Kommentare - Exportüberschuss: EU-Schelte für Deutschland?

05. März 2014 - 11:24 Uhr

Schadet das deutsche Plus im Export der Eurozone? Diese Frage beschäftigte die EU monatelang. Es gilt als wahrscheinlich, dass Währungskommissar Rehn Berlin nun empfehlen wird, die Binnennachfrage stärker anzukurbeln.

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Kommentare

Binnenmarkt staatlich ankurbeln?

Zitat aus dem Artikel:
"Nämlich die Binnennachfrage zum Beispiel durch die Senkung der Abgaben für Geringverdiener zu stärken. Oder durch mehr in die Infrastruktur zu investieren."
*
Scheinbar hat der Herr Rehn wenig Ahnung von den Verhältnissen in Deutschland und von Wirtschaftspolitik!
Die Forderung nach "Senkung der Abgaben für Geringverdiener" ist unsinnig denn Geringverdiener haben schon weniger Abgaben z.B. durch hohe Steuerfreibeträge:
Und die Forderung "mehr in die Infrastruktur zu investieren" würde bedeuten dass Deutschland wieder mehr Schulden machen müsste denn das Geld dafür muss ja irgendwo her kommen!
Natürlich besteht Bedarf für solche Investitionen z.B. in das Straßen- und Bahnnetz, aber dafür braucht man Geld. Man kann nicht gleichzeitig mehr Geld für Infrastruktur und noch weniger Abgaben für Geringverdiener ausgeben und gleichzeitig ohne Neuverschuldung auskommen.
Denn auch das ist eine Forderung der EU!
Herr Rehn:
Noch mal nachdenken und lernen!

Auf deutsch: Alles bleibt beim Alten

Lasst uns also weiter unsere Nachbarn mit Billigprodukten und Niedriglöhnen kaputtkonkurrieren und ihnen dann obendrein noch vorwerfen, noch nicht genau solche Hungerlöhne wie bei uns durchgesetzt zu haben.
Lasst uns trotz einer Umverteilung von 2 Billionen Euro von unten nach oben in den letzten 20 Jahren weiter von der Notwendigkeit noch niedrigerer Steuern für Unternehmen fabulieren. Merkels marktkonforme Fassadendemokratie verlangt es!

Überschuss

gilt für alle gleich! ... bloß ... wer importiert dann all unseren Kram?

Die EU ist nicht mehr ganz bei Trost

Dem "Musterschüler" vorzuwerfen er wäre zu gut ist wie der Werksstudent in den Semesterferien, dem man sagt "schaff nicht so schnell, du machst uns den Akkord kaputt".

Die EU ist keine Fabrik mit unglernten Arbeitern. Die EU hat für sich den Anspruch an der Spitze der Weltwirtschaft mitzukonkurrieren. Die EU-Länder müssen sich verhalten wie innovative Unternehmen, nicht wie Feierabend-Herbeisehner.

Es zählt nicht das was man in seiner Freizeit verkonsumiert, sondern das was man in seiner Arbeitszeit erwirtschaftet.
So funktioniert eine zukunftsfähige Ökonomie.

@ 11:43 von dito

Sie schreiben:
"Lasst uns also weiter unsere Nachbarn mit Billigprodukten und Niedriglöhnen kaputtkonkurrieren und ihnen dann obendrein noch vorwerfen, noch nicht genau solche Hungerlöhne wie bei uns durchgesetzt zu haben."
*
Wissen Sie eigentlich welche Produkte aus Deutschland exportiert werden?
Das sind hochwertige Maschinen und Anlagen die alles andere als billig sind.
Und noch sind die Löhne in Deutschland deutlich höher als in den Krisenländern der EU.
Nur weil es in einigen Branchen die mit dem Export gar nichts zu tun haben (Friseure, Einzelhandel, Putz- und Wachdienste etc.) auch Niedriglöhne gibt ändert das nichts daran dass in der exportierenden Industrie Spitzenlöhne gezahlt werden!
*
Laut Eurostat liegen die Durchschnittslöhne in der Industrie und Dienstleistung bei über 43.000 Euro im Jahr während sie in anderen Ländern wie Spanien, Portugal, Griechenland etc. zwischen 17.000 und 30.000 Euro liegen!
Quelle: http://url9.de/MNV
Kaputtkonkurieren???

Es heisst Wettbewerb

auch in der Wirtschaft. Übertragen auf den Sport würde das bedeuten, dass der FC Bayern in Zukunft mit 10 Spielern auf das Feld muss oder dass ein gewisser Bolt beim Laufen etwas Blei in die Sohlen bekommt.

Leider sind wir nicht so weit wie in Star-Trek, dass Geld abgeschafft wird und jeder sich selbst verwirklicht und dabei noch im Luxus leben kann...

@dito

Sehr schön zusammengefasst.

Vom ehemaligen Hochlohnland bis in die 80er ist Deutschland von verschiedenene Regierungen (Kohl, Schröder, Merkel) zum Dumpingland geworden.
Toll für die Wirtschaft, schlecht für die Menschen.

