Kommentare

EU-Ukraine-Abkommen auf Eis

Na und ? Jedes Land der Erde kann und soll sich aussuchen, zu welchem Bündnis, zu welcher Gruppe, mit wem es paktieren will !
Und wenn die Ukraine sich von Putin erpressen lässt und meint, das Land fährt besser im Verein mit Russland, dann gut !
Die EU hat doch auch schon genug Schwierigkeiten mit Ländern, die wirtschaftlich nicht so gut da stehen !
Und es geht ja auch nicht nur um das liebe Geld ....
Es ist ja schon schwierig genug, 27 Länder (oder sind es schon mehr ?) mit ihren Eigeninteressen "unter einen Hut" zu kriegen !

Worum geht's, wer sagt die Wahrheit?

Der liberale EU-Parlaments-Abgeordnete Alexander Graf Lambsdorff warnt: Wenn das Abkommen nicht unterzeichnet werde, dann wäre das ein Rückschlag in erster Linie für die Ukraine. "Das Abkommen hätte dort Reformen in Gang gesetzt. Jetzt bleibt’s erstmal beim Stillstand. Das ist keine gute Nachricht."'

Silvia Stöber, tagesschau.de, schrieb gerade:

Das Abkommen hätte die Ukraine wirtschaftlich und politisch enger an die EU gebunden. Als größtes Land zwischen der EU und Russland bietet sie mit ihren 46 Millionen Einwohnern einen interessanten Markt. Die Ex-Sowjetrepublik verfügt über nährstoffreiche Böden, Rohstoffe und ein wichtiges Pipeline-Netz für Öl und Gas.

Worum geht's, wer sagt die Wahrheit?

die braucht doch ...

eh keiner von denen, die sich als demokraten sehen,
allen anderen geht es doch nur um die eigenen vollen taschen :-(

Schikanen bei der Visavergabe

Schikanen bei der Visavergabe seitens der EU-Staaten an Ukrainer haben auch eine Rolle gespielt.

Immer die gleiche Leier ...

... wenn man in einem Blog auf die Nüsse kriegt, weil der "verdammte Bürger" nicht auf eine Propaganda hereinfällt, dann macht man einfach einen neuen Blog unter neuer Überschrift auf ... und ... versucht es nochmal neu.

Es ist schon erstaunlich was man als Beitragszahler (sprich Finanzier) der ÖR so alles erdulden muss.

Und daß sich die Ukraine dahin orientiert wo für sie der größte Nutzen liegt, sollte weniger "politische Kampfparolen" hervorrufen, sondern als das gelten was es ist : Kluge Politik.

Auch dann, wenn Europäische und Amerikanische Spekulanten schäumen, weil sie nicht Ukrainische Rohstoffe und Ackerböden auf dem Parkett verramschen können. Immerhin sind wir doch die "Guten" ... oder ?

Ich finde es nich schlimm

jeder ist seines Glückes Schmied und wenn die Ukraine meint sie wäre bei alten Mütterchen Russland besser dran...na dann bitte.
Ich brauche keine Ukraine in der EU allerdings wäre ich auch froh wenn die EU nicht ständig weiter expandieren würde.Die Resultate die man als Bürger in Deutschland direkt spürt erlebe ich hier in meiner Stadt fast tagtäglich.

Die Berichterstattung von Tagesschau.de zu diesem Themenbereich

ist völlig OK! Daran ändern auch polemische Äußerungen aus der Sicht Russlands nichts.

Tagesschau.de berichtet aus der Sicht Deutschlands und Europas. Das ist völlig normal, denn schließlich leben wir hier als Deutsche und Europäer.

02:47 von Christ - interessante Sichtweise

>>Die Berichterstattung von Tagesschau.de zu diesem Themenbereich ist völlig OK! Daran ändern auch polemische Äußerungen aus der Sicht Russlands nichts. Tagesschau.de berichtet aus der Sicht Deutschlands und Europas. Das ist völlig normal, denn schließlich leben wir hier als Deutsche und Europäer.<<

ok, versuchen wir es auf Stufe 1 : Wir Deutsche bestimmen über unsere Politik, deshalb ist die Berichterstattung auf TS ok ...

Stufe 2 : Die Ukraine will nicht in die EU. Obwohl die Ukraine über IHRE Politik bestimmt, ist das Verhalten der Ukrainer nicht ok, das ist Verrat, weil die sind offensichtlich auch Deutsche ... wissen es nur nicht.

Stufe 3 : Die Regierung von Russland beschließt Gesetze (die ausschließlich in Russland gelten) und wollen ebenfalls nicht in die EU, obwohl die doch ein grundsätzliches Anrecht auf Russische Bodenschätze hat. Das ist jetzt ganz übel und eine Diktatur, denn weder wissen die Russen daß sie ebenfalls Deutsche sind, noch wollen sie es wissen.
(/Sarkasm)

Die Ukrainer möchten im

Die Ukrainer möchten im Winter lieber warme Wohnungen haben, als wärmende Worte seitens der EU.

Russland ist der Gaslieferant der Ukraine, diktiert die Preise und hat somit auch ein Druckmittel. Russland bietet einen sicheren, über Jahre aufgebauten Markt für die Produkte aus der Ukraine, etwas was in der EU fraglich werden könnte.

Was bietet die EU? Visafreies Reisen in alle EU-Länder? Firmen die gerne an die Rohstoffe der Ukraine heran möchten, sich dann dort auch schadlos halten?

Die EU wird jetzt wieder maulen das die Ukraine es gewagt hat, Nein zu sagen, doch es wird hierbei übersehen, dass Russland in etlichen Ostblock Staaten immer noch als geringeres Übel oder als sicherer Partner angesehen wird.
Forderung der EU Yulia Timoschenko frei zulassen, eine Frau die rechtmäßig verurteilt wurde, die auch mit Ihrer Klage und Ihren Behauptungen vor dem US Gericht New York gescheitert ist (März 2013), waren einfach nur anmaßend.

Politiker entscheiden allein

Es ist bedauerlich wenn es stimmt dass die Mehrheit im Volk für eine EU-Annäherung ist und das Parlament sich dagegen entscheidet - aber wo kann sich das Volk schon so wirklich aussuchen wen es zum Freund hat ? Wenn es nach der Mehrheit der Deutschen gegangen wäre hätte Friedrich den USA auch keinen Höflichkeitsbesuch abgestattet, er tat es aus demselben Grund aus dem das ukrainische Parlament einen Rückzieher gemacht hat, aus wirtschaftlichen Gründen, der Bruch mit Russland wäre wohl derzeit ein grösserer Nachteil als ein Bündnis mit der EU.

Eigentlich sollten die Ukrainer selber entscheiden ob sie sich als Europäer fühlen oder nicht. Es wäre ein positives Zeichen wenn sie Russland nicht folgen würden, zwingen können wir sie dazu nicht.
Aber wir sollten allgemeingültige Maßstäbe setzen die für alle Länder gelten wann wir Abkommen treffen und wann nicht. Wenn etwa ein Land offensichtlich foltert sollte die ein nicht minderschwerer Fall sein als der der Ukraine.

@Christ

Ich finde auch, es ist richtig und völlig normal, dass die Tagesschau aus der Sicht Deutschlands und Europas berichtet.

Deshalb begrüße ich es auch sehr, dass die Berichterstattung der Tagesschau sehr deutlich macht, dass mit einer Integration der Ukraine in die EU große Kosten verbunden wären, von denen die deutschen und europäischen Steuerzahler wahrscheinlich einen Großteil begleichen müssten.

Insofern sagt mir die Berichterstattung der Tagesschau gerade zu diesem Themenbereich sehr zu. Sehr deutlich wird hier, dass die Berichterstattung sich an den Interessen der deutschen und europäischen Bürger orientiert, von denen die der Ukraine ein Teil sind, und die Tagesschau die Interessen der deutschen Bürger über die Interessen von deutschen Konzernen und US-amerikanischen Geostrategen stellt, die unbedingt wollen, dass die Ukraine zur EU gehört, um unseren russischen Partnern Einfluss und Rohstoffe in der Ukraine abspenstig zu machen.

03:41 von claireannelage

>>Es ist bedauerlich wenn es stimmt dass die Mehrheit im Volk für eine EU-Annäherung ist und das Parlament sich dagegen entscheidet<<

Wie sie auf die absurde Idee verfallen sind, die "Mehrheit" wolle eine EU-Annäherung, ist mir vollkommen rätselhaft !

Selbst hier auf TS.de könnten sie wenn sie wollten nachlesen daß 44% dafür sind.

Und sollte mich mein Mathelehrer damals nicht belogen haben, sind 44% DEFINITIV nicht die Mehrheit !

@Knusper und @Xabbu

Warum müsst Ihr Euch als Oberlehrer hier aufspielen ?
Ich mag das überhaupt nicht, wenn erwachsene Menschen andere erwachsene Menschen immer wieder "berufen" wollen !

Ich finde es lächerlich, wie immer wieder russlandfreundliche

Meinungen hier polemisch zum Besten gegeben werden, und die Tagesschauberichterstattung immer wieder deswegen angegriffen wird, weil sie nicht die Position Russlands vertritt. Das nervt. Aber bitte schön, wer es braucht ...

Der Preis der Versorgungssicherheit

Die Ukraine hat nur einen begrenzten Spielraum, denn sie ist abhängig von russischem Öl und Gas.
Im Großen und Ganzen verhält sie sich gegenüber Russland wie wir gegenüber den Golfmonarchien: wir drücken bei vielem ein Auge zu.
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Insofern war es eine völlig idiotische Taktik, Druck zu erzeugen indem man ständig den Fall Timoschenko hochredet.
Man kann nicht ernsthaft anderen Staaten vorschreiben, daß sie eine ganz spezielle Gefangene ins Ausland ausreisen lassen müssen, um sie dort behandeln zu lassen.
Erst recht nicht, wenn man sich von dieser Gefangenen, falls sie später wieder in ein politisches Amt kommen sollte, einen politischen und wirtschaftlichen Vorteil erhofft.
Gerade der EU, die an ihren Außengrenzen täglich mit ungelösten humanitären Katastrophen zu kämpfen hat, nimmt man solches Gutmenschentum nicht mehr ab.
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Das Abkommen mit der Ukraine wurde gründlich verdummbeutelt.

Ukraine

ich weiß nicht wer die Leute von der EU beraten hat und welche gründe es gibt
dass sich alles um eine Person wie Timoschenko dreht die nachweislich schuldig ist oder zuminderst gleich schuldig wie die Machthabenden.
Und es wurde alles auf die eine Frage dieser Person bezogen.
Das Land wat ca. 46 Mio. Einwohner und nicht nur eine.

@Xabbu

Vielleicht hilft ihnen ein Beispiel. Da Gas hier so eine wichtig rolle spielt benutzen wir es in diesem Beispiel.

Stellen Sie sich vor sie produzieren Autos die mit Gas fahren (Sie sind EU.) Sie haben jetzt ein Händler der an ihre Autos interessiert ist und verspricht ihnen er kauft ihre Autos ab. Jetzt finden Sie heraus das genau dieser Händler ein kleinen Streit mit ihren Freund hat. Sie sagen deshalb das der Händler mit den Kauf dieser Autos den Streit beilegen soll. Der Händler zweifelt jetzt sehr an den kauf der Autos. Jetzt kommt ein anderen Autohersteller (Russland). Der sagt das der Händler nicht ihre Autos kaufen soll, wenn er es doch macht könnte es Folgen haben. Da dieser Autohersteller viel mehr Autos an diesem Händler verkauft als Sie es tun, bricht der Händler jetzt mit ihnen die Verhandlungen.
Gutes Beispiel oder ^^

Jeder hat seine eignen Interessen. Das soll auch okey sein. Das aber wir aus den Standpunkt der EU das nicht mögen ist auch logisch und verständlich.

Gut gemacht !

Es kann gar nichts schaden, wenn die EU nicht zu mächtig wird.
Arrogant genug ist sie doch jetzt schon.

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