Kommentare

Wirtschafts-Weisen

Jetzt darf bloß kein Mindestlohn kommen...Ironie aus. Merke: Geht es den Arbeitnehmern immer schlechter, geht es der Wirtschaft immer besser.

wie überraschend

für alle Top-Ökonomen! Für die die wirklich Ahnung vom Wirtschaftskreislauf haben dagegen nicht. So langsam kommen nämlich die deutschen Reformen hintenrum zu uns zurück!

Kaum BIP- und Konsumzuwachs + Exportbremse: Geiz war geil

Nach -s-p-k-bereinigt- 0% und 0,7% nun 0,3%. Macht mittlere 0,3% fürs bisherige Gesamtjahr. (Die "Wirtschaftsweisen"tippen auf +0,4% am Ende, also fürs Q4 +0,4%).

Unbereinigt +1,1% haben 0,6% mehr Arbeitskräfte = +253.000 im Vorjahresquartalsvergleich bewirkt. Ohne Preiserhöhungen und tagesgleich berechnet eben nur 0,3% mehr Waren und DL. Der viel gelobte Beschäftigungszuwachs wird unproduktiver, da der Exportmarkt klemmt.

Dass vor Weihnachten die Konsumgüterlager mit Blick auf die Ersparnisse und Weihnachtsgelder (für 50% der Beschäftigten) vollgestopft werden und die Importe wachsen, ist saisonal normal, aber kein Zeichen für Wirtschaftswachstum.

Und betrachtet man die heutige Meldung über 7,2% mehr Konsumausgaben der privaten Haushalte in 12 Jahren (2000-2012), also mittlere 0,6% p.A. und den seit Jahren stagnierenden Einzelhandel, wird das Gesamtbild seit 2010 wieder sinkender BIP-Zuwächse auch nicht besser.

Die Krise geht weiter. Die Jubelarien der Umfrage-Junkies auch.

@von paten

Richtig. Man kann ALLES schoenrechnen. Weltweit stagniert die Wirtschaft bestenfalls. Denkt man an die BILLIONEN die in die Wirtschaft gepumpt wurden, fragt man sich doch wo die sind. Huch, natuerlich: In den Aktien"Maerkten", wo Firmen teurer sind derweil als Adidas (twitter) die NIE einen mueden Cent verdient haben und nur aus pixeln bestehen und seit 7! Jahren nur minus einfahren. Ob das noch was mit Wirtschaft oder tatsechlichem Wachstum zu tun hat? Ich denke nicht. Das ist blanke Gier gepaart mit Irrsinn. Der grosse Knaller ist nur aufgeschoben aber sicher nicht aufgehoben.

eu-binnenmarkt

"Das langsamere Wachstum war allerdings erwartet worden. Das Wachstum im dritten Quartal ging laut der Statistikbehörde ausschließlich auf Impulse aus dem Inland zurück. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates seien höher als im Vorquartal gewesen. Zudem wurde erneut mehr investiert, sowohl in Ausrüstungen als auch in Bauten."
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bedeutet - ohne es auszusprechen - dass der eu-binnenmarkt zusammenbricht. der boomerang, den viele "linke spinner" hier und anderswo seit monaten vorhersehen.
europa wird vernichtet. und wir alle gehen mit dabei drauf. nicht merkel hat der brd einen exportboom verschafft, sondern der, in relation zur wirtschaftsleistung, weiche euro. zudem unsere lohnzurückhaltung und die nachfrage nach hochqualitativen produkten aus der brd.
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aber auf dem status werden wir uns nicht lange ausruhen, wenn der eu-markt vollends zusammengebrochen ist.
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nur ist es scheinbar viel lustiger, sich über eine indiskutable ausländermaut zu streiten.

Erwartungen

Im Beitrag heißt es:

"Das Bruttoinlandsprodukt legte von Juli bis September um 0,3 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Im zweiten Quartal hatte das BIP noch ungewöhnlich kräftig um 0,7 Prozent zugelegt.
Das langsamere Wachstum war allerdings erwartet worden."

Na, wenn es "erwartet worden" ist - dann ist ja wohl alles nur halb so schlimm.
Und der Deutsche Michel kann beruhigt weiter schlafen ...

Oder doch nicht?

Prüfen wir es einmal an einem Beispiel:

Ihr Betrieb hat Probleme.
Und kündigt Entlassungen an.
Sie müssen erwarten, ebenfalls entlassen zu werden.

Im nächsten Monat werden Sie entlassen.

Alles halb so schlimm?
Ja, Sie haben es schließlich erwartet ...

@11:03 von odoaker: Nicht alles, was hinkt...

... ist ein Vergleich. Oder, um bei Ihrem Beispiel zu bleiben:

Ihr Betrieb hat Probleme.
Und kündigt deshalb einen Einstellungsstopp an.
Im nächsten Monat wird tatsächlich niemand neu eingestellt.

Das trifft das vorliegende Szenario treffender. Und selbst wenn Ihr Beispiel zutreffen würde:
Alles halb so schlimm?
Vielleicht, ich habe es erwartet und mich entsprechend vorbereiten können. Ob es nun hierdurch nicht schlimm (ich hab schon einen neuen Job in Aussicht) nur halb so schlimm (morgen ist ein Bewerbungsgespräch) oder nicht ganz so schlimm (schon mal zwei Bewerbungen geschrieben) oder doch so schlimm ist (in meinem Alter finde ich nichts mehr), diese Wertung wird im Artikel nicht vorgenommen. Es wird nur gesagt, daß die Erwartungen eingetreten sind und sich deshalb niemand als vom Blitz aus heiterem Himmel getroffen fühlen muß.

Alles nur Lügen mit den zahlen !

Wenn die Lebensmittelpreise um ca. 20 % steigen dann muss auch der Umsatz um 20% steigen oder essen jetzt die menschen genau 20% weniger? Nur damit der BIP nicht steigt.

Oder wird statistisch nur die Anzahl verwendet? Also vorher 100% verkauft und jetzt einen paar Monate später auch nur 100% verkauft? Was ist mit den Neugeborenen? Müssen die nichts essen? Ach ja, die wurden statistisch noch nicht so genau erfaßt weil Sie ja keine wähler sind genauso die verstorbenen die ja nicht mehr wählen könnten.

Wie soll denn in den Zeiten wo die Abgabenlast der Bürger immer noch höher steigt und die Gehälter immer noch tiefer angesetzt werden eine Steigerung von statten gehen?
Wie viel % mehr haben denn die Harz IV Empfänger im Erfassungszeitraum mehr erhalten ? Ach ja ich weiß, auch die sind nicht in der Statistik erfaßt. Hauptsache man hat alles so erfaßt wie man es erwartet hat.

Der Binnenmarkt wächst

Zitat aus dem Artikel:
"Das Wachstum im dritten Quartal ging laut der Statistikbehörde ausschließlich auf Impulse aus dem Inland zurück. Die Konsumausgaben der privaten Haushalte und des Staates seien höher als im Vorquartal gewesen."
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Entgegen aller Kritiker und Meckerer kommt ale drei Monate die Aussage dass insbesondere der Binnemarkt das Gesamtwachstum stützt!
Und immer wieder jammern die Dauermeckerer über den schlechten Binnenmarkt weil ein paar Linke Populisten dieses vorbeten!
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Die bessere Lage am Arbeitsmarkt, die den Arbeitnehmern seit 2010 kontinuierlich höhere Einkommen beschert, wirkt sich konstant positiv auf den Binnenmarkt aus, das ist Fakt!

Verschuldung stützt Wachstum

Denn irgendwie müssen die Kosten ja gedeckt werden. Man suggeriert das ja als Erfolg. Tiefergehendes Zahlenmaterial wird dann ignoriert. Denn nach wie vor ist die Arbeitslosigkeit Hauptverursacher der konstant hohen Privatinsolvenzen. Und das im Wirtschaftswunderland.
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Naja, immerhin 0,3% Wirtschaftswunder. Da können sich andere eine Scheibe von abschneiden (USA und Japan, da unser Wachstum zwar nicht höher, aber immerhin 'besser' ist). Ich denke mal, da die staatlichen Nettoanlageinvestitionen nicht separat genannt werden, sind sie weiterhin negativ. Mittlerweile klammert man sich ja an jeden Strohhalm. Kritik ist nicht erwünscht. Die DDR verhielt sich ja ähnlich an ihren 40. Geburtstag: "Vorwärts immer, rückwärts nimmer"

@ 11:45 von Visitor²

Sie schreiben:
"Alles nur Lügen mit den zahlen !
Wenn die Lebensmittelpreise um ca. 20 % steigen dann muss auch der Umsatz um 20% steigen oder essen jetzt die menschen genau 20% weniger? Nur damit der BIP nicht steigt."
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Sie meinen also weil im September und Oktober EINIGE Lebensmittel (andere wurden auch billiger) mal stärker im Preis gestiegen sind hat sich das schon in den Monaten Juli bis September so stark auf das BIP ausgewirkt?
Der Lebensmittelumsatz macht vielleicht 0,0005% vom gesamten Waren- und Dienstleistungsumsatz aus der das Wachstum im Binnenmarkt ausmacht. Und wenn dann einzelne Gruppen wie Milchprodukte und Gemüse teurer werden dann beeinflusst das die Daten für unser Wachstum? Hin und wieder ist es sinnvoll die Zusammenhänge etwas näher zu betrachten. Die im Artikel genannten Wachstumstreiber sind andere!

@ 10:09 von vanPaten

Sie schreiben:
"Dass vor Weihnachten die Konsumgüterlager mit Blick auf die Ersparnisse und Weihnachtsgelder (für 50% der Beschäftigten) vollgestopft werden und die Importe wachsen, ist saisonal normal, aber kein Zeichen für Wirtschaftswachstum."
*
Es geht hier um das DRITTE Quartal 2013, also die Monate Juli, August und September.
Was hat diese Zeit mit dem Weihnachtsgeschäft zu tun?
Ist es eigentlich sehr anstrengend immer irgendwelche Begründungen an den Haaren herbei zu ziehen um die eigene negative Einstellung begründen zu können?
Das Weihnachtsgeschäft hat jetzt erst begonnen, das weiß jeder der sich ein wenig mit wirtschaftlichen Zusammenhängen befasst. Jeder kann die Zahlen aus Statistiken lesen aber die Zusammenhänge dahinter zu verstehen ist doch häufig etwas anderes.

Unbegrenztes Wachstum

In der Natur kommt jedes Wachstum zu einem Ende. Menschen, Tiere und Pflanzen erreichen ein für sie typisches Maß. Die Größe einer Herde wilder Tiere in der freien Natur nimmt nicht mehr zu, wenn die Grenzen des Lebensraums erreicht werden.
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Aber der Mensch nimmt für sich in Anspruch, diese Regel aufgehoben zu haben. Wirtschaft und Wohlstand müssen stets wachsen, sagen Politiker, sagen Ökonomen.
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Ohne Wachstum kein Wohlstand. Stillstand wäre Rückschritt – der Alptraum jedes Politikers, der wiedergewählt werden will.
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Doch der Planet Erde ist rund. Er hat eine begrenzte Oberfläche. Wie soll das gehen: unbegrenztes Wachstum auf einem begrenzten Planeten?

@ 10:09 von vanPaten

Sie schreiben:
"Dass vor Weihnachten die Konsumgüterlager mit Blick auf die Ersparnisse und Weihnachtsgelder (für 50% der Beschäftigten) vollgestopft werden und die Importe wachsen, ist saisonal normal, aber kein Zeichen für Wirtschaftswachstum."
*
Es geht hier um das DRITTE Quartal 2013, also die Monate Juli, August und September.
Was hat diese Zeit mit dem Weihnachtsgeschäft zu tun?
Ist es eigentlich sehr anstrengend immer irgendwelche Begründungen an den Haaren herbei zu ziehen um die eigene negative Einstellung begründen zu können?
Das Weihnachtsgeschäft hat jetzt erst begonnen, das weiß jeder der sich ein wenig mit wirtschaftlichen Zusammenhängen befasst. Jeder kann die Zahlen aus Statistiken lesen aber die Zusammenhänge dahinter zu verstehen ist doch häufig etwas anderes.

eu-binnenmarkt @ bernd1

können sie differenzieren zwischen dem eu-binnenmarkt und dem brd-binnenmarkt?
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entzieht es sich ihrer kenntnis, dass der süden europas vor die hunde geht und wir als europäer uns nicht auf der kurzfristigen deutschen exportbeflügelung ausruhen können?
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die meldung beinhaltet den rückgang der eu-binnennachfrage, wenn sie sich die mühe machen sie genau zu lesen.
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je lauter sie kritische stimmen aus der mitte der gesellschaft als "linke populisten" diffamieren desto gehaltloser wirken ihre beiträge.

Wir sind doch schon krank...

mit unserem ständigen Wachstumswahn. Wir alle sind zu einer Wegwerf- und Müllgesellschaft "herangezüchtet" worden...!

@MKir13 - 14. November 2013 um 11:34

Ich habe 1. nicht behauptet, dass im Beitrag "Wertungen" vorgenommen wurden.

Vielmehr habe ich darauf hingewiesen, dass eine Realität sich nicht (im Nachhinein) dadurch relativieren lässt, dass man sagt, sie sei "erwartet" worden. Was nützt es denn dem in Ihrem Beispiel vom Blitz getroffenen, dass er sich NICHT "vom Blitz aus heiterem Himmel getroffen fühlen muß", weil er den Blitz ja schließlich erwartet hat?

