Ihre Meinung zu: Vor EU-Russland-Gipfel: Vom schwierigen Umgang mit Putin

28. Januar 2014 - 8:18 Uhr

Russlands Präsident Putin reiste heute zum EU-Russland-Gipfel nach Brüssel. Nicht nur die Lage in der Ukraine warf im Vorfeld erneut die Frage nach dem richtigen Umgang mit ihm auf. Seine überkommenen Methoden helfen nicht, Probleme zu lösen.

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Kommentare

Gäbe es auch den Mut...

...bei der TS unter selben Gesichtspunkten den US-Präsidenten einzuschätzen ?

Kalter Krieg 2.0

Die EU als williges Werkzeug zur NATO-Erweiterung vor die Haustür der Russen (entgegen den Vereinbarungen zur deutschen Einheit keine Osterweiterung der NATO durchzuführen). Und was heißt aggressive Strategie von Gaszprom ? Freier Markt nur für EUErweiterung und USUnternehmen ? Einmischung in der Ukraine ? IWF und EU wollen doch die Regeln machen, das Volk wird sich noch wundern - für den neuen Aufstand gibts dann aber kein Geld -Klitschko wird dann im warmen HH sitzen und Eurogentfor die Barrikaden räumen. Der kalte Krieg 2.0 läuft schon lange ... Und nicht zugunsten Europas ! Das lässt sich nur willig in Stellung bringen ! ...

Erler jetzt für Deeskalation....

... ja klar, jetzt ist man ja soweit wie man wollte ! Als es losging mit der Gewalt hat man sie ja noch angeheizt ! Was für Heuchler !

Phonomatic's Geschichte

Aber für die Geschichte Ihrer Landsleute haben die nichts übrig.
Doch, das haben die. Seien wir mal ehrlich: Im Westen gab es die Verträge der Alliierten und wenig Souveränität, eine Vormachtstellung der USA. Im Osten, der ebenso wenig souverän war, eine Vormachtstellung der UdSSR.
Dann kam die Wiedervereinigung. Bei der Vereinigung wurde das komplette System des Westens über den Osten gestülpt, was dafür spricht, dass es gar keine Vereinigung war. Die Russen haben ihre Soldaten und Waffen abgezogen und ihre Administration entfernt. Die USA sind immer noch hier, sind sogar weiter gen Osten gewandert.
Nach der Wende waren also die Russen konsequenter und ehrlicher zu uns und haben uns unsere Souveränität übergeben, die wir sofort an Kohl übergeben haben, damit unsere Industrie mit der harten D-Mark zerstört wird.

Mag ja sein, aber nicht dass mir....

...mit dieser üblichen Schwarz-Weiß-Betrachtung die USA wieder als ultimatives Vorbild gegnüber den Russen vorgeführt werden.

Beide gelebte Demokratien und Regierungen sind stark fehlerbehaftet.

Genauso, wie auch unsere. Wenn wir unser Grundgesetz immer noch in der Tagespolitik anfangen zu interpretieren, dann herrscht Ungerechtigkeit und Armut im Land.

Also ist ein "besser als" oder "schlechter als" ist der falsche Ansatz, da alle diese Regierungen incl. der unsrigen schlecht sind.

Peinliche Einseitigkeit

Der Schreiber dieses Berichtes ist scheinbar so sehr von der Unfehlbarkeit der aktuellen Europäischen Weltanschauung überzeugt, dass er nicht ein Hauch Zweifel aufkommen lässt, dass alles was in der EU gerade dem Zeitgeist entspricht einfach automatisch und ohne hinterfragen richtig ist und somit alles was in der Welt diesem Zeitgeist nicht entspricht automatisch falsch und bekämpft werden muss.
Ich persönlich verabscheue diese plumpe Sichtweise. Auch im Bezug auf Putin und die Ukraine. Wir erleben im Umgang der EU Politik in diesem Region die schlimmste Heuchelei die man sich vorstellen kann. Verdrehung der Tatsachen auf höchstem Niveau.
Trotzdem wagen selbsternannte Demokratieverfechter die Regierungen dieser Länder zu belehren was sie zu tun haben.
Das Verhalten der Ukraine gegenüber ist hier ein Top-Beispiel. Einflussnahme seitens Brüssels – notwendige Demokratisierung, Einflussnahme seitens Russlands – Erpressung. Warum? Einfach so, weil „wir“ ja die guten sind.

@Phonomatic

Ich wundere mich manchmal über Sie und Ihre offene Abneigung gegenüber Russland. Sie fallen mir oft durch durchdachte Kommentare auf, Ausnahme bilden "Kalte-Krieg" Themen, bei denen es Pro-/Kontra RUS/USA geht, da sind Sie sehr einseitig.

Ich fände es gut wenn Russland wieder Großmacht wird, meiner Meinung nach brauchen wir mindestens 2 -3 globale Supermächte mit unterschiedlichen Weltanschauungen und "Reibungspotenzial".
Das fördert Kompromisse und Diplomatie.
Putin mag kein sympathischer Kerl sein, aber Russland geht es nicht schlecht und befindet sich immer noch im Aufstieg. Die Russen müssen selbst wissen wen Sie als Präsident wollen, das haben wir nicht zu entscheiden. Die Wertigkeiten (USA Gut, EU super, RUS böse) gefallen mir nicht. Russland ist nicht Deutschland. Zu groß ist die Ausdehnung geografisch und kulturell.

Erfahrungen mit dem Westen

Der Artikel wäre gar nicht schlecht, wenn er nicht Zar und KGB in einer eher unfreundlichen Weise in den Vordergrund stellt, was eine ideologische Ausrichtung vermuten lässt.
Was im Artikel aber auch vergessen wurde, so hat Putin sehr schlechte Erfahrungen mit dem Westen gemacht, was die letzten Kriege angeht, so würde er übertölpelt, Libyen zu überrennen und deren Erdölförderrechte zu erhalten (z.B: Frankreich).
Und nun hat er aus den realen neo-imperialen Kreuzzügen gelernt, lehnt ähnliche "Flugverbotszonen" ab, da werden in diesem Artikel die Tatsachen einfach verdreht und Putin wird Neoimperialismus vorgeworfen, obwohl doch der Westen die Kriege in diesen Ländern führt und nicht Russland.
Überprüfen Sie bitte die Aussagen solcher Artikel an der Realität und an der jüngeren und älteren Geschichte!

Zar Putin

Zar Putin wird hier in dem Artikel der tagesschau als rechts-konservativ beschrieben und auf eine Stufe mit US-Senatoren wie Buchanan gestellt. Auch wenn Buchanan Putin selbst als einen der Ihren bezeichnet hat, heißt das noch nicht das dies stimmt. Auch Schröder hatte Putin ja für einen Lupenreinen Demokraten gehalten. Ja so kann man sich irren. Was ist Putin wirklich?? Putin ist ein KGB-Mann der alten Schule. Belastendes Material über andere Sammeln und bei Zeiten zur Erpressung einsetzen. Dazu kommt die absolute Skrupellosigkeit. Alles ist erlaubt wenn es der Sicherung seiner Macht und oder den Interessen Russlands dient. Auch wenn viele es nicht wahrhaben wollen, Putin ist ein freiheitsfeindlicher, antiliberaler Despot, der kein Vertrauen in die Demokratie hat, da diese nicht steuerbar ist. Einem Wettbewerb der Ideen will er sich nicht stellen und so ist er dabei Russland so bleiern zu ersticken wie einst Breschenew, der sich auch nicht rühren wollte, wel Bewegung ja Gefahr ist.

Soll das neutrale Berichterstattung sein?

Russland-Versteher? Ich glaube da haben Sie etwas falsch verstanden. Hier geht es nicht um Verständnis für Russland und erstrecht nicht um Verständnis für seine Innenpolitik. Es geht darum, dass ständig versäumt wird, vor der eigenen Tür zu kehren. Die Westmächte haben gerade in jüngster Zeit so viele sehr fragwürdige Sachen gemacht, dass es einfach nicht richtig ist mit dem Finger auf andere zu zeigen.
@Phonomatic
Es tut mir Leid, aber Sie scheinen ja nicht so ganz mitbekommen zu haben, dass sie 40 Jahre nicht mit Russen sondern mit den Sowjets gelebt haben. Und so sehr Sie auch immer noch wütend sein mögen, hat sich seit damals doch ein bisschen getan.

Meinung

Das ist nur die veröffentlichte Meinung von Silvia Stöber. Mehr nicht.

Jonas Hamilton und der Konservative Putin

Ja natürlich verhält sich Putin konservativ, weil er nicht dumm ist, weil er auch durch die Informationen des Geheimdienstes weiß, was um ihn herum geschieht.
Diejenigen, die nicht konservativ genug waren, die reihenweise NGO's in ihren Ländern haben walten lassen, haben erlebt, wie genau diese NGO's Studenten finanziert und mit Kursen angeleitet haben, wie man pressewirksame Protestaktionen und Demonstrationen gestaltet. Die sogenannte Orangene Revolution von Multimilliardären wie Soros finanziert, stürzten Regierungen und gaben dann Zugriff auf die Rohstoffe der Länder frei. Soros rühmt sich damit ja sogar selbst in seiner Biographie.
Sich dagegen zu schützen ist sehr klug, wenn auch konservativ.
Falls Sie das prüfen wollen, es gab da eine sehr gute Reportage, die diese "Anleitung zur Revolution" dokumentiert hat.

Russland als Gegenpol?

Wie in jedem Artikel indem Russland und die Entscheidungen seiner Politiker thematisiert werden nutzen Anti-USA-ler auch hier wieder die "Chance" Russland als garnicht so schlimm hinstellen zu wollen. Aber Fakt ist doch: Wir reden von einem Land in dem es aufgrund der Führung den Menschen deutlich schlechter geht als bei uns und das nicht einmal in der Lage ist seine Grenzposten soweit unter Kontrolle zu bekommen, daß man ohne ein ganzes Arsenal an Bestechungsgeldvorräten die Landesgrenzen überqueren kann (wenn man mal von einigen Ausnahmen an der Westseite absieht). Ein Land, daß trotz fehlender wirtschaftlicher Kapazitäten einen Militarismus betreibt, den es sich eigentlich nicht leisten kann und den es vor allem nicht nötig hat. Auf humanitärer Ebene ist die Entwicklung in Russland jedenfalls unter aller Sau und dieser Präsident der seit 15 Jahren den Posten festhält wird daran nichts ändern. Was macht ihn nur sympathischer als Berlusconi den alten Lüstling?

Putin macht erfolgreich Politik für sein Land ...

... aber auch für die Welt.
Die Gewinne aus den russischen Bodenschätzen fließen wieder nach Russland. Dadurch hat es wenig Schulden. Dazu musste Putin die Gesetze der Jelzin-Ära andern. Dieser hatte sich nach dem Ende der SU von amerikanischen Beratern Gesetze schreiben lassen. Es war, als wäre Russland eine Kolonie. Die Gewinne blieben nicht im Land. Damit schuf sich Putin im westlichen Ausland Feinde, wie man es heute hier sieht. Die Kampagne gegen ihn verzerrt das Bild. Man kann jedem Politiker etwas vorwerfen - Fehler, sein Verhalten usw. Ist Obama nicht auch ein wenig zaristisch oder Merkels Pofalla sogar korrupt? Die Weltmacht Russland bremst heute manchmal die ausartende USA. Es gibt wieder Grenzen für die USA. Auch das ist sinnvoll. Putin ist derzeit der beste Mann für dieses starke Russland. Erkennen wir das doch einfach mal an.

Phonomatic "Wir haben 40

Phonomatic "Wir haben 40 Jahre mit denen zusammen gelebt, und dabei erlebt wie die miteinander und mit anderen umgehen. "

Richtig , ich habe fast nur gute Erfahrungen gemacht. Schlechte Erfahrungen können Sie in jedem Land machen. Der neue Umgang Steinmeiers Mit Russland lässt nur eines vermuten. Neue Anweisungen aus London und den USA.
@Trecker volle Zustimmung und sehr gut dargelegt. Wenn man schon die Dreistigkeit bei der TS besitzt jemanden als Neoimperialistisch zu bezeichnen dann doch bitte diejenigen die seit 60 Jahren an jedem Krieg beteiligt sind.
Vietnam,Korea, Irak, Kuba , Lybien , Syrien um nur mal einige Beispiele zu nennen.
Das traurige ist nur das die Mehrheit wahrscheinlich diese berichterstattung auch einfach noch glaubt.

08:50 von Vivala Revolution

"...Also ist ein 'besser als' oder 'schlechter als' ist der falsche Ansatz, da alle diese Regierungen incl. der unsrigen schlecht sind."

Wahr gesprochen! Putin vertritt Russland mit allen Vorzügen und Schattenseiten, wer will ihm das verübeln? Dass er und dieses Russland andere, zum Teil auch ganz andere Interessen haben, als die EU und der übrige "Westen" - vor allem die USA - ist doch ganz normal. Er ist gewählt und die Wahl wurde nicht wirklich beanstandet. Was solls also? Heißen wir ihn in der EU willkommen und reden wir mit ihm. Denn eines ist mal sicher: Dumm ist der Mann nicht!

Nur die US/EU Politik ist allein seligmachend?

Ist nur die Weltpolitik der sogenannten westlichen Staaten (USA und EU-Verbund) die allein seligmachende? Es wird viel zu oft vergessen, dass es auch anderweitige Interessen als die der USA und der EU in der Welt gibt. Diese sollten von den Politikern und anderen Interessenvertretern einmal respektiert werden. Wie im täglichen Leben ist es ein Geben und Nehmen. Bei den USA und der EU habe ich allerdings oft den Eindruck, dass es mehr ein Nehmen ist oder jedenfalls diese Erwartungshaltung besteht.
Man sollte sich einmal an das geflügelte Wort des "Alten Fritz" erinnern: "Jeder soll nach seiner Façon selig werden." Und dieses sollte man aus dem eigentlichen Zusammenhang reißen und ganz allgemein auf das gemeinsame Leben in aller Welt ausdehnen.

@AfroDieter

ES geht nicht um Anti-USA-ler usw., es geht mal um eine faire Berichterstattung zu BEIDEN ! Ihre Argumente hinken da schon.
Und Fakt ist doch : Wir reden von einem Land das Jahrzehnte einen anderen Weg gegangen ist und was schlechter ist und wievielen es so geht ist nicht klar (genau wie in den USA).
Russland ist das größte Land der Erde mit der längsten Landesgrenze. Und ist es nun besser mit mehr Bestechungsgeld in die EU oder die USA zu kommen ? Was soll das denn heißen ?
Ob Russland es nötig hat sich verteidigen zu können ? Als Sieger des 2.WK mit 25 Mio. eigenen Toten sehen die das womöglich anders, zudem wenn man die Politik der EU und USA sieht (NATO Ost Erweiterung entgegen den Zusagen zur deutschen Einheit). Und das leisten können ist ja bei den USA wohl auch schon lange vorbei. Zumal ein im Prinzip Inselstaat mehr Militärausgaben hat, als die nächsten 10 folgenden Staaten zusammen ? Zur Verteidigung des Landes ? Reicht es, wenn er so sympathisch wie Clinton, der Lüstling ist?

AfroDieter: Korruption

Ich bin sicher, dass es Korruption in Russland gibt, ansonsten wären nicht so schnell, so viele Oligarchen und Multimilliardäre entstanden. Mit einer freien Marktwirtschaft hat das wenig zu tun. Allerdings haben auch wir keine freie Marktwirtschaft mehr, viel zu große Konzerne, Banken, die ob ihrer Größe systemrelevant sind. Wir unterschreiben seit 7 Jahren die internationale Antikorruptionsvereinbarung nicht.
Und jetzt mal von außen betrachtet, als außerirdischer Besucher, die weder Anti-US noch Anti-Russland sind: Wer hat in den letzten 60 Jahren an allen Kriegen Anteil gehabt? Russland oder die andere Großmacht unterstützt von der EU?
Gut, das wir das mal geklärt haben.

Sachlich, neutral?

Dieser Beitrag erinnert mehr an eine Meinung als an eine sachliche Analyse. Nie liest man so eine kritische Auseinandersetzung mit westlicher Einmischungspolitik ...

@CaesarAvgvstvs

kann ich nur "Copyandpasten".
Und unterstreiche dabei die Worte "plump", "einseitig" und "Heuchelei".
Und ergänze damit: Einem seriösen, von Gebühren bezahltem Medium, wie der Tagesschau nicht würdig.

Eine Bitte

Liebe Tagesschau,
"Nachrichten" unterscheiden sich von "Propaganda" meistens dadurch, dass erstere die Menschen informieren wollen, um Objektivität bemüht sind und deshalb einen Sachverhalt aus verschieden Perspektiven beleuchten. Zweitere präsentiert hingegen eine Meinung als Wahrheit, schert sich nicht um Ausgewogenheit und erzeugt dadurch ein wesentlich stimmigeres Bild.
Ich hab's ja verstanden, Putin ist böse. Nur "Russland-Versteher" wollen das in seiner gesamten Plattheit nicht anerkennen. Glücklicherweise gibt es auf der anderen Seite ja noch "Experten". Schon in der Wortwahl ist ihre Darreichung also schon mal super wertneutral.
Könnten Sie für meine Gebührengelder nicht wenigstens mal versuchen, nicht so unverholen als Sprachrohr meiner "radikal-christianistischen" (Sprachregelung Tagesschau bei anderen Religionen) "Führung" (Sprachregelung TS bei gewählten russischen Regierungen) rüberzukommen?

Das wäre nett.

Lebensqualität @AfroDieter

Ungefähr 6 Mrd. Menschen haben eine schlechtere Lebensqualität als wir Deutschen! Wir stehen mit wenigen kleinen Ländern an der Spitze, sogar in den USA ist die Lebensqualität für Otto Normalsam wesentlich schlechter als bei uns.
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An der geringen Lebensqualität in Russland ist nicht Putin, sondern Jelzin in der Nachwendezeit schuld. Menschen haben gehungert, kein Lohn bekommen, während Oligarchen sich die Taschen mit Milliarden vollgestopft haben.
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Russland ist, mit Putin, vom Wohlstand erstmals wieder über dem Sowjetniveau der 90er und hat traumhafte Wachstumsraten des BIP!
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Putin steht für eine sehr konservative Politik und Stagnation, zugegeben! Aber dafür lieben die Russen ihn, er steht auch für Stabilität der Lebensverhältnisse und für einen geordneten Staat.
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Irgendwann wollen die Russen mehr als nur Stabilität, aber im Moment könnte ein radikaler Politikwechsel Russland wieder in die Anarchie führen und Russland ist immer noch militärisch sehr mächtig und potent!

Immer anders als die jeweils anderen Wertsiegelbewahrer

Was die Sammlung belastenden (oder nicht) Materials betrifft - die NSA-Diskussion dürfte eine einseitige Bösartigkeit Putins ausschließen.

Ob Kinkel oder Bush sr. als Geheimdienstchefs und dann in höchsten Staatsämtern - auch hier hat Putin kein Alleinstellungsmerkmal.

Vielleicht mochte "die EU" unter dem viel eher Zaren und neololiberalisierten Ausbund Jelzin den Oligarchen Beresowski als Chef des nationalen Sicherheitsrats mehr als Putin ohne Oligarchen im Kreml?

Zumindest erkannte der, dass auch sein Entwicklungsland und Transformationsökonomie nach 78 Jahren UdSSR+Jelzin nicht lückenlos an über hundertjährige Marktwirtschafts- und Demokratisierungserfolge des alten industriellen Westen aus dem Stand anknüpfen kann. Im Gegensatz zu u.a. Osteueropa und DE bis 1990+ wollte er eine selbst- statt fremdgelenkte Demokratie ohne Inbesitznahme des Kreml durch fremdgesteuerte Oligarchen.

Demokrat, Verteidiger wahrer Christenwerte, nun Liberaler - Putin ist wie unsere Parlamente.

@Phonomatic

Jetzt verstehe ich auch ihre oftmals unsachliche Argumentation. Sie projizieren ihre eigenen Erlebnisse auf die Gesamtheit. Nachvollziehbar, aber deswegen sicher nicht richtig.

Putinversteher!

Man beteiligt sich nicht am Russland und Putin Bashing sondern hinterfragt, wird man gleich zum Putin-Versteher.

Ich kenn den Mann nicht und würde daher nie sagen, dass ich ihn verstehe.

Was ich allerdings verstehe ist das, was um mich rum passiert. Beginnt beim Wording.
Kleines Beispiel: immer wenn es um den US-Präsidenten ging, hiess es der mächtigste Mann hier und da. Der Titel ging an Putin. Jetzt wird er nicht mehr benutzt. Das ist nicht wichtig es ist einfach nur auffällig.

Bei Putin wird immer betont er war beim KGB. Warum betont keiner Frau Merkels Vergangenheit? Z.B. sie hat ja schon in der DDR brav dagesessen und gewartet bis es vorbei war?

Ist man nicht der Meinung, unsere aktuellen Werte sind für alle Menschen das Mass der Dinge, sondern sich eben jede Nation ihren Weg suchen muss, dann ist das auch schlecht.

Das Prinzip "Balance of Powers" ist für mich wichtig. Daher: wir brauchen Putin!

Der Umgang mit Putin ist nicht schwer. Man macht ihn sich schwer!!

Einseitigkeit bedeutet das Ende des Denkens!

Wie Rusland und Putin in den Berichten und Kommentaren dargestellt werden muß einen schon sehr wundern. War es nicht die USA, die mit ihrer NATO-Osterweiterung den neuen "Kalten Krieg" eingeläutet hat? Ist es nicht die USA, die mit ihren Raketenstellungen in den ehemaligen Sowjetrepubliken für neuen Konfliktstoff sorgt? Und sind es nicht die USA und die EU, die mit ihrer neoliberalen Wirtschaftspolitik immer neue Märkte erobern wollen, ohne Rücksicht darauf ob man damit in die traditionelle Hegemonialsphäre Russlands eindringt? Was erwartet man den von Putin? Etwa dass er der USA als angeblich "letzter und einziger Supermacht" widerstandslos das Feld überläßt? Das anzunehmen oder gar vorauszusetzen ist völlig naiv und zeigt nur die Arroganz des Westens, dessen imperialistisches Streben bisher selten auf Widerstand gestoßen ist. Russland ist Großmacht und Putin schützt seine Einflußsphäre so gut er eben kann. Die Kritik von Sylvia Stöber beweißt nur die Einseitigkeit ihres Denkens!

Bashingkampagne gegen Russland

Mir persönlich ist eine regelrechte Kampagne der öffentlich rechtlichen Medien, besonders der ARD, gegenüber Russland aufgefallen. Gestern kamen im TV einige Berichte zu Sotschi und Putin unter dem Motto "Putins Spiele".
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Es ist schon ziemlich plump ein Land mit über 140 Millionen Menschen auf einen einzigen Mann zu reduzieren!
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Zu dem Motto der Tage...NEIN, es sind nicht Putins Spiele, sondern die der Jugend der Welt, so wie jedesmal bei olympischen Spielen.
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Überall auf der Welt werden Menschenrechte mit Füßen getreten, es gibt sogar Geheimgefängnisse von US-Geheimdiensten innerhalb der Eu, wo GEFOLTERT wird! Europa gibt sich duckmäuserisch gegenüber NSA und US-Administration.
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Putin ist kein Demokrat und in Russland lebt die Bevölkerung im Schnitt nicht in Saus und Braus. Aber neutral betrachtet ist das Land stabil, relativ langweilig und unscheinbar, mit einem Überschuss an hübschen Frauen. Für Besucher unterscheidet sich Russland nicht großartig von westlichen Ländern!

Meinung vs. Berichterstattung

Ich habe dazu mal eine konzeptionelle Frage: Wenn der Auftrag von ARD/ZDF doch ist, objektiv und neutral zu informieren, müssten dann nicht Meinungen die absolute Ausnahme sein? Denn Meinungen sind, wie hier ganz klar ersichtlich, nicht ansatzweise objektiv und schon gar nicht neutral.
Aus meiner Sicht verstößt das gegen den Auftrag dieser Medien.

@ Jonas Hamilton 09:01 Uhr Zar Putin

Mir ist immer schleierhaft, wie und woher einige Kommentatoren ihre Weisheiten Russland und Putin betreffend nehmen.
Seit der versoffene Jelzin, der für den Westen eine wachsweich formbare Figur war, und der bestenfalls noch belächelt oder für Verdienste bei der Zerschlagung des Hauptfeindes Sowjetunion gefeiert wurde abgetreten war, versucht Putin den Kurs der Konsolidierung Russlands durch zu setzen.
Man muss ihn wahrlich nicht lieben, aber er hat viel für Russland erreicht.
Es ist einfach lächerlich, jeden Zug von ihm als reines persönliches Machtkalkül zu denunzieren, während alle, ich betone alle westlichen Regierungspolitiker und Staatschefs, genau das Selbe tun.
Da ist alles erlaubt. Ich kann mich nicht erinnern, wann Russland unter Putin, Kriege angefangen oder gar seine Gegner mittels Drohnen, im Ausland ohne Berechtigung oder Gerichtsverhandlungen eleminiert hätte.
Was der Westen dem Putin nicht verzeiht ist, dass er nicht nach seiner Pfeife tanzt und auch mal dagegen hält.

Steinmeier ...

Steinmeier ... "empörend, wie Russland die wirtschaftliche Notlage der Ukraine ausgenutzt habe, um das geplante Assoziierungsabkommen zwischen Kiew und der EU zu verhindern."

Herrgott, was denkt sich dieser Steinmeier: Was haben denn die Europäer schon für die Ukraine getan? Die Russen pumpen Gas zu Unterweltmarktpreisen in die Ukraine und bringen sie so durch den Winter (und wer den Ukrainischen Kontinentalwinter kennt, weiß, wovon ich spreche). Die EU wird einen Teufel tuen und die Gasrechnung der Ukrainer bezahlen, konkurriert sie doch teils sogar um das Gas. Soll doch Putin ruhig einmal den Gashahn zudrehen, damit die Ukrainer wieder verstehen, was sie an Rußland haben. Die Deutschland hat sich ja durch die Ostsee-Pipeline unabhängig von der Ukraine gemacht und so die Ukraine eher Rußland weiter ausgeliefert. Aber jetzt Empörung zeigen. Solche Scheinheiligkeit empört mich ...

Der Kalte Krieg in den Köpfen

Der Bericht vermittelt einen einseitigen Eindruck. Niemand würde einen US-Präsidenten als römischen Weltimperator betiteln. Putin wird dagegen als Zar bezeichnet. Haben doch die USA weltweit unzählige Militärstützpunkte eingerichtet u. nicht Rußland.
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Jeder wünscht sich einen Fleck des Guten und der Zufriedenheit. Die Realität ist, dass es nirgendwo eine Gute Regierung gibt. Es geht immer um Interessen. Welche Interessen hat eine Person und welche andere Interessen nehmen Einfluß auf diese.
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Die Demokratie hat nicht verhindert, dass die USA ein massives Spionageprogramm durchführt, das überwiegend zur Wirtschaftsspionage genutzt wird. Wenn jemand kein lupenreiner Demokrat ist, heißt das nicht automatisch, dass er schlechter ist als jede andere Demokratie. Weder in den USA, Rußland noch in Deutschland findet man eine lupenreine Demokratie. Es wird immer Lobbyisten und andere Interessengruppen geben, die undemokratisch Einfluß nehmen.
-
Jeder Tag ist ein Kampf um mehr Freiheit.

Emotionale Betrachtungen gegen Fakten

"Zar-Attitüden" und "etwas KGB" sind emotionale Bewertungen. Putin oft mit "zar-" und "KGB" in Verbindung zu schreiben und Obama mit "Freiheit und Demokratie" macht unterschwellig etwas mit uns. Später soll man Putin immer mit diesem Machtungeheuer verbinden und Leute wie Obama mit der freien Welt. Das schafft Vorurteile und auf diesen wird aufgebaut. Es ist eine ganz einfache Form der politischen Propaganda und ein bereits seit längerer Zeit bestehender Tiefpunkt für die Tagesschau und die ör-Medien. Vielleicht ist das ein Ergebnis daraus, dass die ör-Medien durch die Politik kontrolliert werden und hochrangige Leute Parteibücher unserer Regierungsparteien haben. So etwas wirkt sich dann auf die Inhalte und vor allem Bewertungen aus. Schade nur, wenn man damit etwas angefangen hat, was man woanders kritisiert.

@ 08:57 von Powermolch

weil ich '89 auch gegen die sowj. Fremdherrschaft auf der Strasse war und nicht möchte, dass sich der Einfluß Rußlands in Europa jemals wieder stärkt, ich bin froh dass wir den abschütteln konnten ohne Blutvergießen.

@Moderation, der Antwort fühle ich mich dem user persönlich schuldig.

Amnestie gibt es auch , weil

Amnestie gibt es auch , weil er damit den Terror Gruppen die Macht nimmt einen Grund zu haben , um etwas zu erpressen . Siehe München ! Eine Gestik des Friedens , so ein Blödsinn . Die Lage entschärfen und die Frei gelassenen einige Bedingungen stellen . Schaut man jeden von den frei gekommenen an , haben diese Augen Schlimmes gesehen und erfahren . Nichts ist von den Gefängnissen bekannt . Nur das sie alt sind und Zellen überfüllt sind .

Gute Beziehungen

Immerhin haben Putins "überkommene Methoden" dazu geführt, das wir mit diesem Nachbarland in Frieden leben, und unter anderem Gas von ihm beziehen. Und das ist schon sehr viel.

Zar-Attitüde und KGB-Methoden

Der Titel ist bezeichnend und gibt an, wohin die Fahrt gehen soll? Warum nicht gleich der Alternativ-Titel "Vor EU-Russland-Gipfel: Vom schwierigen Umgang mit Putin"?
Ich bin gespannt, ob ich mal einen ähnlich gefärbten Artikel über Merkel, Obama etc. lesen werde. ("Teflon-Attitüde und Duckmäuser-Methoden"?)
Eine Einteilung in Russland-Kritiker und Russland-Versteher ist zu schwarz-weiß gemalt.

Das würde ich in einem Kommentar oder einem Boulevard-Blatt erwarten.

Was man auch nicht verstehen will, ist, dass aus einer Kritik an der Berichterstattung und dem Umgang der Politik mit Russland nicht automatisch eine Überzeugung pro Putin abzuleiten ist.

Liebe Tagesschau Redaktion

Merkt ihr eigentlich nicht anhand des hier in dem Kommentarbereich spürbaren Klima, dass ihr mit dieser Stimmungsmache das Ziel komplett verfehlt?

Ich persönlich möchte über die Situation in der Welt, ob Russland, Ukraine oder sonst wo informiert werden. Ich möchte nicht unter dem Deckmantel einer Berichterstattung eure oder sonst wessen persönliche Meinung dazu lesen, vor allem wenn diese Meinung so offensichtlich propagandistischer Natur ist.

Ihr zieht von mir einmal pro Quartal doch so hohe Gebühren ein. Dafür darf ich doch eine entsprechende Qualität erwarten?
Sollte ich Journalismus vom „BI.D“ Niveau Wert legen, würde eure Arbeit doch überflüssig werden.

Irgendwie hab ich das Gefühl...

...dass es eine großangelegte Hetzkampagnee gegen Russland ist. Erstmal an die eigene Nase fassen (NSA, Folter in Polen, Entführungen, Morddrohungen gegen Whistleblower...

@ henry.berlin um 09:19

Die Knebelverträge die er ausser Kraft setzte heißen Product Sharing Agreement. Den unterschreiben wohl alle Handzahmen Regierungen und werden zu Regimen wenn sie die Folgen dieser Unterschrift realisieren und ändern wollen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Production_Sharing_Agreement

@taigabaer

richtig! stimme ihnen zu.

Putins Politik

Es ist offensichtlich, dass die Medien Deutschlands durch voreiligen Gehorsam (Richtung pro westlicher Leitpolitik) mit immer mehr linker Suggestion auf ein scheinbar kopfloses Publikum einwirken.
Viele Kommentare zu Putins Politik belegen, dass nicht jeder "demokratieverwöhnte" Bürger diese Berichterstattung ohne Skepsis verfolgt.
Putins Politik zeigt, trotz aller westlicher Kritik, mehr Aufrichtigkeit, weniger internationales Aggressionsverhalten und mehr weitsichtige Treue zur eigenen Nation, als die unseres vermeintlichen Vorbilds moderner Demokratie – Präsident B. Obama und seiner hörigen (belauschten) Freunde.

Vorwürfe nicht unrichtig

Unabhängig davon, dass diese gebetsmühlenartige Russlandschimpfe dadurch nicht fair ist, weil sie den Russen Dinge vorwirft, die wir anderen verzeihen (z.B. war es in der Olympiastadt 2002 Salt-Lake-City verboten überhaupt schwul zu sein, während Russland Homosexualität 10 Jahre vor den USA legalisierte), stimmen die meisten der hier genannten Punkte. Kritik an Russland ist richtig, aber sie wirkt einseitig, wenn die Tagesschau sie bei anderen "Freunden" und Partnern verschweigt. Ein Punkt den man den Russen nicht vorwerfen muss, ist die Behandlung von NGOs. Immerhin behandeln die USA solche Organisationen seit 70 Jahren so. Zudem sind die Machenschaften der Konrad-Adenauer-Stiftung in der Ukraine nicht unbedingt wünschenswert - in Ägpten steht sie derzeit wegen ähnlichen Umtrieben vor Gericht.

Putin und öffentliches Interesse

Leider kann ich nicht nachvollziehen, warum in der Öffentlichkeit eine emotionale Propaganda gegen Putin geführt wird. Welchem Zweck soll es den dienen? Nur weil er dickköpfig sein Ziel, der Nation zum Erfolg zu verhälfen, verfolge? Nach dem Zerfall der Sowjetunion sind die Menschen im Osten aufgrund eines trivialen Korruptionsbewusstseins noch nicht bereit alle Vorteile der Freiheit zu leben. Deshalb versucht er halt mit Brot und Peitsche. Wer soll in seine Position besser passen? Ein Lenin etwa, der vom deutschen Geheimdienst finanziert worden ist? Immer wieder tauschen altbekannte Schlagzeilen, die ein negatives Bild neu zeichnen aber auf Altes zurückgreifen. Dann lieber nichts berichten, wenn es nicht konstruktiv geht!

Es ist schade

...das die EU und RUS nicht in der Lage sind zum beiderseitigen Vorteil zusammen zu arbeiten.Zum Vorteil für das Volk in RUS und in der EU.
Leider sind unsere Politiker dazu nicht in der Lage,weil Putin ja schwieriger geworden ist-kein Wunder wenn man sieht wie viele Verträge von 1990 gebrochen wurden zum Nachteil von RUS.
Putin lässt sich kritisieren-aber er hat es nicht nötig sich blöd kommen zu lassen.
Er sagt eben mal-"so haben wir nicht gewettet"
Und noch was-na klar kann er Tauchen,Fallschirm spingen und Judo und Ski fahren.kann ich auch,aber leider keiner von unseren Oberen.

Bitte um Gerechtigkeit

"Außenminister Steinmeier wählte denn auch in seiner Rede zum Amtsantritt Mitte Dezember deutliche Worte gegenüber Russland. Er bezeichnete es als "empörend", wie Russland die wirtschaftliche Notlage der Ukraine ausgenutzt habe, um das geplante Assoziierungsabkommen zwischen Kiew und der EU zu verhindern."

- Möchte die liebe EU diese Notlage der Ukrainer nicht genauso ausnutzen?? Und gleichzeitig eigene Notlage (fehlender Absatzmarkt) kompensieren?

Die Europäer haben doch kein Geld mehr in der Tasche um das Rad des Kapitalismus zu drehen. Da kommt Ukraine recht: Mann kauft Ihr die Rohstoffe ab, dann haben Leute Geld um es für Coca-Cola, McDonalds, Bosch, Siemens und Co. auszugeben. So kommt das Geld (vermehrt) wieder zurück in die Kassen der EU. Ist diese Hinterlist nicht auch "empörend"? Aber auf andere mit dem Finger zeigen... nicht gut, nicht menschlich.

Steinmeier ist in diesem schlechten Spiel mit diesem "lupenreinen Demokraten" der denkbar schlechtest Außenminister für Deutschland - und zeitgleich der beste, den Russland sich wünschen konnte.
.
Immerhin ist Steinmeier ein enger Verbündeter von Agenda- und Genosse-der-Bosse-Bundeskanzler a.D. Schröder. Insofern dürfte es beim Thema Putin bei watteweichen und selbstverliebten Wortkreationen Steinmeiers bleiben.
.
Ganz ehrlich: es ist auch faktisch egal. Die Russen wählen sich ihren Präsidenten, und dieser macht letztlich das, wozu ihm sein Volk befähigt.

@12:05 von Pilepale

Ich meinte diesen Hintergrund. Es geht nicht um die 1:1 umgesetzte Definition, welche keine Gesetzesänderungen benötigt, sondern um kongrete Ereignisse, wie sie in Russland nach dem Zerfall der SU stattgefunden haben siehe:
(https://www.youtube.com/watch?v=aLiJQBR6PEI)
Dazu hatte Jelzin für Russland nachteilige Gesetze auf den Weg gebracht und westliche Unternehmen erfreuten sich großer Gewinne aus russischen Reichtümern und Bodenschätzen. Putin benötigte die zeit bis 2004, um alle Änderungen im Sinne seines Landes zu bewerkstelligen. Die Schulden Russlands wurden nahezu komplett ausgeglichen. Erst zuletzt bediente man sich wieder des Mittels von neuen Schulden, wobei diese gegenüber den Megaschulden Deutschlands (immer gemessen am BIP) kein Vergleich sind. Putin scheint da weitsichtiger zu denken als unsere Regierungen.

@ 08:57 von Powermolch

Zu ihrer Einschätzung über diesen besagten User: volle Zustimmung. Aber man muss sowas nicht lesen ;)
Aber....
Sie schreiben:
"Ich fände es gut wenn Russland wieder Großmacht wird.." [...]
.
Woher nehmen Sie diesen Optimismus? Optimismus gleich in zweierlei Hinsicht:
.
1. Zerfrisst sich dieses Russland seit 20 Jahren selbt immer mehr und mehr und hat von innen heraus keine Chance, alte Sowjet-Großmachtfantasien realität werden zu lassen, und
.
2. Europa hin oder her (ich bin überzeugter Europäer und liebe Europa und kann allein deshalb schon kein Anhänger dieser EU sein): Je stärker Russland werden würde, desto gefährlicher würde es für uns auch werden. Bisher haben wir es mit einem relativ harmlosen Diktatur-Demokraten Putin zu tun. Aber kommt mal ein wirklicher Nationalist oder Brauner ans russische Ruder, dann haben wir sehr schnell wieder den Ost-West-Konflikt inklusive Aufrüstung und Kriegszenarien...

Wie man sich ...

die prä-Putin-Ära zurück wünscht. Wo es einen Jelzin gab, der absolut nichts für das russischen Volk tat, aber vom Westen deshalb geliebt wurden.
Oder als es noch Gorbatschow war. Er versuchte zwar westlich Werte in der damaligen UdSSR ein zuführen hat sich aber dabei zusehr vom Westen einlullen lassen.

Es ist spannend anzusehen, wie man Staaten mit einer souveränen Führung niederschreibt, nur weil diese Staaten die eigene Ideologie nicht befolgen.
Die Russen taten gut daran gegenüber dem Westen aufmerksamer zuwerden.
Hat sich denn irgendwas mit dem Zerfall der UdSSR und der Öffnung Russlands zum Westen hin verbessert?
Verbessern sich die Arbeitsbedingungen in Bangladesch wenn sie für uns Kleider schneidern?
NEIN!
Es ist eine Farce zu glauben es wird in einem Land besser wenn man sich dem Westen öffnet. Das ist eine Lüge schaut nach Griechenland! So werden wir auch noch enden.

16:03 von Shantuma : falsch.

Man kann solche nationalistischen Gefühle leicht von Außen äussern.
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Ich mache ein "gutes" Land oder ein "schlechtes Land" immer an einer ganz einfachen Tatsache fest:
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wie stimmt der Bürger/die Bürgerinnen ab. Mit den Füßen. Es kommen tausende Russen und Ukrainer jedes Jahr in dieses schlimme Europa. Warum? Weil ihnen ihre alte Heimat nichts mehr gibt. Weder wirkliche Chancen noch ein halbwegs normales Leben.
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Da nutzt noch so viel Patriotismus-Gedusel nichts, wenn man keine Rechte und kein Leben in Freiheit hat, über das sich nationalistisch immer so schön schimpfen lies.
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Mag sein, dass Sie die Demokratie und noch halbwegs freie Gesellschaft - in der jeder tun und lassen kann, was er/sie will, solange es ihn/sie glücklich macht und andere nicht beeinträchtigt, als "Ideologie" empfinden.
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Die vielen, die genau diese "Ideologie" vorziehen sprechen eine andere Sprache. Und ich habe noch nicht davon gehört, das hunderttausende Europäer gerne in Russland wohnen und leben wollen.

Ich finde es immer wieder interessant. Wenn wir - vollkommen zurecht !! - die USA anprangern, die sich immer mehr von unserem europäischen Verständnis von Demokratie und Rechtstaatlichkeit entfernen, dann gibt es nicht einmal ansatzweise einen Grund, nun ausgerechnet Putins "Politik" schön zu reden.
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Dieser Mann hat unterdrückt jede Form von ernsthafter Konkurrenz. Mit Willkür, polit-Anklagen, sibirischen Straflagern, ebenso Folter und vielen vielen ungezählen - mindestens komischen - Todesfällen unter seiner Regie.
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Es gibt keinen Grund, hier mit Wohlwollen zu reagieren, wenn wir uns die russische Politik nach außen und innen anschauen. Leichen pflastern auch hier den Weg. Ungezählte.

Putin und sein Außenminister

Putin und sein Außenminister Lawrow sind m.M. nach zusammen mit den Chinesen die einzigen Garanten für den Weltfrieden, die wir derzeit haben. Er sollte ganz genau hinschauen, was die Konrad-Adenauer-Stiftung in seinem Land treibt, besser sie rausschmeißen, bevor sie dort noch Zustände wie in der Ukraine anstiftet. Durchsucht wurde sie ja schon. Das ist gut. Und USAIDS musste sein Land komplett verlassen. Der Mann ist klug und ein geschickter Politiker. Kein Wunder, dass unsere dummen, us-hörigen Politiker alle Schaum vor dem Mund haben! Hätten Putin und Lawrow nicht die USA mithilfe des Kerry-Interviews ausgetrickst, wären sie möglicherweise in Syrien einmarschiert. Wir standen sehr nahe an einem 3. Weltkrieg. Schon vergessen? Ich bin dem Mann dankbar!

Da werden bekannte Klischees nicht nur des Kalten Kriegs

bedient.

Eigentlich sind es Sterotype zu Russland aus
den letzten Jahrhunderten, die nur Leid über unseren Kontinent gebracht haben.

Offenbar blieb die gestrige Sitzung des Bundestags zum Jahrestag der Befreiung
von Leningrad und Auschwitz ohne jeglichen
nachhaltigen Effekt.

Bildzeitungsniveau

Selbst die Berichterstattung der Bildzeitung scheint heutzutage korrekter zu sein als die derjenigen Medien, von denen man meint korrekt, unparteiisch und höchst informiert zu sein.

Leider zeigt dieser Artikel, dass auch beim ARD jemand die heutzutage beliebte emotional geprägte Meinung herausposaunt, dass Russland und Putin böse seien. Die NSA-Affäre wird gern unter den Teppich gekehrt, aber bei Putin wird der deutsche Otto-Normalbürger jedes Mal an seine KGB-Vergangenheit erinnert. Ein Zar sei er (nach Meinung von Silvia Stöber, tagesschau.de). Aber Obama und die USA, die Truppen an jeder Ecke der Welt stationiert haben und die jeden Menschen abhören können wann immer sie wollen, werden nicht kritisiert.

Putin ist einer der intelligentesten Menschen der Welt. Er ist Meisterstratege (nach der Game Theorie). Man wirft ihm persönliche Interessen und Machtgier vor. Aber niemand schaut darauf, dass er alle Probleme beseitigt hat, die durch westliche Einflussnahme enstanden.

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