Ihre Meinung zu: Großbritannien vor Europawahl: Rechtspopulist punktet bei Rededuell

27. März 2014 - 15:47 Uhr

Mit Parolen gegen Europa und Einwanderung erntet die rechtspopulistische UKIP in Großbritannien Zuspruch. Deren Vorsitzender Farage trat nun zum Rededuell gegen den liberalen Vizepremier Clegg an - und siegte laut Umfragen.

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Kommentare

Reicht es

Reicht es wenn man gegen die EU ist "Rechtspopulist" genannt zu werden?

Der "Rechtspopulismus"...

...ist wieder da. In der Welt der Medien scheint es nur rechtspopulistische politische Strömungen zu geben; das linke Spektrum ist scheinbar frei von jeglicher populistischer Mentalität.... Da sagt mir doch schon mein gesunder Menschenverstand, dass der Vorwurf des "Rechtspopulismus" mittlerweile nur noch ein politisches und mediales Mittel ist, um den politischen Kontrahenten zu diskreditieren und politisch unerwünschte Meinungen im Keim zu ersticken. Wer soll denn den Vorwurf des "Rechtspopulismus" überhaupt noch erntsnehmen bei seinem massiven Gebrauch und in all seiner Einseitigkeit?

Jedenfalls: Die als so genannte "Rechtspopulisten" diffamierten, werden vermutlich in Europa massiv zulegen - was auch kein Wunder ist, wenn die Politik europaweit, die durch kulturfremde und bildungsferne Zuwanderung geschaffenen Probleme ignoriert und weiterhin aus dem Elfenbeinturm heraus versucht quasi idologische, moralische Volkserziehung im politisch korrekten Sinne zu betreiben.

Punkten mit Parolen

Ich persönlich bin ausgesprochen anglophil, ich mag die Inselbewohner mit ihren liebevollen Schrulligkeiten und was ich gar nicht mag ist wenn man einen Artikel als dumm populistisch kommentiert. Blöderweise bringt mich dieser Mr. Farage gerade dazu dies zutun.
Es stehen nicht 485 Millionen Kontinentaleuropäer vor den Toren Londons, das ist schlicht nicht wahr, es warten auch nicht alle Rumänen und Bulgaren darauf nach England zu kommen. Das ist wirklich übler Populismus und herumreiten auf dumpfer Fremdenangst. Und wenn sich GB aus der EU verabschiedet so hat es sich doch nicht von Brüssel und der dortigen Bürokratie gelöst wenn es weiterhin mit der EU Handel treiben will. Im Gegenteil innerhalb der EU kann GB Einfluss auf die Bürokratie nehmen, außerhalb würde GB der schwächere Partner sein und einfach heftig schlucken müssen. Daher meine Bitte: Liebe Briten denkt bevor Ihr zur Wahl geht nochmal scharf nach wenn Ihr wählt. Die UKIP könnte ein übler Fehler sein.

Es krieselt an der Heimatfront

Wärend die EU sich an Russland abarbeitet und dabei einmal mehr ihre Grundsätze über Bord wirft schaut es an der Heimatfront düster aus.
Separatisten gewinnen nach Schottland, Venetien, dem Baskenland, nun auch in Sardinien und Sizilien Oberwasser. Eurokritsche Parteien legen in zahlreichen Ländern enorm zu aber die Eurokraten kommen nicht auf die Idee, dass ihre Phantasien eines Europäischen Zentralstaates an den Wünschen der Menschen komplett vorbei gehen. Das ihre sture und uneinsichtige Politik aus Dauerkriesenmanagement, Vertragsbrüchen, Schönrederei, Bevormundung und aussenpolitsicher Konfrontation die Menschen abschreckt.
Das ist ein Trauerspiel!

einer wie Farage fehlt in Deutschland!

Seine Reden sind legendär und bei youtube einsehbar - und auch bei uns würde er hochprozentig in den Bundestag einziehen.
Weil er eben recht hat von der Armutseinwanderung bis zum Brüsseler Politbüro, das sich aber auch überall einmischen will.
Zum ersten Mal freue ich mich auf die Europawahl, mal sehen wie weit die AfD kommt!

Putin

Hm, wenn man die EU-Ost-Erweiterungspolitik kritisiert, ist man angeblich ein "Putin-Freund"? Ich bin verwundert, wie voreilig hier Menschen in Schubladen gesteckt werden.

Ich bin kein Putin-Freund und habe doch einige kritische Anfragen an die Ost-Erweiterungspolitik der EU.

"Rechtspopulist"

In der ehm. DDR war es der "Klassenfeind", heute ist es der "Rechtspopulist".

Freihandelsabkommen

Mich würde nicht nur interressieren wie auch die etablierten Parteien in G.B. und überall in Europa zu den Freihandelsabkommen mit der USA stehen.

besser Liberale als Populisten

Dass die Liberalen in Europa durch Populisten ersetzt werden, finde ich am beunruhigendsten.

Rechtspopulist / EU-Gegner

Antwort auf Ihre Frage:

Nein, eine EU-Gegnerschaft ist kein ausreichender Grund, als Rechtspopulist bezeichnet zu werden.

Aber: Das tut der Artikel ja nirgendwo, denn dort steht an keiner Stelle, dass der Gegner von Cregg Rechtspopulist ist, weil er EU-Gegner ist.
Dort steht lediglich, dass er EU-Gegner ist und Rechtspopulist.

Wundert mich nicht..

dass die EU-Kritiker zulegen.Es scheint der Politik unmöglich zu sein,den Völkern Europas zu erklären,warum so viele Staaten aufgenommen wurden,ohne Rücksicht auf die politischen und gesellschaftlichen Realitäten.

@homer simpson

Stimme 100% zu. Farage ist absolute Spitze (jeder der Englisch kann sollte sich seine Reden auf youtube anschauen). Allerdings ist das Brainwashing in Deutschland, durch Schule und Staatsfunk, zu perfekt, als dass Farage, mit seinen ohne Zeifel richtigen Aussagen, eine Chance hätte. Selbst die AfD mit ihren nun wahrlich sehr gemässigten Aussagen ist vielen unheimlich. Und wenn dann einer vor Massenzuwanderung aus armen EU Staaten warten (in England sind in den letzten 10 Jahren Millionen Polen eingewandert!) dann wird ohnedies die Nazikeule rausgeholt.

Ich bin für ein starkes Europa

Wenn die Bürger von GB die EU verlassen wollen, sollen sie dies doch tun. Es wäre nicht zum Schaden Europas. Wie sagt doch der Volksmund so schön: Reisende darf man nicht aufhalten.
Die Europaskepsis von Darkness kann ich irgendwie nicht nachvollziehen, akzeptiere aber seine Meinung.
Ich plädiere für eine deutliche Stärkung des EU-Parlaments hin zu einem "vollwertigen" Parlament und für eine von den Bürgern direkt gewählte Europaregierung für die wichtigsten Bereiche. Der Föderalismus der BRD oder Frankreichs könnte dabei Muster sein. Über diese Zukunftsgestaltung müsste jetzt in Europa diskutiert werden. Leider geht Trend in die andere, falsche Richtung. Europa muss in Zukunft mit einer Stimme auftreten können um gegen die USA und Asien bestehen zu können. Dazu muss Europa auch aufhören, Russland auszugrenzen. Russland wird für ein starkes Europa gebraucht.
Mit Darkness stimme ich überein, dass die derzeitige Regelung mit EU-Kommission usw. abgelöst werden muss.

Die Lossagung Englands vom EU-Moloch scheint unabwendbar

Wie es scheint haben sich die englischen Scheinbewahrer böse die Finger beim Spiel mit dem Unabhängigkeitsfeuer verbrannt, denn das Volk glaubt ihrem falschen Spiel nicht mehr und wählt stattdessen die englische Unabhängigkeitspartei, welche natürlich die Lossagung Englands vom EU-Moloch verficht; und es steht nicht zu erwarten, daß es der englischen Regierung gelingt mit dem Zuckerchen von einer Umgestaltung des EU-Molochs im englischen Sinn das Volk zu blenden; denn diese ist eben ganz und gar unmöglich, weil der EU-Moloch die europäischen Völker zu den Vereinigten Staaten von Europa, als einem Abbild der berüchtigten VSA, verschmelzen soll. Auch ein übersteigerter Pressefeldzug vor der Volksabstimmung wird hier nicht helfen, denn die Vorteile der Mitgliedschaft im EU-Moloch gibt es ja nicht und daher haben dessen Befürworter auch bisher jede Volksabstimmung verloren und können nur auf die korrupten Parlamente vertrauen, die alles für den EU-Moloch zu tun gewillt sind.

Positive Entwicklung

Sehr positiv dass die britischen Wähler der UKIP ihr Vertrauen schenken, denn dadurch ergibt sich für Europa eine Win-Win Situation. Die Briten sind in Europa wegen ihrer vielen Sonderrechte und wegen der Spionage durch den GCHQ sehr unbeliebt, und die meisten EU-Bürger wünschen sich dass Großbritannien die EU verlässt. Rausschmeißen kann man sie leider nicht. Aber wenn sie freiwillig gehen wollen, und dies der Wunsch der britischen Bürger ist, wäre das gut für alle.

@Phonomatic

Es gibt zu viel "Liberalismus" in Europa ... das sind dann immer die Freiheiten, die sich diejenigen nehmen die es sich leisten können.

Populist ist nur deshalb zum "Schimpfwort" geworden, weil die etablierten Parteien "den Zug verpasst haben" und nicht mitbekommen haben, dass das Volk ganz anders tickt als sie.

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Es gibt eine einfache Lösung, um die Ängste des Mannes zu besänftigen: Einfach aus dem Schengen-Abkommen austreten. Das würde ich auch für Deutschland empfehlen.

Nein zu diesem Europa

Diese Europapolitik verdient es nicht anders, als abgelehnt zu werden.

Kluger Redakteur - dumme Briten

Wie seltsam, dass den Briten all die Probleme von Nigel Farage, die der Schreiber dieses Beitrags erkannt hat, verborgen blieben und sie dennoch der Meinung sind, Nicky habe deutlich schlechter abgeschnitten als Nigel Farage. Vielleicht kann der verantwortliche Redakteur ja zur Nachhilfe nach Großbritannien kommen, dann kann er gleich bei mir anfangen, denn ich werde bei der Europawahl Nigel Farage und seine UKIP wählen, nicht weil mich jeder seiner Punkte überzeugt, nicht weil ich Angst vor Zuwanderung habe, sondern weil ich die Nase von den European busybodies voll habe, die vor lauter Aktivismus eine einst gute Europäische Idee so ruiniert haben, dass nur noch die Diktatur der Mediokren geblieben ist. Im Namen der Freiheit: Better Off Out!

@ um 16:44 von Varana

"Hm, wenn man die EU-Ost-Erweiterungspolitik kritisiert, ist man angeblich ein "Putin-Freund"? Ich bin verwundert, wie voreilig hier Menschen in Schubladen gesteckt werden.

Ich bin kein Putin-Freund und habe doch einige kritische Anfragen an die Ost-Erweiterungspolitik der EU."

Wenn Sie bis jetzt kein Putin-Freund waren, dann sind Sie es ab jetzt. Alles aber auch alles, was gegen den derzeitigen Kurs der EUSA geht, ist Putin-Freundlich und damit rechtspopulistisch und sowieso nicht tragbar, ich hoffe für Sie, dass Sie einen zweiten Pass haben, falls sich die EUSA entscheidet die nicht konforme Bewegung zu isolieren.