Unsere Urlaubsausgaben im Ausland gegenrechnen.

Insgesamt wurden 2012 von den Deutschen rund 56 Milliarden Euro für private Urlaubsreisen ins Ausland ausgegeben. Tendenz 2013 und 2014 - steigend! Würden wir das Geld auf den Binnenkonsum umleiten, wäre das Problem wohl gelöst. So aber geben wir es bei den Griechen, den Spaniern, den Italienern, den Portugiesen und vielen anderen notleidenden südländischen Mitgliedstaaten aus. Warum wird das denn nicht abgerechnet vom Exportüberschuss? Dieser Erfolg ist mit hin ein Grund, warum wir den Titel Reiseweltmeister über viele Jahre hinweg realisieren konnten.

Binnennachfrage ankurbeln

Komisch, dabei hat doch der deutsche Staat schon fast alles getan um die Binnennachfrage anzukurbeln, man hat den Bildungsauftrag des Privatfernsehens abgeschafft und dafür ein regelrechtes Umerziehungs-Gehirnwäscheprogramm zum idealen Konsumenten eingeführt. Das Problem ist nämlich: dumme Produkte (Aspartam, Zusatzstoffe, gespritztes Gemüse, billige Elektrotechnik, etc.) erfordern dumme Konsumenten.

genau, wann wird endlich klar

genau, wann wird endlich klar geregelt, das bei Wettrennen der schnellste gefälligst langsamer zu laufen hat?

Ansonsten ist es ja unfair, nur weil einer besser trainiert ist, das der auch Gewinnt. Schließlich hat der ja einen Vorteil!

Das ist das logische Gemotze des Kollektivs gegen den Klassenprimus. Einfach ignorieren!

Die EU hat meines Erachtens wichtigeres zu regulieren, als das stärkste Glied in einer Kette zu schwächen.

Lösung: FIAT statt Benz für die EU-Genies

Irgendwo wird die Nachfrage ja wohl herkommen. Wenn FIAT aber nun mal keine international gefragten Nobelkarossen zu bieten hat könnte das Gründe haben, für die D wenig kann.

Mein Tipp: erstmal die Steueroasen in der EU beseitigen, denn die schaden wirklich allen anderen! Sie sind ausschließlich dazu da, Gesetze anderer (Mitglieds-) Staaten zu unterlaufen.

@bernd1: geht schon

Geringerverdiener zahlen vielleicht kaum Steuern, aber durchaus auch hohe Abgaben (Krankenversicherung, usw.). Das wird sprachlich oft nicht sauber getrennt.
Es wäre also durchaus möglich z.B. die Beitragsbemessungsgrenzen zu erhöhen - was für höheren Einkommen mehr Abgaben zur Folge hätte - und dafür die Abgaben für Geringverdiener zu senken. Die hätten dann sofort mehr in der Tasche und würden das Geld für Konsum ausgeben. Das Geld würde von der Bevölkerungsgruppe die mehr am Kapitalmarkt anspart zu denen die mehr konsumieren transferiert. Dadurch würde dann insgesamt mehr nach Deutschland importiert und der Exportüberschuss würde sinken. Das ist möglich ohne die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu verschlechtern, weil die Arbeitskosten dabei nicht steigen müssten. Weil Menschen mit höherem Einkommen (dazu gehöre ich auch) natürlich kein Interesse daran haben weniger Geld pro Monat in der Tasche zu haben, wird diese triviale Erkenntnis oft mit diffusen Argumenten angegriffen.

Schelte für den Musterschüler?

Wer das völlig aus den Fugen geratene Außenhandelsgleichgewicht Deutschlands als Maßstab für einen "Musterschüler" bezeichnet, hat irgendwo nicht aufgepasst. Ein Außenhandelsgleichgewicht ist immer Ziel einer jeden seriösen Wirtschaftspolitik. Weil jedes langfristige Ungleichgewicht immer zu Verwerfungen führen wird. Gerade in einem Währungsverbund mit so restriktiven Regelungen wie dem Euro, geht dies nicht.
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Sollte Deutschland es nicht langsam schaffen seine Inflation bzw Lohnentwicklung anzupassen, dann ist vollkommen egal wer hier wo spart: Der Euro wird untergehen. Die sekundäre Frage ist nur wie genau und wann.
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""Um das klarzustellen, wir kritisieren nicht Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit oder seine Erfolge auf dem Weltmarkt", sagte Rehn. Denn genau das wolle man von allen Mitgliedsstaaten sehen."
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Und wer bezahlt mit Schulden diese Luftschlösser? Die USA? Die Chinesen? Das wird es ohnehin nicht geben. Deutschland hat mehr als ein Jahrzehnt Vorsprung bei den Löhnen.

an den Bernd

"Wissen Sie eigentlich"
Ja, weiß ich und es sind ganz gewiss nicht nur Maschinen. Aber das wussten sie natürlich auch ...

"noch sind die Löhne in Deutschland deutlich höher als in den Krisenländern"
Noch. Davon abgesehen ist die absolute Höhe an sich völlig sinnfrei, da es natürlich in Relation zu Lebenshaltungskosten berechnet werden muss. Auch das wissen sie ...

"die mit dem Export gar nichts zu tun haben"
Typisch betriebswirtschaftliche Sichtweise, die keinen Zusammenhang in einer integrierten Volkswirtschaft herstellen kann und will. Aber wenn sie glauben, dass der Preise eines Produktes nur eine innerbetriebliche Frage ist und der Rest keine Rolle spielt, diskutieren sie mit BA-Chef Weise und dem Top-Ökonomen Adam Posen ...
n-tv.de/wirtschaft/US-Oekonom-zerlegt-Deutschland-article10828526.html

"Durchschnittslöhne in der Industrie und Dienstleistung bei über 43.000 Euro"
Stichwort Durchschnitt. Bill Gates und sein Gärtner sind im Durchschnitt Milliardäre. Und?

@ 12:16 von AndreasM

Da solche Abgaben wie Krankenversicherung eine bestimmten Prozentsatz vom EInkommen ausmachen sind diese Abgaben bei Geringverdienern auch jetzt schon gering!
Auch ich wäre für eine Erhöhung der Bemessungsgrenzen bei gleichzeitiger Absenkung des prozentualen Beitagssatzes aber das scheint bei unseren Parteien leider nicht möglich zu sein!
Ob dadurch aber wesentlich mehr importiert würde möchte ich bezweifeln.

11:43 von dito

"...weiter unsere Nachbarn mit Billigprodukten..."

Ähem, welche deutschen Billigprodukte?Es gibt viele Gründe deutsche Waren zu kaufen,aber ganz sicher nicht,weil sie billig sind.Oder werden unsere europäischen Nachbarn mit billigen BMW usw. zugeworfen,obwohl diese eigentlich viel lieber Dacia fahren würden?Das gleiche gilt für Bauknecht, Siemens und Co.Über unser Lohnniveau muss man reden,über das Preisniveau unserer Waren sicherlich nicht,da sollte Ihre Kritik nach China gehen,die absolut alles billigst kopieren.

Zu Kommisar Rehn.Die deutschen kaufen gerne etwas,was lange hält und dann greifen sie so oder so meist auf die eigenen Produkte zurück.Waschmaschinen,Herde,Kühlschränke hielten(weiß nicht wie die Qualität jetzt ist)bei uns gerne 20 Jahre und mehr.Ich dachte unser verhalten hilft auch der Umwelt?Und was sollen wir,in einem solchen Umfang konsumieren, das aus dem EU-Raum kommt?Olivenöl und Fetakäse wollen wir nicht jeden Tag essen,damit die Bilanz für Herrn Rehn stimmt.Sorry

Untaugliche Metapher

Man sollte sich schnell von diesem lobhudlerischen Begriff "Musterschüler" verabschieden.
Für was sollte man einen guten Schüler denn tadeln?
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Entweder eine geschickte Pädagogik bindet den guten Schüler so ein, daß er auch den anderen nützt und dabei selbst nicht zu kurz kommt, oder man nimmt ihn eben von der Schule und bringt ihn dort unter, wo seine Leistungen nicht so ungewöhnlich sind.
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Im Euro heißt das: Deutschland gibt etwas ab von seinen Erlösen aus dem Exportüberschuß, was momentan gemacht wird, oder aber Deutschland muß aus dem Euro austreten.
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Ein guter Schüler kann nicht wegen seiner Intelligenz kritisiert werden.
Deutschland hingegen sehr wohl: wegen eines staatlich subventionierten Niedriglohnsektors, wegen allerlei versteckter Wirtschaftssubventionen (EEG, Dienstwagen, Abwrackprämie, Kurzarbeitergeld, Steuerpolitik, etc)
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Das Bild passt einfach nicht, inziwschen dient es vor allem dazu, kritikwürdige politische Entscheidungen als alternativlos schönzureden.

Überfällig

Deutschland könnte sich durchaus mal dieser Kritik aus Brüssel/Straßburg annehmen. Wir müssen versuchen, nicht mehr so exportabhängig zu sein. D.h. auch, dass wir v.a. unsere allzeit hochgelobte Autoindustrie mal ein bisschen herunterschrauben sollten. Wenn wir wirtschaftlich weniger abhängig von anderen Staaten sind, können wir uns auch erlauben, eine differenziertere Meinung zu haben und stärker auf Missstände zu achten (v.a. China, Russland, USA).

@bernd1

"Laut Eurostat liegen die Durchschnittslöhne in der Industrie und Dienstleistung bei über 43.000 Euro im Jahr während sie in anderen Ländern wie Spanien, Portugal, Griechenland etc. zwischen 17.000 und 30.000 Euro liegen!"
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Das müssen Sie aber, wenn Sie vergleichbar Aussagen über Arbeitskosten treffen wollen immer mit der Produktivität und dem Preisniveau (Kaufkraftparitäten) in Bezug setzen sonst sagt es gar nichts aus.
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Anbei eine Studie der - wie Sie sicher wissen, zur Sicherheit sei es erwähnt - gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung.
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http://www.boeckler.de/pdf/p_imk_report_60_2011.pdf

Exportierte Armut

Mit unseren Armutslöhnen ruinieren wir alle Mitbewerber in Europa.

@ Bernd1

"Laut Eurostat liegen die Durchschnittslöhne in der Industrie und Dienstleistung bei über 43.000 Euro im Jahr während sie in anderen Ländern wie Spanien, Portugal, Griechenland etc. zwischen 17.000 und 30.000 Euro liegen!"

Mit dem Kopf im Eisfach und den Füßen im Backofen ist die mittlere Temperatur auch angenehm.

Wieviele Niedriglöhner lässt denn einer, der Millionen im Jahr einsackt, statistisch gut aussehen?

@Am 05. März 2014 um 11:39 von Bernd1

die Forderung nach Investitionen richtet sich nicht direkt an Dt.
Deutschland hat die Aufgabe (nach Rehn) entsprechende Rahmenbedingungen zu schaffen in denen das Investitionsklima sich positiv entwickelt.

und das ist durchaus sinnvoll. Geld arbeitet nicht. die Zinzen auf Vermögen sind ein Anteil an Profiten aus Investitionen. Das Geld unter dem Kopfkissen nützt langfristig nicht einmal dessen Besitzer...

Deutschland, der "Musterschüler"?

Wir sind die einzigen, die uns als Musterschüler sehen - vielleicht noch die Finanzlobby und die Ratingagenturen.

Aber wie es aussieht, sieht uns die EU und die EU-Staaten überhaupt nicht als Musterschüler! Wenn nur man selbst sich bewundert, nennt man das Eigenlob. Wie realitätsfern das ist, zeigt diese Meldung.

@Am 05. März 2014 um 11:55 von Maria-José Blumen

"Dem "Musterschüler" vorzuwerfen er wäre zu gut ist wie der Werksstudent in den Semesterferien, dem man sagt "schaff nicht so schnell, du machst uns den Akkord kaputt"."

Das macht sie nicht. und nie zuvor bei diesem Thema wurde dies so deutlich von sowohl EU als auch TS herausgearbeitet.
haben sie den Bericht gelesen?
vergleichbar wäre es wohl eher wenn der Werksstudent sein Zeugniss bekommt in dem steht:

Klassenbester!
Konkurrenzfähigkeit: 1
Binnennachfrage: 3

bestanden aber entwicklungsfähig.

@Bernd1

"Die Forderung nach "Senkung der Abgaben für Geringverdiener" ist unsinnig denn Geringverdiener haben schon weniger Abgaben z.B. durch hohe Steuerfreibeträge:"

Abgaben sind keine Steuern. Sie verwechseln das. Man könnte ja z, B. Geringverdiener von der EEG-Umlage befreien, das dann aus Steuermitteln zahlen und Infrastrukturprobleme anpacken und dafür die Einkommenssteuer für ledige ab 100.000 Einkommen um 1% erhöhen.

Also es gäbe da noch mehr Möglichkeiten...

Gegendarstellung

Wer behauptet, es gehe nur gegen den "Klassenprimus", hat nicht verstanden worum es geht und übernimmt zudem nur die Propaganda der deutschen Wirtschaftslobbyisten.

Es geht hier nicht um Strafen für den "Besten", sondern um Lohnerhöhungen für Arbeitnehmer (zu denen ich auch gehöre) in einem Land mit immer mehr Dumping-Löhnen. Dann sinkt vielleicht auch unsere Burnout-Quote wieder. Daß die Diskussion in Deutschland mit dem Begriff "Exportweltmeister" verwoben wird, dürfen wir den Wirtschaftslobbyisten in Berlin danken, die kein Interesse daran haben, diese Diskussion offen und ehrlich zu führen, weil ihr Ausgang sonst offensichtlich wäre.

Wohlstand für alle

Seit Jahren immer wieder dasselbe Lied: Die Binnennachfrage schwächelt. Jetzt meckert sogar die EU.

Aber was wurde dagegen getan? Viel zu wenig nach meinem Dafürhalten. Es reicht eben nicht, Einstiegssteuersätze abzusenken, wenn die Kalte Progression und gedeckelte Spitzensteuersätze die Hauptsteuerlast dann trotzdem bei den niedrigen Einkommen halten.

Die Verlagerung von Arbeitsplätzen in den Niedriglohnsektor sowie der bislang immer noch ungebremste Ausbau der Zeitarbeit haben zusätzlich erheblichen Druck auf die Einkommen ausgeübt.

Mindestlohn frühestens ab 2017? Warum nicht ab dem nächsten 1.1.?

Insofern muss ich einigen Vorpostern zustimmen: Die BRD war mal ein Hochlohnland. Früher hieß es noch "Wohlstand für alle", ab den 1990ern hieß es dann plötzlich "Shareholder-Value". Wer jeweils was gesagt hat, dürfte hinreichend bekannt sein.

Unsere Wettbewerbsfähigkeit ist inzwischen zu einem erheblichen Teil den niedrigen Löhnen geschuldet, sprich der Mehrarbeit der Arbeitnehmer.

@Jadawin1974

"Es heisst Wettbewerb auch in der Wirtschaft. Übertragen auf den Sport würde das bedeuten,..."

Sie können doch nicht sportliche Wettbewerbe mit Makroökonomie vergleichen. Das sind zwei grundverschiedene Dinge: Alles, was wir als Überschuss erwirtschaften sind makroökonomisch die Schulden der Anderen. Das funktioniert wie die kommunizierenden Röhren und bedeutet folgendes:
Wenn das so weitergeht, gehen noch mehr Staaten pleite. Dann ist entweder Essig mit unserem Überschuss, weil die Staaten nicht mehr importieren können, oder wir müssen die Staaten mit Steuergeldern unterstützen. So oder so fällt uns das nunmal früher oder später auf die Füsse.

Also: Geringverdiener mehr entlasten, in Infrastruktur investieren und dafür für Großverdiener 1% mehr Steuer. Das wäre schon eine vernünftige Sache.

Re: Unsere Urlaubsausgaben im Ausland gegenrechnen.

nokaempf berichtet über die hohen Ausgaben für Urlaubsreisen im Ausland und fordert eine Gegenrechnung mit dem Exportüberschuss. Nur zur Info: Wenn Inländer im Ausland Geld ausgeben - bspw. im Tourismus-Sektor - wird das als Import gerechnet und verringert somit tatsächlich den Exportüberschuss.

Zur Sache selber: 1. Eine Ankurbelung der Binnennachfrage kostet enorm viel Geld und gefährdet das sehr wichtige Ziel, ohne Haushaltsdefizite auszukommen. Daher kann ich eine solche Forderung nicht nachvollziehen. 2. Deutsche Löhne liegen alles andere als auf Rampsch-Niveau. Eine übermäßige Erhöhung schadet der dt. Wettbewerbsfähigkeit, ohne den Griechen, Italienern oder Spanien irgendwie zu helfen.

Südländisches Wirtschaften hat das Problem verursacht, es jetzt auf diese Weise zu lösen versuchen, ist absurd! Das gilt für Regierungs- wie für Geld-Politik.

Wer behauptet, es gehe nur

Wer behauptet, es gehe nur gegen den Klassenprimus, hat nicht verstanden worum es geht und übernimmt zudem nur die Propaganda der deutschen Wirtschaftslobbyisten.
Es geht hier nicht um Strafen für den "Besten", sondern um Lohnerhöhungen für Arbeitnehmern (zu denen ich auch gehöre) in einem Land mit immer mehr Dumping-Löhnen. Dann sinkt vielleicht auch unsere Burnout-Quote wieder. Daß die Diskussion in Deutschland mit dem Begriff "Exportweltmeister" verwoben wird, dürfen wir den Wirtschaftslobbyisten in Berlin danken, die kein Interesse daran haben, diese Diskussion offen und ehrlich zu führen, weil ihr Ausgang sonst offensichtlich wäre.

@Am 05. März 2014 um 12:01 von Bernd1

sie haben recht. in den export geht teure spitzentechnologie.
die schröderregierung verfolgte die strategie gerade unqualifizierte dienstleistung so billig zu machen, dass sich deren inanspruchnahme auch für die mittelschicht lohnt.
das wiederum hat allerdings dazu geführt dass nicht nur die vorherigen arbeitslosen (die ja in arbeit gebracht werden sollten), sondern auch die beschäftigten im billiglohnbereich trotz ihrer großen zahl nichts wesendliches zum binnenmarkt beitragen konnten, da sie einfach nichts mehr haben.
sie kaufen deshalb zwar nicht ausschließlich einheimische produkte, sie kaufen ihre schuhe auch weiterhin in bangladesh. allerdings nicht mehr im Fachgeschäft von bekannten brands sondern bei discountern. sie kaufen einen sportschuh nicht mehr für 150€ bei nike, sondern für 15€ bei kick. die Differenz ernährt nicht nur designer, werber, zwischenhändler, sondern kommt auch den arbeitern in bangladesh zugute (schuh ist nur ein Bsp)

@Bernd1

"Auch ich wäre für eine Erhöhung der Bemessungsgrenzen bei gleichzeitiger Absenkung des prozentualen Beitagssatzes aber das scheint bei unseren Parteien leider nicht möglich zu sein!
Ob dadurch aber wesentlich mehr importiert würde möchte ich bezweifeln."

Das ist eine makroökonomische Binsenweisheit: Ein Geringverdiener verkonsumiert 100% seines Einkommens. (Hat nichts über zum Sparen). Ein Gutverdiener verkonsumiert unter Umständen nur 60% seines Einkommens.
Wenn jetzt der Geringverdiener 100 EURO mehr hat und der Gutverdiener 100 EURO weniger (stark vereinfachte Darstellung), so fließen 40 EURO mehr in den Konsum als vorher.

@Am 05. März 2014 um 12:08 von nokaempf

ich bin mir zugegebenermaßen nicht sicher, aber ich bin davon ausgegangen, dass der tourismus in die bilanz eingeht. freilich das bargeld, dass ich in der tasche habe nicht, aber jede plastegeldbezahlung, jede auszahlung im ausland am automaten ist doch als kapitalstrohm zu quantifizieren...
nicht individuell aber im sinne von "x kunden einer dt. bank ließen sich in y den gesamtbetrag von z auszahlen."

@gtsml

". Eine Ankurbelung der Binnennachfrage kostet enorm viel Geld und gefährdet das sehr wichtige Ziel, ohne Haushaltsdefizite auszukommen. Daher kann ich eine solche Forderung nicht nachvollziehen"

Sie könnten ja ohne Weiteres Geringverdiener entlasten und Infrastrukturprojekte anpacken und dafür die höchsten Einkommensbezieher mit 1% mehr belasten oder die Kapitalertragssteuer um einen Punkt anheben. Wenn man will, finden sich da auch vernünftige Gegenfinanzierungen.

Ich kann mich noch gut erinnern...

das vor 10 Jahren die Deutschen als kranker Mann von Europa beschimpft wurden. Da war das Lohngefüge in diesem Land für den Einzelnen noch erträglich. Inzwischen haben wir unserer "Hausaufgaben" gemacht und das damals auch von der Eu geforderte gnadenlose Programm zur Absenkung der Löhne und Gehälter durchgezogen. Dies hat natrülich die Gewinne der Unternehmen massiv nach oben getrieben und ein Heer von prekärer Beschäftigung erzeugt. Allein der Einzelhandel hat die 450 € Kraft als Standardform der Beschäftigung erkoren. lediglich Fillialleiter sind noch Vollzeitarbeiter.
Und jetzt geht es den Ländern um uns mal schlechter, fordert die EU genau das Gegenteil von damals. Die spinnen doch.

@dummschwaetzer

"Und jetzt geht es den Ländern um uns mal schlechter, fordert die EU genau das Gegenteil von damals. Die spinnen doch."

DAS ist das eigentlich perverse daran! Und sobald die anderen Länder ähnliche Maßnahmen wie wir durchgezogen haben, wird man diese als "Musterschüler" bezeichnen und wir sind wieder der "kranke Mann". Mit den entsprechenden Forderungen nach Lohnkürzung und Gehaltsverzicht.
Sich dieser brutalen Spirale von Standortlogik und Verteilungsegoismus zu verweigern, auch wenn es gerade die anderen trifft, ist daher letztlich purer Eigennutz.
Wer solche "Reformen" bei anderen fordert, öffnet nur die Tür zum eigenen Abstieg.

@Dresden: "Autoindustrie mal ein bisschen herunterschrauben"

Und wie stellen Sie sich das vor? Wenn Barroso seinen nächsten Benz haben will sagen wir: "Sorry, aber die Exportquote nach Portugal ist für dieses Jahr ausgeschöpft!"

Zu einer Handelsbilanz gehören immer zwei Seiten. Wie kommt es denn, dass so viele Staaten mehr aus D importieren als dorthin exportieren? Wenn man die unausgewogene Bilanz kritisieren will, muss man sich auch die Gründe für die Nachfrage ansehen, nicht nur sagen: "Überschuss ist böse".

Überschuss !? Und wo ist die Bezahlung????

Diesem Exportüberschuss stehen die noch nicht erbrachten Zahlungen vieler EU-Kunden gegenüber, die sich im Target II - Saldo von D niederschlagen. Wir reden hier immerhin von ca. 800 Mrd. Euro. Dies sollte ein Herr Rehn doch eigentlich wissen! Bei Insolvenz ist bekanntlich das Geld verloren. Bei der EU wird dies vollkommen ignoriert, bewusst oder unbewusst.
Unsere eigenen Politiker blenden diesen Überziehungskredit gerne aus, passt er doch so garnicht in deren schöne heile Welt, die allerdings mit Schulden gepflastert ist.
Es wäre schön, wenn unsere medialen Vertreter den TARGET-II-Saldo mal wieder thematisierten, damit auch dem Normalo die Tragweite dieses Kredites bewusst wird.

Eurofolgen

Wenn man den Euro will (ich wil ihn), muss man mit den Folgen leben.

Eine der Folgen ist, dass die Euro-Länder ihre unterschiedliche Leistungsfähigkeit nicht mehr wie früher durch Auf- bzw. Abwertungen "ausgleichen" können.

Deshalb sind andere "Spielregeln" erforderlich.

Eine davon ist, dass kein EU-Land das andere über längere Zeit durch Billigexporte erdrückt. Deshalb hat die EU als Referenzwert einen Exportüberschuss von max. 6% vereinbart.
An den Deutschland sich nicht hält.

Leider erkaufte "Deutschland" sich den Exportüberschuß am Ende durch den Verzicht auf Reallohnsteigerungen.

Die Unternehmen sind zwar für ihre Exporte bezahlt worden, aber teilweise mit Schulden der Länder-Notenbanken bei der EZB. Und wenn diese Schuldenblase platzt - wer wird dann dafür haften (so die Schulden nicht auf ewig in den Büchern stehen bleiben)?

Vermutlich die, die durch ihre nicht der Produktivität entsprechenden Löhne den Exportüberschuss erst ermöglicht haben.

Deutschland geht es gut ...

@Hexer

"Es wäre schön, wenn unsere medialen Vertreter den TARGET-II-Saldo mal wieder thematisierten, damit auch dem Normalo die Tragweite dieses Kredites bewusst wird."
.
Überlassen sie das mir: Die Target 2 Salden sanken bis zum Dezember 2013 auf 510 Mrd euro (Quelle deutsche Bundesbank). Target2 bezeichnet ein Zahlungssystem zwischen den Euroländern und liefert keine Informationen über realwirtschaftliche Probleme. Es ist ein Konto innerhalb der Zentralbank, und ist demnach auch rekapitalisierbar. Das ist der Vorteil von Fiat Geld. Der Clou dieses Betrugs (genau das ist es nämlich) ist es den Leuten weis zu machen, man müsste für Zentralbanksverluste gerade stehen. Die Wahrheit ist, dass maximal die Zentralbanksgewinne der nationalen Banken zur Rekapitalisierung herangezogen werden _können_ (Artikel 33 Absatz 2 der EZB Satzung).
.
Die makroökonomischen Ungleichgewichte der Eurozone, um die es hier geht, sind hingegen ein echtes Problem.

@ 12:25 von dito

Sie schreiben:
""Durchschnittslöhne in der Industrie und Dienstleistung bei über 43.000 Euro"
Stichwort Durchschnitt. Bill Gates und sein Gärtner sind im Durchschnitt Milliardäre. Und?"
*
Wer sich etwas in den Bereichen Industrie und Dienstleistung auskennt der weiß dass der Durchschnitt der dortigen Einkommen extrem wenig durch die paar Managergehälter nach oben getrieben wird.
Bei Siemens schlagen die Gehälter der Vorstände im Durchschnitt mit etwa 62 € im Jahr pro Mitarbeiter zu Buche, berechnet vom Betriebsrat!
Toll bei 43.000 € im Jahr, etwas Kopfrechnen lässt das leicht erkennen!
Außerdem betrifft das genau so die Durchschnittsgehälter der anderen Länder.
Also bleibt die dort genannte Differenz im Einkommen des normalen Arbeitnehmers erhalten!

@ 12:47 von binu

Sie schreiben:
"Das müssen Sie aber, wenn Sie vergleichbar Aussagen über Arbeitskosten treffen wollen immer mit der Produktivität und dem Preisniveau (Kaufkraftparitäten) in Bezug setzen sonst sagt es gar nichts aus."
*
Natürlich sind die Arbeitskosten nicht nur von den Gehältern und Löhnen abhängig sondern auch von der Produktivität.
Aber es ging eingangs um die Aussage dass Deutschland ein Niedriglohnland ist und damit andere Länder unterbietet.
Das ist Unsinn wie die Eurostat-Daten zeigen.
Zur Produktivität:
Wenn ein deutscher Arbeitnehmer in einer modernen Produktionsumgebung mit modernen Maschinen 10 Einheiten pro Stunde fertigen kann während ein Arbeitnehmer in Spanien oder Portugal in veralteten Produktionsumgebungen nur 4 Einheiten fertigt dann sind die Lohnstückkosten trotz doppelt so hohem Lohn beim deutschen Arbeitnehmer geringer!
Das liegt daran dass deutsche Arbeitgeber mehr/Früher investieren und das kann ich aus 40 Jahren europäischer Auslandstätigkeit so bestätigen!

@ 13:14 von Hugomauser

Sie schreiben:
"Das ist eine makroökonomische Binsenweisheit: Ein Geringverdiener verkonsumiert 100% seines Einkommens. (Hat nichts über zum Sparen). Ein Gutverdiener verkonsumiert unter Umständen nur 60% seines Einkommens.
Wenn jetzt der Geringverdiener 100 EURO mehr hat und der Gutverdiener 100 EURO weniger (stark vereinfachte Darstellung), so fließen 40 EURO mehr in den Konsum als vorher."
*
Danke für diese Belehrung, aber das weiß wirklich jedes Kind.
Die Frage war aber ob das den Import wesentlich erhöhen würde und das ist fraglich weil viele der Grundprodukte des täglichen Bedarfs die Niedrigverdiener kaufen deutsche Produkte sein könnten, wie z.B. Lebensmittel etc.
Mehr Konsum muss nicht zwingend in ähnlicher Größenordnung den Import steigern das war meine Aussage!

@ 15:45 von Nana + @ Hexer

Danke für den Hinweis auf die Target II Salden.
Die von Ihnen genannte starke Absenkung des Saldos in den letzten 18 Monaten zeigt auch deutlich dass die Euro-Krise ihre Brisanz verloren hat.
Es geht in den Problemländern wieder bergauf und damit sinken die Risiken!

Lieber Bernd1

Ich wiederhole das Argument noch einmal weil es anscheinend nicht verfangen hat. Um beurteilen zu können ob Deutschland ein "Niedriglohnland" ist müssen Sie die Arbeitskosten (Löhne, Gehälter, Abgaben) mit der Produktivität und der Kaufkraft, die diese Lohnhöhe in Deutschland bedeutet zusammendenken. Sonst vergleichen Sie Äpfel mit Birnen. Reine Lohnhöhenvergleiche sind da nicht hilfreich. Hypothetisches Beispiel: Wenn wir 4x so hohe Löhne zahlen wie ein Vergleichsland aber 5x so produktiv sind, dann sind wir vergleichsweise billige Konkurrenz für das Vergleichsland (auf Lohnstückkostenbasis). Und wenn die 4-fache Lohnhöhe im Inland auch auf 4-faches Preisniveau trifft sind wir im Vergleich ein Niedriglohnland.
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Und es ist nun mal schon lange die Maxime der deutschen Politik unter wechselnden Regierungen die Exportstärke zu schützen. Problem entsteht dann, wenn die Binnennachfrage darunter leidet.

Schelte für Exportüberschuß

Na dann .... verweigern wir eben zukünftig jedem Kunden, der Qualität "Made in Germany" haben möchte, die Lieferung und verweisen ihn nach China, wo er sich dann die preiswerteren Kopien anschaffen kann.
@ Dito:
Wir sind also ein "Billiglohnland", welches die Welt mit "Billigprodukten" überschwemmt ?
Da hab ich wohl was verpasst. Ich dachte immer, das träfe hauptsächlich auf China zu.

@ 17:26 von binu

Sie schreiben:
"Um beurteilen zu können ob Deutschland ein "Niedriglohnland" ist müssen Sie die Arbeitskosten (Löhne, Gehälter, Abgaben) mit der Produktivität und der Kaufkraft, die diese Lohnhöhe in Deutschland bedeutet zusammendenken. Sonst vergleichen Sie Äpfel mit Birnen.
*
Sorry aber Niedriglohnland heißt Lohnvergleich ind NICHT Arbeistkostenvergleich!
Das sagt das Wort Niedriglohnland!
*
Und Sie schreiben:
"Hypothetisches Beispiel: Wenn wir 4x so hohe Löhne zahlen wie ein Vergleichsland aber 5x so produktiv sind, dann sind wir vergleichsweise billige Konkurrenz für das Vergleichsland (auf Lohnstückkostenbasis)."
*
Das ist eine Frage der Investitionen der Arbeitgeber in die Infratsruktur der Fertigung. Nur so erreichen Sie die höhere Produktivität.
*
Und weiter:
"Und wenn die 4-fache Lohnhöhe im Inland auch auf 4-faches Preisniveau trifft sind wir im Vergleich ein Niedriglohnland."
*
Das ist nicht richtig denn so unterschiedlich sind die Preise in der Eurozone nicht!
Faktencheck!

Vielleicht mal wieder was für die Looser der Agenda machen

Als damals der Kanzler Schröder mit der Agenda um die Ecke kam hat sich die Wirtschaft gefreut noch nie war der Faktor Arbeit in deutschland so günstig noch nie Arbeitnehmer Rechte so beschnitten.....

Hartz 4 Empfänger bekommen 390 Euro im Monat zu leben soviel kostet ein Satz Winterreifen ..

Die Arbeitsmarktzahlen stimmen wobei Leute aus der Statistik raus sind die nicht mal ihre Miete verdienen...

Also kurbelt die Binnen Wirtschaft an
Lasst alle in eurem Volk wieder teil haben.......
Und hört auf immer mehr Leute zu euren EU Sklaven zu machen.....

@Bernd1

"Die von Ihnen genannte starke Absenkung des Saldos in den letzten 18 Monaten zeigt auch deutlich dass die Euro-Krise ihre Brisanz verloren hat."
.
Aus den Target 2 Salden lässt sich kein Urteil ableiten ob es mit der Euro Krise bergauf geht oder nicht, da die Gründe sowohl für ein Auf und Ab vielfältig sein können. Wahr ist nach wie vor, dass es keine Erholung der Krise geben kann solange Deutschland Liquidität aus den Ländern abzieht die das Geld dringend brauchen.

Darstellung: