Kommentare

Wer die Musik bestellt ...

... muß sie auch bezahlen.

Und DIESE Musik hat die Industrie nicht bestellt.

Die Entscheidung, die Industrie zu 'schonen' ist nicht 'gut', sondern vernünftig. Eine gegenteilige Entscheidung hätte viele Arbeitsplätze vernichtet.

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

Warum soll die Industrie

Warum soll die Industrie geschont werden? Eine "Besteuerung von Energie" ist ein REGELWERKZEUG, welches DEN MARKT REGELT. Durch "Schonung" (=Subvention) wird dies ausgehebelt ... was gegen jede Form des Kapitalismus ist.

"Soziale" Marktwirtschaft heisst NICHT dass die Wirtschaft FÜR DIE WIRTSCHAFT SOZIAL gestaltet wird ... sondern dass die Wirtschaft für die Bevölkerung sozial gelenkt wird.

SPD gegen die Verbraucher?

Donnerwetter, jetzt agiert die SPD mal wieder für die Industrie und gegen die Verbraucher?
Seit Herr Gabriel Wirtschaftsminister ist zeigt die SPD immer häufiger dass sie noch weniger Verbraucherorientiert ist als die Unionsparteien.
Mehr Kohle statt regenerativer Energie?
Mehr Entlastung der Industrie bei der EEG auf Kosten der Verbraucher?
Das alles erinnert mich doch etwas an die Zeiten der Schröder-Regierung!

Wahlen in Deutschland

Stets wird man belogen und betrogen. Wann merkt es endlich auch der Letzte? Hauptsächlich die eigenen Taschen sind schön voll. Diäten: Ruckzuck abgehakt!

Arm durch EEG, vielen Dank auch, SPD

Das EEG offenbart sich zunehmend als irrsinniges Regelwerk. Von notorisch naiven Weltverbessern erdacht, sind alle zu erwartenden negativen Folgen dieses Milliardenspiels um Subventionen eingetreten.
Das hindert unsere politische Kaste aber keineswegs daran einfach weiter zu machen, als ob nichts gewesen sei. Die einen wollen Gras darüber wachsen lassen, die anderen verkaufen diesen Schwachsinn auch noch weiterhin als Erfolg.
Dass eine von der Regierung eingesetzte Expertenkommission zum fordert, das ganze EEG schlichtweg abzuschaffen, spielt natürlich auch keine Rolle.

Steuern, Gebühren, Abgaben...

...wo man hinschaut.

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Da macht man Strom selbst - vermutlich umweltschonend noch dazu - und muss für den selbst verbrauchten Strom noch EEG-Umlage bezahlen?

Ich warte noch auf den Tag, wann denen da oben noch einfällt, dass man noch die fiktive MwSt. auf im Garten selbst gezogenes und verspeistes Gemüse und Obst vergessen hat. In jeder Kleingartenanlage wird dann ein Steuerbeamter stationiert und: Bitte nicht heimlich naschen!

Das verstehe ich nicht ganz

Wenn ein Unternehmen Strom erzeugt und selbst verbraucht, inwiefern belastet das irgendjemand anderen als den bisherigen Stromproduzenten und das Finanzamt.

Sollte es so sein, dass die besagten Anlagen den Strom erstmal über die EEX verkaufen, die Umlage abgreifen und dann billigen Industriestrom zurückkaufen ist das natürlich was anderes, dann sollte man überlegen wie man diese Unternehmen aus der EEG-Förderung ausnimmt, statt sie mit Umlage zu belasten.

Dann muss sich jedes Unternehmen überlegen ob es sinnvoll ist, Strom beim Versorger zu kaufen oder ob es billiger ist ihn selbst herzustellen. Bei den momentanen Preisen u.a. durch Steuern, Abgaben usw. kann ich mir vorstellen das es sich für einen Supermarkt lohnt eine Solaranlage zu installieren, besonders da Handelsketten solche Investitionen nicht nur ohne große Kredite stemmen könnten, sondern auch als Investitionen Steuermindernd angeben können. Ist doch gut wenn die Dächer und Parkflächen noch für PV genutzt werden.

Wettbewerb?

"So soll sichergestellt werden, dass die Unternehmen im Zuge der Energiewende keine Nachteile im internationalen Wettbewerb erleiden."

Tja, was soll ich sagen. Dann haben sie halt - marktwirtschaftlich - Pech gehabt. Entweder zahlen alle oder gar keiner.

Letztendlich wird damit nur die Spirale - billiger, immer billiger - fortgesetzt.

Mich fragt schließlich auch keiner, woher ich das Geld für Stromrechnung nehme.

Wirtschaftsminister Gabriel macht Rückzieher!

Wenn die deutsche Politik so wie bisher weiter macht, dann wird nicht nur die Energiewende scheitern, sondern unsere gesamte Gesellschaftsform. Die jetzige Politik ist ein einziger Schlingerkurs, der sich immer nach den gerade aktuellen Lobby Interessen richtet. Löst bitte die GroKo auf und richtet Neuwahlen aus, damit die Menschen wieder das Gefühl bekommen, dass zum Wohle des deutschen Volkes gehandelt wird und nicht zum Wohl der deutschen Wirtschaft.

Abgabe auf Fahrraddynamos...

...und Lichtmaschinen fehlt noch. Ist doch auch Strom für den Eigenbedarf.

Eine Spitzenleistung der Christlichsozialdemokratischenunionsparteideutschlands.

Schämt euch!!!

Es waren die Bürger, die sich von

den Versprechungen der Anti-AKW-Beführworter verführen ließen. Damals hat man bei Hamburg die Abbruchpartie des Kraftwerkes gefeiert. Und die Presse hat diese fröhliche Stimmung unkritisch weiterverbreitet. Dabei sollte doch seit 68 alles kritisch hinterfragt werden. Strompressteigerungen wurden von Trittin mit einem Bällchen Eis verglichen.
.
Jetzt sollen die Bürger für ihre Wünsche auch zahlen! Sie waren es, die die Musik bestellt haben.
Die Industrie hat von Anbeginn an gegen diese Vorstellungen geworben. Warum soll man sie jetzt zur Kasse bitten?

Demnächst Abgaben an den Discounter

"Um den Selbstversorger-Trend zu stoppen, sollen neue Anlagen demnach für den Eigenverbrauch sogar 90 Prozent [...] zahlen,..."
Muss man demnächst auch Abgaben an den Discounter abführen, wenn man seine Radieschen auf der Fensterbank züchtet?
Anstatt dankbar dafür zu sein, dass Privatleute mittels privatem Geld die Netze entlasten. Diese Forderung ist einfach nur unverschämt.

Ein Bubenstück der Politik...

„Insgesamt könnte durch die Rücknahme der Umlagen für Eigenstrom ein wichtiger Teil der geplanten Strompreis-Entlastung für andere Verbraucher entfallen.“

Hinzu kommt, dass die Industrie/Supermärkte sich mehr und mehr autonom mit Energie versorgen, was wiederum bedeutet, dass die Privathaushalte im Prinzip und in der Realität die Energiewende allein stemmen dürfen- ein Bubenstück der Politik, die den gesellschaftlichen Konsens zum Atomausstieg und Ausrichtung auf die Erneuerbaren Energien allein beim (privaten) Verbraucher einpreist, der sich von allen am wenigsten wehren kann.

Bei dieser Politik bleibt einem schlicht die Spucke weg- Otto Normalverbraucher und Lieschen Müller wissen nicht mehr wie sie die galoppierenden Strompreise bezahlen sollen, während die Wirtschaft sich von der Gemeinschaft aushalten lässt, nicht das die Gewinne geschmälert werden, die unter der Rubrik „Konkurrenzfähigkeit/Arbeitsplatzsicherheit“ verwaltet werden- wir Bürger sind mal wieder die Dummen....!

Es gelten halt noch die alten Regeln:

1. Solange es noch fossile Rohstoffe gibt, werden diese verbraucht. Auch wenn deren Abbau und Förderung massive Umweltschäden verursachen (Fracking und Tiefseeförderung von Erdöl,....).

2. Wer hat, bekommt noch mehr. Sonst könnte die Industrie ihren Chefs und Managern keine vielstelligen Millionenbeträge mehr gönnen.

Hat jemand eine Ahnung, wen man wählen könnte um an dieser Entwicklung etwas zu ändern? Wir haben zumindest mal auf die Stromrebellen in Schonau "umgeschaltet".

Grüße
JohnBowie

Na ,da freuen sich doch die Normalverdiener, Rentner

Harzler,das die Strompreise mal wieder erhöht werden.
Danke, liebe Grünen das ihr es geschafft hat mit eurem EEG,die Umverteilung unten /oben
noch einen draufgesetzt habt.
Wer da in der sozialistischen Hängematte des ÖD seine Brötchen verdient,kann das locker verkraften.

Die Frechheiten nehmen kein Ende

nicht nur das nur die Normalverbraucher zur Kasse gebeten werden und die Grossverbraucher sich ins Fäustchen lachen...sondern schlimmer noch:

Die regenerativen/alternativen Energielieferanten werden für den Eigenverbrauch auch noch belangt

Eine Biogasanlage zb kostet in der Erbauung und der Wartung mindestens einen 7stellig EUR Betrag was eh schon extrem schwer zu finanzieren ist....

eine (private) Solaranlage ist auch ein Kostenfaktor für den Erbauer

beide Modell bringen, wenn überhaupt erst nach ca 20 Jahren einen "Gewinn" wenn es so bleibt wie bisher.

Atomkraft, Braunkohle, werden hingegen weiter mit riesigen Subventionen (unseren Steuergeldern) weiter gesponsert.

Hier wird nur eines gemacht:
Denjenigen Stromerzeugern massiv Steine in den Weg gelegt, die den großen EVUs ein Dorn im Auge sind.
Vielen Dank Herr Gabriel sie sind einer der perfekte Lobbyisten, leider vom Volk gewählt.......

Ich finde, wer so handelt sollte per Volksabstimmung sofort abgewählt werden......

Wie immer: SPD-Genosse der Bosse

Da zeigt sich die Schröder-Truppe wieder, wie man sie kennt:

Pfeiff auf die eigentliche Wähler-Klientel (die wählen sowieso schon immer aus Reflex die SPD, egal wie sehr sie auf ihre eigenen Wähler eindrischt)

Hauptsache die Industrie und Finanzlobby lächelt.

die SPD von heute ist die F.D.P. - nur rot angepinselt ;)

Lichtmaschine

Die EEG für Eigenstrom zu zahlen wäre auch mehr als Absurd.
3 Kleine Beispiele:
Die Windkraftanlagen müssten dann für den Strom sie brauchen um das Windrad in und aus dem Wind zu drehen eine Ökostromumlage bezahlen.
Oder: Eine Erdölraffinerie müsste für den Teil der Energie Ökostromumlage zahlen, der bei der Verarbeitung automatisch anfällt. Konsequenter Weise müsste man sogar für den Strom den Hybrid Autos (Aber auch die normale Autobatterie) mit der EEG-Belasten.
Das wäre Irrsinn.

Bastelstunde

Da basteln wohl schon einige an der Karriere nach der nächsten Bundestagswahl.
Mal sehen, wer dann in welchen Vorständen auftaucht . . .

Klientel d. Herrschenden PolitKaste !

Das Gesamte EEG
ist TOTALER Schwachsinn v. d. Polit-kaste !

Die Einfachste u. Effektivste Bealstung
wäre, die Gsamten Kosten d. Wende
d.d. St.-Zahler aufbringen zu lassen .

Vorteil: Einfacher geht nicht !

Das Prekariat , ca. 24,8 mio, blieben Außen vor .
Der Rest kann locker d. Wende-Kosten
übernehmen, denn f.d. sind d.tatsächlich Peanuts .
Und dann d. Liste d. Fa. "überarbeiten" , Prämisse : Nur
200 dürfen überbleiben !

Fertig ist das ganze Paket ,
passt auch a.1 DINA4 Seite ...
(o.Ausnahmen) ....
wo ist das Problem ?

ach ja, die Klientel d. Herrschenden
Polit-Kaste ...................."

"Industrie soll geschont

"Industrie soll geschont werden

Die Produktion in der deutschen Industrie.."
..
Die Pflege und Erziehung von Kindern ist auch ein energieintensives Unterfangen. Besonders Großfamilien sind von den steigenden Stromkosten stark betroffen. Wir möchten daher auch von der Ökostrom-Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) weitgehend befreit werden ! So kann sichergestellt werden, dass die Familen im Zuge der Energiewende keine Nachteile im nachbarschaftlichen Wettbewerb erleiden. Also, wo bleibt unsere Entlastung ?!

Herr Gabriel ich hätte ihre worte gehört, wenn Sie in..

der Opposition gewesen wären,was wäre das geschrei groß gewesen.
Können sich Familien mit mehreren Kindern auch befreien lassen sind auch Kostenintensive Kleinunternehmen.

Hier wird die deutsche Wirtschaft wettbewerbswidrig subventioniert und hatt gegen andere Unternehmen in der EU einen Vorteil.

Die Wirtschaft wird doch schon Subventioniert durch Leiharbeiter,durch H4 Aufstockung der Dumpinglöhne,Deckelung der Rentenversicherungsbeiträge usw.
Wer hat den Gewinn aus diesen ganzen Aktionen? Die Unternehmen.

Wer trägt die Kosten wenn die Wirtschaft in den anderen EU staaten abnimmt und diese Bürgschaften bekommen ?
Richtig wir Bürgen dann mit esm usw.

Gewinne werden privatisiert Kosten solidarisiert.
Die Politik die hier von mittlerweile 4 Parteien gemacht wird ist eine GmbH oder AG Politik und alles wird untergeordnet.
Man lässt Aufstocken ohne not statt durch Aufstockverbot gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Arbeitgeber zu schaffen.

Wer die Musik bestellt...

Die Industrie oder allgemein die Wirtschaft hat in der Mehrheit die Wende so nicht gewollt und davor gewarnt. Das ist richtig. Dennoch müssen Gesetze, die in einer Demokratie die Mehrheit der Wähler gewünscht haben, von allen mitgetragen werden. Die Ausnahmen sollten deshalb sehr restriktiv verteilt werden. Die Konsequenzen sind ähnlich, alles wird teurer. Das war der Fehler der (sehr unbedarften) Politiker, dass sie nicht reinen Wein eingeschenkt haben. Eigentlich hat jeder gewusst, dass die Energiewende sehr, sehr teuer werden wird, ohne dass das Gelingen garantiert ist.
Es ist betriebs- und volkswirtschaftlich teuer, funktionierende Kraftwerke abzuschalten, auf sehr teure noch nicht ausgereifte Technik zu setzen, etc. Die Russen haben ein schönes Sprichwort: 1000 Mäuse ersetzen keinen Elefanten.

@ 18:18 von Don.Corleone - genau so geht's

Nun wäre es aber dann auch wieder so, dass die oberen 5% der Reichsten und Milliardäre ihre Steuerschlupflöcher ausnutzen würden.

Aber immer noch besser, als so wie es jetzt ist.

@ fprinz - falsch.

"Die Industrie" hat auch nicht Feuerwehren und Polizei, Schulen, Krankenhäuser und Infrastruktur bestellt, und trotzdem zahlt sie das gefälligst mit. Sie lebt nämlich IN Deutschland und VON Deutschlands Rescourcen.

Sollte der Preis für eine Aluminumhütte zu hoch sein: so what? Bei Kohle und anderen sind wir doch auch überein gekommen: wenn sich die Produktion in Deutschland nicht lohnt, dann können wir als Gesellschaft nicht ein auf dem Weltmarkt chancenloses Unternehmen subventionieren!? Und am Rande: Aluminum ist nun wirklich kein zwingendes Muß für Deutschland, es hier zu produzieren. Der Weltmarkt ist groß.

Gabriel kann`s nicht

Gabriel war schon als Umweltminister eine Fehlbesetzung und bringt auch jetzt wieder nichts zu stande. Die vielen Ausnahme von den EEG-Zahlungen in der Industrie müssen wieder weg, sonst zahlen wir Verbraucher das mit. Eigenstromerzeugung in der Industrie ist gut, vermindert die Netzbelastungen, aber soweit der Strom konventionell, insbesondere auch ohne Kraftwärmekopplung, erzeugt wird, sollte die EEG-Umlage erhoben werden.

Und so was nennt sich Sozial??

Man dachte immer die FDP macht ausschließlich Klienten-Politik aber scheinbar ist die SPD die neue FDP. Ladet doch gleich alles ab beim Verbraucher - vielleicht noch einen "Notgroschen für die Industrie" noch einführen? So daß, das arme Großkapital noch etwas Wasser unterm Kiel bekommt?
Im Mai ist Europawahl hoffentlich kommt da die Rechnung für all diese Liebesbeweise an die Bürger.

Die Energiewende gibt es doch

Die Energiewende gibt es doch in der Realität garnicht.
Erstens ist der Strom nur ein Teil der Energie, die wir verbrauchen. Heizen, Menschen und Gegenstände transportieren sowie die vielen Produkte, die wir kaufen sind da schon nicht mit drin.
Zweitens verbrauchen die neuen Anlagen für die Produktion der sogenannten erneuerbaren Energie erstmal eine ganze Menge konventioneller Energie. Sie treiben also die Produktion von Energie mit konventionellen Mitteln nach oben.
Drittens werden doch konventionelle Kraftwerkskapazitäten nicht genauso viel abgeschaltet wie erneuerbare dazukommen.

Umfrage

Ich hab mich schon des Öfteren gefragt. Damals als das Atomunglück in Japan geschah, gab es eine Umfrage: wollen Sie den Ausstieg aus der Atomenergie. Die überwältigende Mehrheit sagte ja.

Ich frag mich, ob das Ergebnis auch so ausgefallen wäre, wenn man gesagt hätte: wollen sie den Ausstieg aus der Atomenergie, auch wenn Sie das im Jahr Hunderte Euro mehr kostet.

Der Atomausstieg ist das dümmste Stück Arbeit, das ich je gesehen hab. In anderen Teilen Europas werden gerade neue AKW gebaut.

Was nutzt es, wenn Deutschland keine mehr hat, aber die um uns rum mehr werden? Glaubt jemand die atomare Wolke stoppt an der Grenze?

Immer mehr Menschen brauchen mehr Energie. Und die muss auch bezahlbar sein. Das braucht langfristige Konzepte.

Und sicher nicht diesen blindwütigen Aktionismus, den die CDU produzierte um nach dem GAU in Japan, bei der Landtagswahl in BaWü zu punkten.

ich kann es nicht mehr hören...

.. die Rettung unserer Umwelt (FALLS überhaupt noch möglich) wird zu teuer, lasst uns doch die Firmen davon ausschließen, die den meisten Strom verprassen.

Und ich hab auch keine Lust mehr, mich immer auf die selben Arbeitsplätze- und Wirtschaftsstandorttotschlagargumente einzulassen.

Begreift es doch endlich: KEIN BEWOHNBARER PLANET MEHR.. Rest völlig egal!

Wer genug hat kauft sich raus ?

Wie schon bei der Krankenversicherung und Renten nun auch bei der Energie?
Wer genug hat kauft sich einfach raus.Da baut man als Industrieriese sein womöglich noch staatlich subventioniertes Kraftwerk und umgeht so mögliche EEG Abgaben.
Solidar bedeutet bei der jetzigen Regierung offensichtlich solidar aber nur im kleinen...

Wenn es nicht so dermaßen zum Ko.... wäre...
Aber was oder wen soll man denn noch wählen oder fühlt sich hier derzeit jemand in Punkto Energiepolitik noch von unserer Politik vertreten? Ich jedenfalls nicht...ich spare Strom wo es nur geht und zahle jedes Jahr mehr...das motiviert.

Die SPD ist genauso überflüssig wie die FDP;hoffentlich

merken das jetzt viele.

Falsche Lösung

Es stimmt schon: Je mehr Leute sich autark machen, um so mehr leiden die letzten Deppen darunter, noch von herkömmlichen Netz mit 8% Verlust selbst im Hochspannungsbereich abhängig zu sein. Aber es gibt keinen Bestandsschutz für Museumstechnologie. Weder für den Ochsenpeitschenberuf noch für unwirtschaftliche Energiekonzepte. Am Ende kann die Lösung nur sein, den Rest der Leute auch noch autark zu machen. Wer da etwas dagegen hat, das ahnen wir sicher. Aber auch damals haben die Ochsenkarren-Hersteller, die Peitschenfabrikanten und die Zugtierzüchter gezetert und gewettert. Das Rad der Geschichte rollt trotzdem weiter. Zukunft sind 90% selbst erzeugter Strom mit eigener Wärme (BHKW, Biomasse, Wind, Wärmepumpe) und im Sommer zusätzlich Solarstrom. Ein kleines Netz wird als Sicherheit noch eine Weile bestehen. Und regionaler werden. Bis auch das vorbei ist. Autarkie wird immer billiger. Bald kann sich das jeder leisten. Und genau das sollte die Umlage auf Eigenstrom verhindern.

@Bürgerfreiheit

"Sollte der Preis für eine Aluminumhütte zu hoch sein: so what? Bei Kohle und anderen sind wir doch auch überein gekommen: wenn sich die Produktion in Deutschland nicht lohnt,"

Das Argument zieht hier nicht recht. Das zöge, wenn sie fordern würden, die EE-Fördeung abzuschaffen, weil Sonne/Wind in D -teurer und unzuverlässiger als Braunkohlestrom ist und sich nicht rentiert.

Der einzige Grund, warum D teure und unzuverlässige EE fördert, ist der Klimaschutz (nicht, dasss es dafür bisher viel gebracht hätte). Ohne die Notwendigkeit zum Klimaschutz könnten wir auf EE (außer, wo es sich rentiert) gut verzichten Alle anderen Argumente sind vorgeschoben, da wir noch für lange billige Kohle (braun und Import) hätten und so schlimme Luftverschmutzer wie früher sind dank Filter die Kohlekraftwerke heutzutage nicht.
Dem Klimaschutz und dem Umweltschutz ist aber gerade nicht gedient, wenn die Stahlhütte nach China geht, wo die Energietechnik (noch) ineffizienter und dreckiger ist.

Industrie soll geschont werden

wieviel industrie ?nur ein kleiner teil! der große rest der industrie muß im verbund m. d. bürger alle last tragen . sehr sozial herr gabriel.

@Bürgerfreiheit

1. Ist mir neu, dass eine Industrie "leben" kann. Allerhöchstens kann der Industriestandort Deutschland sein.
2. Die Industrieunternehmen zahlen natürlich Steuern und tragen damit zum Allgemeinwohl bei.
3. Auch stromintensive Unternehmen zahlen die EEG-Umlage, lediglich zu einem anderen Satz.
4. Aluminium in Deutschland zu produzieren ist ein zwingendes Muss, da
a) Qualität der Aluminiumlegierungen sichergestellt werden muss
b) Unabhängigkeit vom Weltmarkt unabdingbar ist
c) Kurze Wege zwischen Aluminiumhütte und der weiteren Wertschöpfungskette sichergestellt werden müssen
5. Eine Schließung der Aluminiumhütten und anderer energieintensiver Unternehmen würde dazu führen, dass die EEG-Umlage/Stromkunde steigt..

Falsche Aussage im 2. Satz des Artikels

"Besonders Großverbraucher sind von den steigenden Stromkosten stark betroffen" - dieser Satz ist, so wie er formuliert ist, Blödsinn. Denn gerade Großverbraucher sind - auch ohne Eigenerzeugung - von der EEG-Umlage befreit. Je größer der Verbrauch, desto weniger zahlen sie, bei vollständiger Befreiung unter 10 Ct je kWh. Dieser Preis ist in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken (aufgrund der sinkenden Großhandelspreise für Strom, v.a. aufgrund steigender Ökostrom-Einspeisung), er liegt minimal (ca. 10 %) über dem EU-Durchschnitt, und unter dem Preis für vergleichbare Firmen in Großbritanien, Tschechien und Italien. Eine gute Übersicht zum Thema bietet das DUH-Hintergrundpapier "Die Energiewende und die Strompreise in Deutschland - Dichtung und Wahrheit" vom August 2013.

Es geht hier nicht um den Kampf des Kapitals ...

... gegen die Arbeitnehmer dieses Landes, wie 'CE' uns das 'erklären' will: "Eine "Besteuerung von Energie" ist ein REGELWERKZEUG, welches DEN MARKT REGELT. Durch "Schonung" (=Subvention) wird dies ausgehebelt ... was gegen jede Form des Kapitalismus ist."

Sie hätten (ein wenig) Recht, wenn es hier um eine Besteuerung zur Reglung eines Marktes ginge. Das tut es aber nicht. Es geht um die Befreiung von einer ohnehin technisch und wirtschaftlich völlig unsinnigen Zwangsabgabe. Ohne diese Befreieung würden wir in der BRD 100.000ende Arbeitsplätze verlieren und einige Schlüsselindistrien dazu!

Es wird ohnehin Zeit, daß wir mit dem EEG Unfug ganz aufhören!

Grüß Gott
und Glückauf
Friederich Prinz

"Ich hab mich schon des

"Ich hab mich schon des Öfteren gefragt. Damals als das Atomunglück in Japan geschah, gab es eine Umfrage: wollen Sie den Ausstieg aus der Atomenergie. Die überwältigende Mehrheit sagte ja. Ich frag mich, ob das Ergebnis auch so ausgefallen wäre, wenn man gesagt hätte: wollen sie den Ausstieg aus der Atomenergie, auch wenn Sie das im Jahr Hunderte Euro mehr kostet. "
..
Es ist absehbar daß uns Verbraucher die Atomkraft - weil die Betreiber es nicht bezahlen werden - noch eine Menge Geld kosten wird. Die Entsorgung wird nach Stilllegung der Meiler - egal ob jetzt oder in ein paar Jahrzehnten - auf den Strompreis umgelegt und es wird uns in Zukunft "im Jahr Hunderte Euro kosten".
Also wie man's dreht und wendet, am Ende zahlt der Verbraucher sowieso. Dann lieber Energiewende !

@CE

"Warum soll die Industrie geschont werden? Eine "Besteuerung von Energie" ist ein REGELWERKZEUG, welches DEN MARKT REGELT"

Sozial ist, was KEINE Arbeitsplätze vernichtet. Der Markt wird mit einer solchen Abgabe nur dahingehend "geregelt", dass sich in Deutschland keine energieintensive Industrie mehr ansiedelt, die nach Frankreich oder Polen geht oder gleich ganz Pleite geht. Eine solcheAbgabe gibt es nämlich sonst nirgens auf der Welt. Diese Abgabe ist eine Marktverzerrung und grobe Benachteiligung der heimischen Wirtschaft im Gegensatz zur ausländischen Konkurrenz..

@Bernd1

"Donnerwetter, jetzt agiert die SPD mal wieder für die Industrie und gegen die Verbraucher?"

Was nützt es dem Verbraucher, wenn sein Arbeitsplatz weg ist?

@draine

"Tja, was soll ich sagen. Dann haben sie halt - marktwirtschaftlich - Pech gehabt. Entweder zahlen alle oder gar keiner."

genau! Entweder alle oder gar keiner! Das wäre gerecht. Aber warum sollen dann nur deutsche Firmen die Abgabe zahlen? Die gibt es sonst ja nirgens auf der Welt. Das ist dann wieder ungerecht, gelle ;-)

@Weiterdenken

Sie sollten sich mal mit den tatsächlichen Möglichkeiten der regenevativen Energie auseinandersetzen: Heute decken wir erst ca. 4,5% unseres Primärenergiebedarfs mit diesen Energien. Es ist schlicht nicht möglich, alles mit diesen Technologien zu machen. Wahrscheinlich können wir bei 10 oder 15, vielleicht sogar bei 20% landen, in 30 oder 40 Jahren. Das reicht aber immer noch bei weitem nicht.

Der Primärenergiebedarf besteht nur zu 20% aus Strom. Mit dem Rest müssen wir heizen, Stahl kochen, Steine gießen, Glas herstellen, Auto fahren, Schiffe bewegen u.s.f.

Eben: Weiterdenken ;-)

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