Ihre Meinung zu: Präsident bittet Taifun-Opfer um Geduld

17. November 2013 - 22:11 Uhr

Angesichts der katastrophalen Lage auf den Philippinen nach dem Taifun hat Präsident Aquino die Betroffenen zum Durchhalten aufgerufen. Bei einem Besuch im Katastrophengebiet sagte er ihnen Unterstützung zu.

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Kommentare

Erstaunen ?

Ja, das kann ich wirklich zeigen. Junge Phillipinos, die auf eine Flugreise nach Manila hoffen, statt des Versuchs, ihre Ortschaften wieder aufzubauen. Trotz fragwürdiger Handlung bei der Bewältigung der vorliegenden Probleme kann ich die Aufforderung des Präsidenten verstehen. Im Grunde sagte er nichts anderes als: "Hilf dir selbst, so hilft dir Gott". Statt am Flughafen zu warten, um die Slumgebiete Manilas zu vergrößern, sollten diese kräftigen jungen Leute sich mehr darauf zu konzentrieren, aufzuräumen. Es sind keine Schuttberge zu entfernen, wie wir sie nach dem II. WK hatten, sondern Holz, das Baumaterial ihrer Häuser.
Dabei dürfen wir auch nicht vergessen, dass die Phillipinen, bedingt durch Klima und Fauna, ein verwöhntes Land sind. Sie können es innerhalb kürzester Zeit schaffen,
ihre Welt wieder inOrdnung zu bringen. Der alleinige Schrei nach Hilfe ohne eigenes Zutun wird sie nicht weiter bringen.

Versagen auf voller Linie

muß man hier der Phillipinischen Regierung und deren Katastrophendienste nachsagen.
Nachdem wir hier die letzten Tage viel über die USA geschimpft haben, hier ziehe ich einen Hut: Sie haben den Aufwand nicht gescheut einen Flugzeugträger gesamt der dazu gehörigen Gefolgschaft ohne Frage und Diskussion ins Kriesengebiet zu schicken und schneller Hilfe geleistet als alle inländischen Kräfte. Wir haben keinen Flugzeugträger aber auch unsere Hilfskräfte und das Geld ist sofort da gewesen. Bestimmt richtiger eingesetzt als für so manchen Schmarren der Vergangenheit. Dieses Agieren hat den Namen "Weltgemeinschaft" verdient.

@von remiehlad

Glauben sie die Leute dort sind alle Roboter ? Da hat doch fasst jeder im Bekanntenkreis oder in der Familie Freunde und Angehörige verloren und wenn man vor Durst und Hunger an kaum eine Arbeit denken kann, da möchte ich sie mal sehn in dieser Situation. Da habe viele keine Wohnung, kein Haus mehr, Tote überall.

11 Millionen Betroffene, 2 Millionen Obdachlose

Das Ergebnis einer gigantischen Bombardierung wäre nicht anders. Diese Emotionen können nur Menschen nachempfinden die ähnliches erlebt haben und jetzt wird auch noch geplündert und jene Plünderer (vorher normale Menschen mit Arbeit die aus Verzweiflung sich nehmen was irgendwo noch übrig ist aus Hunger und Durstempfinden) kämpfen um ihr blankes Überleben. Krankheit und Seuche drohen und hier wird nur von Versagen gesprochen, obwohl das eine Katastrophe gigantisches Ausmasses ist...ich Frag mich manchmal wirklich ob Leute die hier gedankenlos ihre Kommentare ablassen ein Herz haben oder einfach selber zu verwöhnt sind in ihrer beheizten Steinhauswohnung...unfassbar.

Ich vermisse europ., besonders aber deutsche Hilfe

auf den Philippinen.
Geld allein regelt zu wenig und bleibt anonym.
Warum schickt Deutschland kein Feldlazarett, keine Sanitätskompanie auf die Inseln? Warum keine Pioniereinheiten um aufzuräumen?
Das wären wirkliche und direkte Hilfen für die Menschen dort.
Ein Glück nur, dass neben anderen auch deutsche Hilfsorganisatoren durch Eigeninitiative vor Ort sind.

@ remiehlad

"Dabei dürfen wir auch nicht vergessen, dass die Phillipinen, bedingt durch Klima und Fauna, ein verwöhntes Land sind."

Mann haben die ein Glück!

Ein Klima, das drei Monate im Jahr für Taifune sorgt und den Rest des Jahres für drückende Hitze; durchgängig Temperaturen, bei denen alle Lebensmittel innerhalb von 48 Stunden verrotten und die Milch schon Stunden nach dem Taifun-bedingten Stromausfall sauer wird; und eine so üppige Vegetation, dass jedes Stück urbar gemachtes Land dem Dschungel im wahrsten Sinne des Wortes abgerungen werden muss.

Sie haben noch vergessen zu erwähnen, dass dieses von der Natur mit allen Vorzügen der Welt gesegnete Land aus 6000 Inseln besteht. Das macht den Transport um vieles einfacher, da man ja auf den lästigen Straßenbau verzichten kann.

Waren Sie eigentlich schon mal dort?

@ spieler

"Ein Glück nur, dass neben anderen auch deutsche Hilfsorganisatoren durch Eigeninitiative vor Ort sind."

Ich hoffe sehr, dass die Hilfsorganisationen nicht auf Eigeninitiative dort sind, sondern zentral angefordert wurden. Jeder Helfer, der unorganisiert in einem Katastrophengebiet eintrudelt, vergrößert das Chaos, weil er spätestens nach 48 Stunden - wenn die mitgebrachte Wasserflasche und das Heftpflaster alle sind - selbst zu einer weiteren hilfsbedürftigen Person wird.

Ich lebe in Kalifornien und gehöre einer freiwilligen Erdbenhilfe-Mannschaft an. Vor drei Jahren, nach dem Erdbeben auf Haiti, hatten wir schon unsere Sachen gepackt, als uns genau dieses Problem erklärt wurde. Uns wurde gesagt, dass wir wirksamer helfen, wenn wir das Geld für unsere Flugtickets direkt den Organisationen spenden, die schon vor Ort sind - was wir dann auch getan haben.

Die Helfer vor Ort leisten Übermenschliches. Aber zu viele Helfer würden die Situation nicht unbedingt verbessern.

Pioniereinheiten ins verwöhnte Land

@Sasquatch , 100% Zustimmung, lebe seit Jahren auf Nord Mindanao und kämpfe täglich gegen Schimmel, Rost und Ungeziefer. Die feuchte Hitze und der damit verbundene Bakterienwuchs schafft Alles. Bei Ebbe sind es übrigens 7107 und bei Flut 7104 Inseln :-)
@Spieler,
die Ausbildung und Ausrüstung deutscher Militärs (von Sprachkenntnissen ganz abgesehen) ist nicht unbedingt tropentauglich. Allein die Umstellung vom deutschen Winterklima zu den hier herrschenden Temperaturen (Tag ~33°C, Nachts ~27°C) würde die Leistungsfähigkeit stark einschränken.
Was allerdings sinnvoll wäre wenn Firmen und Staaten Werkzeuge aller Art senden würden. Stromgeneratoren, transportable Wasseraufbereitungsanlagen, Schrauben, Nägel, Kabel etc. Leider steht da meist der Bürokratismus dagegen. (Zoll etc.)
Gruß von Mindanao

@ remiehlad

reden Sie nicht so einen Unsinn. Wenn Sie meinen die Philippinos wollen sich nur drücken, dann kommen Sie her, helfen und lassen unqualifizierte Meinungen.
Wie Sasquatch schon angesprochen hat, es kommt ja noch die Schockwirkung dazu. Mit solch einem Verheerenden "Unwetter" hat niemand gerechnet, am wenigsten die Betroffenen.
Wenn es hier regnet, dann regnet es, aber so, wie Sie es in Deutschland nie erleben werden. Dazu kommt dann noch ein kleiner Sturm, dann sind wir alle hier happy.
Im Übrigen, wer sagt Ihnen, dass diese Menschen, die jetzt nach Manila fliegen, später nicht zurückkehren werden?
Diese Menschen habe in Tacloban Grundbesitz, auf den sie bestimmt nicht verzichten werden. Oder meinen Sie eine solche Großstadt besteht nur aus Slum's?
Wenn die Mittel fehlen, Tools und Material, wie sollen die Menschen dann was aufbauen.
Ich möchte Ihr verhalten in solch einer Situation sehen.

Bitte erst nachdenken und informieren bevor Sie solchen Unsinn posten.

Schönen Tag noch

Präsident bittet Taifun-Opfer um Geduld

...was soll, kann er sonst anderes Tun?
Er kann nur Hilfe zusagen und sich vor Ort sehen lassen, damit die Betroffenen Menschen wissen, dass sie nicht von der Regierung, vom Präsidenten vergessen wurden.
Die praktische Hilfe, dass machen andere. Solche Menschen, die das nötige Know How haben und wissen was getan werden muß.
Mein Wissen und Können wollte ich auch zur Verfügung stellen, doch es reichte nicht. Für solche Hilfe braucht es schon etwas mehr.

Wie inzwischen allgemein bekannt sein sollte, die Hilfe in jeder Beziehung ist angelaufen. Es kommt Hilfe aus aller Welt.

Kein Mensch auf der Welt hat mit solch einem Taifun gerechnet, am wenigsten die Philippinos und am allerwenigsten die Betroffenen, die jetzt ihre Lebensgrundlage verloren haben.

Hand

@ zamboanga

Schöne Grüße nach Mindanao. Die Philippinos werden mir immer als die freundlichsten Menschen der Welt in Erinnerung bleiben.

Zamboango hätte ich gern besucht. Ich war (allerdings vor vielen Jahren) ein halbes Jahr dienstlich in Manila und Cebu. Und da ich mich nach Dienstschluss immer in klimatisiertes Zimmer zurückziehen konnte, habe ich auch das Land genossen :-)

Ist der Taifun eigentlich an Euch gerade noch so vorbeigeschrapt oder habt Ihr auch viel abbekommen?

Hier in Kalifornien leben 1,5 Millionen Philippinos und jeder kennt jemanden, dessen Familie persönlich betroffen ist. Wie können wir am besten helfen?

@sierra29, Versagen auf voller Linie

Sunday, November 17, 2013

TACLOBAN CITY -- President Benigno Aquino III said Sunday that he will stay in typhoon-battered Leyte province until he sees more progress in the aid effort following complaints from survivors that they have yet to receive proper help.

Aquino is expected to set up camp in Tacloban, the capital of hardest hit Leyte province, but it is not clear where he will find suitable accommodations amid the ruins. Quelle: sunstar.com.ph

Wenn Sie sich nur durch die Tagesschau informieren verstehe ich Ihre Ansicht. Ich nehme jedoch an daß Sie der englischen Sprache mächtig, und somit in der Lage wären, auch philippinische Zeitungen zu lesen.
"Mutti" würde das wohl einfach aussitzen :-)

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