Kommentare - Griechenland will keine neue internationale Hilfe

08. Januar 2014 - 16:38 Uhr

Zu Beginn seiner EU-Ratspräsidentschaft verbreitet Griechenland Optimismus: Finanzminister Stournaras will "im Idealfall" erreichen, dass das Land ab 2015 keine weiteren Gelder benötigt. Ende dieses Jahres laufen die derzeitigen Hilfsprogramme aus.

Artikel auf tagesschau.de
Schlagwörter der Meldung:

Kommentare

Irreführender könnte eine Meldung nicht sein

“Griechenland will keine neue internationale Hilfe”.

Als habe “Griechenland” überhaupt Hilfe bekommen, noch dazu “internationale“.

“Geholfen” wurde den internationalen Zockern und Banken, auch der Deutschen Bank. Das allergrösste Teil der sogenannten “Hilfsgelder” kam nie in Griechenland an – sondern wurde direkt an die Gläubigerbanken überwiesen.

Direkt verantwortet die hohe Staatsverschuldung die griechische Elite – die bestochen wurde, und zwar ganz wesentlich von der deutschen Industrie, und da nicht zu knapp von der deutschen Rüstungsindustrie.

Wie analysierte der Freitag so treffend?

https://www.freitag.de/politik/1216-der-waffenhandel-floriert

“Hätte Athen im Laufe der vergangenen zehn Jahre seine Verteidigungsausgaben auf das Niveau anderer EU-Länder reduziert, hätte es ungefähr 150 Milliarden gespart – mehr als das jüngste Rettungspaket. ”

Das einzige, was “Griechenland”, also das griechische Volk bekommen hat, ist Armut, Arbeitslosigkeit, Elend, Hoffnungslosigkeit.

Es muß wohl an den üppigen Einnahmen liegen, denn sonst würde das griechische Staatstheater nicht immerzu das Spielgeldeurorettungsstaatsbankrottstück spielen, welches sich seit 2009 im Programm befindet. Der Ablauf des Stückes dürfte bekannt sein: Griechenland hat mal wieder kein Geld und erfleht dieses vom Ausland, besonders vom Goldesel Deutschland, der im Falle einer Weigerung umgehend mit Autobahnverwünschungen belegt wird, das Ausland erhört das Flehen der Griechen, fordert aber von diesen Sparsamkeit und Fleiß, was die Griechen auch sofort feierlich geloben, das Ausland aber nicht mehr glaubt und deshalb sein Dreigespann aus EZB, EU-Kommission und IWF schickt, um das Betragen der Griechen zu überprüfen; und ganz wie zu erwarten stellt jenes Dreigespann pflichtschuldig fest, daß die Griechen wieder nichts getan haben, aber dennoch erhalten die Griechen am Ende ihr Geld, damit das Spielgeld Euro nicht zusammenbricht; und so dürfte dieses Schauspiel noch oftmals wiederholen.

@fdik 17:22

Wer seine Schulden nicht bedient ist zahlungsunfähig und im Prinzip raus aus dem Geschäft. Von daher würde ich das bedienen der griechischen Schuldner nicht als unwirksam bezeichnen. Ob es besser gegangen wäre - darüber kann man diskutieren.

Was überhöhte Rüstungsausgaben angeht würde ich nicht Ursache und Wirkung umdrehen.
Nicht D hat die Ausgaben initiiert sondern GR. Dabei wurde wie in vielen Bereichen versäumt, die Ausgaben an die verfügbaren Einnahmen anzupassen.
Auch die Bestechung ist ein zunächst griechisches Problem. Ich bezweifle, dass in der Vergangenheit Großprojekte in GR zu realisieren waren, ohne dass die Entscheidungsträger finanziell beteiligt wurden.

Letztendlich haben die Hilfspakete Griechenland gezwungen die eigene Situation realistisch zu sehen und unbeliebte Maßnahmen zu ergreifen. Welche Regierung würde es sich ohne Druck von außen freiwillig mit ihren Wählern verscherzen?

Manchmal ist ein wahres Wort mehr Hilfe als alle Schönrederei!

man schleimt sich von einem Rettungspaket zum anderen.

Denn nichts anderes ist es doch.
Die Kreditstreckung und der noch niedrigere Zins sind doch nicht anderes im endeffekt als ein Schuldenerlass.Was ist das zurückbezahlte Geld denn in 30 Jahren noch wert?
Eine Äusserung die wie öl heruntergeht in der Hoffnung ,dass die nächste Geldlieferung ohne Probleme kommt.

Wir bezahlen gerade alle mit mickrigen Zinsen die Rechnung für alle Pleitestaaten und unsere Regierung ,nur sagt uns dass keiner so direkt.

@fdik

Ihre einseitige Darstellung möchte ich zurückweisen. Außerdem führen rein plakative Ausdrücke wie 'Zocker' nicht zu einem Gewinn von Information.

Die Hilfe war durchaus für ganz Griechenland, denn ohne die internationale Hilfe hätte kein gültiger Staatshaushalt aufgestellt werden können. Im Moment ist das möglich und das Land wird in die Lager versetzt, seine Finanzen zu konsolidieren.

Armenspeisung statt Festbankett

Anstatt "Hilfspakete" für Zocker und Banken zu verschenken, sollte man lieber der immer mehr verarmenden Bevölkerung Carepakete zukommen lassen.

@fdik

Zitat: Das allergrösste Teil der sogenannten “Hilfsgelder” kam nie in Griechenland an – sondern wurde direkt an die Gläubigerbanken überwiesen.

Na hoffentlich. Wenn eine Gemeinschaft für die Schulden eines Einzelnen einsteht, dann kann das ja nur so gehen. Und wir können froh sein, dass die Gemeinschaft den Mut zu dieser Bürgschaft hatte und hat.

Wo dachten Sie denn dass das Geld ankommt? Soll man es direkt den Menschen schenken? Wenn ja nach welchem Schlüssel denn? Jedem gleich viel oder nach Alter oder Einkommen gestaffelt? Ok, im Ernst, man deckt keinen Staatshaushalt, indem man Privatleuten Geld zusteckt.

@fdik - Bitte auf dem Boden bleiben

Sie schreiben: "Das allergrösste Teil der sogenannten “Hilfsgelder” kam nie in Griechenland an – sondern wurde direkt an die Gläubigerbanken überwiesen."

Das ist normal. Wenn eine Privatperson so viele Schulden hat, dass das Gehalt über einer gewissen Grenze gepfändet werden muss, dann kommt dieses Geld auch nicht mehr beim Schuldner an, sondern geht zu Recht direkt an den Gläubiger.

Ich finde Ihre Abqualifizierung der Gläubigerbanken als "Zocker" hingegen vollkommen übertrieben. Sie haben Griechenland Kredite gegeben und das ist ja nun mal nichts Illegales. Kein erwachsener Mensch sollte sich über seine eigenen Schulden beschweren, das gehört sich nicht.

Diese Heuchler!

Griechenland bräuchte gar keine Sparauflagen, wenn alle Reichen ihre Steuern rechmäßig bezahlen würden.
Wenn die griechischen Politiker wirklich ihrem Volk helfen wollten, hätten sie schon lange die Schonzeit abgeschafft.

Steuerhinterziehung,

Steuerhinterziehung, Geldverschwendung (Rüstungsausgaben), Steuererlass für die Griechischen Reeder und Generalstreiks, die der greichischen Wirtschaft noch mal zusätzlich zusätzen, jahrelang völlig überzogenen Lohnerhöhungen (in der Zeit vor 2008)...

Und nun wollen sie auch noch Zinsen unterhalb der Inflationsrate. Griechenland sollte besser den Euroraum verlassen, denn der Wille etwas zum Besseren zu verändern ist nicht erkennbar.

Was Griechenland möchte ...

... hat leider keine Relevanz! Eher was Griechenland zu leisten vermag.

Der Artikel ist schon originell. Die gr. Regierung möchte Vieles, am liebsten den "Idealfall". Das kennen wir eben aus der Politik oder aus den Ausblicken der Geschäftsberichte angeschlagener Wirtschaftkonzerne. Der "Real-Fall" sieht häufig gegenteilig aus. Alles dient eher der Beruhigung von Bürgern und Anlegern.

Schafft es Griechenland nicht, seine Strukturen den Gegebenheiten anzupassen, das heisst sparen und die fälligen Steuern hereinzuholen, droht der zweite Schuldenschnitt. Das wäre die Katastrophe, denn nicht einmal die vielzitierten "Zocker" (die übrigens häufig keine sind) würden dann in dieses Land investieren.

Helfen können die Griechen nur sich selbst. Ich hoffe sehr, sie schaffen es!

euro zu hart

der euro ist in anbetracht seines zu hohen härtegrades ein rezessionsgarant für wenig wettbewerbsfähige regionen in europa. und weil es dank merkel die verordnete austerität gibt und goldmann-draghi den euro retten will ("koste es was es wolle"), die experimentierwährung, mittels derer die zocker bedient werden, geht die wirtschaft eben zu grunde. existenzgrundlagen werden geopfert. rekord-suizidraten.
.
politisch gewollter unmenschlicher wahnsinn.
.
wer sich für die auswirkung der kopplu.g weiche und harte währung interessiert, darf mal bei wikipedia nachschlagen. argentinien hatte den peso an den us-dollar gekoppelt. das resultat war exakt das gleiche wie in den schwachen regionen unseres kontinents.
.
der euro vernichtet europas vielfalt. unterschiedliche lebensmodelle. kultur. existenzen. öffnet euere augen!
.
ein offenes europa ohne grenzen bzw die eu funktionieren übrigens auch ohne die loserwährung. die diskreditierung von eurokritikern geht ins leere. viele linke sind eurogegn

@gierde zerstört

euro zu hart
der euro ist in anbetracht seines zu hohen ...

Das haben Sie hier schon oft geschrieben, es wird dadurch aber nicht richtiger. Eine 'weiche' Währung mildert nur den Reformdruck. Der bekommt Griechenland aber derzeit ganz gut. Griechenland muss seine Wirtschaft modernisieren und zwar zügig. 'Weichwährung' und Bummelkurs waren gestern.

@gierde zerstört

Nur durch vordergründige Schlagworte wie "austerität" oder "goldmann-draghi" kann man falsche Einschätzungen leider nicht untermauern.

ende30

ich lasse ihnen ihren glauben. falls sie ihren kenntnisstand aktualisieren wollen:
wikipedia argentinische staatspleite.
.
ersparen sie mir zudem bitte ihre belehrungen. ihre behauptungen werden nicht wahrer, indem sie sie wiederholen.
.
a propos weiche währung. japan und die usa generieren unmengen billigen geldes. und weichen ihre währungen auf um lohn-stück-kosten zu senken und jobs zu generieren. das machen sie, weil sie keine andere wahl haben. nicht weil sie es wollen. sie können denen ja mal rklären, dass sie einfach sparen sollen und ihre geheimdienstler entlassen sollen.
.
man könnte den eindruck gewinnen, dass einige hier wider besseren wissens kommentieren.

körte

es steht ihnen frei um die schlagworte herum zu lesen und sich auf inhalte zu beziehen

@ ende dreißig schwul

" Griechenland muss seine Wirtschaft modernisieren."
Am wichtigsten ist ein funktionierendes Steuer- u. Verwaltungssystem, dann dann finden sich auch ausländische Investoren. Welcher Unternehmer möchte schon monatelang auf einen Beleg warten.
Die griechischen Politiker blockieren hier bewusst die nötigen Modernisierungen, um ihre reiche Verwandtschaft zu schonen.

@ 17:22 von fdik

"Irreführender könnte eine Meldung nicht sein"
-------------------------
Ich stimme Ihnen vollständig zu. Aber nennen Sie bitte nicht nur Deutschlands Kapital als Nutznießer der "internationalen Hilfe". Ich würde in jedem Fall auch GoldmanSachs und Spiro Latsis erwähnen.

@gierde

Vielleicht sollten Sie Ihren Horizont einmal über diesen einen Wikipedia-Artikel hinaus etwas erweitern. Außerdem finde ich, dass Sie weitgehend die falschen Schlussfolgerungen ziehen. Wer seine Aussagen mit wütenden Schlagworten mixt, wird dadurch meist nicht seriöser.

Eine andere Sache: Die USA und Japan fluten den Markt mit billigem Geld. Ihre Währungen werden dabei aber keineswegs weich. Wenn Ihnen das als Widerspruch erscheint, sollten Sie sich mal ein wenig weitergehend informieren. Meine Empfehlung wäre (selbstverständlich neben der Tagesschau) der Wirtschaftsteil der FAZ.

@Lindenraum @fdik

In Ihren Beiträgen stört mich, dass von 'Nutznießer' oder gar 'Zocker' gesprochen wird. Das ist mir zu einseitig.

Eine Bank hat einem Land Geld geliehen. Dann empfinde ich es als normal, dass dieses Geld schließlich auch zurück gezahlt wird. Ohne dass der Gläubiger sich als Nutznießer oder was auch immer hin stellen lassen muss.

@ 20:26 von Dr. Manfred Körte

"Die USA und Japan fluten den Markt mit billigem Geld. Ihre Währungen werden dabei aber keineswegs weich. "
------------------
Der Ehrlichkeit halber sollten Sie aber auch gleich dazu sagen, weshalb in diesen beiden Staaten die Währung trotz der Geldflut nicht weich wird.
Liegt es beim $ daran, daß er (noch) die Weltreservewährung ist, die (ungewollt) nachgefragt werden muß?
Liegt es bei beiden Währungen (und auch beim €) daran, daß das Geld nicht in der Realwirtschafft ankommt - letzlich nicht jedem zur Verfügung steht?

@fdik

Danke! Mehr ist nicht zu sagen!

körte

die usa fluten die finanzmärkte. das geld kommt tatsächlich nicht in großem umfang in der real wirtschaft an. oder verzögert. ihre wikipedia-herabwürdigung offenbart wiederum ihre intention. inhalte sollten ungeachtet des rahmens achvollziehbar sein. mein wikipedia-hinweis ist ein kompromiss aufgrund der 1000 zeichen. mein wissen bezüglich der fehlkonstruktion euro und der peso-dollar-kopplung reicht weiter. informieren sie sich doch selbst. faz ist ein gutes beispiel, hier wurden überproportional eurokritiker platziert. hätten sie vielleicht mal lesen sollen.
.
bezüglich des yen haben sie nun in der tat nachholbedarf. denn hier zielt die geldflutung eindeutig in richtung konjunkturbelebung. ein kompromiss. informieren sie sich.
interessant auch, dass die brd nach dm-beitritt ohne ende geld in die neuen länder transferiert hat, um den osten über wasser zu halten und für südeuropa gilt statt soli austerität. völlig verrückt. ignorante politik wider besseren wissens.

@ 20:37 von Dr. Manfred Körte

"Eine Bank hat einem Land Geld geliehen."
-------------------------
Sind Ihnen die Machenschaften von GoldmanSachs und Spiro Latsis entgangen?

Außerdem ist es meines Wissens nach so, daß eine Bank einen Kreditnehmer genauestens auf seine Kapitaldienstfähigkeit hin prüft. Bei negativem Ergebnis gibt es keinen Kredit!

Wenn GoldmanSachs und andere sich aber an der Fälschung von Zahlenwerken beteiligen, sollten sie nicht auch noch mit der Solidarität Anderer rechnen dürfen.

körte

es sind vor allem schlechte verlierer, duese zocker. einem land unsummen an geld leihen, die auswirkungen der loserwährung euro nicht vorhersehen und dann, wenn das land eindeutig pleite ist, den einsatz zurück fordern. bezahlt vom steuerzahler. mittels hartem euro der s-europa vernichtet.
.
weshalb erhalten zocker zinsen, wenn sie eh kein risiko fahren. zinsen werden legitimiert durch risiken.

@ lindenraum

zustimmung! die geldfreudigen burschen haben ihren job nicht vernünftig gemacht oder auf die solidarität der eu steuerzahler spekuliert. dass man diese herrschaften zocker nennt, ist wohl noch eine überaus moderate resonanz auf ein gieriges treiben, welches den europäischen frieden gefährdet und millionen existenzen vernichtet.

@Lindenraum

Lindenraum: Liegt es beim $ daran, daß er (noch) die Weltreservewährung ist, die (ungewollt) nachgefragt werden muß?

Nein. Wissen Sie, was eine Reservewährung ist?

Lindenraum: Liegt es bei beiden Währungen (und auch beim €) daran, daß das Geld nicht in der Realwirtschafft ankommt - letzlich nicht jedem zur Verfügung steht?

Das Geld steht in der Regel nur seinem Besitzer zur Verfügung.

@gierde

gierde zerstört: es sind vor allem schlechte verlierer, duese zocker. einem land unsummen an geld leihen ...

Jedes Land verschuldet sich nach eigenem Ermessen. Staatshaushalte werden von Parlamenten beschlossen. Parlamente werden frei gewählt. Wähler/innen sind volljährig. Da kann man nicht nachher zur Mama rennen und sich beschweren, ein böser Zocker habe einem den Kredit aufgeschwatzt. Wie wäre es, wenn wir langsam mal die Fakten anerkennen?

@ 20:58 von Dr. Manfred Körte

"Reservewährung"
-------------------
Ich habe zwar bemerkt, daß Sie Wikipedia nicht unkritsch gegenüberstehen, aber bei Sachthemen kann man Wikipedia m. E. durchaus heranziehen.

