Ihre Meinung zu: Großbritannien: Rechtspopulisten UKIP werben mit Anti-EU-Parolen

22. April 2014 - 22:10 Uhr

Sie wollen lieber heute als morgen aus der EU austreten und bedienen mit ihren Wahlplakaten rechte Ressentiments. Mit Erfolg: Bei der EU-Wahl kann die britische UK Independence Party mit gut 25 Prozent der Stimmen rechnen.

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Kommentare

Aber mal andersrum

Wieviel Prozent der EU Bürger würden bedauern, wenn die Engländer austreten?

Ich tippe mal: die Mehrheit würde sagen, godd riddance, und seht mal zu, wie ihr als Außenseiter auf eurer Insel in der eigenen Pfefferminzsoße schmort.

GB raus aus der EU?

Na klar, das kann der EU nur gut tun. Und die Briten werden sich noch umgucken.

Die Überregulierung und die nichtlegitimierte Macht der Kommission ist ja nicht nur den Briten ein Dorn im Auge.

Aber was dieser Nigel so und so sich leistet ist schlicht das Letzte. Soll er doch im Ober- oder Unterhaus so rumpöbeln. Wollen mal sehen, was die Briten dann dazu sagen.

Im Übrigen ist dieser Nationalchauvinismus ohnehin aus dem letzten Jahrhundert.

Gehet hin in Frieden, "Freunde"!

So verrückt ...

... sind die deutschen Wähler/innen noch nicht. Hierzulande können populistische Parteien von rechts oder links höchstens mit sieben oder acht Prozent rechnen, wenn sie die EU rundweg ablehnen oder als eine militaristische Organisation titulieren.

Brüssel

Ich weiss gar nicht was manche Leute gegen Brüssel und die EU haben.
Welch schlimmen Gesetze kommen denn von dort?
Es kann doch nicht jedes Land sein eigenes Süppchen kochen, so wie früher, wo ist denn da der Vorteil.
Dann kann man auch den Banken keine gemeinsamen Regeln aufzwingen, das ist doch Käse.

Irgendwann wird es wohl auch eine Weltregierung geben, wenn der Mensch in den Weltraum will, dann muss man "eins" werden.
Ich verstehe das Problem nicht.

Wir brauchen GB

Als Reflex kann man geneigt sein zu sagen: Lass sie doch ziehen, die Briten, die ewigen Meckerer und Egoisten, die nur an sich denken und scheinbar alles an Europa hassen. Aber wir haben nur dieses eine Europa (ich weiß, ich bin nicht der Schöpfer dieses Satzes!) und sollten jeder Erosion dieser wunderbaren friedenstiftenden wirtschaftlichen und politischen Vereinigung EU entgegenwirken. Denn, wenn wir die Briten ziehen lassen, warum nicht auch die chaotischen Italiener mit über 60 Ministerpräsidenten in der Nachkriegszeit oder die Ungarn mit ihrem Viktor Orban und ihrem seltsamen Demokratieverständnis oder die Griechen mit ihrem korrupten, kaputten Wirtschaftssystem oder ... oder. Irgendwann sind wir wieder 28 Einzelstaaten mit all den Konflikten, die immer wieder aufflackern, die dann nicht innerhalb einer Gemeinschaft nach Regeln beigelegt werden. Erinnern wir uns doch an die über 60 Jahre Frieden zwischen den Eu-Staaten und denken wir daran, wie früher Konflikte ausgetragen wurden.

Symptom und Ursache

Es ist leicht die Rechten für ihre Anti-EU Position zu verurteilen, aber die Ursache haben unsere Lobbyhörigen Politiker gesetzt, die aus der guten europäischen Idee einen Selbstbedienungsladen der Konzerne und Monopolkapitalisten gemacht haben.
So eine EU braucht keiner.

Die Rechtspopulisten werden sich alle

in Skandalen verfangen, rechtzeitig vor der Wahl und sie werden weit weniger erfolgreich sein, als befürchtet. Denn wo immer sie auftauchen - sie bringen nichts Gutes.

Let's go...

Wo die britische UKIP "rechte Ressentiments" bedient kann ich nicht erkennen. Ich bin beruflich öfter "auf der Insel" und kann die Bedenken der UKIP und deren Sympathisanten vor Überfremdung durchaus nachvollziehen (wir haben ähnliche Probleme in Deutschland). Freilich muß man sich bzgl. Britanniens von romantischen 60er-Jahre-Vorstellungen des "Swinging London" lösen ... außerhalb der Inner-City gehts dort heute zu wie in New York der Siebziger in Black / Spanish / Chinese - Harlem, und noch angereichert durch einen wuchernden Arabic-Harlem...oft aggressiv und definitiv keine Touristengegend. Das nicht nur in London, sondern in allen größeren Städten und sogar schon teils in "teuren" ländlichen Gebieten. Es soll schon Betriebe geben, die nur noch treue Muslime beschäftigen.

Ein Preis für die britische Weltläufigkeit? Vielleicht. Sicher aber ein Anlaß für alteingesessene Briten, jetzt kräftig auf die Bremse zu treten, um den ausufernden Multikulti-EU-Wahn zu stoppen. Let's go!

Na ja ...

... so falsch ist das nicht!

Es kommen tatsächlich immer mehr Vorgaben aus Brüssel, egal ob lokal sinnvoll oder gewünscht.

Ich bin überzeugter Weltbürger ohne Vorurteile gegen irgendetwas und irgendjemandem, ABER:

Eine Zentralisierung der Welt führt über kurz oder lang zum Ausverkauf der Bürgerrechte!

Der einzelne Mensch kann sich immer nur lokal engagieren, und einsetzten und eventuell durchsetzen. Je größer der Einzugsbereich wird, um so verlorener ist der einzelne Mensch.

Und es wäre traurig, wenn ich in ein anderes weit entferntes Land fahren würde und genau das Gleiche vorfinden würde wie hier.

Sprich: Die Diktatur der Zentralisierung droht tatsächlich auf Dauer alle lokalen Eigenschaften zu vernichten.

Traurig!

ich habe es auch hier schon geschrieben ... der austritt

von griechenland, spanien oder italien wäre für den euro und die eu nicht so schlimm, wie ein austritt von GB. ca. 10% zahlen die briten in den eu-topf, wenn das weg fallen sollte ... werden die shortis an der börse jubeln ... da könnte sich dann hr. draghi sein 1000 milliarden programm zum ankauf von "schrott"staatsanleihen in den wind schreiben.
bin dann schon mal short.
.-)

Wer braucht Großbritannien?

Wenn die EU clever ist, lässt sie die Referenden einzelner Länder zu deren Ausscheid zu! An allererster Stelle Großbritannien, die ja noch nie zu Europa gehört haben (wollen). Auf Frankreich, Italien, Griechenland, Rumänien, Bulgarien und Portugal können wir EU-Deutsche auch getrost verzichten (da die ja absolut NICHTS zur EU beitragen).
So kann man es verstehen, dass rechte Parteien im EU-Parlament viel hinzu gewinnen werden - MIT RECHT!

Das wird ja ein interessantes EU Parlament, haufenweise Abgeordnete ( nicht nur aus GB) welche ihr Land von der EU "befreien" wollen. Mal sehen welche Piroetten diese Herrschaften drehen werden wenn sie ihre ersten Abgeordneten- Diäten auf ihrem Konto haben.

Danke, liebe Tagesschau

Früher war das so, dass ich mich immer morgens im Vorbeigehen am Kiosk anhand der Schlagzeilen der Bild-Zeitung darüber informieren konnte, was man wissen muss. Doch leider legt der Kioskbesitzer die Bild-Zeitungen nun nicht mehr so aus, dass man die Schlagzeilen im Vorbeigehen lesen kann. Er sagt, es sei ihm zu peinlich, was auch immer er damit meinen mag.

Und jetzt lese ich hier in der Tagesschau:

Rechtspopulisten UKIP in Großbritannien
Brandstifter von der Insel

Danke, liebe Tagesschau, so ist's recht, da fühle ich mich gleich wieder an die guten alten Zeiten erinnert, wo ich die Schlagzeilen der Bild-Zeitung noch im vorbeigehen lesen konnte. Und nun weiß ich auch sofort, dass der Mann von der UKIP der vermutlich schlimmste Mann der Welt seit dem "Irren von Teheran" ist.

Was ich mich frage, ist, warum der offensichtlich kriminelle Mann von der UKIP nicht ins Gefängnis gesperrt wird. Ist Brandstiftung in England nicht strafbar?

Kann ich total nachvollziehen!

Kommentatoren wir karwandler verderben mir sofort die Laune, wenn sie mit den typisch negativ gefärbten Vorurteilen der "Inselaffen" kommen. Mal wieder nichts dazugelernt.
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Die tagesschau benutzt das Wort Fremdenfeindlichkeit, was aber m.E. eine komplett falsche Vorstellung suggeriert. Engländer sind sehr traditionell (Royals, Guards, Patriotismus, ...), fürchten aber wegen der "hohen" Immigrationsrate den Verlust ihrer geschätzen Kultur. Es geht weniger um die fremden Menschen selbst, sondern um die Angst vor Auslöschung ihrer Identität, was im Rest der EU schon teilweise passiert ist. Nicht umsonst gibt es die berühmte "British Mentality" und weniger eine deutsche, französische Art (abgesehen von den Vorurteilen).
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Die UKIP als rechtes Schreckensmonster darzustellen sollte man auch nicht tun, aber warum auch immer machen die Medien das leider heutzutage (siehe AfD).
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Die Briten sind wie sie sind, und ich gönne es ihnen völlig, dass sie allein auf ihrer Insel regieren wollen.

Mir gefällt

das Wahlplakat. Es hat eine eindeutige Message, im Gegensatz zum Einheitsgesülze hiesiger Parteien. Und wenn die Briten aus der EU austreten, naja, meine Güte, sie sind sowieso nur der Schoßhund der Amerikaner.

Ich würde ihn wählen

Ich habe mir seine Reden angehört und kann Vielem zustimmen. Auch seine ruppige Art gefällt mir ausserordentlich. Dabei bleibt er dennoch stets bei den Fakten. Die vermeintliche Ausländerfeindlichkeit ist angedichtet. In der EU geht es niemanden um die Menschen und ob sie das Recht haben sich überall in der EU niederzulassen. Es geht ausschliesslich darum billige Arbeitskräfte zu bekommen und zu Teure loszuwerden. Schauen Sie sich um, forschen Sie nach und lassen Sie sich nicht beirren, wenn Sie danach fragen und Sie als ausländerfeindlich bezeichnet werden. Das ist nämlich DAS Argument der Befürworter dieser menschenverachtenden Politik. Die Politik selbst entscheidet nicht, es sind die Lobbyisten. Es sind die Leute, denen die EU Staaten sehr viel Geld schulden. Schuld macht abhängig.
Wenn Sie meinen Kommentar lesen, glauben Sie mir nicht. Bringen Sie es selbst in Erfahrung und informieren Sie sich.

Überfremdung

Die Überfremdung in einigen Stadtteilen in London ist ähnlich wie in Kreuzberg. Meistens friedlich, genau wie in den Wohngebieten mit hohem britischen oder deutschen Menschen. Es findet allerdings selten eine wirkliche Integration statt, dafür entstehen mehrere Parallelwelten.
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@themroc
Ein überzeugter Weltbürger zu sein, klingt politically correct und modern. Ich würde mich auch gerne als einen solchen bezeichnen. Wenn ich aber genauer darüber nachdenke, bin ich lieber ein toleranter und anpassungswilliger Deutscher im Ausland, der 40 Jahre Deutschprägung nicht ablegen kann und will und daher im Alltag hier und da zwangsläufig aneckt.

Gruß aus Südchina!

02:03, Matt Kirby

" Die Politik selbst entscheidet nicht, es sind die Lobbyisten. Es sind die Leute, denen die EU Staaten sehr viel Geld schulden. Schuld macht abhängig."

Die EU-Staaten, ebenso wie alle anderen Staaten auch, sind abhängig von den Leuten, die ihnen Geld leihen.

Leute, die Geld verleihen, haben es, sonst könnten sie es nicht verleihen.

Jeder Schuld steht ein Vermögen in gleicher Höhe gegenüber.

Auch Ihr Vermögen ist Teil davon, wenn Sie es zinsbringend angelegt haben, egal wie groß oder klein es ist.

Sie haben also mehr mit den von Ihnen beklagten Lobbyisten gemeinsam, als Ihnen vielleicht lieb ist.

Aber so funktioniert Kapitalismus. Das darf man, so wie ich und offensichtlich auch Sie, nicht toll finden. Das ändert man aber nicht, indem man die EU abschafft.

Die Macht des Geldes bricht man so nicht.

Ich glaube auch nicht, daß Herr Farrage das wirklich will.

Ich würde ihn wählen

Ich sicher bestimmt nicht.Ich meide Wahlen.
Es wird alles versprochen und selten alles gehalten.
Und es ist in jedem europ.Land das selbe,statt zu ergründen warum Wähler sich für sogenannte Rechtspopulisten entscheiden, werden diese verdammt. Man muss die Argtumente mit Taten wieder legen.
Und der Kommentar von @Matt Kirby ist da klasse geschrieben.

In Deutschland findet man schon Kommentare die die AFD auf eine Stufe mit der NPD stellen.Um so Stimmen für diese Partei zu verhindern.

Man muss nicht ...

... über alles Bericht erstatten! Insbesondere dann nicht, wenn historisch viel auf dem Spiel steht...

Da ham wir mal wieder den "Brandstifter"

Diesmal von der biederen Tagesschau.

Was Farage sehr oft und auch sehr laut sagt ist oftmals icht gaz verkehrt.

Wer hat den den Rumpoy gewahlt? Ich nicht. Sie etwa? Das (gewollte?) Demokratiedefizit in Europa anzuprangern gilt hier als "Brandstiftung", sehr interessant.

"Brandstifter"

Die das EU Defizit an Demokratie ablehnen sind die Branstifter. Als was bezeichnet man die, welche auf der Welt zündeln und einen Kriesenherd nach dem anderen befeuern.Das gegenwätige bürokratische Monster EU handelt nicht im Sinne der Völker.
Statt Krümmungsgrad der Gurken und Farbe und Gestalt der Äpfel zu bestimmen, sollten sich die Bürokraten lieber um eine Vereinheitlichung der Sozial und Steuersysteme kümmern um einen Steuer und Sozialtourismus auszuschließen.

"Da ham wir mal wieder den "Brandstifter""

Es geht gar nicht darum, dass Farage teilweise richtiges sagt. Es geht darum, aus welchen Motiven heraus!

Und die teilweise Wahrheit ist nun mal nicht die ganze Wahrheit. Eben dies ist ein Mittel zur Manipulation.

Ein kräftiger Tritt in seinen wahrscheinlich Union Jack - tätowierten Hintern raus aus der EU! Den hätte er verdient.

Und van Rompoy gleich hinterher.

Wahrscheinlich wird dies hier eh wieder zensiert...^^

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