Kommentare

Ich finde es absurd wenn

Ich finde es absurd wenn Neo-Liberale (oder sonstwer) den "freien Wettbewerb" über alles stellen, wie z.B. über die Arbeitnehmerrechte, die zum Schutz der Arbeiter vor Ausbeutung dienen (könnten), aber dann mit Subventionen, Bail-Outs, Schutzzöllen und was weiß ich noch alles genau diesen angeblich existierenden freien Wettbewerb höchstselbst verzerren.
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Da scheint eine ganz spezielle Logik am Werke zu sein.
Gesetzliche Krankenversicherung wird da als Sozialismus verschrien.
Aber wenn die Regierung einen Konzern verstaatlicht und die Schulden dem Steuervolk aufgebürdet, sprich sozialisiert werden, um dann den gesundgesparten Konzern wieder in die "freie" Wirtschaft zu entlassen ist das irgendwie kein Sozialismus, sondern "freier Wettbewerb".
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Es ist wohl auch diese spezielle Logik, nach der ein "right to work" eines Bürgers als Argument dafür herhält, daß dieser Bürger sich nicht organisieren darf, um seine Arbeitnehmerinteressen zu fördern und wahren.

Recht auf Arbeit?

Das heisst demzufolge, im Sueden gibt es keine Arbeitslosigkeit?

Weil Arbeitnehmervertreter,

- im Land der Demokratie und der Freiheit traditionell als "Kommunisten", und neuerdings sogar als "Gefährliche Terroristen" gebrandmarkt, und verfolgt werden.

Die Lösung ist doch gan z einfach.....

.....kein Betriebsrat, kein Werk!
Wieso soll sich VW mit seinen Standarts an der Ausbeutung beteiligen?
Eine Frage die sich der Gesamtbetriebsrat einmal stellen sollte!

Gewerkschaften schwach?

Wieso denn das?
Was ich in den Letzten 10 Jahren und speziell in den Letzten 14 Monaten an Gewerkschaftsaktionen in den Usa (PA,MD,MO,IN,TX) erlebt habe grenzt an Erpressung und Sabotage.
Zumindestens die "United Steelworker" und die "Boilermaker" saegen an dem Ast auf dem sie sitzen.
Und zur Info der Tagesschau. "Betriebsrat" geht ungefaehr parallel zu den werksintern gewaehlten "union representatives" welche Von Einem Praesidenten gefuehrt werden und vertreter in den Arbeitssicherheits, arbeitsausruetungs, beschwerde und Anderen kommitees sitzen haben.

Das mag in der Autoindustrie anders sein - aber so allgemein gueltig wie Von ihnen dargestellt ist es auf keinen Fall.
Recherché ?

Gewerkschaft und Betriebsrat miteinander vermischt?

Wieso werden hier Betriebsräte und Gewerkschaften miteinander in einen zwingenden Zusammenhang gestellt?

Laut deutschem Recht haben Betriebsräte und Gewerkschaften erstmal nichts miteinander zu tun; man kann wunderbar ohne Gewerkschaften einen Betriebsrat haben.

Liberale sind weder gegen

Liberale sind weder gegen Gewerkschaften noch für Bailouts, sondern dafür, dass der Staat keiner Partei in einer freiwilligen Übereinkunft einen Vorteil gewährt. Genug mit der Propaganda.

Wenn erst mal das Freihandelsabkommen

- bei uns durchgepeitscht wurde, können wir uns auf amerikanische Verhältnisse einstellen. Spätestens dann wird im "Lande der Taupitze" endlich die Aufwachphase eingeleitet werden. Die nächste Generation Frohndienstleistender wird uns verfluchen.

Recht zu Arbeiten - durch Verbot der Gewerkschaften ?

Natürlich ist das ein konservativer PR-Gag, kein einklagbares Rechtsgut.
Tennesse hatte im letzten Oktober eine Arbeitslosenquote von 8,4%.
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Das right-to-work ist ein wirtschaftsideologischer Euphemismus und wenig mehr als eine Hoffnung.
Es ist eine Art Investitionsanreizprogramm, nicht nur für ausländische Firmen, sondern es sollen auch Arbeitsplätze aus anderen Bundesstaaten abgezogen werden.
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Das Mittel der Wahl sind staatliche Subventionen, geringe Umwelt- und Sicherheitsauflagen und eben das quasi-Verbot gewerkschaftlicher Organisation.
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Letztlich wird jedoch nur die Angst der Menschen instrumentalisiert, um die Löhne zu drücken. Es entsteht aber nirgendwo wirtschaftliche Sicherheit, sondern nur neue Abhängigkeiten.
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Soviel auch zum Freiheitsverständnis: Verzichte auf dein Recht, dich gewerkschaftlich zu organisieren und du erhältst ein vages Versprechen auf minimalen Lohn.

Rechte

"...Die Politik versucht immer repressiver zu verhindern, dass sich Arbeitnehmer organisieren. Gerade die südlichen Staaten verstehen sich als 'Right to work'-Staaten - das heißt: Die Gründung von Gewerkschaften steht dem Recht auf Arbeit entgegen."...
Soso, "repressives Verhindern" von Arbeitnehmerorganisationen. Selten einen so klaren Text zu Freiheit und Demokratie in den USA gelesen, wie in diesem knappen Interview. Und der "Gründung von Gewerkschaften" steht das "Recht auf Arbeit" entgegen. In einem Land, in dem die Arbeitslosigkeit hoch ist, gibt es ein "Recht auf Arbeit"? Wie das? Es ist zu den Aussagen eigentlich nichts mehr zu sagen.

@Lefcant

"Liberale sind weder gegen Gewerkschaften noch für Bailouts, sondern dafür, dass der Staat keiner Partei in einer freiwilligen Übereinkunft einen Vorteil gewährt. Genug mit der Propaganda."
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Das glaube ich dann, wenn nicht nur Gewerkschaften quasi verboten werden, sondern auch alle Formen von Lobbyismus und Wahlkampfspenden.

"Soviel auch zum

"Soviel auch zum Freiheitsverständnis: Verzichte auf dein Recht, dich gewerkschaftlich zu organisieren und du erhältst ein vages Versprechen auf minimalen Lohn."

Hmm, mal sehen... – verzeihen Sie bitte, wenn ich Ihre Worte einem Experiment unterziehe.

"Verzichte auf dein Recht, dich frei bewegen und mit anderen kommunizieren zu können, und du erhältst ein vages Versprechen auf minimale Sicherheit"

Jetzt wundert mich gar nichts mehr in Sachen USA!

Bitte!

Lasst den anderen Ländern Ihre eigenen Mentalitäten.

Am deutschen Wesen wird die Welt nunmal nicht genesen.

Ein Fremdsystem aufpfropfen?

Eine Frage moechte ich einmal in den Raum stellen. Warum soll da ein System (Betriebsrat) irgendwo aufgepropft werden, wenn anscheinend kein Bedarf besteht?

Baseline: Arbeitnehmerrecht in den USA ist auf Bundes-/Staatsebene eher unorganisiert. Wie bei so vielem geht es auch hier in Richtung "persoenliche Freiheit" und dem Misstrauen jeglicher staatlich organisierter Macht gegenueber.

Selbst bundesweit organisierte Gewerkschaften splitten sich auf Werks-/Firmenebene auf. Es gibt keine bundesweiten Tarifvertraege. Jedes Werk, jede Firma handelt das individuell mit den oertlichen Gewerkschaftlern aus.
Manchmal gibt es keine Gewerkschaft, dafuer Mitarbeiter-Raete oder auch "Employee-owner"-Systeme. Ggf wird nur "common sense" und "cooperation" angewendet.
In manchen Betrieben gibt es also schon "Betriebsraete", werden nur anders genannt. Andere stehen direkt und Gewerkschaftsknute. Andere liegen dazwischen.
Nun kommen die schlauen Deutschen und wissen mal wieder am Besten was gut ist?

Betriebsräte in den USA

Für die ultra-konservativen Amis sind Krankenkassen und Betriebsräte reiner Kommunismus. Da ist der Kapitalismus noch brutaler als bei uns. Die Angst vor allem, was den Geruch nach links hat, ist in den USA skuril. Mc Carthy ist zwar tot, aber sein Ungeist lebt weiter. In den USA haben viele Menschen geglaubt, Kommunismus sei eine Virusinfektion.

Vielleicht lernen es die Amerikaner noch?

Vielleicht lernen es die Amerikaner noch?

Gewerkschaften und Betriebsräte sind zweierlei

Mein letzter Arbeitgeber, ein Softwarehaus, hatte in seinen Glanzzeiten 4.500 Mitarbeiter. Wir hatten einen starken Betriebrat. Der Anteil der Kollegen in einer Gewerkschaft war weit unter 1 %. Da nach Leistung bezahlt wurde, und der Firmen-Gründer und -Eigner noch selber regierte, brauchten wir keine Gewerkschaft. Es gab auch keine Tarife, nur hauseigenen Richtlinien, bei welcher Tätigkeit eine Mitarbeiter was verdient. Da gab es ein Minimum und ein Maximum. Wer mehr als das Maximum verdienen wollte, bis auf Granit. Da hat der Firmenchef nie nachgegeben, und das war auch gut so. Das Motte in de Firma hieß "Wir wollen viel arbeiten und viel verdienen". Wir, nicht nur die Manager. Es war hervorragend.

Ja ja

"Christian Lammert: Würde der Betriebsrat gewählt, wäre das eine Überraschung. In der Politik in Tennessee formiert sich Widerstand gegen die Pläne, sowohl der Gouverneur als auch die Senatoren haben sich ganz klar dagegen ausgesprochen.
tagesschau.de: Warum sollen Arbeitnehmer freiwillig mehr Mitbestimmung ablehnen?"

Was????
Der Gouverneur und die Senatoren müssen im VW-Werk malochen? Und dann lehnen sie auch noch als Arbeitnehmer den Betriebsrat ab?

Meine Güte!
Das kann ich gut verstehen: Ein 3. Job wäre für die nun wirklich zu viel.

Des Pudels Kern

Für die meisten Republikaner ist das Problem mit den Gewerkschaften ein ganz einfaches: aus offensichtlichen Gründen unterstützen diese politisch meist die Demokraten (die kleben hier genauso zusammen wie SPD und Gewerkschaften in Dtld.). Aber die "Recht auf Arbeit"-Parolen klingen natürlich besser.
Besonders offenkundig war dies, als der Gouverneur von Wisconsin 2011 Gewerkschaftsrechte einschränken liess und dabei genau die kleineren Teilgewerkschaften ausnahm (Polizeibeamte etc. wenn ich mich recht entsinne), welche traditionell republikanische Kandidaten unterstützten.

Die Systeme in USA und Russland Syamesische Zwillinge

Wie sie sich doch gleichen, die sozialen Systeme dieser Weltmächte, die abhängig Beschäftigten stehen in beiden Systemen im Abseits, fast keine Rechte und somit Spielball der Herrschenden Mächte.
Da hatten wir in Deutschland ja Glück mit unsrer Mischung: Soziale Marktwirtschaft.
Haben es die Deutschen doch tatsächlich fertig gebracht, dass Arbeitgeber- und-Arbeitnehmerverbände im Großen und Ganzen fair und ausgewogen miteinander umgehen und sich auf Augenhöhe mit der nötiger Achtung und dem nötigen Respekt behandeln.
Auch wenn die wechselnden deutschen Regierungen, je nach Klientel, die sie zu schützen meinen, mal mehr oder weniger zu den Unternehmern, bzw. zu den abhängig Beschäftigten tendieren,
hat sich gerade diese Mischung aus sozialen Erfordernissen und der notwendigen unternehmerischen Freiheit vorbildlich bewährt. Gibt es ein Besseres?

@ Am 14. Februar 2014 um 17:00 von Lefcant

„Liberale sind weder gegen Gewerkschaften noch für Bailouts, sondern dafür, dass der Staat keiner Partei in einer freiwilligen Übereinkunft einen Vorteil gewährt. Genug mit der Propaganda.“

Ach so! Der Gouverneur von Tennessee droht sogar mit dem Entzug von Subventionen für VW, wenn der Betriebsrat kommt, und das ist keine Einmischung des Staates in eine freiwillige Übereinkunft zwischen Unternehmen und Beschäftigten?

Betriebsrat

Ich arbeite seit 32 Jahren in einer Amerikanischen Firma.(Inhaberfirma)in Deutschland.

Vor ca 24 Jahren haben wir einen Betriebsrat gegründet. Die Begeisterung seitens USA hielt sich in Grenzen und es wurde einiges unternommen um einen Betriebsrat zu verhindern.
Trotz allem wurde nie mit unsauberen Mitteln gearbeitet.
Es gibt natürlich Unterschiede in der Unternehmensführung zu Deutschen Firmen.
Alles in Allem mir gefällt es in meiner Firma!!!!!!!!!!!

um 17:55 von Weggelaufener

genau !

Gruesse aus Detroit

Unterschied zur Gewerkschaft

Begreifen Sie eigentlich den Unterschied zwischen Betriebsrat und Gewerkschaft? Zitat von Weggelaufener: "Selbst bundesweit organisierte Gewerkschaften splitten sich auf Werks-/Firmenebene auf."
Versuchen Sie zu bemerken, dass in manchen Bundesstaaten KEINE Gewerkschaften da sind, die sich aufsplittern können.
Wer handelt dort das Gehalt aus???
Zitat: "Misstrauen jeglicher staatlich organisierter Macht gegenueber."
Der Senator setzt aber seine Macht schon ein- und zwar sehr einseitig.

@ Am 14. Februar 2014 um 17:55 von Weggelaufener

„Eine Frage moechte ich einmal in den Raum stellen. Warum soll da ein System (Betriebsrat) irgendwo aufgepropft werden, wenn anscheinend kein Bedarf besteht?“

Gegenfrage: Warum darf eine deutsche Firma nicht auch ein Stück deutscher Gepflogenheiten mit in die USA bringen? Das machen die Amerikaner im umgekehrten Falle ja nicht anders und da beschwert sich niemand. Da würde man eher sagen: Wem 's nicht passt der muss da ja nicht arbeiten.

Gibts auch in Deutschland,

zwar nicht bei Gewerkschaften, sondern bei Führungskräften. Lesen sie mal den §14 KschG (Kündigungsschutzgesetz), Zitat: "(1) Die Vorschriften dieses Abschnitts gelten nicht (...) (2) Auf Geschäftsführer, Betriebsleiter und ähnliche leitende Angestellte, soweit diese zur selbständigen Einstellung oder Entlassung von Arbeitnehmern berechtigt sind,..."

Die Führungskräfte in deutschen Betrieben (ich rede nicht mal von Top Managern, Teamleiter die für 5 MA verantwortlich sind fallen ebenfalls darunter) bekommen mehr Lohn und Verantwortung, geben dafür aber einen großen Teil des Kündigungsschutzes auf.

(us)american angst

wie kann es sein, dass freiheitsliebende amerikaner sich dazu herablassen, alle digitalkonnektierten menschen weltweit, im rahmen der technischen möglichkeiten, vollumfänglich zu überwachen?
.
es ist die angst vor dem verlust der existenzgrundlage, die in diesem land umgeht. in einem land, in dem jeder normal (unter)privilegierte nur wenige meter vom wirtschaftlichen abgrund entfernt steht. und weil ein sozialsystem kommunistisches teufelswerk ist, so ihnen glauben gemacht wird, exportieren sie ihren fortschritt überallhin. unterstützt von volksmuttis und den weltweizen goldmännern

Es klingt wie ein Witz für mich !

Die USA ein Industrie Staat und kaum Gewerkschaften . Manchmal sieht man es in den Filmen , das die Gewerkschaften auch Früher richtige Machtzentren waren . Die sogar mit der Mafia zusammen arbeitete in den 30ziger und 40ziger Jahren des 20 Jahrhunderts . Und ich verstehe es auch jetzt gut , das man auf diese jetzt verzichten will , wegen den Jobs . Aber das die Politik so ein Einfluss darauf hat , das wusste ich nicht . Nun verstehe ich auch die Haltung der Bürger über die NSA . Man widerspricht weniger der Macht im Land , weil diese Einfluss auf den Alltag hat und diese dirigiert . Und bei der noch vorhandenen Krise sind die Menschen eingeschüchtert und vorsichtiger . Und nur wenig gibt es Gegenwehr !

17:28 von Reasonable

Guter Beitrag. Du weist von was Du geschrieben hast !!!
Ueberlast es doch einfach den Mitarbeitern dort.

17:42 von klaresache

Bitte!
Lasst den anderen Ländern Ihre eigenen Mentalitäten.

Am deutschen Wesen wird die Welt nunmal nicht genesen.

Ob die Deutschen auch den Chinesen das Essen mit den Staebchen verbieten wollen?

Falsch

Der Bericht ist schlicht falsch.

Wie andere Foristen dankenswerterweise schon darauf verwiesen, geht es nicht um die Gründung eines "Betriebsrates", sondern um die "Unionization", also den Zwang, dass die Belegschaft einer Gewerkschaft beitreten MUSS. D.h. in dem Falle hätte der individuelle Arbeiter keine Wahl mehr, selbst zu entscheiden ob er dieses möchte.

Welchem deutschen Arbeiter gefiele dieses?

Wie man wieder einmal sieht, liegen die Ansichten auf beiden Seiten des Atlantiks nicht so weit auseinander, vorausgesetzt man gibt der deutschen Presse mit ihrem antiamerikanischen Drall nicht aus eigener Dummheit ständig wieder aufs Neue die Gelegenheit, diese mit dürftigem Journalismus zu vergiften.

Vielleicht sollte die deutsche Tagesschau erwägen, einige der Foristen als Journalisten anzustellen, als zunehmend zu einem peinlichen Aushängeschild Deutschlands zu werden.

Mal sehen ob sie wenigstens das Rückgrat besitzt, dies zu drucken....Ansonsten kann man sie ausschalten.

@tick tack tick tack

(Zitat:) "Ich finde es absurd wenn Neo-Liberale (oder sonstwer) den "freien Wettbewerb" über alles stellen [...], aber dann mit Subventionen, Bail-Outs, Schutzzöllen und was weiß ich noch alles genau diesen angeblich existierenden freien Wettbewerb höchstselbst verzerren."

Ich geben Ihnen recht, dass die Konservativen in den USA regelmäßig recht heuchlerisch daher kommen. Allerdings ist das wohl ein Wesenszug, den man allgemein bei Politikern zu häufig findet -- oder vielleicht bei Menschen allgemein.

In diesem speziellen Fall jedoch sind die Hardliner da mehr oder weniger konsequent: sie regen sich über Bailouts genauso auf wie über (angeblich) zu weit gehende Arbeitnehmerrechte.

Im Bezug auf dieses Interview muss ich sagen, dass ich schon beim ersten Absatz nicht mehr mitkam. TS fragt nach den Arbeitnehmern, und Herr Lammert erzählt irgendwas von der Politik in Tennessee. Arbeitet der Governeur bei VW?

Wer hier Unlogik entdeckt...

"In der Politik in Tennessee formiert sich Widerstand gegen die Pläne, sowohl der Gouverneur als auch die Senatoren haben sich ganz klar dagegen ausgesprochen.
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tagesschau.de: Warum sollen Arbeitnehmer freiwillig mehr Mitbestimmung ablehnen?"
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... der darf sie behalten. Und sich wundern.

Kommunisten?

Zitat MullahDadullah: "Weil Arbeitnehmervertreter, im Land der Demokratie und der Freiheit traditionell als "Kommunisten", und neuerdings sogar als "Gefährliche Terroristen" gebrandmarkt, und verfolgt werden."

Zitat JokeSchuette: "...sind Krankenkassen und Betriebsräte reiner Kommunismus."

Wer hat Ihnen denn einen solchen Unsinn erzählt?

Ich vertrete die Belegschaft meiner kalifornischen Zweigstelle in einer einem Betriebsrat durchaus ähnlichen Institution in meiner Firma, und die Krankenkasse meiner Firma hat mir zwei Operationen finanziert, die eine staatliche Versicherung mir so kaum bezahlt hätte.

Ich weiß nicht, woher die Idee kommt, die Amerikaner hätten Angst vor "den Kommunisten." Ich gebe zu bedenken, dass das einzige westliche Industrieland, das jemals ein Gesetz zum Verbot einer Kommunistischen Partei erlies, nicht die USA waren, sondern die Bundesrepublik Deutschland. Das KPD-Verbot von 1956 ist übrigens bis heute nicht aufgehoben worden.

Schöne Grüße aus Kalifornien

@ mueller1

Danke! Das musste mal gesagt werden!

@Jon Do

Klären Sie mich auf. Vielleicht liegt es an der späten Stunde, aber ich seh's nicht. Es bleibt unlogisch. Worauf wollen Sie hinaus?

Jetzt wird mir langsam klar, ...

... warum ich immer wieder angemahnt werde, die Steuerprogramme von, für die USA bestimmten Maschinen 100% "idiot-proof" zu gestalten.

@Sasquatch

Nun ist allerdings Kalifornien einer der weniger typischen Teile des Landes (jedenfalls aus europäischer Standardsicht -- da ist Amerika immer irgendwie Texas, und Kalifornien ist extra).

Und es liegt mir auch nichts ferner als "MullahDadullah" zu verteidigen, jedoch muss man zur Beantwortung ihrer Frage ("Ich weiß nicht, woher die Idee kommt, die Amerikaner hätten Angst vor "den Kommunisten."") wohl nicht einmal zu McCarthy zurückgehen. Reichen da die täglichen politischen Debatten nicht schon aus?

@ mueller1

ich hab damit auch so meine Probleme.
Was hier zugelassen wird und was nicht .
Mehr schreibe ich diesmal auch nicht--sonst ist der Kommentar auch wieder weg.

Darstellung: