Kommentare

Genius loci

"Hoffnungslos in Vilnius"? Kein Wunder: denn wie kann die Vereinbarung über eine liberale Europäisierung der Ukraine in einer Stadt bzw. einem Land klappen, die (das) als sowjetisch-konservativste(s) in der ganzen EU gilt.

Keine Panik !

Im Gegensatz zu einigen anderen Dingen wie der Syrienfrage deren Lösung äusserst dringlich ist sollte hier eher die Devise gelten 'lieber langsam aber mit Bestand', zu oft haben wir nach einem Abkommen festgestellt dass man viele Dinge nicht beachtet hat. Die ganze EU ist eine Wirtschaftszwangsgemeinschaft die für die meisten Europäer zu früh kam, und obwohl wir das Land ist das am meisten profitieren heulen wir Deutschen am lautesten vor Angst auch die Nachteile dieser Gemeinschaft spüren zu müssen.

Daraus sollte man vielleicht für die Zukunft lernen, dass man die Partnerschaft anders beginnt, durch gemeinsame Bildungsprojekte zB, etwas dass nicht nur dazu führt dass wir mehr Absatzmarkt im Osten haben, es gibt keinen Grund zur Panik. Dann wird die Vereinbarung eben später abgeschlossen, diese ist ohnehin hauptsächlich für die EU von Vorteil
Ausserdem müssen wir aktzeptieren dann man niemals für alle Länder der EU dieselben Maßstäbe anlegen kann, die Länder sind dazu zu verschieden.

schwache EU

Tja, da hat Russland nun einfach mal besser gepokert und mehr geboten.

während die EU knapp eine Mrd. geben wollte und das vage Versprechen, sich beim IWF für günstige Kredite einzusetzen, hat Russland 20 Mrd. geboten. Bei der anscheinend sehr angespannten Haushaltslage in der Ukraine (ukraine-nachrichten.de/haushaltssperre-2014_3829_wirtschaft) ist das sehr viel Geld.

Die EU macht aber auch Fehler

Die EU macht aber auch Fehler , weil sie Bedingungen knüpft daran . Wie diese Freilassung dieser ehemaligen Politikerin . Es ist richtig , das das Urteil gegenüber Ihr falsch war aber dieses als Grund anzusehen , ist auch falsch . Dann sieht es eher aus wie ,:" Wir wollten aber Ihr konntet nicht ! " . Und man sagt , wir waren bereit , ihr nicht . Die Ukraine ist auch ein Land , wo Demokratie noch einen weiten langen Weg hat , wie in Russland . Vielleicht hat man die gleichen Gesetze eingeführt , weil man von Anfang an wieder zurück nach Russland wollte . Viele wirtschaftliche Beziehungen gibt es immer noch . Man sagt doch auch , bei Geld hört die Freundschaft auf . Es ist nur die Frage , will das Volk auch . Erst hat man sich los gesagt von Russland und jetzt geht es wieder in diese Richtung ! Regierungen können sich einig sein aber nicht unbedingt Menschen oder Bürger der Ukraine . In der EU würden sie ihre Würde , als Ukrainer behalten , in Russland kaum . Siehe die Geschichte !

"Abkommen mit Georgien und

"Abkommen mit Georgien und Moldau"
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Georgien hat mit Abhasien und Südossetien Sprengstoff für viele viele Jahre gebunkert, der die Beziehung zu Russland im wahrsten Sinne des Wortes jederzeit pulverisieren können. Kann die EU es sich leisten, in so einen Konflikt einzutreten? Bis jetzt ist man dem weise aus dem Weg gegangen, indem man gesagt hat: Georgien soll seine internen Probleme selber lösen.
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Was die Moldau angeht: sie will noch nicht einmal mit Rumänien ein Land bilden, obwohl beide historisch und sprachlich eine Einheit bilden: Moldawisch ist Rumänisch und Rumänisch ist Moldawisch. Warum sollte die Moldau dann in die EU? Das wäre für mich schizophren.

23:22 von cotche

>>Es ist richtig , das das Urteil gegenüber Ihr falsch war aber dieses als Grund anzusehen , ist auch falsch .<<

Würden sie bitte erläutern warum das Urteil gegen die "Dame" falsch sein sollte ? Ist kriminelles Handeln nur noch strafbar, wenn es nicht von Politikern begangen wird ... siehe z.B. Berlusconi ? Oder stört sie der Gedanke daß Politiker für ihre "Machenschaften" zur Rechenschaft gezogen werden könnten ? Das wäre im "Westen" dann aber durchaus übel ... für die Politiker ... und würde ihren kollektiven Aufschrei durchaus erklären.

>>Die Ukraine ist auch ein Land , wo Demokratie noch einen weiten langen Weg hat , wie in Russland .<<

Das hätte ich aber gerne von ihnen erläutert, wiso Russland zur Demokratie noch einen weiten Weg hat.

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