Kommentare

Merkels bückt sich

Da war mal wieder so ein DDR-Schachergeschäft der Kanzlerin - ja immer lieb zu den Auto-Lobbyisten sein, man könnte ja mal einen Job im Aufsichtrat gebrauchen. Was interessiert Frau Merkel die Umwelt. Es wird Zeit, dass diese Lobby-Politik unter Strafe gestellt wird - ist ja einfach ekelhaft!

So wird das nie was

Mal ehrlich... Merkel hat sich für die dt. Autoindustrie eingesetzt, weil diese offenbar nicht daran glaubt, bis 2020 ... immerhin in 6 Jahren effizientere Autos zu bauen.
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Ein ganz schönes Armutszeugnis. Vor allem, weil ja nicht nur die deutschen Autobauer "große PS starke" Egokarren bauen.
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Offenbar hatten andere europäische Länder kein Problem mit den neuen strengeren Grenzwerten und vertrauen auf die Unternehmen, dass diese sich dann eben etwas mehr anstregen werden, um diese Ziele zu erreichen.
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Aber gut ... Merkel hat diese Entwicklung verlangsamt .. schon wieder. So werden weder CO2 Ziele erreicht, noch wird ein gutes Vorbild für die Schwellenländer geschaffen.
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Nebenbei: Effizientere Motoren nützen auch gerade dort, wo die Menschen noch Autos kaufen sollen ... in China!
Dort werden vor lauter Smog Gesundheitswarnungen ausgesprochen und die Menschen laufen mit Schutzmasken umher.
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Aber egal ... wenn man mit 220 PS im Stau steht ... kann man ja die Klimaanlage anwerfen.

und was wird aus aus den "Alten"

Was nützt es für die EU Länder...wenn die "Alten" per Schiff Richtung Afrika usw. gehen und noch Jahrzehnte irgendwie zusammengebastelt weiter fahren ?

Ob so ein Auto auch schwimmen kann

Irgendwann wenn die Klimaerwärnung halb Europa versinken läßt, dann bleibt nur noch zu hoffen, dass zumindest die deutsche Mistkarren auch schwimmen können.
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Irgndwann müssen wir begreifen, dass man nicht ewig so weiter machen kann, dass eine Energiesparbirne eben nicht reicht.
Das Auto gehört zu den großen Klimakillern (wie man so sagt) aber egal .. wir fahren weiter zum Briefkasten und ohne Tempolimit auf der deutschen Autobahn, weil so ein deutsches Auto ja bei 210km/h genauso viel verbraucht wie bei 130.
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Unternehmen müssen eben manchmal auch gezwungen werden müssen, damit in bestimmte Richtungen entwickelt wird.
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Das Auto ist ein Dinosaurer! Mit Start-Stopp und Dreizylindertechnik wird der Verbrauch künstlich runtergerechnet. Einen wirklichen Fortschritt gibt es nicht. Hybridtechnik ... noch immer exotisch ... Elektro ... eher ein Prestigeobjekt.
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Die Dreckskarren fahren noch immer wie 1990.. statt 10 Liter verbrauchen sie auf dem Papier 8,9. Und SUVs gerne auch 15.

Ökonomie: Abgasnormen haben keinen ökologischen Grund

Ökonomie: Abgasnormen haben keinen ökologischen Grund.

Es ist mir wichtig, dass gleich in die Runde zu geben.

Die Abgasnormen werden ausschließlich aus volkswirtschaftlichen Gründen verändert. Und zwar gilt es mit jeder Norm die Wirtschaft wieder anzukurbbeln und Stagnation zu verhindern.

Die "Ökologie" spielt bei diesen Normen keine Rolle, auch wenn sie aus PR-technischen Gründen so präsentiert werden.
Grundsätzlich können wir davon ausgehen, dass die Abgasnormen überhaupt keine effektive Wirkung haben.

die ganze Regelung ist ein riesiger Schwachsinn

Der Ausstoß von CO2 aus anderen Quellen (z.B. Kohlekraftwerke, menschliche Atmung) sollte dann aber ebenfalls entsprechend reglementiert werden. Was nützt es der Erde, wenn zwar die Autos weniger CO2 erzeugen, aber weiterhin Kohle verbrannt wird und die Menschen munter weiter atmen.

Afrika

Lasst doch die Leute dort auch Autofahren. Einen Neuwagen können die sich nicht leisten.

@masche013

"Es wird Zeit, dass diese Lobby-Politik unter Strafe gestellt wird - ist ja einfach ekelhaft!"

Ich finde das nicht ekelhaft, sondern sehr richtig, wenn sich unsere Kanzlerin schützend vor unsere Arbeitsplätze stellt.

Die anderen europäischen Automobilhersteller haben eben keine 4 Premiummarken und im Kleinwagensektor ist der Schadstoffausstoß natürlich machbar.

Wenn man von der EU mal endlich an das Schweröl der ganzen Schiffe rangehen würde, würde man wesentlich mehr CO2-Ausstoß verhindern.

@ AntiPolitiker

Die Abgas-NORMEN vielleicht nicht (Papier ist bekanntlich geduldig)
Die Abgas-WERTE aber mit Sicherheit.

@MrEnigma

"Die Dreckskarren fahren noch immer wie 1990.. statt 10 Liter verbrauchen sie auf dem Papier 8,9. Und SUVs gerne auch 15."

Ich fahre seit Jahren das gleiche Modell. Der Vorläufer meines Wagens hat 1990 etwa 12 l auf 100 km gebraucht. Jetzt braucht er nur noch ca. 7l. Ich weis ja nicht, wo Sie ihre Zahlen her haben... aber eine Einsparung von fast 42% finde ich schon sehr erheblich.

rechnet mal nach

Hallo
hmm, ich denke hier muss man einfach mal rechnen
99g bedeuten für Diesel 3,6l /100km
für Benziner 4,5l / 100km

So und nun bewegt mal damit einen Mittelklassewagen der leer so um die 1500kg wiegt....

Kleinstwagen sind damit bestimmt fahrbar, aber wie hängt man da einen Transportanhänger mit 1200kg oder einen Familien-Wohnwagen mit 1500kg an und fährt damit?

In meinen Augen völlig unrealistisch.
Konsequent wäre es erst mal Flugreisen und Kreuzfahrten zu verbieten und Asien und Indien die Motoriesierung auszureden :)

Wie blasphemisch ist es denn zu glauben, der Mensch hätte Einfluß auf die Klimaveränderung, die nächste Eiszeit steht ohnehin vor der Tür

Merkels Lobbyismus gehört bestraft!

Schließlich ist sie Volksvertreterin und nicht Industrievertreterin.

Staubsaugervertreter verkaufen Staubsauger
Volksvertreter verkaufen das Volk!

Merkel! Schäme Dich!

@mike301243

"Schließlich ist sie (Anm.: Merkel) Volksvertreterin und nicht Industrievertreterin."

Das Eine schließt das Andere ja nicht aus. Alle Arbeitnehmer in der Industrie und auch die Eigentümer gehören schließlich auch zum Volk.

@Cebulon

Ich gebe Ihnen gerne eine wissenschaftliche Tatsache mit.

Beispiel Feinstaub.

Der Mensch beträgt bestenfalls 10% des Feinstaubes innerhalb einer Stadt bei. Von diesen Feinstaub fallen aller höchstens 1% auf Verbrennungsvorgänge aus Fahrzeugen zurück.

1% von 10% sind: 0,1% Gesamtbeitrag.

Zudem die Annahme, dass Feinstaub per se "schädlich" sei, nicht zutreffend ist und auch nicht auf den natürlichen Ursprung hinweist.

@ AntiPolitiker

Woher nehmen Sie die Zahlen für Ihre prozentuale Verteilung? Ohne Quelle ist Ihre "Wissenschaftliche Tatsache" leider sehr unseriös und unhaltbar.

Zumal nach der Publikation des Umweltbundesamtes "Entwicklung der Luftqualität in Deutschland" beispielsweise 2007 der Straßenverkehr 19% der gesamten PM10 µm Emissionen in D verursachte. Bei PM2,5 µm waren es 2008 sogar 25%.

Selbst mit der Einschränkung, nur die Emissionen innerhalb einer Stadt zu betrachten, ist Ihre Aussage arg daneben.

Bei Feinstaub aus anthropogenen Quellen spielt der Straßenverkehr also eine nicht unerhebliche Rolle und was die Schädlichkeit betrifft, sollte der Satz "Die Dosis macht das Gift" im Hinterkopf behalten werden.

MfG

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