Kommentare

Island

Endlich mal ein Staat, der von der Realität ausgeht !
Die Bevölkerung würde sehr demokratisch befragt werden zu einer EU-Mitgliedschaft und höchstwahrscheinlich "nein" sagen !
Also wird das auch nicht gemacht.
Diese Regierung ist wesentlich weiter im demokratischen Denken, als viele andere in der EU !
Dass sie trotzdem an dem freizügigen Warenverkehr und andere Annehmlichkeiten teilhaben wollen, kann ich verstehen und sollte uns übrige EU-Staaten auch nicht "jucken" - ist OK !
Was NICHT OK ist, sind die Vorstellungen der Isländer zum Natur- und Tierschutz !
Da sind sie noch nicht sehr weit gediehen und leben immer noch nach ihren alten Maximen, "die Natur ernährt uns und wir entnehmen nur soviel, wie wir benötigen" !
Hier müsste evtl. noch eine etwas gemeinschaftlichere Einstellung Platz nehmen !

Herzlichen Glückwunsch

liebe Isländer! Diesen Kelch an sich vorrüber ziehen zu lassen, ist eine kluge Entscheidung.

Und was die Natur betrifft: es ist die der Isländer. Und was sie damit machen ist Sache der Isländer.

Mit diesen "Umweltgesetzen" geht es nämlich nicht wirklich um Umweltschutz.

Das Problem dabei ist: die reicheren Staaten haben eine umweltbewusste Bevölkerung, weil es dieser Bevölkerung gut geht und sie sich daher mit solchen Themen befassen kann.

Daher ist unsere Politik gezwungen, da tätig zu werden. Das geht aber nun mal auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit. Und genau das ist der Grund, warum man andere Nationen zwingen will, den Kram mitzumachen.

Nix ist es mit edlen Motiven. Eiskalte Berechnung steckt dahinter.

Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass.

@Liane8151
Mich würde mal interessieren wie es wäre, wenn sich alle Menschen und Regierungen auf diese Position der Isländischen Regierung zurückziehen. Alle Annehmlichkeiten nutzen, aber doch nicht Mitglied werden und vielleicht für die Leistungen auch noch zahlen oder Verantwortung übernehmen.

Gratulation

Man kann die Isländer nur zu dieser weisen Entscheidung ihrer Regierung gratulieren. Allein die Vorstellung, daß andernfalls im Rahmen einer "Freizügigkeit" lauter "Fachkräfte", "Ingenieure" & "Ärzte" aus Rumänien bettelnd in Reykjaviks Strassen sitzen und die Isländer entgegen ihren jetzigen Sitten die Häuser absperren müßten ist ja Abschreckung genug. Island kann getrost auf diese Bereicherung verzichten.

@ tisiphone

Ob der Kelch gut oder schlecht für die Isländer ist sei dahingestellt.

Der Rest Ihrer Argumentation ist aber Humbug. Die EU ist selbst kein Waisenknabe bei Überfischung (etwa vor der afrikanische Küste), aber Regulierungen in dieser Hinsicht, die dem Erholen der Fischbestände dienen, sind inzwischen eine Notwendigkeit.Und die Jagd auf die schrumpfenden Populationen von Meeressäuger ist grotesk, es wären nicht die ersten, die durch Überjagung ausgerottet wurden.

Dass die Isländer ihren

Dass die Isländer ihren Wirtschaftsraum und somit ihren Lebensstandard schützen wollen, ist doch mehr als verständlich. Die schönen Ideale vom tollen gemeinsamen Europa erreichen doch nur noch die wenigsten. An sie glauben eh nur noch Leute wie Martin Schulz und Stefan Füle.
Wenn jetzt einige Staaten, wie z.B. die Schweiz oder Island keine weitere Vertiefung der Beziehungen zur EU wünschen, reagiert man in Brüssel gleich mit Unverständnis.
Vielleicht hat der rekordverdächtige Absturz Kroatiens (EU-Beitritt im Juli 2013/ Exporteinbruch um 20% allein im August 2013/ Defizitverfahren im Januar 2014) abgeschreckt.
Anstatt jetzt wieder eingeschnappt zu reagieren, sollte man überlegen, warum es gerade wirtschaftlich stärkere Staaten nicht mehr wirklich in die EU zieht.

deshalb

Gab es bei uns kein referendum hätte ja demokratie sein können!

Die Regierung hat wohl Angst, dass das Volk anders abstimmt!

Die saubere Lösung wäre natürlich eine Volksentscheid gewesen. Anscheinend sind 80% der Bürger Island`s für solch eine Befragung. Und anders als im Bericht genannt wäre das Ergebnis viel knapper. So soll die Ablehnung eines Beitritts zur EU von 68% im April auf 58% im November gesunken sein. Tendenz weiter fallend. Vielleicht passt es also der derzeitigen Regierung einfach nicht ihren Kram, dass das Volk am Ende anders entscheidet, als man gerne haben möchte? Aber ob Island nun offiziell Mitglied der EU ist, oder nicht spielt vermutlich nicht so eine starke Rolle. Man ist schon geographisch mit der EU so stark verbunden, dass der Staat es sich aussuchen kann, ob er auch politisch mehr zu sagen haben möchte.

@Storetown

Welche Annehmlichkeiten? Sie scheinen da etwas zu übertreiben, denn "alle" Annehmlichkeiten hört sich nach ziemlich viel an, aber was bekommen die Isländer denn geschenkt?

Ich kann nicht ganz nachvollziehen,

warum die EU immer so schlecht gemacht wird. Sicherlich gibt es zahlreiche Dinge die innerhalb der EU verbessert werden müssen, aber ansonsten sichert die EU und ihre Vorläufer seit 60 Jahren den Frieden in Europa. Es kann doch nicht das Ziel sein, dass wir wieder einen gewaltigen Schritt zurück zu den Nationalstaaten machen.
Da werden die Schweiz und Island von den meisten Kommentatoren beglückwünscht, weil sie eine ablehnende Position zur EU haben und auf der anderen Seite sichern sich diese Staaten Zugang zum Binnenmarkt und umgehen die Personenfreizügigkeit mit dem Schengen-Abkommen. Also die größten Vorteile der EU mitnehmen, aber "Nachteile" möchte man vermeiden.
Als Island vor ein paar Jahren bankrott war, haben sie alle Hilfe angenommen die sie von der EU bekommen konnten. Kaum geht es mit der Wirtschaft bergauf, sind die Hilfen "vergessen". Der Hauptgrund der Ablehnung wird dabei sicherlich in den Fischfanggebieten liegen, die man ungern teilt.

Langfristige Perspektive

Man muss zugeben, dass die EU im Moment doch einiges an Attraktivität eingebüßt hat - jedenfalls für Länder denen es besser geht als der Ukraine.

Die Finanz - bzw. Eurokrise hat einige Probleme offengelegt, die durchaus real sind und sich mit Merkels Wort von der "Alternativlosigkeit" nicht vom Tisch wischen lassen.

Vieles muss noch diskutiert und gelöst werden. Vor allem braucht das von uns allen gewählte EU-Parlament endlich mehr Einfluss - das bedeutet ein demokratischeres Europa.

Langfristig wird sich die Idee der Europäischen Einigung aber durchsetzen. Als die Staaten der späteren USA sich zusammengeschlossen haben, wurden ganz ähnliche Debatten geführt wie heute in der EU!

Spannend!

Als Island unter der Last seiner Schulden zusammen zu brechen drohte und man auf dass Wohlwollen der Europäer angewiesen war, vor allem darauf, dass die großen europäischen Staaten nicht die Schuldentitel umsetzen würden, war man auf einmal sehr europäisch! Nun ist es also wieder die böse EU...

Die EU ist das ambitionierteste politische Projekt der Menschheitsgeschichte. Sie hat einem Kontinent der vorher Kriege im 10Jahrestakt kannte bisher 70 Jahre Frieden gebracht. Deutschland und vielen anderen geht es besser wie nie. Ein Blick in die Geschichte zeigt deutlich, dass die Eu ganz großes Kino ist. Alle die hier von bettelnden Rumänen oder Bulgaren sprechen, vergessen wohl, dass wir nur 9 % Ausländeranteil in Deutschland haben das Nicht-EU-Mitglied Schweiz 23 %! Ja, es wird noch eine Menge Geld kosten und ja, es gibt breite Teile der Bevölkerung, denen das nicht zu vermitteln ist aber langfristig ist ein Europa mit annähernd gleichen Lebensbedingungen für alle doch das große Ziel!!!

Wenn die Islaender das wollen....

dann soll es so sein. Allerdings sollten dann auch wieder die Profitseiten ueberpreuft werden. Nur nehmen und nicht geben geht nicht.

Meine Güte

@Simor77- vollste Zustimmung!

Diese ganzen Eurokritiker solten nicht vergessen dass sie eneorm von diesem Konstrukt profitieren.
Ich möchte das Geschrei hören wenn es die EU plötzlich nicht mehr gäbe.
Ohne die Hilfe der anderen Euroäischen Staaten, ohne die hilfe der USA wäre Deutschland heute ein dahinsiechendes Etwas was immer noch Reparationszahlungen für die Kosten des 3. Reiches leisten müsste.
Wie engstirnig muss man sein um ein einiges Europa abzulehnen?

Soso frieden sichert die EU?

Ich denke die EU sichert uns vor Meteoriteneinschlägen da gab es seit 60 Jahren auch keine mehr in der EU.

Die EU hat weder das Abschlachten auf dem Balkan noch die Eskalation in der Ukraine verhindert. Die EU ist beim Frieden schaffen so effektiv wie Tomatensaft.
Das wir seit 60 Jahren keinen großen Krieg haben ist einzig und allein der Einsicht der Bevölkerung und der fortgeschrittenen Waffentechnik geschuldet. Ohne Atombombe wär der kalte Krieg uU wärmer geworden - EU hin EU her.

Die EU bietet schon einige Annehmlichkeiten - aber sie ist halt eher ein Wirtschaftsbündnis. Sie dient vorrangig wirtschaftlichen Interessen. Wirtschaft verhindert aber nicht unbedingt Kriege - sonst wär der 1. WK nicht gekommen, da gab es rege Handelsbeziehungen mit Frankreich ...

Ein paar Korrekturen

EU Staaten waren im 1.+2. Irak Krieg, Somalia, Balkan (sogar innerhalb der EU), Afghanistan, Libyen und jetzt Mali verwickelt. 70 Jahre Frieden würde ich eher durch '70 Jahre hat Europa Kriege gewonnen' ersetzten.

9% Ausländeranteil kriegen wir auch auf 0%, wenn wir schneller einbürgern würden und doppelte Staatsangehörigkeit erlauben - ich hoffe Sie merken das diese Zahlen nicht aussagekräftig sind.

Man muss in der EU schon mal genauer hinschauen wer Geld ausgibt und wer von dem Geld dann letzten Endes profitiert. Gleiche Lebensbedingungen auf dem Stand von sagen wir mal derzeit Griechenland sind nicht erstrebenswert. Gleich sein ist nicht unbedingt vom Vorteil für die deutsche Bevölkerung. Der EU fehlt im Augenblick die demokratische Korrektur und hat einige Geburtsfehler (wir hätten eher die USA kopieren sollen - das merken wir ja nun langsam).

Schade...

...dass die Isländer nicht über den Beitritt abstimmen können. Eine krachende Abstimmungsniederlage wäre das stärkere Signal an die undemokratische Brüsseler Elite gewesen. So tun sich die hartgesottenen EU-Fans leicht damit, den Nicht-Beitritt einer verstockten Regierung zuzuschreiben, die einfach nicht sehen will, wie "Gaaaanz toll" die EU doch ist.
Eine demokratische Reform der EU und eine Begrenzung der Machtfülle von Organen, die nicht ausreichend demokratisch legitimiert sind, ist überfällig!

Schlecht für Island!

Wie will so ein winziges Land sich alleine in der Welt durchsetzen? Das werden sie nicht schaffen.

Die Begründung mit dem Walfangverbot der EU als Hauptgrund ist ja wohl lächerlich. Hier haben sich mal wieder Populisten durchgesetzt, wie sie überall in Europa zu finden sind. Die Vorteile der EU wurden ignoriert. Aber so eine anti-europäische Haltung gibt es ja auch in Deutschland. Man sollte sich einfach mal hier in der Nachrichtenrubrik die Meldungen über EU-Vorschriften und -Gesetze ansehen. Da sind nämlich auch viele sehr sinnvolle dabei, die ein Einzelland niemals umgesetzt hätte, weil man zu kurzsichtig ist. Grund sind die kurzen Legislaturperioden in den Nationalstaaten. Da gehts nur drum, wiedergewählt zu werden und langfristig sinnvolle Maßnahmen (wie hier Umweltschutzmaßnahmen) werden unpopulär. Kann man nur hoffen, das auch die Isländer das noch einsehen werden...

05:13 von Storetown:Wasch mir den Pelz,......

Es wird kein Land gezwungen in die EU
einzutreten.
Die Entscheidung aus Island ist zu akzeptieren.
Es steht jedem Staat frei, mit der EU und ihren Staaten Handel zu treiben.
Dazu bedarf es nicht notwendiger Weise eines Beitritts.
Die Regierung Islands hat abgewogen
und die Nachteile höher, als die Vorteile
eines Beitritts gewichtet.
Von "Wasch mir den Pelz aber mach mich nicht nass" kann also keine Rede sein,
den Sie verzichten damit auf den freien
ungehinderten Zugang ihrer Bürger, in die
EU und auf den freien ungehinderten
Warenverkehr innerhalb der EU.
Die Zollschranken bleiben
also auf beiden Seiten bestehen, mit all ihren Nachteilen.
Die sogenannte "Annehmlichkeit" ist also nicht gegeben.

So eine Regierung hätte ich auch gern

... beispielhaft für andere Politiker. Geht es um entscheidende Weichenstellung - das Volk befragen. Zeigt sich, des Volkes Stimme sagt NEIN, wir es auch nicht gemacht.

Ich wünschte unsere Regierungen, gleich welcher Konstellation, wären lernfähig.

Die stolzen Nord Männer und

Die stolzen Nord Männer und Frauen. Der Beitrittswille war in der Finanzkrise am ho höchsten. Es geht Ihnen wohl wieder besser, da braucht es die EU nicht. Vielleicht können die isländischen Banken dann auch wieder frisch und frei spekulieren?

06:49 von Kuchen: warum es wirtschaftlich stärkere Staa

Zitiere: Absturz Kroatiens (EU-Beitritt im Juli 2013/ Exporteinbruch um 20% allein im August 2013/ Defizitverfahren im Januar 2014).
*
Diesen vermutlichen Zusammenhang "Beitritt und Export-Einbruch"
sollten sie mal begründen!

70 Jahre Frieden... klar...

Natürlich kommen die 70 Jahre Frieden davon das es seit 22 Jahren die EU gibt. Und 70 Jahre Frieden ist auch an den Haaren herbeigezogen. Da muss man die Augen aber wirklich extrem zukneifen wenn man das alles nicht sehen will. Der Frieden in Europa hat natürlich auch gar nichts mit Wohlstand, Demokratie, Bildung, freier Presse und Aufklärung zu tun.

Island profitiert wegen der passiven Handelsbilanz übrigens nicht wirklich vom Schengen-Raum.

Herzlichen Glückwunsch, ohne

Herzlichen Glückwunsch, ohne dass ich in einer Sekunde daran dächte, wir hätten nun einen weniger, den wir durchfüttern müssen. Nein, wir befinden uns mit Europa und EU bereits in einem Endstadium (des Zerfalls). Und neue Staaten würden den Zerfall nicht beschleunigen, sondern mit einer gewissen Pufferwirkung unnötig verlangsamen.

Mein Glückwunsch an die Isländer weil sie begriffen haben, dass die EU sie nicht lohnt. Ich bin ergriffen von den Mut, heutzutage gegen den Strom zu schwimmen.

Island macht es richtig

Schengen und freier Warenverkehr ja, Euro nein. Island hat es im Gegensatz zu den anderen Eurokrisenländern geschafft, sich am eigenen Haarschopf aus dem Morast zu ziehen und hat genug Selbstvertrauen, das auch in Zukunft zu schaffen und ist nicht scharf darauf, von der Bürokratie in Brüssel überrollt zu werden.

Wie zur Zeiten der Monarchie!

Glück oder Unglück von Staaten hängt noch immer von der persönlichen Qualifikation ihrer Regierungen sowie deren Chefs ab – Island leidet derzeit unter einer in fataler Weise kurzsichtigen, bloß auf den eigenen Vorteil bedachten...

Hat das isländische Volk entschieden,

oder war es ne reine Vermutung, dass das isländische Volk so abstimmen würde, dürfte es abstimmen?

Wie wäre es, um jeglichen Verdacht von undemokratischen Machenschaften auszuschliessen, wenn die Isländer in einer Volksabstimmung über den Beitritt zur Europäischen Union abstimmen dürfen.

Vorhärige Aufklärung sollte stattfinden. Das ist ja mal logisch. Also mehr als das Skandieren von Parolen und Angstmacherei. Die Menschen im Land aufklären.
Warum das nicht gängige Praxis in demokratischen Gesellschaften ist soll mir mal ein Demokrat erklären.

MfG

Islands Wirtschaft die

Islands Wirtschaft die hochgradig vom Fischfang abhängig ist, würde ihre Schutzzone verlieren, Walfang spielt so gut wie gar keine Rolle um ein Beitritt abzulehnen, Norwegen fängt da mehr. Island will nicht nur an Traditionen festhalten, aufgrund der Wirtschaftskrise mussten grosse Ziele aufgegeben werden. Island wollte bis 2050 unabhängig vom Öl sein, Wasserstoffautos und Geothermie sollten dahin führen. Da Ernergie so günstig ist träumte man Strom nach Europa zu Exportieren. Nun setzt man doch weiter auf Fisch, Tourismus und Aluminium und eventuell wieder auf Finanzen, ob das reicht muss man sehen, Wolle kauft kaum noch jemand, siehe Färöer. Als Island sich in den neunziger Europa zuwendete, hat man sich nach und nach von den USA verabschiedet, das bedeutet heutzutage von ca. 80% ein Warenrückgang auf noch ca. 4%, das Militär hat sich komplett verabschiedet, keine Schutz mehr, den Island hat keine Armee, aber Seeleute in Not und diese werden nun von Schweden oder Norwegern gerettet

europa ist viel mehr!

@simor77: Sie treffen den Nagel auf den Kopf. Der europäische Gedanke bedeutet viel mehr als die ganzen Luxus-Benefits wie Freizügigkeit, Schengen und wirtschaftliche Vorteile. Es geht vor allem auch um viel elementarere Dinge wie Frieden, Freiheit und Sicherheit. Man schaue sich doch selbst mal die Liste der Kriege allein seit der Renaissance auf Wikipedia an. Da scrollen Sie eine Weile nach unten, und die allermeisten Kriege waren internationale Kriege in Europa. 10-Jahres-Rhythmus ist untertrieben. Es war ein einziges, andauerndes Schlachten in Europa. Und die Ausmaße und Abartigkeit der Kriege nahm exponentiell zu. Unaussprechliche Dinge sind bis 1945 geschehen. Doch seitdem finden Sie seit rund 70 Jahren keinen Krieg mehr in Europa, zumindest nicht ZWISCHEN den Staaten der EU und ihrer Vorgängervereinigungen.

europa ist mehr!

Entwicklungen wie das europäische Parlament und die gemeinsame Währung finden holprig statt. Aber diese Fortentwicklung der Verflechtung der Staaten sorgt in meinen Augen wesentlich für die ganz langfristige Sicherung eines Friedens und einer Stabilität in Europa, die es vorher noch nie in der europäischen Geschichte in der Form gab. Nur über die böse EU und den Euro, etc. rumzujammern und auch noch quasi separatistische Tendenzen einzelner Staaten gut zu heißen oder gar zu unterstützen, finde ich echt daneben. Ich denke, wir machen hier in Europa einen normalen Lernprozess durch, weshalb nicht alles immer sofort perfekt laufen kann. Wirkliche Weiterentwicklung gibt es nicht, ohne dass auch Fehler gemacht werden, und Rückschläge eingesteckt werden. Wir sind auf einem guten Weg. Also mal den Ball flach halten.

Island, ein freies Land

Ich als Deutscher, der niemals gefragt wurde, begrüßt euren Willen für die Freiheit.

Auch meinen Glückwunsch!

Auch meinen Glückwunsch!

Schade

Europa ist mehr als ein gemeinsamer Wirtschaftsraum.

Inselkoller der EU? Oder Angst vor russ. Marinestützpunkt?

Islands Inseln haben 1/16 soviel Einwohner wie die Ukraine Gastarbeiter in der EU, wo man nicht mittlere 260€ verdient oder 94 € Sozialhilfe oder 0,64 € Mindeststundenlohn.
Island geht es viel besser, wenngleich Ökologie und Energieerzeugung Problemsektoren sind.
Ein paar Hanseln könne eben keine Großinvestitionen erwirtschaften.

Natürlich könnten Isländer, sollten sie sich auch massenhaft in allen EU-Organen festsetzen, ihr Bruttonationaleinkommen gewaltig über die dortigen Löhne erhöhen, wonach ihnen wohl die Fachkräfte ausgehen, während die anderen in enduring missions oder einer Interventionsarmee im fernen Ausland das Heil bringen (fun).

Der Euro ist schon verlockend, deckt man sich doch im Handumdehen mit Schulden ein und pfeift auf das "Vertrauen der Märkte" bis der deutsche Arzt kommt - und die Stunde der Wahrheit der Gläubigerhaftung für fremde Bankeinlagen usw.

Während die dänische Regirung gerade versucht ihrem dito widerborstigen Volk den Euro schmackhaft zu machen.

island war immer gespalten ,

wenn es um die eu ging . man hat auch immer mal überlegt , sich dem dollarraum anzuschliessen .
die isländer lieben traditionell die unabhängigkeit , sie sind wirtschaftlich aber über dänemark in viel freihandelszonen eingebunden und es gibt für die meisten waren zollfreiheit .
die bankenkrise hat das kleine land ziemlich gebeutelt , aber sie haben sich für einen eigenen weg entschieden , zb nicht erst einmal die ausländischen anleger und spekulanten zu befriedigen , sondern erst einmal den eigenen leuten zu helfen und danach an die anderen zu denken . ein für ein kleines land durchaus gangbarer weg , und es gab keine gelder aus der eu , aber china und russland hatten kredite angeboten .
isländer leben vor allem vom fischfang und können in die eu ausser fisch und evtl fleisch nur eines wirklich einbringen , energie .
island ist auf einem guten eigenen weg aus der krise , mit und ohne eu .
aber in der nato ist island immer noch , auch ohne heer .

Ich gratuliere

Die Entscheidung auf einen EU-Beitritt zu verzichten, ist absolut richtig.

@08:52 von davidw

Nach eigener Einschätzung war der Verlust ihrer Vorteile aus dem Mitteleuropäischen Freihandelsabkommen sowie der härtere internaionale Wettbewerb nach dem EU-Beitritt ursächlich für den Einbruch.
Das ist natürlich nicht die Schuld der EU, zeigt aber auch, wie kalt das Wasser sein kann, in das man als Staat bei einem EU-Beitritt springt.
Da braucht doch sich doch niemand über die sog. "Rosinenpickerei" zu wundern.

Island macht es richtig und sagt nein

zum Euro. Diese Währung ist nur für die Wirtschaftsbosse und Bankster profitabel, die Bürger haben eher Nachteile.
Ich habe nichts gegen die EU aber gegen den Brüsseler Selbstbedienungsmoloch.
Außerdem brauchen wir nicht mehr Europa, sondern weniger. Nur Länder, welche sich wirtschaftlich und finanztechnisch ähneln dürfen aufgenommen werden.
Den Umwelt- u. Tierschutz muss Island trotzdem einhalten, da hat Brüssel ausnahmsweise mal Recht.

re tisiphone um 05:04

"Daher ist unsere Politik gezwungen, da tätig zu werden. Das geht aber nun mal auf Kosten der Wettbewerbsfähigkeit."

Mittels Naturschutz vergreift sich die EU an der Wettbewerbsfähigkeit von Mitgliedstaaten ... ich nehme mal an, es war einfach noch zu früh am Morgen für Sie, um klar zu denken. Oder die bösen Folgen vom Restalkohol.

Glückwunsch Ihr Isländer! Uns

Glückwunsch Ihr Isländer!

Uns Deutsche hat man leider nicht gefragt, uns gaukelt man auch nur vor, dass die EU ein Gewinn wäre, mich hat sie bis jetzt nur viel Geld gekostet!

Freiwillige vor!

Vielleicht laesst sich ja auch in diesem EU-Anrainerstaat eine Opposition finden, die mit einem kleinen Protestcamp auf dem Austurvoellur und ein paar brennenden Autoreifen einen politischen Umsturz inm Sinne Europas erzwingen koennte? Eine schlagkraeftige Polizei oder gar Armee braeuchten diese Freiwilligen im friedlichen Island jedenfalls nicht zu fuerchten!

In Zeiten der Wirtschaftskrise...

... als es den USA und Island schlecht, der EU aber gut ging (die Blase Griechenland war noch nicht geplatzt), wollte man unbedingt der EU beitreten und von den Vorteilen profitieren. Jetzt geht es der EU und einigen Ländern (GR, PT, ES, IT, IE) wirtschaftlich schlechter, ja will man auf einmal nichts mehr mit der EU zu tun haben, und die Mitgliedschaft im EWR reicht. Es muss jeder selbst entscheiden, was er für richtig hält, aber mir fällt dazu nur ein: Rosinenpickerei, Fähnchen nach dem Wind hängen, kurz: Opportunismus.
Und für viele, die es anscheinend noch nicht wissen: Island ist durch das Abkommen über den europäischen Wirtschaftsraum ohnehin schon eng an die EU gebunden und steht ihr somit näher als manch anderer Beitrittskandidat.

Wieso Wale?

Mal ganz ehrlich: der Einfluss den die Ausrottung der Wale auf mein persönliches Leben hat, schätze ich jetzt mal ganz spontan für ziemlich gering ein.

Ich finde es immer spannend, dass man sich um irgendwelches Getier sorgt.

Aber vermutlich weil man sich da so herrlich gut fühlt und gleichzeitig nichts investieren muss. Am eigenen Leben ändert sich ja nix. Da kann man betroffen sein.

Übrigens find ich die Argumentation, die EU würde künftige Kriege verhindern sehr heiter. Es ist ja nicht so, als ob Frankreich und Deutschland mal wieder Krieg geführt hätte, wenn man die EU nicht gemeinsam verbrochen hätte.

Ich schlag ja auch nicht jedem den Schädel ein, mit dem ich nicht verheiratet bin.
Es gibt also ne Menge zwischen EU Zwangsehe und Krieg.

Und die friedliche Grundhaltung der EU.. dazu kann man mal die Ukraine fragen.

Seltsam

Ist eigentlich keinen der 'das Volk hat entschieden' Rufern aufgefallen, dass in Island das Volk - entgegen früherer Zusagen - NICHT gefragt wurde..?

Like +1

Ich beglückwünsche die Isländer zu ihrem Wunsch, gegen den Trend zu schwimmen!

Daß die EU Frieden in Europa gebracht habe, ist so falsch wie H.Kohl die Einheit Deutschlands verursacht hat.

Die EWG entstand erst 12 Jahre nach Weltkriegsende. Das waren 12 Jahre ohne Krieg.
Die EU kann Kriege aber nicht verhindern.
Denn innerhalb einzelner Staaten herrschen ja teils schon Kriegszustände (siehe Baskenland, Nordirland).

Mindestens genau so gut könnte man behaupten, der Warschauer Pakt habe den Frieden gebracht. Der dauerte nämlich bis 1991 und in diesem Jahr begann die Abspaltung der Teilstaaten, zuerst Slowenien, von Yugoslavien.

Gena u richtig! Unsere

Gena u richtig! Unsere Lobbytiker haben davor sovile Angst wie der Zeufel vor dem Weihwasser. Tja, Demokratie geht halt anders!

08:56 von Donidon: 70 Jahre Frieden... klar...

Am 25. März 1957 wurde die EWG mit der Unterzeichnung der Römischen Verträge durch Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, die Niederlande und die Bundesrepublik Deutschland gegründet.

1993 wurde die EWG angesichts ihrer mittlerweile erweiterten Aufgabenstellung in Europäische Gemeinschaft (EG) umbenannt; am 1. Dezember 2009 wurde sie mit Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon aufgelöst
und durch den 1993 ausgehandelten Maastricht-Vertrag in der EU aufgegangen.

@Thunderstorm

"Man ist schon geographisch mit der EU so stark verbunden..."

Ich kann nicht nachvollziehen, wie Island verbunden sein sollte - und das auch noch geographisch.

Erstens ist Island so weit von allen anderen EU-Staaten entfernt, wie kein anderer (wenn man Grönland nicht mitzählt).
Zweitens liegt Island gerade mal zur Hälfte auf der europäischen Platte. Geographisch gesehen ist Island nicht viel europäischer als die Türkei.

Reykjaviks Strassen

Allein die Vorstellung, daß andernfalls im Rahmen einer "Freizügigkeit" lauter "Fachkräfte", "Ingenieure" & "Ärzte" aus Rumänien bettelnd in Reykjaviks Strassen sitzen und die Isländer entgegen ihren jetzigen Sitten die Häuser absperren müßten ist ja Abschreckung genug.

Bettelnd in Reykjaviks Strassen sitzen - da kennen Sie aber die isländischen Wetterverhältnisse und Reykjavik nicht.

Wenn Island SCHLAU ist, dann

Wenn Island SCHLAU ist, dann entscheidet es sich ganz klar GEGEN die EU. Ich stelle mir immer wieder die Frage, was mir ganz persönlich die EU gebracht hat. Ich als einzelner Mensch bin ja die kleinste Zelle der BRD. Also muss es sich ja auf mich ausgewirkt haben. Und ich stelle fest: Mir persönlich hat es NICHTS gebracht, außer "teure Zeiten" durch den Euro!

Brüssel ist nicht überall beliebt.

Auch z.B. die Schweizer bleiben lieber bei sich, siehe Volksabstimmung im Jahr 2001.

Inzwischen scheint Europa "PC"

Was geht das eigentlich irgendjemanden an, ob Island in die EU will?

Der Begriff Europa reiht sich langsam ein in Begriffe wie "Migranten", "Rassismus", "Homosexualität".

Alles was dabei nur irgendwie in Frage gestellt wird, gilt sofort als empörend und indiskutabel.

Da muss man schon fragen, was Europa überhaupt noch mit Freiheiten zu tun hat.

Das einzige, was von diesem Ideal bleibt ist das "frei" in "Freizügigkeit".

Islands Reformpolitik

Man stelle sich vor Island wäre schon 2008 EU Mitglied gewesen. Die Reformpolitik wäre so nicht möglich gewesen. Island würde heute in einem Atemzug mit Griechenland genannt worden.
.
Island hat einen Weg aus der Krise gefunden und nach europäischen (also deutschen) Vorstellungen alles falsch gemacht. Trotzdem stehen sie heute besser da als unsere Krisenstaaten. (Ein kleiner Hinweis darauf ob wir hier mal so richtig liegen)
.
Man sollte nicht meinen, dass hätten die Isländer nicht mitbekommen. Jetzt schiebt man es den euroskeptikern und der Fischerilobby in die Schuhe. Die eigene vollumfassende und seit Jahren schwelende Unfähigkeit der EU Wohlstand zu sichern darf natürlich keine Rolle spielen.

10:23 von Commentator: Mir persönlich hat es NICHTS gebracht

Wer nichts bringt, bekommt in den allermeisten Fällen auch nichts gebracht.

In abgeänderter Form eines Spruchs von Obama:
Frage nicht was die Gemeinschaft für Dich tun kann.
Frage was du für die Gemeinschaft tun kannst.

@Wenn Island SCHLAU ist, dann 10:23 von Commentator

"Mir persönlich hat es NICHTS gebracht, außer "teure Zeiten" durch den Euro!"

Aber,aber.
Nicht immer Äpfel mit Birnen verwechseln.
Nicht der EURO ist schuld an den "teuren Zeiten".
Allein das Raffsystem. Egal ob es € oder $ heisst.

Und das "schnelle Vergessen" ist wohl nicht nur eine "deutsche" Spezialität.
Schneller als die Polizei erlaubt haben wohl die Isländer vergessen,
wer die Zeche ihres "letzten Bankrotts" bezahlt hat.
Das gesamte Volk.
Und die 20-50 Inländer (!) , die allein davon profitiert haben,
sind alle namentlich bekannt.
Einfach mal bei Bernanke nachfragen ;-)

Nur, der sagt Euch nix. Alles klar?

re glatzkopf

"Ist eigentlich keinen der 'das Volk hat entschieden' Rufern aufgefallen, dass in Island das Volk - entgegen früherer Zusagen - NICHT gefragt wurde..?"

Den Kommentatoren mit EU-Beißreflex ist das wurscht.

Wenn das Volk gefragt wird und ablehnt - gut.

Wenn das Volk nicht gefragt wird, unterstellt man einfach, dass es abgelehnt hätte.

So ist die Welt allemal in Ordnung.

Idylle Island

leben immer noch nach ihren alten Maximen, "die Natur ernährt uns und wir entnehmen nur soviel, wie wir benötigen" !

Ja, in Island ist die Welt noch in Ordnung. Da sind die Wiesen noch grün und der Himmel ist blau. Island lebt vom Tourismus, Export von Fisch und der Verhüttung von Aluminiumerz. Sie haben von Finanzspekulationen gelebt und sind daran fast zugrunde gegangen. Viele Holländer und Briten sind sauer, weil sie dabei ihre Ersparnisse für die Rente verloren haben. Mit Briten und Norwegern gibt es immer wieder Streit um Fischereirechte. Momentan gibt es Streit mit der EU, weil die Isländer Raubbau an den Makrelenbeständen betreiben. Idylle schaut für mich anders aus!

12 Jahre bis zur EWG und kein Krieg ...

... na Mensch, aus ganzen 12 Jahren ohne Krieg kann man ja super ableiten, dass sich Europa auch ohne ein stärkeres Zusammenwachsen nicht wieder die Schädel einschlagen würde. 12 Jahre ohne Krieg gabs auch schon in früheren Jahrhunderten, gefolgt von hunderten Jahren Krieg, da man sich einfach gegenseitig egal war, und nicht die Vorteile eines dauerhaft europaweiten Bündnisses gesehen hat. Und überlegen Sie mal, welche beiden Großmächte in den 12 Jahren bis zur EWG und darüber hinaus ihren Daumen auf die europäischen Staaten gedrückt haben, sodass sich keiner einen Mucks getraut hat...

Wäre ich Isländer

und würde mir mal anschauen, was hier in Europa so läuft: Flüchtlingsprobleme, Arbeitslosigkeit, Wirtschaftskrise (jaja, aber nächstes Jahr gibts den Aufschwung, gell?) , außenpolitische Uneinigkeit, vor-sich-hin-schnorrende Mitgliedsländer. Ich würde auch bei einer Volksabstimmung klar mit nein stimmen.
.
Als Reisetipp kann ich Island nur empfehlen. Eines der schönsten Länder, die es gibt.

@ Tyram

Erklären sie mir bitte wo Island groß sich auf die Hilfe der EU verlassen konnte.Als sie hörten was sie alles zu machen hätten für diese " HILFE" ,sagten sie danke.Sie haben sich auf gut deutsch am eigenen Schopf aus der Sch---- gezogen.

island war lange ein teil

dänemarks und es gibt immer nahe verbindungen zur eu . es gibt zollabkommen mit der eu , die sehr weitreichend sind . ich habe viele freunde in island und war da ein wenig involviert .
bei einem land von ca 350 000 einwohnern ist es eigentlich überschaubar , wie die meinung ist , auch die isländer besitzen eine gut ausgestattete infrastruktur , die umfragen zuläßt , die logistik natürlich ebenso .
in einem land , wo traditionell jeder mehrere jobs hat , in einem land , welches lange das höchste bruttosozialprodukt hatte , wo eigentlich jeder mit jedem verwandt ist , wo man moderne begriffe in die alte sprache überträgt , um sich abzugrenzen , weil man sie nicht ist man sicher in der lage , frei und unabhängig zu entscheiden als volk . auch ohne offizielle volksabstimmung für viel geld .
die verursacher der krise damals wurden übrigens vor gericht gestellt .

@ CE

Einfach mal etwas Zeit nehmen und googeln. Das Auswärtige Amt und die EU stellen reichlich Informationen zum Beitrittsprozess bereit. Dort kann man auch Details zu den finanziellen Hilfen der EU an Island für den Beitrittsprozeß finden.

Schade für Island

Mir ist nicht klar, warum immer noch so viele Leute gegen die EU sind? Mir hat sie persönlich Vorteile gebracht. Sicherlich war die Grundlage der EU eine Gemeinschaft, bei der es um den Einfluss auf Kohle und Eisenerz im britisch besetzten Ruhrgebiet ging. Durch die nachfolgende enge Zusammenarbeit und einem Bedeutungsverlust der europ. Einzelstaaten in der Welt, wurden Konflikte nicht mehr durch Kriege gelöst. Damit hat die europ. Zusammenarbeit im Rahmen der EWG/ EU für 70 Jahre Frieden gesorgt. Die Annahme, der Frieden läge daran, weil die Menschen heute klüger, offener und verständnisvoller sind als früher, bezweifle ich. Aber genauso, wie die Einigung der deutschen Staaten 1867 und die Währungsunion 1871 den Deutschen Vorteile gebracht haben, ist dies mit der EGKS/ EWG/ EU seit 1951 und der Währungsunion 1999 genauso. Das Island nicht dabei sein will, ist ok, wenn auch schade. Aber warten wir ab, die nächste Krise kommt bestimmt, auch für Island.

@Storetown

Wenn sich ein sooo kleiner Staat wie Island nicht der EU anschließen, aber die "Annehmlichkeiten" der EU ausnutzen möchte, kann ich das sehr wohl verstehen und auch nachvollziehen !
Auf der einen Seite braucht Island die Unterstützung eines stärkeren Partners, auf der anderen Seite kann dieser kleine Staat nicht die Belastungen und Mitgliedsbeiträge und andere Verpflichtungen tragen !
Island belastet die EU nicht mit seiner Wirtschaft, sondern regelt die Wirtschaft in Island selbst !
Die "Annehmlichkeiten" (freizügiger Warenverkehr) die Island in Anspruch nimmt, gleichen die Ungerechtigkeiten (Fischerei) der EU an Island jedenfalls wieder aus !
Viel Glück "kleines großes Island" !

Angst?

Würde man eine Volksabstimmung zulassen gäbe es eine breit angelegte öffentliche Diskussion über die EU.
Haben die regierenden womöglich Angst, die Isländer könnten die Vorzüge der EU erkennen und für einen Beitritt stimmen? Der Fischereilobby im Land würde das nicht gefallen. Die scheinen in der Regierung einen großen Einfluss zu haben.

Endlich hat das Volk gesprochen

Gut das Politiker endlich mal das tun was das Volk will. Zumindest wenn man vielen Kommentatoren hier glauben darf.
Das der Artikel beinhaltet das gerade nicht das Volk gefragt wurde scheint da fast nebensächlich.
Man wusste ja schon immer das die eigene Meinung die des Volkes ist.
Achso, wenn das dann mal anders ausgeht wurde das Volk natürlich vom "Westen" manipuliert.

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