17:46, CE

"Populist ist nur deshalb zum "Schimpfwort" geworden, weil die etablierten Parteien "den Zug verpasst haben" und nicht mitbekommen haben, dass das Volk ganz anders tickt als sie."

Wer ist denn das Volk, und wie tickt es denn?

Ich bin Teil desselben, und ich ticke gewiss nicht so, wie Sie es hier postulieren.

Das ist die Crux mit den Rechten, daß sie immer von einem irgendwie homogen gearteten Volk ausgehen, das EINE bestimmte Meinung hat.

Ich als Teil das Volkes werde mich gegen so etwas immer mit aller Kraft wehren, denn wo das hinführt, das haben wir gesehen.

Wer sich nicht dem behaupteten "Volkswillen" unterwirft, hat mit dem Schlimmsten zu rechnen.

Farage

Auch wenn die westlichen Medien dem EU Ton folgen: Farage analysiert sehr dezidiert die Verantwortung der EU für die Ereignisse in der Ukraine.

Ungebremster Ausdehnungsdrang überfordert nicht nur die Bürger, sondern auch die Nachbarn der EU.

Nein zu diesem Europa

Wenn man unter "Diesem" Europa die gegenwärtige Praxis versteht, mit ineffizienter, überbordender Bürokratie und grotesk weltfremden Gesetzen, bin ich auch kein Befürworter davon. Dennoch sehe mich als leidenschaftlicher Europäer (deutscher Nationalität).
Leider wird uns der Wahlzettel zur Europa-Wahl wohl nur die Frage stellen : für oder gegen Europa? Also schwarz oder weiß.
Wie wäre es, auch die Frage zu stellen : JA ich bin für Europa - aber nicht weiter so wie bisher !!

@ an die EU-Kritiker

Wenn ich die Kommentare der EU-Kritiker hier lese und sehe, mit welchen obskuren Argumenten sie ihre Kritik versuchen zu begründen, komme ich zum Ergebnis, uns in Europa geht es wirtschaftlich und gesellschaftlich zu gut. Wir haben zu viel Reisefreiheiten. Das beste wird sein, wir gehen wieder zurück zu den Königreichen Baden, Württemberg, Bayern, Sachsen usw. Ach ja richtig! GB hat ja seine Queen! Finde ich toll! (Satire Ende)

Es ist so einfach,

gegen die EU zu sein. Vielen EU-Bürgern gehen die Bürokraten in Brüssel echt auf den Senkel. Es ist richtig, dass dort viel zu viel unsinniges Zeug verwaltet wird. Auch der Hinweis, dass die EU-Abgeordneten "faule" Säcke sind, stimmt in mancher Hinsicht (Sitzungen schwänzen, früh ins Wochende fahren). All das macht uns Europäer wütend auf die da in Brüssel. Es kommt natürlich auch Gutes aus Brüssel was die wirtschaftlichen Erleichterungen innerhalb der EU anbelangt. Und eben das ist das, was den Engländern schwer zu schaffen machen wird, wenn sie aus der EU austreten. Sie sind dann Ausländer, die wieder Zollformalitäten erledigen müssen, die Zoll auf ihre Waren zahlen müssen, die eine Abwanderung grosser Wirtschaftsunternehmen verkraften müssen und die, wenns dumm läuft, eine wesentlich höhere Arbeitslosigkeit haben werden.
Eine Exportnation ist GB eh nicht, die leben von ihrem Finanzplatz London. Und der wird den Bach abgehen.
Schade eigentlich, ich mag die Briten!

Stramm €kratisch

Alles was nicht mehr stramm links ist, und gerne Tatsachen leugnet wird, besonders von ÖR "Journalisten" populistisch (kommt immerhin von "populus" = Volk) genannt, und medial angeprangert.

Glegg wird im Beitrag mit positiv belegten Begriffen wie "mit .. Argumenten zu überzeugen" oder "Europa-Freund" belegt.

Farage hingegen ist "Putin-Freund", versucht "Ängste zu nutzen", und "gerät ins Schwitzen".

Ein Journalist mit Berufsethik schämte sich für derlei "Information". Für mich ist das versuchte Verunglimpfung pol. anderer Positionen als blöd-hinterweltleriches Dumpfbackentum.

Wenn heute übrigens keine 29 Mio Bulgaren&Rumänen mehr in ihrer Heimat leben, dann deshalb, weil Millionen schon in andere EU Länder auswanderten!

Den Briten wurde 2003 gesagt, dass ca. 70.000 Osteuropäer einwandern würden.
Dazu n-tv: 7.1.14:
Inzwischen leben laut den offiziellen Statistiken rund 640.000 Polen in GB, möglicherweise sind es bis zu einer Million.

19:06 von einnachdenklich

Nein zu diesem Europa

Wenn man unter "Diesem" Europa die gegenwärtige Praxis versteht, mit ineffizienter, überbordender Bürokratie und grotesk weltfremden Gesetzen, bin ich auch kein Befürworter davon. Dennoch sehe mich als leidenschaftlicher Europäer (deutscher Nationalität).
Leider wird uns der Wahlzettel zur Europa-Wahl wohl nur die Frage stellen : für oder gegen Europa? Also schwarz oder weiß.
Wie wäre es, auch die Frage zu stellen : JA ich bin für Europa - aber nicht weiter so wie bisher !!
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Der Wahlzettel wird überhaupt keine Frage zu Europa stellen. Er lässt uns nur die Möglichkeit Parteilisten zu wählen.
Die einzige Chance überhaupt eine Diskussion in Gang zu bringen ist die Wahl von Europakritikern. Diese muss man meines Erachtens wählen, auch wenn man grundsätzlich die Einigung befürwortet.

17:20 von julesv

"Und wenn dann einer vor Massenzuwanderung aus armen EU Staaten warten (in England sind in den letzten 10 Jahren Millionen Polen eingewandert!) dann wird ohnedies die Nazikeule rausgeholt."

Sie sind mir aber einer .... wieviele Millionen Polen waren es doch gleich... 100 oder 200 Mio??? Ganz nebenbei, Polen hat gerade mal 38 Mio Einwohner. Also wo bitte kamen diese Heerscharen denn her die da in UK eingefallen sind??? Um sie aufzuklären, es sind etwas mehr als eine HALBE MILLION Polen die in UK leben.

Und zum Thema Rechtspopulist: Sollten sie denn sich mal mit Farrage und seiner Partei etwas näher beschäftigt haben so wüßten sie, das bei manchen Aussagen von ihm das Wort Rechtspopulist noch geschmeichelt ist. Nicht umsonst mussten in letzter Zeit des öfteren bei UKIP-Mitgliedern durchgefegt werden und nett zum Austritt überredet werden. Die waren da sogar Farrage zu weit rechts abgekommen.

Alles nur Populismus, hohle Phrasen und BAuernfängerei.

15:58 von Uwe Joswig

Reicht es wenn man gegen die EU ist "Rechtspopulist" genannt zu werden?

In diesem Falle trifft das nun eben voll und ganz zu. Bezogen auf einige seiner Aussagen ist Rechtspopulist dabei sogar noch geschmeichelt ausgedrückt.

Ganz nebenbei heisst es im Text das er sowohl EU Kritiker als auch Rechtspopulist ist und nicht wegen.

Enoch Powell nun Nigel Farage

Ich mag die Reden des Herrn Farage, insbesondere wenn er und seine Parteimitglieder im Europäischen Parlament Lehrstunden über die Demokratie geben. Ich bin aber anderer Meinung wie Diskussionen zur Zuwanderung angesprochen werden sollten!

Ich persönlich bin auch der Meinung das man eine sachliche Diskussion brauch um zu klären wie die Zuwanderung im eigenen Staat zu steuern sei. Mit sachlich meine ich das man Schwierigkeiten und Gefahren genauso wie Notwendigkeiten und Chancen offen durch diskutiert. Wenn dass die moderaten Parteien nicht vorantreiben werden wir solcherlei Reden wie den "Rivers of Blood speech" des Enoch Powell nicht nur im Vereinigten Königreich erhalten. Ob sich die Sachen die Herr Powell damals in UK anmahnte in irgendeiner Art und Weise bewahrheiteten kann und will ich nicht beurteilen. Aber die Demokratie muss sich um alle Themen die die Bürger beschäftigen kümmern. Sonst verliert man die Zustimmung bei den Bürgern und dadurch die Demokratie!

17:08 von Sabn_spn

Ihre Aufzählungen lassen große Freude in mir aufkommen!

Danke, vielen Dank dafür!!!

Zu jung oder ?

Das die EU in der jetzigen Form undemokratisch und nur dem Finanzkapital verpflichtet ist, erscheint auf den ersten Blick wahr, könnte aber verändert werden durch mehr Macht in Brüssel . Ja, genau dort im Parlament.
Scheinbar sind die meisten Kommentarschreiber so jung, dass sie den ganzen Mist mit Grenzen , Völkerhass usw. nicht mehr kennen - oder nie reisen .
Ich jedenfalls (Baujahr 1950), will ein geeintes friedliches Europa mit Wertschätzung der regionalen Unterschiede . Und sei es nur im Essen.

@Bayuware

Sie sollten einfach mal versuchen zu begründen warum wir DIESES Europa brauchen.

Niemand hat etwas gegen die EU hier, ABER die EU hat es ÜBERTRIEBEN und zu viel Macht nach Brüssel geholt. Das macht die Gesetzgebung ineffizient, da für viel zu viele unterschiedliche Grundbedingungen immer ein "einheitliches" Gesetz geschaffen wird. Das ist Schwachsinn und sollte jedem klar werden, der einmal über die deutsche Landwirtschaft nachdenkt. Da gibt es Höfe von unterschiedlichster Größe UND mit unterschiedlichen Rahmenbedingungen. Ein Bauernhof im Flachland hat viel geringere Kosten als einer in einer bergigen Region. Genau das gleiche gilt auch für die unterschiedlichen Länder, aber die EU tut so, als ob man dies von Brüssel aus "gleich machen" könnte.

Ausserdem ist die Osterweiterung absoluter Unsinn zusammen mit dem Schengen Abkommen. Da sind bei uns die Handwerker usw. ganz schön unter Preisdruck geraten und das hat deren Leben NICHT verbessert.

Ihr Zug zu argumentieren.

Ersetzt

Nein.Aber wie wollen die Rechtspopulisten , die linken/liberalen ersetzen? Sobald Europa wieder nach rechts rückt , gibt es Massenweise Demonstrationen , Stillstand. Auch in Deutschland ,gibt es kein Volk , sondern viele Völker...Gruppen.
Sollte es Linken/Liberalen in Europa zu RECHTS werden wird ausgewandert. Wie wollen die Rechtspopulisten , diesen Verlust an Einwohner ganz schnell ersetzen? Durch ein Ausreiseverbot ...LOL ...nee eher durch Einwanderer .Hehe...
Oder glaubt man , nur weil die FrontNational in Frankreich ein Wenig stark zu gelegt hat oder gar am Ende Siegen könnte , würde die LINKE/LIBERALE Hälfte eines Landes verschwinden? In Europa gilt momentan "Tit for that" Wie Du mir so ich dir"! Unter der FrontNational/UMP wird es genauso viele und heftige Streiks und Demonstrationen geben(NUR EBEN JETZT VON DEN LIBERLAEN/LINKEN/SOZIALISTEN) , wie genau diese Parteien gegen Hollande demonstriert haben!

Sehr gut!

Solche Auseinandersetzungen brauchen wir auch in anderen Ländern, und vor allem in Deutschland.

Bitte neutraler bereichten

Ich würde mir etwas mehr Neutralität hier wünschen.

Hier wird alles von einer Seite berichtet, Hauptsache man stellt alles was irgendwie nicht pro Einwanderung ist als rechtes oder gar radikales Gedankengut hin.

Übermäßige Einwanderung wirkt sich keinesfalls positiv auf die Länder aus, im Gegenteil. Man denke an die vielen Slums, die Parallelgesellschaften, diie Arbeitslosen und an den Sozialkassen.

Das hier ist nur der Anfang, denn auch andere Länder werden folgen.

Daran wird auch die einseitige Darstellung a "Einwanderung ist das allerbeste was einen Land passieren kann"-Berichterstattung nicht helfen

@hhgoten: Volle Zustimmung

Ich denke auch, dass die meisten hier sich nicht vorstellen können, dass es durch den Wiederaufbau von Grenzen und Abbau von selbstverständlichen Absprachen sehr schnell wieder Ressentiments zwischen den europäischen Staaten aufbauen werden.

Genau wie die AfD verfolgt die UKIP mit ihrem Programm vordergründig einen Wahlkampf für die kleinen Leute. Mehr Selbstständigkeit für UK und weniger EU in London bedeutet aber vor allem weniger Regulierung für die Londoner Banken-City. Ebenso wie die AfD in Deutschland - zumindest was ihre Führung angeht - vor allem die Wirtschaft weiter liberalisieren möchte.

Wenn die Leute meinen die UKIP oder die AfD machen sich für die einfachen "kleinen" Leute stark, dann machen sie den Bock zum Gärtner. Allerdings verstecken diese populistischen Parteien ihre Ansichten ganz gut hinter einem "Ausländer-und-EU-sind-Schuld"-Dogma: speziell maßgeschneidert für die "ärmeren" Wählerschichten. Deswegen ist die Bezeichnung populistisch richtig.

Eurowahl

Keiner in Deutschland wollte den Euro
Gefragt wurden wir nicht
Die amtierenden Funktionäre werden sich über sas AFD Ergebnis noch wundern

Propaganda?

EU-Gegner, EU-Freund, Rechtspopulist, Putin-Freund. Genauso: pro-westlich oder EU-Kritiker. Wer betreibt denn hier Propaganda?

Schon beunruhigend, dass in

Schon beunruhigend, dass in mehreren europäischen Ländern Neo-Nazis, Rechtspopulisten und sonstige Faschisten wieder Zulauf bekommen, siehe Ukraine, Russland, Großbritannien, Frankreich und Niederlande. Man sollte doch annehmen, dass die Menschen eigentlich intelligent genug sein sollten, sich nicht von dumpfen menschenfeindlichen Parolen verführen zu lassen, aber Dummheit, diffuser Hass und Naivität sterben bekanntlich leider nie aus.
Xenophobe, homophobe, transphobe und sonstige misanthropische und nihilistische Parteien und deren Anhänger sollten weltweit verboten und geächtet werden.

Solche menschenverachtenden Sicht - und Denkweisen von gestern haben in einer globalisierten, multikulturellen und modernen Welt von heute nichts zu suchen!

Farage und Gysi

Zitat:
"Am Ende des lebhaften Duells entpuppte sich EU-Gegner Farage auch noch als Putin-Freund. Die Europäer sollten sich wegen der Osterweiterung in Grund und Boden schämen. Die EU habe im Osten eine expansionistische, imperialistische Politik betrieben, sie habe die Ukrainer ermutigt, Putin zu provozieren."

Na, da hat Gregor Gysi ja einen Freund gefunden, der seine eigene Überzeugung in dieser Frage zu 100 % teilt.

Rechter und linker Rand marschieren Hand in Hand ...

@ Zuschauer76 um 21:50

Wer steht denn bitte Ihrer Meinung nach noch für "die kleinen" Leute ein?

Genau das ist doch das Problem das es an und für sich garkeine wählbare Parteien gibt. Was wir seit längerem sehen ist der Verteilungskampf der Interessenvertreter. In Deutschland spürt man die Auswirkungen dieses Kampfes noch nicht so, wegen der noch guten Wirtschaftslage. Die anderen Pleite Staaten sollten uns allen allerdings eine Mahnung sein!

Selbstbestimmung

Ich hoffe, es gelingt Nigel Farage, das Vereinigte Königreich aus der EU zu führen. Es war rückblickend betrachtet 1973 ein Fehler, ein Land gegen den Mehrheitswillen seiner Bevölkerung in die EWG (damals) zu führen, auch wenn es im Licht der damaligen Weltpolitik verständlich ist. Aber jetzt werden die Engländer außerhalb der EU glücklicher und die EU ohne das Vereinigte Königreich (mit EU-Rabatt) nicht schlechter dran sein. Handel treiben können wir trotzdem. Und wer in der EU Englisch als Amtssprache sprechen will, kann es ja in Irland und Malta tun.

@ Anonymer-User

Sie schreiben:
"Xenophobe, homophobe, transphobe und sonstige misanthropische und nihilistische Parteien und deren Anhänger sollten weltweit verboten und geächtet werden."

Dann streben Sie also die Weltherrschaft an?
Es ist völlig unrealistisch zu glauben, daß diese Forderungen jemals erfüllt werden. Die Gesellschaften der Länder in der Weltgemeinschaft sind völlig individuell und nicht als Wertegemeinschaft zu verstehen. Das ist auch gut so und macht das Leben auf dieser Erde interessant und spannend. Trotz eventueller Gegensätze in der politischen Betrachtung.

Farage hat Recht

Ein sehr guter Politiker der Farage!
Das Gewissen Britanniens!

Zitat:

"Was hat die EU für Europa getan? Nichts! Eine Gruppe ehrgeiziger, machtversessener Irrer will die Demokratie zerstören. Sie hält Europa als Geisel. Ich habe nie über
die EU abgestimmt, die Deutschen nicht, die Franzosen nicht. Hat irgendjemand je darüber befunden, dass wir unsere Nationalstaaten und die Identität aufgeben? Nein."

- Nigel Farage -

Rechts Links Oben Unten

Haha, die Mainstreammedien können es nicht leiden, also ist es "rechts". Was an der UKIP und Farage ist rechts? Er ist wohl besser gesagt sachlich korrekter und politisch inkorrekter, als die EU. 57 Prozent der Umfrageteilnehmer sind schon aufgewacht und die Medien fürchten sich, dass es noch mehr werden könnten.

@ 19:06 von einnachdenklich...

ich sehe es so ähnlich. ich bin auch für europa, aber eher so, wie es de gaulle verstanden hat: ein europa der vaterländer.
demokratie funktioniert nur in kleinen übersichtlichen einheiten. staaten sind da eigentlich auch schon zu groß. sie sollten kleinere, autonome einheiten zuammenhalten, zwischen ihnen vermitteln und sie schützen.
so was hatten wir schon mal: den deutschen bund bzw. das deutsche reich.
gegen einrichtungen, die zwischen den ländern vermitteln, hat bestimmt keiner was. aber ein parlament, noch dazu eines, daß bei wichtigen themen, wie dem freihandelsabkommen, nichts zu sagen hat -- was soll das?
europa ist über jahrhunderte gewachsen. und jetzt soll innerhalb von ein paar jahrzehnten von oben herab alles in einen topf geworfen werden, umrühren und fertig ist das eu-volk? das wird nicht gut gehen. die boomende wirtschaftliche entwicklung in teilen der eu in der anfangszeit kann nicht über spannungen im eu-gebilde und demokratiefeindlichkeit hinwegtäuschen.

Darstellung: