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Rechtspopulist & Israelfreund

Komisch wie kann ein Rechtspopulist gleichzeitig ein Israelfreund sein? Könnte das mal von irgendeinem öffentlich- rechtlichen Medium erörtert werden, oder kann es sein das sie grundsätzlich dazu angewiesen werden alles über einen Kamm zu scheren?

Le Pen und Wilders

Gleich und Gleich gesellt sich gern .... !

Stimmungsmache

Nun sagt der Titel der Meldung genug aus - gegen Europa.
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Wobei man sich schon fragen muss, ob der Lissabon - Vertrag, dessen "Entmächtigung", eine EU-Verfassung durch die Hintertür, Hilfspakete nicht zur Stützung von in Not geratenen Ländern sondern zur Sozialisierung von Verlusten der Bänker etc. denn SO FÜR Europa sind.
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Auch die verunglimpften Rechtspopulisten haben in einer Demokratie das Recht auf Meinungsäußerung.
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Und nicht jeder so verunglimpfte "Rechte" hat der Wehe Europas im Sinn sondern stellt Fragen, die gestellt werden müssen, will man den Bürger in Europa einbinden. Und für das Einbinden braucht es eine aktive Mitentscheidung - nicht die Wahl abgehalfterter Politiker, welche die EU als Ruhebänkchen angeboten bekommen oder solcher, die ihre Aufgabe vor Ort erst gar nicht wahrnehmen und dem Arbeitsplatz fernbleiben.
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Europa und die EU jetzt sind Gemeinplätze für Lobbyisten und Bürokraten - und sie entfernen sich immer weiter vom Bürger weg.

11:16/ Hassknecht

Rechtspopulist & Israelfreund?

Ich sehe da keinerlei Widerspruch. Ich würde da eher empfehlen, dass manche Kommentatoren sich erst einmal zurück lehnen und dann versuchen, nicht alles über einen Kamm zu scheren. Warum soll denn "rechtspopulistisch" unbedingt "israelfeindlich" sein?

@ Hassknecht um 11:16

es giebt keine vorschrift das rechtsradikal sein oder rechtspopulist eine prinzipielle ablehnung von juden oder israel(da besteht ein unterschied) zwingend beinhalten muss.
man könnte dies zwar als kriterium ansehen das rechtspopulismus oder radikalismus vorliegt, das nichtvorhanden sein ist allerdings kein ausschlusskriterium.
im falle einer prinzipiellen ablehnung des islam liefert einem eine postulierte freundschaft zu israel z.b. munition für populismus ist also dienlich.

Keine Ahnung ob man denen trauen kann

Aber die haben ein paar Punkte mit denen ich übereinstimme.

Der Verwaltungs-und Büokratiewahn der EU ist schon lange ausgeufert.

Das ein Land zwar jede Menge Geld an Brüssel überweisen muß aber nichts selbst entscheiden darf ist auch nicht schön.

Letztendlich sollte Europa ein Zusammenschluß sein, aber davon ist immer weniger zu sehen.
Stattdessen nimmt man den Ländern die Entscheidungsgewalt ab und versucht aus unabhängigen Ländern einen Einheitsbrei zu mixen.

Gäbe es mehr Volksabstimmungen würde da manches anders aussehen. Da man aber dazu zu feige ist, müssen andere Parteien an die Macht.

Meine Prognose: Der Rechtsruck wird sich fortsetzen. Ist wohl auch die einzige Möglichkeit gegen den Europawahn der Politiker was zu tun. Jegliche Kritik an Europa ist verboten, das kann auf Dauer nicht gutgehen.

man muss wohl nicht lange warten

bis hier verirrte Linke ihre Sympathie für die rechten Eurogegener zum Ausdruck bringen.

AfD ist eindeutig für Europa

Die AfD ist eindeutig für ein gesundes Europa. Vor der Euroeinführung hat Europa sehr gut funktioniert. Die AfD steht für ein gesundes, funktionierendes, freiheitliches, dezentrales Europa. Ein Europa welches Respekt vor den Kulturen und Respekt vor dem Bürger hat. Die Freiheit steht im Mittelpunkt. Dies ganz klar im Gegensatz zur bürokratischen Verordnungs- und Verbotskultur welche die Eurokraten uns aufzwingen wollen. Die AfD will Volksentscheide. Schluß mit der Führungskultur gemäß der CDU. Wir brauchen keine diktatorische Elite. Wir brauchen mehr Demokratie.

Besorgniserregend oder nicht?

Zeiten ändern sich, und so auch politische Parteien. Aber eins wird sich in absehbarer Zeit wohl NICHT ändern: die Ausgrenzung. Nahezu jedes ideologisch geprägte Regime grenzt 1. Freidenker und Skeptiker, 2. den politischen Gegner und 3. ggfs. eine traditionell oder programmatisch aufs Korn genommene Gruppe aus. Das gilt sowohl für die (noch) etablierten Parteien als auch für die auf dem Vormarsch befindlichen Rechtspopulisten.
Mit anderen Worten: Fast jedes in der Praxis vorkommende politische System produziert seine Opfer.
Was ich damit sagen will? - Nun, es wäre schön, wenn man mal die Massenmanipulierbarkeit reduzieren könnte. Leben und leben lassen! Aber der Mensch definiert sich nun mal gerne durch Abgrenzung, und selbst 'moderne' Bildungseinrichtungen scheren sich i.d.R. einen Deubel um diesen in einer globalisierten Welt völlig überflüssigen Atavismus.
Soll sich also keiner wundern, wenn die fatalen Geschichtswiederholungen fortgesetzt (in den Wahlen) vom Volke ausgehen!

eu gegen europa

ich mag die rechten nicht aber sie sind offenbar die einzigen, die sich gegen den demokratieabbau per brüssel wenden. brüssel, welches von zigtausend lobbyisten belagert ist und den bürger in spanien, frankreich, deutschland de facto seiner stimmmacht entzieht.
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eine eurokratie gegen europa. gegen die menschen. gegen demokratie. für die durchschleusung von lobby- und eliteninteressen.
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das freihandelsabkommen wird nicht einmal mehr diskutiert! brüssel ist inzwischen synonym für korruption. für demokratieabbau. für eine politik gegen alle bürger europas.
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traurig, dass inzwischen ausgerechnet die rechten populisten initiative ergreifen gegen einen zentralistischen apparat, der europa vernichtet.

Europa und Euro am Ende

"Wilders strotzt nur so vor Kraft und prophezeit für 2014 eine Zeitenwende in Europa: "Nächstes Jahr werden wir ein politisches Erdbeben in Europa erleben."
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Die Nachrichten in den letzten Tagen gibt Wilders recht, was macht unsere Elite?
Banken bekommen billiges Geld das Sie eigentlich an Unternehmen weitergeben sollen damit diese investieren können und Arbeitsplätze zu schaffen. Die Banken spielen aber lieber mit dem Geld, den bei verlust zahlt der Bürger.
Das Programm zur lösung der Jugendarbeitslosigkeit ist ein schlechter Witz.
Der Traum Euro ist für die Bürger nur noch ein einziger Alptraum, je länger an diesem festgehalten wird, je größer der Knall.

Guter Artikel

Ich glaube, es ist das erste Mal auf ts.de, dass im Zusammenhang mit dem rechten politischen Spektrum nicht automatisch der Begriff "rechtsextrem" oder "Neonazis" verwendet wurde".

Daher ein großes Lob, dass über das rechte politische Spektrum einfach mal sachlich berichtet wird! Müsste das nicht der Normalzustand sein, denn immerhin macht der rechte Flügel etwa 1/3 des demokratischen Spektrums aus?

Kein Widerspruch in sich?!

Wenn sich Europagegner aus ganz Europa zusammenschließen, um die Union Europas zu zerstören, dann soll das kein Widerspruch in sich sein?

Die Europagegner bewegen sich in Diskussionen doch bestenfalls auf Stammtischniveau, denn niemand, der auch nur ein bischen die wirtschaftlichen Zusammenhänge in Europa begreift, wird die EU abschaffen wollen.

Aber Leute wie Wilders & Co. sprechen natürlich genau die gleiche Clientel an, wie Bouleardzeitungen, die behaupten, dass "Die Griechen" von unseren Steuergeldern finanziert würden.

Außer polemisieren können diese "Politiker" und ihre Anhänger nichts.

@FreidenkenderGeist: wohl wahr

Nur einen Mausklick weiter finde ich einen Artikel über den Plan Maltas, Staatsbürgerschaften zu verscherbeln.

Wundert es da jemanden, wenn Populisten (egal welcher Art) gegen Europa Stimmung machen?!?

Frau Le Pen hat da ja ganz tolle Ideen.

Das Ende der Immigration wäre auch das Ende unserer Rentensysteme und würde meine kärgliche Rente im Jahr 2058 noch schmälern. Super Vorschlag.

Die Souveränität ihres popeligen Frankreichs kann Frau Le Pen auch behalten. Soll sie doch ihre Kleinstaaterei exerzieren. Vielleicht reist sie ja mal nach Ozeanien, da kann sie sich erklären lassen, wie gut sich dann die eigenen Interessen weltweit durchsetzen lassen.

Naja, und unter wirtschaftlichem Patriotismus kann ich mir nun gar nichts vorstellen. Was ist das? Arbeit in Frankreich nur für Franzosen? Alte Zöpfe in neuem Gewand?

Aber meinetwegen kann Frau Le Pen ja gerne im Gestern leben und das politische Gedankengut von 1850 hochhalten, solange ich diesen Quatsch nicht mitmachen muss oder davon betroffen bin.

Gute Idee

Da vereinigen sich die Rechten um dagegen zu protestieren, dass man sich vereinigt!

Keine Ahnung ob man denen trauen kann

Ich kann Ihnen nur zustimmen. Ich habe auch schwerste Bedenken, Antisemiten oder jedem anderen Radikalen, egal welcher Couleur, auch nur einen Zentimeter über den Weg zu trauen, aber eine kritische Haltung gegenüber dem etwas seltsamen Europawahn sollte zumindest erlaubt sein. Ich bin für ein Europa, in dem man die gemeinsamen Werte vertritt und auch verteidigt, in dem man sich gegenseitig hilft und notfalls auch finanziell unterstützt, aber wir sollten uns schon überlegen, wieviel Macht wir in Brüssel zentralisieren und damit leider auch anfälliger für Lobbyismus machen. So verstehe ich z.B. nicht, was daran gut für die Bürger sein soll, wenn viele Länder aufgrund Ihrer finanziellen Zwangslage gezwungen (!) werden, die öffentliche Wasserversorgung zu privatisieren, wo doch jeder Konzern nur das Wohl des Volkes im Sinn hat, oder mit unseren Steuergeldern Spanien unterstützt wird, damit das Land seinerseits dem FC Barca die Schulden erlassen kann...

Wieso möchte jeder Europa, die EU, niedermachen,

sich in Kleinstaaterei, Kleinkarriertheit ereifern, anstatt den aus meiner Sicht kulturell besten Kontinent mit enormer wirtschaftlicher Entwicklungsmöglichkeit voranzubringen und sich gemeinsam gegen Russland, China, USA usw. zu behaupten.
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Einfach krank!

@ich-weiß-von-nix

Sie sprechen mir aus der Seele!

Nicht "gegen" Europa

Die nationalen Parteien sind nicht gegen Europa, sie wollen aber die überbordende Bürokratie einschränken und Europa damit stärken.
Wir brauchen ein freies Europa in dem die nationalen Bürgerrechte geachtet werden.
Die Missachtung des Postgeheimnisses und die ausländische Spionage sind Themen die da gerade passen.

Banane

"wirtschaftlicher Patriotismus"? Tja, Deutsche kauft deutsche Bananen! Die Rezepte dieser Bauernfänger sind immer gleich: sie versprechen alles anders, natürlich besser zu machen, aber wenn es dazu kommt, wissen sie nicht, wie. Ihr Wählerpotenzial sind die stets Unzufriedenen, die Protestwähler, die sich dann schnell einem anderen vorgeblichen Heilsbringer zuwenden. Was hat man z.B. von Mademoiselle Le Pen in der französischen Nationalversammlung gehört? Nichts. Und Madame Le Pen ist derzeit vor allem dabei, zu dementieren. Wer hat Hollande am Nationalfeiertag, dem 11. November, ausgebuht? Wir doch nicht. Wer verunglimpft auf abscheuliche Weise die Justizministerin Taubira? Wir nicht. Und wer agitiert gegen die mariage pour tous? Wir nicht, usw. usw.
Wenn sie wenigstens noch zu ihren Schandtaten stünden, diese elenden Heuchler.

Europäische Allianz gegen EU

Man kann nur hoffen, dass sich da nicht die CSU und die FPÖ anschließen. Denn: Strache liebäugelt schon lange mit so einer antieuropäischen Allianz. Mir kommt es vor wie zur Zeit der ausgehenden Weimarer Republik...

Sehr geehrte NutzerInnen von

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Europawahl könnte zeigen,

dass der Unmut der Europäer gegenüber den EU-Gremien wächst. Kann es sein, dass immer mehr Bürger von "der EU" bedient sind? Je nach Land sind es oft andere oder entgegengesetzte Themen, wie "Sparzwang" und "Alimentation" zum Beispiel. Es gibt aber auch gemeinsame Felder, wie "Überfremdung", "Spionage" und einige Themenfelder mehr, die in den einzelnen Ländern eher von oder auch von eher Rechten besetzt werden. Wir könnten eine Stärkung der Rechten im Europaparlament erleben, was a priori nichts Schlechtes ist, werden doch so die Rechten in ein Europa eingebunden.

Eurokraten

Bei den abschreckenden Eurokraten wie Martin Schulz (sPD) ist der Zulauf rechtspopulistischer Gruppen leider kein Wunder.

Rente?

"Das Ende der Immigration wäre auch das Ende unserer Rentensysteme und würde meine kärgliche Rente im Jahr 2058 noch schmälern. Super Vorschlag."

Zuwanderung von jüngeren Ausländern ist nicht der einzige Weg, das Rentensystem zu stabilisieren. Mehr deutsche Kinder würden es auch tun. Es ist auch nicht nachhaltig: wenn sich die Leute nicht anpassen, haben wir Parallelgesellschaften; wenn doch, haben sie genau so wenig Kinder wie die Deutschen. Außerdem ist eine Politik, die bewußt und absichtlich die "besten Köpfe" hierher holen will, nicht gut für die Herkunftsländer.

@12:25 von Dukat

Das Ende der Immigration wäre auch das Ende unserer Rentensysteme und würde meine kärgliche Rente im Jahr 2058 noch schmälern.
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Wenn unsere Politiker das Wort Solidarität ernst nehmen würde und jeder in die Rentenkasse einzahlt, hätten wir jetzt und in Zukunft keine Probleme mit "Altersarmut".

@12:23 von GeMe

Wenn sich Europagegner aus ganz Europa zusammenschließen, um die Union Europas zu zerstören, dann soll das kein Widerspruch in sich sein?
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Europa wird zur Zeit von den Politiker wie Merkel & Co zerstört, wer ist für die fehler verantwortlich? Die am Stammtisch sitzen bestimmt nicht.
Hat unsere Führungselite aus Bonn oder Brüssel nicht immer gesagt es ist eine Griechenland rettung und haben den Banken das Geld gegeben!!
Jetzt da alles aus dem Ruder läuft sind wieder einmal rechte Parteien verantwortlich.
Manche machen es sich sehr einfach mit gut und böse.

klein = falsch, groß = richtig? @ von thonasis2010

die "kleinstaaterei", die sie erwähnen, ist essenzieller bestandteil des europa, wie wir es vor euroeinführung erleben dürften. ein funktionierendes europa.
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brüssel wird monsanto, fracking und chlorhähnchen die türen öffnen. und genau darum geht es. politik gegen bürger. für sowas ist die eurobürokratische fratze, die mit europa rein gar nichts zu tun hat.
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und wenn sie ihre logik "nur groß zählt" zuende denken, überstimmt china alle anderen länder. dem ist jedoch nicht so.
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weshalb sollte die stimme frankreichs weniger wert sein als die stimme der usa? oder die stimme indiens?
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nur weil china groß ist, folgen wir nicht alle, wenn china seine interessen vertritt.
europa funktioniert nicht mit der lobbyhochburg brüssel und den us-amerikanischen interessen, die über die köpfe hinweg durchgesetzt werden.
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europa funktioniert nicht mit dem euro.
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europa funktioniert, wenn die bürger sich solidarisieren und eintreten für freiheit und gegen korruption!

@Gastkörper Sie beschreiben

@Gastkörper

Sie beschreiben Europa im derzeitigen Zustand. Anders als Elite, Politik und Wirtschaft es will ist schon derzeit nicht erlaubt. Kritik an EU ist nicht erlaubt, unsere Politiker sind da ganz schön still.

@MyNung

Mich nicht. Aber es sind nicht nur Rechte die gegen EU Bedenken äußern. Auch Demokraten dürften nicht für die Abbauung aller Länderdemokratie zugunsten der Lobbyisten in Brüssel sein. Aber es ist wohl politisch inkorrekt dies anzusprechen.

Nach Westen und nach Osten

Warum schafft man in solchen Artikeln fast immer nur zwei Namen zu schreiben, die von Wilders und Le Pen? Man könnte fast den Eindruck gewinnen: entweder endet sich "Europa" immer noch am Ufer der Oder - oder sind die rechtsradikalen Parteien ausschließlich ein westeuropäisches Phänomän. Nichts von beiden ist wahr: die Mittel- und Osteuropäer spielen in der rechtsradikalen Landschaft eine immer wichtigere Rolle: würde Strache mit seiner FPÖ eines Tages eine Riesendemonstration gegen "Volksschädlinge" am Nationalfesttag in Wien veranstalten, würde auf ihn nicht nur die Polizei, sondern auch eine große Anti-Demonstration warten; in Warschau findet immerhin ein kleiner Anti-Faschi-Protest einige Tage früher; im litauischen Vilnius bekommt die "patriotische Jugend" unter selbigen Umständen ein Grußwort von der Präsidentin selbst. Und die in Budapest besitzen bereits 10% der Sitze im Parlament.

13:47, gierde zerstört

"die "kleinstaaterei", die sie erwähnen, ist essenzieller bestandteil des europa, wie wir es vor euroeinführung erleben dürften. ein funktionierendes europa."

Ihre monokausale Argumentation (der Euro ist an allem schuld), verbunden mit einem "früher war alles besser", ist einfach nur noch ärgerlich.

Glauben Sie wirklich, Lobbyismus gibt es nur in Brüssel, und der Kapitalismus wird zahm, wenn man nur den Euro abschafft? Haben Sie sich mit den heute veröffentlichen Ergüssen der so genannten Wirtschaftsweisen beschäftigt?

Selbstverständlich wird die Rechte, sollte sie die Macht erlangen, die Bürokratie beschneiden und das Kapital in seine Schranken weisen. Das hat sie ja immer gemacht, wenn sie herrschte, oder?

Kleinstaaterei ist ja auch ein Friedensgarant, wie die Geschichte ebenfalls zeigt. Dann macht jeder sein Ding und lässt die anderen in Ruhe. Und Monsanto hat das Nachsehen.

Und dieses Jahr fällt Ostern und Weihnachten auf den gleichen Tag.

14:04, FreidenkenderGeist

" Anders als Elite, Politik und Wirtschaft es will ist schon derzeit nicht erlaubt. Kritik an EU ist nicht erlaubt, unsere Politiker sind da ganz schön still."

Das Gegenteil von "erlaubt" ist "verboten".

Sie sagen also, Kritik an der EU ist verboten, während Sie gerade genau das tun, nämlich Kritik an der EU üben.

Was für Sanktionen haben Sie deswegen zu befürchten?

Herr Seehofer beispielsweise übt sich also nicht in populistischer "EU-Kritik"? Dann scheine ich ihn also falsch verstanden zu haben?

Sie nennen sich "freidenkender Geist". Das Übertreten von Verboten, die es gar nicht gibt, hat aber nichts mit Mut zu tun. Es gibt Menschen, die wirklich für Freiheit kämpfen und dies unter Lebensgefahr tun.

Ich möchte Ihnen mal unterstellen, daß Sie, ebenso wie ich, durch Ihren Einsatz für die Freiheit nicht essentiell bedroht sind.

@ 15:14 von fathaland slim

nciht ein dürftiger ausspruch "der euro ist an allem schuld" wird von mir kommuniziert sondern eine, für viele menschen, leicht verständliche erklärung der konstruktionsmängel einer gemeinschaftswährung für unterschiedlich wettbewerbsfähige volkswirtschaften. dass sich diese inhalte ihrerseits nicht erschließen lassen, dürfen sie dem verfasser nicht vorwerfen.
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zudem behaupte ich, wie sie selbst aufführen, nicht, dass ausschließlich der euro am scheitern des europäischen gedanken schuld ist.
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das es den rezessionsgaranten euro noch gibt ist übrigens tatsächlich zockerinteressengeschuldet.
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sowohl rechts als auch links ist euroskeptisch. die voraussetzung einer eurokratie-gegnerschaft ist nicht, dass man "links" oder "rechts" ist sondern dass man unkorrumpiert ist. sie reden gekonnt an meinen inhalten vorbei und stellen behauptungen auf. das ist einer konstruktivem erkenntnisgewinn ihrerseits nicht förderlich.
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beziehen sie sich auf inhalte. anstatt kommentatoren zu diskreditieren.

@ gierde zerstört

"... monsanto, fracking und chlorhähnchen die türen öffnen ..." - Da bin ich auf Ihrer Seite; das will ich auch nicht! Daher wie geschrieben: "... gemeinsam gegen ... USA usw. zu behaupten".
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Und enorme wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten sehe ich beispielsweise in nachhaltiger, hochqualitativer Landwirtschaft, erneuerbaren Energien usw.; damit ließe sich aus meiner Sicht künftig - auch mittels Export - kräftig Geld verdienen.

@ 15:43 von thonasis2010

"Und enorme wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten sehe ich beispielsweise in nachhaltiger, hochqualitativer Landwirtschaft, erneuerbaren Energien usw.; damit ließe sich aus meiner Sicht künftig - auch mittels Export - kräftig Geld verdienen."
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meine volle zustimmung! hierdurch könnte man, mitels einer intelligenteren eu-finanzpolitik auch die kleinen lw-existenzen fördern. es gibt n portugal modelle. junge leute von der uni, die keinen job finden und zurückkehren in die dörfer. dort ein stück land bekommen für bio-anbau. vergleichsweise ein erfolgsmodell.
weniger effizienz, mehr qualität. mehr arbeit und nachhaltigeres wirtschaften.
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für solche erkenntisse muss man wiederum kein kommunist oder linker träumer sein, was einem die üblichen verdächtigen postwendend an den kopf werfen.
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es reicht schon seine interessen als bürger zu vertreten, um gegen die real existierende eurokratie in brüssel zu sein (@ slim und freunde)!

Das ist ganz einfach

Das ist sehr leicht zu erklären. Im Laufe der Evolution verändern sich natürlich auch rechte Haltungen und Einstellungen.

Die allermeisten Islamkritiker sind nichts weiter als die altbekannten Rassisten nur dass seit 2001 nichtmehr der Jude das personifierte Böse ist sondern der Muslim. Und Israel sind sie freundschaftlich verbunden da der Feind ihres Feindes ihr Freund ist in ihrem undifferenzierten Weltbild.

Die meisten Juden wissen aber wie diese Menschen im Kern gestrickt sind und was sie machen würden nachdem sie mit den Muslimen "fertig" sind. Deswegen lassen sich auch nur die wenigsten Juden von der "neuen Rechten" in Europa vereinahmen, egal wie verzweifelt sie versuchen sich Israel anzubiedern.

Also der nächste Anlauf ...

... für eine geeinigte europ. Rechte.
Mal schauen wie lang es diesmal hält - das Lustige ist ja das die alle grundverschieden sind .
Während Wilders eher ein gemäßigter Rechter ist, zählt Le Pen eher zum radikalen Flügel und ist sich nicht zu schade mit Faschisten und Neonazis einherzumaschieren. Spätestens bei einem Besuch von Fr. Wilders dürfte es da zu Problemen kommen.
Das einzige was die europ. Rechte eint, ist die Angst vor dem Islam. Eigentlich lustig - da der der Islam, politisch gesehen, ebenfalls rechts einzuordnen ist. Normalerweise müssten die sich alle bestens verstehen.
Die NPD hat es vorgemacht: die sind bei div. islam. Gruppierungen in Nahost eingekehrt und haben einen Erfahrungenaustausch über den gemeinsamen Feind ( na wer wohl) durchgeführt.

Richtig ist - die EU brauch was auf den Deckel, aber bitte von demokratischen Parteien/Personen und nicht von diesen Rattenfängern, die allmählich aus ihren Löchern gekrochenen sind.

15:39, gierde zerstört

" konstruktionsmängel einer gemeinschaftswährung für unterschiedlich wettbewerbsfähige volkswirtschaften. "

Da sind Sie der Propaganda der Kapitalseite auf den Leim gegangen. Die redet nämlich immer von "Wettbewerb", dabei geht es darum, daß wir zusammen, nicht gegeneinander arbeiten müssen. Das war eigentlich der Gedanke hinter der europäischen Einigung. Dummerweise sind alle an der EU beteiligten Länder kapitalistisch verfasst, und so hatten sie dem Marktradikalismus der 90er nichts entgegenzusetzen. Der Konstruktionsmangel, den Sie monieren, ist in Wahrheit dieser Ideologie geschuldet. Es wäre alles kein Problem, wenn man Europa wirtschaftlich wie EIN Land betrachten würde. Auch in Deutschland gibt es Regionen, die ohne Hilfe nicht lebensfähig wären, und wie Sie wissen, gibt es auch hier Bestrebungen, diese abzuhängen.

Man kann die Leute leicht gegeneinander aufhetzen, indem man ihnen einredet, daß Menschen, die ärmer als sie sind, in Wirklichkeit reicher und eine Bedrohung sind..

Europa

Wichtig , wenn die herrsch.Politiker sehen,dass es andere Stimmen im Volk gibt !
Denke die AfD kann auch 10 % Stimmen bekommen !
Politik ist niemals alternativlos !

von gierde zerstört um 15:39

die deutsche einigung (1871) schloss ebenfalls volkswirtschaften unterschiedlicher stärke zusammen
so what.

die beschädigung des euro ist eine 100%folge gezielter zockerei mit der absicht ihn zu versenken
unterfüttert mit entsprechender propaganda die v.a. auf "leicht verständliche erklärung der konstruktionsmängel " beruht
falls es ihnen nicht aufgefallen ist befinden wir uns seit 07 in einer phase wirtschaftlicher konfrontation wiederstreitender interressen unterschiedlicher währungsräume die sich gegenseitig versuchen marktanteile zu nehmen
die hoffnung wieder mit kleinwährungen in europa einen schwunghaften handel treiben zu können, da das verschieben kleinerer währungen in der gewichtung zueinander viel einträglicher ist ->kleinerer einsatz erzeugt höheren profit,
hatt zwischenzeitig zu einem unglaublichen propagandatrommelfeuer geführt
ich unterstelle ihnen wohlgemerkt keine böse absicht

@ 16:11 von fathaland slim

sie dürfen gern an den euro glauben, jedoch unterstellen sie doch bitteschön nicht den euroskeptikern, dass sie einer propaganda auf den leim gingen.
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merkel-propagande für euro "wenn der euro scheitert, danns cheitert europa" und "eurogegner sind europagegner" hat offensichtlich ihre spuren bei ihnen hinterlassen
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fakt ist, dass die finanzwirtschaft, goldman, dt bank, also die herrschaften, die ihre fäden ziehen, ein interesse daran hat, die süd-verbindlichkeiten in euro bedient zu bekommen. weil sie per weicher drachme nichts mehr sehen würde von ihren fehlinvestments.
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aktuell erleben wir, wie europäische bürger gegeneinander ausgespielt werden. anfeindungen. bankenrettungsprogramme, die als "griechenlandrettungspakete" verkauft werden.
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das ist unverantwortliche "politik". machen sie ruhig mit. seien sie teil der bewegung, die europa vernichtet.

@ gierde zerstört 13:47

warum indien mehr gewicht als frankreich hat?
demokratisch gesagt: one person - one vote
deshalb kann ein kleinstaaterei betreibendes europa sowenig seine interressen wahren wie es das kleinstaaten deutschland konnte
wollte eine großmacht etwas tat sie es einfach... - der weg zur weltgemeinschaft in der das gesetz des stärkeren nicht mehr gilt ist noch lang, und garantiert nicht mit seperatismus gepflastert

@ 16:11 von fathaland slim

begreifen sie folgende wirklich einfach zu verstehende aussage?:
"würde deutschland zurück zur dm kehren, würde diese stark aufwerten!"
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falls ja, ist bei ihnen noch nicht hopfen und malz verloren.
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wenn jemand wie sie fakten und schlüssige argumente als ideologie diffamiert, offenbaren er die wahre intention seines auftritts hier.

@gierde zerstört

Ihre Argumentation in Sachen "Monsanto und Chlorhähnchen" ist für mich nicht nachvollziehbar. Dem liegt nämlich die Überzeugung zu Grunde, dass Brüssel ein von Lobbyisten belagerter intransparenter Bürokratiemoloch ist, während Berlin, Paris oder London kleine beschauliche Regierungssitze sind, welche unter der transparenten Kontrolle der Bevölkerungen stehen. An dieser zugespitzten Formulierung sieht man, wie weltfremd die Idee ist, denn AUCH in Berlin, Paris, London oder Den Haag sitzen jede Menge Lobbyisten und AUCH dort gibt es Intrasparenz und Machtmißbrauch.
Monsanto hätte es wahrscheinlich viel einfacher, wenn sie beispielsweise in Dublin und Warschau schonmal seine Produkte auf den Markt wären und dadurch der Druck auf "Widerständler" in Berlin oder Wien steigen würde.
Letztendlich geht es bei der EU-Diskussion oft um die Frage, ob ein Rumäne das gleiche Recht hat auf Glück wie der Pole oder Deutsche hat. Viele "EU-Skeptiker" gönnen den jeweils anderen dieses Recht nicht.

15:39, gierde zerstört

"sowohl rechts als auch links ist euroskeptisch. die voraussetzung einer eurokratie-gegnerschaft ist nicht, dass man "links" oder "rechts" ist sondern dass man unkorrumpiert ist. sie reden gekonnt an meinen inhalten vorbei und stellen behauptungen auf. das ist einer konstruktivem erkenntnisgewinn ihrerseits nicht förderlich.
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beziehen sie sich auf inhalte. anstatt kommentatoren zu diskreditieren."

Sie bezeichen mich offensichtlich als korrumpiert, behaupten aber, ich würde Sie diskreditieren. Das verstehe wer will.

Könnten wir es vielleicht vermeiden, die Diskussion auf ein persönliches Level zu ziehen?

Wenn ich Ihre Argumentationsweise als "ärgerlich" bezeichnet habe, und nur das können Sie mit "diskreditieren" meinen, so bezog sich das nicht auf Sie als Person.

Die Einschätzung, daß für Sie offensichtlich der Euro Grund allen Übels ist, halte ich aufrecht.

Jede Auseinandersetzung ist im übrigen einem konstruktiven Erkenntnisgewinn meinerseits förderlich.

@ gierde zerstört um 15:39

eine ablehnung des europäischen zusammenschlusses und einer gemeinsamen währung aus linker perspektive hallte ich nur für jene existierende strömung für möglich die den dollar als einzige weltwährung durchsetzen will um damit feudale hoheitsrechte ausserhalb der usa auszuhebeln und dieser einfach auf grund der masse die steuerung aus der hand zu nehmen
ansonsten wiederspricht nationale abgrenzung jedem mir bekannten linken konzept.

und warum ausgerechnet die sog. nationalisten ihre länder an mächtigere ausliefern wollen statt teil von etwas zu sein das mitboxen kann ist mir schon lange ein rätsel
aber bei denen sind die cheffs eh maist schlauer als das was sie ihren anhängern sagen und bezahlung für pro...ach was solls - nehmen wir einfach an sie verschwören sich einfach aus persöhnlichem geltungsdrang und zur bereicherung reicht ihnen ihre anhängerschaft

@ Demokrat1950 um 16:12

warum nicht 1000%?
die alternativen zu politik sind äusserst unerfreulich

16:14, Der Lenz

Danke schön, Sie haben die Situation so treffend geschildert, wie ich es nicht einmal annähernd hinkriegen würde.

Nochmals Danke.

währungen @ 16:14 von Der Lenz

"ich unterstelle ihnen wohlgemerkt keine böse absicht"
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informieren sie sich über die mechanismen einer währung.
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auch interessant:
http://de.wikipedia.org/wiki/Argentinien-Krise
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lesen sie mal punkt 1.2
eventuell legen sie dann ihre durchaus überhebliche haltung ab.

Klar will die AfD nicht mit LePenn und Wilders...

..zusammenarbeiten. Deren Forderungen gehen der AfD wohl nicht weit genug.
Schließlich hat sich die AfD ja auf die Fahnen geschrieben alles und jeden rechtsaußen überholen zu wollen...

Am 13. November 2013 um 16:12 von Demokrat1950

"Politik ist niemals alternativlos !"
Das ist wohl wahr... aber die AfD ist sicher KEINE Alternative.. es sei denn sie meinen eine Alternative zu einer normalen rechtstaatlichen Demokratie, bei der jeder gleichbehandelt wird.
Aus zu vielen Gesprächen während des Wahlkampfes mit AfDlern musste ich doch feststellen, dass diese wohl noch am ehesten dafür sorgen würden alle Ausländer aus Deutschland zu entfernen, es sei denn sie würden mehrere Tausend Euro an Steuern zahlen oder Arbeitsplätze mit Lohndumping schafften...

Nein, mag sein, dass die AfD eine "Alternative" zum etablierten demokratischen Modell darstellen - aber ganz sicher keine IM demokratischen Modell...

@ 16:27 von Zuschauer76

berlin, paris, athen sind auch von korrupten politikern besetzt. da stimme ich ihnen zu.
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aber die entscheidungsprozesse werden per brüssel zentralisiert. es ist wohl durchaus einfacher, eine freihandelszone zwischen brüssel und washington zu vereinbaren als zwischen washington und allen europäischen hauptstädten einzeln. verstehen sie?
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zudem wird die politik von der bevölkerung entfernt. ein psychologischer trick. "was wollen wir schon gegen brüssel ausrichten". es ist einfach weiter weg für viele bürger, die nicht einmal ihre eigenen politiker kennen.
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abschließend können merkel & co nicht direkt belangt werden, wenn oettinger fracking propagiert. brüssel ist diffus, nicht greifbar, lobbybesetzt. das macht es sp gefährlich für europa. für unsere freiheit. für die bürger.

16:22, gierde zerstört

"merkel-propagande für euro "wenn der euro scheitert, danns cheitert europa" und "eurogegner sind europagegner" hat offensichtlich ihre spuren bei ihnen hinterlassen"

Sie verstehen überhaupt nicht, worum es mir geht. Wenn Sie mir ernsthaft vorwerfen, ich wäre Angela Merkel auf den Leim gegangen, dann lesen Sie meine Posts nicht.

Sie bauen hier ein Freund-Feind-Denken auf, das einer konstruktiven Diskussion nicht dienlich ist.

"aktuell erleben wir, wie europäische bürger gegeneinander ausgespielt werden. "

Ja, und zwar auch und gerade von den nationalistischen Eurogegnern. Ich unterstelle Ihnen nicht, ein solcher zu sein, aber die Nationalisten bestimmen den Anti-Euro-Diskurs.

@ 16:36 von Der Lenz

unsinn, ich habe nie eine nationale abgrenzung gegenüber holland, spanien, österreich, den usa, wem auch immer empfunden. ich mag die bürger in vielen ländern. die grenze verläuft, wenn, dann im kopf.
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wenn man ihnen eine zentralistische lobbyhochburg als "europa" verkauft hat, ist das ihr problem!

@gierde zerstört um 12:08

die demokratischen mitbestimmungsrechte der bürger werden nicht durch brüssel demontiert sondern durch die nationalregierungen welche die alleinige entscheidungsbefugnis haben:
dadurch können sie im rahmen der ministerkonferenzen sämmtliche parlamentarische kontrolle ignorieren, und die komissare nach lust und laune beauftragen.
naatürlich haben sie kein interresse daran dies zu ändern und z.b. das eu-parlament an der entschlussfindung zu beteiligen oder ihm gar mitbestimmungsrechte zu gewähren.
das sind die leute die in deutschland, frankreich, holland, spanien...gewählt wurden
die die die völker in verantwortung sehen wollen
das genau dies ausgehebelt werden müsste um wieder demokratische kontrolle zu erlangen, also mehr eu statt wie immer wieder gefordert weniger schaffen diese mit dem abwälzen unpopulärer dinge auf die watschen-komissare zu verhindern.

konstruktiv @ 16:29 von fathaland slim

"Jede Auseinandersetzung ist im übrigen einem konstruktiven Erkenntnisgewinn meinerseits förderlich."
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erfreulich, dann sollten wir – meine person eingeschlossen – tatsächlich konstruktiv und nicht anfeindend diskutieren.
jedoch freue ich mich dann ggf. auch auf inhaltlichen bezug ihrer aussagen.
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sie dürfen davon ausgehen, dass mir die interessen der bürger und der friedliche fortbestand unseres kontinents ein hauptanliegen ist. falls dies auch auf sie zutrifft, sollten wir uns respektvoll begegnen.
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mal die hand rüberreiche ;-)

16:41, gierde zerstört

"eventuell legen sie dann ihre durchaus überhebliche haltung ab."

Ich war jetzt zwar nicht gemeint, aber ich muß Ihnen doch attestieren, daß Sie Meinungen, die der Ihrigen nicht entsprechen, öfters mal unsachlich niedermachen, dies aber gern anderen vorwerfen.

Sachlich diskutieren geht irgendwie anders.

Ich bin übrigens NICHT teil einer Verschwörung gegen das Gute und Wahre, wie Sie mir in einem anderen Post unterstellt haben. Ich bin lediglich meinungsstark (manche sagen rechthaberisch), kann aber sowohl austeilen als auch einstecken. Gekauft wurde ich von niemandem, und dumm bin ich auch nicht.

@ gierde zerstört um 16:26

ihnen ist hoffentlich klar das der preisanstieg eines in endlicher menge vorhandenen produktes, in ihrem beispiel einer währungseinheit, auf verknappung desselben beruht und zu weiterer führt?
sind sie der meinung die leute hierzulande hätten zuviel geld oder warum sind sie der meinung es ihnen wegnehmen zu müssen?
was glauben sie warum wir international eher abwertungs als aufwertungswettläufe haben?
warum die schweitz zum ersten mal in iher geschichte wirtschaftliche schlagseite bekahm als ihre währung, als fluchtpunkt, zu stark nachgefragt wurde und zu schnell stieg?
warum empfehlen sie hochdosiertes gift als medizin?

@gierde zerstört um 16:56

ich weis nicht warum sie mit menschen die sie mögen nicht lebensraum und währung teilen wollen
wenn man ihnen eine von den nationalen regierungen gesteuerte ausführungsbehörde als zentralistische hochburg verkauft hatt sollten sie sich vlt mal mit den regeln nach denen sie funktioniert auseinandersetzen statt unreflektiert das gehörte zu reproduzieren.

@ 16:54 von fathaland slim

"... aber die Nationalisten bestimmen den Anti-Euro-Diskurs."
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ja und es gibt auch rassisten, die erdbeereis mögen. es gibt eurogegner (eine währung wohlgemerkt!!!) in allen lagern. und sogar ganz normale bürger begreifen, dass diese währung nicht funktioniert.
ich hasse rassisten, werter fs. und ich verachte korrupte politik. und die versager aus 2007/2007, die zocker, an die wir hilfspakete überweisen.
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ich sehe mich übrigens nicht als "linken", so wie ich die meisten menschen, die in die linke ecke gedrängt werden nicht als "linke" sehe. ich sehe mich als konservativen, der werte verteidigt. denn das was die radikalen vernichten, die sich "konservativ" nennen hat nichts mit einer wahrung der werte, der freiheit, der interessen der bürger zu tun.
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nochmals: nur weil ein paar rechte idioten mit primitiven "zurück zur dm"-plakaten werben, heisst das nicht, dass der euro in irgendeiner form förderlich wäre für europa!

@ 16:57 von Der Lenz

meinen sie, dass es in europa einen ausstieg aus der kernenergie gäbe, wenn brüssel zu sagen hätte? oder andersherum: meinen sie, dass irgendeine landesregierung auf die idee käme, fracking in einem europäischen land durchzuboxen? brüssel erleichtert dammbrüche durch die hintertüre. brüssel verringert demokratie und fördert korruption.

@gierde zerstört um 16:41

welcher währung?
da giebt es sehr unterschiedliche mit sehr unterschiedliche konzepten
alleine das sie das veralgemeinern...
argentinienblues kenn ich
auch von zeugen
wollen sie einen 90%feudalstaat als model anführen?
ernsthaft?
und mir dabei überheblichkeit unterstellen?
kann das sein das das heute einfach nicht ihr tag ist?

11:23 von Liane8151

"Gleich und Gleich gesellt sich gern .... !"
 
Machen Sie selbst es denn anders?
 
So funktioniert nun mal das todsichere Prinzip des "Teilens und herrschens". Wo sich Gruppen bilden, entsteht automatisch die Fremdherrschaft anhand deren Ideologien. Den einzelnen sich darin befindlichen Menschen macht jede dieser Ideologien zu seinem Sklaven. Ideologien wirken prinzipiell gleichrichtend. Bsp.: der Fraktionszwang in der Politik
 
Die rechten und linken Ideologen sind nichts weiter als die zwei Seiten derselben Medaille. Beide Seiten werden von den im Kern dieser Medaille befindlichen Eliten geführt, nämlich jenen die über die finanzielle wie wirtschaftliche Macht verfügen und es zudem exzellent verstehen auf der oben beschriebenen Klaviatur der Spaltung durch Gruppenbildung zu spielen. Sie tun dies aufgrund individueller Fähigkeiten, weitläufigen Vernetzungen, per Korruption und der Manipulation der Öffentlichkeit (wem unterstehen die großen Medien?)
 
Æ

@16:36 von Der Lenz

"und warum ausgerechnet die sog. nationalisten ihre länder an mächtigere ausliefern wollen statt teil von etwas zu sein das mitboxen kann ist mir schon lange ein rätsel"
#
#
Was nützt die beste Boxstaffel, wenn der Verband (Politiker) damit beschäftigt ist die einnahmen von der Veranstaltung zu verschwenden (Banken).

@ 17:14 von Der Lenz

feudalstaat? ich fand europa vor der euroeinführung fantastisch. offene grenzen. alles friedlich, ich liebe europa. und deshalb erhebe ich mein wort gegen die entwicklungen, in denen ich eine gefahr für die bürger europas sehe.
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auch ihnen reiche ich die hand. aber bitte machen sie es sich nicht zu leicht, indem sie mich in eine naive ecke zu drängen versuchen.

@gierde zerstört um 17:11

es wahren die nationalen regierungen die auf den ministerkonferenzen sowohl gen-mais, genkartoffeln als auch datenvorrratsspeicherung durchsetzten
gegen den willen des europäischen und der nationalen parlamente
wenn es fracking geben wird dann weil wiederum diese ministerkonferenzen wie in den obigen fällen die komission mit der ausarbeitung entsprechender gesetze beauftragen wird.
informieren sie sich über die konstruktion der jetzigen eu und sie brauchne mich sowas nicht fragen.
brüssel führt nur aus was die nationen beschliessen
deshalb brauchen wir eine parlamentisierung und eine verfassung der eu
deshalb wollen die nationalen eliten die so am volk vorbeiregieren genau dies nicht sondern lieber zurück zu ihren angestammten oligopolen

@ gierde zerstört um 17:25

"feudalstaat?"
argentinien?

"bitte machen sie es sich nicht zu leicht, indem sie mich in eine naive ecke zu drängen versuchen."

ich versuchs
aber sie machen es mir nicht leicht
der mangelnden stringenten ausarbeitung und orientierung an der realität ihrer argumentation entneme ich das sie diese dinge nicht aus anschauung und gedanklicher durchdringung erfahren haben aber auch das sie wohl nicht "bösartig " im sinne von jemndem der gezielt fehlinformation streut sind.
daher die komunikation
aber bitte informieren sie sich über die genaue funktionsweise der eu und die chronologische ereignisabfolge der "€-kriese"
von 07 ab
inclusive der verschiedenen derivat und versicherungshandelsmodelle die hinter der gesammten hebelung die die jetzige situation ermöglichte steckten.

17:09, gierde zerstört

Entgegen des Eindrucks, der aus ihren Ausführungen entstehen könnte, ist der Euro kein Projekt Angela Merkels. Bei Wikipedia gibt es einen guten, knappen Abriss seiner Geschichte zu lesen.

Den ECU als Vorläufer des Euros gibt es schon seit 1979, eine Kopplung der Wechselkurse aneinander schon seit 1971, auch wenn das im Zuge der Ölkrise kurzfristig ausgesetzt wurde.

Im Prinzip gibt es den Euro also schon 40 Jahre, auch wenn wir immer deutsche Mark in der Hand hielten. Der Name ist unwichtig, es sind andere Sachen, die zählen.....

Im übrigen würde ich mal schätzen, daß 90% der Eurogegner im rechten Lager zu verorten sind.

Ich bin alter Linker und scheue mich nicht, dazu zu stehen. Das würde ich mir bei vielen Rechten auch wünschen, wobei ich Sie nicht als Rechten einordnen würde. Aber "links" wollen Sie ja auch nicht sein....

Was die "Hilfspakete" für die Banken angeht, so etwas ist systemimmanent. Wer den Kapitalismus nicht in Frage stellt, muß mit so was leben.

@ tagesschlau2012 um 17:22

okay
der war gut

links @ 17:39 von fathaland slim

ich habe nie behauptet, dass merkel den euro erwirkt hat. aber sie hat sich zum handlanger der finanzelite gemacht, die ihre verbindlichkeiten in euro bedient bekommen möchte. vom steuerzahler. getarnt als "rettungspaket für griechenland". allein das - führen sie sich die perfidität vor augen.
.
dass sie "alter linker sind" ist nett. dass sie meine zeilen erneut fehlinterpretieren ist schade. ich vertrete positionen, die als "links" verkauft werden. meiner meinung nach sind sie jedoch wesentlich "konservativer" als die radikalvernichtenden positionen der leute, die sich als "konservative" tarnen.
ich meine, dass linke positionen (grundversorger in öffentliche hand) schlichtweg positionen aus der mitte der gesellschaft sein sollten. oder ein spitzensteuersatz über 50% für maximalverdiener über 250.000,-. verstehen sie? das sind eigentlich keine linken positionen sondern bürgerinteressen. es wird nur als "links" tituliert, damit es einfacher zu handeln ist von den pseudomittigen.

@ 17:37 von Der Lenz

erneut klingt in nahezu jeder ihrer passagen überheblichkeit durch. dies bedauere ich ausdrücklich!
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was 07/08 passiert ist, habe ich mehrfach beschrieben. schrottkredite, die politisch flankiert (bush) und finanzelitär gewollt ermöglicht wurden. dann den plunder per derivat-verschleierung an inkompetente europäer verhökern. vorher per rateagenturen, die von goldman sachs und freunden bezahlt werden, aaa-deklarieren. die hunderte milliarden schrottpapiere, die europäische banken eingeheimst haben, haben eine baublase finanziert und provisionsempfänger reich gemacht.
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all dies kann man jedoch von der fehlkonstruktion einer währung trennen.
dass diese währung weiterhin existiert und die süd-volkswirtschaften vernichtet, ist auf merkels goldige freunde zurückzuführen. goldman sachs-strippenzieher.

@ gierde zerstört

nun habe ich mich wieder ein bischen abgekühlt und möchte ihnen, in anlehnung an ihre "friedensverhandlungen" mit fathaland slim ebenfalls die hand reichen.
die neigung zum hitzigen wortwechsel ist bei mir durchaus mit der zuneigung zu solchen mit denen ich das tue geparrt.
ich hoffe sie können dies akzeptieren.

18:40, gierde zerstört

". aber sie hat sich zum handlanger der finanzelite gemacht, die ihre verbindlichkeiten in euro bedient bekommen möchte. vom steuerzahler. getarnt als "rettungspaket für griechenland". allein das - führen sie sich die perfidität vor augen."

Sie hat sich nicht zum Handlanger der Finanzelite gemacht. Sie ist Vorsitzende der CDU, diese vertritt und vertrat schon immer die Interessen des Kapitals. Als solche wurde sie gewählt, aber nicht von mir. Jedem in Deutschland ist bekannt bzw. könnte bekannt sein, wo die CDU steht. Das ist nicht geheim.

Die Finanzelite möchte ihre "Investitionen" nicht verlieren, da ist es ihr völlig egal, ob die Verbindlichkeiten in Euro, Dollar oder Entenhausentalern bedient werden. Sollte der Euro abgewickelt und nationale Währungen wieder eingeführt werden, dürfen Sie mal davon ausgehen, daß dies eine rein kosmetische Operation sein wird. Die Verbindlichkeiten bleiben bestehen und müssen bedient werden. So lange der Kapitalismus besteht.....

@gierde zerstört um 18:46

so einfach ist das nicht zu trennen
der untergang der stärkeren hälfte des amerikanischen versicherungswesens der nur eingeschränkt wurde durch gläubigerschutz (und nebenbei das us-rentensysthem vaporisierte) ist "still in progress" da die besitztietel an den kreditversicherungen immernoch von den kellern unserer badbanks aus das us-finanzwesen bedrohen.
der credit-default-swaps angriff auf griechenland stellt aus dieser perspektive eine art "notwehr" dar mit dem versucht wurde die europäische fähigkeit "zu halten" einzuschränken.
die herbeiführung von finanzknappheit zusammen mit dem erzeugen von unwillen diese zu beheben hätte das "problem" beheben sollen.
die süd-ökonomien sind nicht am euro erkrankt sondern gezielt und massiv angegriffen worden indem man nicht die teuren staatsanleihen, sondern deren billige ausfallversicherungen(das was die amerikanische versicherungswirtschaft zerstörte) durch massive nachfrage verteuerte und so über die gestiegenen nebenkosten die staatsanleihen

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