Googeln Sie einmal "Reservewährung". Dann finden Sie wahrscheinlich fehlende Erkenntnisse.

@ 21:03 von Dr. Manfred Körte

"Jedes Land verschuldet sich nach eigenem Ermessen. Staatshaushalte werden von Parlamenten beschlossen. Parlamente werden frei gewählt. Wähler/innen sind volljährig."
---------------------
Wo bleibt denn bei Ihrer Theorie der Einfluß des Kapitals und der Medien.

Jedes Lebewesen kann doch nur das reflektieren, was es gelernt hat (Mensch wie Tier).

Und das ist auch bei Wahlen nicht anders.
Und bei den Parlamentariern gibt es "sonne und sonne".

mama @ körte

schönes bild. ackermann war ja gern bei der volksmutti. wenn also jemand einfluss nimmt, dann wohl offensichtlich die finanzlobby. oder die jährlichen bilderberg-treffen fernab der öffentlichkeit.
.
demokratische legitimation ist wohl wiederum überaus naiv. kompetenz, beispielsweise im rahmen der euroeinführung, haben sie damals im berlin-parlament und anderswo suchen müssen. und selbst heute versteht niemand da die mechanismen einer währung. wie soll da ein bürger demokratisch verantwortlich seinen untergang entscheiden? wir haben die wahl pro vds (cdu) oder pro vds (spd). pro 3% mwst (groko) statt 2 bzw 3%. haha. sie können keinem bürger vorwerfen, dass vollzeitpolitiker auf ganzer ebene versagen! und wenn atlantik-brücken, lobbyisten und geheime elitentreffen die etablierten beeinflussen und die medien kritische stimmen blocken, hat der bürger sowieso das nachsehen.
.
zockerei wird heute bezahlt. zu allererst von s-europäern die ihre existenzgrundlage verlieren. + vom steuerzahler.

körte

öl wird in dollar gehandelt. s. hussein wollte gegen euro verkaufen.
.
mit ein grund für die dollar nachfrage.

solidarität @ darkness

deutschland profitiert vom verhältnismäßig "zu" weichen euro (brd wettbewerbsfähiger) und schwache regionen leiden unter dem verhältnismäßig zu harten euro. eine währung für unterschiedlich wettbewerbsfähige volkswirtschaften. entsprechend rezession im süden und bei uns beflügelter export. das können sie auch erkennen, wenn sie nachvollziehen, dass ein nord-euro oder eine dm aufwerten würde. umkehrschluss sollte einleuchten.
.
für mich bedeutet eurooa mitunter solidarität. griechenland etc sollten in der eu bleiben und die grenzen offen. wir alle müssen den süd-ländern die rückkehr zu eigenen währungen ermöglichen. verbunden mit schuldenschnitten. das wird teuer. aber der süden wird sich erholen. europa ist mehr als eine währung die existenzen vernichtet.

@ 21:54 von Darkness

"... als souveräner Staat hat Deutschland auch das Recht ..."
----------------------------
Da stehen Sie aber im Gegensatz zu unserem Bundesfinanzminister, der bezüglich der dt. Souverinität und der Entwicklung in Europa etwas ganz anderes kund tat:
http://www.youtube.com/watch?v=Ab1lyuTyu0U
Auch die Lektüre des Grundgesetzes sei empfohlen, neue und alte Version (vor der Vereinigung von BRD und DDR) - Europäische Union.

@ 22:23 von Darkness

"... irgendwelche rechtlichen Feinheiten ..."
---------------------------
Wenn es denn nur solche wären, wäre alles gut. Aber es ist keine Feinheit, sondern das Fundament aller Maßnahmen "unserer" Politiker/Beamten/Richter.
Abweichungen führen ins OUT, wie zahlreiche Fälle aufzeigen.

darkness

solidarität bedeutet die abkehr von einer währung ermöglichen, die unseren eu-mitbürgern im süden europas die existenzgrundlage entzieht. gemeisam zurück zum europa der vielfalt. das problem waren und sind nicht die schulden sondern die fehlende kreditwürdigkeit infolge der eurobedingten rezession. zudem kann zb griechenland nicht mehr geld generieren, wie dies zb die usa und japan tun.
.
das problem ist nicht europa oder die eu. das problem ist eine währung, die nicht funktioniert. und die finanzkonzerne, die per politmarionetten den alternativlosen erhalt des euro erzwingen.

Darstellung: