs kaufen?

Wenn es Banken, Pensionskassen und anderen Institutionellen Anlegern gestattet ist diese zu kaufen ist das ganze mal wieder ein gewaltiger Veruch die Leute für dumm zu verkaufen. Denn dann greift sowieso wieder "to big to fail". Der Wahnsinn des Moral Hazard in der Finanzwelt.

Gute und einfach erklärt aber...

... schauen wir uns dieses Konstrukt einmal genauer an, so handelt es sich ebenfalls um eine Steuerlücke die für die Grossbanken geschaffen wird. Dies ist ein fatales Siganl, denn die Grossbanken haben sich selber in die Lage gebracht in der sie Heute sind und mit masslosen Spekulationen dafür gesorgt, dass höhere Standards und Eingenkapitalquoten erforderlich sind. Und jetzt dieses Fehlverhalten der Banken wieder mit Steuergeschenken zu subventionieren ,weil eine übliche Kapitalbeschaffung sehr teuer ist, ist der falsche Weg!
Der geschädigte ist hier wieder einmal der Ottonormalverbraucher also wir Bürger. Bei Milliarden Gewinnen die die Banken derzeit wieder machen und fehlender strengere Regulierung ist dies fatal und ein Betrug am Bürger!

@Pro guter Journ...

"Der geschädigte ist hier wieder einmal der Ottonormalverbraucher also wir Bürger. Bei Milliarden Gewinnen die die Banken derzeit wieder machen und fehlender strengere Regulierung ist dies fatal und ein Betrug am Bürger!"

Phrasen dreschen kann jeder. Dann nennen Sie doch mal Ross und Reiter! Wo wird und wurde Ottonormalverbraucher "wir Bürger" denn konkret geschädigt? Steuereinnahmen boomen. Arbeitsmarkt boomt. Sozialkassen haben Überschüsse. Schulden werden reduziert. Bürgschaften werden nicht fällig. Nie ging es D besser, insbesondere auch Ottonormalbürger, und noch viel insbesonderer im Vergleich mit unseren Nachbarn.

Wieso haben sich "die Großbanken selber in die Lage gebracht in der sie Heute sind"? Und welche Lage meinen Sie konkret? Die einzige problematische "Lage", die ich
erkenne sind Kredite, die der Schuldner der Bank nicht zurückzahlt. Und dabei suche ich die Schuld nicht zuerst bei der Bank.

Na

dann auf ein neues.Die Bürger haben es ja.

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