Die Realität ist eingetreten, ob erwartet oder nicht, spielt (im Nachhinein) keine Rolle mehr. Außer vielleicht, dass ihr Eintreten vermuten lässt, dass irgendjemand dabei versagt hat, das erwartbare Geschehen (im Vorhinein) positiv zu beeinflussen.

Und ich habe 2. darauf hingewiesen, dass "Relativieren" schlichte Gemüter beruhigen könnte im Sinne von: "Na, wenn es erwartet worden ist, dann wird es ja wohl nicht so schlimm sein, denn sonst hätte man ja etwas dagegen unternommen".

Ob das absichtlich geschieht oder nicht - Meinungen werden dadurch sicherlich beeinflusst.

@ 12:36 von gierde zerstört

Sie schreiben:
"können sie differenzieren zwischen dem eu-binnenmarkt und dem brd-binnenmarkt?
entzieht es sich ihrer kenntnis, dass der süden europas vor die hunde geht und wir als europäer uns nicht auf der kurzfristigen deutschen exportbeflügelung ausruhen können?"
*
Diesen Unterschied kann ich sehr gut erkennen!
Allerdings kann ich auch erkennen dass im Süden Europas nichts "vor die hunde geht", wie Sie schreiben.
Im Gegesatz zu den Dauerkritikern differenziere ich und sehe dass es in den letzten Monaten erste positive Entwicklungen in den südlichen Ländern Europas gibt. Dort gibt es erste Wachstumsimpulse die vor allem den Export wieder ansteigen lassen. Als Folge wird das dann auch mittelfristig den dortigen Binnenmarkt stärken, das ist eine logische Folge wie Wirtschaftsexperten sagen.
Aber zuerst freue ich mich einmal über einen stärkeren deutschen Binnenmarkt weil das auch eine Voraussetzung dafür ist dass weitere Produkte aus Südeuropa hierher importiert und gekauft werden!

@ 12:31 von Dittsche

Sie schreiben:
"Unbegrenztes Wachstum
In der Natur kommt jedes Wachstum zu einem Ende. Menschen, Tiere und Pflanzen erreichen ein für sie typisches Maß. Die Größe einer Herde wilder Tiere in der freien Natur nimmt nicht mehr zu, wenn die Grenzen des Lebensraums erreicht werden.
Aber der Mensch nimmt für sich in Anspruch, diese Regel aufgehoben zu haben. Wirtschaft und Wohlstand müssen stets wachsen, sagen Politiker, sagen Ökonomen."
*
Natürlich gibt es kein unbegrenztes Wachstum!
Aber wer sich die Mühe macht etwas über die Grenze Deutschlands und Europas hinweg zu sehen der erkennt dass noch Milliarden Menschen in dieser Welt in Armut und ohne vernünftige Lebensgrundlage aus Einkommen und Auskommen leben.
Dort muss sehr viel investiert werden um die Menschen aus dieser Armut zu führen ohne dass es dafür Bürgerkriege gibt.
Und das ist die Quelle des weltweiten Wachstums von dem auch wir leben. Denn dafür braucht es viele Produkte die wir herstellen und liefern!
Denken hift zum sehen!

@ 12:58 von Bernd1

"das ist eine logische Folge wie Wirtschaftsexperten sagen."
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ja klar, mehr effizienz führt nicht zu weniger beschäftigung sondern zu mehr beschäftigung. flankiert von der auslagerung von arbeit in billiglohnländer.
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die 60% jugendarbeitslose im süden werden ihnen einen altar bauen, werter bernd1!
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und ihre wirtschaftsexperten meinen sicherlich auch, dass die deflation im süden auf das kniepige naturell der neuen arbeitslosen zurückzuführen ist. die sitzen praktisch auf ihre geldsäcken.
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diese entwicklungen wurden von wirtschaftsexperten vorhergesehen. leider nicht die selben wirtschaftsexperten, denen sie und ihre kanzlerin vertrauen schenken.

armut, perspektivlosigkeit @ 13:04 von Bernd1

"Aber wer sich die Mühe macht etwas über die Grenze Deutschlands und Europas hinweg zu sehen der erkennt dass noch Milliarden Menschen in dieser Welt in Armut und ohne vernünftige Lebensgrundlage aus Einkommen und Auskommen leben."
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wann haben sie sich das letzte mal die mühe gemacht ihren blick über die bundesdeutschen grenzen hinaus richtung süden unseres kontinents zu lenken?

@ Bernd1: Ein paar Fakten

Ihre unhaltbaren Aussagen häufen sich.
So "privater Konsum als Wachstumstreiber"
Preisbereinigt hier der Zuwachs zum Vorquartal:
2011: 1,2 /- 0,8 / 1,4 / 0,1
2012:- 0,0 / 0,0 / 0,3 / 0,1
2013: 0,2 / 0,5 / "etwas"

Vom BIP als Ihr gesamtes Waren- und DL-Angebot machte der private Konsum in 2012 ca. 51% aus, womit dort +1% nur +0,5% mehr BIP-Nachfrage bedeutet hätte. Und nun nochmal die Zahlen oben ansehen.

Und 0,0005% davon für Lebensmittel für >80 Mio Bevölkerung sind 10-13 Mio €.
Es erübrigt sich der Kommentar dazu. Nur der Hinweis:
2011 "Eh.m. Waren versch. Art, Hauptr. Nahrungsm. usw." = 186,764 Mrd. €.
Beschäftigte: 1.006.872, dav.
AN :977.802, dav.
Teilzeit: 672.269 (69%).

Wann glauben Sie, werden die Lager mit Rabattschlacht geräumt und die Importe für das Weihnachts-Q4 getätigt?

Auch Oberlehrer sollten sich sachkundig machen (s. gestern Sozialhilfe).

Von wegen Binnenmarkt

Man werfe nur einen Blick auf die inländische Verwendung und man wird sehen, dass der Binnenmarkt seit zwei Jahren stagniert.
Seit eben dieser Zeit steigt auch die saisonbereinigte Arbeitslosigkeit kontinuierlich an.

@Bernd1

Ich bin überrascht, dass Sie positive Entwicklungen in den südlichen Ländern sehen.
Das einzige was in den südlichen Ländern steigt, das ist die Arbeitslosigkeit und die Armut der Bevölkerung.
Wenn die Eurozone um 0,1% gewachsen ist, davon aber 0,3% Wachstum Deutschland zugerechnet wird, dann muss doch die Wirtschaft im übrigen Euroraum geschrumpft sein. Oder sollte ich mich da irren?

@ Bernd1 zu gierde zerstört 12:58 : Falsche Fakten

Im Gegesatz zu den Dauerkritikern differenziere ich und sehe dass es in den letzten Monaten erste positive Entwicklungen in den südlichen Ländern Europas gibt. Dort gibt es erste Wachstumsimpulse die vor allem den Export wieder ansteigen lassen.

Hier mal differenziert BIP Q3 zum Vorjahresvorquartal ein paar große und damit für uns bedeutende Südländer nach Eurostat:

POR: -1,0
SPA: -1,2
ITA: -1,9

Tolle Wachstumsimpulse erkennbar. Aber Es trifft nun auch andere, die u.a. unsere Exporte bremsen:
BEL: +0,4
FRA: +0,2
ÖST: +0,2
FIN: -0,2
NL: -0,8

Was dort wächst ist die Arbeitslosigkeit (12,5 Mio. offiziell). In SPA 65% bei der Jugend. Und solange die nicht auf Normalmaß kommt, sind alle Ihre vorgeblichen Wachstumsimpulse auf Nullniveau (lt. XXL-Rösler heute ein "solides Wachstum) nichts wert. (Die CSU will übrigens unheilbare Defizitländer aus dem Euro werfen, liess sie im Koalitionsprotokol vermerken. Und das erst bei 1,34 € zum USD. Dort übrigens +1,6% BIP)

@ 14:44 von mondfee

Sie schreiben:
"Ich bin überrascht, dass Sie positive Entwicklungen in den südlichen Ländern sehen.
Das einzige was in den südlichen Ländern steigt, das ist die Arbeitslosigkeit und die Armut der Bevölkerung."
*
Vielleicht würde es helfen ab und zu die Meldungen der Tagesschau und anderer Medien zu verfolgen, dann würden auch Sie diese positven Entwicklungen der Wirtschaft in Spanien, Portugal und sogar Griechenland wahrnehmen. Von Irland die bereits aus dem Rettungsschirm wieder aussteigen gar nicht zu reden!
Oder lesen Sie nur die Meldungen die inhaltlich Ihren Vorurteilen entsprechen?

@um 12:22 von Bernd1

"Der Lebensmittelumsatz macht vielleicht 0,0005% vom gesamten ..."
Das ist ja das Problem mit der Statistikschummelei!
Der Mensch muss Atmen, Essen und Trinken und braucht einen Platz zu leben. Alles andere kann er einschränken.
Das heisst aber auch wenn die Lebensmittel plötzlich um 10-15% (so die letzten Zahlen) steigen macht sich das bei denen die ungefähr die Hälfte ihres verfügbaren Einkommens für die Grundbedürfnisse ausgeben müssen schon schmerzhaft bemerkbar, während die die die Statistik erheben das noch nicht mal merken.

Darstellung: